Patient Blood Management

Präoperatives Anämiemanagement versus Transfusionsweltmeister –
Best Practice für mehr Patientensicherheit

 

  • Rund eine Million Blutkonserven pro Jahr im Vergleich zum Pro-Kopf-Verbrauch der Niederlande wären laut BARMER-Krankenhausreport 2019 in Deutschland vermeidbar.1 Dazu beitragen könnte unter anderem ein effektives präoperatives Anämiemanagement.1
  • Eine präoperative Anämie kommt bei ca. 39 % der Patienten, die sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen, vor.2 Sie ist ein ungünstiger Prognosefaktor für das Behandlungsergebnis von geplanten, operativen Eingriffen2,3 und geht unter anderem mit einem erhöhten Transfusionsbedarf einher2.
  • Die häufigste Form der präoperativen Anämie ist die Eisenmangelanämie.4 Deren Diagnostik und Behandlung ist wichtiger Bestandteil des multidisziplinären Patient Blood
    Management (PBM)-Konzepts4,5 und wird in einer Reihe von Leitlinien empfohlen3,6-8.
  • Klinische Studiendaten zu Patienten mit präoperativer Eisenmangelanämie zeigen, dass eine intravenöse (i.v.) Therapie mit Eisencarboxymaltose (ferinject®)*,9 den Transfusionsbedarf senken kann10,11**,12.

 

Bremen (27. Februar 2020) — Deutschland ist Transfusionsweltmeister – zu diesem Ergebnis kommt der BARMER-Krankenhaus-report 2019. Dabei könnten deutsche Krankenhäuser dem Report zufolge etwa eine Million Blutkonserven# jährlich einsparen.1 Wie das funktionieren kann? Das multimodale und multidisziplinäre Konzept des Patient Blood Managements spielt hier eine wichtige Rolle. Von zentraler Bedeutung ist dabei, eine Eisenmangelanämie frühzeitig zu diagnostizieren und zu therapieren. Denn es hat sich gezeigt: Durch präoperative i.v. Eisensubstitution lassen sich Transfusionen häufig einsparen.1 Wie durch ein konsequentes Anämiemanagement Bluttransfusionen vermieden und die Patientensicherheit erhöht werden können, erläuterten Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski, Frankfurt/Main, und Prof. Dr. Christoph Wiesenack, Freiburg, bei einem Meet-the-Experts von Vifor Pharma im Rahmen der Bremer Intensivtage 2020.

 

Eisenmangel als Ursache für präoperative Anämie

Bis zu 39 % der Patienten, die sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen, leiden an einer präoperativen Anämie.2 Patienten in der Allgemeinchirurgie sind in 40 % der Fälle betroffen2, gefolgt von Patienten, die einen Hüft- oder Kniegelenksersatz erhalten (35 %)6, sowie Patienten, mit nicht-kardiochirurgischen (34 %)7 oder gefäßchirurgischen Operationen (33 %)13. Ältere Patienten haben laut Kulier und Gombotz noch ein deutlich höheres Risiko für eine perioperative Anämie.14 Bei knapp jedem zweiten Patienten liegt dabei eine Eisenmangelanämie zugrunde.4

Eisenmangel kann bereits vor Auftreten einer Anämie vielfältige Symptome hervorrufen.15 Zu den Auswirkungen gehören bei einer bestehenden Herzinsuffizienz die Verschlechterung der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie der Lebensqualität7, Erschöpfungszustände15 sowie neurologische und kognitive Einschränkungen16 und Restless-Legs-Syndrom15.

