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30 | 09 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Deutsche Schmerzgesellschaft und AWMF veröffentlichen Aktualisierung der S3-Leitlinie LONTS

 

Berlin (30. September 2014) - Die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) hat die unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft aktualisierte S3-Leitlinie LONTS zur Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen veröffentlicht, darauf weist die Deutsche Schmerzgesellschaft heute hin. Die Leitlinie wurde in den letzten Monaten unter Beteiligung von über 40 Expertinnen und Experten aus 22 Fachgesellschaften (u. a. Vertreter aller Gebiete mit Bezug zu erwachsenen Patienten der Muster-Weiterbildungsordnung für Ärzte zuzüglich psychologischer Fachgesellschaften) sowie unter Mitwirkung von Patientenvertretern überarbeitet.

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Deutsche Gesellschaft für Geriatrie fordert bessere Versorgung akut erkrankter Demenzpatienten

„Das Krankenhaus ist für Demenzkranke der denkbar schlechteste Aufenthaltsort“

 

Köln (30. September 2014) - Akut erkrankte Demenzpatienten sind eine Herausforderung für Ärzte und Pflegekräfte. Bereits im Jahr 2020 wird voraussichtlich jeder fünfte Patient, der mit einem Herzinfarkt, Knochenbrüchen nach Stürzen oder einer akuten Infektion in ein Krankenhaus kommt, auch unter einer Demenz leiden. „Die Versorgung dieser Patienten bedeutet für die Kliniken eine besondere Herausforderung. Urologische, internistische, chirurgische und andere Stationen sind mit der Behandlung und Pflege dieser Patienten häufig überfordert“, berichtet der Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Priv.-Doz. Dr. Werner Hofmann. „Ärzte und Personal müssen für diese Aufgabe besser vorbereitet werden!“

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Paradigmenwechsel

Die Persönlichkeit ändert sich im hohen Alter stärker als bisher angenommen

 

Berlin (29. September 2014) - Im hohen Alter verändert sich nach den Erkenntnissen einer deutsch-amerikanischen Untersuchung die Persönlichkeit der Menschen noch einmal ähnlich stark wie im jungen Erwachsenenalter. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie auf Basis der Langzeitstudien „Sozio-oekonomisches Panel“ (SOEP) und „Household Income and Labour Dynamics in Australia“ Survey (HILDA Survey). „Unsere Studie widerlegt die unter Psychologen vorherrschende Ansicht, dass sich die Persönlichkeit im Laufe des Lebens immer stärker stabilisiert“, sagt die Psychologin Jule Specht von der Freien Universität Berlin, eine der Autorinnen und Autoren.

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112. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie: Aktuelle und zukünftige Anwendungsfelder von Hyaluronidase. Verbesserte Diffusion, beschleunigter Wirkeintritt und ein vergrößerter schmerzunempfindlicher Bereich: Operierende Augenärzte machen sich die Eigenschaften des Enzyms Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) in Kombination mit einem Lokalanästhetikum bereits seit Jahrzehnten zunutze.1 Bewährt hat sich das Adjuvans bisher vor allem bei Katarakt- und Strabismusoperationen sowie bei anderen klassischen ophthalmo-chirurgischen Eingriffen. Im Rahmen des 112. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft blicken Experten über den Tellerrand und stellen ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Hyaluronidase im Bereich der Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie vor. Photo: Riemser Pharma112. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie:
Aktuelle und zukünftige Anwendungsfelder von Hyaluronidase

 

Leipzig (26. September 2014) – Verbesserte Diffusion, beschleunigter Wirkeintritt und ein vergrößerter schmerzunempfindlicher Bereich: Operierende Augenärzte machen sich die Eigenschaften des Enzyms Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) in Kombination mit einem Lokalanästhetikum bereits seit Jahrzehnten zunutze.1 Bewährt hat sich das Adjuvans bisher vor allem bei Katarakt- und Strabismusoperationen sowie bei anderen klassischen ophthalmo-chirurgischen Eingriffen. Im Rahmen des 112. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft blicken Experten über den Tellerrand und stellen ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Hyaluronidase im Bereich der Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie vor.

