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01 | 04 | 2015
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Uniklinika sind bei Extremkostenfällen unterfinanziert

 

Berlin (31. März 2015) – Der heute veröffentlichte Extremkostenbericht des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) bestätigt, dass Uniklinika besonders von den sogenannten Extremkostenfällen betroffen sind. Bei ihnen entstehen dadurch Finanzierungslücken, die es bei anderen Krankenhäusern nicht im gleichen Maße gibt. Die Unterdeckungen machen bezogen auf einzelne Universitätsklinika teils höhere einstellige Millionenbeträge aus. Extremkostenfälle tragen zur aktuellen wirtschaftlichen Notlage der Universitätsklinika bei.

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PDeutsche Atemwegsliga Logoositionspapier zur Aut-idem Substitutionsverpflichtung bei Inhalativa

Inhalativa gehören auf die Substitutions-Ausschlussliste

 

Bonn (31. März 2015) - Seit dem vergangenen Jahr hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Aufgabe, Arzneimittel zu bestimmen, deren Austausch durch wirkstoffgleiche Arzneimittel ausgeschlossen ist. Mit Beschluss vom 18. September 2014 wurde der Aufbau einer solchen Substitutions-Ausschlussliste begonnen, wobei zunächst vor allem Medikamente zur Behandlung von Herzerkrankungen, Immunsuppressiva, Schilddrüsenhormone und Antikonvulsiva aufgenommen wurden. Medikamente, die in die Substitutions-Austauschliste aufgenommen werden, unterliegen nicht der sogenannten Aut-idem-Regelung und können somit nicht vom Apotheker durch eine kostengünstigere wirkstoffgleiche Alternative ersetzt werden. Die Liste soll nach G-BA-Angaben fortgeführt werden. Beraten wird derzeit über die Aufnahme von Antikonvulsiva, Opioidanalgetika, Dermatika sowie Inhalativa zur Behandlung des Asthma bronchiale und der COPD (1).

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Multiple Sklerose

Ein Rätsel der Blut-Hirn-Schranke gelöst

 

Würzburg (30. März 2015) - Die Entstehung und der Verlauf der Multiplen Sklerose stellt Wissenschaftler vor viele Rätsel. Jetzt ist es Forschern der Universitäten Würzburg und Amsterdam gelungen, einen scheinbaren Widerspruch in den bisherigen Befunden aufzulösen. Ihre Arbeit trägt dazu bei, die Wirkung von Therapien an der sogenannten Blut-Hirn-Schranke besser zu verstehen.

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Gliomtherapie mit Methadon

Bisher nur experimentell getestet – Wirkung beim Menschen unklar

 

Berlin (27. März 2015) - Die Behandlung von Gliomen mit dem Opioid Methadon ist eine experimentelle Therapie, die bislang nur im Tiermodell untersucht wurde. Öffentlich zugängliche oder systematisch erhobene Ergebnisse von einer Behandlung bei Patienten mit Gliomen mit dem Ziel einer Tumortherapie liegen nicht vor. Bis heute gibt es keinen Nachweis für die Wirksamkeit der Methadontherapie bei menschlichen Gliomen.

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Kinder schützen durch Stärkung der Eltern

 

Paderborn (26. März 2015) - Mit den Risiken von Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung für die Entwicklung und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen haben sich auf der Fachtagung „Kinder schützen durch Stärkung der Eltern“ über 150 Fachleute intensiv auseinandergesetzt. Die Experten kamen aus den Bereichen der Frühen Hilfen, Kindertagesstätten, Erwachsenen- und Kinder-/Jugendpsychiatrien, Erziehungsberatung, Suchtberatung, Existenzunterstützenden Hilfen und den Diensten der öffentlichen und freien Jugendhilfe. Die Veranstaltung wurde durchgeführt vom Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Paderborn, und dem Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.

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Multiresistenter Tuberkulosestamm wird im Schnelltest nicht erkannt

 

Braunschweig (23. März 2015) - Mehr als ein Viertel der multiresistenten (MDR) Tuberkulosestämme, die im Rahmen einer nationalen Studie in Swasiland isoliert wurden, können durch die aktuell verwendeten molekularbiologischen Tests nicht erkannt werden. Grund dafür ist eine bestimmte resistenzvermittelnde Mutation des Erregerstammes, wie Ärzte ohne Grenzen und Wissenschaftler vom Forschungszentrum Borstel und vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) in der aktuellen Ausgabe des New England Journals of Medicine aufzeigen konnten.

