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22 | 05 | 2015
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Behandlungsfehler-Begutachtung der Medizinischen Dienste

Trend zu mehr Vorwürfen hält an

 

Berlin/Essen (20. Mai 2015) - 14.663 Behandlungsfehlervorwürfe haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) 2014 begutachtet. In jedem vierten Fall bestätigten die Gutachter den Verdacht der Patienten. Das geht aus der Jahresstatistik der Behandlungsfehler-Begutachtung hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Der Medizinische Dienst fordert einen offenen Umgang mit Fehlern und eine neue Sicherheitskultur.

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Leben ohne Arbeit

Wer regelmäßig zum Gottesdienst geht, leidet weniger unter einem Jobverlust

 

Berlin (20. Mai 2015) - Menschen, die regelmäßig einen Gottesdienst besuchen, leiden weniger unter einem Jobverlust als andere. Außerdem gewöhnen sie sich schneller an ein Leben ohne Arbeit. Das belegt eine Studie, die kürzlich Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Amsterdam auf der Basis von Daten der Längsschnitterhebung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) erstellt haben. „Wer einmal pro Woche eine Kirche, Moschee oder Synagoge besucht, ist nach drei Jahren Arbeitslosigkeit nahezu genauso zufrieden mit seinem Leben wie zuvor“, sagt der Jenaer Psychologe Clemens Lechner, einer der Autoren.

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Demenz

Versorgungsatlas-Studie zeigt Optimierungsbedarf bei der medikamentösen Demenz-Therapie

 

Pöcking (20. Mai 2015) - Demenz-Patienten erhalten in Deutschland selten spezifische Medikamente („Antidementiva“) und unerwartet häufig „Antipsychotika“, die ausschließlich Begleiterscheinungen der Demenz dämpfen. Dies belegt erstmals eine Studie der Forscher vom Versorgungsatlas an einer Stichprobe von über einer Million Menschen mit Demenz. Die Untersuchung zeigt auch deutliche regionale Unterschiede sowie alters- und geschlechtsspezifische Besonderheiten. 

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GKV-Spitzenverband

Hebammenverbände lehnen schnellen und gerechten Ausgleich steigender Haftpflichtprämien ab

 

Berlin (19. Mai 2015) - Gestern haben die Hebammenverbände (Deutscher Hebammenverband und Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands) und der GKV-Spitzenverband erstmals über einen Ausgleich der ab 1. Juli 2015 erneut steigenden Prämien der Berufshaftpflichtversicherungen verhandelt. Zugleich sollte eine Umsetzungslösung für den sogenannten Sicherstellungszuschlag ab 1. Juli 2015 gefunden werden, der vor allem den Hebammen hilft, die nur wenige Geburten betreuen. Ein vom GKV-Spitzenverband vorgelegtes Konzept, das beide Punkte vereint, haben die Hebammenverbände jedoch bereits nach wenigen Verhandlungsstunden abgelehnt und beharren bei den nach wie vor anhaltenden Gesprächen darauf, nur noch über ihre Vorschläge zu sprechen. Mit dieser Haltung gefährden die Hebammenverbände bedauerlicherweise eine nahtlose Anschlussregelung für einen finanziellen Ausgleich der ab Juli um mehr als 20 Prozent steigenden Haftpflichtprämien aller freiberuflichen Hebammen mit Geburtshilfe.

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Aktionstag „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“

Morbus Crohn-Patienten brauchen individuelle Therapie

 

Berlin (19. Mai 2015) – Deutet sich bei Morbus Crohn ein komplizierter Krankheitsverlauf an, sollten Mediziner schon früh eine immunsuppressive Therapie erwägen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in ihrer neuen Leitlinie „Morbus Crohn und Colitis ulcerosa“. Dies könnte den Patienten eine Dauertherapie mit Kortison und deren schwere Nebenwirkungen ersparen. Anlässlich des bundesweiten Aktionstages „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“ der Gastro-Liga am 19. Mai 2015, weist die Fachgesellschaft auf besondere Risikofaktoren hin, die einen komplizierten Krankheitsverlauf der Darmkrankheit ankündigen.

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Akzeptanz im Alltag

Wie Roboter alte und kranke Menschen unterstützen könnten

 

Bochum (19. Mai 2015) - Roboter könnten alte oder kranke Menschen zuhause unterstützen, indem sie Gemütszustand und körperliche Verfassung im Blick behalten. Es müsste jedoch gelingen, sie unaufdringlich in den Alltag zu integrieren. Ob und wie das möglich ist, untersucht ein internationales Forscherteam im Projekt „RADIO: Robots in Assisted Living Environments“, gefördert mit rund 3,8 Millionen Euro von der EU im Rahmen des Programms „Horizon 2020“.

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Pflegedokumentation

MDS unterstützt Entbürokratisierung in der Pflege

 

Essen (18. Mai 2015) - Eine effiziente und schlanke Dokumentation in Pflegeheimen und ambulanten Diensten ist das Ziel des Strukturmodells zur Effizienzsteigerung in der Pflege, das sogenannte Beikirch-Projekt. Zur Umsetzung des Projektes hat der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, zu Jahresanfang ein Projekt-Büro (www.ein-step.de) eingerichtet. Das Projektbüro begleitet einen Implementierungsprozess, in dem das neue Strukturmodell in 25 Prozent aller ambulanten Pflegedienste und Pflegeheimen umgesetzt werden soll. Um den Erfolg des Projektes zu unterstützen, wurden jetzt vom MDS in drei Seminaren 120 Multiplikatoren der MDK, des PKV-Prüfdienstes und der Heimaufsichtsbehörden der Bundesländer geschult.

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Neue Studie

Menschen, die in der Seelsorge arbeiten, sind zufriedener mit ihrer Arbeit als die Allgemeinbevölkerung

 

Witten (18. Mai 2015) - Was, wenn Seelsorger selber in eine spirituelle Krise geraten? Fast die Hälfte der Priester in Deutschland durchlebt gelegentlich Phasen "geistlicher Trockenheit", bei zwölf Prozent tritt dieses Phänomen regelmäßig auf. Das tatsächliche Gefühl, dass Gott ihnen fern ist, erleben allerdings nur vier Prozent regelmäßig. Dies sind Ergebnisse einer Studie zur Lage der Seelsorge in Deutschland, an der sich 22 von 27 katholischen Diözesen beteiligt haben. "Unseres Wissens nach handelt es sich damit um die größte Studie zum Thema weltweit", sagt Arndt Büssing, Professor für Lebensqualität, Spiritualität und Coping an der Universität Witten/Herdecke (UW/H). Gemeinsam mit Forschern der Universität Freiburg, der Hochschule für Philosophie und der LMU in München, der Theologischen Fakultät Paderborn und der Universität Osnabrück wurden 8.600 katholische Seelsorgende (Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten) zu Themen wie Lebens- und Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsbelastungen, sozialen Beziehungen und ihrer persönlichen Spiritualität befragt.

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Abb. 1: Der intelligente Pflegewagen fährt autonom zum Einsatzort. Quelle: Fraunhofer IPATechnische Assistenzsysteme

Prototyp eines intelligenten Pflegewagens entwickelt

 

Stuttgart (18. Mai 2015) - Er kommt auf Anforderung, hält Pflegematerial vorrätig und dokumentiert den Verbrauch: Das Fraunhofer IPA entwickelt einen intelligenten Pflegewagen, der die Pflegekräfte im Berufsalltag informatorisch und physisch unterstützt. Einen ersten Prototyp haben die Wissenschaftler jetzt fertiggestellt. Damit engagieren sie sich weiterhin für verbesserte Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche und entwickeln Lösungen für die Herausforderungen des demographischen Wandels.

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Molekularbiologische Analysen an Blut

Liquid Biopsy ist noch nicht „fit“ für die Diagnostik

 

Berlin (18. Mai 2015) - Molekularbiologische Analysen an Blut (sog. Liquid Biopsy Analysen) könnten in den nächsten Jahren zu einer neuen wichtigen Methode in der Diagnostik werden – vor allem unter dem Aspekt der personalisierten Medizin. Doch ist die blutbasierte Analytik von Nukleinsäuren, speziell in der Krebsdiagnostik, wirklich bereits auf dem Weg zum neuen „Gold-Standard“, wie von einigen Seiten geäußert? Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) meint: Noch nicht – und sieht den Einsatz der Liquid Biopsy Analysen unter Vorbehalt. Denn noch weisen sie zu große Unsicherheiten auf, um damit verlässliche Aussagen für Diagnostik oder Therapie treffen zu können.

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Diabetes Kongress 2015

Diabetes Typ 2 im Alter maßgeschneidert behandeln

 

Berlin (15. Mai 2015) - In Deutschland leidet ein Viertel der über 75-Jährigen unter einem Diabetes mellitus, dies betrifft etwa drei Millionen Menschen in Deutschland. Biologisch ältere, multimorbide und in ihren Funktionen eingeschränkte Menschen mit Diabetes benötigen spezielle Vorgehensweisen bei Zielplanung, Allgemeinmaßnahmen und Pharmakotherapie. Dies ist ein Schwerpunkt beim Diabetes Kongress 2015. Die 50. Jahrestagung der DDG findet unter dem Motto „Personalisierte Diabetologie: innovativ, individuell, nachhaltig“ noch bis zum 16. Mai 2015 in Berlin statt. Diabetologe Dr. Dr. Andrej Zeyfang erläuterte neueste Erkenntnisse dazu im Rahmen einer Pressekonferenz der DDG am Freitag, den 15. Mai 2015.

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Apremilast bei Plaque-Psoriasis und Psoriasis-Arthritis

Kein Zusatznutzen ableitbar

 

Köln (15. Mai 2015) - Apremilast (Handelsname: Otezla) steht seit Januar 2015 Erwachsenen zur Verfügung, die entweder an einer mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis oder an einer aktiven Psoriasis-Arthritis erkrankt sind und bei denen bestimmte Vorbehandlungen nicht ausreichend wirken oder nicht geeignet sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in zwei Dossierbewertungen überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber den jeweiligen zweckmäßigen Vergleichstherapien einen Zusatznutzen bietet. Ein solcher Zusatznutzen ist jedoch aus keinem der Dossiers ableitbar, da sie keine relevanten Daten enthalten.

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Diabetes-Kongress 2015

Advanced Glycation Endproducts (AGEs) – zuverlässige, schnelle nicht-invasive Bestimmung des individuellen CVR

 

Berlin (13. Mai 2015) – Der Diabetes Kongress 2015 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) findet in diesem Jahr unter dem Motto „Personalisierte Diabetologie: innovativ – individuell – nachhaltig“ statt. Eine wichtige Rolle in der personalisierten Diabetestherapie kommt der Einschätzung des individuellen kardio-vaskulären Risikos (CVR) zu. Ein starker Prädiktor für kardiovaskuläre Komplikationen ist die Menge an Advanced Glycation Endproducts (AGEs) im Gewebe, die aufgrund ihrer Fluoreszenz in der Haut gemessen werden können. Auf der von Diagnoptics veranstalteten Pressekonferenz anlässlich des Diabetes-Kongresses diskutierten renommierte Diabetologen über die Bedeutung der AGEs und berichteten über ihre Erfahrungen mit der nicht-invasiven Messung der Autofluoreszenz der Haut mit Hilfe des AGE Readers. Das innovative Gerät ermöglicht nicht nur eine sofortige Diagnose und Einschätzung des kardiovaskulären Risikos bei Diabetes mellitus, sondern liefert dem Arzt auch die notwendigen Informationen für die Aufstellung eines individualisierten Behandlungsplans seines Patienten.

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Diabetes-Kongress 2015: Diabetische Neuropathie

Frühzeitige Diagnose – bessere Prognose!

 

Berlin (13. Mai 2015) – Sie ist häufig, folgenschwer und trotzdem bleibt sie oft unerkannt: Von einer diabetischen Neuropathie ist etwa jeder dritte Mensch mit Diabetes betroffen – viele, ohne es zu wissen. Durch ihre vielfältigen Symptome und die multifaktorielle Pathogenese stellt die Nervenerkrankung sowohl eine diagnostische als auch eine therapeutische Herausforderung dar: Während bei rund einem Drittel der Patienten eine möglichst wirksame und nebenwirkungsarme Linderung von quälenden Schmerzen und Parästhesien im Vordergrund steht, gilt es bei anderen Patienten, einer „stillen“ Neuropathie möglichst frühzeitig auf die Spur zu kommen. Denn je eher diese diabetische Folgeerkrankung erkannt wird, umso besser kann der Progression der Nervenschädigung und schwerwiegenden Folgen wie einem diabetischen Fußsyndrom entgegengewirkt werden. Welche Ursachen einer diabetischen Neuropathie zugrunde liegen können, wie die Frühdiagnose der Nervenschädigung gelingt und wie man sie sowohl kausal als auch symptomatisch möglichst erfolgreich behandeln kann, machten renommierte Experten auf einer Pressekonferenz anlässlich der 50. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 13. Mai 2015 in Berlin deutlich.

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Aktuelle Daten zu Simeprevir und Sofosbuvir* vom EASL-Kongress

Simeprevir bewährt sich in der Behandlungsrealität

 

Berlin (13. Mai 2015) - Nach 12-wöchiger Therapie mit einmal täglich Simeprevir (Olysio®) und Sofosbuvir (SMV/SOF) können Patienten mit chronischer Hepatitis C (HCV)-Infektion vom Genotyp (GT) 1 mit und ohne Zirrhose Heilungsraten von bis zu 97 Prozent erreichen.* Dies zeigen Daten der Phase III-Studien OPTIMIST I und II, die vom forschenden Pharmaunternehmen Janssen auf dem internationalen Leberkongress der „European Association for the Study of the Liver“ (EASL) Ende April 2015 in Wien vorgestellt wurden.[1,2] Auf dem Kongress präsentierte Ergebnisse aus Patientenkohorten untermauern diese Studiendaten.[3,4,5,6,8] Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Simeprevir zur Behandlung von Hepatitis C am 8. Mai 2015 in ihre Liste der unentbehrlichen Arzneimittel aufgenommen.

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Aktuelle Risikoinformation im Zusammenhang mit der adaptiven Servo-Ventilation (ASV) bei Patienten mit zentralen schlafbezogenen Atmungsstörungen (zentrale Schlafapnoe) und Herzinsuffizienz

 

Bonn (13. Mai 2015) - Bei der vorläufigen Auswertung der multizentrischen, randomisierten klinischen Studie SERVE-HF der Firma ResMed wurde aktuell ein schwerwiegendes Sicherheitsrisiko identifiziert: Bei Patienten mit symptomatisch-chronischer, systolischer Herzinsuffizienz (NYHA 2-4) mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (LVEF ≤ 45%) und moderater bis schwerer prädominant zentraler Schlafapnoe wurde ein sehr deutlich erhöhtes Risiko kardiovaskulärer Mortalität festgestellt, sofern die Patienten mit der adaptiven Servo-Ventilation beatmet wurden gegenüber solchen Patienten, die keine ASV-Therapie erhalten haben.

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Ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Keime

Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie - DART 2020

 

Berlin (13. Mai 2015) - Zum heutigen Beschluss der neuen "Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie - DART 2020" stellt Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), fest: "Die DKG begrüßt die "Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie - DART 2020". Sie fordert seit langer Zeit, die Resistenzbildung von Bakterien gegen Antibiotika nicht auf ein Krankenhaus-Hygiene-Problem zu reduzieren, sondern die Resistenzbildung als bevölkerungspolitisches Problem breit anzugehen. Sehr viele Patienten, die Infektionen im Krankenhaus erleiden, haben die verursachenden Keime selbst mit in die Klinik gebracht. Daher ist es konsequent, dass die Kliniken die Patienten, bei denen besondere Risiken bestehen, schon in der Krankenhausaufnahme auf diese Keime hin untersuchen. Noch besser wäre es, schon im Vorfeld geplanter stationärer Eingriffe Risikopatienten von ambulant tätigen Ärzten untersuchen und gegebenenfalls behandeln zu lassen, so dass diese Patienten bereits ohne multiresistente Keime in die Klinik kämen. Hier sind die Krankenkassen gefordert, mit den niedergelassenen Ärzten entsprechende Vergütungsmöglichkeiten zu schaffen.

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Sterbehilfe-Debatte

Die Ängste der Deutschen

 

Hannover (12. Mai 2015) - Die Legalisierung von ärztlich assistiertem Suizid setzt Menschen unter Druck, ihr Leben vorzeitig zu beenden. Diese Befürchtung teilen laut einer am Dienstag in Hannover vorgestellten Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts (SI) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowohl Gegner als auch Befürworter der Beihilfe zur Selbsttötung. Demnach erwartet eine deutliche Mehrheit der Deutschen (60,8 Prozent), dass die Zahl der Menschen, die ihr Leben vorzeitig beenden wollen, um nicht zur Belastung für die Familie zu werden, durch eine Legalisierung ärztlicher Suizidbeihilfe steigen wird.

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Abb1: Der Einsatz mobiler Scanlösungen reduziert den bürokratischen Aufwand bei der Pflegedokumentation und schafft mehr Zeit für Patienten. Photo: PFU (EMEA) LimitedDigitalisierung im Pflegeberuf

Scanner reduzieren bürokratischen Aufwand

 

München (11. Mai 2015) - Pflegeeinrichtungen haben vor allem mit einem zu kämpfen: enormen Kostendruck. Ein Grund dafür ist die starke Zunahme pflegebedürftiger Personen. So wächst die Zahl laut des Statistischen Bundesamtes bis 2040 in Deutschland auf mehr als vier Millionen. Im Gegenzug geht aufgrund des demografischen Wandels die Zahl der Erwerbstätigen zurück. Als Folge sinken die Einnahmen der Krankenversicherungen und Pflegekassen.

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Wissenschaft, Praxis, Innovation

TNF-alpha-Blocker in der Therapie der Rheumatoiden Arthritis

 

Wiesbaden (7. Mai 2015) - Tumornekrosefaktor (TNF)-alpha-Blocker haben neue Maßstäbe in der Behandlung chronisch-inflammatorischer Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis (RA) gesetzt. Aktuelle Behandlungskonzepte zielen im Sinne des Treat-to-Target-Grundsatzes auf das Erreichen der klinischen Remission.1,2 Die anfängliche Skepsis gegenüber der TNF-alpha-Therapie ist der langjährigen Erfahrung mit dem Ergebnis eines guten Wirksamkeits- und Sicherheitsprofils gewichen.3 Mit der Kombination aus Adalimumab (HUMIRA®) und Methotrexat (MTX) ist es heute möglich, über eine langanhaltende klinische Remission hinaus, die umfassende Krankheitskontrolle zu erreichen.4 Dabei scheint sich der frühe Einsatz von TNF-alpha-Blockern besonders günstig auf die Eindämmung der Krankheitsaktivität auszuwirken.5,6 Parallel wird daran geforscht, die Therapie weiter zu optimieren. Die CONCERTO-Studie7 zur Reduktion von MTX in der Kombinationstherapie mit Adalimumab hat hier neue Erkenntnisse geliefert. Aufgrund ihrer herausragenden Stellung im Entzündungsgeschehen ist der Einsatz von TNF-alpha-Blockern in besonders vielen Indikationen wirksam.8 Die Erforschung des Zytokins TNF-alpha dauert indes an. An weiteren Zulassungen wird gearbeitet.

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10. Krefelder Hautschutztag: Beruflich bedingte Hauterkrankungen – Prävention gewinnt an Bedeutung. Der 10. Krefelder Hautschutztag bot Teilnehmern und Journalisten viele spannende Vorträge. Insbesondere ging es um nationale und internationale Präventionsmaßnahmen in Bezug auf häufig vorkommende beruflich bedingte Hauterkrankungen. Neben chronischem Handekzem stand auch die seit Januar 2015 neu eingeführte Berufskrankheit „Hautkrebs durch natürliche UV-Strahlung“ im Fokus der Tagung, ebenso wie das Thema Händehygiene in Zeiten multiresistenter Erreger.10. Krefelder Hautschutztag

Beruflich bedingte Hauterkrankungen – Prävention gewinnt an Bedeutung

 

Krefeld (5. Mai 2015) - Der 10. Krefelder Hautschutztag bot Teilnehmern und Journalisten viele spannende Vorträge. Insbesondere ging es um nationale und internationale Präventionsmaßnahmen in Bezug auf häufig vorkommende beruflich bedingte Hauterkrankungen. Neben chronischem Handekzem stand auch die seit Januar 2015 neu eingeführte Berufskrankheit „Hautkrebs durch natürliche UV-Strahlung“ im Fokus der Tagung, ebenso wie das Thema Händehygiene in Zeiten multiresistenter Erreger. 

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Abb.: Druckmessstrumpf mit integrierten Elastomersensoren. © Fraunhofer ISCWundschutz

Druckmessstrumpf für Diabetiker

 

Würzburg (5. Mai 2015) - Diabetiker haben häufig kein Empfinden in den Füßen, sie registrieren Druck- und Temperatursignale nicht. Die Folge: Unbemerkt entstehen Wunden, die sich zu Geschwüren auswachsen. Vielen Diabetes-Patienten müssen Zehen und Füße amputiert werden. Ein neuartiger Messstrumpf von Fraunhofer-Forschern soll künftig vor Wunden schützen. Das integrierte Sensorsystem warnt bei zu hoher Druckbelastung. Der Prototyp des Druckmessstrumpfs wird vom 19. bis 21. Mai auf der Messe SENSOR+TEST vorgestellt.

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Wissenschaftliches Institut der PKV (WIP)

Beitragsanstieg in der Pflege auf 5,5 % bis 2060 prognostiziert

 

Köln (5. Mai 2015) - Der Beitragssatz in der sozialen Pflegeversicherung wird bis zum Jahr 2060 auf 5,5 % anwachsen – mit danach weiter steigender Tendenz. Dies prognostiziert die neue Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP). Sie zeigt die Finanzierungsprobleme der umlagefinanzierten Pflegeversicherung auf und verdeutlicht die zunehmende Versorgungslücke.

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Deutscher Anästhesiecongress vom 7. bis 09. Mai 2015 in Düsseldorf

Teleintensivmedizin: Qualitätsoffensive in der Versorgung kritisch kranker Patienten

 

Düsseldorf (5. Mai 2015) – Die Teleintensivmedizin ermöglicht neue Wege für eine qualitativ hochwertige Versorgung schwerstkranker Patienten in Wohnortnähe. Durch die virtuelle Zuschaltung von Fachkollegen können auf Intensivstationen kritische Situationen vermieden, bessere Behandlungsergebnisse erzielt und Leben gerettet werden. So das Ergebnis internationaler Studien sowie zahlreicher Projekte in den USA [1,2,3,4]. Vorreiter in Deutschland ist das Universitätsklinikum RWTH Aachen. Das Modellprojekt zeichnet sich durch eine hohe Zufriedenheit bei Ärzten und Patienten aus.

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Aclidiniumbromid/Formoterol bei COPD

Zusatznutzen für bestimmte Patientengruppen

 

  • Bei schwerer Erkrankten ist Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (4. Mai 2015) - Die Fixkombination Aclidiniumbromid/Formoterol ist seit November 2014 für die Dauertherapie von Erwachsenen mit COPD zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob diese Wirkstoffkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Dasabuvir bei Hepatitis C

Hinweis auf Zusatznutzen bei bestimmten Patienten

 

  • Besseres virologisches Ansprechen bei drei von zehn Untergruppen
  • Ausmaß des Zusatznutzens unklar

 

Köln (4. Mai 2015) - Zur Behandlung von Erwachsenen mit einer chronischen Hepatitis-C-Infektion steht seit Januar 2015 auch Dasabuvir (Handelsname Exviera) zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir bei Hepatitis C

Hinweis auf Zusatznutzen bei manchen Patienten

 

  • Besseres virologisches Ansprechen bei drei von 16 Untergruppen
  • Ausmaß des Zusatznutzens unklar

 

Köln (4. Mai 2015) - Zur Behandlung von Erwachsenen mit einer chronischen Hepatitis-C-Infektion steht seit Januar 2015 auch die feste Wirkstoffkombination von Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir (Handelsname Viekirax) zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob diese Wirkstoffkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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