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Abb.: Dr. Georg Pinter, Klagenfurt beim DGG-Jahreskongress in Halle (Saale). Photo: Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Halle (Saale)

Mehr als 30 Prozent der Notfallpatienten sind älter als 80 Jahre – Strukturwandel in der Notaufnahme

 

Halle (26. September 2014) - Autounfall, Treppensturz, allergischer Schock – in der Notaufnahme eines Krankenhauses ist rasches, situatives Handeln erforderlich. Doch die Patienten werden immer älter, ihre Beschwerden komplexer – und addieren sich damit zu den täglichen Herausforderungen, denen Ärzte sich stellen müssen. Wie darauf zu reagieren ist, medizinisch und strukturell, erklärte Dr. Georg Pinter, Chefarzt am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Halle (Saale). In seiner Keynote-Lecture „Geriatrische Notfallsversorgung – Strategien und Konzepte“ stellte er aktuelle Zahlen, Lösungsansätze und erfolgreich realisierte Projekte vor.

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Abb. 1: Mithilfe des neuartigen Reanimationseinsatzfahrzeugs sollen die Überlebensraten bei plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand gesteigert werden können. Photo: Uniklinik RegensburgNeuartiges Reanimationsfahrzeug

Wenn jede Sekunde zählt

 

Regensburg (26. September 2014) - Spezialisten des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) realisieren ein neuartiges Reanimationsfahrzeug. Im Rahmen von Notarzteinsätzen soll damit die Überlebensrate bei plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand verbessert werden können. Jährlich erleiden in Deutschland circa 150.000 Menschen einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Statistisch überleben drei bis acht von 100 Betroffenen. Ursächlich für diese geringen Überlebensraten sind zum einen die Dauer, bis Wiederbelebungsmaßnahmen ergriffen werden, und zum anderen deren Qualität bzw. Kontinuität.

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GKV, PKV und DKG vereinbaren DRG- und PEPP-Katalog

Selbstverwaltung beschließt Krankenhausentgeltkataloge 2015

 

Berlin (26. September 2014) - Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhaus-esellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben sich für das Jahr 2015 auf den Fallpauschalenkatalog (DRG-Katalog) für Krankenhäuser geeinigt. Ebenfalls eine Verständigung erzielt wurde über den pauschalierenden, tagesbezogenen Entgeltkatalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP-Entgeltkatalog). Über die seit 2004 für Krankenhäuser verbindlich geltenden Fallpauschalen wird derzeit ein Finanzierungsvolumen von knapp 70 Milliarden Euro umgesetzt. Der Katalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP) kann seit 2013 von den Krankenhäusern optional zur Abrechnung angewendet werden. Bis 2018 erfolgt dies noch budgetneutral. Ab 2019 beginnt die sogenannte Konvergenzphase mit der Anpassung der bisher unterschiedlichen Vergütungssätze.

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Neue Therapieoption des diabetischen Makulaödems zugelassen

EYLEA® verbessert die Sehschärfe gegenüber einer Lasertherapie signifikant

 

  • Indikation besteht bei Erwachsenen mit Visusbeeinträchtigung aufgrund eines diabetischen Makulaödems.(1)
  • Das diabetische Makulaödem ist die häufigste Erblindungsursache bei Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter.
  • Studien zeigen überlegene Wirksamkeit gegenüber der früheren Standardtherapie.(2)
  • Behandlungsregime ermöglicht gut planbare Therapie.(1)

Leipzig (26. September 2014) - Für Patienten mit einer Sehbeeinträchtigung aufgrund eines diabetischen Makulaödems (DMÖ) steht jetzt mit EYLEA®(Aflibercept) eine neue Erfolg versprechende Therapieoption zur Verfügung. Wie die zulassungsrelevanten Phase-III-Studien VIVID-DME(*) und VISTA-DME(*) mit insgesamt über 860 Patienten zeigten, kann mit Injektionen in den Glaskörper des Auges (intravitreal) die Sehschärfe deutlich verbessert werden.

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Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert Entscheidung des G-BA zu Canagliflozin

Neuer Wirkstoff wird Patienten mit Diabetes mellitus in Deutschland künftig vorenthalten

 

Berlin (26. September 2014) – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), das Diabetesmedikament Canagliflozin nicht von den Krankenkassen erstatten zu lassen, scharf kritisiert. Der G-BA verhindere durch seine Entscheidung die Einführung einer neuen Gruppe von effektiven und sicheren Wirkstoffen, die für die Versorgung von Menschen mit Typ-2-Diabetes benötigt werden, erklärte DDG Präsident Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel. Auf Grund des Beschlusses wird der Vertrieb in Deutschland nun eingestellt.

