Home
27 | 02 | 2015
KrankenPflege-Journal - aktuell
PDF Drucken E-Mail

Actelion_LogoPulmonal arterielle Hypertonie (PAH)

Ein Jahr Macitentan (Opsumit®) bei PAH - deutlich verlangsamte Progression, weniger Hospitalisierung

 

Berlin (21. Februar 2015) – Seit einem Jahr bewährt sich der orale, duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist (ERA) Macitentan (Opsumit®) bei der Therapie von Patienten mit PAH in Deutschland. Dabei hat Macitentan seinen Langzeit-Nutzen nicht nur in der Monotherapie, sondern auch in Kombination mit anderen spezifischen PAH-Medikamenten unter Beweis gestellt und einen neuen  Maßstab in der Behandlung der PAH gesetzt. Macitentan verzögert langfristig die Progression der lebensbedrohlichen Erkrankung und reduziert Hospitalisierungen, wie aktuelle Daten zeigen.1,2 „In der Zulas­sungsstudie SERAPHIN konnte mit Macitentan erstmals ein PAH-Medikament erfolgreich an „robusten und patientenrelevanten“ Zielparametern sowie am langfristigen Therapie-Outcome gemes­sen werden“, betonte Prof. Dr. Stephan Rosenkranz, Köln, während des von Actelion organisierten 11. Deutschen P(A)H-Forums in Berlin. Neben interaktiven Kasuistik-Workshops bot die CME-zertifizierte Fortbildungsveranstaltung den Teilnehmern rege Dis­kussionsrunden sowie interdisziplinären Gedankenaustausch zum aktuellen Stand der Forschung und Praxis bei PAH.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb. 1: Hämorrhoidalleiden haben verschiedene Ursachen: angeborene oder altersbedingte Bindegewebsschwäche, Bewegungsmangel häufig zusammen mit Übergewicht, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme und ballaststoffarme Ernährung mit Neigung zu Verstopfung / vermehrtem Pressen. ©ThinkstockHametum bei Hämorrhoidalleiden

Zauberhaftes für den Po

 

Karlsruhe (20. Februar 2015) - Über Jahrhunderte hinweg haben die verschiedenen Kulturen überall auf der Welt ihre ureigenen Heilpflanzenkenntnisse erworben. Vor allem die amerikanischen Ureinwohner, die sich immer als Teil der Natur betrachtet haben, sind dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangt. So haben wir den Cherokee-Indianern das Wissen um einen Waldbaum zu verdanken, der als virginische Zaubernuss bekannt ist. Nicht nur der Name dieses bis zu zehn Meter hohen Laubbaums hat etwas Mystisches, tatsächlich können die Inhaltsstoffe der Pflanze mit dem lateinischen Namen Hamamelis virginia (z.B. Hametum® aus der Apotheke) ein wenig zaubern. Helfen sie doch den vielen Millionen Menschen, die unter Hämorrhoiden leiden. Zauberhaftes für den Po eben.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DBfK zu Krankenhausreport 2015

Qualität ohne Pflege unerreichbar

 

Berlin (20. Februar 2015) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) kritisiert, dass der heute von AOK und WIdO gemeinsam veröffentlichte ‚Krankenhaus-Report 2015‘ das brisante Thema Personal vollständig ausklammert. „Es ist schon bemerkenswert, dass sich ein über 500 Seiten starker wissenschaftlicher Untersuchungsbericht mit dem Schwerpunkt Strukturwandel befasst, aber kein Wort verliert über das in den Krankenhäusern arbeitende Personal. Dabei sind die mit der erforderlichen Qualifikation ausgerüsteten und unter hoffentlich motivierenden Rahmenbedingungen eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus zahlreichen Berufen die wertvollste Ressource, die der Dienstleister Krankenhaus hat – oder eben auch nicht“, sagt dazu DBfK-Referentin Johanna Knüppel heute in Berlin.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

G-BA

Erstes einrichtungs- und sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren geht in den Regelbetrieb

 

Berlin (19. Februar 2015) – Die medizinische Behandlungsqualität bestimmter Eingriffe mit einem Herzkatheter – der Koronarangiographie und der perkutanen Koronarintervention (PCI) – soll ab dem 1. Januar 2016 sowohl ambulant als auch stationär gesichert werden. Dafür hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin mit einem entsprechenden Beschluss die Voraussetzungen geschaffen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Personalized Diabetes Management – Today and Tomorrow

