Home
03 | 09 | 2015
KrankenPflege-Journal - aktuell
PDF Drucken E-Mail

MDK-GEMEINSCHAFT

Zwei neue DRG-Kodierempfehlungen

 

Essen (2. September 2015) - Am 27. August 2015 hat die AG Kodierempfehlungen der MDK-Gemeinschaft zwei neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen. Die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen wurde um die Empfehlungen Nr.  547 und 548 ergänzt. Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe die Empfehlung mit der Nr. 517 aktualisiert. Die aktualisierte Fassung wurde ebenfalls in die Datenbank eingestellt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

GBE_pflegende_Angehoerige. Graphik: Margrit Kalcklösch / Robert Koch-Institut 2015GBE kompakt

Gesundheit pflegender Angehöriger

 

Berlin (2. September 2015) - Mit dem neuen GBE kompakt "Pflegende Angehörige - Deutschlands größter Pflegedienst" liegen aktuelle bundesweit repräsentative Daten zur Gesund­heits­situation von pflegenden Angehörigen vor. Sieben Prozent der Erwachsenen, hochgerechnet etwa 4,7 Millionen Menschen, pflegen regelmäßig eine pflege­be­dürf­tige Person; 65 Prozent der Pflegenden sind Frauen, 35 Prozent sind Männer. Ein Drittel der Pflegenden (2,1 Prozent der Erwachsenen) erbringt täglich mindes­tens zwei Stunden Pflegeleistungen (Pflegende mit hohem Pflegumfang). In dieser Gruppe sind 77 Prozent Frauen, 23 Prozent Männer.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Secukinumab bei Plaque-Psoriasis

Kein Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen

 

Köln (1. September 2015) - Secukinumab (Handelsname Cosentyx) ist seit Januar 2015 für Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Ein solcher Zusatznutzen lässt sich jedoch aus dem Dossier nicht ableiten: Bei Patientinnen und Patienten, für die eine systemische Therapie infrage kommt, liefert ein indirekter Vergleich keine geeigneten Daten, weil die Mindeststudiendauer nicht erreicht wurde. Bei Erwachsenen, bei denen andere systemische Therapien erfolglos oder nicht geeignet waren, zeigen die Ergebnisse aus einem direkten Vergleich keine statistisch signifikanten Unterschiede zur Vergleichsgruppe.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Die bislang größte Befragung in der ambulanten Pflege startet: Pflege-Thermometer 2016 untersucht Situation in der ambulanten Pflege. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) startet mit dem Pflege-Thermometer 2016 die bislang größte bundesweite Befragung von Leitungskräften in der ambulanten Pflege. Rund 14.200 Fragebögen werden zurzeit an sämtliche ambulante Dienste und Sozialstationen in Deutschland versendet. Bis Mitte Oktober haben die Einrichtungen die Möglichkeit, sich an der Studie zu beteiligen. Ziel der Studie ist, die reale Situation der ambulanten Pflege vor dem Hintergrund der heutigen und zukünftigen Anforderungen zu untersuchen.Die bislang größte Befragung in der ambulanten Pflege startet

Pflege-Thermometer 2016 untersucht Situation in der ambulanten Pflege

 

Köln (1. September 2015) - Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) startet mit dem Pflege-Thermometer 2016 die bislang größte bundesweite Befragung von Leitungskräften in der ambulanten Pflege. Rund 14.200 Fragebögen werden zurzeit an sämtliche ambulante Dienste und Sozialstationen in Deutschland versendet. Bis Mitte Oktober haben die Einrichtungen die Möglichkeit, sich an der Studie zu beteiligen. Ziel der Studie ist, die reale Situation der ambulanten Pflege vor dem Hintergrund der heutigen und zukünftigen Anforderungen zu untersuchen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Kava-Kava-haltige Arzneimittel

Risiko für das Auftreten schwerer Leberreaktionen, Änderung der betroffenen Zulassungen

 

Bonn (31. August 2015) - Betroffene Arzneimittel: Kava-Kava (Piper methysticum)-haltige sowie kavainhaltige Arzneimittel einschließlich homöopathischer Zubereitungen mit einer Endkonzentration bis einschließlich D4. Mit Urteilen vom 25.02.2015 (OVG 13 A 1371/14 – OVG 13 A 1378/14) hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) den Ende 2007 vom BfArM ausgesprochenen Widerruf der Zulassungen o.a. Arzneimittel aufgehoben. Gleichzeitig hat das Gericht festgestellt, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis der betroffenen Arzneimittel derzeit ungünstig ist. Es sind deshalb Maßnahmen erforderlich, die die Anwendungsrisiken verringern. Dem Nutzen dieser Kava-Kava-haltigen Arzneimittel stehen nach den Feststellungen des Gerichts Anwendungsrisiken in Form von hepatotoxischen Ereignissen gegenüber.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb. 1: Abasaglar® KwikPenTM: sofort startglar: Wie gewohnt: Der einfach zu handhabende KwikPenTM für einen guten Start in die Basalinsulin-Therapie. Der geringe Kraftaufwand ermöglicht eine sanfte Injektion. Die eingestellte Dosis ist gut ablesbar und kann ohne Insulinverlust einfach korrigiert werden. Photo: ©Lilly Deutschland GmbH / Boehringer Ingelheim GmbHErstes Insulin-Biosimilar in Deutschland verfügbar

Abasaglar® – ein neues Insulin glargin

 

Bad Homburg/Ingelheim (26. August 2015) – Abasaglar® ist „startglar“. Ab 1. September gibt es für Ärzte und Patienten eine neue Option beim Insulin glargin. Abasaglar® wird gemeinsam von Lilly und Boehringer Ingelheim vertrieben und ist vergleichbar wirksam und verträglich wie Lantus® Insulin glargin.1,2,3 Für einen guten Einstieg in die Basalinsulin-Therapie wurde als „Starthilfe“ für die Patienten eine spezielle Einstellungsmappe entwickelt. Darüber hinaus haben sie die Wahl zwischen zwei bewährten Pens: dem vorgefüllten KwikPenTM und dem wiederverwendbaren HumaPen® Savvio.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Vemurafenib (Zelboraf®)

Weiterentwicklung in der Therapie des BRAF-positiven fortgeschrittenen Melanoms

 

Hamburg (26. August 2015) - Vemurafenib (Zelboraf®) gilt als Meilenstein in der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem BRAFV600-Mutation-positivem Melanom. Doch zusätzliche Therapiestrategien sind nötig, um die Prognose bei dieser schwerwiegenden Erkrankung weiter zu verbessern. Aktuelle Studiendaten zeigen, dass die Gabe des MEK-Inhibitors Cobimetinib zusätzlich zum BRAF-Inhibitor Vemurafenib das progressionsfreie Überleben gegenüber der Vemurafenib-Monotherapie um mehr als fünf Monate verlängert1. Die Daten unterstreichen die zukünftige Bedeutung der Kombinationstherapie beim fortgeschrittenen Melanom, so das Fazit eines Pressegespräches der Roche Pharma AG in Hamburg.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Dr. Patrick Jahn: „Für die Ermittlung des Personalbedarfs im Krankenhaus brauchen wir eine schnelle Lösung"

Pflegebedarfsfaktoren bilden die pflegerischen Leistungen im DRG-System besser ab