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Abb.: Prof. Dr. Martin Wehling beim Vortrag. Photo: Media Concept26. Deutscher Geriatriekongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie

Ursachen und Therapie der chronischen Obstipation im Alter

 

Halle (25. September 2014) - Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an einer chronischen Obstipation zu erkranken. In Pflegeheimen leiden bis zu 80 % der Bewohner daran. Auf einem Symposium der Firma Shire wurden von den Professoren Frieling und Wehling Ursachen, Auswirkungen und therapeutische Möglichkeiten diskutiert. Sehr häufig sind Medikamente Auslöser der chronischen Verstopfung, aber auch Erkrankungen Nervensystems oder des Bewegungsapparates können eine Rolle spielen. Therapeutisch sollte bei einer Verlangsamung des Kolontransits nach einem Stufenprogramm vorgegangen werden. Hierbei schließt sich an eine Änderung des Lebensstils und der Ernährung die Gabe von Laxantien an. Frauen, bei denen die üblichen Abführmittel keine Erfolg zeigen, kann Prucaloprid (Resolor®) verordnet werden, hierbei handelt es sich um einen 5-HT4-Rezeptoragonisten, der durch die Stimulation höherer Kontraktionsamplituden direkt auf die gestörte Darmmotilität wirkt.

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EASD-Kongress: Vernetzte Systeme für das Personalisierte Diabetes Management. Im Rahmen des EASD-Kongresses in Wien diskutierten Experten über neue, digitale Lösungen zur Verbesserung der Diabetes-Versorgung und zur Optimierung des Diabetes Managements. Mobile Gesundheitslösungen (mHealth) wie beispielsweise das Accu-Chek® Connect System tragen zu dieser Entwicklung bei: Auf Basis der innovativen Technik können persönliche Diabetesdaten von Arzt und Patient virtuell eingesehen und bewertet werden. Die dadurch entstehende Transparenz ermöglicht schnelle Absprachen zwischen allen Beteiligten sowie eine lückenlose Übersicht. Photo: Roche DiagnosticsEASD-Kongress

Vernetzte Systeme für das Personalisierte Diabetes Management

 

Wien, Österreich (24. September 2014) - Im Rahmen des EASD-Kongresses in Wien diskutierten Experten über neue, digitale Lösungen zur Verbesserung der Diabetes-Versorgung und zur Optimierung des Diabetes Managements. Mobile Gesundheitslösungen (mHealth) wie beispielsweise das Accu-Chek® Connect System tragen zu dieser Entwicklung bei: Auf Basis der innovativen Technik können persönliche Diabetesdaten von Arzt und Patient virtuell eingesehen und bewertet werden. Die dadurch entstehende Transparenz ermöglicht schnelle Absprachen zwischen allen Beteiligten sowie eine lückenlose Übersicht.

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PainCare

10 Jahre Erfahrung mit Pregabalin:
Meilensteine in der Diagnostik und Therapie neuropathischer Schmerzen

 

Frankfurt am Main (24. September 2014) - Das Verständnis des Phänomens Schmerz hat sich in der vergangenen Dekade wesentlich verändert. Das wachsende Wissen ebnete insbesondere im Bereich neuropathischer Schmerzen den Weg für eine zielgerichtete Diagnose und Behandlung. Die Einführung des Kalziumkanal-Modulators Lyrica® (Pregabalin) markierte für die Pharmakotherapie einen wichtigen Meilenstein. Über die Fortschritte und die bestehenden Herausforderungen in der Schmerzbekämpfung sowie den Stellenwert von Lyrica® bei der Behandlung neuropathischer Schmerzen diskutierten Experten im Rahmen eines Pressegesprächs.1

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Besonderer Versorgungsbedarf bestimmter zahnmedizinischer Risikogruppen

Mehr zahnmedizinische Prävention für Kinder, ältere und pflegebedürftige Menschen

 

Berlin (24. September 2014) – Anlässlich des morgigen Tages der Zahngesundheit haben Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) den besonderen Versorgungsbedarf bestimmter zahnmedizinischer Risikogruppen in der Bevölkerung hervorgehoben. Mit Verweis auf entsprechende Versorgungskonzepte sprechen sich beide Organisationen für eine konsequente Ausweitung zahnmedizinisch-präventiver Betreuung für Kinder, Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung aus.

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Konsequenz aus dem G-BA-Beschluss vom 4. September gezogen

Janssen stellt den Vertrieb für Invokana® (Canagliflozin) in Deutschland ein

 

Neuss (23. September 2014) - Das forschende Pharmaunternehmen Janssen stellt ab sofort den Vertrieb für das Medikament Invokana (Canagliflozin) in Deutschland ein. Folglich wird Janssen nicht in Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband eintreten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seinem Beschluss vom 4. September diesen Jahres Invokana mit „kein Zusatznutzen“ bewertet. Das Medikament ist ein Vertreter der neuen Substanzklasse der SGLT-2-Inhibitoren zur Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus.

