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19 | 08 | 2017
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Alter – Kosten – fehlende Arzt-Patienten-Bindung

Mythen zum Gerinnungs-Selbstmanagement

 

Mannheim (26. März 2013) - Derzeit leben in Deutschland etwa 900.000 Menschen, die zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse auf eine orale Langzeitantikoagulation mit einem Vitamin-K-Antagonisten (VKA) angewiesen sind. Die häufigsten Indikationen hierfür sind Vorhofflimmern, der Einsatz nach künstlichem Herzklappenersatz und anderen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Begleitendes Gerinnungs-Selbstmanagement (GSM) kann das Blutungs- und Thromboserisiko signifikant senken.(1) Rund 22 Prozent der Patienten nutzen bereits diese Möglichkeit zur regelmäßigen Messung der Thromboplastinzeit (INR-Wert) und der bedarfsgerechten Anpassung ihrer oralen Antikoagulation. Trotzdem gibt es Vorbehalte bei Behandlern, diese leitliniengesicherte(2) Kombination von VKA und GSM einzusetzen.

 

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Forschungsstipendium von GlaxoSmithKline für Studie zur Identifikation neuer Biomarker zu Asthma im Kindesalter

Lassen sich Asthmatypen bei Kindern auf den Genen ablesen?

 

Hannover (20. März 2013) - Inwiefern unterscheiden sich allergisches und nicht-allergisches Asthma im Kindesalter hinsichtlich ihrer Genexpression und -regulation? Dieser Frage geht Diana Rädler, Diplom-Biologin am Dr. von Haunerschen Kinderspital München nach und erhält dafür das mit 10.000 € dotierte GlaxoSmithKline Forschungsstipendium für Atemwegserkrankungen.

 

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Abb.: Dr. Krystin Krauel. Photo: Bayer HealthcareNeue Auszeichnung der Bayer-Stiftung für „Wissenschaft & Bildung“

Bayer Thrombosis Research Award 2013 für Dr. Krystin Krauel

 

Forscherin der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald wird für Arbeiten auf dem Gebiet der antibakteriellen Wirtsabwehr geehrt

 

Leverkusen (22. Februar 2013) – Die erste Preisträgerin des „Bayer Thrombosis-Research-Awards“ steht fest: Kuratorium und Stiftungsrat der Bayer Science & Education Foundation haben Dr. Krystin Krauel die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung zuerkannt. Damit werden ihre Arbeiten zur Wechselwirkung von thrombotischen Prozessen mit der antibakteriellen Wirtsabwehr gewürdigt. Dr. Krauel zeigte, dass ein kleines Signalmolekül (Chemokin) aus Thrombozyten sich auch an Bakterien binden kann. Dieses Chemokin ist bislang bekannt für seine Wechselwirkung mit dem Antithrombosemittel Heparin und kann so zur schweren Heparin-induzierten Thrombozytopenien (HIT) führen. Daraus könnten sich für Patienten mit HIT und für die HIT-Prävention neue Behandlungsperspektiven ergeben.

 

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Die PHILOS Gewinner 2012 stehen festBayer-Preis würdigt erstmals Engagement von Wegbegleitern in der Hämophilie-Behandlung

Die PHILOS Gewinner 2012 stehen fest

 

  • Platz 1: Integrative Erlebnisfreizeit am Werbellinsee (IGH e.V. und ABB e.V.)
  • Platz 2: Schiedsrichterlehrgang für Jungen mit Hämophilie (IGH-Regionalgruppe SH Hämophilie Südwest)
  • Platz 3: Edersee-Freizeit für Kinder (DHG e.V.)
  • Ehrenpreis: Rita und Baldur Bernhard

 

München (21. Februar 2013) – Mit dem PHILOS Förderpreis für Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung zeichnet Bayer erstmals Initiativen, Projekte und Personen aus, die dazu beitragen, das Leben von Menschen mit der so genannten Bluterkrankheit (Hämophilie) einfacher zu machen. Am Rande der 57. GTH-Jahrestagung prämierte das Unternehmen heute in München die Gewinner des PHILOS 2012:

 

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Creutzfeldt-Innovationspreis 2013: Alacare® − effektive und kosmetisch überzeugende PDT-Option. Aktinische Keratosen (AK) werden als In-situ-Plattenepithelkarzinome der Epidermis klassifiziert. Diese frühe Form des Hellen Hautkrebs gilt als chronische Erkrankung. Heller Hautkrebs wird in Deutschland jährlich bei etwa 198.000 Patienten diagnostiziert.1 Als etablierte Standardtherapie wird die photodynamische Therapie (PDT) angewendet, die bis zur Einführung von Alacare® in der Praxis vor allem als Flächentherapie eingesetzt wurde. Durch die neue Möglichkeit der innovativen Pflasterapplikation wird die PDT auf die Therapie von AK-Einzelläsionen erweitert. Aufgrund des innovativen Wirkprinzips und des hohen Zukunftpotenzials wurde Alacare® auf einer Festveranstaltung in Hamburg auf einstimmigen Jurybeschluss der Arbeitsgemeinschaft Dermatologica des renommierten H.G. Creutzfeldt-Instituts mit dem Innovationspreis 2013 ausgezeichnet.Creutzfeldt-Innovationspreis 2013

Alacare® − effektive und kosmetisch überzeugende PDT-Option

 

Hamburg (19. Februar 2013) - Aktinische Keratosen (AK) werden als In-situ-Plattenepithelkarzinome der Epidermis klassifiziert. Diese frühe Form des Hellen Hautkrebs gilt als chronische Erkrankung. Heller Hautkrebs wird in Deutschland jährlich bei etwa 198.000 Patienten diagnostiziert.1 Als etablierte Standardtherapie wird die photodynamische Therapie (PDT) angewendet, die bis zur Einführung von Alacare® in der Praxis vor allem als Flächentherapie eingesetzt wurde.

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Brustkrebs

Große Zufriedenheit mit Mammographie-Screening

 

Berlin (18. Februar 2013) - Heute sind in Berlin im Rahmen des Workshops "Mammografie-Screening - Teilnahmeverhalten, Zufriedenheit, Einstellung und Wissen der Frauen" die Ergebnisse einer vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Studie vorgestellt worden. Die Studie mit dem Titel "Inanspruchnahme des qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings" wurde initiiert und durchgeführt von der "Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V." und der "Women's Health Coalition e.V."

