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28 | 12 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Neue Ergebnisse der RKI-Studie

„Gesundheit in Deutschland aktuell“

 

Berlin (11. Dezember 2014) - Immer mehr Menschen achten auf ihre Gesundheit: Das ist eines der Ergebnisse der GEDA-Welle 2012 („Gesundheit in Deutschland aktuell“). Seit der ersten Befragung 2003 ist zum Beispiel die Rauchquote bei Frauen und Männern zurückgegangen und die Sportbetätigung gestiegen. Dieser Trend hat sich zwischen 2010 und 2012 nochmals deutlich fortgesetzt. Im Jahr 2012 rauchten 24 % der Frauen (29 % in 2003) und 31 % der Männer (38 % in 2003). Allerdings hat in diesem Zeitraum auch die Verbreitung einiger chronischer Krankheiten zugenommen (zum Teil wegen des gestiegenen Anteils älterer Menschen in der Bevölkerung). So ist der Anteil von Männern mit Arthrose von 16 % in 2003 auf 20 % in 2012 gestiegen, der Anteil von Frauen mit Arthrose von 23 % auf 28 %.

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Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck

Neuer Test auf Wachstumsfaktor erlaubt besseren Schutz für Mutter und Kind

 

Berlin (11. Dezember 2014) – Es trifft eine von 20 Schwangerschaften und ist die häufigste Ursache dafür, dass Mutter und Kind erkranken oder gar sterben: schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck, die sogenannte Präeklampsie. Jetzt ist es möglich, mithilfe von Biomarker-Tests die Diagnosefindung zu erleichtern und zwischen einer Frühform und einer Spätform der Erkrankung zu unterscheiden. Dies erlaubt Ärzten voraussichtlich eine gezieltere Behandlung und damit mehr Sicherheit für Mutter und Ungeborenes, betont die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention bei ihrer 38. Jahrestagung „Hypertonie und Prävention 2014“ vom 11. bis 13. Dezember in Berlin. Die Experten erhoffen sich von diesen Erkenntnissen weitere Fortschritte in Diagnostik und Therapie dieser komplexen Erkrankung.

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Gesunde Zähne = niedriger Blutdruck

Zahnarztbesuch senkt Herzinfarkt-und Schlaganfallrisiko

 

Berlin (11. Dezember 2014) – Menschen mit Parodontitis, einer bakteriellen Zahnfleischentzündung, erleiden häufiger einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. In einer aktuellen Studie stellten Bluthochdruckforscher nun fest, dass eine Behandlung der Parodontitis auch einen erhöhten Blutdruck absenken kann. Auf der heutigen Pressekonferenz anlässlich des 38. wissenschaftlichen Kongresses „Hypertonie und Prävention 2014“ der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention in Berlin stellen Experten die Studie vor. Sie erörtern auch, was sich daraus für den Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen ableiten lässt.

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ferinject®

Eisenmangel – die große Unbekannte?

 

Mönchengladbach (10. Dezember 2014) - Wer sich rascher Ermüdbarkeit, Schwindel oder gelegentlichem Herzrasen ausgesetzt sieht, wird nicht immer gleich den Arzt zur Abklärung aufsuchen. Das ist typisch für Beschwerden, die durchaus als gesundheitliche Beeinträchtigung, aber nicht als alarmierend empfunden werden. Genau dies trifft für die Symptome des Eisenmangels und der Eisenmangelanämie zu.1 Die Diagnose lässt sich mit den geeigneten Laborparametern relativ rasch und ohne großen Aufwand stellen. Der nächste Schritt ist dann – neben der Therapie der Grunderkrankung – die Beseitigung des Eisenmangels bzw. der Anämie. Das Ziel, mittels oraler Therapie den Eisengesamtbedarf rasch und nachhaltig zu decken, ist beispielsweise für Patienten mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung kaum erreichbar.1,2 Dann sollte sich die Behandlung an einer effektiven i.v.-Eisentherapie – z.B. mit ferinject® – orientieren.