Cutting-edge technology and holistic approach to pay off to a simplified and improved therapy

 

Paris, France (February 18, 2015) -Technological innovations offer a vast number of benefits to everyday life. But do we have the right tools at hand to truly improve the lives of people with diabetes? They are required to manage their chronic condition 365 days a year. This equals about 8.756 hours of self-management and therapy adjustments. Moreover, everyday reality shows that independent of having type 1 or type 2, people with diabetes currently spend less than 5 hours per year with their specialist. The key question therefore is: What is needed to best support them as well as their caregivers in their daily diabetes management routines? Renowned international experts discussed at the Roche Diabetes Care media event on the occasion of the 8th annual meeting on “Advanced Technologies and Therapeutics for Diabetes” in Paris, France, how technological innovations like the Accu-Chek® Connect and the Accu-Chek® Insight systems as well as the holistic therapy approach of Personalized Diabetes Management support an improved therapy outcome and how they can offer people with diabetes the opportunity to live less restricted by their chronic condition.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Unbedingt Dosierangaben der Hersteller beachten – keine regelmäßigen Einnahmen

Frei verkäufliche Analgetika: Teufelszeug oder ungefährlich?

 

Göttingen (17. Februar 2015) - Die Einnahme von seit Jahren eingesetzten, frei verkäuflichen Schmerzmitteln wird häufiger in der Öffentlichkeit als gefährlich eingeschätzt. Breite Teile der Bevölkerung und auch die Ärzteschaft verunsichert das regelmäßig. Im Einzelnen wurde Paracetamol als einer der gefährlichsten Wirkstoffe im täglichen Gebrauch bezeichnet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb.: Exergame-Training „Light Race“ mit der XBOX Kinect, Quelle: Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) / Fotograf: Ingo RappersNeuer Reha-Ansatz hilft bei Parkinson und im Alter

Mit der Spielkonsole wieder standhaft

 

Tübingen (17. Februar 2015) – Videospiele mit Bewegungssteuerung sind ein neuer Therapieansatz zur Sturzprävention bei Menschen mit Parkinson. Mit drei Trainingseinheiten pro Woche sollen diese Fitness-Spiele, sogenannten Exergames, Bewegungsabläufe verbessern und die Freude am Rehabilitations-Training erhöhen. Experten sehen in den Spielen eine flexible und motivierende Ergänzung zur klassischen Physiotherapie. Über Möglichkeiten und Grenzen der Videospiele informierte Dr. med. Matthis Synofzik auf einer Pressekonferenz, die im Rahmen der 59. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) in Tübingen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DKG zum "Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus"

Milliarden-Defizit bei ambulanter Notfallversorgung

 

Berlin (17. Februar 2015) - "Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind vielerorts stark überlastet und absolut unterfinanziert. Sie werden immer stärker zum Lückenbüßer für die eigentlich zuständigen Bereitschaftsdienste der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und dabei durch die Vergütungsregelungen der KVen und Krankenkassen sowie einen 10-prozentigen gesetzlichen Investitionsabschlag auch noch diskriminiert", erklärte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, anlässlich der Veröffentlichung eines Gutachtens zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Spektakuläre Studien zur endovaskulären Therapie

Komplexe Schlaganfalltherapie mit großem Nutzen

 

Berlin (16. Februar 2015)  – Rund 10.000 Menschen mit einem schweren Schlaganfall könnten jährlich in Deutschland vor dauerhaften Behinderungen und Tod bewahrt werden, wenn Neuroradiologen das Blutgerinnsel, das eine Hirnarterie blockiert, frühzeitig mit einem Spezialkatheter entfernen können. Dies zeigen die Ergebnisse von gleich drei neuen Studien, die vergangene Woche auf der International Stroke Conference in Nashville, USA, vorgestellt wurden. Die Studien sind eine wichtige Bestätigung für die Neurozentren in Deutschland, die diese als noch experimentell eingestufte Therapie bereits durchführen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Gefährlicher Gewichtsverlust bei Senioren

Mangelernährung im Alter frühzeitig erkennen und behandeln

 