 

Anämie: Prädiktor für ein negatives postoperatives Outcome

Die Folgen einer Nichtbehandlung können weitreichend sein (Abb. 1): So ist etwa bei Patienten mit präoperativer Anämie vor nicht-kardiochirurgischen Eingriffen das Risiko für Infektionen nahezu um das Doppelte, für Nierenschädigungen um fast das Vierfache (OR 3,75) und das Sterblichkeitsrisiko um das nahezu Dreifache erhöht.2 Zudem benötigen diese Patienten rund fünfmal mehr Fremdbluttransfusionen2 und ihre Krankenhausverweildauer ist verlängert17. Die Bluttransfusionen – die als Transplantation eines flüssigen Organs einzustufen sind18 – stellen ein weiteres unabhängiges zusätzliches Risiko für Morbidität und Mortalität dar. Bereits eine Erythrozytenkonzentrat (EK)-Einheit ist mit einer Zunahme der 30-Tage-Mortalität sowie mit einem vermehrten Auftreten von Pneumonien, Sepsis sowie Harnwegs- und Wundinfektionen verbunden.19 Die Morbidität und das Sterblichkeitsrisiko steigen mit der Zahl der postoperativ verabreichten Erythrozytenkonzentrate (n > 4U).19

 

Bild1 n

Abb. 1: Risiken und Folgen einer präoperativen Anämie. [a] Beattie WS et al. Anesthesiology. 2009; 110 (3): 574–581; [b] Fowler AJ et al. Br J Surg. 2015; 102 (11): 1314–1324 (Review und Metaanalyse von Beobachtungsstudien. Der Zusammenhang zwischen Anämie und Infektion wurde mit einer post-hoc Analyse untersucht.)

 

Leitlinien empfehlen frühzeitige diagnostische Abklärung der Anämie

Umso bedeutsamer ist ein interdisziplinäres Anämie-Management rechtzeitig vor einem geplanten chirurgischen Eingriff.3,6-8 Eine effektive, evidenzbasierte und kosteneffiziente Strategie, um den Transfusionsbedarf zu reduzieren und die Versorgungsqualität im prä-, peri- und postoperativen Bereich zu verbessern, ist das Patient Blood Management (PBM).20 Zu den drei Säulen des PBM-Konzepts gehören neben der Erkennung und Behandlung einer präoperativen Anämie auch die Minimierung von Blutverlusten bzw. Blutungen und der rationale Einsatz von EKs.5 Die Implementierung dieses Konzepts wird nachdrücklich von der WHO gefordert.21

Die S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Präoperativen Anämie“3 der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) empfiehlt eine Anämie-Diagnostik idealerweise vier bis sechs Wochen vor dem Eingriff. Ähnliche Empfehlungen gelten auch für die internationalen Leitlinien und Konsensus-Statements.6-8 Die Diagnostik selbst ist anhand weniger Laborparameter durchführbar.7 Neben der Bestimmung des Hämoglobin (Hb)- und des Serum-Ferritin-Spiegels sollte der Eisenstatus erhoben werden. Studiendaten bei Patienten mit Herzinsuffizienz sprechen dafür, dass die Transferrinsättigung (TSAT) ein valider diagnostischer Parameter für die Bestimmung eines Eisenmangels ist: Ein Eisenmangel liegt demnach dann vor, wenn TSAT < 20 % beträgt.22

 

Behandlung: Klinische Evidenz für Nutzen einer i.v. Substitution mit Eisencarboxymaltose*

Zur Behandlung eines Eisenmangels empfehlen internationale Leitlinien eine frühzeitige, präoperative Eisensubstitution.6-8 Der BARMER-Krankenhausreport 2019 weist darauf hin, dass orale Eisentherapien dabei nicht so wirkungsvoll die Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion vermeiden wie intravenöse Verabreichungen.1,23

Klinische Studiendaten zeigen die Wirksamkeit und Verträglichkeit von i.v. verabreichter Eisencarboxymaltose (ferinject®)*,9 zur Behandlung der präoperativen Eisenmangelanämie10,11. Prä- und perioperativ eingesetzte i.v. Eisencarboxymaltose* konnte den Transfusionsbedarf bei Patienten mit Eisenmangelanämie deutlich reduzieren10,11**,12, bei elektiven abdominalen Operationen um bis zu 60 %11**. Durch die Behandlung der präoperativen Anämie mit i.v. Eisen ließ sich zudem die Liegedauer um bis zu ca. 33 % verkürzen.11** Eine Studie aus Deutschland zu Patienten mit abdominalen Eingriffen zeigte darüber hinaus, dass die perioperative Behandlung mit i.v. Eisencarboxymaltose* im Vergleich zu einer Standardtherapie auch mit einer Kostenreduktion verbunden war.24 Diese wurde auf die geringere Zahl benötigter Erythrozytenkonzentrate und die verkürzte Liegedauer zurückgeführt.24