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DBfK

Vorschläge zu Pflegesituation im Krankenhaus absolut unzureichend

 

Berlin (9. Dezember 2014) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bewertet die am 5. Dezember vorgelegten Eckpunkte für die Reform der Krankenhausfinanzierung aus Sicht der Pflegenden als inakzeptabel. „In der Summe können die Vorschläge nur als unzureichend bezeichnet werden, obwohl sie ein Gesamtvolumen von 3,8 Milliarden EURO für die Jahre 2016 bis 2018 umfassen. Für ein neues Pflegestellen-Förderprogramm sollen für drei Jahre insgesamt 660 Millionen EURO bereitgestellt werden. Das entspricht durchschnittlich knapp zwei Planstellen pro Krankenhaus!  Da hat jemand nicht verstanden, was heute in unseren Krankenhäusern mit der Pflege wirklich los ist“, sagt DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner. „Es würde die Lage schon deutlich entspannen, wenn ab 2015 die Verwendung der in den DRG kalkulatorisch enthaltenen Kosten für den Pflegeaufwand tatsächlich für Planstellen in der Pflege nachgewiesen werden müsste. Aber nicht einmal dazu konnte sich die Arbeitsgruppe durchringen“, so Wagner.

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Abb. Oben: Enterobacteriaceen zunehmend ein Problem. Photo: Institut für Medizinische Mikrobiologie, JLU GießenBewegliche Resistenzen

Eine neue Dimension von Krankenhaus-Infektionen

 

Braunschweig (5. Dezember 2014) - Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) konnten die Ausbreitung eines „Multiresistenz-Plasmides“ in einem Krankenhaus nachweisen. Hierbei handelt es sich um ein bewegliches genetisches Element, das die Resistenz gegen bestimmte Antibiotika auf unterschiedliche Bakterien überträgt. Dieser Mechanismus kann das Risiko für schwer einzudämmende Infektionsausbrüche in Krankenhäusern erhöhen. Multiresistente Bakterien, gegen die verschiedenste Antibiotika machtlos sind, stellen Ärzte und Gesundheitsbehörden in Deutschland immer häufiger vor kaum lösbare Probleme. Für Krankenhaus-Infektionen spielen neben den bekannten Staphylococcus-aureus-Stämmen zunehmend multiresistente gramnegative Bakterien – Enterobacteriaceen – eine wichtige Rolle.

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Herceptin SC

Ein weiterer Schritt zu mehr Normalität im Alltag von Brustkrebspatientinnen

 

Hamburg (4. Dezember 2014) - Seit über einem Jahr steht der bewährte Antikörper Herceptin® (Trastuzumab Roche) zur Behandlung des HER2-positiven Mamma-karzinoms als subkutane (SC) Formulierung zur Verfügung. Herceptin SCermöglicht eine deutlich schnellere, weniger invasive und damit patientinnen-freundlichere Therapie. Im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG in Hamburg erörterte der Gynäkoonkologe Professor Volkmar Müller, Hamburg, zusammen mit einer Patientin und Doris C. Schmitt, Patientinnenvertreterin aus München, wie Herceptin SC die Brustkrebstherapie verbessert.

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14. DIVI-Kongress in Hamburg

Die fürsorgliche Intensivstation

 

Hamburg (4. Dezember 2014) - Geräte, die piepsende Geräusche von sich geben, Monitore auf denen flimmernde Kurven zu sehen sind, dazu viele Kabel und Schläuche durch die Medikamente fließen. Mittendrin ein Mensch - völlig hilflos, künstlich beatmet, ohne Bewusstsein. Normaler Alltag für die Menschen, die auf einer Intensivstation arbeiten. Eine beängstigende Situation für schwerkranke Betroffene und deren Angehörige. Trotzdem ist es falsch, von kalter Apparatemedizin zu sprechen. „Auf einer Intensivstation geht es in erster Linie darum, Leben zu retten“, sagt Professor Andreas Unterberg, der Kongresspräsident des DIVI2014. „Da kommt extrem viel moderne Technik zum Einsatz. Aber wenn die Menschen verstehen, warum welche Maßnahmen getroffen werden, verliert die Intensivstation viel von ihrem Schrecken.“

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Internisten warnen vor dem „Chamäleon der Medizin“

Syphilis in Deutschland auf dem Vormarsch

 

Wiesbaden (3. Dezember 2014) – Nachdem Syphilis-Infektionen in Deutschland zuletzt nur noch vereinzelt auftraten, nimmt ihre Zahl seit Anfang des Jahrzehnts wieder zu. Waren es 2009 noch rund 3.000 gemeldete Fälle, verzeichnete das Robert Koch-Institut 2013 bereits mehr als 5.000 Meldungen der Geschlechtskrankheit. Eine Syphilis-Infektion verläuft oft unbemerkt. Häufig erkennen Betroffene und auch Ärzte sie erst viele Jahre nach der Ansteckung. Angesichts der steigenden Zahlen rät die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) zu erhöhter Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild. Denn Syphilis kann tödlich enden. Doch bei früher Diagnose lässt sie sich wirksam behandeln, ohne bereits schwere bleibende Schäden verursacht zu haben.

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Abb. 1 (oben): »Mrs. Taylor« singt zusammen mit dem Assistenzroboter. Photo: Fraunhofer IPAIPA-Assistenzroboter Care-O-bot®3 im EU-Verbundprojekt »ACCOMPANY« signifikant weiterentwickelt

Länger selbstbestimmt leben mit dem Roboter als Helfer und interagierendem Begleiter

 

Stuttgart (2. Dezember 2014) - »Mrs. Taylor« lebt allein und hat doch einen Gefährten: Ihr Assistenzroboter animiert die ältere Dame zu geistiger und körperlicher Aktivität, unterstützt sie bei Verrichtungen im Haushalt und nimmt ihr beschwerliche Tätigkeiten ab. Der am Fraunhofer IPA in Stuttgart entwickelte mobile Assistenzroboter »Care-O-bot®3« stand im Zentrum des gerade abgeschlossenen EU-Verbundprojekts »ACCOMPANY« (»Acceptable robotiCs COMPanions for AgeiNg Year«). Gemein-sam mit Partnern aus England, Frankreich, den Niederlanden und Italien haben die Stuttgarter Forscher ein System entwickelt, das älteren Menschen erlauben soll, mit Hilfe eines interagierenden und als Assistent akzeptierten Serviceroboters in einer intelligenten Umgebung länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können. Care-O-bot®3 konnte im Zuge des dreijährigen Projekts signifikant weiterentwickelt und mit grundlegenden neuen Fähigkeiten verbessert werden.

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Schulungslandschaft Diabetes

Mit individualisierten Schulungsprogrammen in die Zukunft

 

Leipzig (21. November 2014) - Ob alters- oder problemspezifisch – individualisierte Schulungsprogramme helfen die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes zu verbessern. In einem Symposium der Berlin-Chemie AG auf der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Leipzig* wurde zum einen die Strukturierte Geriatrische Schulung SGS speziell für ältere türkischstämmige Menschen mit Typ-2-Diabetes vorgestellt. Zum anderen wurden die neuen problemspezifischen Module „Diabetes und Ernährung“ und „Diabetes und Folgeerkrankungen“ des zertifizierten Gruppenschulungsprogramms PRIMAS** für Erwachsene mit Typ-1-Diabetes präsentiert.

 

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Chronische Hepatitis C Genotyp 1 und 4

Interferonfrei mit Simeprevir in 12 Wochen auch bei Zirrhose*

 

Neuss (20. November 2014) - Die dieses Jahr neu zugelassenen Therapieoptionen der chronischen Hepatitis C sind in der Versorgungsrealität angekommen – das zeigten die Diskussionen Anfang November 2014 beim diesjährigen Jahreskongress der amerikanischen Lebergesellschaft (American Association for the Study of Liver Diseases - AASLD) in Boston. Dank der Kombination verschiedener zumeist direkt antiviral wirksamer Arzneimittel hat mittlerweile die überwiegende Mehrheit der chronisch mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) Infizierten eine sehr hohe Chance auf Heilung. Mit dem Proteaseinhibitor Simeprevir (Olysio®) ist in Kombination mit dem Polymeraseinhibitor Sofosbuvir bei einer definierten Patientengruppe mit HCV Genotyp 1 ein 12-wöchiges interferonfreies Therapieregime möglich.*[1] Auch Patienten mit Zirrhose können von der 12-wöchigen Therapie profitieren. Dies gilt ebenfalls für Patienten Nichtansprechen auf eine Vortherapie.** Die Heilungschancen lagen in der Phase-II Studie Cosmos bei über 90%.[2]

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DDG-Herbsttagung 2014

Engagement für ältere Menschen mit Diabetes – Projekte mit SilverStar-Förderpreis ausgezeichnet

 

Leipzig (19. November 2014) - In Leipzig wurde zum vierten Mal der SilverStar Förderpreis der BERLIN-CHEMIE AG an Projekte verliehen, die sich in vorbildlicher Weise für ältere Menschen mit Diabetes einsetzen. In diesem Jahr teilen sich gleichberechtigt drei Projekte die mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Auszeichnung. Prämiert wurden die Projekte „Intelligente Schuhsohle zur Früherkennung entzündlicher Fußveränderungen“ der Magdeburger Universitätsklinik, „Der Diabetes-Assistent auf dem Handy“ der Charité Berlin sowie die „Initiative gegen Diabetes unter Afrikanern und Arabern in NRW unter besonderer Berücksichtigung älterer Menschen dieses Personenkreises“ des Deutsch-Afrikanischen Ärzte-Vereins e.V.

