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29 | 11 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Umfassende Hilfe für Alpha-1-Patienten

Das AlphaCare Serviceprogramm ist gestartet

 

Frankfurt am Main (19. November 2014) – Schätzungen zufolge sind in Deutschland etwa 8.000 bis 16.000 Menschen von einem schweren Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (Alpha-1) betroffen.1-3 Experten gehen davon aus, dass die Erberkrankung, die sich in Form einer chronisch obstruktiven Bronchitis mit Lungenemphysem äußern kann, bislang bei nur zehn Prozent der Betroffenen diagnostiziert wurde.1-3 „Da Alpha-1 noch relativ unbekannt ist, haben Patienten viele Fragen und benötigen spezielle Unterstützung im Alltag“, so Prof. Dr. Felix Herth, Heidelberg. Genau hier setzt AlphaCare an – das neue kostenfreie Serviceprogramm für Alpha-1-Patienten, ihre Angehörigen und Interessierte. AlphaCare soll bei der Bewältigung der Krankheit unterstützen und dazu beitragen, die Versorgungssituation von Alpha-1-Patienten zu verbessern.

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Stärkt Milch die Knochen - oder nicht?

Kalzium ist wichtig für die Knochengesundheit

 

Sinsheim (17. November 2014) - Da Kuratorium Knochengesundheit e.V. mahnt zur Vorsicht bei der Interpretation der Ergebnisse einer aktuellen schwedischen Beobachtungsstudie. Kalzium aus allen Lebensmitteln ist wichtig für die Knochengesundheit e.V. Eine aktuelle schwedische Beobachtungsstudie, publiziert im British Medical Journal, weckt Befürchtungen, dass ein erhöhter Milchkonsum nicht die Gefahr von Knochenbrüchen verringert und sogar das Risiko für einen vorzeitigen Tod erhöht. Spiegel Online berichtete am 29. Oktober 2014 unter der Schlagzeile „Stärkt Milch die Knochen - oder nicht?

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Herstellerdossier liefert für kein Anwendungsgebiet geeignete Daten:

Typ-2-Diabetes: Zusatznutzen von Canagliflozin plus Metformin ist nicht belegt

 

Köln (17. November 2014) - Die Fixkombination von Canagliflozin mit Metformin (Handelsname Vokanamet) ist seit April 2014 für Erwachsene mit Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun in einer Dossierbewertung überprüft, ob die neue Wirkstoffkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller für keines der möglichen Anwendungsgebiete geeignete Daten vorgelegt hat.

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Vergleich unterschiedlicher Therapieregime macht eindeutige Zurückführung der Wirkung auf den Wirkstoff unmöglich

Empagliflozin bei Typ-2-Diabetes: Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (17. November 2014) - Empagliflozin (Handelsname Jardiance) ist seit Mai 2014 für Erwachsene zugelassen, die an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt sind und bei denen eine Ernährungsumstellung und Bewegung zur Blutzuckerkontrolle nicht ausreichen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob der Wirkstoff bei diesen Patientengruppen gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien einen Zusatznutzen bietet.

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Behandlungserfahrung mit Elvanse®: 1 Jahr Lisdexamfetamin bei ADHS: Experten ziehen positive Bilanz. Nach rund einem Jahr Behandlungserfahrung mit dem Prodrug-Stimulans Elvanse® (Lisdexamfetamindimesilat – LDX) zogen Experten auf der BKJPP-Jahrestagung eine positive Bilanz. Die in Studien gezeigte starke Wirksamkeit von LDX auf die ADHS-Kernsymptomatik und die lange Wirkdauer von 13 Stunden nach Einnahme (1,2) konnten in der Praxis bestätigt werden. Die Einmalgabe kann sich positiv auf die Therapiemotivation auswirken. Patienten mit einer Störung des Sozialverhaltens, Stimmungsschwankungen oder einer schlechten Adhärenz scheinen in besonderem Maße von LDX zu profitieren. Photo: Tom MillerBehandlungserfahrung mit Elvanse®

1 Jahr Lisdexamfetamin bei ADHS: Experten ziehen positive Bilanz

 

Weimar (14. November 2014) – Nach rund einem Jahr Behandlungserfahrung mit dem Prodrug-Stimulans Elvanse® (Lisdexamfetamindimesilat – LDX) zogen Experten auf der BKJPP-Jahrestagung eine positive Bilanz. Die in Studien gezeigte starke Wirksamkeit von LDX auf die ADHS-Kernsymptomatik und die lange Wirkdauer von 13 Stunden nach Einnahme (1,2) konnten in der Praxis bestätigt werden. Die Einmalgabe kann sich positiv auf die Therapiemotivation auswirken. Patienten mit einer Störung des Sozialverhaltens, Stimmungsschwankungen oder einer schlechten Adhärenz scheinen in besonderem Maße von LDX zu profitieren.

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Zwei Tricks können das Einnehmen großer Tabletten oder Kapseln deutlich erleichtern: Probleme beim Pillenschlucken? Die Technik macht´s. Wer bestimmte Tricks anwendet, tut sich mit dem Tablettenschlucken leichter: Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um Professor Dr. Walter E. Haefeli haben erstmals im Rahmen einer Studie zwei Techniken überprüft, die das Einnehmen von Tabletten und Kapseln erleichtern sollen. Dazu schluckten 151 gesunde Probanden wirkstofffreie Tabletten und Kapseln in verschiedenen Größen zunächst wie sie es gewohnt waren, dann streng nach Anleitung der Wissenschaftler. Rund zwei Drittel von ihnen berichteten anschließend, dass sie so mit den großen Tabletten besser zurechtkamen und auch große Kapseln machten im Durchschnitt neun von zehn Teilnehmern keine Probleme mehr. Die Techniken bewährten sich selbst bei den Testpersonen, die nach eigenen Angaben allgemein Schwierigkeiten mit dem Tablettenschlucken haben. Ihre Beurteilung fiel nur geringfügig schlechter aus als die der anderen Probanden. Photo: Uni HeidelbergZwei Tricks können das Einnehmen großer Tabletten oder Kapseln deutlich erleichtern

Probleme beim Pillenschlucken?
Die Technik macht´s

 

Heidelberg (13. November 2014) - Wer bestimmte Tricks anwendet, tut sich mit dem Tablettenschlucken leichter: Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um Professor Dr. Walter E. Haefeli haben erstmals im Rahmen einer Studie zwei Techniken überprüft, die das Einnehmen von Tabletten und Kapseln erleichtern sollen. Dazu schluckten 151 gesunde Probanden wirkstofffreie Tabletten und Kapseln in verschiedenen Größen zunächst wie sie es gewohnt waren, dann streng nach Anleitung der Wissenschaftler. Rund zwei Drittel von ihnen berichteten anschließend, dass sie so mit den großen Tabletten besser zurechtkamen und auch große Kapseln machten im Durchschnitt neun von zehn Teilnehmern keine Probleme mehr. Die Techniken bewährten sich selbst bei den Testpersonen, die nach eigenen Angaben allgemein Schwierigkeiten mit dem Tablettenschlucken haben. Ihre Beurteilung fiel nur geringfügig schlechter aus als die der anderen Probanden.

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Multiple Sklerose

Dresdner Forscher identifizieren wesentlichen Akteur bei der Entstehung

 

Dresden (13. November 2014) - Ein Team aus Neurologen und Immunologen der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus sowie Kollegen der Neuropathologie des Universitätsklinikums Göttingen hat eine Zelle identifiziert, die eine wichtige Bedeutung bei der Entstehung der Multiplen Sklerose (MS) haben könnte. Bislang lag das Augenmerk der Wissenschaftler hauptsächlich auf den T-Zellen und ihren Wechselwirkungen. Jetzt ist es gelungen, in der Kausalkette einen Schritt zurück zu gehen. Sogenannte slan dendritische Zellen (slanDC) sind an der Aktivierung der T-Zellen im Gehirn beteiligt und tragen so zur MS-assoziierten Autoimmunreaktion bei.

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Kurze Tage, dunkle Zeiten

Warum Sonnenlicht Patienten mit Multipler Sklerose gut tut

 

Berlin (12. November 2014) - Der Lichtmangel im Winter drückt nicht nur aufs Gemüt – das fehlende Sonnenlicht belastet auch das Immunsystem und kann den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) negativ beeinflussen. Tatsächlich erkranken Menschen seltener an Multipler Sklerose, wenn sie in Regionen mit starker Sonneneinstrahlung leben. Je weiter weg vom Äquator sie wohnen, desto schlechter für die MS-Patienten: Jeder Breitengrad weiter entfernt verstärkt die Krankheit durch den Lichtmangel im Winter. Das rechneten Wissenschaftler nun in der bislang größten internationalen Studie zu diesem Thema aus.

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Angststörungen

Oxytocin hilft, Ängste besser zu bewältigen

 

Bonn (12. November 2014) - Furcht einflößende Erfahrungen verschwinden nicht so schnell aus dem Gedächtnis. Ein Forscherteam unter Federführung des Bonner Universitätsklinikums konnte nun in einer Studie zeigen, dass das Bindungshormon Oxytocin das Angstzentrum im Gehirn hemmt und Furchtreize stärker abklingen lässt. Diese Grundlagenforschung könnte auch eine neue Ära in der Behandlung von Angststörungen einleiten. Die Studie ist bereits vorab online im Fachjournal „Biological Psychiatry“ erschienen. Die Druckausgabe folgt in einigen Wochen.

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Diakonie Deutschland setzt sich für ein generelles Verbot der organisierten Sterbehilfe ein

Keinen Tod auf Rezept!

 

Berlin (12. November 2014) - Die Selbsttötung des ehemaligen MDR-Intendanten Udo Reiter und der ärztlich begleitete Suizid der unheilbar erkrankten 29-jährigen Brittany Maynard in den USA haben in Deutschland die Diskussion über den assistierten Suizid angefacht. Im kommenden Jahr will der Bundestag eine gesetzliche Neuregelung für die Beihilfe zur Selbsttötung verabschieden. Nach geltendem Recht ist in Deutschland aktive Sterbehilfe, insbesondere die Tötung auf Verlagen, verboten. Nicht strafbar ist - bislang - die Beihilfe zum Suizid, auch in ihrer gewerblichen, gewinnorientierten sowie generell in organisierter Form.

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DKG zum Krankenhaus-Barometer 2014

42 Prozent der Krankenhäuser machen Verluste

 

Berlin (12. November 2014) - "Dass die Lage der Krankenhäuser trotz Finanzierungshilfen der Bundesregierung sehr angespannt ist, unterstreicht, dass die Regelfinanzierungsmechanismen für Betriebs- und Investitionskosten nicht in Ordnung sind", bewertet Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), das Ergebnis des aktuellen Krankenhaus Barometers des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI). In beiden Bereichen, so fordert Baum, müsse die von der Politik geplante Krankenhausreform deutliche Verbesserungen bringen.

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Erneut fehlender Nutzenbeleg für Epilepsie-Wirkstoff Perampanel

G-BA weist Vorwürfe des Herstellers zurück

 

Berlin (11. November 2014) - Zur Kritik des Pharmaunternehmens Eisai an dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dem Arzneimittel Fycompa® mit dem Wirkstoff Perampanel auch im Rahmen einer erneuten Nutzenbewertung keinen Zusatznutzen zuzusprechen, erklärte der unparteiische Vorsitzende des G-BA, Josef Hecken, heute in Berlin:

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Veränderungen im Energiestoffwechsel könnten schnelle Wirkung von Ketamin bei Depressionen erklären

Ketamin als Antidepressivum

 

München (11. November 2014) - Die heute gängigen Antidepressiva wirken bei einem Drittel aller Patienten mit Depressionen nicht. Das Medikament Ketamin besitzt einen speziellen Wirkmechanismus und lindert die Symptome auch bei therapieresistenten Patienten bereits innerhalb weniger Stunden. Für die Entwicklung alternativer Medikamente, die genauso schnell ansprechen wie Ketamin aber deutlich weniger Nebenwirkungen haben, ist ein besseres Verständnis der molekularen Grundlagen entscheidend. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München haben nun erstmals veränderte Stoffwechselprodukte, betroffene Signalwege und mögliche Biomarker bei Mäusen identifiziert, die für eine erfolgreiche Behandlung mit Ketamin entscheidend sind.

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Abb. oben: Deutliche Zeitersparnis bei Gabe von MabThera SC: Applikation in nur etwa 5 Minuten. Photo: Roche PharmaB-Zell-Lymphome

Patienten bevorzugen subkutanes MabThera

 

München (5. November 2014) - MabThera® (Rituximab, Roche) ist seit vielen Jahren fest etablierter Standard in der Therapie des follikulären (FL) und des diffusgroßzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL). Eine innovative Weiterentwicklung dieses Standards ist die im März 2014 zugelassene neue subkutane (SC) Formulierung des bewährten CD20-Antikörpers. Im Vergleich zur intravenösen Applikation bietet Rituximab subkutan den Patienten eine erheblich kürzere und einfachere Therapie – und dies bei gleicher Wirksamkeit und Sicherheit. Erste Daten der PrefMab-Studie zeigen, wie wichtig diese Vorteile für die Patienten sind: Mehr als acht von zehn Patienten gaben an, die neue subkutane Darreichungsform der intravenösen Applikation vorzuziehen. Welchen Stellenwert MabThera SC für die klinische Praxis hat, wurde im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG im Klinikum München-Schwabing erläutert.

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Früher Einstieg in die Therapie und vermindertes Hypoglykämierisiko mit Insulin glargin sind Wegbereiter für eine erfolgreiche Insulintherapie. Seit über 14 Jahren ist Insulin glargin (Lantus®) ein wichtiger Begleiter von bereits acht Millionen Menschen mit Diabetes weltweit, wurde in mehr als 1.500 Publikationen bedacht und ist das am meisten verordnete Basalinsulin“, so Prof. Hellmut Mehnert, München.1,2 Die Vorzüge der Insulintherapie mit Insulin glargin zeigen sich dabei sowohl für die Therapie der Menschen mit Typ-1 als auch mit Typ-2-Diabetes. Photo: Tom MillerDiabetes

Früher Einstieg in die Therapie und vermindertes Hypoglykämierisiko mit Insulin glargin sind Wegbereiter für eine erfolgreiche Insulintherapie

 

Frankfurt-Sulzbach (4. November 2014) – „Seit über 14 Jahren ist Insulin glargin (Lantus®) ein wichtiger Begleiter von bereits acht Millionen Menschen mit Diabetes weltweit, wurde in mehr als 1.500 Publikationen bedacht und ist das am meisten verordnete Basalinsulin“, so Prof. Hellmut Mehnert, München.1,2 Die Vorzüge der Insulintherapie mit Insulin glargin zeigen sich dabei sowohl für die Therapie der Menschen mit Typ-1 als auch mit Typ-2-Diabetes.

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Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und Pflegefachkräfte zeigen der Politik die „Gelbe Karte“ und warnen eindringlich vor den Folgen der ökonomisierten Medizin: Ein Bild ersetzt 1000 Worte - Kongressteilnehmer zeigen Gelbe Karte für Politik. Das Präsidentensymposium des Deutschen Schmerzkongresses 2014 in Hamburg widmete sich in diesem Jahr mit der 'Ökonomisierung ärztlichen Handelns' einem besonders brisanten Thema und endete in einer bemerkenswerten Aktion. Um die Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems aufrechtzuerhalten und die Kosten für medizinische Leistungen vergleichbar und kontrollierbar zu machen, wurde die Medizin in den letzten Jahren zunehmend ökonomisiert. Die Privatisierung vieler Kliniken und der Verdrängungswettbewerb zwischen den Krankenhäusern wirkte dabei wie ein Katalysator.Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und Pflegefachkräfte zeigen der Politik die „Gelbe Karte“ und warnen eindringlich vor den Folgen der ökonomisierten Medizin

Ein Bild ersetzt 1.000 Worte - Kongressteilnehmer zeigen Gelbe Karte für Politik

 

Hamburg (3. November 2014) - Das Präsidentensymposium des Deutschen Schmerzkongresses 2014 in Hamburg widmete sich in diesem Jahr mit der "Ökonomisierung ärztlichen Handelns" einem besonders brisanten Thema und endete in einer bemerkenswerten Aktion. Um die Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems aufrechtzuerhalten und die Kosten für medizinische Leistungen vergleichbar und kontrollierbar zu machen, wurde die Medizin in den letzten Jahren zunehmend ökonomisiert. Die Privatisierung vieler Kliniken und der Verdrängungswettbewerb zwischen den Krankenhäusern wirkte dabei wie ein Katalysator.

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Augenärzte raten zu gänzlich nüchternen Autofahrten

Schon ein Bier verschlechtert die Nachtsicht

 

München (30. Oktober 2014) – Dass schon geringe Mengen Alkohol den Sehsinn „vernebeln“, belegen Augenärzte jetzt wissenschaftlich: Das in alkoholischen Getränken enthaltene Ethanol stört den natürlichen Tränenfilm des Auges, so eine spanische Studie. Dies verschlechtert das Sehvermögen bei Nacht und erhöht die Licht- und Blendempfindlichkeit. Alkoholische Getränke beeinträchtigen also nicht nur generell das Reaktionsvermögen des Fahrers, sondern wirken auch direkt auf die Augen. Diese Effekte treten schon nach Verzehr geringer Mengen Alkohol auf und schränken die Fahrtüchtigkeit ein. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft(DOG) rät Autofahrern deshalb, insbesondere vor nächtlichen Fahrten gänzlich auf alkoholische Getränke zu verzichten.

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Gier als Persönlichkeitsmerkmal und riskantes Verhalten

Gierige Menschen lernen schlechter aus ihren Fehlern

 

Würzburg (29. Oktober 2014) - Wissenschaftler der Universität Würzburg konnten einen Zusammenhang zwischen Gier als Persönlichkeitsmerkmal und riskantem Verhalten herstellen. Über die Ergebnisse ihrer Studie berichtet das Fachmagazin Social Neuroscience in seiner aktuellen Ausgabe. Hochriskante Spekulationen von Mitarbeitern der Finanzdienstleistungsbranche trugen zu einem Teil zum Auftreten der Finanzkrise bei. Im Sommer 2007 weitet sich die US-amerikanische Immobilienkrise zu einer weltweiten Finanzkrise aus, deren Folgen bis heute die Märkte belasten.

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Klinische Neurophysiologen fordern verbindliche Qualitätssicherung

Häufige Epilepsie-Fehldiagnosen verhindern

 

Darmstadt (29. Oktober 2014) – In einer Stellungnahme von Juli 2013 schätzte die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN), dass bei bis zu 25 Prozent der Patienten mit Krampfanfällen oder Bewusstseinsstörungen fälschlicherweise Epilepsie diagnostiziert wird. Der Grund dafür sei in der Regel eine falsche Interpretation der Hirnströme. Ein aktueller Beitrag in der Fachzeitschrift „Aktuelle Neurologie“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) bestätigt die Einschätzung der Fachgesellschaft und verweist auf Studien, die noch höhere Fehlerquoten ausmachen. Demnach könnten in bestimmten Zuweisungszentren sogar 30 bis 35 Prozent der Epilepsie-Diagnosen falsch sein. Um häufige EEG-Fehlinterpretationen zu vermeiden, fordert die DGKN eine verbindliche Qualitätssicherung basierend auf den Zertifikaten der Fachgesellschaft.

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Abb. 1: Mittels Sensoren, die am Hut des Rollstuhlfahrers angebracht sind, kann der Rollstuhl durch Bewegungen des Kopfes intuitiv gesteuert werden. Foto: Oliver DietzeSensorsystem

Rollstuhl über Kopfbewegungen steuern

 

Saarbrücken (29. Oktober 2014) - Ein Team aus sechs Studentinnen und Studenten der Fächer Mechatronik sowie Mikrotechnologie und Nanostrukturen hat an der Saar-Uni ein System entwickelt, das es möglich macht, einen Elektrorollstuhl nur mit Kopfbewegungen zu steuern. Es beruht auf empfindlichen Sensoren, die am Rollstuhl und – versteckt etwa in einem Hut – am Kopf des Rollstuhlfahrers angebracht sind.

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Rote-Hand-Brief zu Beofenac® (Aceclofenac)

Neue Gegenanzeigen und Warnhinweise

 

Bonn (28. Oktober 2014) - Die Firma Almirall Hermal GmbH informiert darüber, dass die Therapie mit Aceclofenac ähnlich wie die mit Diclofenac und selektiven COX-2-Inhibitoren mit einem erhöhten Risiko arterieller thrombotischer Ereignisse assoziiert ist. Aceclofenac ist jetzt kontraindiziert bei Patienten mit ischämischer Herzerkrankung, peripherer Gefäßkrankheit, zerebrovaskulärer Krankheit oder bestehender kongestiver Herzinsuffizienz (New York Heart Association NYHA -Klassifikation II-IV).

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medi_logo_zone_fuer_webDeutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie

medi auf dem DKOU Kongress 2014

 

Berlin (28. Oktober 2014) - Treffen Sie medi auf dem DKOU Kongress 2014. medi freut sich auf alle Messebesucher und Medienvertreter in Halle 4.2, Stand-Nr. 43 auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie von Dienstag, 28. Oktober bis Freitag, 31. Oktober 2014, Messegelände Berlin, Jafféstraße, Eingang Süd. medi präsentiert Neues und Bewährtes für die erfolgreiche orthopädische Therapie.

 

 

 

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Foto v.l.n.r: Irene Hößl, Antje Koeppe, Peter Bechtel, Isabella Dominikowski, Ludger Risse, Margarete Post, Gerhard Witte. Photo: Bundesverband PflegemanagementBundesverband Pflegemanagement

Der neue Vorstand ist gewählt

 

Berlin (27. Oktober 2014) - Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung am 23. Oktober 2014 wurde turnusgemäß der neue Vorstand gewählt. Peter Bechtel wurde mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt als Vorstandsvorsitzender bestätigt.

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Glauben in der Ich-Gesellschaft

 

Bern, Schweiz (27. Oktober 2014) - Zunehmend entscheidet jeder für sich allein, was er glauben und praktizieren will. Die religiöse Wahlfreiheit setzt die Glaubensgemeinschaften unter Druck: Sie stehen in Konkurrenz zu säkularen Freizeitangeboten. Dies sind die Ergebnisse einer vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Studie, deren Schlussbericht nun in Buchform vorliegt.

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Kopfschmerzen: Vagusnervstimulation bekämpft Migräne.Bei Patienten mit chronischer Migräne hilft oft nur eine Therapie mit starken Medikamenten wie Topiramat oder OnabotulinumtoxinA. Jetzt gibt es erstmals ein Verfahren, das Migräneanfälle durch nichtinvasive Stimulation des Vagusnervs verhindern oder reduzieren kann und dabei eine vergleichbare Wirksamkeit wie der bisherige „Goldstandard“ in der Migränetherapie aufweist, jedoch bei einem deutlich überlegenem Nutzen-Risiko-Verhältnis. Eine aktuelle randomisierte kontrollierte Studie belegt Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit des einfach zu bedienenden Gerätes VITOS®, zur transkutanen Vagusnervstimulation (t-VNS®). Photo: CerbotecKopfschmerzen

Vagusnervstimulation bekämpft Migräne

 

                                    • Sichere und nebenwirkungsarme nichtinvasive Therapie gegen Migräne
                                    • Studie zeigt vergleichbare Wirksamkeit wie bisheriger „Goldstandard“ in der Migränetherapie
                                    • Betroffene können sich selbst behandeln

 

Hamburg (23. Oktober 2014) – Bei Patienten mit chronischer Migräne hilft oft nur eine Therapie mit starken Medikamenten wie Topiramat oder OnabotulinumtoxinA. Jetzt gibt es erstmals ein Verfahren, das Migräneanfälle durch nichtinvasive Stimulation des Vagusnervs verhindern oder reduzieren kann und dabei eine vergleichbare Wirksamkeit wie der bisherige „Goldstandard“ in der Migränetherapie aufweist, jedoch bei einem deutlich überlegenem Nutzen-Risiko-Verhältnis. Eine aktuelle randomisierte kontrollierte Studie belegt Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit des einfach zu bedienenden Gerätes VITOS®, zur transkutanen Vagusnervstimulation (t-VNS®).

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Erfahrungs-, lebenswelt- und versorgungssystemorientiertes Case Management für ältere drogenabhängige Menschen

Drogenabhängigkeit im Alter

 

Köln (23. Oktober 2014) - Im Rahmen der Förderlinie „Soziale Innovationen für Lebensqualität in der alternden Gesellschaft – SIL-QUA-FH“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung war das DISuP der KatHO NRW erneut in der Antragsstellung erfolgreich. Zum 1. November 2014 startet an der Abteilung Köln das dreijährige Projekt „Alters-CM3“ als Kooperationsprojekt mit der Hochschule Koblenz unter Beteiligung von 11 Praxisinstitutionen.

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Quelle: gvw - Gesellschaft für Versorgungskonzepte in der Wundbehandlung mbHDas erfolgreiche Behandlungskonzept

WZ®-WundZentrum nun auch in Baden-Württemberg

 

Ulm (22. Oktober 2014.) - Heute fand die offizielle Eröffnungsveranstaltung des WZ®-Wund-Zentrums in Ulm statt. Seit dem 1. Oktober bietet es als erstes WZ®-WundZentrum in Baden-Württemberg Patienten mit chronischen Wunden eine umfassende und leitliniengerechte Behandlung an. Hilde Mattheis, Mitglied des Deutschen Bundestages und Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, stellte in Ihrem Grußwort heraus, wie wichtig der Ausbau der Versorgungssituation in der Region ist. Prof. Dr. med. Ralf Lobmann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Geriatrie am Bürgerhospital in Stuttgart, und Dr. med. Christoph Busch, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten der Universitäts-Hautklinik in Tübingen, stellten aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse zur Therapie chronischer Wunden vor.

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