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Abb. oben: Elektronenmikroskopische Aufnahme von Influenza-Viren. Photo: Gudrun Holland/RKIInfluenza in Deutschland 2014

Schutzmöglichkeiten gegen Grippe nutzen

 

Berlin (23. September 2014) - Die Grippewelle in der Saison 2013/2014 begann spät und endete früh. Die Zahl der zusätzlichen Arztbesuche während der Influenzawelle 2013/2014 wird auf 780.000 geschätzt. Das sind Daten aus dem neuen Bericht zur Influenzasaison 2013/2014. Mit 780.000 ist die Zahl der Influenza-bedingten Arztbesuche historisch gering und beträgt nur ein Zehntel des Wertes der außergewöhnlich starken Saison 2012/2013. Diese Stärkeschwankungen im Zwei-Jahres-Rhythmus wurden auch schon häufig in der Vergangenheit beobachtet und mahnen zur Vorsicht für die kommende Saison. „Um das individuelle Erkrankungsrisiko zu senken, sollten alle Schutzmöglichkeiten gegen Grippe genutzt werden“, betont Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI).

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Was ist Geriatrie?
Und was kann die Altersmedizin in Deutschland leisten?

 

München (23. September 2014) - Es gibt immer mehr alte Menschen. Und der Mensch wird immer älter. Zwei Fakten, die als „demografischer Wandel“ mittlerweile jedem ein Begriff sind. Und alte Menschen, das steht fest, bedürfen besonders häufig ärztlicher Hilfe. So sehen sich bereits heute alle Gebiete der Medizin mit einer zunehmenden Zahl alter und sehr alter Patienten konfrontiert. Doch welcher Arzt ist auf die Behandlung sehr alter Menschen spezialisiert? Schließlich hat auch der Hochbetagte den Anspruch und das Recht, von Spezialisten behandelt zu werden. Was also ist ein Geriater?

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Abb.: Vergleich der Netzwerkzentralität zwischen Einmaldosis von 20 Milligramm Escitalopram (rechts) und Placebo (links). Bereiche mit hoher Zentralität sind orange. Photo: Schaefer et al., Current Biology 2014Wirkstoff gegen Depressionen verringert die Kommunikation zwischen Ruhe-Netzwerken in manchen Gehirngebieten und erhöht sie in anderen

Escitalopram verändert das Gehirn innerhalb von wenigen Stunden

 

Leipzig (22. September 2014) - Eine einzige Dosis eines der weltweit am häufigsten verwendeten Medikamente zur Behandlung der Depression führt innerhalb weniger Stunden zu messbaren Veränderungen im gesamten Gehirn. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben entdeckt, dass der Wirkstoff Escitalopram, der die Verfügbarkeit des Botenstoffes Serotonin beeinflusst, Vernetzungen zwischen funktionellen Vernetzungen stark verändert - also die synchrone Gehirnaktivität in verschiedenen Hirnarealen in Ruhe. Escitalopram beeinflusst dabei, welche Netzwerke des Gehirns gleichzeitig aktivieren, also im Gleichklang „schwingen“, wenn sich das Gehirn im Ruhezustand befindet. Dieser schnelle und weitreichende Effekt von Escitalopram ist außergewöhnlich, denn die antidepressive Wirkung dieser Medikamentenklasse benötigt meist zwei bis drei Wochen, um sich voll zu entfalten. Die aktuelle Studie lässt vermuten, dass die Wirkung der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer auf die Ruhe-Vernetzung des Gehirns nur wenige Stunden nach der ersten Einnahme beginnt.

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14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS)

Behandlung und Versorgung hocherregter Patienten bei Bipolarer Störung

 

Würzburg (19. September 2014) - Psychiatrische Notfallsituationen, wie akute Erregungs- und Unruhezustände (Agitation) bei Patienten mit der Diagnose Bipolare Störung, stellen besondere Ansprüche an Behandlungs- und Versorgungsoptionen. Die schnelle Beruhigung und die Wiederherstellung der Kooperationsfähigkeit des Patienten sind dabei die vorrangigen Ziele einer Akuttherapie.(1) Grundlagen zur verbalen Deeskalation bei hocherregten Patienten sowie psychiatrisch-psychopharmakologische Behandlungsmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt des Symposiums „Behandlung und Versorgung akuter Situationen bei Bipolarer Störung“ im Rahmen der 14. DGBS Jahrestagung in Wiesbaden. Unter dem Vorsitz von Prof. Georg Juckel werden neben dem Deeskalationsmanagement auch Möglichkeiten und Grenzen von Patientenverfügungen und -vorsorgevollmach­ten bei psychisch Kranken sowie aktuelle pharmakologische nicht-invasive Therapieoptionen diskutiert.

