Anidulafungin (Ecalta®) Logo Pfizer DeutschlandNeue Studie bestätigt

Anidulafungin (Ecalta®) – unverzichtbar bei Intensivpatienten

 

Berlin (4. April 2011) – Neueste Studiendaten bestätigen unter der antimykotischen Therapie mit Anidulafung (Ecalta®) in eine klinische Erfolgsrate von 69,5 Prozent bei Intensivpatienten mit invasiver Candidiasis. Die Ergebnisse der bisher größten europäisch/kanadischen Studie „Invasive Candidiasis Intensive Care Study – ICE) wurden auf der Tagung der Society of Critical Care Medicine (SCCM) in San Diego (USA) präsentiert.

 

Dazu erklärte Professor Markus Ruhnke, Charité Berlin, Leiter der deutschen Studiengruppe: „Nach unseren Erfahrungen ist Anidulafungin in der Therapie der Candidämie deutlich wirksamer als Fluconazol, es fehlte uns bisher aber die Bestätigung durch eine große internationale Studie. Anidulafungin ist insbesondere für die antimykotische Therapie in der Intensivmedizin eine wichtige neue Option, weil es das einzige Echinocandin ist, bei dem für Patienten mit Nieren- oder Leberinsuffizienz keine Dosisanpassung erforderlich ist. Darüber hinaus sind keine Medikamenteninteraktionen bekannt.”

 

An der ICE-Studie (Phase 3b, prospektiv, nicht vergleichend, open-label) waren 216 Intensivpatienten in 60 Kliniken aus 19 Ländern beteiligt. Alle Patienten wiesen eine Candidämie bzw. invasive Candidiasis auf. Sie erhielten Anidulafungin i.v.. über eine mediane Therapiedauer von 16 Tagen, gefolgt von Voriconazol p.o. bei 14 Patienten  oder Fluconazol p.o. bei 44 Patienten über eine jeweils mediane Therapiedauer von rund 12 Tagen. Die mittlere Gesamttherapiedauer betrug rund 20 Tage. 69,5 Prozent (n=154) sprachen auf die Therapie an und zeigten am Ende der Behandlung eine Heilung oder signifikante Besserung der Symptome bzw. eine Erreger-Eradikation. Die Wirksamkeit von Anidulafungin war in allen vordefinierten Subgruppen der Patienten gleich, ebenso wie bei den unterschiedlichen Lokalisationen der Infektion oder den verschiedenen Candida Pathogenen. Es waren Patienten mit renaler oder hepatischer Insuffizienz, soliden Tumoren, Neutropenie oder Organtransplantationen an der ICE-Studie beteiligt. Bei 33 von 216 Patienten traten Nebenwirkungen auf, die entweder auf das Echinocandin oder auf die Azole zurückzuführen waren, aber nicht zum Therapieabbruch führten.

 

Candida-Infektionen sind eine der häufigsten Blutstrominfektionen bei Intensivpatienten. Die Mortalitätsrate beträgt rund 40 Prozent. Intensivpatienten sind aufgrund  des Risikos von Multiorganversagen und vielfältiger medikamentöser Belastungen besonders schwierig zu behandeln. Eine frühzeitige,  wirksame und verträgliche antimykotische Therapie ist auch deshalb besonders wichtig, um die weitere Ausbreitung von Candida Erregern zu verhindern.

 

 

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

 

Pfizer erforscht und entwickelt mit weltweit über 100.000 Mitarbeitern moderne Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche setzt der Weltmarktführer mit Hauptsitz in New York neue Standards in Therapiegebieten wie Krebs, Entzündungskrankheiten, Schmerz oder bei Impfstoffen. Pfizer erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 67,8 Milliarden US-Dollar.

In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit rund 4.000 Mitarbeiter an fünf Standorten: Berlin, Düsseldorf, Freiburg, lllertissen und Karlsruhe. Pfizer hat in Deutschland 2009 einen Umsatz von zwei Milliarden Euro erwirtschaftet.

 

 

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Quelle: Pressegespräch der Firma Pfizer Deutschland zum Thema „Mykosen in der Intensivmedizin – worauf kommt es in der antimykotischen Therapie an?“ am 04.04.2011 In Berlin (SENT Science News) (tB).

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