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21 | 04 | 2018
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Packshot Veltassa. Photo und Copyright: Vifor PharmaNeuzulassung Veltassa®:
Innovativer Kaliumbinder
ermöglicht dauerhafte Kalium-Kontrolle
 

                                    • Veltassa® senkt einen erhöhten Serumkaliumspiegel signifikant und nachhaltig bei gleichzeitig guter Verträglichkeit.1-3
                                    • Veltassa® ermöglicht durch die Kontrolle des Kaliumspiegels die Renin-Angiotensin-Aldosteron-System-Inhibitor-Therapie (z. B. ACE-Hemmer) bei Patienten mit kardio-renalem Syndrom beizubehalten sowie leitlinienkonform zu adaptieren.1,2
                                    • Dadurch trägt Veltassa® dazu bei, eine bedeutende therapeutische Lücke zu schließen.4

Mannheim (3. April 2018) – Die europäische Arzneimittelagentur EMA hat den Kaliumbinder Veltassa® (Patiromer) zur Behandlung der Hyperkaliämie bei erwachsenen Patienten zugelassen. Der nicht-resorbierbare Kationenaustauscher, welcher aktuell bei einer Veranstaltung der Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma * vorgestellt wurde, senkt erhöhte Serumkaliumspiegel signifikant und nachhaltig und ist dabei gut verträglich.1-3 Um gerade bei herz- und niereninsuffizienten Patienten das Risiko einer Hyperkaliämie zu vermeiden, musste mangels Alternativen bislang in vielen Fällen die essenzielle Behandlung mit Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAASi) in der Dosis reduziert oder abgesetzt werden. Damit wurde zugleich in Kauf genommen, dass deren kardio- und nephroprotektive Wirkung verloren geht.4 Mit Veltassa® kann nun die Hyperkaliämie kontrolliert werden, ohne dass die Patienten auf die RAASi-Therapie verzichten müssen.1,2

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Neue Checkliste des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) bietet Pflegebedürftigen und Angehörigen schnelle Übersicht zu Siegeln und Zertifikaten in der Langzeitpflege

Pflege: Bei Qualitätssiegeln und Zertifikaten den Durchblick behalten

Berlin (27. März 2018) - In Deutschland gibt es verschiedene Qualitätssiegel und Zertifikate, mit denen sich Pflegeeinrichtungen und -dienste die Umsetzung bestimmter Maßnahmen zur Qualitätssicherung bescheinigen lassen können. Dazu gehören zum Beispiel Bereiche wie Hygienestandards oder das Medikamenten- und Fehlermanagement. Die Prüfung erfolgt freiwillig und in der Regel durch eine externe Stelle. Jedoch ist der Markt für diese Nachweise nur schwer zu durchschauen. Vor allem für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ist es schwierig, die Bedeutung von derzeit etwa 20 gebräuchlichen Siegeln und Zertifikaten einschätzen zu können.

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10. Adipositas Symposium im Johnson & Johnson Institute Hamburg am Campus Norderstedt

Die moderne Adipositastherapie ist ganzheitlich und multidisziplinär
 

  • Adipositas Symposium fördert zum 10. Mal multidisziplinären und sektorenübergreifenden Austausch
  • Neue S3-Leitlinie zur bariatrischen Chirurgie bindet erstmals auch metabolische Aspekte ein
  • Versorgungssituation adipöser Patienten in Deutschland nach wie vor unzureichend

Norderstedt (22. März 2018) - Weltweit gelten immer mehr Menschen als übergewichtig oder adipös. In Deutschland sind inzwischen rund 20 % der erwachsenen Bevölkerung adipös (BMI über 30 kg/m²).1 Insbesondere der Anteil schwer adipöser Menschen (BMI über 35 kg/m²) nimmt in den vergangenen Jahren überproportional zu.2 „Die Versorgungssituation adipöser Patienten in Deutschland hat sich in den letzten 10 Jahren leider nicht wesentlich verbessert“, konstatiert Prof. Dr. Dieter Birk, Vorsitzender des diesjährigen Adipositas Symposiums. „Umso wichtiger ist es, nicht nachzulassen und den multidisziplinären Austausch voranzutreiben. Das Adipositas Symposium leistet dazu einen entscheidenden Beitrag“, so Prof. Birk weiter. Wissenschaftliche Veranstaltungspartner des Symposiums sind erneut die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Adipositastherapie und metabolische Chirurgie (CAADIP) der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) sowie die Deutsche Adipositas Gesellschaft (DAG).

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Ernährungssituation in Deutschland

Warnung vor moderatem Salzverzehr ist wissenschaftlich nicht begründet

Berlin (20. März 2018) - Das Ernährungsverhalten der Bevölkerung hat sich in den vergangenen 25 Jahren deutlich gewandelt. Dabei sind die Schlagzeilen oft geprägt von Lebensmittelskandalen und auch von Warnungen zum Beispiel im Hinblick auf den Kochsalzkonsum. Nicht bei allen Lebensmitteln, die als „gesund“ oder „ungesund“ eingestuft werden, geschieht dies auf der Basis wissenschaftlicher Daten, berichtete Professor Dr. med. Dag Schütz, Direktor der Klinik für Geriatrie am Evangelischen Krankenhaus Essen-Werden, beim 25. Kongress des Verbandes für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) in Aachen. Auch die vielbeschworenen potenziellen Risiken des üblichen Salzkonsums sind laut Schütz keineswegs wissenschaftlich begründet.

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Levosert PackShot.Wohlbefinden, Gesundheit und Verhütung – der ‚Gedeon Richter Women’s Wellbeing Index‘ zeigt, was Frauen in Deutschland und Europa bewegt

Langzeitverhütung: intrauterines Wirkstofffreisetzungssystem Levosert® jetzt für Liegedauer von vier Jahren zugelassen

München (14. März 2018) – Frauen in Deutschland ernähren sich mehrheitlich gesund (71 %) und fast die Hälfte von ihnen (45 %) treibt regelmäßig Sport. Damit sind Frauen hierzulande gesundheits­bewusster als die meisten anderen Europäerinnen. In Sachen Verhütung sind sich die Europäerinnen hingegen einig: Langzeitverhütungsmethoden fragen sie deutlich weniger nach als die Verhütungs­klassiker Pille und Kondom. Jede dritte zeigt sich jedoch aufgeschlossen gegenüber der zukünftigen Anwendung einer Hormonspirale. Dies sind einige der zentralen Ergebnisse des „Gedeon Richter Women’s Wellbeing Index“, einer internationalen Umfrage unter 7.000 Frauen in sieben Ländern. Der Spezialist für Frauengesundheit bietet mit Levosert® seit Juli 2017 ein neues intrauterines Wirkstofffreisetzungssystem an, das seit Kurzem für eine längere Liegedauer von vier Jahren zugelassen ist. Aktuelle 4-Jahres-Ergebnisse der ACCESS-IUS-Studie und Erfahrungen aus der Praxis bestätigen die Wirksamkeit und Sicherheit dieser komfortablen Option für die Langzeitverhütung.

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DEUTSCHER SCHMERZ- UND PALLIATIVTAG 2018 - 29. Deutscher interdisziplinärer Schmerz- und Palliativkongress

Vorstellung aktueller Umfrageergebnisse und neuer DGS PraxisLeitlinie:
1 Jahr Cannabis-Gesetz: Neue Wege in der Versorgung

Berlin / Frankfurt, 9. März 2018 – Das Jahr 2017 stand in den Medien stark unter dem Eindruck des neuen Gesetzes zur Verordnung von Cannabinoiden. Erwartungsgemäß hat das im März letzten Jahres in Kraft getretene Cannabisgesetz zu einem sprunghaften Anstieg der Anträge auf Kostenübernahme für cannabis-basierte Therapien durch die gesetzlichen Krankenversicherungen geführt. Das bestätigen jetzt auch aktuelle Daten aus einer von Bionorica ethics in Auftrag gegebenen Befragung unter Verordnern von cannabisbasierten Wirkstoffen. „Die Zahlen machen deutlich, dass neben der vorhandenen positiven Therapieerfahrung vor allem der Notstand in der Behandlung schwerwiegender Symptome im Vordergrund steht“, erklärte Dr. Johannes Horlemann, der neue DGS-Präsident, bei einer Themen-Pressekonferenz anlässlich des 29. Deutschen Schmerz- und Palliativtags in Frankfurt.

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MoveIT

Sensoren sollen Stürze von Parkinson-Patienten verhindern

Erlangen (8. März 2018) - Ein für Parkinson-Patienten wegweisendes Projekt des EIT Health mit dem Titel „MoveIT“ wurde jetzt unter der Federführung der Molekular-Neurologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der FAU und anderen europäischen Partnern gestartet. Mit Hilfe von Sensoren im Schuh und am Oberkörper sollen Besonderheiten im Gang und bei Stürzen von Parkinson-Patienten telemedizinisch analysiert werden.