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Umfassende Hilfe für Alpha-1-Patienten

Das AlphaCare Serviceprogramm ist gestartet

 

Frankfurt am Main (19. November 2014) – Schätzungen zufolge sind in Deutschland etwa 8.000 bis 16.000 Menschen von einem schweren Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (Alpha-1) betroffen.1-3 Experten gehen davon aus, dass die Erberkrankung, die sich in Form einer chronisch obstruktiven Bronchitis mit Lungenemphysem äußern kann, bislang bei nur zehn Prozent der Betroffenen diagnostiziert wurde.1-3 „Da Alpha-1 noch relativ unbekannt ist, haben Patienten viele Fragen und benötigen spezielle Unterstützung im Alltag“, so Prof. Dr. Felix Herth, Heidelberg. Genau hier setzt AlphaCare an – das neue kostenfreie Serviceprogramm für Alpha-1-Patienten, ihre Angehörigen und Interessierte. AlphaCare soll bei der Bewältigung der Krankheit unterstützen und dazu beitragen, die Versorgungssituation von Alpha-1-Patienten zu verbessern.

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Stärkt Milch die Knochen - oder nicht?

Kalzium ist wichtig für die Knochengesundheit

 

Sinsheim (17. November 2014) - Da Kuratorium Knochengesundheit e.V. mahnt zur Vorsicht bei der Interpretation der Ergebnisse einer aktuellen schwedischen Beobachtungsstudie. Kalzium aus allen Lebensmitteln ist wichtig für die Knochengesundheit e.V. Eine aktuelle schwedische Beobachtungsstudie, publiziert im British Medical Journal, weckt Befürchtungen, dass ein erhöhter Milchkonsum nicht die Gefahr von Knochenbrüchen verringert und sogar das Risiko für einen vorzeitigen Tod erhöht. Spiegel Online berichtete am 29. Oktober 2014 unter der Schlagzeile „Stärkt Milch die Knochen - oder nicht?

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Herstellerdossier liefert für kein Anwendungsgebiet geeignete Daten:

Typ-2-Diabetes: Zusatznutzen von Canagliflozin plus Metformin ist nicht belegt

 

Köln (17. November 2014) - Die Fixkombination von Canagliflozin mit Metformin (Handelsname Vokanamet) ist seit April 2014 für Erwachsene mit Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun in einer Dossierbewertung überprüft, ob die neue Wirkstoffkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller für keines der möglichen Anwendungsgebiete geeignete Daten vorgelegt hat.

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Vergleich unterschiedlicher Therapieregime macht eindeutige Zurückführung der Wirkung auf den Wirkstoff unmöglich

Empagliflozin bei Typ-2-Diabetes: Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (17. November 2014) - Empagliflozin (Handelsname Jardiance) ist seit Mai 2014 für Erwachsene zugelassen, die an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt sind und bei denen eine Ernährungsumstellung und Bewegung zur Blutzuckerkontrolle nicht ausreichen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob der Wirkstoff bei diesen Patientengruppen gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien einen Zusatznutzen bietet.

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Behandlungserfahrung mit Elvanse®: 1 Jahr Lisdexamfetamin bei ADHS: Experten ziehen positive Bilanz. Nach rund einem Jahr Behandlungserfahrung mit dem Prodrug-Stimulans Elvanse® (Lisdexamfetamindimesilat – LDX) zogen Experten auf der BKJPP-Jahrestagung eine positive Bilanz. Die in Studien gezeigte starke Wirksamkeit von LDX auf die ADHS-Kernsymptomatik und die lange Wirkdauer von 13 Stunden nach Einnahme (1,2) konnten in der Praxis bestätigt werden. Die Einmalgabe kann sich positiv auf die Therapiemotivation auswirken. Patienten mit einer Störung des Sozialverhaltens, Stimmungsschwankungen oder einer schlechten Adhärenz scheinen in besonderem Maße von LDX zu profitieren. Photo: Tom MillerBehandlungserfahrung mit Elvanse®

1 Jahr Lisdexamfetamin bei ADHS: Experten ziehen positive Bilanz

 

Weimar (14. November 2014) – Nach rund einem Jahr Behandlungserfahrung mit dem Prodrug-Stimulans Elvanse® (Lisdexamfetamindimesilat – LDX) zogen Experten auf der BKJPP-Jahrestagung eine positive Bilanz. Die in Studien gezeigte starke Wirksamkeit von LDX auf die ADHS-Kernsymptomatik und die lange Wirkdauer von 13 Stunden nach Einnahme (1,2) konnten in der Praxis bestätigt werden. Die Einmalgabe kann sich positiv auf die Therapiemotivation auswirken. Patienten mit einer Störung des Sozialverhaltens, Stimmungsschwankungen oder einer schlechten Adhärenz scheinen in besonderem Maße von LDX zu profitieren.

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Osteoporose-Therapie 2014: Ein Update zu Prolia®

Der RANK-Ligand-Hemmer Denosumab ist eine effektive Therapieoption für Frauen und Männer

 

München (14. November 2014) – Nach den Ergebnissen der BEST-Studie (Bone Evaluation Study) sind in Deutschland insgesamt 6,3 Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt, davon 1,1 Millionen Männer und 5,2 Millionen Frauen.1 Der selektive RANK-Ligand-Inhibitor Denosumab (Prolia®) zeichnet sich durch gute Wirksamkeit und vielfältige Einsatzmöglichkeiten bei Männern und Frauen mit primärer und sekundärer Osteoporose aus.

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Zwei Tricks können das Einnehmen großer Tabletten oder Kapseln deutlich erleichtern: Probleme beim Pillenschlucken? Die Technik macht´s. Wer bestimmte Tricks anwendet, tut sich mit dem Tablettenschlucken leichter: Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um Professor Dr. Walter E. Haefeli haben erstmals im Rahmen einer Studie zwei Techniken überprüft, die das Einnehmen von Tabletten und Kapseln erleichtern sollen. Dazu schluckten 151 gesunde Probanden wirkstofffreie Tabletten und Kapseln in verschiedenen Größen zunächst wie sie es gewohnt waren, dann streng nach Anleitung der Wissenschaftler. Rund zwei Drittel von ihnen berichteten anschließend, dass sie so mit den großen Tabletten besser zurechtkamen und auch große Kapseln machten im Durchschnitt neun von zehn Teilnehmern keine Probleme mehr. Die Techniken bewährten sich selbst bei den Testpersonen, die nach eigenen Angaben allgemein Schwierigkeiten mit dem Tablettenschlucken haben. Ihre Beurteilung fiel nur geringfügig schlechter aus als die der anderen Probanden. Photo: Uni HeidelbergZwei Tricks können das Einnehmen großer Tabletten oder Kapseln deutlich erleichtern

Probleme beim Pillenschlucken?
Die Technik macht´s

 

Heidelberg (13. November 2014) - Wer bestimmte Tricks anwendet, tut sich mit dem Tablettenschlucken leichter: Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um Professor Dr. Walter E. Haefeli haben erstmals im Rahmen einer Studie zwei Techniken überprüft, die das Einnehmen von Tabletten und Kapseln erleichtern sollen. Dazu schluckten 151 gesunde Probanden wirkstofffreie Tabletten und Kapseln in verschiedenen Größen zunächst wie sie es gewohnt waren, dann streng nach Anleitung der Wissenschaftler. Rund zwei Drittel von ihnen berichteten anschließend, dass sie so mit den großen Tabletten besser zurechtkamen und auch große Kapseln machten im Durchschnitt neun von zehn Teilnehmern keine Probleme mehr. Die Techniken bewährten sich selbst bei den Testpersonen, die nach eigenen Angaben allgemein Schwierigkeiten mit dem Tablettenschlucken haben. Ihre Beurteilung fiel nur geringfügig schlechter aus als die der anderen Probanden.

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Multiple Sklerose

Dresdner Forscher identifizieren wesentlichen Akteur bei der Entstehung

 

Dresden (13. November 2014) - Ein Team aus Neurologen und Immunologen der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus sowie Kollegen der Neuropathologie des Universitätsklinikums Göttingen hat eine Zelle identifiziert, die eine wichtige Bedeutung bei der Entstehung der Multiplen Sklerose (MS) haben könnte. Bislang lag das Augenmerk der Wissenschaftler hauptsächlich auf den T-Zellen und ihren Wechselwirkungen. Jetzt ist es gelungen, in der Kausalkette einen Schritt zurück zu gehen. Sogenannte slan dendritische Zellen (slanDC) sind an der Aktivierung der T-Zellen im Gehirn beteiligt und tragen so zur MS-assoziierten Autoimmunreaktion bei.

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Kurze Tage, dunkle Zeiten

Warum Sonnenlicht Patienten mit Multipler Sklerose gut tut

 

Berlin (12. November 2014) - Der Lichtmangel im Winter drückt nicht nur aufs Gemüt – das fehlende Sonnenlicht belastet auch das Immunsystem und kann den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) negativ beeinflussen. Tatsächlich erkranken Menschen seltener an Multipler Sklerose, wenn sie in Regionen mit starker Sonneneinstrahlung leben. Je weiter weg vom Äquator sie wohnen, desto schlechter für die MS-Patienten: Jeder Breitengrad weiter entfernt verstärkt die Krankheit durch den Lichtmangel im Winter. Das rechneten Wissenschaftler nun in der bislang größten internationalen Studie zu diesem Thema aus.

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Angststörungen

Oxytocin hilft, Ängste besser zu bewältigen

 

Bonn (12. November 2014) - Furcht einflößende Erfahrungen verschwinden nicht so schnell aus dem Gedächtnis. Ein Forscherteam unter Federführung des Bonner Universitätsklinikums konnte nun in einer Studie zeigen, dass das Bindungshormon Oxytocin das Angstzentrum im Gehirn hemmt und Furchtreize stärker abklingen lässt. Diese Grundlagenforschung könnte auch eine neue Ära in der Behandlung von Angststörungen einleiten. Die Studie ist bereits vorab online im Fachjournal „Biological Psychiatry“ erschienen. Die Druckausgabe folgt in einigen Wochen.

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Diakonie Deutschland setzt sich für ein generelles Verbot der organisierten Sterbehilfe ein

Keinen Tod auf Rezept!

 

Berlin (12. November 2014) - Die Selbsttötung des ehemaligen MDR-Intendanten Udo Reiter und der ärztlich begleitete Suizid der unheilbar erkrankten 29-jährigen Brittany Maynard in den USA haben in Deutschland die Diskussion über den assistierten Suizid angefacht. Im kommenden Jahr will der Bundestag eine gesetzliche Neuregelung für die Beihilfe zur Selbsttötung verabschieden. Nach geltendem Recht ist in Deutschland aktive Sterbehilfe, insbesondere die Tötung auf Verlagen, verboten. Nicht strafbar ist - bislang - die Beihilfe zum Suizid, auch in ihrer gewerblichen, gewinnorientierten sowie generell in organisierter Form.

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DKG zum Krankenhaus-Barometer 2014

42 Prozent der Krankenhäuser machen Verluste

 

Berlin (12. November 2014) - "Dass die Lage der Krankenhäuser trotz Finanzierungshilfen der Bundesregierung sehr angespannt ist, unterstreicht, dass die Regelfinanzierungsmechanismen für Betriebs- und Investitionskosten nicht in Ordnung sind", bewertet Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), das Ergebnis des aktuellen Krankenhaus Barometers des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI). In beiden Bereichen, so fordert Baum, müsse die von der Politik geplante Krankenhausreform deutliche Verbesserungen bringen.

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Erneut fehlender Nutzenbeleg für Epilepsie-Wirkstoff Perampanel

G-BA weist Vorwürfe des Herstellers zurück

 

Berlin (11. November 2014) - Zur Kritik des Pharmaunternehmens Eisai an dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dem Arzneimittel Fycompa® mit dem Wirkstoff Perampanel auch im Rahmen einer erneuten Nutzenbewertung keinen Zusatznutzen zuzusprechen, erklärte der unparteiische Vorsitzende des G-BA, Josef Hecken, heute in Berlin:

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Veränderungen im Energiestoffwechsel könnten schnelle Wirkung von Ketamin bei Depressionen erklären

Ketamin als Antidepressivum

 

München (11. November 2014) - Die heute gängigen Antidepressiva wirken bei einem Drittel aller Patienten mit Depressionen nicht. Das Medikament Ketamin besitzt einen speziellen Wirkmechanismus und lindert die Symptome auch bei therapieresistenten Patienten bereits innerhalb weniger Stunden. Für die Entwicklung alternativer Medikamente, die genauso schnell ansprechen wie Ketamin aber deutlich weniger Nebenwirkungen haben, ist ein besseres Verständnis der molekularen Grundlagen entscheidend. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München haben nun erstmals veränderte Stoffwechselprodukte, betroffene Signalwege und mögliche Biomarker bei Mäusen identifiziert, die für eine erfolgreiche Behandlung mit Ketamin entscheidend sind.

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