Zusammenfassend zeigt sich: Eine präoperative Anämie erhöht das Risiko für eine perioperative Bluttransfusion. Diese wiederum birgt Risiken für die Patienten. Durch erfolgreiche Behandlung einer präoperativen Eisenmangelanämie mit einer von Leitlinien empfohlenen intravenösen Eisensubstitution7,8 wie z.B. Eisencarboxymaltose* im Rahmen des PBM-Konzepts können Bluttransfusionen reduziert und somit die Patientensicherheit gesteigert werden.1

 

Anmerkungen

* ferinject® ist indiziert zur Behandlung von Eisenmangelzuständen, wenn orale Eisenpräparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können.9

** Randomisierte und kontrollierte Studie11 mit 72 anämischen Patienten, die sich einer elektiven abdominalen Operation unterzogen haben. 40 Patienten erhielten ferinject® und 32 Patienten erhielten die Standardbehandlung (Standard Care Group). Standardbehandlung wurde definiert als keine Behandlung, kontinuierliche Beobachtung, Empfehlung für orales Eisen und allogene Bluttransfusion. Zum Zeitpunkt der Studie war i.v. Eisen nicht Bestandteil der Standardbehandlung. Die Studie wurde zum Wohl der Patienten in der Standard Care Group abgebrochen. Zusätzliche Daten hätten die Schlussfolgerung nicht geändert. In dieser Studie wurden sowohl prä- als auch postoperative Anämie behandelt.

# bei einem Pro-Kopf-Verbrauch wie in den Niederlanden.

Die Vifor Pharma Gruppe, ehemals Galenica Gruppe, ist ein globales Spezialitäten-Pharmaunter-nehmen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, globale Marktführerin in den Bereichen Eisenmangel, kardio-renaler Therapien und Nephrologie zu werden. Das Unternehmen ist der bevorzugte Partner für Spezialitäten-Pharmaprodukte und innovative patientenorientierte Lösungen. Die Vifor Pharma Gruppe will Patienten mit schweren und chronischen Krankheiten auf der ganzen Welt helfen, ein Leben in besserer Gesundheit zu führen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte für eine optimale Patientenversorgung.

Die Vifor Pharma Gruppe nimmt in all ihren Kerngeschäften eine führende Position ein und besteht aus den folgenden Unternehmen: Vifor Pharma, Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma (ein gemeinsam mit Fresenius Medical Care geführtes Unternehmen), Relypsa und OM Pharma. Die Vifor Pharma Gruppe hat ihren Hauptsitz in der Schweiz und ist an der Schweizer Börse (SIX Swiss Exchange, VIFN, ISIN: CH0364749348) kotiert.

Weitere Informationen finden Sie auf www.viforpharma.com.

Vifor Pharma, ein Unternehmen der Vifor Pharma Gruppe mit Sitz in Zürich, ist die weltweit führende Gesellschaft in der Erforschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten zur Behandlung von Eisenmangel. Das Unternehmen bietet zudem ein diversifiziertes Portfolio an verschreibungs- (Rx) und nichtverschreibungspflichtigen (OTC) Medikamenten an.
Vifor Pharma baut seine globale Präsenz laufend aus und verfügt über ein umfassendes, weltweites Netzwerk aus Tochtergesellschaften und Partnern.