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Viele Pflegebedürftige sind bei der täglichen Mundhygiene auf Hilfe angewiesen: Der neue ZQP-Ratgeber bietet pflegenden Angehörigen dafür praktische Tipps

Mundgesundheit bei Pflegebedürftigen: Prävention ist das A und O

Berlin (8. März 2018) - Mund- und Zahnpflege sind auch bei älteren pflegebedürftigen Menschen wichtig für die Lebensqualität und die Gesundheit. Aufgrund körperlicher oder kognitiver Beeinträchtigungen bei Pflegebedürftigkeit kann es jedoch sehr schwer sein, zum Beispiel die tägliche Zahn- oder Prothesenpflege selbstständig zu bewältigen. Etwa 30 Prozent der Pflegebedürftigen brauchen dabei Hilfe.

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Weltnierentag 2018:

Nierenkrankheiten bei Frauen: Besonderheiten und Risiken

Berlin (8. März 2018) - Der Weltnierentag am 08. März 2018 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Nieren- und Frauengesundheit“. Das ist Grund genug, dass sich die die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), der Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e.V., das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V., die PHV Patienten-Heimversorgung Gemeinnützige Stiftung sowie die Deutsche Nierenstiftung des Themas Schwangerschaft und Niere annehmen. Ziel des jährlichen Aktionstags ist es zudem immer, die Prävention von Nierenkrankheiten in den öffentlichen Fokus zu rücken und auf die vielfältigen Funktionen der Nieren und deren Wichtigkeit aufmerksam zu machen.

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Abb.: Der Nephrologe Dr. Lothar Kornalik betreute die Dialysepatientin Tamara Basler bei beiden Schwangerschaften. Photo und Copyright: DGfNWeltnierentag 2018

Dialyse und Schwangerschaft: Ein Beispiel, das Mut macht

Berlin (8. März 2018) - Bei Tamara Basler kann man schon fast von einem Wunder sprechen, denn die 31-Jährige Dialysepatientin wurde im Sommer 2017 mit Sohn Elian schon zum zweiten Mal Mutter eines gesunden Kindes. 2013 brachte sie ihre Tochter Marlena zur Welt. Im Interview beschreiben Patientin und ihr behandelnder Nephrologe, Dr. Lothar Kornalik, leitender Arzt im KfH-Nierenzentrum Amberg, welche Hürden es dabei zu bewältigen galt.

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TOPRO: Pflegesessel Bologna. Photo und Copyright: TOPRO GmbHTOPROs Premiumprodukte für die professionelle Pflege

Mobilitätshilfen und spezielle Sessel für Pflegeeinrichtungen und die Pflege zuhause

Fürstenfeldbruck/Hannover (6. März 2018) - Die hochwertigen Produkte des norwegischen Rollatoren-Herstellers TOPRO – Rollatoren und Gehwagen sowie Pflege- und Relaxsessel – sind in vielen Seniorenhaushalten nicht mehr wegzudenken. Nun bietet TOPRO diese auch speziell für Kliniken, Pflegeeinrichtungen und die Pflege zuhause an. Dabei reicht das Spektrum vom Gehwagen TOPRO Taurus, der in Kliniken und Rehaeinrichtungen seit langem sehr beliebt ist, über Rollatoren für Personen mit speziellen neurologischen Erkrankungen bis hin zum modernen Pflegesessel Bologna, der dem Pflegepersonal die Arbeit erheblich erleichtert.

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Update nAMD: Behandlungsrealität und Optimierung der Versorgungssituation:

Neue Studiendaten für Eylea® (Aflibercept) zeigen verlängerte Injektionsintervalle und geringere Belastung für Patienten

  • ALTAIR-Studie: Schon im ersten Behandlungsjahr Verlängerung der Intervalle auf zwölf und mehr Wochen bei nAMD-Patienten möglich
  • Änderungsantrag für eine Anpassung der Produktinformation bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) eingereicht
  • PERSEUS-Studie: Gute Ergebnisse der Zulassungsstudien lassen sich mit einer konsequenten Therapie auch in der täglichen Praxis erzielen

Berlin (2. März 2018) – Aktuelle Ergebnisse der ALTAIR-Studie zeigen, dass schon im ersten Jahr der Behandlung einer neovaskulären altersabhängigen Makuladegeneration (nAMD) mit Aflibercept (Eylea®) die Intervalle zwischen zwei intravitrealen Injektionen bei vielen Patienten auf zwölf und mehr Wochen ausgedehnt werden können. Bayer hat auf Basis dieser Daten eine Anpassung der Produktinformation bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) beantragt. Patienten mit einer nAMD können von einem Erhalt oder einer Verbesserung ihres Visus bei einer geringeren Anzahl von Injektionen profitieren. Eine frühe und kontinuierliche Therapie bleibt dabei der Schlüssel zum Erfolg, wie auch die PERSEUS-Studie belegt: Die guten Ergebnisse aus klinischen Studien lassen sich auch in der täglichen Praxis erreichen.

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MMerck Auszeichnung MS-Schwester 2017. Photo und Copyright: MerckS-Schwester des Jahres 2017 ausgezeichnet

                                    • Jubiläum: 10 Jahre „MS-Schwester des Jahres“
                                    • Das Motto: „Das eigene Leben selbst im Griff. Gemeinsam mit meiner MS-Schwester.“
                                    • Patienten bedanken sich bei „ihrer“ MS-Schwester

München (2. März 2018) – Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, kürte zehn MS-Pflegekräfte zur „MS-Schwester des Jahres 2017“. Mit dieser Auszeichnung würdigt Merck als einziges Unternehmen seit zehn Jahren das herausragende Engagement dieser Berufsgruppe. „Es ist uns eine Ehre, bereits zum zehnten Mal in Folge mit der Auszeichnung „MS-Schwester des Jahres“ diese herausragende Arbeit sichtbar zu machen“, sagt Dr. med. Michael Hübschen, Director Medical Affairs Neurologie und Immunologie bei Merck.

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Neuigkeiten aus dem Hause AMGEN im Bereich Onkologie
 

  • Mit MVASI® von Amgen und Allergan hat das erste Bevacizumab-Biosimilar die Zulassung innerhalb der Europäischen Union erhalten.
  • Für das KRd-Regime mit Carfilzomib (Kyprolis®) wurde ein signifikant verlängertes Gesamtüberleben bei Patienten mit rezidiviertem multiplem Myelom erzielt.1
  • Das innovative eHealth-Konzept CANKADO, das sich aus Fördermitteln, Forschungsvorhaben und Spenden finanziert und bei dem die CANKADO Service GmbH und Amgen zusammenarbeiten, ermöglicht als digitales Tagebuch Ärzten eine engmaschige Betreuung von onkologischen Patienten.
  • Die Real-World-Daten der nicht-interventionellen CICERO-Studie belegen die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit von Panitumumab (Vectibix®) bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) mit RAS-Wildtyp.2

München (22. Februar 2018) – Das Biotech-Unternehmen Amgen hat im Rahmen eines Pressegesprächs am Rande des Deutschen Krebskongresses 2018 (DKK) über aktuelle Entwicklungen im Bereich Biosimilars, neueste klinische und Real-World-Daten zu den onkologischen Produkten Kyprolis® (Carfilzomib) und Vectibix® (Panitumumab) sowie über innovative Lösungen für Patienten informiert.

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33. Deutscher Krebskongress (DKK)

Umfassendes molekulares Tumorprofiling kann bei der Entscheidung hinsichtlich einer zielgerichteten Therapie unterstützen

Berlin (22. Februar 2018) - Die Nutzung molekularer Informationen zur Unterstützung der Therapiewahl wird in der Onkologie aktuell intensiv erforscht. Speziell bei seltenen oder weit fortgeschrittenen Krebserkrankungen können sie basierend auf dem jeweiligen Tumorprofil relevante Informationen zu möglichen zielgerichteten Therapien liefern. Der Service FoundationOne® sequenziert mehr als 300 aktuell bekannte krebsassoziierte Gene mit dem Ziel, die Therapieentscheidung von Ärzten zu unterstützen. Im Rahmen eines Symposiums der Roche Pharma AG auf dem diesjährigen Deutschen Krebskongress (DKK) sprechen Experten aus Klinik und Praxis über den Stellenwert umfassender Tumorprofilings – unter anderem am Beispiel des CUP-Syndroms (Krebs mit unbekanntem Primärtumor).

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Studie

Präventionsmaßnahmen für stationär Pflegebedürftige zahlen sich aus

Fulda (20. Februar 2018) - Körperliche Aktivität kann die Fähigkeit stationär Pflegebedürftiger verbessern, die Anforderungen des täglichen Lebens weitgehend selbst durchzuführen. Auch die kognitive Leistungsfähigkeit Pflegebedürftiger lässt sich durch Bewegung und geistige Anregungen stärken. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt der Hochschule Fulda, das die Wirksamkeit präventiver Maßnahmen in der Pflege untersucht hat.