Berlin (12. Februr 2015) – Zwischen 20 und 50 Prozent der älteren Patienten in deutschen Krankenhäusern sind mangelernährt. In Pflegeheimen sind Studien zufolge bis zu 60 Prozent der Bewohner, unter den zu Hause lebenden Senioren etwa 10 Prozent, stark untergewichtig. Mangelernährung begünstigt Infektionskrankheiten, Stürze und den Verlust kognitiver Fähigkeiten, warnt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Studien belegen, dass ein schlechter Ernährungszustand zu zusätzlichen Pflegekosten, längeren Krankenhausaufenthalten und erhöhtem Sterberisiko führt. Um dem vorzubeugen, fordert die DGVS eine einheitliche Erfassung des Ernährungszustands von Patienten in Kliniken und Pflegeheimen. Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit sollten für Angehörige und Pflegekräfte ein Warnsignal sein.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Frühes Mammakarzinom

Neues zur neoadjuvanten Chemotherapie, antiemetischen Supportivtherapie und zur Metastasenprophylaxe bei DTCs

 

München (12. Februar 2015) - Die Therapie des Mammakarzinoms entwickelt sich dank enormer Fortschritte in der molekularbiologischen Forschung und ihrer Übertragung in die klinische Praxis rasant. Doch auch im Bereich der klassischen Chemotherapie lassen sich noch deutliche Verbesserungen erreichen, wie die derzeitigen Ergebnisse der GeparSepto Studie zeigen. Neoadjuvantes wöchentliches nab-Paclitaxel (Abraxane®) gefolgt von Epirubicin/Cyclophosphamid (EC) erwies sich als signifikant wirksamer als konventionelles Paclitaxel gefolgt von EC. Bei der bei adjuvanten Chemotherapien beim Mammakarzinom unumgänglichen Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen ermöglichen moderne Antiemetika wie der lang wirksame 5-HT3-Rezeptorantagonist Palonosetron (Aloxi®) und detaillierte Leitlinien zur antiemetischen Prophylaxe wirksame Therapien und einen spürbaren Gewinn an Lebensqualität für die Patientinnen. Disseminierte Tumorzellen (DTCs) von Brustkrebspatientinnen, die mehrere Jahre nach der Primärtherapie eines Mammakarzinoms im Knochenmark persistieren können, gelten als unabhängiger prognostischer Faktor für das metastasenfreie und brustkrebsspezifische Überleben. Bei der Prophylaxe von Metastasen bei Patientinnen mit nachgewiesenen disseminierten Tumorzellen im Knochenmark spielen Bisphosphonate wie das orale Clodronat (Ostac®) eine wichtige Rolle.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Spannende Daten zur BRAF-Hemmung beim Melanom und
Neues zur Therapie der CLL sowie vom ASH 2014

 

München (12. Februar 2015) - Das maligne Melanom macht mit 75% den größten Anteil an Hautkrebstodesfällen aus und betrifft häufig junge Patienten in einem Alter von 20 – 45 Jahren (1) Bei etwa der Hälfte dieser Patienten liegt eine so genannte BRAF-V600-Punktmutation vor, eine Mutation des Proto-Onkogens BRAF(2). Tumoren mit dieser Mutation können mit einem BRAF-Inhibitor wie Dabrafenib (Tafinlar®) effektiv behandelt werden. Interessante Daten hierzu präsentierte Prof. Carola Berking, München. In der Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) wird heute die Auswahl der Chemoimmuntherapien bzw. der chemotherapiefreien Optionen aufgrund der Fitness und des Alters der Patienten diskutiert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb.: Dünndarmzotten von Patienten mit GHVD: Unter dem Mikroskop sind in den Zwischenräumen viele kleine rote Pünktchen zu sehen. Das sind Immunzellen, in denen das Interleukin-1-beta aktiviert ist. Photo: UniversitätsSpital ZürichTod nach Knochenmarkstransplantation

Forscher enthüllen Ursachen

 