Weitere Informationen über Vifor Pharma finden Sie auf www.viforpharma.com.

ferinject® (US-Markenname: Injectafer®) ist ein innovatives, dextranfreies, intravenös zu verabreichendes Eisenpräparat, das von Vifor Pharma erforscht und entwickelt wurde. Eisencarboxymaltose ist der pharmazeutische Wirkstoff von ferinject®. Bislang ist ferinject® in 72 Ländern weltweit für die Behandlung von Eisenmangelzuständen zugelassen, wenn orale Eisenpräparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können. Die Diagnose eines Eisenmangels muss durch geeignete Laboruntersuchungen bestätigt sein.

FERINJECT® 50 mg Eisen/ml.

Wirkstoff: Eisencarboxymaltose.
Zusammensetzung: 1 ml Lösung enthält 50 mg elementares, dreiwertiges Eisen als Eisencarboxymaltose; sonstige Bestandteile: Natriumhydroxid und Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts), Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Behandlung von Eisenmangelzuständen, wenn orale Eisenpräparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können. Die Diagnose eines Eisenmangels muss durch geeignete Laboruntersuchungen bestätigt sein.
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegen Ferinject® 50 mg Eisen/ml oder einen der sonstigen Bestandteile, schwere bekannte Überempfindlichkeit gegen andere parenterale Eisenpräparate, nicht durch Eisenmangel bedingte Anämie, Anhaltspunkte für eine Eisenüberladung oder Eisenverwertungsstörungen.
Nebenwirkungen: Häufig: Hypophosphatämie, Kopfschmerzen, Schwindel, Flush, Hypertonie, Übelkeit, Reaktionen an der Injektions-/infusionsstelle. Gelegentlich: Überempfindlichkeit, Parästhesie, Dysgeusie, Tachykardie, Hypotonie, Dyspnoe, Erbrechen, Dyspepsie, Abdominalschmerz, Verstopfung, Diarrhoe, Pruritus, Urtikaria, Erythem, Ausschlag, Myalgie, Rückenschmerzen, Arthralgie, Schmerz in einer Extremität, Muskelspasmen, Fieber, Müdigkeit, Schmerzen im Brustkorb, peripheres Ödem, Schüttelfrost, vorübergehender Abfall der Serumphosphatspiegel, Anstieg der Alanin-Aminotransferase, Anstieg der Aspartat-Aminotransferase, Anstieg der Gamma-Glutamyltransferase, Anstieg der Lactatdehydro-genase im Blut, Anstieg der alkalischen Phosphatase im Blut. Selten: anaphylaktoide/anaphylaktische Reaktionen, Verlust des Bewusstseins, Angst, Phlebitis, Synkope, Präsynkope, Bronchospasmen, Flatulenz, Angioödem, Blässe, Gesichtsödem, Unwohlsein, grippeähnliche Symptome (die innerhalb weniger Stunden oder mehrerer Tage einsetzen können).
Verschreibungspflichtig.
Pharmazeutischer Unternehmer: Zulassungsinhaber: Vifor France, 100-101 Terasse Boieldieu, Tour Franklin La Défense 8, 92042 Paris La Défense Cedex, Frankreich;
Vertrieb: Vifor Pharma Deutschland GmbH, Baierbrunner Straße 29, 81379 München, Deutschland.
Stand: November 2018

Literatur

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    Februar 2020.
  2. Fowler AJ, et al. Meta-analysis of the association between preoperative anaemia and mortality after surgery. Br J Surg. 2015; 102(11): 1314-1324.
  3. Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI). S3 Leitlinie „Präoperative Anämie“. Version 1.0 vom 11. April 2018. AWMF Registernummer 001-024.
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    http://www.dgho-onkopedia.de/de/onkopedia/leitlinien/eisenmangel-und-eisenmangelanaemie. Letzter Zugriff: Februar 2020.
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  24. Froessler B, et al. Assessing the costs and benefits of perioperative iron deficiency anemia management with ferric carboxymaltose in Germany. Risk Management and Healthcare Policy 2018; 1: 77-82.

 


Quelle: Vifor Pharma Deutschland GmbH, 27.02.2020 (tB).

 

 

 

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