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nnerproblem ernst genommen:Biotech-Lösung gegen Erektionsstörungen mit Genkonstrukt und blauem Licht

Mit Blaulicht gegen Männersorgen

 

Zürich, Schweiz (23. März 2015) - Unter Männern sind Erektionsstörungen ein Tabuthema. Keiner spricht gerne darüber. Fakt ist: Mit zunehmenden Alter leiden immer mehr Männer unter der sogenannten erektilen Dysfunktion. Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Zahl derer, die keine oder unvollständige Erektionen haben, stetig zu. Bei den über 60-jährigen sind bereits über die Hälfte aller Männer von Erektionsstörungen betroffen.

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Abb.: Schlagzeilen über Epidemien beeinflussen deren Wahrnehmung - inwiefern untersuchten HZI-Forscher in einer Studie. © HZI / DornbuschWahrnehmung der Ebola-Krise in Deutschland

Unzureichende Aufklärung über Ebola

 

Braunschweig (23. März 2015) - Ob Schweinegrippe, SARS oder Ebola, immer wieder sind in den letzten Jahren weltweit Epidemien ausgebrochen. Ausbrüche, die für Schlagzeilen sorgen und das Verhalten von Menschen beeinflussen, selbst wenn diese weit weg vom Krisengebiet leben. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben nun untersucht, wie der aktuelle Ebola-Ausbruch von den Menschen in Niedersachsen wahrgenommen wurde und wie er ihr Verhalten beeinflusst hat.

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56. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP)

Roflumilast reduziert Exazerbationen und Hospitalisierungen on Top zu Triple-Therapie

 

Berlin (19. März 2015) – Das Risikomanagement ist ein wichtiges Therapieziel bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD. Neue Studiendaten belegen, dass Roflumilast (Daxas®) die wesentlichen Risiken wie die Zahl an mittleren und schweren Exazerbationen sowie die Zahl an Hospitalisierungen nochmals signifikant reduzieren kann, wenn Patienten bereits eine maximale Therapie bestehend aus LABA, LAMA und ICS erhalten.(1) Die Ergebnisse der REACT-Studie wurden weltweit zum ersten Mal auf dem 56. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) vorgestellt.

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56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)

Wirksame Behandlungsoptionen für Patienten mit lebensbedrohlichen Lungenerkrankungen

 

Berlin (19. März 2015) - „Roche verfolgt das Ziel, innovative Medikamente für die Behandlung von Menschen mit schweren oder lebensbedrohlichen Lungenerkrankungen zu entwickeln“, erklärte Dr. Stefan Frings, Medizinischer Direktor der Roche Pharma, Grenzach-Wyhlen, anlässlich eines Pressegesprächs im Rahmen der 56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Mit dem antifibrotischen Wirkstoff Pirfenidon (Esbriet®) erweiterte Roche sein Portfolio in der Pneumologie um die Indikation der idiopathischen Lungenfibrose (IPF). Studien belegen, dass Esbriet die Krankheitsprogression signifikant reduziert und das Gesamtmortalitätsrisiko innerhalb der ersten 12 Monate von IPF-Patienten halbiert1. Avastin® (Bevacizumab) stellt in der First-Line-Therapie des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) einen wichtigen Kombinationspartner dar2. In der Second-Line-Therapie ist Tarceva® (Erlotinib) aufgrund der Balance aus Wirksamkeit und Lebensqualität eine wertvolle Therapieoption3,4.

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Orthopäden und Unfallchirurgen gegen Besteuerung von Knochentransplantaten

Keine Geschäfte mit Organspenden!

 

Berlin (19. März 2015) - Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) fordert vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) die Korrektur des Umsatzsteueranwendungserlasses, der seit 1.1.2015 menschliche Knochenspenden nicht mehr als Organspenden ansieht. Die neue Auslegung des Organbegriffes durch das BMF führt zukünftig zur Besteuerung von sogenannten allogenen menschlichen Knochen. „Wir sehen keinen Sinn darin, Knochenspenden von Organspenden abzukoppeln. Auch Knochen sind Organe des menschlichen Körpers, mit einer Anbindung an das Nervensystem und an den Blutkreislauf. Menschen spenden aus altruistischen Gründen. Wir halten eine staatliche Einkommenserzielung in Form einer Umsatzsteuer auf Knochenspenden und -transplantate für falsch“, sagt Professor Bernd Kladny, Generalsekretär der DGOU.

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Demenz

Oliven gegen das Vergessen

 

Frankfurt am Main/Darmstadt (19. März 2015) - Längst gilt als erwiesen: Wer sich mediterran ernährt und körperlich und geistig aktiv ist, wird weniger wahrscheinlich an der Alterskrankheit Demenz leiden. Vor allem Oliven scheinen dabei eine Rolle zu spielen. Doch welche Inhaltsstoffe der kleinen ovalen Frucht sind es genau, die so hilfreich wirken? Dies will ein hessischer Verbund von Forschern der Frankfurter Goethe-Universität, der Technischen Universität (TU) Darmstadt und dem Darmstädter Unternehmen N-Zyme BioTec GmbH herausfinden. Das auf drei Jahre angelegte Projekt „NeurOliv“ hat ein Projektvolumen von 1,3 Millionen Euro und wird im Rahmen der High-Tech Initiative KMU-innovativ Biochance vom Bundesministerium für Forschung und Bildung gefördert.

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Mehr Präzision – weniger Nebenwirkungen

Neurophysiologen wollen Hirnschrittmacher bei Parkinson gezielter einsetzen

 

Tübingen (19. März 2015) – Die Tiefe Hirnstimulation (THS) durch elektrische Impulse eines Schrittmachers ist ein bewährtes Mittel gegen Bewegungsstörungen bei Parkinson. Neurophysiologen haben nun gezeigt, wie sie die THS entscheidend verbessern können. Anstelle einer gleichmäßigen Dauerstimulation sollen die Impulse nur noch dann abgegeben werden, wenn die kranken Nervenzellen auch tatsächlich aktiv sind. Auf der Pressekonferenz zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie (DGKN) am 19. März 2015 in Tübingen berichteten Experten über die ersten Ergebnisse und künftige Möglichkeiten adaptiver Hirnschrittmacher.

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Funktionsweise der erfolgreichen Therapiemethode für Parkinsonpatienten

Neue Erkenntnisse zur Tiefen Hirnstimulation

 

Tübingen (18. März 2015) - Tübinger Neurowissenschaftler kommen in einer neuen Studie der noch unvollständig verstandenen Funktionsweise der Tiefen Hirnstimulation (Deep Brain Stimulation – DBS) auf die Spur. DBS wird seit den 90er Jahren vor allem bei Parkinson-Patienten als eine der erfolgreichsten Behandlungsmöglichkeiten eingesetzt. Dabei werden Patienten Elektroden implantiert, die einen tiefliegenden Hirnbereich erreichen. Zur Therapie können elektrische Impulse verabreicht werden, die bei den meisten Patienten deutlich die Parkinson-Symptome Tremor (Zittern) und Rigor (Steifigkeit) vermindern und die Lebensqualität verbessern. Allein in Deutschland verfügen inzwischen mehr als 6.000 Patienten über einen solchen „Hirnschrittmacher“, die Operation wird zudem mehrere hundert Male im Jahr durchgeführt.

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Depression ist nicht gleich Depression

Die zwei Arten, depressiv zu sein

 

Bern, Schweiz (17. März 2015) - Berner Forschende konnten nachweisen, dass der Mangel verschiedener Botenstoffe im Gehirn jeweils unterschiedliche Arten von Depressionen verursacht. Dieser Befund könnte dazu beitragen, den Einsatz von Antidepressiva besser auf den Depressionstyp abzustimmen und dadurch ihre Wirksamkeit zu erhöhen.

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Einführung von OFEV® (Nintedanib) zur Therapie der idiopathischen Lungenfibrose

 

  • FEV® ab sofort in Deutschland zur Behandlung eines breiten Patientenspektrums der IPF verfügbar
  • EU-Zulassung basiert u. a. auf den Daten der Phase-III-Studien INPULSIS®-1 und -21
  • Nintedanib reduziert die jährliche Abnahme der Lungenfunktion etwa um die Hälfte und senkt das Risiko adjudizierter akuter Exazerbationen* um 68 %2

 

Ingelheim am Rhein (16. März 2015) – „Die Diagnose idiopathische Lungenfibrose war für mich ein Schock“, berichtet Patient Klaus G. „Mein chronischer Husten hatte plötzlich eine andere Bedeutung, nämlich dass ich an einer seltenen, tödlichen Lungenkrankheit leide.“ Bislang gab es für Ärzte und Patienten nur wenige Behandlungsmöglichkeiten  für die idiopathische Lungenfibrose (IPF) – eine Krankheit, deren Überlebensprognose schlechter als bei vielen Krebserkrankungen ist.3 Ab sofort steht mit OFEV® (Nintedanib) eine neue Therapieoption für ein breites Patientenspektrum in Deutschland zur Verfügung: OFEV® ist in der Europäischen Union (EU) seit 15. Januar 2015 bei Erwachsenen zur Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose zugelassen und seit 15. März 2015 im deutschen Markt verfügbar.1

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Herzkatheter

Wechsel der Methode reduziert Sterblichkeit deutlich

 

Bern, Schweiz (16. März 2015) - Aktuell erfolgt der Zugang zum Herzen bei Untersuchungen oder Behandlungen mit Herzkathetern meist via Leiste. Deutlich besser schneidet als Methode jedoch der Zugang übers Handgelenk ab. Dies zeigt eine internationale Studie, an der die Universität Bern massgeblich beteiligt ist, die heute in der Fachzeitschrift «Lancet» publiziert wurde.

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Stellungnahme eines unabhängigen US-Expertenkomitees

Empfehlungen zur generellen Drosselung des Kochsalzkonsums sind wissenschaftlich nicht begründet

 

Berlin (13. März 2015) - Durch Studienergebnisse nicht eindeutig zu begründen und damit wissenschaftlich nicht gerechtfertigt ist die Empfehlung, den Kochsalzkonsum generell unter 6 Gramm pro Tag zu drosseln. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Experten, die vom unabhängigen „Institute of Medicine“ (IOM) mit einer umfassenden Analyse der vorliegenden Studiendaten beauftragt wurden.

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Weltnierentag 2015

ADPKD – eine vernachlässigte Erkrankung mit dringendem Bedarf an zielgerichteter Therapie

 

Frankfurt am Main (12. März 2015) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist mit ca. 10 Millionen nachgewiesenen Betroffenen eine der häufigsten Erbkrankheiten weltweit.1 Die ADPKD ist eine chronische, progressive Krankheit, bei der es zur Zystenbildung in den Nieren und anderen Organen kommt und die in einem Nieren-versagen mündet.2 Bisher kann ADPKD nur symptomatisch behandelt werden. Die Erkrankung hat erhebliche physische und psychische Auswirkungen auf die Betroffenen und deren Familien. Insbesondere die Aussicht auf eine Dialyse oder Nierentransplantation ist für viele Patienten sehr belastend. Auch extrarenale Komplikationen und Begleiterkrankungen sowie Schmerzen im Bereich der Nieren schränken die Lebensqualität immer weiter ein. Da die ADPKD und ihre Folgen oft unterschätzt werden, empfiehlt das European ADPKD Forum (EAF), Gesundheitspersonal und breite Öffentlichkeit gegenüber ADPKD mehr zu sensibilisieren.3 Zudem solle die Entwicklung von zielgerichteten Therapiemöglichkeiten gefördert werden, die den Nierenfunktionsverlust verzögern und den Patienten eine neue Lebensperspektive geben können.3

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Weltnierentag am 12. März 2015: Geben Sie Acht auf Ihre Nieren. Quelle: Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN), 19.02.2015 (tB) Weltnierentag am 12. März 2015

Geben Sie Acht auf Ihre Nieren

 

Berlin (12. März 2015) - Heute ist Weltnierentag: Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren - Dialyse oder Transplantation - angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden treffen, besonders gefährdet sind aber Raucher, Diabetiker, Menschen mit Bluthochdruck oder starkem Übergewicht. Mit acht einfachen Maßnahmen kann jeder seine Nieren schützen.

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Abb.: Öffentliche Toiletten sind Hygiene-Hotspots. Viele Menschen verkehren dort und hinterlassen ihre Spuren. Foto: Michael Bernkopf/Vetmeduni ViennaListerien-Check in öffentlichen Toiletten Wiens

 

Wien, Österreich (3. März 2015) - Die Wiener Toiletten stehen im Mittelpunkt einer Studie der Forschungsgruppe „Globale Lebensmittelsicherheit“ an der Vetmeduni Vienna. WissenschafterInnen untersuchten darin 224 öffentliche Wiener Klosetts, das sind etwa 91 Prozent aller öffentlichen Toiletten in der Hauptstadt, auf den Lebensmittelkeim Listeria monocytogens. Das Resultat: Zwei Prozent aller untersuchten WCs waren mit dem Bakterium verunreinigt. WC-Anlagen in Parks und in der Nähe von Märkten sind häufiger mit dem Keimbelastet als WCs in Einkaufszentren oder Bahnhöfen. Die Studie wurde im Journal Zoonoses and Public Health veröffentlicht.

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Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) legt Anfang 2016 einen Qualitätsrahmen für Beratung und Schulung in der Pflege vor

ZQP entwickelt Qualitätsrahmen für Beratung in der Pflege

 

Berlin (3. März 2015) - Pflegerische Versorgung findet in Deutschland überwiegend in Familien statt. Um pflegende Angehörige zu unterstützen und die Qualität der familialen Pflege zu sichern, kommt Beratung und Schulung in der Pflege eine zentrale Rolle zu. Zwar ist das Angebot dazu in Deutschland vielfältig – aber auch kaum zu überschauen. Außerdem sind die Beratungsangebote nicht für alle Ratsuchenden in gleicher Qualität verfügbar.

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AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen

176 Frühchen-Kliniken im Vergleich

 

Göttingen (2. März 2015) - Auf der Internetseite www.perinatalzentren.org können ab sofort qualitätsrelevante Informationen zu bundesweit 176 Kliniken abgerufen werden, die Frühchen mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500g behandeln. Die Internetseite wurde erstmals Ende Februar 2014 im Internet freigeschaltet. Die abrufbaren Informationen gingen auf die freiwillige Teilnahme von zunächst 90 Kliniken zurück. „Dass jetzt doppelt so viele Perinatalzentren ihre Daten bereit stellen, spricht zum einen für den Erfolg der Seite und zum anderen dafür, dass die Krankenhäuser bereit sind, ein hohes Maß an Transparenz an den Tag zu legen“, sagt Prof. Joachim Szecsenyi, Geschäftsführer des AQUA-Instituts.

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IQWiG-Mitarbeiter weisen erheblichen Informationszugewinn durch Dossiers und Dossierbewertungen nach

Frühe Nutzenbewertung erhöht Studiendatentransparenz

 

Köln (2. März 2015) - Vier Jahre sind seit der Einführung des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) verstrichen. In erster Linie sollte es dazu dienen, die steigenden Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen einzudämmen. Aber die frühen Nutzenbewertungen, die das AMNOG für neue Wirkstoffe vorsieht, bringen auch Informationen aus klinischen Studienberichten ans Licht, die bislang unveröffentlicht blieben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) haben diesen Aspekt näher untersucht und in einem Artikel im British Medical Journal beleuchtet.

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Tipps und Tricks aus der Praxis für die Praxis: Schöne Narben – ist das möglich? Einflussfaktoren auf pathologische Wundheilung und Narbenbildung – kennen und berücksichtigen. Unphysiologische Narben stellen für den Patienten oft ein erhebliches ästhetisches und psychisches Problem dar. Um hier ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist es wichtig, die Einflussfaktoren für eine pathologische Wundheilung und Narbenbildung (zum Beispiel genetische Vorbelastung und Lokalisation der Läsion) zu kennen und klinisch zu berücksichtigen. Unphysiologische Narben stellen für den Patienten oft ein erhebliches ästhetisches und psychisches Problem dar. Um hier ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist es wichtig, die Einflussfaktoren für eine pathologische Wundheilung und Narbenbildung (zum Beispiel genetische Vorbelastung und Lokalisation der Läsion) zu kennen und klinisch zu berücksichtigen. Denn durch vorausschauende Narbenprophylaxe sowohl chirurgisch als auch medikamentös und frühzeitige Behandlung kann der Prozess der Narbenbildung positiv beeinflusst werden. Auch ältere Narben können korrigiert oder abgemildert werden. Quelle: Vortrag Dr. med. Dirk-J. Danneberg – Bundeskongress Chirurgie, 01.03.2015, Nürnberg. Photo: Tom MillerTipps und Tricks aus der Praxis für die Praxis

Schöne Narben – ist das möglich?

 

  • Einflussfaktoren auf pathologische Wundheilung und Narbenbildung – kennen und berücksichtigen

 

Nürnberg (1. März 2015) - Unphysiologische Narben stellen für den Patienten oft ein erhebliches ästhetisches und psychisches Problem dar. Um hier ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist es wichtig, die Einflussfaktoren für eine pathologische Wundheilung und Narbenbildung (zum Beispiel genetische Vorbelastung und Lokalisation der Läsion) zu kennen und klinisch zu berücksichtigen. Denn durch vorausschauende Narbenprophylaxe sowohl chirurgisch als auch medikamentös und frühzeitige Behandlung kann der Prozess der Narbenbildung positiv beeinflusst werden. Auch ältere Narben können korrigiert oder abgemildert werden.

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Bayer ehrt zum dritten Mal Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung: Vorbildliche Hämophilie-Projekte erhalten PHILOS Förderpreis. PHILOS, der Bayer Förderpreis für Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung, geht in die dritte Runde: Am Rande der 59. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) hat eine sechsköpfige Jury die Gewinner geehrt. Mit drei Hauptpreisen und einem Publikumspreis im Gesamtwert von 20.000 Euro sind vier vorbildliche Initiativen und Projekte ausgezeichnet worden, die dazu beitragen, das Leben von Menschen mit der so genannten Bluterkrankheit (Hämophilie) zu erleichtern. Mit dem für den gemeinnützigen Zweck gebundenen Preisgeld soll die Realisierung oder Fortsetzung der Projekte gesichert werden. Photo: Bayer HealthCareBayer ehrt zum dritten Mal Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung

Vorbildliche Hämophilie-Projekte erhalten PHILOS Förderpreis

 

                      • Platz 1 für das Wochenendseminar „Hämophilie im Alter“ der IGH e.V.
  • Platz 2 geht an DHG-Ferienlager-Austauschprojekt für ausländische Twinning-Partner
  • Platz 3 für die Patiententreffen als Teil der ganzheitlichen Hämophilietherapie im Gerinnungszentrum Rhein-Ruhr
  • Publikumsfavorit sind die USA-Reisen für hämophile Jugendliche der DHG e.V.

 

Düsseldorf (25. Februar 2015) – PHILOS, der Bayer Förderpreis für Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung, geht in die dritte Runde: Am Rande der 59. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) hat eine sechsköpfige Jury die Gewinner geehrt. Mit drei Hauptpreisen und einem Publikumspreis im Gesamtwert von 20.000 Euro sind vier vorbildliche Initiativen und Projekte ausgezeichnet worden, die dazu beitragen, das Leben von Menschen mit der so genannten Bluterkrankheit (Hämophilie) zu erleichtern. Mit dem für den gemeinnützigen Zweck gebundenen Preisgeld soll die Realisierung oder Fortsetzung der Projekte gesichert werden.

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ASH 2014: Chronisch myeloische Leukämie (CML)

Ponatinib bewirkt in der Drittlinie wahrscheinlich höchste Ansprechraten

 

Frankfurt am Main (23. Februar 2015) - Ponatinib ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) der dritten Generation, der seit 2013 das Armamentarium in der Behandlung der chronisch myeloischen Leukämie (CML) bereichert. Beim Annual Meeting der American Society of Hematology (ASH) 2014 in San Francisco wurden Langzeitergebnisse zu Sicherheit und Wirksamkeit von Ponatinib vorgestellt und eine Einordnung in Bezug auf andere Drittlinientherapien unternommen.

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