München (11. Februar 2015) - Nach der Transplantation von Knochenmark tritt bei Blutkrebspatienten oft eine gefährliche Nebenwirkung auf: Die frischen Immunzellen des Spenders attackieren statt der Krebszellen gesunde Zellen in Haut, Leber oder Darm des Patienten. Auf das Konto dieses Angriffs geht ein Großteil aller Todesfälle nach der Stammzelltransplantation. Forscher um Professor Dr. Lars E. French am Universitäts-Spital Zürich und Professor Dr. Robert Zeiser am Albert-Ludwig Universität Freiburg haben nun die Ursachen entdeckt - sie liegen ausgerechnet in der routinemäßigen Vorbereitung der Patienten. Die Forschungsergebnisse zeigen auch neue Therapieoptionen, mit der viele Todesfälle verhindert werden könnten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Existentielle Bedeutung von Arbeitslosigkeit

Jeder fünfte Suizid steht in Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit

 

Zürich, Schweiz (11. Februar 2015) - Jährlich nehmen sich rund 45.000 Menschen das Leben, weil sie keine Arbeit haben oder jemand in ihrem Umfeld von Arbeitslosigkeit betroffen ist. Das zeigt nun eine Studie der Universität Zürich mit Daten aus 63 Ländern. Sie zeigt auch, dass die Zahl aller Suizide, die in der Finanzkrise im Jahr 2008 direkt oder indirekt mit der Arbeitslosenrate im Zusammenhang standen, neunmal so hoch ist wie bislang angenommen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Was in Kliniken passiert, wenn Babys mit „uneindeutigem“ Geschlecht geboren werden

Weder Mädchen noch Junge: die Versorgungssituation intersexueller Kinder

 

Bochum (10. Februar 2015) - Was passiert, wenn ein Kind geboren wird, was nicht eindeutig ein Mädchen oder Junge ist? Wie werden die Eltern beraten? Wie geht es weiter? Das untersuchen erstmals RUB-Forscherinnen um Prof. Dr. Katja Sabisch (Gender Studies) anhand von Interviews mit betroffenen Eltern, Ärztinnen und Ärzten. Ihre Studie „Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen“ wird unterstützt vom Landeszentrum Gesundheit NRW. Ziel ist es, Stärken und Schwächen der real praktizierten Medizin im Fall von intersexuell geborenen Kindern identifizieren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

ANIM 2015 in Berlin

Zu wenige Neurointensivstationen in Deutschland

 

Berlin (9. Februar 2015) - Mit einem neuen Teilnehmerrekord ging die ANIM 2015 in Berlin zu Ende: Über 1.600 Mediziner aller neuro- und intensivmedizinischen Fachrichtungen, Pflegekräfte und Therapeuten konnten auf der Arbeitstagung NeuroIntensivmedizin vom 29. bis 31. Januar im Berliner Kosmos begrüßt werden, um sich über aktuelle Forschungen und Entwicklungen auszutauschen. Neben Schlaganfall oder Schädelhirntrauma bildete das Thema Hirntoddiagnostik einen Schwerpunkt dieses Kongresses. Tagungspräsident war Professor Cornelius Weiller aus Freiburg. Auf der begleitenden Pressekonferenz am 30. Januar erläuterten die Tagungsleitung sowie die Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), wie neue Studienergebnisse das Konzept der akuten Schlaganfallbehandlung verändern und wie mit Zertifizierungen und Weiterbildung die Behandlungsqualität und die Patientenversorgung in der Neurointensivmedizin gesichert werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

InfectoGnostics

Testverfahren für Lungenentzündung

 

Jena (9. Februar 2015) - Den Patienten richtig und personalisiert behandeln, Zeit und Kosten sparen, eine Vor-Ort-Versorgung ermöglichen, diese vorrangingen Ziele verfolgt unter dem Schlagwort „Diagnostik vor Therapie“ das Verbundprojekt „Pneumonie bei Immunsuppression“ des Forschungscampus InfectoGnostics, das Anfang Februar an den Start gegangen ist. Dazu wollen die am Projekt beteiligten Partner ein handliches Testgerät entwickeln, das eine patientennahe Schnelldiagnostik ermöglicht. Die technologische Grundlage bildet eine direkte und weitgehend kultivierungsunabhängige Diagnostik von Erregern. Aufnahme und Verarbeitung der Proben wie Urin, Blut oder Proben aus der Lunge werden vereinfacht und miniaturisiert. Zur Bestimmung der Erreger oder der Wirtsantwort werden neue Methoden zur Vervielfältigung des Erbgutes erforscht und direkte lichtbasierte Verfahren wie Mikroskopie oder Spektroskopie weiterentwickelt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Insulin glargin

Bessere Stoffwechseleinstellung und weniger Hypoglykämien

 

Frankfurt am Main (6. Februar 2015) – Für Menschen mit Typ-2-Diabetes, die mit Lebensstiländerungen und oralen Antidiabetika allein ihre Blutzuckerwerte nicht ausreichend kontrollieren können, gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Therapie­intensivierung. Anlässlich einer Pressekonferenz in Berlin1 wurden die Vorteile einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) mit Insulin glargin (Lantus®) diskutiert.  