 

Berlin (25. August 2015) - „Die Integration von Pflegebedarfsfaktoren in die DRG-Kalkulation ist der richtige Ansatz, um den tatsächlichen Pflegebedarf eines Krankenhauspatienten im Entgeltsystem besser abzubilden", betonte Dr. Patrick Jahn, Leiter der Fachkommission DRG des Deutschen Pflegerats, heute in Berlin. Da es sich zudem um eine Weiterentwicklung innerhalb des bestehenden DRG-Systems handele, sei das Instrument zügig umsetzbar.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Bayer HealthCare Deutschland

Arznei-Innovationen als Wachstumsmotor für Gesundheit und Wirtschaft

 

  • Unternehmenserfolg mit deutlichen Impulsen für Gesundheit, Arbeitsplätze und Gesamtwirtschaft
  • AMNOG: Kein Anreiz für Innovationen - Bayer fordert faire Marktbedingungen

 

Leverkusen (25. August 2015) - Die in jüngster Vergangenheit eingeführten Arzneimittel von Bayer HealthCare in Deutschland haben nachhaltig zu einer besseren Versorgung der Patienten zum Beispiel mit chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Lungenerkrankungen geführt. "Bayer steht für Spitzenmedizin aus Deutschland und forscht kontinuierlich für eine bessere Versorgung mit innovativen Arzneimitteln", betonte Frank Schöning, Geschäftsleitung Bayer HealthCare Deutschland, im Rahmen des Jahresmediengesprächs in Leverkusen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

100 Tage Insulin glargin U300: Toujeo®: Die nächste Generation Insulin glargin. Die verbesserte Insulin glargin-Formulierung Toujeo® (Insulin glargin U300, 300 E/ml) zeigt Vorteile gegenüber dem bisher als Goldstandard geltenden Insulin glargin U100 (100 E/ml, Lantus®)“, erklärte Dr. Stephan Kress, Landau, im Rahmen einer Pressekonferenz. So profitieren Patienten mit Typ-2-Diabetes von Insulin glargin U300 im Vergleich zu U100 von einem signifikant reduzierten Risiko für Hypoglykämien.1 Ein modernes Basalinsulin sollte eine möglichst lange und gleichmäßige Wirkung bei geringer intraindividueller Wirkvariabilität aufweisen“, so Professor Dr. Thomas Forst, Neuss, und ergänzte: „Das Wirkungsprofil des subkutan applizierten Insulins wird dabei wesentlich von seinen Absorptionseigenschaften aus dem subkutanen Gewebe bestimmt. Je stärker die Absorptionsverzögerung desto konstantere Plasmaspiegel werden nach Erreichung des Sättigungsgleichgewichtes (Steady-State) erreicht.“ Photo: Tom Miller100 Tage Insulin glargin U300

Toujeo®: Die nächste Generation Insulin glargin

 

Falkenstein/Ts. (24. August 2015) - „Die verbesserte Insulin glargin-Formulierung Toujeo® (Insulin glargin U300, 300 E/ml) zeigt Vorteile gegenüber dem bisher als Goldstandard geltenden Insulin glargin U100 (100 E/ml, Lantus®)“, erklärte Dr. Stephan Kress, Landau, im Rahmen einer Pressekonferenz. So profitieren Patienten mit Typ-2-Diabetes von Insulin glargin U300 im Vergleich zu U100 von einem signifikant reduzierten Risiko für Hypoglykämien.1 „Ein modernes Basalinsulin sollte eine möglichst lange und gleichmäßige Wirkung bei geringer intraindividueller Wirkvariabilität aufweisen“, so Professor Dr. Thomas Forst, Neuss, und ergänzte: „Das Wirkungsprofil des subkutan applizierten Insulins wird dabei wesentlich von seinen Absorptionseigenschaften aus dem subkutanen Gewebe bestimmt. Je stärker die Absorptionsverzögerung desto konstantere Plasmaspiegel werden nach Erreichung des Sättigungsgleichgewichtes (Steady-State) erreicht.“

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DPR-Fachkommission DRG

Expertenbeirat zur Weiterentwicklung des bestehenden DRG-Systems wird ausgebaut

 

  • Im Mittelpunkt steht die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung im Krankenhaus

 

Berlin (21. August 2015) - "Die Weiterentwicklung des bestehenden DRG-Systems wird seitens des Deutschen Pflegerats durch einen hochkarätigen Expertenbeirat unterstützt“, machte Andrea Lemke, Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats, heute in Berlin deutlich. Hierzu hat der Deutsche Pflegerat (DPR) jetzt die "DPR-Fachkommission DRG" errichtet, in der unter anderem der bisherige Lenkungsausschuss des Deutschen Pflegerates aufgeht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Olysio® (Simeprevir) in Kombination mit Sovaldi® (Sofosbuvir)

Risiko von schweren Herzrhythmusstörungen bei gleichzeitiger Gabe von Amiodaron

 

Bonn (21. August 2015) - Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) hat in Anlehnung an die Bewertung der kardialen Sicherheit bei der Anwendung von Harvoni® (Sofosbuvir + Ledipasvir), Daklinza® (Daclatasvir) und Sovaldi® (Sofosbuvir) und gleichzeitiger Therapie mit Amiodaron auch das Arzneimittel Olysio® (Simeprevir) bezüglich des Risikos von Bradykardien überprüft. Dabei wurden zwei Fälle von Bradykardien bei der Anwendung von Simeprevir mit Sofosbuvir und begleitender Amiodaron Medikation identifiziert.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe

Ärztlich assistierte Selbsttötung ist kein Fall für das Strafrecht

 

Berlin (20. August 2015) – Vor dem Hintergrund der derzeit intensiv geführten Sterbehilfe-Debatte um die im Deutschen Bundestag vorgelegten vier Gesetzentwürfe fordert die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. eine Versachlichung der Diskussion. Bereits im Vorfeld der Debatte hatte die Fachgesellschaft in einer Befragung unter ihren Mitgliedern gezeigt, dass es sich bei der Bitte um Hilfe zur Selbsttötung auch bei Ärzten, die auf dem Gebiet der Krebserkrankungen tätig sind, um eine seltene und sehr individuell ausgeprägte Konfliktsituation handelt. Mit der nun aktuell vorliegenden Stellungnahme geht die DGHO explizit auf die vier vorgelegten Gesetzentwürfe ein.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

G-BA

Screening auf Mukoviszidose für Neugeborene beschlossen

 

Berlin (20. August 2015) – Jedes Neugeborene kann zukünftig auf Mukoviszidose, auch zystische Fibrose genannt, untersucht werden. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 20. August 2015 in Berlin. Ziel des neuen Screening-Angebotes ist es, für betroffene Kinder einen möglichst frühen Behandlungsbeginn zu ermöglichen. Mukoviszidose ist eine erbliche Krankheit, die ungefähr eines von 3.300 Kindern betrifft.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Verbundprojekt QuartrBack

Intelligente Notfallkette für Menschen mit Demenz

 

Karlsruhe (20. August 2015) - Menschen mit Demenz zeigen vielseitige Verhaltensänderungen. Scham, Angst und eine abnehmende Orientierungsfähigkeit senken den Grad von Selbstständigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Verbundprojekt QuartrBack unter Koordination der Evangelischen Heimstiftung verbindet ein ehrenamtliches Helfernetz mit Technologien für Ortung, Monitoring, Information und professioneller Dienstleistung. So schafft QuartrBack eine intelligente Notfallkette, die Menschen mit Demenz einen Zugang zum bisher vertrauten Quartier und damit soziale Teilhabe erhält. Das ITAS übernimmt im Projekt die Folgenbeurteilung der Techniknutzung und erforscht nicht-technische – zum Beispiel ethisch-soziale – Aspekte.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Adipositas

Genetischer Mechanismus für Übergewicht identifiziert

 

München (20. August 2015) - Schon lange stand eine bestimmte Genregion im Verdacht, für Übergewicht beim Menschen verantwortlich zu sein. Bisher waren die genauen Mechanismen hierfür aber ungeklärt. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM), des Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Harvard Medical School und weiteren Partnern konnten jetzt zeigen, dass eine einzige genetische Veränderung in dieser Region die Fettverbrennung hemmt und stattdessen die Speicherung von Fett verstärkt. Die Studie erschien im New England Journal of Medicine.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Diakonie

Lücken in der palliativen Versorgung schließen

 

Northeim (19. August 2015) - Im November dieses Jahres entscheidet der Deutsche Bundestag über eine gesetzliche Neuregelung der Beihilfe zur Selbsttötung. Gemeinsam mit der evangelischen Kirche beteiligt sich die Diakonie intensiv an der gesellschaftlichen Debatte um die Frage des assistierten Suizids und setzt sich für ein Verbot der organisierten und geschäftsmäßigen Sterbehilfe ein.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Fragt die Gläubigen

Katholiken plädieren für Anerkennung von Lebensrealitäten

 

Münster (19. August 2015) - Zunächst war es als kleiner Beitrag zur Umfrage-Initiative von Papst Franziskus "Fragt die Gläubigen!" gedacht, dann übertrafen die Reaktionen auf ihren Fragebogen allerdings alle Erwartungen: Mit mehr als 12.000 Rückmeldungen aus 42 Ländern zu Themen wie Zölibat und dem Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen bieten die Theologie-Studierenden Anna und Tobias Roth sowie Sarah Delere mit ihrer Umfrage einen umfassenden und interessanten Einblick in das Seelenleben vieler Katholiken.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Positive Ergebnisse einer aktuellen Analyse der Studien LUX-Lung 3 & 6

CHMP empfiehlt Update der Zulassung von Giotrif®

 

  • CHMP empfiehlt die Aktualisierung der europäischen Zulassung auf Basis einer aktuellen Analyse der LUX-Lung 3- und 6-Studien.
  • Die Daten der aktuellen Analyse stärken die derzeit vorliegenden Ergebnisse zu PFS (progressionsfreies Überleben = primärer Endpunkt), Symptomkontrolle und OS (Gesamtüberleben = sekundärer Endpunkt).
  • Für Patienten mit der häufigsten EGFRA-Mutation (Del19) lag der Überlebensvorteil in der Erstlinientherapie bei über 12 Monaten zugunsten von Giotrif® im Vergleich zur Standardchemotherapie, was einer Reduzierung des Sterberisikos um 41% entspricht.1

 

Ingelheim (19. August 2015) - Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine Aktualisierung der Zulassung für Giotrif® (Afatinib*) empfohlen. Die Empfehlung zur Aktualisierung basiert auf einer aktuellen Analyse der LUX-Lung 3- und 6-Studien, die die positiven Ergebnisse vorangegangener Analysen weiter stärkt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS)

Neue PraxisLeitlinie „Gute Substitutionspraxis“

 

Oberursel (18. August 2015) - Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) hat eine neue PraxisLeitlinie zur Umstellung wirkstoffgleicher Arzneimittel veröffentlicht. Anspruch dieser Leitlinie ist es, sich angesichts schwindender finanzieller Ressourcen und einer kontinuierlich steigenden Lebenserwartung den damit einhergehenden ökonomischen Herausforderungen und den Vorgaben des Wirtschaftlichkeitsgebotes zu stellen. „Dies darf aber auf keinen Fall auf Kosten der Lebensqualität der chronisch Schmerzkranken geschehen“, so der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin, Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe. 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Dialog- und Transferzentrums Demenz (DZD)

Neue Studien in der Demenzforschung

 

Witten/Herdecke (17. August 2015) - Das Dialog- und Transferzentrum (DZD) der Universität Witten/Herdecke hat aus rund 200 neuen Studien zum Thema Demenz die 21 wichtigsten ausgewählt und kurz zusammengefasst. Der Schwerpunkt im aktuellen Forschungsnewsletter liegt bei der Frage, inwieweit Veränderungen der Umwelt auf die Lebensqualität von Menschen mit Demenz einwirken.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Neuer RKI-Ratgeber für Ärzte erschienen: Amöbenkeratitis. Das Robert Koch-Institut hat im Epidemiologischen Bulletin 33/2015 einen neuen Ratgeber für Ärzte zum Thema Amöbenkeratitis veröffentlicht. Die durch Akanthamöben verursachte Ämöbenkeratitis, eine Entzündung der Hornhaut, wird häufig initial nicht erkannt. Zuerst tritt sie mit unspezifischen Symptomen wie Fremdkörpergefühl im Auge, zunehmenden Schmerzen, Tränen der Augen, krampfartiger Lidschluss (Blepharospasmus) und verschwommenem Sehen in Erscheinung. Eine solche Hornhautentzündung kann in den meisten Fällen durch strikte Kontaktlinsenhygiene vermieden werden. Akanthamöben sind Einzeller (Protozoen) und in der Natur weit verbreitete „Opportunisten“, die nur unter bestimmten Bedingungen pathogen sind. Photo: Robert Koch-InstitutNeuer RKI-Ratgeber für Ärzte erschienen

Amöbenkeratitis

 

Berlin (17. August 2015) - Das Robert Koch-Institut hat im Epidemiologischen Bulletin 33/2015 einen neuen Ratgeber für Ärzte zum Thema Amöbenkeratitis veröffentlicht. Die durch Akanthamöben verursachte Ämöbenkeratitis, eine Entzündung der Hornhaut, wird häufig initial nicht erkannt. Zuerst tritt sie mit unspezifischen Symptomen wie Fremdkörpergefühl im Auge, zunehmenden Schmerzen, Tränen der Augen, krampfartiger Lidschluss (Blepharospasmus) und verschwommenem Sehen in Erscheinung. Eine solche Hornhautentzündung kann in den meisten Fällen durch strikte Kontaktlinsenhygiene vermieden werden. Akanthamöben sind Einzeller (Protozoen) und in der Natur weit verbreitete „Opportunisten“, die nur unter bestimmten Bedingungen pathogen sind.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Afatinib

Zusatznutzen bei bestimmten Mutationen bestätigt

 

  • Lungenkrebspatienten mit Mutation Del19 profitieren am stärksten

 