 

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Gewinner: Pflegemanagement-Award 2013 für Nachwuchsführungskräfte . Quelle: Bundesverband Pflegemanagement e.V., 26.01.2013 (tB).Gewinner

Pflegemanagement-Award 2013 für Nachwuchsführungskräfte

 

Berlin (26. Januar 2013) - Der Preisverleihung am gestrigen Abend vorausgegangen war ein zweistufiges Auswahlverfahren. Ausschlaggebend war der ganz besondere Einsatz für die Position der Profession Pflege im alltäglichen Wirken sowie im Rahmen von Einzelprojekten. Die Kriterien Engagement, Pioniergeist, Sozialkompetenz, fachliche Kompetenz, Kreativität und Empathie lagen dem Auswahlverfahren zugrunde. Die Vielzahl der herausragenden Beispiele für den Einsatz des Pflegemanagement-Nachwuchses hat der Jury auch dieses Jahr die Wahl nicht leicht gemacht.

 

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Neuer Therapiealgorithmus beim metastasierten Kolorektalkarzinom

Avastin® (Bevacizumab) kontinuierlich in First- und Second-Line verlängert das Gesamtüberleben

 

Berlin (17. Januar 2013) - Wird der Angiogenese-Hemmer Bevacizumab bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) kontinuierlich in der Erst- und in der Zweitlinientherapie gegeben, jeweils kombiniert mit einer 5-FU-basierten Chemotherapie, so verlängert dies das Gesamtüberleben signifikant. Der Arzt ist künftig in der Lage, seinen Patienten eine weitere Therapielinie mit Bevacizumab anzubieten.

 

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Deutscher Hebammenverband

Spektakel „Kaisergeburt“

 

Karlsruhe (15. Januar 2013) - Seit Dezember 2012 geistert eine neue Geburtsmethode durch die Medien: Die sogenannte Kaisergeburt soll eine sanfte Variante des Kaiserschnitts sein. Das blaue OP-Tuch wird beiseite gelegt und dann soll das Baby sanft aus dem Mutterleib gezogen werden. Die Mutter darf sogar mitpressen und zusehen, bevor ihr der Säugling auf den Bauch gelegt wird. Hebammen sind skeptisch bis entsetzt: Für sie bleibt die Sectio ein schwerwiegender chirurgischer Eingriff, der für Notfälle vorbehalten sein sollte.

 

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Axitinib bei Nierenzellkrebs

Anhaltspunkt für beträchtlichen Zusatznutzen

 

Im Vergleich zu Sorafenib haben bestimmte Patienten zum Teil weniger Nebenwirkungen

 

Köln (2. Januar 2013) - Der Wirkstoff Axitinib (Handelsname Inlyta®) ist seit September 2012 zur Behandlung von Menschen mit einem fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom zugelassen, bei denen eine Therapie mit Sunitinib oder einem Zytokin erfolglos war. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft. Demnach gibt es einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen gegenüber dem Wirkstoff Sorafenib, da das Risiko für bestimmte Nebenwirkungen bei Axitinib geringer ist. Für den Vergleich mit Everolimus ist mangels geeigneter Daten ein Zusatznutzen dagegen nicht belegt.

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1. Preis geht an „Hausärztliche Leitlinie Multimedikation“ aus Hessen,
2. Preis geht an das Aktionsbündni
s „Schmerzfreie Stadt Münster“

vdek vergibt Zukunftspreis zum Thema „Versorgungsideen bei Multimorbidität“

 

Berlin (18. Dezember 2012) – Die Gewinner des diesjährigen vdek-Zukunftspreises „Versorgungsideen bei Multimorbidität“ der Ersatzkassengemeinschaft stehen fest. Auf der Mitgliederversammlung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) am 18. Dezember 2012 wurden die Preisträger des mit 20.000 Euro dotierten Preises bekanntgegeben.

 

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Herr Flöttmann (Berlin-Chemie) bei der Preisverleihung des SilverStar Förderpreises 2012. Photo: Berln-ChemieDDG-Herbsttagung 2012

BERLIN-CHEMIE AG verleiht SilverStar Förderpreis 2012

 

Berlin (16. November 2012) - Im Rahmen der 6. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin erfolgte die feierliche Übergabe des SilverStar Förderpreises 2012. Den ersten Preis und damit 12.500 EUR vergab die Jury in diesem Jahr an das Projekt „Gemeindeschwester Muschenheim“. Der zweite Preis wurde aufgeteilt. Das Versorgungsnetzwerk „Pro Edith“ wird mit insgesamt 7.500 EUR gefördert. Die „Informations- und Arbeitsvorlage ‚Sichere Insulininjektion auf einen Blick‘“ wird mit 5.000 EUR Preisgeld unterstützt.

 

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Fachpresse-Workshop Supportivtherapie

Adäquate, supportive Unterstützung ist unerlässlich für eine erfolgreiche Tumortherapie

 

München (8. November 2012) - „Nur durch die Unterstützung supportiver Therapien ist es heute möglich, moderne Tumorbehandlungen durchzuführen und so die Heilungschancen zu erhöhen“, betonte die Moderatorin des Workshops Professorin Dr. med. Petra Feyer, Direktorin der Klinik für Strahlentherapie, Radioonkologie, Nuklearmedizin am Vivantes- Klinikum Neukölln/Berlin. Ihre eigenen Erfahrungen bestätigen, dass die Therapie-assoziierten Toxizitäten einer Tumorbehandlung die Patienten sehr belasten. Umfragen und Untersuchungen zeigen jedoch, dass verfügbare supportive Maßnahmen immer noch ungenügend umgesetzt werden.

 

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Relaunch der Marke Retterspitz aus Anlass des 110-jährigen Jubiläums. Photo: Retterspitz GmbHRetterspitz GmbH, Hersteller von Naturheilmitteln und Medizinprodukten, stellt seine Produkte im neuen Design vor

Relaunch der Marke Retterspitz aus Anlass des 110-jährigen Jubiläums

 

Schwaig bei Nürnberg (8. Oktober 2012) – Die Marke Retterspitz, die zweitälteste Apothekenmarke Deutschlands, feiert 110-jähriges Bestehen und präsentiert aus diesem Anlass die bekannten Retterspitz Produkte unter dem Leitsatz „Neue Optik - bewährte Rezepturen“ im neuen Design und setzt auf ein hochwertiges, modernes Erscheinungsbild.

 

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Abb. (v.l.n.r): Professor Dr. Hartmut Morck (ehemaliger Chefredaktion der Pharmazeutischen Zeitung ) PZ Innovationspreis 2012

Mit Zelboraf® erstmals gezielt gegen schwarzen Hautkrebs

 

München (13. Oktober 2012) - Der PZ Innovationspreis wird in diesem Jahr anlässlich des deutschen Apothekertages zum 18. Mal vergeben: Der Preisträger heißt Vemurafenib (Zelboraf® Filmtabletten). Das Medikament der Roche Pharma AG ist in Deutschland seit Februar 2012 zur Behandlung des inoperablen oder metastasierenden Melanoms, das eine BRAF-V600-Mutation aufweist, zugelassen. Mit dem spezifischen BRAF-Inhibitor ist erstmals eine zielgerichtete, individualisierte Tumortherapie für das maligne Melanom verfügbar.