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20100-bvmed-bilderwelt-wundversorgung-knoechel. Photo und Copyright: bvmed.deBVMed fordert Pflege- und Qualitätsoffensive

MDS-Bericht zeigt Mängel bei der Versorgung chronischer Wunden in der Krankenpflege

Berlin (12. Februar 2018) - Die Versorgung chronischer Wunden in der stationären und häuslichen Pflege ist oft unzureichend und entspricht nicht dem aktuellen Expertenstandard zur Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden. Zu diesem Schluss kommt der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) aufgrund der Ergebnisse des aktuellen Pflegeberichts des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS). Demnach wurden im Jahr 2016 bei Patienten mit chronischen Wunden in der stationären Pflege bei rund einem Viertel (24,4 Prozent) die erforderlichen Maßnahmen nicht nach dem aktuellen Stand des Wissens ausgeführt.

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Abb.: Die grüne Immunfärbung des Hepatitis E Virus Kapsidproteins in den Plazentazellen weist die Replikation des Virus in diesen nach. Photo und Copyright: Leonard Knegendorf / TWINCORENeuer Behandlungsansatz für Hepatitis E Virus Infektionen bei Schwangeren

Hannover (12. Februar 2018) – Hepatitis E Virus Infektionen gelten unter Medizinern als unterschätzte Krankheit. In unseren Breiten werden vorrangig Menschen mit geschwächter Immunabwehr krank, in Asien und Afrika ist jedoch ein Genotyp verbreitet, der besonders für Schwangere eine ernste Bedrohung ist: Eine von vier Schwangeren stirbt dort in Folge einer HEV Infektion. Wissenschaftler des TWINCORE haben nun die Unterschiede der regionalen Hepatitis E Typen untersucht, um Behandlungsansätze gegen diese für Schwangere hochgefährliche Variante zu erforschen. Mit ihren Untersuchungen haben sie zunächst ein Zellmodell entwickelt, mit dem sie Wirkstoffe auf ihre Eignung als Hepatitis E Medikament testen können.

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Europäische Kommission erteilt Zulassungserweiterung für NPLATE® (Romiplostim) zur Behandlung von pädiatrischen Patienten mit chronischer Immunthrombozytopenischer Purpura (ITP)
 

  • Zulassung basiert auf den Ergebnissen von fünf klinischen Studien
  • Romiplostim-Behandlung reduzierte die Blutungsereignisse bei Kindern mit seltener Bluterkrankung

München (9. Februar 2018) – Amgen hat am 1. Februar 2018 bekannt gegeben, dass die Europäische Kommission (EC) die Zulassungserweiterung für Nplate® (Romiplostim) zur Behandlung von Kindern ab einem Jahr mit immun-(idiopathischer)thrombozytopenischer Purpura (ITP) erteilt hat, die gegenüber anderen Therapien – beispielsweise Kortikosteroiden oder Immunglobulinen – refraktär sind. Die EC genehmigte die Zulassungserweiterung auf der Grundlage von fünf Studien, die die Sicherheit und Wirksamkeit von Romiplostim bei Kindern mit ITP untersuchten: Eine Phase 3- und eine placebo-kontrollierte Phase 1/2-Studie, zwei offene Langzeitstudien zur Sicherheit und Wirksamkeit sowie eine noch laufende offene Langzeitstudie zur Sicherheit und Wirksamkeit.

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Stärkere Fokussierung auf wachsende Patientengruppe bleibt weiterhin notwendig:

Koalitionsvertrag eröffnet Perspektiven für die Versorgung älterer Patienten in Deutschland

Berlin (9. Februar 2018) - Mit der nachhaltigen Stärkung der sektorübergreifenden Versorgung, des Präventionsgedankens und dem Ziel, frühzeitig Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, werden für die Versorgung geriatrischer Patienten wichtige Themen im Koalitionsvertrag aufgegriffen. Die vereinbarten Strukturreformen im Krankenhausbereich, insbesondere die vorgesehene Finanzierung der Pflegepersonalkosten unabhängig von Fallpauschalen, werden deutliche Auswirkungen auf die Geriatrien im Krankenhaus haben. Als personalintensiver Versorgungsbereich müssen hier sachgerechte Umsetzungsregelungen entwickelt werden, die nicht zu einer Verschlechterung der Versorgung führen dürfen. Vielmehr muss eine Stärkung der Versorgung unmittelbar am Patienten erreicht werden.

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TOPRO Roll Motion BlueRollator. Photo und Copyright: TOPROTOPRO-Einladung: Besuchen Sie uns auf der ALTENPFLEGE 2018 in Hannover

6. bis 8. März – Messegelände Hannover – Halle 22 – Stand E 62

TOPROs Produkte für Pflegeeinrichtungen und die Pflege zuhause

Fürstenfeldbruck (8. Februar 2018) - Anfang März findet in Hannover die Branchen-Leitmesse ALTENPFLEGE 2018 statt und TOPRO nutzt diese Gelegenheit, den Besuchern insbesondere jene Produkte und Lösungen zu präsentieren, die für Kliniken, Pflegeeinrichtungen und die Pflege zuhause geeignet sind. Auch für bestimmte alterstypische Erkrankungen hat TOPRO spezielle Angebote. So wird das TOPRO-Team während der Messe zeigen, welche Anwendungsbereiche sinnvoll und möglich sind und wie die TOPRO-Produkte konkret in der Pflege eingesetzt werden können.

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Abb.: Bakterien der Art Yersinia pseudotuberculosis dringen in menschliches Gewebe ein. Photo und Copyright: HZI/Manfred RohdeWissenschaftler entschlüsseln Mechanismus, mit dem Magen-Darmkeime ihr Infektionsprogramm von akut auf chronisch umschalten

Bakterien überdauern als blinde Passagiere

Braunschweig (8. Februar 2018) - Jedes Jahr lösen Bakterien der Gattung Yersinia mehrere Tausend Magen-Darminfektionen in Deutschland aus. In den meisten Fällen schafft es das menschliche Immunsystem, die Bakterien zu beseitigen. Doch bei einem Teil der Betroffenen stellt sich eine chronische Infektion ein, die langfristig die Ausbildung von Autoimmunerkrankungen fördern kann. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben nun aufgedeckt, mit welchem Trick sich die Yersinien vor dem Immunsystem verstecken: Sie drosseln die Produktion eines Giftstoffes, mit dem sie während einer akuten Infektion die Entzündung des befallenen Gewebes anheizen. So geht die Entzündung zurück und die Bakterien entziehen sich der Aufmerksamkeit des Immunsystems. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachjournal PLOS Pathogens.

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Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK)

Positiver Ansatz – auf's konkrete Handeln kommt's an!

Berlin (7. Februar 2018) - Dass es nun endlich einen gemeinsam verabschiedeten Koalitionsvertrag gibt, ist volle 136 Tage nach der Bundestagswahl erst einmal eine gute Nachricht. Ob dieser Vertrag aber jemals zum Tragen kommen wird oder das Land doch auf eine Minderheitenregierung oder Neuwahl zusteuert, wird sich in den kommenden Wochen erst entscheiden. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) sieht deshalb in dem jetzt veröffentlichten Einigungsergebnis zuallererst vorläufige Absichtserklärungen, noch kein Regierungsprogramm. Dennoch gilt es, die für Pflege und Gesundheit konsentierten Ergebnisse zu prüfen und aus der Perspektive der Pflegeberufe kritisch zu bewerten.

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Orthopäden und Unfallchirurgen stärken strukturierte Versorgung beim Rückenschmerz

Neue Leitlinie Spezifischer Rückenschmerz

Berlin (6. Februar 2018) – Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC) hat für die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) gemeinsam mit 13 medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden die S2k-Leitlinie Spezifischer Kreuzschmerz herausgegeben. Sie wurde zusammen mit Patientenvertretern unter Begleitung der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) entwickelt.

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Neu gestalteter ZQP-Ratgeber „Essen und Trinken“ bietet Tipps, wie man etwa Mangelernährung oder Flüssigkeitsmangel bei Pflegebedürftigen vermeiden kann.

Ernährung und Prävention: Wie pflegende Angehörige beim Essen und Trinken helfen können

Berlin (6. Februar 2018) - Essen und Trinken sind ein Leben lang hochbedeutsam. Der Körper braucht unter anderem Nährstoffe und Energie, um gesund zu bleiben. Ernährung ist daher gerade auch im hohen Alter und bei Pflegebedürftigkeit ein wichtiger Faktor von gesundheitlicher Prävention.

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Neuer Ratgeber informiert über die Besonderheiten von Demenzerkrankungen, die schon im mittleren Lebensalter auftreten

Was tun bei Demenz mit unter 65 Jahren?

Berlin (6. Februar 2018) - Wenn vom Thema Demenz die Rede ist, denkt man zumeist an ältere Menschen. Der weitaus größte Teil der Betroffenen erkrankt erst im Alter von über 80 Jahren an einer Form der Demenz, etwa 24.000 Menschen in Deutschland sind aber bereits vor ihrem 65. Geburtstag davon betroffen. Ein kleiner Teil davon sogar wesentlich früher. In diesem Lebensabschnitt hat eine Demenzdiagnose besonders dramatische Auswirkungen auf die Familiensituation, den Beruf und viele weitere Lebensbereiche. Der neue Ratgeber „Demenz im jüngeren Lebensalter“ will insbesondere die Angehörigen der Erkrankten darüber informieren, wie sie mit den Herausforderungen durch eine Demenzerkrankung umgehen können.

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OP-Barometer 2017

Kliniken mit großen OP-Bereichen haben mehr Schwierigkeiten

 

  • Befragung der Frankfurt UAS von O P- und Anästhesie-Pflegekräften
  • Mitarbeiterunzufriedenheit lässt Leistungsfähigkeit sinken

Frankfurt am Main (5. Februar 2018) - Personalknappheit, schlechte Organisationsstrukturen und Defizite in der Unternehmenskultur bewirken nach ersten Erkenntnissen des OP-Barometers 2017 ein Sinken der Leistungsfähigkeit in deutschen OP-Sälen. „Der OP-Saal ist der Motor eines Krankenhauses. Wenn dieser stottert, dann bedeutet es eine Gefährdung für die gesamte Einrichtung“, sagt Prof. Thomas Busse, Direktor des Zentrums für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), der die Studie zum sechsten Mal durchführt. Mehr als 1.950 Mitarbeitende aus den Bereichen OP-Pflege und Anästhesie-Pflege nahmen an der Befragung teil, eine Steigerung von fast 14 % im Verhältnis zur Befragung 2015. In diesem Jahr beteiligten sich u.a. Mitarbeitende von rund einem Viertel der deutschen Universitätsklinika, was laut Busse verstärkte Problemstellungen gerade in größeren Krankenhäusern signalisiere.

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Breite Öffentlichkeit gibt dem Einzelnen Schuld an seinem Übergewicht

Starkes Übergewicht wird als selbstverschuldet wahrgenommen

Berlin (5. Februar 2018) – Repräsentative Befragungen in Deutschland, Großbritannien und den USA: Obwohl Experten für die weltweite Zunahme von stark übergewichtigen Menschen hauptsächlich veränderte Umweltbedingungen verantwortlich machen, gibt die breite Öffentlichkeit dem Einzelnen die Schuld an seinem Übergewicht. Ihrer Meinung nach sollten Betroffene resultierende medizinische Behandlungskosten deshalb selbst tragen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Mannheim, welche in der Fachzeitschrift Annals of Behavioral Medicine veröffentlicht wurde.

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Typ-2-Diabetes:
Das kosten die Folgeerkrankungen

Neuherberg (5. Februar) - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben die Krankenkassen-Daten von über 300.000 Menschen mit Diabetes untersucht. Im Fachjournal ‚Diabetes Care‘ schlüsseln sie auf, welche Kosten die verschiedenen Folgeerkrankungen verursachen. Die Helmholtz Autorinnen und Autoren sind Mitglieder des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).

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107. Aachener Hospizgespräch stellt vernachlässigte Gruppen und Einrichtungen sowie den Umsetzungsstatus des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) in den Mittelpunkt. Was sind klassische Gruppen und Einrichtungen, die nicht im Fokus der palliativen und hospizlichen Arbeit stehen? Warum ist das so, und wie lässt sich das womöglich ändern? Werden diese Gruppen und Einrichtungen im HPG ausreichend berücksichtigt? Welche Rolle spielt die sogenannte ‚Caring Community‘, also die fürsorgende Gemeinschaft in einem Stadtteil, in der hospizlichen und palliativen Versorgung, und welche Bedeutung kann sie in der Zukunft noch erlangen? Mit diesen Themen beschäftigten sich beim 107. Aachener Hospizgespräch am 2. und 3. Februar 2018 im Museum Zinkhütter Hof in Stolberg zahlreiche Experten aus Politik und Gesundheitswesen. Photo: © Andreas Schmitter 107. Aachener Hospizgespräch stellt vernachlässigte Gruppen und Einrichtungen sowie den Umsetzungsstatus des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) in den Mittelpunkt

Aachen/Stolberg (3. Februar 2018) - Was sind klassische Gruppen und Einrichtungen, die nicht im Fokus der palliativen und hospizlichen Arbeit stehen? Warum ist das so, und wie lässt sich das womöglich ändern? Werden diese Gruppen und Einrichtungen im HPG ausreichend berücksichtigt? Welche Rolle spielt die sogenannte ‚Caring Community‘, also die fürsorgende Gemeinschaft in einem Stadtteil, in der hospizlichen und palliativen Versorgung, und welche Bedeutung kann sie in der Zukunft noch erlangen? Mit diesen Themen beschäftigten sich beim 107. Aachener Hospizgespräch am 2. und 3. Februar 2018 im Museum Zinkhütter Hof in Stolberg zahlreiche Experten aus Politik und Gesundheitswesen.

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Klinische Studie EXPLORER

Verkürzung der Abheilungsdauer durch die TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix am Beispiel der neuroischämischen Diabetischen Fußulzera

Frankfurt am Main (1. Februar 2018) – Die aktuell veröffentlichten Ergebnisse der randomisierten und doppelblinden klinischen Studie EXPLORER mit 240 Patienten zeigen einen enormen Fortschritt in der Lokaltherapie von Ulzera.1 Mit dieser Studie ist auf höchstem wissenschaftlichen Niveau nachgewiesen, dass eine Wundtherapie mit der TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix bei neuro-ischämischen Diabetischen Fußulzera signifikant häufiger zu einer vollständigen Wundheilung führt als eine hydroaktive Wundauflage ohne NOSF (UrgoTül) und zudem die Heilungsdauer bis zur vollständigen Wundheilung um durchschnittlich 60 Tage verkürzt.1 Damit bestätigt EXPLORER auch die bereits existierenden klinischen Studienergebnisse zur beschleunigten Wundheilung durch die TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix bei anderen Ulzeraformen, wie den venösen oder gemischten Unterschenkelulzera.2,3

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5. MDS-Pflege-Qualitätsbericht:
Verbesserungen, aber auch Mängel in der Pflege

Essen (1. Februar 2018) - Viele Pflegeheime und ambulante Pflegedienste erfüllen die Anforderungen an eine gute Pflege. Aber es gibt weiterhin Verbesserungsbedarf. Das ist das Ergebnis des 5. MDS-Pflege-Qualitätsberichts, der heute vom GKV-Spitzenverband und vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) in Berlin vorgestellt wurde. Mängel in der Heimversorgung gibt es bei der Schmerzerfassung und der Wundversorgung sowie in der ambulanten Pflege bei der Intensivpflege und der Beratung der Pflegebedürftigen. Leichte Verbesserungen sind bei der Dekubitusprophylaxe und bei freiheits-entziehenden Maßnahmen zu verzeichnen. Erstmals werden Ergebnisse aus den Abrechnungsprüfungen in der ambulanten Pflege veröffentlicht.

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NZW-Kongress 2018

Antikörper-Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms – von der Entwicklung bis zur therapeutischen Anwendung

Hamburg (26. Januar 2018) - Therapeutische Antikörper sind hochkomplexe Moleküle, die unter anderem in der Behandlung onkologischer Erkrankungen entscheidende Fortschritte erzielt haben. Ein Beispiel dafür ist Herceptin® (Trastuzumab) zur Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms. Dessen Wirksamkeit ist in zahlreichen Studien umfassend belegt. Zulassungen biosimilarer Antikörper, nicht-identische Nachahmerprodukte der Referenz-Arzneimittel, führen zu Fragen bei der Verschreibung von Biologika. Konsequenzen für Ärzte und Apotheker im klinischen Alltag diskutierten Prof. Dr. Andreas Schneeweiss, Dr. Tilman Schöning (beide Heidelberg) und Dr. Thomas Link, Penzberg, unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Irene Krämer, Mainz, im Rahmen eines Symposiums von Roche auf dem NZW-Kongress.

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Lichtblick bei Multipler Sklerose (MS)

OCREVUS® (Ocrelizumab) als erste zugelassene Behandlungsoption bei früher primär progredienter Multipler Sklerose (MS) und aktiver schubförmiger MS

Frankfurt am Main (24. Januar 2018) - Seit kurzem ist der humanisierte monoklonale Antikörper OCREVUS▼ (Ocrelizumab) in der Europäischen Union zur Behandlung von Patienten mit aktivera schubförmiger MS (RMSb) sowie früherc primär progredienter MS (PPMS) zugelassen.1,2 Prof. Dr. Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Klinik, St. Josef Hospital, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, betonte bei einer Pressekonferenz von Roche die große Bedeutung des B-Zell-gerichteten Wirkstoffs für die MS-Therapie. Mit OCREVUS steht die erste und einzige zugelassene krankheitsmodifizierende Behandlungsoption für PPMS-Patienten zur Verfügung. Der Antikörper verringert bei PPMS signifikant die Behinderungsprogression gegenüber Placebo.3 Zudem ist OCREVUS bei RMS der Basistherapie mit Interferon (IFN) beta-1a s.c. (Rebif®) in wichtigen Parametern der Krankheitsaktivität und der Behinderungsprogression bei vergleichbarer Verträglichkeit signifikant überlegen.4 Die Daten des Phase-III-Studienprogramms ORCHESTRA3,4 zu Ocrelizumab präsentierte Prof. Dr. Volker Limmroth, Leiter der Klinik für Neurologie und Palliativmedizin Köln-Merheim. Vorteilhaft für RMS- und PPMS-Patienten ist zudem, dass OCREVUS alle sechs Monate per Infusion verabreicht wird und dazwischen kein therapiebezogenes Monitoring notwendig ist.1

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ASH-Update zur Lymphomtherapie & Hämophilie A

Roche-Antikörper bestätigen aktuellen Stellenwert und zukünftiges Potenzial

Frankfurt am Main (10. Januar 2018) - Beim 59. Jahreskongress der American Society of Hematology (ASH) vorgestellte Studienresultate zeigten große Fortschritte für Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen und Hämophilie A. Beim follikulären Lymphom (FL) ist Gazyvaro®▼ (Obinutuzumab) als stärkster Antikörper in Induktion und Erhaltung sowie Backbone moderner Therapien bestätigt worden.1,2 Das Anti-CD79b-Antikörperkonjugat Polatuzumab zeigte in Studien sowohl bei nicht vorbehandelten wie bei vorbehandelten Patienten mit diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) hohes klinisches Potenzial.3,4 Zur Behandlung von Menschen mit Hämophilie A wurden aktualisierte Ergebnisse zum Prüfmedikament Emicizumab vorgestellt: Die jährliche Blutungsrate verringerte sich signifikant bei betroffenen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit Inhibitoren gegen den Gerinnungsfaktor VIII (FVIII) gegenüber einer Behandlung mit Bypass-Medikamenten.5,6

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Blutgerinnungsstörungen

Tradition als Basis für innovative Therapien und patientenorientierten Service 

 

Berlin (21. Dezember 2017) – Dank innovativer Produkte und Technologien hat die Behandlung von Blutgerinnungsstörungen in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Dies führte bei vielen Patienten zu deutlichen Verbesserungen der Lebensqualität. In einer Presseveranstaltung wurde deutlich, dass sich in naher Zukunft neue therapeutische Perspektiven bei der Hämophilie A sowie beim Von-Willebrand-Syndrom ergeben werden. Einen technologischen Meilenstein stellt das System myPKFiT dar, das sowohl Arzt als auch Patient die Krankheitskontrolle deutlich erleichtert.
 

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Behandlung von Netzhauterkrankungen

Eylea®: 5 Jahre, 5 Indikationen - und der Weg geht weiter!
 

  • Eylea® ist etablierte anti-VEGF Therapie - zugelassen in fünf Indikationen
  • Erste Real-World-Evidence (RWE)-Studie belegt signifikant höheren Visusgewinn bei kontinuierlicher und konsequenter anti-VEGF Therapie der nAMD
  • Bayer: Weiterentwicklung von Therapien für gesamte Ophthalmologie

Leverkusen (13. Dezember 2017) - Vor fünf Jahren fiel der Startschuss für eine Erfolgsgeschichte: Im November 2012 erhielt Bayer für den VEGF-Hemmer Eylea® mit dem Wirkstoff Aflibercept die Zulassung in Deutschland für die Behandlung von Patienten mit neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD). "Seitdem hat sich Eylea® in der Therapie von Netzhauterkrankungen erfolgreich etabliert", sagte Professor Dr. med. Frank G. Holz, Direktor der Augenklinik Universitätsklinikum, Bonn, anlässlich einer Pressekonferenz in Leverkusen. Vor fünf Jahren hatte er selbst die allererste Eylea®-Injektion nach Zulassung für nAMD verabreicht.

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Satellitensymposium im Rahmen des 17. Kongresses der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI-2017)

Wie würden Sie entscheiden? Roundtable zum souveränen Umgang mit Schmerz, Agitation und Delir

Leipzig (7. Dezember 2017) - Schmerz, Agitation und Delir sind tägliche Herausforderungen für Ärzte und Pflegepersonal auf der Intensivstation. Aufmerksamkeit und hohe Sorgfalt sind notwendig, um diese keineswegs nur isoliert auftretenden Symptome rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Wie ein effektives PAD-Management gelingen kann, diskutierten namhafte Experten auf einem von ORION Pharma initiierten Roundtable im Rahmen des 17. Kongresses der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin in Leipzig. Rund 400 Teilnehmer diskutierten live vor Ort aktuelle Kasuistiken oder verfolgten die Veranstaltungen interaktiv per Live Stream im Internet. Dabei wurde deutlich, dass die konsequente Umsetzung der aktuellen Leitlinien-Empfehlungen, einen wachen, aufmerksamen und kooperativen Patienten bei einem RASS von 0 bis -1 mit in die Behandlung einzubinden, als wertvolle Basis für ein erfolgreiches Therapiemanagement gilt.

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Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft

Tacrolimus in der retardierten Formulierung (MeltDose®-Technologie) zur einmal täglichen Einnahme führt zu flacheren, stabilen Wirkstoffspiegeln

Hamburg (4. Dezember 2017) - Die immunsuppressive Therapie nach Organtransplantation mit Tacrolimus ist heute klinischer Standard. Envarsus® ist ein Tacrolimus-Präparat, das seinen Wirkstoff durch die spezielle MeltDose®-Technologie verzögert freisetzt und so zu flacheren, stabilen Wirkstoffspiegeln im Blut führt. Dadurch können Toxizitätsrisiken durch zu hohe Wirkstoffspiegel reduziert und das Transplantatüberleben durch Vermeidung von Abstoßungen unter zu niedrigen Wirkstoffspiegeln verbessert werden. Besonders Patienten, die eine niedrige C/D-Ratio (concentration-dose-ratio) aufweisen, also zu sogenannten schnellen Metabolisierern zählen, können von Envarsus® profitieren. Aktuelle Studiendaten dazu wurden auf einer Pressekonferenz der Firma Chiesi im Rahmen der 26. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft in Bonn gezeigt.

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Kostengünstige Prä-Expositionsprophylaxe zur Vorbeugung von HIV Infektionen jetzt bundesweit in allen Apotheken verfügbar

  • Abgabepreis für Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilratiopharm® deutlich gesenkt

Berlin (30. November 2017) - Die medikamentöse Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) hat einen hohen Stellenwert in der Verhinderung neuer HIV-Infektionen. Allerdings standen einer breiten Anwendung bislang erhebliche Hürden im Weg. Die Preisoffensive von Teva soll Personen mit einem hohen HIV-Infektionsrisiko den Zugang zur PrEP nun erleichtern.

Es ist eine Statistik gegen das Vergessen, die das Robert-Koch-Institut kürzlich veröffentlichte.1 „Denn dem Bericht zufolge infizieren sich in Deutschland nach wie vor mehrere Tausend Menschen pro Jahr mit dem HI-Virus. 2016 waren es schätzungsweise 3.100 und damit ähnlich viele wie 2015“, sagte Christoph Weber, Berlin. Zugleich ist die Statistik ein Beleg dafür, Präventionsmaßnahmen zu propagieren und durchzuführen. Zu ihnen zählt unter anderem die PrEP mit Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil.

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Guselkumab (Tremfya®)

Zulassung des ersten selektiven Interleukin-23 Hemmers für die Behandlung der mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis

Neuss (23. November 2017) ‑ Die Europäische Kommission hat Guselkumab (Tremfya®) von Janssen für die Erstlinien-Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis zugelassen, die für eine systemische Therapie in Frage kommen.(1) Guselkumab ist der erste zugelassene Antikörper, der selektiv das regulierende Masterzytokin Interleukin (IL)-23 hemmt. Janssen stellt das Arzneimittel in Deutschland in Partnerschaft mit der Galderma Laboratorium GmbH zur Verfügung.

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Sterben in der Schweiz

Dem Menschen mit all seinen Bedürfnissen begegnen

Bern, Schweiz (21. November 2017) - In der Schweiz sterben die meisten Menschen in Spitälern und Pflegeheimen. Ihre individuellen Bedürfnisse werden dabei oft zu wenig berücksichtigt. Zudem sind betreuende Fachpersonen noch nicht zureichend miteinander vernetzt. Die Förderung von Palliative Care, die Sterbende umfassend begleitet, könnte diese Situation verbessern. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungsprogramm "Lebensende".

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26. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin

Alkoholkonsum bei Substitutionspatienten stellt Suchtmediziner vor große Herausforderungen
 

  • Alkohol verstärkt die Wirkung von Substituten
  • retardiertes Morphin senkt bei einigen Patienten das Verlangen nach Alkohol erheblich
  • Das beste Psychopharmakon ist das persönliche Gespräch

Berlin/Limburg (20. November 2017) – Im Rahmen des 26. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin in Berlin wurde während des Mundipharma-Symposiums ausführlich über den problematischen Alkoholkonsum von Substitutionspatienten diskutiert. Erklärungen für dieses Phänomen wurden gesucht, Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht und Schlussfolgerungen für die Zukunft gezogen.

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NEUROCLUSTER 2017

Langfristige Behandlungsstrategien für chronische neurologische Erkrankungen wie MS oder Migräne

Berlin (18. November 2017) - Im Rahmen der diesjährigen Teva-Fortbildungsveranstaltung NEUROCLUSTER präsentierten Experten der Neurologie und angrenzender Fachgebiete ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen bei der Behandlung von chronischen neurologischen Erkrankungen – u.a. am Beispiel der Multiplen Sklerose (MS) und Migräne. Beide Erkrankungen haben einige Gemeinsamkeiten auf dem Weg zur optimalen Behandlung. Sie bedürfen in der Regel, insbesondere auch bei jüngeren Patienten, einer langfristigen Therapiestrategie, die sich leicht in den oft aktiven Alltag integrieren lässt. Prof. Dr. Thomas Berger (Innsbruck) stellte dar, welche Faktoren bei der MS in der Therapieentscheidung zu berücksichtigen sind. „Eine langfristige Therapie sollte für den Patienten verlässlich und gut verträglich sein. Dies ist Voraussetzung für eine gute Adhärenz. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Real-Life-Therapie ist hier der Immunmodulator Glatirameracetat (GA, Copaxone®) als eine bewährte Behandlung bei schubförmiger MS (RMS) zu nennen“, erklärte Prof. Berger. Mit über zwei Millionen Patientenjahren Erfahrung (GA20)1 gibt sie dem Anwender auch in der Langzeitanwendung Sicherheit. Die seit fast drei Jahren verfügbare nur dreimal wöchentlich zu spritzende 40 mg/ml-Dosierung ermöglicht eine höhere Anwenderfreundlichkeit, Adhärenz und Zufriedenheit – wie die jüngst veröffentlichte CONFIDENCE-Studie zeigt.2 Bei der Migräne sind es vor allem prophylaktische Ansätze, die derzeit im Fokus stehen. PD Dr. Tim Jürgens (Rostock) präsentierte hierzu Daten zu monoklonalen Antikörpern, die als die neuen Hoffnungsträger in der Migräneprophylaxe gelten.

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14. Herbstkongress der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie

Therapiefortschritt beim fortgeschrittenen NSCLC und mUC dank PD-L1-Blockade

Berlin (17. November 2017) - Mit Tecentriq®▼ (Atezolizumab) steht seit September 2017 der erste PD-L1-Inhibitor für die Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) und des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinoms (mUC) in der Europäischen Union zur Verfügung.1 Der erste PD-L1-Inhibitor in beiden Indikationen bietet den betroffenen Patienten die Chance auf eine verbesserte Prognose – und dies bei guter Verträglichkeit und unabhängig vom PD-L1-Status.2-5 Bei einem Symposium der Roche Pharma AG anlässlich des 14. Herbstkongresses der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) in Berlin erläuterten Experten aus der klinischen Praxis die Bedeutung der Zulassung von Tecentriq beim Lungen- und Blasenkrebs.

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Perjeta plus Herceptin beim frühen HER2-positiven Mammakarzinom

Optimierte Therapie durch doppelte Antikörper-Blockade

Berlin (17. November 2017) - Die Entwicklung von Herceptin® (Trastuzumab) hat die Heilungschancen beim frühen HER2-positiven Mammakarzinom entscheidend erhöht. Dennoch gibt es Patientinnen, die trotz erfolgreicher Therapie mit Herceptin einen Rückfall erleiden, sodass nach wie vor Bedarf an weiteren Therapieoptimierungen besteht. Die Hinzunahme von Perjeta®▼ (Pertuzumab) zu Herceptin kann das bereits hohe therapeutische Niveau noch einmal signifikant verbessern. Das zeigten zunächst die Erkenntnisse aus der Neoadjuvanz, die zur Zulassung der doppelten Antikörper-Blockade in diesem Setting führten.1,2 Nun belegen die ersten Resultate der APHINITY-Studie, dass das Perjeta-Regime auch in der Adjuvanz überlegen ist: So reduzierte die zusätzliche Behandlung mit Perjeta das Rezidivrisiko gegenüber der alleinigen Therapie mit Herceptin plus Chemotherapie in der Phase-III-Studie signifikant um 19 % (HR: 0,81; p = 0,045).3 Im Rahmen eines Symposiums von Roche auf dem Herbstkongress der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) wurden die aktuellen Erkenntnisse zu Perjeta bei der Behandlung von Frauen mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom diskutiert.

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14. Herbstkongress der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO)

Molekulares Tumorprofiling als Grundlage für eine zielgerichtete Therapie beim CUP-Syndrom

Berlin (17. November 2017) - Molekulare Informationen gewinnen in der Onkologie zunehmend an Bedeutung. Dies gilt insbesondere für das CUP-Syndrom (Cancer of Unknown Primary), bei dem die Lokalisation des Primärtumors unbekannt ist. In einer geplanten Studie wird deshalb umfassendes Tumorprofiling durch FoundationOne® als Basis für eine zielgerichtete Therapiewahl untersucht. Details hierzu wurden im Symposium „Perspektiven in der Onkologie“ der Roche Pharma AG auf dem 14. AIO-Herbstkongress in Berlin vorgestellt.

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Chronischer Hypoparathyreoidismus

Mit Natpar®/rhPTH(1-84) therapeutische Herausforderungen meistern

Göttingen/Berlin (16. November 2017) ‑ Unter den endokrinen Krankheitsbildern nahm der chronische Hypoparathyreoidismus bislang eine Sonderrolle ein, da der chronische Hypoparathyreoidismus bis vor Kurzem die letzte klassische endokrine Erkrankung war, für die keine hormonelle Substitutionstherapie existierte.1-5 Betroffene leiden unter einem komplexen Krankheitsbild ‑ vor allem an Muskelschmerzen, Krämpfen, Parästhesien und kognitiven Einbußen ‑ und sind in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Wie kann die in diesem Jahr zugelassene Substitutionstherapie mit rekombinantem Parathormon (rPhTH 1-84) Patienten und Endokrinologen unterstützen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt eines Pressegesprächs mit Prof. Dr. Heide Siggelkow in Göttingen.

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Teriparatid ist Risedronat überlegen

Neue Daten zum Risiko für vertebrale Frakturen bei Osteoporose

Bad Homburg (10. November 2017) – Erstmals zeigt nun eine in „The Lancet“ veröffentlichte Studie zum Frakturrisiko bei post­meno­pausalen Frauen mit Osteoporose, dass durch Teriparatid (Forsteo®) vertebrale und klinische Frakturen deutlich besser vermieden werden können als durch das Bisphosphanat Risedronat.(1) In der doppelblinden, Doppeldummy VERO-Studie kam es nur bei 5,4 Prozent der Forsteo®-Patienten zu einer vertebralen Fraktur. In der Risedronat-Gruppe waren es 12 Prozent der Studienteilnehmerinnen. Der klare Vorteil für Teriparatid war bereits nach 12 Therapiemonaten zu beobachten. Im Vergleich zu Risedronat konnte das Risiko für klinische Frakturen - nicht-vertebrale und schmerzhafte vertebrale Frakturen kombiniert - durch Teriparatid um 52 Prozent vermindert werden. Die Ergebnisse sprechen deutlich für die osteoanabole Therapie bei Patientinnen mit fortgeschrittener Osteoporose und Fragilitätsfrakturen.

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Incyte Biosciences vergrößert klinischen Fußabdruck in Deutschland

  • Zur Unterstützung seines breiten klinischen Portfolios plant Incyte bei seinen Entwicklungsaktivitäten den Einschluss von mehr als 20 klinischen Prüfungen in Deutschland

Planegg/Martinsried (8. November 2017 – Incyte Corporation (NASDAQ: INCY), ein globales biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entdeckung, Entwicklung und Vermarktung neuartiger Arzneimittel zur Deckung dringender medizinischer Versorgungslücken bei Krebs- und anderen Erkrankungen konzentriert, verstärkt seine klinischen Entwicklungsaktivitäten in Deutschland. Um das breite und vielfältige Portfolio des Unternehmens zu unterstützen, strebt Incyte Biosciences Germany mit Sitz auf dem Wissenschaftscampus Martinsried bei München eine Partnerschaft mit einer Reihe deutscher Universitäts- und Forschungseinrichtungen an, um in Deutschland mehr als 20 geplante oder bereits rekrutierende klinische Prüfungen durchzuführen.

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Neues von der Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft

Stellenwert von Mysimba® in der Pharmakotherapie bei Adipositas

Potsdam/Greifswald (28. Oktober 2017) – Seit über 40 Jahren steigt die globale Prävalenz der Adipositas an, wie eine Auswertung der Daten von 19,2 Millionen Erwachsenen aus 186 Ländern über einen Zeitraum von 1975 bis 2014 zeigt.1 Da die Adipositas mit zahlreichen Komorbiditäten wie kardiovaskulären Erkrankungen, Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels und Demenz assoziiert ist, ist diese Entwicklung von bedeutender volkswirtschaftlicher Relevanz.2 Im Rahmen der 33. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG)*diskutierten die Experten Prof. Dr. Dipl.-Biol. Stefan Engeli, Hannover, und der derzeitige Vorsitzende der DAG Prof. Dr. Matthias Blüher aus Leipzig über den Stellenwert der medikamentösen Adipositastherapie. Zudem wurden Studienergebnisse zu Wirksamkeit und Verträglichkeit von Mysimba® (Naltrexon/Bupropion) im Adipositas-Management vorgestellt.3-6 Mysimba® ist bereits seit 2015 zugelassen und wird ab Januar 2018 in Deutschland verfügbar sein.

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Deutsche Transplantationsgesellschaft

Besorgniserregender Tiefstand bei Organspende und Transplantation – keine Trendwende in Sicht

Bonn (26. Oktober 2017) - Im internationalen Vergleich hat trotz hoher Qualität der deutschen Transplantationsmedizin die entsprechende quantitative Versorgung der betroffenen Patienten einen besorgniserregenden Tiefstand erreicht. Bezogen auf je 1 Mio. Bürger betrug die Rate an transplantierten Patienten im Jahr 2016 in Deutschland 44,4, in Österreich hingegen 87,2 und in Spanien 102,3. Voraussetzung für eine grundlegende Verbesserung wäre ein gesamtgesellschaftlicher Konsens über das Ziel, eine Versorgungsqualität auf dem Niveau unserer Nachbarländer zu erreichen. Dieser ist aktuell nicht absehbar. Die DTG befürchtet stattdessen eine Diskussion über einen Rückbau der Transplantationsmedizin in Deutschland.

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Deutsche Transplantationsgesellschaft

Hat die Forschung bald alle Probleme gelöst?
Möglichkeiten zum Ersatz von Organen

Bonn (26. Oktober 2017) - Der eklatante Organmangel beschäftigt auch die Wissenschaft. Seit Jahren werden verschiedene Ansätze erforscht, um Lösungen zu finden, die eine Entspannung der Situation herbeiführen können. Besonders vielversprechend ist die Züchtung von Organen aus Körperzellen. Es ist bereits möglich, sogenannte Organoide, kleine Organvorläufer, herzustellen.
Weitere hoffnungsvolle Ansätze stellen die Xenotransplantation mit den Möglichkeiten der Gen-Manipulation, die für eine Humanisierung der Schweineorgane genutzt werden könnten, sowie auch das 3D-Bioprinting dar.

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Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG)

Wie kann eine sinnvolle Verteilung der Spenderorgane erfolgen?

Bonn (26. Oktober 2017) - „Wir brauchen eine Organallokation, die vor dem Hintergrund des eklatanten Mangels an Spenderorganen als gerecht empfunden wird und medizinisch vertretbar ist“, erklärt Prof. Dr. Christian Strassburg, Präsident der 26. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) in Bonn und President-Elect der Fachgesellschaft. Notwendig sei dabei auch eine stärkere Beachtung der Erfolgsaussicht einer Transplantation, der Entwicklung ihrer transparenten Bewertung, was auch die Faktoren Alter und Gebrechlichkeit („frailty“) von Kandidaten umfasst.

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Add-on-Therapie der Karzinoid-Syndrom-bedingten Diarrhö

Ipsen Pharma führt Xermelo® (Telotristatethyl) ein

Ettlingen/Frankfurt am Main (18. Oktober 2017) - Seit dem 16.10.2017 steht in Deutschland mit Xermelo (Telotristatethyl) 250 mg eine Add-onTherapie zu Somatostatin-Analoga (SSA) zur Verfügung, die in klinischen Studien(1-2) eine nachhaltige Verbesserung der Karzinoid-Syndrom-bedingten Diarrhö gezeigt hat. Ab dem 01.11.2017 wird der Wirkstoff unter demselben Warenzeichen auch in Österreich verfügbar sein. Im Rahmen der Fachpressekonferenz von Ipsen Pharma in Frankfurt am Main am 18.10.2017 anlässlich der EU-Zulassung von Xermelo sowie der Einführung in Deutschland und Österreich stellten führende Experten für neuroendokrine Tumoren (NET) die Ergebnisse aus den klinischen Studien vor und sprachen über ihre Erfahrungen mit dem neuen Wirkstoff.

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39. Münchener Fachpresse-Workshop

Neue Aspekte im Management gastrointestinaler Tumoren mit Daten vom ESMO 2017

München (17. Oktober 2017) - Beim 39. Fachpresse-Workshop beschäftigten sich die Vorträge der Vormittagssitzung mit aktuellen Therapietrends beim metastasierten kolorektalen Karzinom, metastasierten Pankreaskarzinom und bei neuroendokrinen Tumoren. Beim Management des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC) stehen laut PD Dr. med. Dominik P. Modest, München, derzeit die Aspekte Interdisziplinarität, Sequenztherapie und personalisierte Therapie im Mittelpunkt des Interesses. In diesem Kontext thematisierte der Experte unter anderem die Bedeutung der Metastasenchirurgie bzw.-ablation in Verbindung mit der systemischen Therapie und den wachsenden Stellenwert von Therapieoptionen jenseits der Zweitlinie. Beim metastasierten Pankreaskarzinom ist die medikamentöse Therapie nun so weit fortgeschritten, dass ein sequenzieller Einsatz der verfügbaren Behandlungsoptionen möglich ist, berichtete Prof. Dr. med. Helmut Oettle, Friedrichshafen. In seinem Vortrag präsentierte er einen auf aktuellen Studiendaten beruhenden Algorithmus für die Sequenztherapie des metastasierten Pankreaskarzinoms. Für die neuroendokrinen Tumoren stellte Dr. med. Alexander König, Göttingen, die in Kooperation mit Novartis Oncology entwickelte neue Webanwendung net-Xpert vor, die Ärzten die Möglichkeit gibt, anhand verschiedener, realer Patientenfälle im praxisnahen Training ihr Wissen über die Diagnose und Therapie dieser seltenen Tumoren zu vertiefen.

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39. Münchener Fachpresse-Workshop

Onkologie 2017: Integration von Biosimilars, Supportiv- und Komplementärmedizin,

Neue zielgerichtete Therapieoptionen beim Melanom

München (17. Oktober 2017) - Biosimilars tragen in der Onkologie zur Finanzierbarkeit moderner onkologischer Therapien bei. Truxima® (CT-P10) wurde von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) als erstes Rituximab-Biosimilar zugelassen. Seine vergleichbare Wirksamkeit und Sicherheit hat der biosimilare Antikörper in einem wissenschaftlich fundierten Zulassungsverfahren bewiesen, die Indikationsgebiete entsprächen deshalb denen des Originalpräparates, erklärte Dr. Tilman Schöning, Heidelberg. Verschiedene internationale Fachgesellschaften haben in der letzten Zeit ihre Leitlinien zu Antiemese bei Tumortherapie aktualisiert. Mit Rolapitant (Varuby®) steht ein neuer NK1-Rezeptorantagonist zur Verfügung, bei dem keine Dosisanpassungen von Dexamethason notwendig sind. Das mit einer Halbwertszeit von ca. 180 h sehr lang wirksame Rolapitant bietet die Möglichkeit einer unkomplizierten und leitliniengerechten Antiemese, so Prof. Karin Jordan, Heidelberg. Eine wichtige Maßnahme in der komplementären Therapie von Tumorpatienten stellt die Selensubstitution mit anorganischen Natriumselenit wie Cysel® dar. Die Supplementation soll nur bei nachgewiesenem Selenmangel der Patienten erfolgen und kann das Nebenwirkungsmanagement bei Chemo- und Strahlentherapie unterstützen, betonte Dr. Daniele Paepke, München. Eine Änderung der Standardtherapie zeichnet sich in der adjuvanten Therapie des malignen Melanoms ab. Patienten mit hohem Rezidivrisiko profitieren in hohem Maße von der Immuntherapie und vor allem von der kombinierten Therapie aus BRAF- und MEK-Inhibitor wie die Ergebnisse von beim ESMO 2017 vorgestellten Studien zeigen. Eine Zulassung für die adjuvante Therapie mit der Kombination aus Dabrafenib und Trametinib wird im nächsten Jahr erwartet, berichtete Prof. Carola Berking, München.

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Abb. Oben: Die Zusammenarbeit der beteiligten Berufsgruppen ist ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Arzneimitteltherapie in AltenhilfeeinrichtungenPolypharmazie in der Altenhilfe

Therapiesicherheit und Verträglichkeit um 25 Prozent verbessert

 

                                    • In Einzelfällen konnte auf bis zu 5 Arzneimittel verzichtet werden
                                    • Online-Plattform und gemeinsame Schulungen brachten den Durchbruch

Mannheim (12. Oktober 2017) - „Mehr interprofessionelle Zusammenarbeit, mehr Technik, mehr Standardisierung.“ So lautet beim Deutschen Schmerzkongress das Fazit des Projekts InTherAKT zur Verbesserung der Medikation in Altenhilfeeinrichtungen. Rund zwei Jahre nach dem Start sind die in Mannheim vorgestellten Resultate beeindruckend: Die Angemessenheit der Arzneimitteltherapie wurde um 25 Prozent verbessert. In Einzelfällen wurden bis zu 5 Medikamente gestrichen. Übermedikation konnte generell vermieden werden. Herzstück der gemeinsamen Arbeit von 15 Hausärzten, 12 Apotheken und dem Pflegepersonal aus 10 münsterischen Altenhilfeeinrichtungen ist eine Online-Plattform, die inzwischen zum Patent angemeldet ist. Die Ergebnisse des Projektes gelten als bedeutsam für die Zukunft der Altenpflege.

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BODE SCIENCE CENTER: Patientenschutz? App-timierbar! „Die Digitalisierung geht nicht wieder weg, wie ein Schnupfen. Wir müssen uns mit ihr auseinandersetzen“, machte PD Dr. Urs-Vito Albrecht, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik, Hannover, auf dem fünften Mittags-Symposium des BODE SCIENCE CENTER am 12.10.2017 in Berlin unmissverständlich klar. Nach Meinung des eHealth-Experten sind digitale Lösungen bereits allgegenwärtig und werden künftig einen unverzichtbaren Bestandteil der Patientenversorgung ausmachen. Dabei müssen neue Technologien vor allem eins: Einen nachweisbaren Mehrwert für den Patienten erbringen. In Berlin wurden gleich zwei Ansätze vorgestellt, die diese Prämisse erfüllen.BODE SCIENCE CENTER

Patientenschutz? App-timierbar!

Berlin (12. Oktober 2017) - „Die Digitalisierung geht nicht wieder weg, wie ein Schnupfen. Wir müssen uns mit ihr auseinandersetzen“, machte PD Dr. Urs-Vito Albrecht, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik, Hannover, auf dem fünften Mittags-Symposium des BODE SCIENCE CENTER am 12.10.2017 in Berlin unmissverständlich klar. Nach Meinung des eHealth-Experten sind digitale Lösungen bereits allgegenwärtig und werden künftig einen unverzichtbaren Bestandteil der Patientenversorgung ausmachen. Dabei müssen neue Technologien vor allem eins: Einen nachweisbaren Mehrwert für den Patienten erbringen. In Berlin wurden gleich zwei Ansätze vorgestellt, die diese Prämisse erfüllen.

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) 2017

Metastasiertes Nierenzellkarzinom (mRCC): Therapie optimieren und Patienten mit Sunitinib individuell durch die Erstlinie begleiten

  • Der Tyrosinkinase-Inhibitor bietet beim mRCC mehrere Möglichkeiten, die Therapie und auftretende Nebenwirkungen patientenindividuell zu managen

Berlin/Dresden (11. Oktober 2017) - „Die Behandlungsdauer beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC) steigt stetig an: 30 bis 40 Monate sind in unserer Klinik mittlerweile möglich“, unterstrich Privatdozent Dr. Bernhard Brehmer, Schwäbisch Hall*, in einem von Pfizer Oncology unterstützten Symposium auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Dresden.1 „Damit steigt auch die Bedeutung eines Therapie- und Nebenwirkungsmanagements, das direkten Einfluss auf das Befinden der Patienten hat und dabei hilft, den Effekt der Therapie zu optimieren“, ergänzte Professor Dr. Viktor Grünwald, Hannover**. Die Grundlage für Langzeitbehandlungen ist, dass heute zielgerichtete Medikamente sequenziell in mehreren Therapielinien hintereinander eingesetzt werden können.2 „Im Laufe der Sequenztherapie treten bei nahezu jedem Patienten Nebenwirkungen auf“, berichtete Dr. Katrin Bothe, Kiel***. „In dieser Situation ist es wichtig, die Nebenwirkungen in den Griff zu bekommen, ohne ein Medikament absetzen zu müssen, das Wirksamkeit zeigt“, verwies die Urologin auf das Therapieziel, die Patienten beim mRCC möglichst lange auf einer effektiven Therapie zu halten und jede Therapielinie bestmöglich auszuschöpfen.3,4 „Mit Sunitinib eröffnen sich in der mRCC-Erstlinie eine Reihe von Möglichkeiten, die Therapie patientenindividuell zu managen: Neben einem breiten Spektrum an bewährten Supportivmaßnahmen lassen sich unerwünschte Therapieeffekte durch individualisierte Dosierungsunterbrechungen und/oder Dosisanpassungen meist gut kontrollieren“3,4,5,6, so Bothe.

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) 2017

Metastasiertes Nierenzellkarzinom (mRCC): Therapie optimieren und Patienten mit Sunitinib individuell durch die Erstlinie begleiten

  • Der Tyrosinkinase-Inhibitor bietet beim mRCC mehrere Möglichkeiten, die Therapie und auftretende Nebenwirkungen patientenindividuell zu managen

Berlin/Dresden (11. Oktober 2017) - „Die Behandlungsdauer beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC) steigt stetig an: 30 bis 40 Monate sind in unserer Klinik mittlerweile möglich“, unterstrich Privatdozent Dr. Bernhard Brehmer, Schwäbisch Hall*, in einem von Pfizer Oncology unterstützten Symposium auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Dresden.1 „Damit steigt auch die Bedeutung eines Therapie- und Nebenwirkungsmanagements, das direkten Einfluss auf das Befinden der Patienten hat und dabei hilft, den Effekt der Therapie zu optimieren“, ergänzte Professor Dr. Viktor Grünwald, Hannover**. Die Grundlage für Langzeitbehandlungen ist, dass heute zielgerichtete Medikamente sequenziell in mehreren Therapielinien hintereinander eingesetzt werden können.2 „Im Laufe der Sequenztherapie treten bei nahezu jedem Patienten Nebenwirkungen auf“, berichtete Dr. Katrin Bothe, Kiel***. „In dieser Situation ist es wichtig, die Nebenwirkungen in den Griff zu bekommen, ohne ein Medikament absetzen zu müssen, das Wirksamkeit zeigt“, verwies die Urologin auf das Therapieziel, die Patienten beim mRCC möglichst lange auf einer effektiven Therapie zu halten und jede Therapielinie bestmöglich auszuschöpfen.3,4 „Mit Sunitinib eröffnen sich in der mRCC-Erstlinie eine Reihe von Möglichkeiten, die Therapie patientenindividuell zu managen: Neben einem breiten Spektrum an bewährten Supportivmaßnahmen lassen sich unerwünschte Therapieeffekte durch individualisierte Dosierungsunterbrechungen und/oder Dosisanpassungen meist gut kontrollieren“3,4,5,6, so Bothe.

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Samsca® (Tolvaptan)

Hyponatriämie in der Geriatrie – rechtzeitige und effektive Behandlung hat hohe klinische Relevanz

Nürnberg (10. Oktober 2017) – Die Hyponatriämie ist eine oft schwerwiegende Elektrolytstörung, die mit zunehmendem Alter immer häufiger auftritt.1 Sie wird aufgrund der Variabilität der Symptome häufig nicht erkannt und daher nicht angemessen behandelt.2 Und das, obwohl eine Hyponatriämie die Hospitalisierung verlängern3,4 und das Mortalitätsrisiko erhöhen kann5. Bei etwa einem Drittel der Fälle wird die Hyponatriämie durch ein Syndrom der inadäquaten Sekretion des antidiuretischen Hormons (SIADH) ausgelöst.6 Im Rahmen eines von Otsuka Pharma unter-stützten Media-Workshops erläuterte Univ.-Prof. Markus Gosch, Chefarzt der Universitätsklinik für Geriatrie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Klinikum Nürnberg, die Dringlichkeit, bei geriatrischen Patienten eine Hyponatriämie zu erkennen und adäquat zu therapieren. Er stellte neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Hyponatriämie und assoziierten Erkrankungen wie Demenz und Delir vor und erläuterte anhand von Fallbeispielen Diagnostik und Therapie der Hyponatriämie bei geriatrischen Patienten. Zudem berichtete er über seine klinischen Erfahrungen mit dem Einsatz von Samsca® (Tolvaptan) bei Patienten mit SIADH. Samsca® ist der erste und einzige orale selektive Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist, der in Europa für die Behandlung von Erwachsenen mit Hyponatriämie als sekundäre Folge des SIADH zugelassen ist.7

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