Patientendaten aus neun randomisierten, kontrollierten Studien, in denen jeweils die BOT mit Insulin glargin mit anderen Therapieregimen verglichen worden war, wurden in einer gepoolten Analyse2 zusammengefasst. Zu den Vergleichstherapien gehörten Lebensstiländerungen, die Zugabe weiterer oraler Antidiabetika oder Mischinsulin, der Beginn einer Insulintherapie mit NPH-Insulin sowie der Start einer supplementären Insulintherapie (SIT) mit Insulin lispro. Alle eingeschlossenen Patienten wiesen kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Hypertonie, Dyslipidämie oder/und eine koronare Herzkrankheit auf.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Systematische Überbewertung deutscher Pflegeeinrichtungen

Kritik an Pflege-TÜV

 

Bonn (5. Februar 2015) - Die Kritik am Pflege-TÜV reißt nicht ab. Gesundheitspolitiker jeder Couleur sowie Vertreter der Pflegebranche bemängeln zu Recht die systematische Überbewertung deutscher Pflegeeinrichtungen. Dies verhindere nach Ansicht von Ilse Müller, Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, eine realistische Leistungsschau für Betroffene und Angehörige. 2009 war der TÜV eingeführt worden und bewertet seitdem sämtliche 12.000 Pflegeheime sowie 12.000 ambulante Dienste anhand eines festgelegten Scoring-Modells.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

„deprexis“

Neue Wege in der Depressionstherapie von MS-Patienten

 

Hamburg (5. Februar 2015) - Ein interdisziplinäres Forscher-Team des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat eine neue Therapiemöglichkeit zur Behandlung von Depressionen bei Patienten mit Multipler Sklerose in einer ersten klinischen Studie erfolgreich evaluiert: Mit dem computergestützten Therapieprogramm „deprexis“ können MS-Patienten über das Internet direkt von zu Hause Hilfe erhalten. Das Expertenteam aus Psychologen und Ärzten des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS), des Instituts für Medizinische Psychologie sowie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKE haben die Studienergebnisse nun in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Psychiatry publiziert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

David Adam: Zwanghaft - Was geschieht, wenn sich unser Gehirn gegen uns wendet? DTV-Verlag . ISBN-13: 9783423260497 . ISBN-10: 3423260491 .

 

 

 

 

 

 

 David Adam

Zwanghaft

Was geschieht, wenn sich unser Gehirn gegen uns wendet?

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Häufiger als angenommen

Polyneuropathie durch Diabetes-Behandlung

 

Berlin (4. Februar 2015) - Polyneuropathien nach einer erfolgreichen Blutzuckersenkung sind offenbar stärker verbreitet als angenommen: Fast 11 Prozent der Diabetiker erlitten gemäß einer neuen Studie schmerzhafte Nervenschäden – je schneller der Blutzucker kontrolliert wird, desto größer scheint das Risiko. „Diese Arbeit ist von großer praktischer Bedeutung“, sagt Professor Claudia Sommer von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). „Wenn sich die Befunde bestätigen, müsste der Stoffwechsel bei Patienten mit Diabetes in Zukunft deutlich langsamer normalisiert werden“, so die leitende Oberärztin an der Neurologischen Klinik der Universität Würzburg.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Daten und Erfahrungen

Afatinib* (GIOTRIF® ) bei bestimmten Formen des fortgeschrittenen NSCLC mit EGFR-Mutation 

 

Ingelheim (4. Februar 2015) - Mit der Zulassung von GIOTRIF® (Afatinib*) erfolgte ein wichtiger Schritt in der Erstlinientherapie von bestimmten Formen des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) mit EGFRA -Mutation. Auf Grundlage der Daten von zwei randomisierten Phase-III-Studien wird der irreversible ErbB-Family-Blocker inzwischen seit rund einem Jahr in der klinischen Praxis eingesetzt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DGPPN

Alkohol- und Tabakabhängigkeit: neue evidenzbasierte Leitlinien definieren Behandlungsstandards

 

Berlin (3. Februar 2015) - Alkohol- und Tabakabhängigkeit sind in Deutschland die schwerwiegendsten Suchterkrankungen. Jedes Jahr sterben etwa 74.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholmissbrauchs. Rund 110.000 Todesfälle sind auf das Rauchen zurückzuführen. Nun machen zwei neue Behandlungsleitlinien das Wissen um Prävention, Diagnose und Behandlung von schädlichem und abhängigem Alkohol- und Tabakkonsum greifbar. 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

10 Jahre Diabetesaufklärung

Aktuelle Auswertung von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ zeigt einen unverändert hohen Handlungsbedarf

 

Frankfurt (2. Februar 2015) – Die Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes bleibt unverändert wichtig. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Diabetesrisikochecks der von Sanofi initiierten bundesweiten Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“: Über die Hälfte (58 Prozent) aller Teilnehmer (n=1.987) hatte 2014 demnach ein erhöhtes Risiko, in den nächsten zehn Jahren an Diabetes zu erkranken. Zurzeit gibt es ca. sechs Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland. Täglich kommen 1.000 Neuerkrankungen hinzu.1 Bei der Aktion waren 69 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes, die ihren Langzeitblutzuckerwert überprüfen ließen (n=431), mit einem HbA1c-Wert  über sieben Prozent nicht optimal eingestellt. Damit steigt das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und  Schlaganfall. Nach zehn Jahren Diabetesaufklärung motivieren diese Daten Sanofi und mehr als 20 Partner, weiterhin zu informieren. So wird sich „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ im Jahr 2015 weiterhin für Prävention, Vorbeugung und ein besseres Leben mit der Volkskrankheit einsetzen. Erste Termine der Aktionstage in diesem Jahr sind der 23./24. April 2015 in Hamburg und der 23./24. Juli 2015 in Frankfurt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Initiative SAFETY FIRST!: Arbeitsschutz in der Pflege noch nicht angekommen. Seit März 2014 sind nun auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter vor Stich- und Schnittverletzungen angemessen zu schützen. Doch Pflegeheimbetreiber haben in der Praxis nur begrenzte Möglichkeiten, Verletzungsrisiken für ihre Mitarbeiter wirksam zu minimieren. Das zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung der Initiative SAFETY FIRST!, die auf dem Kongress Pflege 2015 in Berlin erstmals vorgestellt wurden. Initiative SAFETY FIRST!

Arbeitsschutz in der Pflege noch nicht angekommen

 

Berlin (30. Januar 2015) – Seit März 2014 sind nun auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter vor Stich- und Schnittverletzungen angemessen zu schützen. Doch Pflegeheimbetreiber haben in der Praxis nur begrenzte Möglichkeiten, Verletzungsrisiken für ihre Mitarbeiter wirksam zu minimieren. Das zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung der Initiative SAFETY FIRST!, die auf dem Kongress Pflege 2015 in Berlin erstmals vorgestellt wurden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Mütterliche Ernährung beeinflusst körperliche Leistungsfähigkeit der Nachkommen

 

Potsdam-Rehbrücke (29. Januar 2015) - Wie Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung erstmals zeigen, kann die mütterliche Ernährungsweise die körperliche Leistungsfähigkeit des Nachwuchses beeinflussen – zumindest bei Mäusen. Im Vergleich zu Tieren, deren Mütter eine fettarme Diät während der Trag- und Stillzeit einhielten, waren Nachkommen von Müttern, die fettreiches Futter bekamen, trotz Lauftrainings weniger leistungsfähig. Ebenso sprach ihre Muskulatur nicht gut auf das Training an. Die Studie weist darauf hin, dass bei langanhaltender Aktivität die Muskeln dieser Tiere nur unzureichend mit Energie versorgt sind. Die Leistungsschwäche könnte mit fortschreitendem Alter das Risiko für Übergewicht erhöhen.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 1 von 32
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson