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29 | 04 | 2016
KrankenPflege-Journal - aktuell
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EMA

Meeting highlights from the Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) 25-28 April 2016

  • Six medicines, including one new antibacterial recommended for authorisation in the EU; antiseptic gel for newborns receives positive scientific opinion for use outside the EU

London, UK (April 29, 2016) - At its April meeting, the Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) gave a positive scientific opinion for Umbipro (chlorhexidine digluconate), an antiseptic gel to prevent umbilical cord infections (omphalitis) in newborn babies, for use in countries outside the European Union (EU).

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Die ambulante Pflege ist ein wachsender Markt mit steigender Bedeutung, die mit limitierenden Faktoren zu kämpfen hat

Pflege-Thermometer 2016 zeigt die aktuelle Situation in der ambulanten Pflege auf

 

Köln (29. April 2016) - Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) in Köln veröffentlicht mit dem Pflege-Thermometer 2016 die bislang größte Befragung zur Situation der ambulanten Pflege in Deutschland. In der bundesweiten und repräsentativen Studie wurden 1.653 Leitungskräfte aus der ambulanten Pflege befragt. Die Ergebnisse zeigen die Herausforderungen, vor denen der ambulante Sektor steht:

 

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DMP Rheumatoide Arthritis

Leitlinien decken wichtige Versorgungsaspekte ab

  • IQWiG identifiziert E mpfehlungen für mögliches DMP
  • Schwerpunkt liegt auf Arzneimitteltherapie

Köln (28. April 2016) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 28 April 2016 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit rheumatoider Arthritis vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Rheumatoide Arthritis von Bedeutung sein könnten. Demnach decken die Empfehlungen fast alle Versorgungsaspekte ab, Maßnahmen zur Rehabilitation werden jedoch nur vereinzelt thematisiert. Der Schwerpunkt der Empfehlungen liegt auf der medikamentösen Therapie .

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3M Littmann Stethoskop 3200. Photo und Copyright: 3M CompanyVon Laënnec erfunden, von Littmann optimiert

200 Jahre Stethoskop: Vom Hörrohr zum Hightech-Instrument

Neuss (28. April 2016) - Seit es vor 200 Jahren erfunden wurde, gilt das Stethoskop als eines der wichtigsten Diagnose-Instrumente. Das ist in erster Linie David Littmann zu verdanken: Seine Entwicklung des doppelseitigen Bruststücks hat die Möglichkeiten der Auskultation wesentlich erweitert. Deren Befund ist für die meisten Mediziner auch durch bildgebende Verfahren nicht zu ersetzen.

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Patienten mit Lungenhochdruck

Bewegungstraining kräftigt geschwächtes Herz

Heidelberg (27. April 2016) - Trainingsstudie bei Lungenhochdruck mit Forschungspreis der René-Baumgart Stiftung ausgezeichnet. Studie zeigt: Bereits nach 15 Wochen verbessert ein individuell angepasstes Bewegungsprogramm die Sauerstoffaufnahme und die Herzkraft. Invasive Messungen mittels Katheter zeigen erstmals direkten Effekt auf die Herzleistung. Wissenschaftler der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg veröffentlichten Studienergebnisse im European Heart Journal.

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Wegweisende Erkenntnisse im Atemwegs- und Beatmungsmanagement von Schlaganfallpatienten

Jena (27. April 2016) - Wann ist der beste Zeitpunkt, eine Tracheotomie (umgangssprachlich „Luftröhrenschnitt“) bei schwer erkrankten Schlaganfallpatienten durchführen? Wie sollten Patienten während einer endovaskulären Schlaganfalltherapie – also der Entfernung des Blutgerinnsels mittels Katheter – beatmet und sediert werden? Fragen, die für Schlaganfallpatienten in Deutschland und die behandelnden Ärzte eine hohe Relevanz haben. Antworten liefert jetzt PD Dr. med. Julian Bösel, Oberarzt an der Neurologischen Klinik der Universität Heidelberg. Gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe erforscht er das Atemwegs- und Beatmungsmanagement von Patienten mit schweren ischämischen oder hämorrhagischen Schlaganfällen.

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DBfK

Zurück zur Patientenorientierung!

Berlin (27. April 2016) - Krankenhausversorgung muss sich an den Bedürfnissen kranker Menschen ausrichten, ihr Ergebnis am Nutzen aus Patientensicht messen lassen. Das fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) aus Anlass der morgen beginnenden DBfK-Fortbildungstage für Pflegeberufe im Operationsdienst in Berlin.

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Bei chronischer Infektion fördern Immunzellen und nicht Bakterie n den Knochenabbau am Implantat

Warum sich künstliche Gelenke lockern

Heidelberg (26. April 2016) - Für ihre wegweisenden Arbeiten zu Entzündungsprozessen an Gelenkprothesen ist Dr. Ulrike Dapunt von der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg nun mit dem Anita und Friedrich Reutner Preis der Medizinischen Fakultät Heidelberg ausgezeichnet worden. Etwa ein bis zwei Prozent der Gelenkprothesen lockern sich frühzeitig nach der Implantation, häufig hervorgerufen von einer hartnäckigen bakteriellen Infektion. Aber nicht die Aktivität der Bakterien oder deren Absonderungen schädigen direkt den Knochen. Vielmehr fördern körpereigene Immunzellen im Laufe der chronischen Entzündung dessen Abbau, wie Dr. Dapunt in ihren Forschungsprojekten entdeckte. Neu ist auch die Erkenntnis, wie die Immunzellen die in einer schleimigen Schutzschicht verborgenen Eindringlinge überhaupt erkennen. Die Wissenschaftlerin identifizierte erstmals ein Protein aus diesem sogenannten Biofilm, das die Immunantwort auslöst. Derzeit erforscht sie die molekularen Signalwege, über die Immunzellen das Biofilm-Protein wahrnehmen, und prüft, ob eine gezielte Blockade eine Lockerung des Implantats verhindern kann.

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DBfK

Schulgesundheit erfordert systemischen Ansatz

Berlin (26. April 2016) - Die Ergebnisse der heute in Berlin vorgestellten DAK-Studie „Gesundheitsfalle Schule – Probleme und Auswege“ zeigen, dass im Setting Schule ganz erheblicher Handlungsbedarf besteht. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert, statt vieler befristeter Einzelprojekte das Thema Schulgesundheit systematisch und nachhaltig aufzugreifen. Die DAK-Studie zeigt einen starken Anstieg von Schülern mit Konzentrationsproblemen, Verhaltensauffälligkeiten, motorischen Defiziten sowie psychosomatischen Beschwerden. Das sind wichtige, aber nicht die einzigen gesundheitlichen Herausforderungen, die im Setting Schule bewältigt werden müssen.

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Studie "Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps"

Gesundheits-Apps müssen Patienten echten Nutzen bringen

Berlin ( 25. April 2016 ) - Heute wurde die vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Studie "Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps – CHARISMHA", die am Peter L. Reichertz Institut für medizinische Informatik erarbeitet wurde, veröffentlicht. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Für viele sind Apps heute schon ein Ansporn, sich mehr zu bewegen, sich gesünder zu ernähren - und sie unterstützen z. B. auch ‎bei der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten. Das kann vielen Menschen eine wertvolle Hilfe sein. Doch bei mehr als 100.000 Gesundheits-Apps ist es für Bürger, aber auch für Ärzte nicht einfach, zwischen guten und schlechten Angeboten zu unterscheiden. Nötig sind klare Qualitäts- und Sicherheitsstandards für Patienten, medizinisches Personal und App-Hersteller. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass Produkte, die einen wirklichen Nutzen für Patienten bringen, schnell in die Versorgung gelangen. Die heute vorgelegte Studie ist eine wichtige Grundlage für den Fachdialog mit Experten und Verantwortlichen im Gesundheitswesen, in den wir nun eintreten wollen."

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Rote-Hand-Brief zu Imnovid® (Pomalidomid)

Vor Beginn der Behandlung ist der Hepatitis-B-Virusstatus abzuklären

Bonn (25. April 2016) - Die Firma Celegen GmbH informiert darüber, dass in seltenen Fällen bei Patienten, die Pomalidomid in Kombination mit Dexamethason erhielten und sich zuvor mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) infiziert hatten, eine Reaktivierung von Hepatitis B stattfand. In einigen Fällen führte dies zu einem akuten Leberversagen, was ein Absetzen von Pomalidomid zur Folge hatte. Der HBV-Status ist vor Beginn der Behandlung mit Pomalidomid abzuklären.

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Forschungsprogramm Mensch-Technik-Interaktion. Photo: Bundesministerium für Bildung und ForschungAktuelle Umfrage

Service-Roboter statt Pflegeheim ?

Berlin (25. April 2016) - Service-Roboter oder Pflegeheim? Die Antwort der Deutschen ist eindeutig: 83 Prozent der Bundesbürger können sich vorstellen, einen Service-Roboter zuhause zu nutzen - wenn sie dadurch im Alter länger in den eigenen vier Wänden wohnen könnten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) anlässlich der Hannover Messe durchgeführt hat. Mehr als die Hälfte aller Befragten (56 Prozent) können sich demnach schon jetzt vorstellen, einen Service-Roboter für den eigenen Haushalt zu kaufen. Auch wenn bislang nur jeder vierte Bundesbürger Kontakt mit einem Roboter hatte, sind 76 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass Service-Roboter in Zukunft eine immer wichtigere Rolle in ihrem Alltag spielen werden. Die Forschung an Service-Robotern für den Einsatz in Haushalt, Pflege und Gesundheit halten daher 80 Prozent der Befragten für wichtig oder sogar sehr wichtig.

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Rote-Hand-Brief zu fusafunginhaltigen Arzneimitteln (Locabiosol®)

Widerruf der Zulassung

Bonn (22. April 2016) - Mittels Rote-Hand-Brief informiert die betroffene Firma die Fachkreise über den Widerruf der Zulassungen von fusafunginhaltiger Arzneimitteln (Locabiosol® als Mund/Nasenspray) innerhalb der EU. Die Arzneimittel wurden zur symptomatischen Behandlung von oberen Atemwegsinfektionen eingesetzt. Das BfArM beabsichtig mit Wirkung zum 28. Mai 2016 den Widerruf der Zulassungen fusafunginhaltiger Arzneimittel anzuordnen.

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Initiative Schmerzlos. Photo Christopher Futcher iStock.com5. Dreiländertagung – Kopfschmerzsymposium der DMKG, ÖKSG und SKG

„Kopfschmerzen bei Jugendlichen – der Herausforderung begegnen“

Tutzing (22. April 2016) – Im Fokus des Symposiums „Kopfschmerzen bei Jugendlichen – der Herausforderung begegnen“ auf der 5. Dreiländertagung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG) und der Schweizerischen Kopfwehgesellschaft (SKG) in der Evangelischen Akademie in Tutzing standen seltene idiopathische Kopfschmerzerkrankungen im Kindes- und Jugendalter sowie Optionen zur altersgerechten Therapie. Das Symposium wurde von der Initiative Schmerzlos zum richtigen Umgang mit Schmerzen bei Jugendlichen, einer Aufklärungskampagne von RB (Reckitt Benckiser), unterstützt.

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G-BA

Darmkrebs-Screening wird auf neuem Testverfahren basieren

Berlin ( 21. April 2016 ) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin beschlossen, dass bei der Früherkennung von Darmkrebs zukünftig neue Testverfahren anzuwenden sind. Quantitative immunologische Tests zum Nachweis von nicht sichtbarem Blut im Stuhl (iFOBT) lösen den derzeit verwendeten Gujak-basierten Test (gFOBT) ab. Die beiden Testverfahren sind im Hinblick auf die gesetzlich vorgesehene Weiterentwicklung der Früherkennungsmaßnahmen zu einem organisierten Screening-Programm verglichen worden.

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G-BA

Substitutionsausschluss: Zweite Tranche von Arzneimitteln gelistet

Berlin ( 21. April 2016 ) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die zweite Tranche der Arzneimittel festgelegt, die von den Apotheken generell nicht durch ein wirkstoffgleiches Produkt ersetzt werden dürfen. Der G-BA hat mit Beschluss vom 18. September 2014 erstmals über Arzneimittel zur Aufnahme in die sogenannte Substitutionsausschlussliste beschlossen.

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Standpunkt am Standort: Innovationen für ein besseres Leben - Bundesgesundheitsminister Gröhe bei Bayer. Photo: tom MillerStandpunkt am Standort

Innovationen für ein besseres Leben - Bundesgesundheitsminister Gröhe bei Bayer

                                    • Pharmaindustrie ist dynamische Zukunftsbranche
                                    • Arzneimittelinnovationen müssen rasch bei den Patienten ankommen
                                    • Pharmadialog: Bundesregierung setzt Gespräche mit Akteuren fort

Leverkusen (21. April 2016) - Mit dem Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe hat Bayer einen besonderen Gast bei der Diskussionsveranstaltung "Standpunkt am Standort" empfangen. "Die Teilnahme unseres Bundesgesundheitsministers an dieser Veranstaltung zeigt das Interesse an unserem Unternehmen und seiner Bedeutung für den Standort Deutschland", freute sich Frank Schöning, Geschäftsführer der Bayer Vital GmbH.

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Qualitätsbericht der Krankenhäuser

Datensatzbeschreibung für das Berichtsjahr 2015 angepasst

Berlin ( 21. April 2016 ) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin eine überarbeitete Datensatzbeschreibung für den Qualitätsbericht der Krankenhäuser beschlossen. Die aktualisierten Servicedateien zum Berichtsjahr 2015 werden ebenfalls in Kürze auf den Internetseiten des G-BA veröffentlicht.

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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Bei den Hilfsbedürftigsten und Schwächsten soll erneut gespart werden

Heidelberg (21. April 2016) - Teilstationäre Dialyse vor dem Aus: Die Lage ist für multimorbide Dialysepatienten und für nephrologische Kliniken in Nordrhein-Westfalen prekär. Die AOK Rheinland/Hamburg sowie die Knappschaft-Krankenkasse weigern sich, die teilstationäre Dialyse adäquat zu vergüten, letztere fordert nun sogar Teile der Vergütung der letzten fünf Jahre zurück. „Nephrologische Abteilungen sollen systematisch ausgeblutet werden, was aber noch schwerer wiegt: Die Kassen betreiben ihre Sparpolitik zu Lasten der Patientensicherheit“, so Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Klinik für Nephrologie am Marien Hospital Marl und Vorstandsmitglied im VLKN.

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Deutsche Gesellschaft für Geriatrie

S3-­Leitlinie zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit erschienen

München (21. April 2016) - Wenn Schmerzen in den Beinen zum Stehenbleiben zwingen: Rund 4,5 Millionen Deutsche leiden an Durchblutungsstörungen in den Extremitäten, der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) ist nun eine neue S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge erschienen, auch mit Blick auf erweiterte Therapiemöglichkeiten katheterinterventioneller Verfahren. Insgesamt 23 Fachgesellschaften waren beteiligt – auch die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Denn gerade bei geriatrischen Patienten ist die Behandlung schwierig, da Symptome oft spät erkennbar sind.

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Multimedikation

Fremdsprachige Patienteninformationen erschienen

Berlin (21. April 2016) - Richtig eingesetzt helfen Medikamente, Krankheiten vorzubeugen, Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu heilen. Wer aber wegen vieler Beschwerden dauerhaft behandelt wird, muss oft eine Menge Tabletten schlucken. In der Fachsprache heißt die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente Multimedikation oder Polypharmazie. In der Kurzinformation "Nehme ich zu viele Medikamente ein?" erfahren Leser, wie es zu Multimedikation kommt und welche Risiken damit verbunden sind.

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Logo Netzwerk Männer mit Brustkrebs.Neues Projekt

Medizinische und psychosoziale Bedürfnisse männlicher Brustkrebspatienten

Berlin (20. April 2016) - Die medizinischen und psychosozialen Bedürfnisse von männlichen Brustkrebspatienten stehen im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts, das unter dem Namen N-MALE im April 2016 startet. Das Vorhaben findet unter der Leitung der Forschungsstelle für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn statt; als weitere Partner nehmen das Netzwerk Männer mit Brustkrebs e. V., Forscher der Uniklinik Köln, das Brustzentrum des Klinikums der Universität München sowie der Bereich Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) teil.

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logo_ornetNeue Forschungsergebnisse ermöglichen Vernetzung im Operationssaal

Wenn Medizingeräte im OP miteinander reden

Berlin (20. April 2016) - Erstmals können im vernetzten Operationssaal Medizingeräte unterschiedlichster Art und Hersteller in Echtzeit miteinander, mit dem Operateur und mit der IT-Infrastruktur der Krankenhäuser kommunizieren. Das neue System wurde in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „OR.NET“ entwickelt. Es schafft Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Medizingeräten. Die dadurch gebündelten Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten stehen dem Arzt in Echtzeit während der Operation visualisiert zur Verfügung.

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base1_Studie. Photo: MPIB/K.GroßKernergebnisse der Berliner Altersstudie II

Die Phänomene des Alterns

Berlin (20. April 2016) - Kernergebnisse der Berliner Altersstudie II veröffentlicht: Wie altern wir heute und wie gelingt es vielen Menschen, auch im Alter fit und gesund zu bleiben? Diese Fragen erforscht seit 2009 die Berliner Altersstudie II (BASE-II). Bis heute wurden mehr als 1.600 ältere und 600 jüngere Menschen von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen untersucht, darunter Psychologen, Mediziner, Ernährungs- und Sozialwissenschaftler sowie Genetiker. Wesentliche Ergebnisse liegen nun gesammelt in einem Sonderheft der Fachzeitschrift „Gerontology“ vor.

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DBfK zu Abrechnungsbetrug

Umgehende lückenlose Aufklärung und Schutz vor Generalverdacht

Berlin (20. April 2016) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) verurteilt ausdrücklich jede Form von Leistungsmissbrauch und Abrechnungsbetrug und distanziert sich von den jetzt bekannt gewordenen Machenschaften bestimmter Pflegedienste. „Der weit überwiegende Teil der Pflegedienste und Pflegefachpersonen in Deutschland arbeitet völlig korrekt und gesetzeskonform. Das Vertrauen der Bevölkerung in deren gute Arbeit ist hoch – zu Recht. Dass jetzt wieder einmal durch Raffgier und Skrupellosigkeit einzelner eine ganze Berufsgruppe in Verruf gerät, ist höchst bedauerlich“, sagt DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein.

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Innovationsforschung am Forschungsstandort Ludwigshafen (1): Am weltweit zweitgrößten Forschungsstandort von AbbVie in Ludwigshafen wird an neuen Wirkansätzen bewährter Präparate geforscht und an der kontinuierlichen Verbesserung der Applikationsformen gearbeitet. Ein Mitarbeiter überprüft die Eigenschaften des Schmelzextrudats während der Herstellung. © AbbVie Deutschland GmbH & Co. KGKomplexe Biologika/Biosimilars:
Kein Austausch ohne medizinischen Grund

Ludwigshafen (20. April 2016) – Bei Patienten, die mit einem Biologikum behandelt werden, sollte kein Therapiewechsel aus nicht medizinischen Gründen erfolgen. Dies forderten AbbVie-Experten in Anlehnung an die Positionen von Fachgesellschaften und Patientenorganisationen(1,2) im Rahmen des Pressetermins „Fascination Biologics – Qualitätsgesicherter Einsatz von Biologika. Heute und in Zukunft“*. Nachahmer­produkte von Biologika, sogenannte Biosimilars, sind nie identisch mit dem Referenzprodukt, da sie auf Basis einer anderen Zelllinie und anderer Herstellungsprozesse produziert werden.(3) Unter dem Aspekt der Unterscheidbarkeit und Transparenz beleuchteten die Referenten die Implikationen der Unterschiede zwischen Original-Biologika und Biosimilars für die Austauschbarkeit und Nachverfolgbarkeit bei unerwünschten Ereignissen.(4,5,6) Ein weiterer Schwerpunkt des Pressetermins behandelte das Thema Innovation: Trotz moderner Therapien gibt es Patienten, die nicht ausreichend auf die zur Verfügung stehenden Behandlungen ansprechen.(7) Damit die Versorgungs­situation dieser Patienten auch in Zukunft verbessert werden kann, forscht AbbVie konsequent weiter an der Entwicklung innovativer Therapien.

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Marktrücknahme von Regorafenib

Politischer Streit auf dem Rücken der Krebspatienten

Berlin (19. April 2016) – BAYER hat das Krebsmedikament Regorafenib (Stivarga®) mit sofortiger Wirkung vom deutschen Markt genommen. Regorafenib war zugelassen zur Behandlung von fortgeschrittenem Darmkrebs, nach Versagen anderer Medikamente. Hier wird ein Streit um Preise und Nutzenbewertung auf dem Rücken von Krebspatienten ausgetragen.

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Selbstverwaltung einigt sich auf Katalog für Investitionspauschalen in Krankenhäusern für 2016

Berlin (19. April 2016) - Im dritten Jahr in Folge haben sich der GKV-Spitzenverband, der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) auf einen Katalog von Investitionsbewertungsrelationen geeinigt. Sie zeigen den leistungsbezogenen Investitionsbedarf für die unterschiedlichen Fallpauschalen. Die von den Bundesländern bereitgestellten Investitionsmittel für Krankenhäuser können mit diesem Katalog besser verteilt werden, als wenn die Bettenanzahl die Bezugsgröße wäre.

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Herceptin.Evidenz, Erfahrung, Effektivität

10 Jahre Herceptin in der adjuvanten Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

Frankfurt am Main (19. April 2016) - Etwa 8 von 10 Frauen, die gegen ihre HER2-positive Brustkrebserkrankung über 1 Jahr adjuvant mit Herceptin® (Trastuzumab, Roche) behandelt wurden, sind nach 10 Jahren am Leben. Zudem sind etwa 7 von 10 Frauen auch nach einem Jahrzehnt weiterhin krankheitsfrei. Diese zentralen Erkenntnisse zur langfristigen Wirksamkeit von Herceptin in der Adjuvanz liefern die aktuellen 10-Jahresdaten der beiden europäischen Zulassungsstudien HERA und BCIRG 006.1,2 Im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG stellten PD Dr. Beyhan Ataseven, Essen, und Prof. Dr. Christian Jackisch, Offenbach, die aktuellen Studiendaten vor und erläuterten, wie Herceptin die Behandlung von Frauen mit HER2-positivem Mammakarzinom verändert hat.

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DBfK Nordost verurteilt pauschale Vorwürfe wegen Abrechnungsbetrug

Berlin (18. April 2016) - Angesichts der Berichte von Bayerischer Rundfunk und „Welt am Sonntag“ über BKA-Ermittlungen zu Abrechnungsbetrug bei ambulanten Pflegediensten mit Schwerpunkt in Berlin fordert der DBfK Nordost rasche Aufklärung.

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GKV-Spitzenverband

Unangemeldetes Prüfrecht bei häuslicher Krankenpflege nötig

Berlin (18. April 2016) - Der Bayrische Rundfunk und die "Welt am Sonntag" haben am Wochenende berichtet, dass das Bundeskriminalamt (BKA) Hinweise auf systematische Betrügereien von Pflegediensten hat, bei denen es sich in einzelnen Fällen auch um Aktivitäten "russisch-eurasischer Organisierter Kriminalität" handeln soll. Dazu erklärt Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes:

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Medizinprodukteverordnung

Hersteller müssen sich auf die neuen Regelungen vorbereiten

Bonn / Berlin (18. April 2016) - Die Hersteller müssen sich schnellstens auf die Anwendung der anstehenden europäischen Verordnung zu Medizinprodukten (Medical Device Regulation – MDR) vorbereiten, auch wenn sie noch nicht beschlossen und verkündet ist. Wer noch nicht mit den Vorbereitungen begonnen habe, laufe Gefahr, erheblichen Schaden zu erleiden. Das war das Fazit der Experten der MedInform-Konferenz "Empfehlungen zur Umsetzung der MDR in der industriellen Praxis" am 14. April 2016 in Bonn. MedInform ist der Informations- und Seminar-Service des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed).

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Abb.: Musiktherapie bei Palliativpatienten. Foto: SRH Hochschule HeidelbergPositiv wirksam

Musiktherapie in der Palliativmedizin

Heidelberg (18. April 2016) - Die Wirksamkeit von Musiktherapie bei Menschen am Lebensende wurde in einer wissenschaftlichen Studie in Heidelberg untersucht. Das Kooperationsprojekt des Zentrums für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg und der SRH Hochschule Heidelberg erbrachte den Nachweis, dass Musik das subjektive Wohlbefinden deutlich verbessert.

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ZQP-Studie: Bei der Wahl des passenden Pflegeangebots sind Erfahrungen aus erster Hand gefragt

Pflegequalität: Deutsche sind verunsichert

Berlin (18. April 2016) - Viele Bürger sind verunsichert, ob wirklich alle Menschen in deutschen Pflegeeinrichtungen qualitativ gut versorgt werden. Dies geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) hervor. Demnach glauben über zwei Drittel der Befragten (70 Prozent), dass die Pflegequalität von Einrichtung zu Einrichtung stark variiert. Von denjenigen, die vermuten, dass häufig erhebliche Mängel in der Qualität professioneller Pflegeangebote vorkommen, macht die große Mehrheit (71 Prozent) fehlendes Personal und daraus resultierende Arbeitsüberlastung als Hauptursache für Missstände verantwortlich.

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DGfN fordert Dialyseregister

  • Stellungnahme zum Beitrag „Nach Transplantationsskandal neue Systemlücke aufgetaucht“ in der Sendung "Fakt", die am 12. April 2016 in der ARD ausgestrahlt wurde

Heidelberg (15. April 2016) - Am 12.04. berichtete die ARD TV-Sendung „Fakt“ über eine „Lücke im Gesundheitssystem“ [1]. Im Begleittext zur Sendung auf der Website des mdr ist nachzulesen: „ Zwei in Nordrhein-Westfalen tätige Ärzte werden beschuldigt, aus persönlichem Profitstreben über Jahre Dialysepatienten nicht zur Transplantation angemeldet zu haben. Dies haben mehrere Patienten bei der Staatsanwaltschaft Dortmund zur Anzeige gebracht.“ [1]. Sollten diese Anschuldigungen zutreffen, handelt es sich um ein skandalöses Fehlverhalten, das die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) aufs Schärfste verurteilt. Denn mit dem Versäumnis, die Patienten zur Transplantation zu melden, wäre ihnen die Form der Nierenersatztherapie verwehrt worden, die für viele Patienten gerade im Hinblick auf die Lebensqualität die bei weitem beste darstellt. Darüber hinaus hätte eine unentschuldbare Entmündigung der Patienten stattgefunden.

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3748_Cover_Wissen-w-300_5cc9fd86c55c57ce5eb97f6da8cf1220.jpgGenetische Untersuchungen während der Schwangerschaft

Wissen können, dürfen, wollen?

Bern, Schweiz (15. April 2016) - Die interdisziplinäre TA-SWISS-Studie «Wissen können, dürfen, wollen? Genetische Untersuchungen während der Schwangerschaft» schätzt die Chancen und Risiken von vorgeburtlichen genetischen Untersuchungen ab, zeigt auf, wie sich die neuen Tests auf die Zukunft der pränatalen Diagnostik und die medizinische Versorgung werdender Mütter auswirken könnten, analysiert ethische, rechtliche und ökonomische Fragen und formuliert Empfehlungen. Sie legt damit die Grundlage für die notwendige politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen, die kurz vor der Referendumsabstimmung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) von höchster Aktualität sind.

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FORTA-Liste (Fit fOR The Aged)

Neue Positiv-Negativ-Liste für Arzneimittel bei älteren Patienten

Mannheim (15. April 2016) - Die FORTA-Liste (Fit fOR The Aged), die erste umfassende Positiv-Negativ-Bewertung von Arzneimitteln zur Behandlung älterer Patienten, ist jetzt zum ersten Mal aktualisiert und neu veröffentlicht worden. Die an der Universitätsmedizin Mannheim entwickelte Liste führt nicht nur Arzneimittel auf, die für ältere Patienten untauglich sind, sondern benennt auch die nachweislich nützlichen Arzneimittel.

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Studie Qualitätsentwicklung in der Altenpflegeausbildung in NRW gestartet

Köln, Bochum (15. April 2016) - Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum sowie das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. (dip) in Köln haben Anfang Februar 2016 im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) eine 18-monatige Studie zur Qualitätsentwicklung in der Altenpflegeausbildung gestartet.

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Abb.: In diesem Testfall müsste der Patient so schnell er dazu nach der OP in der Lage ist im Viererzahlenfeld die Taste 2 drücken. Photo: UMG/Taras UsichenkoGreifswalder Wissenschaftler holen gleich zwei Preise beim Deutschen Anästhesiecongress (DAC) in Leipzig

Klarheit nach der OP und Kommunikation im Notfall

Greifswald (15. April 2016) - Bei der 63. Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) vom 14. bis 16. April in Leipzig konnten Greifswalder Wissenschaftler gestern Abend bei der feierlichen Auftaktveranstaltung ein Zeichen setzen. Mit innovativen Forschungsprojekten gewannen sie gleich zwei der 15 zu vergebenen renommierten Preise.

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Deutscher Anästhesiecongress vom 14. bis 16. April 2016 in Leipzig

Verbesserte Kommunikation nach Operationen für mehr Patientensicherheit im Krankenhaus

Leipzig (14. April 2016) – Damit die Teamarbeit im Operationssaal und auf der Intensivstation gelingt, ist eine klare Kommunikation zwischen den beteiligten Ärzten und Pflegekräften notwendig. Um die Zusammenarbeit innerhalb des medizinischen Personals zu verbessern, hat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) aktuelle Empfehlungen zu einer strukturierten Patientenübergabe nach Operationen herausgegeben [1]. Kernpunkt ist die Einführung eines Kommunikationstools in der Anästhesie und Intensivmedizin, dem SBAR-Konzept. Hierdurch sollen Fehler aufgrund von Kommunikationsproblemen reduziert werden [2]. Das SBAR-Konzept (S = Situation, B = Background, Hintergrund, A = Assessment, Bewertung, R = Recommendation, Empfehlung) wurde in zahlreichen Studien in Europa, USA, Kanada und Australien evaluiert [2]. „Eine strukturierte Patientenübergabe trägt maßgeblich zur Verbesserung der Patientensicherheit bei. Denn gerade in stressigen Situationen müssen wir in der Anästhesie klar und deutlich miteinander kommunizieren, damit auch alle wichtigen Informationen ankommen“, so Professor Dr. Frank Wappler, Kongresspräsident des diesjährigen Deutschen Anästhesie­congresses (DAC) in Leipzig.

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Deutscher Anästhesiekongress vom 14. bis 16. April 2016 in Leipzig

Medizinische Einsatzteams in Krankenhäusern können Notfälle vermeiden

Leipzig (14. April 2016) – In Deutschland etablieren sich zunehmend Medizinische Einsatzteams (MET) in Krankenhäusern. Sie sollen dafür sorgen, dass Notfälle erst gar nicht entstehen. Schon vor der Operation wird von diesen Teams abgeschätzt, wie hoch das individuelle Risiko für den Patienten ist. Nach dem Eingriff werden zudem relevante intraoperative Veränderungen von Kreislauf, Blutverlust und Lungenfunktion ausgewertet. Das alles mit dem Ziel, früh reagieren zu können, sollte sich der Gesundheitszustand verschlechtern. MET sind ein wichtiger Baustein der Patientensicherheit, dessen Nutzen durch viele internationale Studien belegt wurde. Erfolgreich eingesetzt werden sie derzeit beispielsweise an den Universitätskliniken in Bonn, Dresden, Mainz und Münster sowie am Klinikum St. Marien in Amberg. „Unser Ziel ist es, in Deutschland eine präventive Intensivmedizin zu etablieren, um Notfälle von Anfang an zu vermeiden. Dabei können MET helfen“, sagt Professor Dr. Frank Wappler, Kongresspräsident des diesjährigen Deutschen Anästhesiekongresses (DAC) in Leipzig.

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Parenterale Ernährung in der Intensivmedizin

Tägliche Supplementation von Mikronährstoffen dringend empfohlen

Unterschleißheim / Bremen (12. April 2016) – Am Rande des diesjährigen intensivmedizinischen Kongresses in Bremen diskutierten am 25. Februar 2016 Experten über Proteine und Mikronährstoffe bei der parenteralen Ernährung in der Intensivmedizin. Intensivpatienten haben in der Regel einen deutlich höheren indikationsabhängigen Bedarf an Nährstoffen. Dieser muss adäquat gedeckt, mögliche hohe Verluste durch entsprechende Supplementation frühzeitig ausgeglichen und ein bereits vorliegender Mangel behoben werden.

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Behandlung des akuten Schlaganfalls

Neue Leitlinie empfiehlt Kombination aus Lyse und Katheter

Berlin (12. April 2016) – Das mechanische Entfernen von Blutgerinnseln im Gehirn mit einem Katheter (Thrombektomie) setzt sich in Deutschland durch. Die bahnbrechende neue Methode kann schwere Behinderungen nach einem schweren Schlaganfall vermeiden, indem sie eine verstopfte Hirnarterie von einem Blutgerinnsel (Thrombus) befreit. Eine neue Leitlinie empfiehlt in bestimmten Fällen eine Kombination aus bewährter Thrombolyse mit einem Medikament und der mechanischen Methode mittels Katheter. Die Thrombektomie soll möglichst schnell möglichst vielen Patienten zugutekommen. Dafür habe sich eine enge Zusammenarbeit von Stroke Units und Neurovaskulären Zentren bewährt, teilen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) mit. Zudem bieten Neuroradiologen, die den Kathetereingriff vornehmen, bereits verstärkt zertifizierte Fortbildungen an.

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Zukunftsweisende Forschung, leistungsstarker Produktionsstandort und hochwertige Arzneimittelversorgung

Ergebnisse des Pharmadialogs vorgestellt

Berlin (12. April 2016) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Wirtschaftsstaatssekretär Rainer Sontowski haben heute in Berlin zusammen mit Vertretern der pharmazeutischen Industrie, der Wissenschaft und der Forschung sowie der Gewerkschaft IG BCE die Ergebnisse des „Pharmadialogs“ vorgestellt.

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Jobmotor Pflege

BDH fordert Aufwertung der Pflegeberufe

Bonn (12. April 2016) - Nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. steht Deutschlands Arbeitsmarkt vor einem demografisch befeuerten Jobboom. Würden heute die richtigen Weichenstellungen gewählt, könne das Land das Gute mit dem Nützlichen verbinden und über eine qualitative Aufwertung der Pflegeberufe auf der einen Seite den wachsenden Pflegebedarf abbilden und auf der anderen Seite für Dynamik auf dem Arbeitsmarkt sorgen, so die Vorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller:

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Teilzeitarbeit in Gesundheit und Pflege

IAT untersuchte Mobilisierung von Arbeitszeitreserven

Gelsenkirchen (11. April 2016) - Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in der Gesundheits- und Krankenpflege arbeitet in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung. Wäre die Aufstockung von Teilzeitstellen eine Möglichkeit den Fachkräftemangel in der Pflege abzufedern? In einer aktuellen Studie hat das Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) untersucht, ob und welche Arbeitskraftreserven im Pflegebereich mobilisiert werden könnten.

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Woche fuer das LebenWoche für das Leben: Sterben in Würde

Wie wir mit unseren sterbenskranken Alten umgehen ist ein Indikator für die Humanität unserer Gesellschaft

                                      • Ein Beitrag von Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland

Berlin (8. April 2016) - Mit der vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz gemeinsam getragenen Aktion „Woche für das Leben“ leisten die großen Kirchen seit mehr als 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den Wert und die Würde des menschlichen Lebens. 2016 findet sie vom 9.-16. April statt und steht unter der Überschrift „Alter in Würde“. In diesem Namensbeitrag fordert Ulrich Lilie, Präsident von Diakonie Deutschland diese Würde bis ans Lebensende.

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Rote-Hand-Brief zu den BCR-ABL Tyrosinkinaseinhibitoren

Risiko einer Hepatitis-B-Reaktivierung

Bonn (8. April 2016) - Die Firmen Novartis Pharma GmbH, Bristol-Myers Squibb, Pfizer Pharma und ARIAD Pharmaceuticals informieren über das Risiko einer Hepatitis-B-Reaktivierung nach Anwendung von BCR-ABL Tyrosinkinaseinhibitoren und die Notwendigkeit der Untersuchung von Patienten auf Hepatitis-B-Viren vor Behandlungsbeginn.

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Bad Boller Reanimationsgespräche 2016

Reanimation geht jeden etwas an!

Bad Boll (8. April 2016) – Das Überleben nach Herz-Kreislauf-Stillstand wird von vier Faktoren bestimmt: dem Zeitfenster ohne Herzdruckmassage, dem reibungslosen Funktionieren der Rettungskette, der bestmöglichen Behandlung nach Wiederbelebung und der stetigen Verbesserung der Reanimationsmaßnahmen. Daran beteiligt sind nicht nur Rettungsdienste, Feuerwehr und Ärzte. Dazu gehören auch Laien, Politiker, Juristen, Arbeitgeber, Kostenträger, Schulen oder Städte und Landkreise. Denn eine Verbesserung des gesamten Systems, weit über die Grenzen der „klassischen“ Rettungskette hinaus, erhöht die Überlebensrate nach plötzlichem Herztod deutlich.

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Abb.: Virtuelle Spinne im Rahmen einer Expositionstherapie. Photo: Andreas RuiderArachnophobie

Angst lässt Spinnen größer wirken. Expositionstherapie kann Verzerrungen korrigieren

Regensburg (8. April 2016) - Menschen, die an Arachnophobie (Spinnenangst) leiden, überschätzen die Größe von Spinnentieren. Denn die Betroffenen können die angstbezogene visuelle Information nicht angemessen verarbeiten. Dies hat ein Team von Forschern der Universitäten in Regensburg und Würzburg und der Brown University (USA) erstmals nachgewiesen. Die Wissenschaftler konnten auch zeigen: Durch eine Expositionstherapie, bei der sich die Patientinnen und Patienten ihren Ängsten in einer sicheren Umgebung stellen, können die verzerrten Größeneinschätzungen korrigiert werden. Die Ergebnisse der Forscher wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Biological Psychology“ veröffentlicht (DOI: 10.1016/j.biopsycho.2016.03.005).

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene

„Unseren Patienten Vertrauen in die hygienische Sicherheit der medizinischen Versorgung geben“

Berlin (7. April 2016) - Unter diesem Motto steht der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene vom 10. bis 13. April 2016 in Berlin. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene ist die größte wissenschaftliche Fachgesellschaft mit ihren 950 Mitgliedern zum Thema Hygiene in der medizinischen Versorgung.

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Weltgesundheitstag

Europäische Initiative zur Eindämmung von Typ-1-Diabetes

Neuherberg (7. April 2016) - Die flächendeckende Einführung einer Risikobestimmung für Typ-1-Diabetes bei Neugeborenen ist das Ziel von GPPAD (Global Platform for the Prevention of Autoimmune Diabetes). Die europäische Initiative möchte im nächsten Schritt den ermittelten Risikopersonen eine antigen-basierte Therapie zur Verhinderung der Krankheit anbieten. Das Modell könnte auch zur Behandlung weiterer Kinderkrankheiten, insbesondere Autoimmunerkrankungen und Allergien dienen.

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Neuer Infoflyer des G-BA

Was die Qualitätsberichte der Krankenhäuser bieten und wie sie sich nutzen lassen

Berlin (7. April 2016 ) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) stellt auf seiner Website einen neuen Informationsflyer (140.9 kB, PDF) zur Verfügung, der die grundlegenden Informationen zur Nutzung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser kurz zusammenfasst. Er richtet sich an Patientinnen und Patienten mit allgemeinem Informationsinteresse, ermöglicht einen einfachen Einstieg in das Thema und beantwortet die Fragen, wozu Qualitätsberichte dienen, welche Informationen sie liefern und wo diese zu finden sind.

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DBfK

Klinikpatienten brauchen mehr Pflegepersonal – jetzt!

Berlin (7. April 2016) - Nach dem Deutschen Ethikrat am Dienstag fordert heute auch die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene eine erhebliche Verbesserung des Pflegepersonalschlüssels auf den Krankenhaus-Stationen. Beide Organisationen stellen sich damit an die Seite der Pflegeberufsverbände, die eben dies seit vielen Jahren anmahnen – bisher vergeblich. „Niemand kann mehr bestreiten, dass die pflegerische Versorgungssituation in deutschen Kliniken mangelhaft und die Patientensicherheit nicht gewährleistet ist, dass seit Jahren eine implizite Rationierung von Pflege stattfindet.

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3D-Reise durch den Körper im Kampf gegen den Krebs: Hightech-MVZ installiert erstes PET/MR in Berlin. Was lange Zeit als Zukunftsvision galt, ist nun für Berliner Krebspatienten Realität geworden: Mit der heutigen Einweihung der innovativen PET/MR-Installation am DTZ am Frankfurter Tor werden die Möglichkeiten der modernen Krebs- und Alzheimerdiagnostik maßgeblich erweitert. Mit höchster Präzision können selbst winzige Krankheitsherde im gesamten Körper dreidimensional in einem frühen Stadium visualisiert werden. Eine solche punktgenaue Diagnostik von selbst schwierig darzustellenden Organen ebnet den Weg für eine auf den Patienten angepasste Therapie. Und je früher diese erfolgt, desto größer die Heilungschancen. Abb.: SIEMENS Biograph mMR. Photo: Siemens AG3D-Reise durch den Körper im Kampf gegen den Krebs

Hightech-MVZ installiert erstes PET/MR in Berlin

Berlin (7. April 2016) - Was lange Zeit als Zukunftsvision galt, ist nun für Berliner Krebspatienten Realität geworden: Mit der Einweihung der innovativen PET/MR-Installation am DTZ am Frankfurter Tor werden die Möglichkeiten der modernen Krebs- und Alzheimerdiagnostik maßgeblich erweitert. Mit höchster Präzision können selbst winzige Krankheitsherde im gesamten Körper dreidimensional in einem frühen Stadium visualisiert werden. Eine solche punktgenaue Diagnostik von selbst schwierig darzustellenden Organen ebnet den Weg für eine auf den Patienten angepasste Therapie. Und je früher diese erfolgt, desto größer die Heilungschancen.

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Parkinson-Krankheit: Neue Leitlinie für Diagnostik und Therapie veröffentlicht

Berlin (6. April 2016) – Rechtzeitig vor dem Welt-Parkinson-Tag am 11. April veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) nach vierjähriger Arbeit heute die vollständig überarbeitete und erweiterte S3-Leitlinie „Idiopathisches Parkinson-Syndrom“ (IPS). Systematisch entwickelt, wissenschaftlich begründet und praxisorientiert stellt sie einen bedeutenden Fortschritt für die rund 200.000 Patienten dar, die in Deutschland von der neurodegenerativen Krankheit betroffen sind.

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Angehörige können durch Unterstützung von paartherapeutischen Übungen den Alltag mit einem demenziell erkrankten Partner besser meistern

Demenz betrifft auch den Partner

Berlin (6. April 2016) - Demenzielle Erkrankungen belasten nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren soziales Umfeld erheblich. Das Fortschreiten der Krankheit stellt vor allem pflegende Partner vor große Herausforderungen. Erschöpfungszustände und Beziehungskonflikte können die Folgen sein. Dass durch gemeinsames Training mit dem demenzkranken Partner das eigene Befinden verbessert und die Beziehung entlastet werden kann, zeigen die Ergebnisse einer neuen ZQP-Untersuchung, dem sogenannten Dyadem-Projekt des ZQP und der Universität Potsdam.

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Abb.: Das Minisensorsystem im zukünftigen Einsatz: Der Messfühler wird im Ohr befestigt und ein Smartphone übermittelt die Daten an einen Rechner, der die Signale auf epileptische Anfälle hin auswertet. © Foto: Rainer Surges Projekt „EPItect“

Minisensor soll bei epileptischen Anfällen warnen

Bonn (6. April 2016) - Für Epilepsie-Patienten und behandelnde Ärzte ist es bislang eine Herausforderung, ohne stationäre Aufzeichnungsgeräte die Häufigkeit und Schwere von epileptischen Anfällen richtig einzuschätzen. Ein Konsortium, das von Epileptologen des Universitätsklinikums Bonn koordiniert wird, entwickelt nun ein mobiles Sensorsystem, das Anfälle erkennt. Über einen Warnruf sollen dann Angehörige oder behandelnde Ärzte zur Hilfe herbeigeholt werden. Das Projekt „EPItect“ wird vom Bundesforschungsministerium in den nächsten drei Jahren mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Bei der Umsetzung erhält das Konsortium Unterstützung durch den Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH.

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Bundeskabinett

Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C sowie anderer sexuell übertragbarer Infektionen

Berlin (6. April 2016 ) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf einer Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C sowie anderer sexuell übertragbarer Infektionen ("BIS 2030 - Bedarfsorientiert, Integriert, Sektorübergreifend") beschlossen. Die vom Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsam vorgelegte Strategie wird nun Bundestag und Bundesrat zugeleitet.

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Medtronic “Micra”

FDA approves first leadless pacemaker to treat heart rhythm disorders

Atlanta, Ga., USA ( April 6, 2016 ) - The U.S. Food and Drug Administration today approved the first pacemaker that does not require the use of wired leads to provide an electrical connection between the pulse-generating device and the heart. While the Micra Transcatheter Pacing System works like other pacemakers to regulate heart rate, the self-contained, inch-long device is implanted directly in the right ventricle chamber of the heart.

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Abb.: Das Team des Forschungsprojekts „Umgang mit Krankheit in der Familie“. Photo: AppelhansWelche Aufgaben übernehmen Kinder in der Familie, wenn jemand chronisch krank wird?

Repräsentative Umfrage: Forschungsprojekt „Umgang mit Krankheit in der Familie“

Witten / Herdecke (5. April 2016) - Pflegewissenschaftler der Universität Witten/Herdecke wollen im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums erforschen, wie Familien ihren Alltag regeln, wenn jemand in der Familie krank wird. Krebs, Multiple Sklerose, Rheuma, Depression - wenn Eltern chronisch krank sind, können sie oft nicht mehr einkaufen, kochen oder putzen. Da springen dann die Kinder ein und übernehmen manchmal auch Teile der Pflege. „Wir wissen weder für Nordrhein-Westfalen noch für ganz Deutschland, wie viele Familien von Krankheit betroffen sind und ebenso wenig, welche Unterstützung sie benötigen“, beklagt Jun.-Prof. Dr. Sabine Metzing die Ausgangslage. „Aus Österreich ist bekannt, dass in der Gruppe der fünf- bis 18jährigen 3,5 Prozent bei Krankheit zuhause mithelfen, wenn wir das auf Deutschland übertragen, wären hier rund 270.000 Minderjährige regelmäßig zuhause eingespannt. Aber wie gesagt: Wir können nur schätzen!“

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Deutscher Ethikrat fordert

Patientenwohl als Maßstab für das Krankenhaus verankern

Berlin (5. April 2016) - In seiner heute veröffentlichten Stellungnahme legt der Deutsche Ethikrat Empfehlungen für eine am Patientenwohl orientierte Ausgestaltung der Krankenhausversorgung vor. Die Krankenhausversorgung ist seit Jahrzehnten Gegenstand kontroverser politischer Debatten. Sie entzünden sich etwa an der allgemeinen Kostenentwicklung im Gesundheitswesen, an Innovationen in der Medizin, an veränderten Erwartungshaltungen der Patienten und an der demografischen Entwicklung. Der zunehmende ökonomische Druck, insbesondere auch auf den Krankenhaussektor, wirft zunehmend Fragen nach dem leitenden normativen Maßstab der Krankenhausversorgung auf.

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