 

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Wissenswertes für Interessierte“

Was ist lutherisch?

 

Hannover (2. Oktober 2012) - „Was ist das Besondere und Verbindende des lutherischen Glaubens? Was ist heute lutherisch?“ Diese und andere Fragen zu beantworten, ist das Anliegen der Publikation „Was ist lutherisch? Wissenswertes für Interessierte“ der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), die jetzt in dritter Auflage vorliegt. Die 65¬seitige Broschüre wendet sich an theologisch interessierte Laien und insbesondere jene, die in der Gemeinde oder im Kirchenkreis bzw. Dekanat ehrenamtliche Leitungsaufgaben übernommen haben.

 

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Zukunftspreis 2012 von Janssen-Cilag

Herausragende Gesundheitsprojekte

 

Neuss (11. September 2012) - Die deutsche Gesundheitsversorgung hat Zukunft: Das machte das forschende Pharmaunternehmen Janssen bei der heutigen Verleihung des Zukunftspreises wieder einmal deutlich. Zum bereits neunten Mal verlieh Janssen die mit 15.000 EUR dotierte Auszeichnung an insgesamt drei Projekte, die mit innovativen Lösungen neue Wege für das deutsche Gesundheitswesen eröffnen.

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„Breast Care Nurses“

Kürzungen gefährden die Versorgung von Brustkrebspatientinnen

 

Berlin (6. September 2012) - Mit großer Besorgnis beobachten Fachgesellschaften, Berufsverbände und Selbsthilfegruppen, dass Krankenkassen mit einer restriktiven Budgetierung die Behandlung von Brustkrebspatientinnen zunehmend gefährden. Denn immer häufiger werden vor allem bei brusterhaltenden Therapieformen die von den Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft festgelegten Pauschalen nicht mehr akzeptiert, die berechnet wurden, um eine leitliniengerechte, evidenzbasierte Krebsbehandlung durchzuführen.

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„Neues und Wissenswertes aus der Onkologie“

Optimierung der Therapie des kolorektalen Karzinoms durch Panitumumab

 

München (26. Juli 2012) - Deutliche Fortschritte in der Tumortherapie haben in den letzten Jahren zu besseren individualisierten Therapien geführt. So berücksichtigt die personalisierte Medizin krankheitsrelevante, individuelle molekularbiologische Patientencharakteristika bei der Behandlung. Die neuesten Erkenntnisse wurden im Rahmen des Münchener Fachpresseworkshops „Onkologie“ diskutiert. Mittlerweile haben sich an Biomarker angepasste Therapien etabliert. Eines der wichtigsten Beispiele für diese Entwicklung ist das kolorektale Karzinom, bei dem die Entdeckung, dass das KRAS-Gen ein prädiktiver Marker für das Therapieansprechen ist, zum gezielten Einsatz von EGFR-Inhibitoren wie Panitumumab (Vectibix®) bei Patienten mit KRAS-Wildtyp geführt hat.

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Abb.: Doktorandin Olga Scherer von der Uni Jena vergleicht das Harz von Weihrauchbäumen aus Afrika (l.) und Indien. In ihrer aktuellen Studie konnten Jenaer Pharmazeuten zeigen, dass afrikanischer Weihrauch erheblich wirksamer gegen Enzündungen ist als indischer. Foto: Jan-Peter Kasper/FSUWeihrauch als Heilmittel

Entzündungshemmende Wirkung von Boswelliasäuren

 

Jena (9. Juli 2012) - Er gehörte schon zu den Geschenken der drei Weisen aus dem Morgenland: Neben Myrrhe und Gold hatten sie für das neugeborene Jesuskind auch Weihrauch im Gepäck. Seit der Antike gehört der aromatische Duft des verbrennenden Weihrauchharzes zu vielen religiösen Zeremonien und ist bis heute in der Kirche Ausdruck besonderer Festlichkeit. Doch Weihrauch kann noch mehr: „Das aus dem Stamm des Weihrauchbaumes gewonnene Harz enthält entzündungshemmende Substanzen“, sagt Prof. Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Diese machen Weihrauch als Arzneimittel u. a. für die Therapie von Krankheiten wie Asthma, Rheumatoider Arthritis oder Neurodermitis hochinteressant, ist der Lehrstuhlinhaber für Pharmazeutische und Medizinische Chemie überzeugt.

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Photo: Novo Nordisk72. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) in Philadelphia, Pennsylvania, USA

Insulin degludec: Weniger nächtliche Hypoglykämien als unter Insulin glargin

 

Frankfurt am Main (28. Juni 2012) – Das in der Entwicklung von Novo Nordisk befindliche ultra-langwirksame Insulin degludec reduzierte bei Erwachsenen mit Typ 2 Diabetes im Vergleich zu Insulin glargin signifikant die Rate an nächtlichen Hypoglykämien* – bei einer vergleichbar guten Verbesserung der glykämischen Kontrolle über 52 Wochen. Diese Ergebnisse einer Phase-3a-Studie wurde im Rahmen der 72. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) in Philadelphia, Pennsylvania, USA präsentiert.1 Zudem demonstrierte die Studie signifikant geringere Raten an schweren Unterzuckerungen unter Insulin degludec als unter Insulin glargin.1

 

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AGP WETTBEWERB: Uns fragt ja (k)einer! www.agp-freiburg.deAGP WETTBEWERB

Uns fragt ja (k)einer!

 

Was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Langzeitpflege hält

 

Preisgelder in Höhe von insgesamt 1.000 Euro gibt es für Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen zu gewinnen, deren Arbeitsplatz sich durch innovative Ideen von der Masse abhebt

 

Freiburg (13. Juni 2012) - Es war einmal ... eine Pflegekraft, die ihre Stelle für kein Angebot der Welt aufgeben würde und die auch noch nach Jahren und Jahren mit Freude im Pflegebereich arbeitete. Eine Pflegekraft, die nicht einstimmen mochte in den Chor derer, die fehlende Anerkennung, chronische Rückenbeschwerden und unfreundliche Arbeitszeiten beklagen.

Die glückliche Pflegekraft – ein Märchen? Begehrte Jobs in der Pflege – zu schön, um wahr zu sein? Nicht zuletzt durch Berichte über Pflegeskandale und Miseren verdichtet sich das Bild, dass die Bedingungen für Beschäftigte im Pflegebereich alles andere als ideal sind.

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„Gottes Geist schafft neue Wege“

 

Pfingstbotschaft des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider

 

Hannover (27. Mai 2012) - Pfingsten ist das Fest der Erneuerung: Aus Zögern wird Begeisterung, aus Angst wird Mut, aus Rückzug wird Aufbruch. Gottes Geist schafft neue Wege mitten in der Welt und macht tiefe Verständigung möglich – über innere und äußere Grenzen hinweg.

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Chronic Kidney Disease (CKD)

The forgotten illness

 

  • Prof. Raymond Vanholder (University Hospital Ghent, Belgium), President of the European Renal Association – European Dialysis and Transplant Association (ERA-EDTA)

 

Paris, France (May 25, 2012) - At least 70 million Europeans (> 10%) have lost more than half of their kidney function, a condition named chronic kidney disease (CKD). Below this threshold, CKD causes a dramatic increase of general and cardiovascular mortality. Survival chances at the start of dialysis, one of the treatment modalities for replacement of severely damaged kidneys, is currently worse than when colon carcinoma are diagnosed. Risk calculations demonstrate that CKD is a negative cardiovascular prognostic factor as such, irrespective of the traditional mortality risks such as cholesterol or blood pressure. CKD should thus be considered a crucial health issue, necessitating specific preventive and therapeutic approaches.

 

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NICE guideline to standardise opioid use in palliative care and address patients' concerns

 

London, UK (May 23, 2012) - A new clinical guideline published today (23 May) by the National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE), will help ensure safe and consistent prescribing of opioids as a first-line treatment option to relieve pain for patients receiving palliative care for chronic or incurable illnesses.

 

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Abb.: Mit Hilfe moderster 3D-Bodyscanner wurden die anatomischen Werte von Brustkrebs-Patientinnen berührungsfrei ermittelt und daraus eine die ideale Schnittführung des Spezial-BHs abgeleitet. Photo: Hohenstein InstituteMehr Komfort für Brustkrebs-Patientinnen

Spezial-BH für hochempfindliche Haut

 

BÖNNIGHEIM (15. Mai 2012) - Die Forscher der Hohenstein Institute haben sich zusammen mit der Amoena Medizin-Orthopädie-Technik GmbH eines höchst sensiblen, jedoch sehr wichtigen Themas angenommen. Im Rahmen eines öffentlich geförderten Forschungsprojektes (AiF-Nr. KF2136714HG0) haben Sie einen speziellen Büstenhalter für Brustkrebspatientinnen entwickelt. Der neue Büstenhalter kann während und unmittelbar nach der Strahlentherapie getragen werden und berücksichtigt die hohe Empfindlichkeit der Haut, die während der Behandlung häufig auftritt sowie Veränderungen des Brustvolumens.

 

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International Nurses Day 2012: Closing the gap: from evidence to action International Nurses Day 2012

Closing the gap: from evidence to action

 

Geneva, Switzerland (May 12, 2012) - International Nurses Day is celebrated around the world every May 12, the anniversary of Florence Nightingale's birth. The International Council of Nurses commemorates this important day each year with the production and distribution of the International Nurses' Day (IND) Kit. The IND Kit 2012 contains educational and public information materials, for use by nurses everywhere.

 

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Studie zeigt fehlendes Problembewusstsein bei Eltern übergewichtiger Kinder

 

Leipzig (2. Mai 2012) - "Mein Kind ist doch nicht dick" oder "Das ist doch nur Babyspeck" sind Sätze, die häufig von Eltern mit übergewichtigen oder gar fettleibigen (adipösen) Kindern zu hören sind. Nach einer aktuellen Studie zur Teilnahme von Familien an einem Präventionsprogramm gegen Fettleibigkeit bei Kindern werden Eltern erst dann aktiv, wenn ihr Nachwuchs bereits adipös ist. Kindliches Übergewicht wird meist noch nicht als Problem erkannt. Die Studie ist ein Kooperationsprojekt des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen, des Kinderärztenetzwerks CrescNet und der Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig.

 

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Stiftung Patientensicherheit Schweiz

Teamverhalten bei der Händedesinfektion - doppelter "follower"-Effekt

 

Basel, Schweiz (25. April 2012) - Die Spitalinfektionen stellen immer noch ein bedeutendes Problem der Patientensicherheit dar. Die korrekte Desinfektion der Hände ist eine wirkungsvolle Massnahme, um die Infektionsrate zu reduzieren. Mit verschiedenen Kampagnen, Hilfsmitteln, und Schulungen können gute Erfolge im Desinfektionsverhalten der Spitalmitarbeiter erzielt werden. Es zeigt sich aber auch, dass eine nachhaltig hohe compliance mit der Händedesinfektion oft schwer zu erreichen ist. Die soziale Norm und das Verhalten der Kollegen in einem Spital können einen erheblichen Einfluss auf das Händedesinfektionsverhalten haben, gerade in Ausbildungsinstitutionen in denen das soziale Lernen, z.B. bei Visiten, eine grosse Rolle spielt.

 

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EMAEuropean Medicines Agency publishes list of human medicines under evaluation

 

London, UK (March 1, 2012) - The European Medicines Agency has published a list of all new human medicines under evaluation by the Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP).

 

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Brustkrebs mit Metastasen

Wie Frauen auch mit einer schweren Erkrankung leben können

 

Psychische und praktische Unterstützung kann den Alltag erleichtern

 

Berlin (1. März 2012) - "Brustkrebs mit Metastasen" - diese Diagnose ist für die meisten Frauen ein großer Schock. Doch auch wenn Brustkrebs Absiedelungen in anderen Teilen des Körpers gebildet hat, gibt es Wege, mit dieser schweren Erkrankung umzugehen. "Und es gibt immer noch eine Aussicht auf Jahre mit guter Lebensqualität", sagt Klaus Koch, Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Welche Wege und Hilfen es für Frauen gibt, dazu hat das IQWiG heute auf Gesundheitsinformation.de ein umfassendes Informationspaket veröffentlicht.

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Haende unter UV_Licht. Photo: BODE Science Center„AKTION Saubere Hände“ empfiehlt eigenverantwortliche Einreibemethode

 

Berlin (9. Februar 2012) - Die „AKTION Saubere Hände“ empfiehlt seit Ende letzten Jahres die Hände unabhängig von festgelegten Schrittfolgen zu desinfizieren. Diese Empfehlung geht auf eine evidenzbasierte Studie von Kampf et al. zurück, die somit zu einem Paradigma-Wechsel in der Händedesinfektion führt.

Kampf und Kollegen zeigen, dass eine eigenverantwortliche Händedesinfektion zu signifikant besseren Benetzungsergebnissen führt, als die jahrzehntelang angewendeten Bewegungsabläufe nach der europäischen Prüfmethode EN 1500. Unzureichend desinfizierte Handpartien stellen ein Infektionsrisiko dar. Die eigenverantwortliche Einreibemethode als neuer Standard bietet in der klinischen Praxis mehr Sicherheit für den Patienten.

 

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Frauen leiden fünfmal häufiger unter Essstörungen als Männer

 

Leipzig (7. Februar 2012) - Eine repräsentative Studie zeigt, dass fünfmal mehr Frauen (5,9 Prozent) als Männer (1,5 Prozent) in Deutschland unter Störungen im Essverhalten leiden. Dazu zählen zum Beispiel die Bulimia Nervosa (Ess-Brech-Störung), die Binge-Eating- oder Essanfallsstörung und die Anorexia Nervosa (Magersucht). Die Studie belegt außerdem, dass bei fettleibigen (adipösen) Frauen elfmal häufiger und bei adipösen Männern sogar 20-mal häufiger eine Störung im Essverhalten vorliegt als bei normalgewichtigen Frauen und Männern.

 

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Caritas.jpgCaritas: "Armut macht krank"

Kampagne zeigt Schwachstellen im deutschen Gesundheitssystem

 

Berlin (11. Januar 2012) - "Das Krankheitsrisiko steigt und die Lebenserwartung sinkt, wenn Menschen lange arbeitslos sind oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten; wenn sie über wenig oder kein Einkommen verfügen oder der Bildungsstand niedrig ist." Dies macht Caritas-Präsident Peter Neher heute vor Journalisten in Berlin bei der Präsentation der Caritas-Kampagne "Armut macht krank" deutlich.

"In einem der reichsten Länder der Welt ist die Tatsache, dass Armut krank macht, ein provozierender Zustand", so Neher. Zwar habe Deutschland ein solidarisches Gesundheitssystem von hoher Qualität. Doch es gebe gravierende Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen: So liege die Lebenserwartung einer Frau aus der Armutsrisikogruppe rund acht Jahre unter der von Frauen aus einer hohen Einkommensgruppe. Bei Männern seien es elf Jahre.

 

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Krankenkassen dürfen Medikamente nicht skandalisieren

 

Berlin (6. Januar 2012) - Zu dem seit einigen Monaten schwelenden Streit um Retaxationen meldet sich Prof. Dr. Theo Dingermann in der aktuellen Ausgabe der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) zu Wort. „Rezepte müssen korrekt ausgefüllt sein, keine Frage. Die Krankenkassen sollten aber die Kirche im Dorf lassen und die Versorgung ihrer Patienten in den Vordergrund stellen, statt wegen bürokratischer Fehler die Apotheker unverhältnismäßig abzumeiern,“ sagt Dingermann, der Mitglied der Chefredaktion der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) ist.

 

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XARELTO. Photo: Bayer HealthCareXarelto® von Bayer in der EU zur Prävention von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern und zur Behandlung von tiefen Venenthrombosen zugelassen

 

Xarelto ist der einzige Gerinnungshemmer zur Prävention von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern, der eine hocheffektive, nur einmal täglich anzuwendende Therapie ohne die Notwendigkeit regelmäßiger Überprüfungen der Gerinnungswerte bietet

Xarelto ist der erste Gerinnungshemmer zur Behandlung von tiefen Venenthrombosen sowie zur Prävention von wiederkehrenden tiefen Venenthrombosen und Lungenembolien, der Patienten als Monotherapeutikum eine effektive therapeutische Lösung ohne Injektionen und Monitoring bietet

Xarelto ist jetzt in der EU für drei Indikationen im Bereich der venösen und arteriellen Thrombosen (VAT) zugelassen

 

Berlin (19. Dezember 2011) - Der orale Gerinnungshemmer Xarelto® (Rivaroxaban) von Bayer HealthCare hat von der Europäischen Kommission in zwei weiteren Indikationen die Zulassung erhalten. Damit ist Rivaroxaban der einzige neue orale Gerinnungshemmer, der in drei Indikationen in allen 27 EU-Staaten zugelassen ist:

 

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Stellungnahme der DGKH

Tragen von Kopftüchern bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen

 

Berlin (15. Dezember 2011) - Teilweise wird von Mitarbeiterinnen (und Mitarbeitern: hier speziell textile „Piraten-Hauben“) im Gesundheitswesen der Wunsch geäußert, während der Arbeit am Patienten Kopftücher zu tragen. Das Tragen von Kopftüchern und anderen Kopfbedeckungen auch bei der direkten Arbeit am Krankenbett verursacht keine krankenhaushygienischen Probleme. Bestimmte Rahmenbedingungen im Sinne der Tragedauer, des Kontaminationsschutzes und Bedingungen der Aufbereitung müssen aber in Einrichtungen des Gesundheitswesens, analog der übrigen Dienstkleidung, geregelt sein.

 

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Olav Götz (wiss. Mitarbeiter), Katrin Vorderwülbecke (M.Sc.-Stud. Health Care Management), Dirk Ahlers (Dipl.-Stud. Betriebswirtschaftslehre), Prof. Steffen Fleßa (Lehrstuhl Allg. Betriebswirtschaftslehre/ Gesundheitsmanagement) (v.l.n.r.). Foto: Jan Meßerschmidt, Universität GreifswaldWie leite ich ein Krankenhaus?

Planspiel MOSHI der Universität Greifswald

  

Greifswald (2. Dezember 2011) - Mit einem Planspiel können Studierende der Universität Greifswald jetzt ein virtuelles Krankenhaus leiten. Mit dem Programm MOSHI (Management of Small Hospitals) kann ein reales Krankenhaus im Computer simuliert und verschiedene betriebswirtschaftliche Situationen durchgespielt werden. Das Grundprogramm wurde von Prof. Steffen Fleßa von der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Greifswald einst speziell für kleine Krankenhäuser in Entwicklungsländern entwickelt und jetzt aktualisiert. Ab März 2012 wird das Programm erstmals in der Ausbildung im Rahmen des Allgemeinen Wahlpflichtfaches „Internationales Gesundheitsmanagement“ eingesetzt.

 

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Abb.: Antikörperfärbung eines Haarfollikels: Durch Kopplung der Antikörper an verschiedene Farbstoffe können unterschiedliche Strukturen mikroskopisch sichtbar gemacht werden. Man sieht im Haarfollikel endende Nervenendigungen (grün), in denen elektrische Impulse durch mechanische Reize der Haut erzeugt werden. In diesen Endigungen sind KCNQ4 Kaliumkanäle lokalisiert (rot), welche die Generierung dieser Nervenimpulse regulieren. Ovale und runde Strukturen in Blau zeigen Zellkerne von Zellen in der Haut. Grafik: M. HeidenreichSchwerhörige fühlen anders

 

Berlin (20. November 2011) - Menschen mit einer bestimmten Form der erblichen Schwerhörigkeit nehmen Vibrationen in ihren Fingern empfindlicher wahr als andere Menschen, haben Prof. Thomas Jentsch vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP)/Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und Prof. Gary Lewin (MDC) in Zusammenarbeit mit Klinikern aus Madrid, Spanien und Nijmegen, Niederlande, herausgefunden. Die in Nature Neuroscience veröffentlichte Arbeit enthüllt Einzelheiten über den bislang wenig verstandenen Tastsinn: Damit wir fühlen können, müssen spezialisierte Zellen in der Haut wie Instrumente in einem Orchester gestimmt werden.

 

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„Nah am Wunder der Natur“?

Hebammen und DHV kritisieren Werbung mit der Mutterbrust

 

Karlsruhe (7. November 2011) - Hebammen protestieren gegen die Vermarktung von Flaschennahrung mit Slogans wie "nach dem Vorbild der Muttermilch" und Bildern stillender Mütter, wodurch die industrielle Säuglingsnahrung der Muttermilch gleichgesetzt wird. Die Kritik der Fachkreise richtet sich auch an die zuständigen Überwachungsbehörden, die die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften kontrollieren und Verstöße entsprechend unterbinden müssten.

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Qualität im Krankenhaus

AQUA-Institut veröffentlicht erstmals Bericht zu Auffälligkeiten

 

Göttingen (6. September 2011) - Das AQUA-Institut veröffentlicht mit dem „Bericht zum Strukturierten Dialog" erstmals eine bundesweite Übersicht zum Stand des Qualitätsdialoges mit den Krankenhäusern. Der Bericht kann auf der Internetseite des Instituts unter www.sqg.de im Bereich Themen/Strukturierter Dialog/Berichte (http://www.sqg.de/themen/strukturierter-dialog/berichte-strukturierter-dialog/) heruntergeladen werden.

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Fampyra®

Erstes Medikament zur Verbesserung der Gehfähigkeit bei Multipler Sklerose ab sofort verfügbar

 

Hamburg (1. September 2011) - Einschränkungen der Gehfähigkeit gehören für Patienten mit Multipler Sklerose (MS) zu den größten Belastungen. Mit Fampyra® (Fampridin) steht für die betroffenen Patienten mit Gehbehinderung (EDSS 4 - 7) ab sofort die erste zugelassene medikamentöse Therapie zur Verbesserung der Gehfähigkeit zur Verfügung. Für MS-Patienten bedeutet dies einen erheblichen Fortschritt in Richtung mehr Lebensqualität, so das Resümee der Experten, Prof. Dr. Bernd Kieseier, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf und PD Dr. Mathias Mäurer, Caritas-Krankenhaus, Bad Mergentheim, auf der Zulassungspresse-konferenz des Biotechnologieunternehmens Biogen Idec GmbH in Hamburg.

 

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Entwurf eines Gesetzes zur Durchführung der Internationalen Gesundheitsvorschriften und zur Änderung weiterer Gesetze beschlossen

Erfahrungen aus EHEC-Krise umgesetzt

 

Berlin (31. August 2011) - Das Bundeskabinett hat heute in Berlin den Entwurf eines Gesetzes zur Durchführung der Internationalen Gesundheitsvorschriften und zur Änderung weiterer Gesetze beschlossen. Zum Schutz vor einer grenzüberschreitenden Ausbreitung von bedrohlichen Krankheiten sieht der Gesetzentwurf u. a. vor, dass in ausgewählten Flughäfen und Seehäfen besondere Maßnahmen getroffen werden, um im internationalen Handels- und Reiseverkehr auftretende Gesundheitsgefahren besser abwehren zu können.

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transferplu-Ausgabe: Depression und SuizidalitätDepression & Suizidalität in der pflegerischen Praxis

 

Kostenloses Themenheft für Fachkräfte im Gesundheitswesen:

Transferplus-Ausgabe „Depression und Suizidalität – Krankheiten der Losigkeit“

 

Witten (28. Juli 2011) - Menschen mit depressiven oder suizidalen Symptomen finden sich in nahezu allen Bereichen der Gesundheitsversorgung. Um diese Symptome frühzeitig zu erkennen und entsprechend reagieren zu können sind vor allem professionelle Helfer gefragt, denn Stigmatisierung und Unkenntnis hemmt viele Betroffene, sich Hilfe zu holen. Ansätze aus dem Ausland zeigen, dass hierbei vor allem nichtärztlichen Heilberufen wie Pflegenden und Therapeuten durch ihre Nähe zu Patienten eine wichtige, bisher unterschätzte Rolle zukommt. Doch woran erkennt man, ob ein Patient traurig oder depressiv ist – und was ist zu tun?

 

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Warum ist Mama so traurig, auch wenn die Sonne lacht?Mehr Zeit für Kinder e.V. und Lundbeck unterstützen Familien mit Ratgeber

Warum ist Mama so traurig, auch wenn die Sonne lacht?

 

Hamburg (20. Juli 2011) - Das Zusammenleben mit einem Depressionserkrankten gestaltet sich im Alltag nicht immer einfach. Selbst für Erwachsene ist die Krankheit manchmal schwer zu begreifen - wie also seinen Kindern erklären, was in Betroffenen vorgeht? Der Verein "Mehr Zeit für Kinder e.V" hat mit Unterstützung der Lundbeck GmbH den Ratgeber "Warum ist Mama so traurig, auch wenn die Sonne lacht?" veröffentlicht, der helfen soll, die großen Fragen der kleinen Familienmitglieder zu beantworten und das alltägliche Leben mit einem depressiven Elternteil zu erleichtern.

 

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Trichuris suis. Photo: Merial 2011Wurmeier: „Angenehm salzig“

Forscher testen neue MS-Therapie – KKNMS rät wegen Risiken von Wurmbehandlung ab

 

München (19. Juli  2011) – Die orale Gabe von Eiern des Schweinepeitschenwurms (Trichuris suis) führt über drei Monate zu einer Reduktion von entzündlichen Läsionen im Zentralen Nervensystem (ZNS) von MS-Patienten. Das haben US-Forscher in einer Phase I-Pilotstudie nachgewiesen.

 

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Ausbildung zu Ethik und Kommunikation verbessert ärztliche Kompetenzen

 

  • Schlechte Nachrichten überbringen will gelernt sein

  • Ausbildung zu Ethik und Kommunikation verbessert Kompetenzen

 

Bochum (17. Juni 2011) - Schlechte Nachrichten überbringen will gelernt sein: Zunehmend werden auch in Deutschland Lehr- und Fortbildungsveranstaltungen zur professionellen Gestaltung schwieriger Situationen in der Arzt-Patient-Beziehung angeboten. Ihre Wirksamkeit konnten Wissenschaftler des Bochumer Instituts für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin (Leiter: Prof. Dr. med. Dr. phil. Jochen Vollmann) in zwei Evaluationsstudien jetzt nachweisen. „Solche Kurse müssen für alle Medizinstudierenden verpflichtend sein“, fordert Prof. Vollmann mit Blick auf die Ergebnisse.

 

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Schlaganfallvorbeugung bei Vorhofflimmern: spezialisierte Zentren behandeln besser

 

Münster (6. Juni 2011) - Patienten mit Vorhofflimmern werden in Kliniken oder Praxen von Kardiologen, Internisten oder Allgemeinmedizinern behandelt. Doch ist die Behandlung in allen Arten von Zentren gleich? Dieser Frage sind Ärzte und Wissenschaftler des Kompetenznetzes Vorhofflimmern (AFNET) nachgegangen. Daten aus dem AFNET Register zeigen, dass es bei der Schlaganfallprophylaxe in Deutschland Qualitätsunterschiede geben kann.

 

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Du bist ja so peinlich!

 

Marburg (13. April 2011) - Wenn man sich für andere schämt, sind vergleichbare Gehirnareale aktiv, wie wenn man den Schmerz anderer nachempfindet. Das ist das Resultat einer aktuellen Studie zu den neuronalen Grundlagen des Fremdschämens, die Wissenschaftler der Philipps-Universität in der aktuellen Ausgabe des Online-Wissenschaftsmagazins „PLoS One“ veröffentlichten, die am kommenden Mittwoch erscheint. Die Autoren um Dr. Sören Krach und Frieder Paulus berichten darin über Ergebnisse, die sie mittels Verhaltensexperimenten und funktionaler Magnet-Resonanzbildgebung (fMRT) erzielt haben.

 

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LED-Bildschirme beeinflussen Schlafrhythmus und Konzentration

 

Basel, Schweiz (25. März 2011) - Wer abends vor einem LED-Bildschirm sitzt, verzögert seinen Schlaf-Wach- Rhythmus und ist damit geistig deutlich fitter. Dies berichten Schlafforscher der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel und Kollegen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart in der Fachzeitschrift «Journal of Applied Physiology». In ihrer Untersuchung reagierten Testpersonen vor Computern mit LED- Bildschirmen deutlich schneller, fühlten sich wacher und schnitten in einem kognitiven Test klar besser ab.

 

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Maskierte Angst: Eine Gruppe von Nervenzellen steuert das Angstverhalten im Gehirn (rechts). Dieses kann durch die Aktivität einer zweiten Gruppe maskiert werden (links) – allerdings ohne dass die Angst vollständig verschwindet. (Carlos Toledo/Bernstein Center Freiburg).Die maskierte Angst

 

Simulationen von Angstzuständen können deren Entstehung erklären – und wieso es schwierig ist, sie loszuwerden

 

Freiburg (18. März 2011) - Das Angstempfinden ist ein natürlicher Begleiter unseres Lebens und ein sinnvoller Schutzmechanismus. Doch manchmal nehmen Ängste überhand und sind nur schwer wieder abzulegen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Freiburg, Basel und Bordeaux haben nun die Vorgänge im Gehirn bei der Entstehung und Unterdrückung von Ängsten im Computer simuliert. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „PLoS Computational Biology“ erklären Ioannis Vlachos vom Bernstein Center der Universität Freiburg und Kollegen aus Bordeaux und Basel erstmals, auf welche Weise scheinbar abgelegte Ängste in Wirklichkeit nur verdeckt, aber nicht verschwunden sein können. Der Grund für die Hartnäckigkeit von Ängsten ist, dass sie buchstäblich tief sitzen: Tief unter dem Großhirn liegt in unserem Denkorgan der „Mandelkern“. Er spielt im Angstverhalten eine zentrale Rolle.

 

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Hauttest kann ungesunden Lebensstil nachweisen

Neuartiges Verfahren zur Ernährungskontrolle

 

Berlin (10. Februar 2011) - Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt ein einzigartiges Messverfahren entwickelt, das binnen Minuten Aussagen darüber erlaubt, ob die Lebensweise eines Menschen gesund oder ungesund ist. Dieses Verfahren wird nun mit Unterstützung der Kompetenznetze für optische Technologien in einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Pilotstudie mit 50 Schülerinnen und Schülern erprobt. Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob Jugendliche ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ändern, wenn die Folgen ungesunder Ernährung oder auch die Auswirkungen der letzten Party mit Alkohol- und Nikotinkonsum für sie direkt sichtbar gemacht werden. Darüber hinaus sollen die Schüler näher mit den gegenwärtigen Möglichkeiten der optischen Technologien vertraut gemacht werden.

 

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Versorgung Sterbender endlich nicht mehr kriminell?


Bundestag legt Gesetzesänderung zum Betäubungsmittelrecht vor

 

Berlin/Bochum/Fulda (17. August 2010) - Die Interessengemeinschaft-SAPV begrüßt die Einigung der Koalitionsfraktionen auf Initiative des Gesundheitsministeriums auf Änderungen des Betäubungsmittelrechts. Durch die geplanten Gesetzesänderungen wird die Versorgung von schwerstkranken Menschen mit notwendigen Schmerzmitteln in der letzten Lebensphase deutlich verbessert.

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Forschungsbericht

Hohe Arbeitsdichte kann depressiv machen

 

Dortmund (14. Juli 2010) - Psychische Störungen, besonders Depressionen, führen immer häufiger zu Arbeitsunfähigkeit. Das Wissen um die Ursachen dieser Erkrankung ist daher auch für den Arbeitgeber relevant, damit er vorbeugend Maßnahmen ergreifen kann, um Fehlzeiten aufgrund von depressiven Störungen zu vermeiden. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat den Einfluss der Arbeitsbedingungen bei der Entstehung von Depressionen untersucht. Erstmals wurden die Arbeitsintensität und der Tätigkeitsspielraum der Angestellten objektiv gemessen, anstatt sich auf subjektive Einschätzungen zu beziehen.

 

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Expertenstandard ErnaehrungsmanagementExpertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ des DNQP

Osnabrück (27. Mai 2010) - Seit Ende Mai ist die abschließende Veröffentlichung zum Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ verfügbar. Sie enthält neben dem Expertenstandard, den Kommentierungen zu den Standardkriterien, der Literaturstudie und dem standardspezifischen Audit-Instrument auch einen ausführlichen Bericht zu den Ergebnissen der modellhaften Implementierung.

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Töpfchen-Training ist kein Wettlauf

Geduld und Orientierung an den Bedürfnissen des Kindes könnten das Trocken- und Sauberwerden erleichtern

Berlin (20. Mai 2010) - Viele Eltern eines Kleinkindes fragen sich irgendwann, ob es nicht an der Zeit wäre, dass es trocken und sauber wird. Doch Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell. Da ist es nicht hilfreich, sein Kind ständig mit anderen zu vergleichen und sich so bei der Sauberkeitserziehung unter Druck zu setzen. Darauf weist das IQWiG in seinen auf Gesundheitsinformation.de veröffentlichten Informationen hin.

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Wer gut lügen kann, ist klüger

Machen Kinder, die lügen können, später eine bessere Karriere?

Hannover/telepolis (19. Mai 2010) - Wer nicht lügt, kommt im Leben nicht zurecht. Wer nur ehrlich ist, hat Probleme. Mit Lügen kann man Konfrontationen zu eigenen Gunsten umschiffen und sich Vorteile verschaffen. Das ist nicht für Erwachsene der Fall, sondern auch schon bei kleinen Kindern. Zwar ist mit der bürgerlichen Aufklärung der Drang zum Authentischen gegenüber den höfischen Ritualen aufgekommen, aber man lebt wohl einfacher miteinander, wenn man auf der Bühne nach gewissen Spielregeln handelt, also den Schein dem Sein vorzieht.

Für Kang Lee von der University of Toronto und Direktor des Institute of Child Study gehört Lügen zur Entwicklung. Kinder, die nicht lernen zu lügen, haben Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden – für die Politik wären sie schon gar nicht geeignet. Strafen sollte man Kinder nicht, wenn man sie beim Lügen erwischt, meint Kang Lee, denn dann hätten sie einen wichtigen Schritt im Leben vollzogen.

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Neues Antibiotikum gegen multiresistente Keime entdeckt

 

Abb.: Clostridium cellulolyticum bildet ein bislang unbekanntes Antibiotikum. Photo: HKI/EMZ-FSUJena (8. April 2010) - Ein Wissenschaftler-Team um Christian Hertweck hat erstmals anaerobe Bakterien zur Bildung von Antibiotika bewegen können. Die Forscher vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie -Hans-Knöll-Institut in Jena imitierten durch Zugabe von Bodenextrakt zum Nährmedium die Verhältnisse in der Natur. Das Bodenbakterium Clostridium cellulolyticum stimulierten sie dadurch zur Bildung einer Verbindung, die unter den üblichen Laborbedingungen nicht produziert wird. Die als Closthioamid bezeichnete neue Substanz ist gegen Problemkeime wie multiresistente Staphylokokken wirksam und könnte als Grundlage für die Entwicklung einer neuen Antibiotika-Generation dienen.

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Fehler gemacht? Gut so! 

Weltweit einzigartiges Managementsystem für die Altenhilfe

 

Hannover (24. März 2010) - Die Altenpflege ist eine der Branchen, in der Fehler gravierende Folgen nach sich ziehen können. Versäumnisse und Fehler gehören indes zum Pflegealltag, werden aber in den Einrichtungen oft totgeschwiegen, und seien sie auch noch so klein und völlig unbeabsichtigt - meist aus Angst vor Sanktionen des Arbeitgebers oder gar vor juristischen Auseinandersetzungen. Dabei böten sich den ambulanten und stationären Pflegediensten ein regelrechter Qualitätssprung und neue Marktchancen, wenn Fehler im Betriebsablauf systematisch zur Weiterentwicklung  des eigenen Unternehmens eingesetzt werden. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat heute auf der Altenpflegemesse in Hannover sein weltweit einzigartiges Fehlervermeidungssystem vorgestellt.

 

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Die psychiatrischen Erkrankungen der Zukunft

 

Hypersexualitäts-, Alkoholkonsum- oder Gefühlsregulationsstörung mit schlechter Stimmung: Die American Psychiatric Association veröffentlicht erste Entwürfe für das kommende Standardwerk

 

Hannover/telepolis (18. Februar 2010) - Die inzwischen fünfte Fassung des international einflussreichen Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (Diagnostisches und Statistisches Handbuch Geistiger Störungen, kurz DSM) wird für 2013 erwartet. Jüngst wurden konkrete Vorschläge veröffentlicht, die eine Vorschau auf das Verständnis psychiatrischer Erkrankungen für die kommenden zehn bis zwanzig Jahre erlauben. Das erklärte Ziel, die Diagnosen in wissenschaftlichen Funden aus Hirnforschung und Genetik zu verankern, wurde jedoch noch nicht erreicht. Für Diskussionsstoff dürfte vor allem die Einführung neuer Krankheitsbilder wie "Hypersexualitätsstörung" oder einer "Gefühlsregulationsstörung mit schlechter Stimmung" sorgen. Das inzwischen durch die Medien gut bekannte Asperger-Syndrom soll hingegen zugunsten eines allgemeinen Autismusspektrums verschwinden. Bis 20. April können die Vorschläge noch kommentiert werden, bevor im Juli die ersten Feldstudien beginnen sollen.

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Wertvolle Hilfe für den Umgang mit demenzkranken Menschen

Biographieheft

 

Mainz (10. Februar 2010)  -  Gesundheitsministerin Malu Dreyer und Innenminister Karl Peter Bruch haben heute in Mainz eine wertvolle Hilfe für den Umgang mit Menschen mit Demenz vorgestellt. Die von den beiden Ministerien und der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz entwickelte Informationsmappe enthält ein Biographieheft und ein Vermisstendatenblatt, die bei den persönlichen Unterlagen von Demenzkranken aufbewahrt und vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden sollen. Das Biografieheft soll pflegenden Angehörigen und Fachkräften Sicherheit im Umgang mit den betroffenen Menschen geben. Das Datenblatt dient dem Schutz der erkrankten Menschen und kann der Polizei eine wirkungsvolle Hilfe im Vermisstenfall sein. Angehörige oder Betreuerinnen und Betreuer sollten die Mappe mit Biografieheft und Datenblatt möglichst früh nach der Diagnosestellung gemeinsam mit ihrem an Demenz erkrankten Angehörigen ausfüllen.

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Krebskranke Kinder haben in Deutschland eine hohe Wahrscheinlichkeit zu überleben

  • IQWiG legt Abschlussbericht zur pädiatrisch-onkologischen Versorgung vor
  • Lebensqualität, Schmerzen und Langzeitfolgen noch unzureichend untersucht

Berlin (16. Oktober 2009) - Bezogen auf das Überleben ist die Versorgung krebskranker Kinder in Deutschland im internationalen Vergleich sehr gut. Andere Aspekte, wie etwa Lebensqualität, Schmerzen und Langzeitfolgen der Erkrankung sind jedoch noch zu wenig in Studien untersucht, so dass unklar bleibt, wie gut die medizinische Versorgung hier ist. Zu diesem Ergebnis kommt der am 16. Oktober 2009 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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