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„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ deckt auf: Einzigartige Auswertung bestätigt Diskussion um Nationalen Diabetesplan. Die bundesweite Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ bestätigt mit einer einzigartigen Auswertung den vielfach vorgeschlagenen nationalen Diabetesplan, denn es besteht großer Handlungsbedarf für Deutschland. Zwischen 2005 und 2011 haben bei der von Sanofi initiierten Diabetesaktion fast 25.000 Menschen an einem Diabetes-Risikocheck teilgenommen. Die Ergebnisse aus sieben Jahren unermüdlicher Aufklärungsarbeit wurden analysiert und aktuell publiziert: Jeder zweite Teilnehmer hatte ein erhöhtes Risiko, innerhalb der nächsten zehn Jahre zu erkranken – und dieses stieg seit 2005 signifikant an. Fast jeder zweite Mensch mit Diabetes erreichte seinen Blutzuckerzielwert größtenteils nicht. Damit wird das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall größer. „Die riesige Datenmenge, der lange Beobachtungszeitraum und die hohe Relevanz der Ergebnisse macht die Auswertung einzigartig und zeigt, wie wichtig die Aufklärung über die Volkskrankheit bleibt. Aktionen wie diese können dazu beitragen, die dringend gebotene Aufmerksamkeit für das Thema Diabetes zu erhöhen“, so PD Dr. Werner Hopfenmüller, Berlin.„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ deckt auf

Einzigartige Auswertung bestätigt Diskussion um Nationalen Diabetesplan

 

Berlin (19. September 2014) – Die bundesweite Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ bestätigt mit einer einzigartigen Auswertung den vielfach vorgeschlagenen nationalen Diabetesplan, denn es besteht großer Handlungsbedarf für Deutschland. Zwischen 2005 und 2011 haben bei der von Sanofi initiierten Diabetesaktion fast 25.000 Menschen an einem Diabetes-Risikocheck teilgenommen. Die Ergebnisse aus sieben Jahren unermüdlicher Aufklärungsarbeit wurden analysiert und aktuell publiziert: Jeder zweite Teilnehmer hatte ein erhöhtes Risiko, innerhalb der nächsten zehn Jahre zu erkranken – und dieses stieg seit 2005 signifikant an. Fast jeder zweite Mensch mit Diabetes erreichte seinen Blutzuckerzielwert größtenteils nicht. Damit wird das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall größer. „Die riesige Datenmenge, der lange Beobachtungszeitraum und die hohe Relevanz der Ergebnisse macht die Auswertung einzigartig und zeigt, wie wichtig die Aufklärung über die Volkskrankheit bleibt. Aktionen wie diese können dazu beitragen, die dringend gebotene Aufmerksamkeit für das Thema Diabetes zu erhöhen“, so PD Dr. Werner Hopfenmüller, Berlin.

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Langzeitschäden durch „harmloses“ Virus

Folgen von HCMV-Infektionen

 

Münster (19. September 2014) - Das weit verbreitete Humane Cytomegalievirus (HCMV) begünstigt das Entstehen von Arteriosklerose und kann langfristig Herz- und Kreislauferkrankungen verursachen. Forscher zeigen in einer neuen Studie, auf welchem molekularen Weg die Infektion zu chronischen Erkrankungen des Gefäßsystems beiträgt.

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HAI 2014

Herausforderung Pulmonale Hypertonie:

Therapeutische Optionen durch inhalatives NO (INOmax®)

 

Berlin (18. September 2014) - Die schwere und häufig lebensbedrohliche pulmonale Hypertonie stellt die Medizin vor große Herausforderungen. Dies unterstrichen die Experten anlässlich des Satellitensymposiums „Pulmonale Arterielle Hypertonie – Diagnostik und Therapie“, das am 18.09.2014 im Rahmen des HAI (Hauptstadtkongress der DGAI) in Berlin stattfand. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Jörg Weimann (Berlin) referierten Prof. Dr. Peter Germann (Wien), Prof. Dr. Udo X. Kaisers (Leipzig) sowie Dr. Philipp Pickerodt (Berlin). Deutlich wurde bei dieser wissenschaftlichen Bestandsaufnahme auch, dass die therapeutische Anwendung des medizinischen Gases Stickstoffmonoxid (NO) eine unverzichtbare Behandlungsoption in der intensivmedizinischen Betreuung zahlreicher Patienten darstellt.

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Substitutionsausschluss: G-BA listet erste Arzneimittel

 

Berlin (18. September 2014) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin erstmals Arzneimittel festgelegt, die von den Apotheken nicht durch ein wirkstoffgleiches Produkt ersetzt werden dürfen. Die Aufgabe, eine sogenannte Substitutionsausschlussliste bis zum 30. September 2014 zu erstellen, war dem G-BA vom Gesetzgeber im April dieses Jahres übertragen worden.

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69. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

Chronische Obstipation – eine Herausforderung  an den Therapeuten

 

Leipzig (18. September 2014) - Die chronische Obstipation ist eine der häufigsten Beschwerden der Allgemeinbevölkerung – darauf wiesen die Referenten während eines Satellitensymposiums der Firma Shire auf der 69. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten nachdrücklich hin. Hierzu trägt auch der demographische Wandel bei, denn gerade ältere Menschen, deren Anteil an der Gesellschaft stetig zunimmt, leiden besonders häufig unter Verstopfung. Unter dem Vorsitz von Prof. Thomas Frieling aus Krefeld wurden Diagnostik und Therapie der chronischen Obstipation umfassend diskutiert. Wichtig ist dabei die Abgrenzung vom Reizdarmsyndrom mit Obstipation. Therapeutisch sollte stets ein Stufenschema befolgt werden, in dem nach der Änderung der Lebensgewohnheiten und der Einnahme von Laxantien auch das Prokinetikum Prucaloprid (Resolor®) einen wichtigen Stellenwert hat.

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HAI 2014

Regionalanästhesie mit Ultraschall: Sicherheit und Komfort für Patienten

 

Berlin (18. September2014) – Der Einsatz moderner, hochauflösender Ultraschallgeräte hat den Präzisionsgrad der Regionalanästhesie maßgeblich erhöht und etabliert sich zunehmend als Standard. So lautet das Ergebnis einer Handlungsempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) zur Nervenlokalisation in der peripheren Regionalanästhesie [1]. Anästhesisten können mit Hilfe von Ultraschall die zu blockierenden Nerven gezielt lokalisieren und betäuben.

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Seltene Erkrankungen

Mehr Forschung für die Waisen der Neurologie

 

München (18. September 2014) - Alzheimer, Parkinson, Schlaganfall – fast jeder hat von diesen Krankheiten schon gehört. Doch woran erkennt man eine spinozerebelläre Ataxie? Wie hilft man Patienten mit paroxysmaler kinesiogener Dyskinesie oder einer Musiker-Dystonie? Geschätzte 7.000 bis 8.000 solcher Seltenen Erkrankungen sind bekannt, allein 1.000 davon fallen in den Bereich der Neurologie. Allen ist gemein, dass sie weniger als fünf von 10.000 Menschen betreffen, in einigen Fällen sogar nur einen von einer Million. Patienten durchleben oft eine Ärzte-Odyssee.

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Neue Zertifizierung der DGAI

Bessere Versorgung von Patienten auf Intensivstationen

 

Berlin (17. September 2014) – Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) hat für Kliniken eine neue Zertifizierung im Bereich Intensivmedizin entwickelt. Diese soll die Qualität auf Intensivstationen sichern und die Versorgung der Patienten verbessern. Die Anforderungen des modular aufgebauten Zertifikats sind dementsprechend hoch. Geprüft werden unter anderem die personellen Ressourcen, die Behandlungsprozesse und -ergebnisse. Sowohl Universitätskliniken als auch nicht-universitäre Krankenhäuser können die Bescheinigung erhalten. Die ersten Vergaben sind noch für dieses Jahr geplant.  

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Neuropathologie – von der molekularen Forschung zur Verbesserung von Diagnostik und Therapie

Ist die Alzheimer-Demenz ansteckend?

 

München (17. September 2014) - Eine wichtige Aufgabe für die moderne Medizin ist die Translation, also die Umsetzung von neuen Erkenntnissen aus der Forschung in eine bessere medizinische Versorgung der Patienten. Hierbei spielt die Neuropathologie als Bindeglied zwischen der Arbeit im Labor und der direkten ärztlichen Krankenversorgung eine zentrale Rolle.

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