Köln (17. August 2015) - Seit September 2013 ist Afatinib (Handelsname Giotrif) zugelassen zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem bzw. metastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit aktivierenden EGF-Rezeptor-Mutationen, die noch nicht mit einem EGF-Rezeptor-Tyrosinkinase-Inhibitor (EGFR-TKI) behandelt wurden. Nach einer ersten frühen Nutzenbewertung im Februar 2014 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun erneut überprüft, ob der Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Grund für die erneute Nutzenbewertung war eine Befristung des entsprechenden Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G- BA), die im Mai 2015 auslief.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Safinamid (Xadago) bei Parkinson

Kein Anhaltspunkt für Zusatznutzen

 

  • Relevante Studiendaten unberücksichtigt
  • Analysen fehlen u.a. zu schwerwiegenden Nebenwirkungen bei der Vergleichstherapie und zu Langzeitdaten

 

Köln (17. August 2015) - Safinamid (Handelsname Xadago) steht seit Februar 2015 als Zusatztherapie zur Behandlung von mittleren bis späten Stadien der Parkinson-Krankheit bei Erwachsenen zur Verfügung. Der Monoaminoxidase (MAO-B)-Hemmer soll in Kombination mit Levodopa und gegebenenfalls weiteren Parkinsonmitteln dem Dopaminmangel im Gehirn entgegenwirken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

PROGNOSIS – das deutsche Bronchiektasenregister rekrutiert die ersten Patienten

Bronchiektasen - eine vernachlässigte Krankheit bekommt endlich Aufmerksamkeit

 

Hannover (14. August 2015) - Seit Ende Juni dieses Jahres werden die ersten Patienten in das deutsche Bronchiektasenregister PROGNOSIS eingeschlossen. „Nach einem Vorlauf von ca. 3 Jahren sind wir sehr glücklich, endlich die so wertvollen Daten unserer Bronchiektasenpatienten systematisch in einem spezifischen Register erfassen zu können“, sagt Dr. Felix C. Ringshausen, Oberarzt in der Klinik für Pneumologie der Medizinischen Hochschule Hannover und einer der Initiatoren von PROGNOSIS.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Rote-Hand-Brief zu InductOs 1,5 mg/ml Pulver, Lösungsmittel und Matrix für Matrix zur Implantation

Möglicher Arzneimittelengpass

 

Bonn (13. August 2015) - Die Firma Medtronic BioPharma B.V. informiert darüber, dass die Bestände von InductOs bis Ende Oktober 2015 vermutlich zur Neige gehen werden. Alle Produkte, die sich derzeit in Ihrem Besitz befinden oder die Sie noch erhalten werden, können weiterhin verwendet werden. Derzeit können auf Grund von Herstellungsproblemen beim Lieferanten der resorbierbaren Kollagenmatrix keine neuen Chargen von InductOs für die Europäische Union hergestellt werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

BfR weist erstmals Blausäure nach Laserbestrahlung eines Tätowierungspigments nach

Tattoos: Auch der Abschied ist nicht ohne Risiko

 

Berlin (13. August 2015) - Mit der zunehmenden Verbreitung von Tätowierungen steigt auch der Trend, diese wieder zu entfernen. Daten zur Bewertung der Sicherheit der Entfernungsmethoden fehlen jedoch bislang. Das BfR hat nun mittels moderner analytischer Methoden die Spaltprodukte bestimmt, die bei Rubinlaserbestrahlung des kupferhaltigen Pigments Phthalocyanin-Blau entstehen. Dazu gehören 1,2-Benzendicarbonitril, Benzonitril, Benzol sowie Blausäure.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DBfK

Pflegereform: ein wichtiger Schritt – gebraucht wird ein Masterplan

 

Berlin (12. August 2015) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt, dass heute die grundlegende Reform der Pflegeversicherung auf den Weg gebracht wurde. „Nach den langen Diskussionen seit 2006, als der erste Beirat für die Formulierung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs tagte,  werden nun endlich die Empfehlungen der Expertinnen und Experten umgesetzt,“ sagt DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner.  „Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff ist pflegewissenschaftlich begründet und mit seiner Umsetzung gibt es mehr Gerechtigkeit bei der Begutachtung, auch für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen“, so Wagner weiter.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Bundeskabinett verabschiedet Entwurf des Pflegestärkungsgesetzes II

Mehr Hilfe für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

 

Berlin (12. August 2015) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) beschlossen. Mit diesem Gesetz wird der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in die Praxis umgesetzt. Das Gesetz soll am 1. Januar 2016 in Kraft treten. Das neue Begutachtungsverfahren und die Umstellung der Leistungsbeträge der Pflegeversicherung sollen zum 1. Januar 2017 wirksam werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Handlungsempfehlungen für Pflegepersonal

Suchtkrank im Alter

 

Köln (11. August 2015) - Wie verhalte ich mich als Pflegekraft, wenn ich den Eindruck habe, dass eine Bewohnerin oder ein Bewohner in meiner Altenpflegeeinrichtung ein Suchtproblem hat? In zahlreichen Pflegeeinrichtungen müssen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Frage stellen. Aber nur in wenigen Einrichtungen gibt es festgelegte Konzepte, wie sie mit diesem Personenkreis umgehen sollen.  

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Gemeinsame Stellungnahme

Chronische Dialyse im Krankenhaus sichert die Versorgung!

 

Berlin (11. August 2015) - Die Versorgung der 80.000 Dialysepatienten in Deutschland erfolgt fast ausschließlich im ambulanten und nur zu einem geringen Teil im stationären Sektor. Das Spektrum der Dialyse im Krankenhaus reicht von der Akut-und Notfall-Dialyse sowie der Behandlung von Patienten mit akutem Nierenversagen auf Intensivstationen über die Dialyse bei chronischen Dialysepatienten mit stationär behandlungspflichtigen Erkrankungen bis hin zur chronischen Dialyse. Letztere wird nun von den Kostenträgern grundsätzlich in Frage gestellt und es gibt bereits Pläne, die chronische Dialyse in Krankenhäusern drastisch einzuschränken.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Nintedanib* (Vargatef®) in Kombination mit Docetaxel erweitert die Therapieoptionen in der Zweitlinie für NSCLC-Patienten mit fortgeschrittenem Adenokarzinom

 

Großhansdorf (11. August 2015) – Nintedanib* (Vargatef®) in Kombination mit Docetaxel ist eine neue Option2 in der Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem, metastasiertem oder lokal rezidiviertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) mit Adenokarzinom-Histologie nach Erstlinien-Chemotherapie. Im Rahmen der Veranstaltung „Meet the Clinic“ in der LungenClinic Grosshansdorf erläuterten Experten, welche Herausforderungen sich in der Zweitlinientherapie des NSCLC stellen und welchen Stellenwert Nintedanib* in Kombination mit Docetaxel in dieser Situation hat.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Gemeinsamer Konsens zur Klassifikation schmerzmedizinischer Einrichtungen

„Mit Struktur- und Qualitätskriterien die schmerzmedizinische Versorgung verbessern"

 

Oberursel (10. August 2015) - Die Fachgesellschaften und Verbände in der Schmerzmedizin haben Struktur- und Qualitätskriterien für schmerzmedizinische Einrichtungen entwickelt, die dazu beitragen sollen, die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland zu verbessern. Unter anderem soll der Kriterienkatalog über die Klassifizierung der verschiedenen Einrichtungen die Basis für eine Bedarfsplanung in der schmerzmedizinischen Versorgung schaffen. Das Konsenspapier, das diesen Kriterienkatalog erstmals festlegt, wurde jetzt veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Kastrationsresistentes Prostatakarzinom mit symptomatischen Knochenmetastasen

Alphastrahler verlängert das Überleben und erhält die Lebensqualität

 

  • Radium-223 - der erste Vertreter in der Klasse der Alphastrahler zur Behandlung des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms mit symptomatischen Knochenmetastasen ohne bekannte viszerale Metastasen
  • Radium-223 verlängert das Überleben bei Erhalt der Lebensqualität
  • Urologe oder Onkologe und der Nuklearmediziner behandeln den Patienten im Team

 

Leverkusen (7. August 2015) - Der Knochen ist der häufigste Ort der Metastasierung des Prostatakarzinoms bei Patienten, bei denen die klassische Hormontherapie nicht mehr wirkt (kastrationsresistentes Prostatakarzinom).(1) Der Urologe Professor Dr. med. Jürgen E. Gschwend und der Nuklearmediziner Professor Dr. med. Klemens Scheidhauer stellten im Rahmen eines Klinikworkshops im Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München neuere Behandlungs- und Diagnoseoptionen und aktuelle Studiendaten für dieses Krankheitsstadium vor und lieferten praxisnahe Einblicke in die Zusammenarbeit der beiden Fachrichtungen.*

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Neue Therapien versprechen Hilfe

„Ich kann es einfach nicht lassen“ - wenn Ängste und Zwänge den Alltag bestimmen

 

Berlin (6. August 2015) - Droht mir tatsächlich eine Gefahr oder habe ich Angst in völlig harmlosen Situationen? Ist das ständige Händewaschen noch Routine oder schon ein Zwang? Ängste, Zweifel und Sorgen kennt jeder und jeder wiederholt täglich bestimmte Alltagsrituale. Wenn die Beschäftigung mit sorgenvollen Gedanken oder die Wiederholung immer gleicher Handlungen jedoch überhand nehmen, könnte eine Angst- oder Zwangserkrankung vorliegen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2015, Berlin 20.-23.10.2015:

Kliniken entlassen Patienten immer früher in die Reha

 

Berlin (5. August 2015) - Fallpauschalen liefern falsche Anreize. Akut-Kliniken verlegen ihre Patienten nach einer Operation aus Kostengründen immer früher in Rehabilitations-Kliniken. Diese versorgen die Neuankömmlinge mit Schmerzmitteln und Antibiotika und übernehmen mit dem Wundmanagement zunehmend Aufgaben analog zum Krankenhaus. In Einzelfällen werden Patienten in Abstimmung zwischen Operateur und Reha-Mediziner auch wieder zurück in die Klinik geschickt, wenn Komplikationen den Reha-Erfolg gefährden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Neurorehabilitation nach Schlaganfall

Was bewirken Maschinen in unserem Gehirn?

 

Tübingen (3. August 2015) - Die Neuroprothetik beschäftigt sich damit, wie Menschen Technologien – wie einen Computer, eine Prothese oder einen Rollstuhl – durch die Kraft ihrer Gedanken steuern können. In der Medizin sollen solche Mensch-Maschine-Schnittstellen eingesetzt werden, um beispielsweise gelähmten Patienten dabei zu helfen, wieder selbstständig ihren Alltag zu bewältigen. Was geschieht in den Gehirnen derer, die solche Neuroprothesen nutzen? Treten anhaltende Veränderungen der Hirnfunktion auf, die für die Anwender auch längerfristig von Nutzen sind? Wissenschaftler um den Neurochirurgen Professor Dr. Alireza Gharabaghi vom Universitätsklinikum Tübingen haben hierzu neue Erkenntnisse beigetragen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Neue Internettherapie für Suizid-Hinterbliebene

Raus aus dem Schweigen

 

Leipzig (31. Juli 2015) - Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen durch Suizid entwickeln manche Hinterbliebene eine anhaltende komplexe Trauerreaktion. Für sie gibt es bisher kein internetgestütztes Therapieangebot. Wissenschaftler der Universität Leipzig sind davon überzeugt, dass ein solches gerade für diese spezielle Zielgruppe besonders hilfreich sein kann, weil es ortsunabhängig und anonym verläuft. Eine Studie dazu wird von der Roland-Ernst-Stiftung für Gesundheitswesen über zwei Jahre mit 109.000 Euro gefördert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

HER2-positives Mammakarzinom

Perjeta für die neoadjuvante Therapie zugelassen

 

Grenzach-Wyhlen (31. Juli 2015) - Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Chemotherapie für die neoadjuvante Behandlung von Frauen mit HER2-positivem lokal fortgeschrittenem, inflammatorischem oder frühem Mammakarzinom mit hohem Rezidivrisiko zugelassen.1 In der zulassungsrelevanten NeoSphere-Studie bewirkte die Hinzunahme von Pertuzumab zu Trastuzumab plus Docetaxel nahezu eine Verdoppelung der Rate an pathologischen Komplettremissionen in Brust und Axilla (ypT0/is ypN0).2 Weitere Studiendaten bestätigen die hohe Wirksamkeit der doppelten Antikörper-Blockade auch in Kombination mit einer Anthrazyklin- oder Carboplatin-basierten Chemotherapie.3

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Schutzringe gegen Ebola

Erstmals Impfstoff gegen Ebola erfolgreich getestet

 

Bern, Schweiz (31. Juli 2015) - Ein in Westafrika erstmals im Feldversuch getesteter Impfstoff gegen das Ebola-Virus hat sich als wirksam erwiesen. Geimpft wurden Personen, die engen Kontakt zu einem neu Infizierten hatten und besonders gefährdet sind. Berner Mediziner sind an der von der Weltgesundheitsorganisation WHO organisierten Impfstudie massgeblich beteiligt. Obwohl die Fallzahlen von Ebola in Westafrika seit Jahresbeginn markant zurückgegangen sind, ist die Epidemie noch nicht besiegt. Ein einzelner Erkrankungsfall in den betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann die Seuche wieder ausbrechen lassen. Deshalb wurden unter Hochdruck zwei Impfstoffe entwickelt und bereits an Menschen erprobt. Einer davon mit der Bezeichnung «rVSV-ZEBOV» wurde nun erstmals in einer Impfstudie im westafrikanischen Guinea getestet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Katheter. © Coloplast GmbHAbleitende Inkontinenzversorgung (ISK)

RKI-Kommission empfiehlt intermittierenden Selbst-Katheterismus (ISK) zur Vermeidung von Harnwegsinfektionen

 

Berlin (28. Juli 2015) - Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) am Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt als zentralen Punkt zur Prävention von Katheter-assoziierten Infektionen, den intermittierenden Selbst-Katheterismus (ISK) dem Blasenverweilkatheter vorzuziehen, "wo immer dies praktikabel ist". Darauf hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hingewiesen. Die KRINKO-Empfehlung "Prävention und Kontrolle Katheter-assoziierter Harnwegsinfektionen" ist im Bundesgesundheitsblatt (Ausgabe 2015/6) veröffentlicht worden. Ausführliche Informationen zur ISK-Versorgung sowie die KRINKO-Empfehlung gibt es auf einem speziellen BVMed-Portal unter www.faktor-lebensqualitaet.de.  

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb: Hepatitis B Infektionen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. © Dr. Erskine Palmer, USCDCPStudie über das weltweite Auftreten von chronischen Hepatitis B Virus Infektionen

Hepatitis B bleibt weltweites Gesundheitsproblem

 

Braunschweig (28. Juli 2015) - Hepatitis B Infektionen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Die Krankheit kann sowohl akut, als auch chronisch verlaufen und zählt im Falle eines chronischen Verlaufs zu den bedeutendsten Ursachen von schwerwiegenden Erkrankungen wie Leberkrebs. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben nun im Rahmen einer von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geförderten internationalen Studie herausgefunden, in welchen Ländern die chronische Infektion wie häufig auftritt und wie viele Menschen in der Allgemeinbevölkerung hiervon betroffen sind. Dabei stellten sie starke Unterschiede zwischen einzelnen Ländern fest. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachmagazin "The Lancet".

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Parkinson-Krankheit und Risiko Straßenverkehr

Wer darf noch ein Auto steuern?

 

Berlin (28. Juli 2015) - Das Autofahren ist für viele Menschen mit Morbus Parkinson ein wichtiges Stück ihrer Unabhängigkeit. Allerdings führt die Erkrankung zu körperlichen, psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen, die das Autofahren gefährlich machen können – für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Wer darf also noch fahren, wer nicht mehr? Vor allem Männer hängen an ihrem Führerschein. Erster Ansprechpartner ist immer der behandelnde Arzt. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Neurologie hin. „Über die Fahreignung wird immer im Einzelfall entschieden. Es gibt keine allgemein gültigen Richtlinien“, sagt Privatdozent Dr. Carsten Buhmann, Ärztlicher Leiter des Bereichs Neurologie am Ambulanzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Der Neurologe hat aber festgestellt: Nach einer Tiefen Hirnstimulation (THS) fahren Parkinsonpatienten im Fahrsimulator besser Auto.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Nicht immer tut die Heimat dem Herzen gut

Wohnort des Patienten beeinflusst Herz-Kreislauf-Schäden

 

Wiesbaden (28. Juli 2015) – Weltweit sterben jährlich etwa 18 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass der Krankheitsverlauf in Ländern mit niedrigen Einkommenszahlen dramatischer und die Sterblichkeit höher ist. Experten vermuten, dass fehlende Präventionsprogramme und mangelhafte medizinische Versorgung die Ursache sind. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) rät daher, die hier vorhandenen Angebote der medizinischen Versorgung wahrzunehmen und einen gesunden Lebensstil zu führen. Denn nur so könne die auch in Deutschland weiterhin steigende Erkrankungszahl reduziert werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Körperliche Fitness

Verletzungs- und Gesundheitsrisiken von Altherren-Fußballern

 

Sarbrücken (27. Juli 2015) - Sport hält fit und gesund, aber wer sich bewegt, hat bei einigen Sportarten ein höheres Verletzungsrisiko als Bewegungsmuffel. Das gilt auch für Altherren-Fußballer. Sie tragen im Vergleich zur inaktiven gleichaltrigen Bevölkerung ein höheres Verletzungsrisiko. Die Spieler verletzen sich etwa so häufig wie Profis. Da diese älteren Amateure nur selten trainieren, lassen sich solche Risiken mit vorbeugenden Übungen während des Trainings auch nicht so leicht verringern. Das sind Ergebnisse mehrerer Studien, die am Lehrstuhl für Sport- und Präventivmedizin an der Saar-Uni bei Professor Tim Meyer entstanden sind. Sie stellen die ersten Untersuchungen dieser Art für den Altherren-Bereich dar.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

medcare.jpgMedCare: Update Wundbehandlung

Leipzig: 30. September – 1. Oktober 2015

 

                                • Leipziger Fachkongress liefert aktuelles Fachwissen für moderne Wundversorgung

 

Leipzig (21. Juli 2015) - Der demografische Wandel mit immer älter werdenden, zunehmend multimorbiden Patienten erfordert zeitgemäße Konzepte der ambulanten und stationären Wundversorgung. Erfolgreiche Therapiemethoden und Praxisbeispiele beleuchtet das Themencluster Wundversorgung des MEDCARE-Fachkongresses vom 30. September bis 1. Oktober 2015 in Leipzig. Dabei reicht die Bandbreite von Dekubitus, diabetischem Fußsyndrom sowie der operativen und konservativen Behandlung septischer Wunden bis zur rechtssicheren Dokumentation sowie dem Expertenstandard zur Pflege von Menschen mit chronischen Wunden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Vorhofflimmern und venöse Thromboembolien: Zulassung für LIXIANA® − Neues orales Antikoagulanz von Daiichi Sankyo. Seit Juni 2015 ist LIXIANA® (Edoxaban) in der Europäischen Union für die Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und mindestens einem Risikofaktor* zugelassen.1 Darüber hinaus ist Edoxaban für die Behandlung venöser Thromboembolien (VTE; tiefe Venenthrombosen [TVT] und Lungenembolien [LE]) sowie zur Prophylaxe rezidivierender VTE bei erwachsenen Patienten indiziert.1 Der orale, einmal täglich einzunehmende, selektive Faktor-Xa-Inhibitor verbindet eine einfache Anwendung** mit erwiesener Wirksamkeit und signifikant überlegener Sicherheit im Vergleich zu gut eingestelltem Warfarin*** bei einem breiten Patientenspektrum.2,3 LIXIANA® wird ab August 2015 auf dem deutschen Markt verfügbar sein. Bei einer Pressekonferenz der Daiichi Sankyo Deutschland GmbH anlässlich der Zulassung erläuterten renommierte Experten die relevanten Studiendaten sowie den Stellenwert des neuen oralen Antikoagulanz für die klinische Praxis. Photo: Daiichi SankyoVorhofflimmern und venöse Thromboembolien

Zulassung für LIXIANA® − Neues orales Antikoagulanz von Daiichi Sankyo

 

München (21. Juli 2015) – Seit Juni 2015 ist LIXIANA® (Edoxaban) in der Europäischen Union für die Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und mindestens einem Risikofaktor* zugelassen.1 Darüber hinaus ist Edoxaban für die Behandlung venöser Thromboembolien (VTE; tiefe Venenthrombosen [TVT] und Lungenembolien [LE]) sowie zur Prophylaxe rezidivierender VTE bei erwachsenen Patienten indiziert.1 Der orale, einmal täglich einzunehmende, selektive Faktor-Xa-Inhibitor verbindet eine einfache Anwendung** mit erwiesener Wirksamkeit und signifikant überlegener Sicherheit im Vergleich zu gut eingestelltem Warfarin*** bei einem breiten Patientenspektrum.2,3 LIXIANA® wird ab August 2015 auf dem deutschen Markt verfügbar sein. Bei einer Pressekonferenz der Daiichi Sankyo Deutschland GmbH anlässlich der Zulassung erläuterten renommierte Experten die relevanten Studiendaten sowie den Stellenwert des neuen oralen Antikoagulanz für die klinische Praxis.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Rheumatoide Arthritis

Neue Studiendaten zeigen suboptimale Adhärenz in der Therapie mit Methotrexat

 

Frankfurt am Main (21. Juli 2015) - Mehr als 18 % der Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), die erstmalig Methotrexat (MTX) als Basistherapeutikum verordnet bekommen haben, setzten das Medikament im ersten Jahr nach Behandlungsbeginn ab, weitere rund 20 % der Patienten führten die MTXTherapie nicht wie verordnet fort. Das belegt eine aktuelle Analyse von Daten einer deutschen Krankenversicherung von mehreren Tausend RA-Patienten aus den Jahren 2010-2013, die erstmals beim diesjährigen Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) veröffentlicht wurde1. In Anbetracht der Tatsache, dass eine geringe Therapieadhärenz bei RA zu einer unzureichenden Krankheitskontrolle und somit einem schlechteren Behandlungserfolg führen kann, diskutierten Experten bei einem Pressegespräch von Roche und Chugai in Frankfurt über Non-Adhärenz bei RA und mögliche Lösungsoptionen wie eine Therapievereinfachung.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Window of Opportunity bei der Axialen Spondyloarthritis

Frühzeitige Therapie ist entscheidend

 

Wiesbaden (20. Juli 2015) - Neue Erkenntnisse zum Krankheitsverlauf der axialen Spondyloarthritis weisen auf die Existenz eines „Window of Opportunity“ in der Therapie der Erkrankung hin.1 In diesem Zeitfenster im frühen Verlauf der Erkrankung scheint es möglich, nicht nur die Krankheitsaktivität selbst, sondern auch die radiologische Progression positiv zu beeinflussen. Diskutiert werden hierbei positive Effekte einer frühzeitig einsetzenden und langfristigen Therapie mit TNF-alpha-Blockern. Für den TNF-alpha-Blocker Adalimumab (HUMIRA®) liegen mittlerweile sowohl Langzeitdaten zur Behandlung der AS über fünf2 als auch zur Behandlung der nichtröntgenologischen axialen SpA über drei Jahre3 vor.  

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Hinweis des BfArM und des RKI zu komplex aufgebauten Endoskopen (Duodenoskopen), deren Aufbereitung und damit verbundenen Infektionsrisiken

 

Bonn (17. Juli 2015) - Aufgrund von Hinweisen aus Fachkreisen sowie seitens der FDA [1] wird hier aktuell noch einmal auf die besonderen Herausforderungen der Aufbereitung komplex aufgebauter Endoskope und damit potenziell verbundene Infektionsrisiken hingewiesen. Es wurden Ausbrüche mit mehrfachresistenten Bakterien insbesondere im Zusammenhang mit einem speziellen Duodenoskop-Typ nicht nur in den USA sondern auch in Deutschland beobachtet [1,2,3,4]. 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Entyvio® (Vedolizumab)

1 Jahr klinische Erfahrung mit der darmselektiven Therapie bei mittelschweren bis schweren aktiven Formen von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

 

Berlin (17. Juli 2015) – Seit einem Jahr steht Entyvio® (Vedolizumab) mit seinem darmselektiven Wirkmechanismus für die Behandlung von Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) zur Verfügung. Aus diesem Anlass berichteten Experten auf der Entyvio®-Jubiläums-Pressekonferenz von Takeda über ihre klinischen Erfahrungen und Behandlungserfolge mit dem Integrin-Antagonisten. Zudem stellten sie die neuesten Studiendaten aus dem GEMINI-Studienprogramm vor.  Entyvio® ist zugelassen für mittelschwere bis schwere aktive Formen von CU und MC nach konventioneller oder Anti-TNFα-Therapie.1 Seit 15. Juli 2015 gilt der gegenüber dem Marteinführungspreis um 31% gesenkte Erstattungsbetrag für Entyvio®. Die Verordnung von Entyvio® ist hinsichtlich der Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots (§ 12 SGB V) mit Infliximab-Biosimilars vergleichbar.*

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Prokinetikum Prucaloprid (Resolor®): Jetzt auch mit Zulassung für Männer. Das Prokinetikum Prucaloprid (Resolor®) ist jetzt auch für Männer mit chronischer Obstipation zugelassen, bei denen zuvor durch eine Änderung des Lebensstils und die Anwendung von Laxantien kein Therapieerfolg erzielt werden konnte. Frauen profitieren bereits länger von dem 5-HT4-Rezeptoragonisten. Jetzt konnte eine weitere Zulassungsstudie den positiven Effekt von Prucaloprid auch bei obstipierten Männern belegen. Auf einer Pressekonferenz in Hamburg schilderten die Referenten unter dem Vorsitz von Prof. Peter Layer vom Israelitischen Krankenhaus in Hamburg den Leidensdruck der Betroffenen. Sie warnten davor, die chronische Verstopfung als Befindlichkeitsstörung zu verharmlosen. Vielmehr handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung, die einer differenzierten Diagnostik und Therapie bedarf. Photo: ShireProkinetikum Prucaloprid (Resolor®)

Jetzt auch mit Zulassung für Männer

 

Hamburg (16. Juli 2015) - Das Prokinetikum Prucaloprid (Resolor®) ist jetzt auch für Männer mit chronischer Obstipation zugelassen, bei denen zuvor durch eine Änderung des Lebensstils und die Anwendung von Laxantien kein Therapieerfolg erzielt werden konnte. Frauen profitieren bereits länger von dem 5-HT4-Rezeptoragonisten. Jetzt konnte eine weitere Zulassungsstudie den positiven Effekt von Prucaloprid auch bei obstipierten Männern belegen. Auf einer Pressekonferenz in Hamburg schilderten die Referenten unter dem Vorsitz von Prof. Peter Layer vom Israelitischen Krankenhaus in Hamburg den Leidensdruck der Betroffenen. Sie warnten davor, die chronische Verstopfung als Befindlichkeitsstörung zu verharmlosen. Vielmehr handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung, die einer differenzierten Diagnostik und Therapie bedarf.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Epilepsie bei Kindern

Erzieher und Lehrer durch Informationen stärken

 

Leipzig (14. Juli 2015) - Epilepsie ist für Kinder und ihre Eltern eine belastende Erkrankung. Bei einem Drittel der Epilepsiepatienten treten trotz der Verwendung von Arzneimitteln Anfälle auf. Häufig sind Notfallmedikamente erforderlich, um die Anfälle zu beenden. Wichtig ist, dass diese zügig angewendet werden. Da die Kinder tagsüber im Kindergarten oder in der Schule sind, müssen auch Erzieher und Lehrer wissen, was zu tun ist. Eine Gruppe von Forschern aus dem Universitätsklinikum und der Universität Leipzig hat sich des Themas angenommen. Ihre Befragung von Erziehern und Lehrern ergab: Das Grundwissen ist vorhanden. Aber besonders im Bereich der Anwendung von Notfallarzneimitteln gibt es Informationsbedarf.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Schwimmbadkeime gefährlich für die Augen

Schwimmbrille verhindert Infektionen

 

München (14. Juli 2015)  – Bakterien verursachen 80 Prozent aller infektiösen Hornhauterkrankungen am Auge. Als möglicher Übertragungsort gilt das Schwimmbad – insbesondere in der Badesaison. Denn trotz des Chlors im Badewasser sammeln sich Schmutzpartikel und Keime im Becken. Diese können in Hornhaut und Bindehaut des Auges eindringen und dort Entzündungen verursachen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät deshalb, zum Baden eine gut sitzende Schwimmbrille zu tragen und auf Kontaktlinsen zu verzichten. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Betroffene den Augenarzt aufsuchen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Pflegestärkungsgesetz II

NBA ist mit adäquater Personalbemessung zu hinterlegen

 

Berlin (14. Juli 2015) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt die mit dem Pflegestärkungsgesetz II verknüpften Neuregelungen zum Pflegebedürftigkeitsbegriff sowie zum neuen Begutachtungsinstrument (NBA) ausdrücklich. „In dem jetzt vorgelegten Referentenentwurf ist ein neuer, umfassender Ansatz von Pflege erkennbar. Das NBA steht für eine ressourcenorientierte und pflegefachlich fundierte Erfassung der Selbstständigkeit, unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen; dies bietet die Chance für einen Perspektivwechsel in der pflegerischen Versorgung“, erklärt DBfK-Geschäftsführer Franz Wagner heute in Berlin.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb.: Die Viren werden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in Zellkulturen angezüchtet. Foto: V.M. CormanMERS-Coronavirus (MERS-CoV)

Eine Impfung für Alle

 

                                    • Mangelhafte Krankenhaus-Hygiene gibt dem Virus leichtes Spiel

 

Bonn (13. Juli 2015) - Im Kampf gegen das gefährliche MERS-Coronavirus (MERS-CoV) gibt es einen Hoffnungsschimmer: Möglicherweise reicht ein einziger Impfstoff aus, um alle momentan bekannten genetischen Linien von MERS-CoV effektiv zu bekämpfen. In diese Richtung deuten zumindest Ergebnisse der Universitätsklinik Bonn und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF). Ihre Studie ist jetzt im Journal of Clinical Microbiology online erschienen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Herzinsuffizienz

IQWiG legt vorläufige Ergebnisse von Leitlinien-Recherche vor

 

  • Vorbericht identifiziert Empfehlungen für mögliches DMP

 

Köln (13. Juli 2015) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 13. Juli 2015 die vorläufigen Ergebnisse einer Recherche nach evidenzbasierten Leitlinien zur chronischen Herzinsuffizienz vorgelegt. Bis zum 10. August können interessierte Personen und Institutionen Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

„Sicherheit im Fokus“

Großes Interesse an aktuellen Zwischenergebnissen zum Dabigatran-spezifischen Antidot

 

  • Boehringer Ingelheim bringt mit Idarucizumab(i) das erste spezifische Antidot für ein orales Nicht-Vitamin-K-bezogenes Antikoagulanz (NOAK) auf den Weg zur Zulassung

 

Ingelheim, 13. Juli 2015 – Boehringer Ingelheim informierte im Rahmen eines Presseworkshops Anfang Juli in Frankfurt am Main unter anderem über den aktuellen Entwicklungsstand des Dabigatran-spezifischen Antidots. Idarucizumab befindet sich derzeit in einem beschleunigten Zulassungsverfahren bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA, der EMA und bei Health Canada. Die Marktzulassung wird noch in 2015 erwartet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

BfArM

Möglicher Zusammenhang zwischen Hypothermiegeräten und Infektionsrisiko mit Mykobakterien bei der Herzchirurgie

 

Bonn (10. Juli 2015) - Entsprechenden Veröffentlichungen in der Fachliteratur zufolge konnte in der Schweiz erstmals ein Zusammenhang zwischen operierten Patienten mit einer postoperativen Mykobakterium chimaera Infektion und Kontaminationen des Wassers in Hypothermiegeräten (HCU) hergestellt werden [1]. Inzwischen wurden vergleichbare Infektionen bei Patienten, die sich einer Herzoperation unter Verwendung eines Hypothermiegerätes unterzogen hatten, in mehreren EU-Staaten, so auch in Deutschland, bekannt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Compliance in der Händehygiene: Wissen ist Silber, Fühlen ist Gold. „Denn sie tun nicht, was sie wissen“ könnte der Titel eines Films zur Compliance in der Händehygiene lauten. Und genau wie der James Dean‐Klassiker wäre er keine Komödie, sondern eine Tragödie. Die Händedesinfektion gilt als wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von im Krankenhaus erworbenen sogenannten nosokomialen Infektionen. 86 Prozent des Gesundheitspersonals sind davon überzeugt, dass die richtige Händehygiene Infektionen effektiv verhindert. 75 Prozent glauben sogar, dass durch gute und konsequente Händehygiene mindestens der Hälfte aller nosokomialen Infektionen vorgebeugt werden könnte. In der Praxis helfen diese Überzeugungen wenig: Im Schnitt wird nicht einmal jede zweite Händedesinfektion, die für den Patientenschutz erforderlich wäre, auch tatsächlich durchgeführt. Photo: Tom MillerCompliance in der Händehygiene:
Wissen ist Silber, Fühlen ist Gold

 

Berlin (10. Juli 2015) - „Denn sie tun nicht, was sie wissen“ könnte der Titel eines Films zur Compliance in der Händehygiene lauten. Und genau wie der James DeanKlassiker wäre er keine Komödie, sondern eine Tragödie. Die Händedesinfektion gilt als wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von im Krankenhaus erworbenen sogenannten nosokomialen Infektionen. 86 Prozent des Gesundheitspersonals sind davon überzeugt, dass die richtige Händehygiene Infektionen effektiv verhindert. 75 Prozent glauben sogar, dass durch gute und konsequente Händehygiene mindestens der Hälfte aller nosokomialen Infektionen vorgebeugt werden könnte. In der Praxis helfen diese Überzeugungen wenig: Im Schnitt wird nicht einmal jede zweite Händedesinfektion, die für den Patientenschutz erforderlich wäre, auch tatsächlich durchgeführt. 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DBfK

Raucherpausen zur Erholung ungeeignet

 

Berlin (8. Juli 2015) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) weist anlässlich des gestern veröffentlichten WHO Tabak Reports 2015 auf die Problematik des hohen Raucheranteils in den Pflegeberufen hin. „Wenn unter den heutigen Arbeitsbedingungen für beruflich Pflegende Raucherpausen die einzig möglichen Pausen sind, ist die Entwicklung vom Nichtraucher über das Passivrauchen zum aktiven Raucher vorprogrammiert. Eine Berufsgruppe, deren Aufgabe es ist, Menschen gesund zu pflegen bzw. gesund zu halten, setzt die eigene Gesundheit nachweislich aufs Spiel – wegen der Überbelastung am Arbeitsplatz. Das ist ein Armutszeugnis für das deutsche Gesundheitssystem, “ sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Prostatakrebs

mCRPC-Erstlinientherapie: Zytiga® kann Lebensqualität verbessern

 

München (7. Juli 2015) - In der Krebstherapie tritt neben der Wirksamkeit des Präparats auch die Lebensqualität während der Behandlung zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses. Beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom stehen oft Knochenschmerzen durch Metastasen oder Erschöpfungszustände, die Fatigue, im Vordergrund. Für Abirateronacetat (Zytiga®) ließ sich beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) nicht nur eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens, sondern auch eine signifikante Besserung von mehreren Lebensqualitätsparametern zeigen.

Weiterlesen...
 
« StartZurück123456789WeiterEnde »

Seite 1 von 9
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson