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25 | 07 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Neue Leitlinien der DGEM

Supportive Ernährungskonzepte in der Onkologie

 

Berlin (18. Juli 2014) - Viele Patienten mit einer Krebserkrankung leiden auch an einer Mangelernährung. Schon vor der Diagnose des Krebsleidens weist mehr als die Hälfte der Tumorpatienten einen Gewichtsverlust auf. Mangelernährung ist ein völlig unabhängiger Risikofaktor für einen ungünstigen Krankheitsverlauf. Sie mindert die Lebensqualität der Patienten, verschlechtert ihre Prognose und reduziert die Therapietoleranz (Ansprechen auf Chemo- und Strahlentherapie). Mehr als 25 Prozent der Krebspatienten versterben an den Folgen ihrer körperlichen Auszehrung. „Wir müssen deshalb bei Onkologen und Ärzten sowie bei den Patienten das Bewusstsein für die Risiken einer Mangelernährung, die nicht erkannt und behandelt wird, deutlich schärfen“, sagt Prof. Dr. Stephan C. Bischoff, Kongresspräsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin, anlässlich der Dreiländertagung „Ernährung 2014“ in Ludwigsburg.

 

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Abb.: Das Bremer Gründerteam Erik Düselder, Hagen Schwiebert und Edyta Kaczynska. Photo: TZI / Uni BremenVerlust der Sprechfähigkeit nach Schlaganfall

Software verbessert Sprechen lernen nach Schlaganfall

 

Bremen (18. Juli 2014) - Schlaganfälle haben häufig den Verlust der Sprechfähigkeit zur Folge. Die Behandlung dieser Aphasien ist ein langwieriger Prozess – in der Regel gibt es eine ambulante Therapie bei einem Logopäden mit gerade einmal zwei Sitzungen pro Woche. Hier setzt ein Spin-off aus dem Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen mit dem Informatiker Erik Düselder, dem Kaufmann Hagen Schwiebert und der Logopädin Edyta Kaczynska an.

 

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Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Intelligente Software unterstützt die häusliche Versorgung von Menschen mit Demenz

 

Bonn (16. Juli 2014) - So lange wie möglich zu Hause leben – das ist der Wunsch vieler Menschen mit Demenz. Um dies zu ermöglichen, haben Greifswalder Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) ein computergestütztes Verfahren entwickelt, das individuelle Lücken in der Versorgung von Patienten aufdeckt. Wie sie in der Fachzeitschrift International Psychogeriatrics beschreiben, werden auf diese Weise 85 Prozent mehr Versorgungslücken erkannt als bei einer händischen Erfassung. Die ambulante Versorgung von Menschen mit Demenz kann dadurch optimal gestaltet werden.

 

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Abb.: In den Behandlungszentren stehen zur klinischen Versorgung der Erkrankten Sonderisolierstationen mit entsprechend ausgebildetem Personal zur Verfügung. Photo: RKISTAKOB

Ständiger Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für hochkontagiöse und lebensbedrohliche Erkrankungen

 

Berlin (16. Juli 2014) - Hochkontagiöse und lebensbedrohliche Erkrankungen stellen aufgrund des zunehmenden globalen Reise- und Warenverkehrs ein Risiko für die Gesundheit der deutschen Bevölkerung dar. Das klinische sowie seuchenhygienische Management solcher Erkrankungen stellt die beteiligten Akteure des Gesundheitswesens vor besondere Herausforderungen. Ein Netzwerk aus Kompetenz- und Behandlungszentren wurde 2003 gegründet. Seit April diesen Jahres ist es ein ständiger Arbeitskreis mit Geschäftsstelle beim Robert Koch-Institut. Die neuen Internetseiten des Arbeitskreises informieren über die Aufgaben und stellen die einzelnen Zentren vor.

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Bei einigen Therapieaspekten sind aktuelle Leitlinien ausführlicher

Brustkrebs: DMP stimmt mit Leitlinien weitgehend überein

 

Köln (16. Juli 2014) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 16. Juli 2014 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit Brustkrebs vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, in aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für die geplante Überarbeitung des Disease-Management-Programms (DMP) von Bedeutung sein könnten. Demnach muss das DMP an keiner Stelle dringend überarbeitet werden. Allerdings identifizierte das IQWiG einige Aspekte, die ergänzt und spezifiziert werden könnten.

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Öffentliche Konsultierung bis 31.8.14

Dt. Schmerzgesellschaft aktualisiert S3-Leitlinie „LONTS“

 

Berlin (15. Juli 2014) - Unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft wurde die S3-Leitlinie „LONTS“ Langzeitanwendung von Opioiden bei Nicht Tumor-bedingten Schmerzen unter Beteiligung von über 40 Expertinnen und Experten aus 22 Fachgesellschaften sowie unter Mitwirkung von Patientenvertretern überarbeitet. Die konsentierten Arbeitsergebnisse stehen ab heute zur öffentlichen Konsultation auf der Homepage der Schmerzgesellschaft bereit. Bis zum 31.08.2014 sind Fachkreise und Interessierte eingeladen, ihre Kommentare an die Autoren der Leitlinie zurückzumelden. Die Kommentare werden im Methodenreport der Leitlinie veröffentlicht werden.

 

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Pflegeaufwand in acht europäischen Ländern

Pflege von Menschen mit Demenz ist in Heimen doppelt so teuer wie zu Hause

 

Witten/Herdecke (14. Juli 2014) - Die Pflege von Menschen mit Demenz ist im Durchschnitt von acht Europäischen Ländern in einem Heim nahezu doppelt so teuer wie die Pflege zu Hause. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie, die eine internationale Forschergruppe im Rahmen eines EU-Projekts durchgeführt hat. Gesundheitsökonomen der Universität Witten/Herdecke haben dabei die Kosten in Estland, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien und Schweden berechnet. Im Rahmen des Projekts „Right Time Place Care“, in dem Wirtschaftswissenschaftler mit Pflegewissenschaftlern zusammen gearbeitet haben, wurden Daten von mehr als 2000 Menschen mit Demenz sowie ihren Pflegekräften erhoben.

 

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Blutungen nach den Wechseljahren

Bessere Risikoeinschätzung von Gebärmutterkrebs mittels Ultraschall

 

Berlin (14. Juli 2014) – Blutungen nach den Wechseljahren können ein Frühsymptom von Gebärmutterkrebs sein. Um die Ursache zu klären, sollten betroffene Frauen unbedingt einen Gynäkologen aufsuchen, raten Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Mit Hilfe einer vaginalen Ultraschalluntersuchung kann der Arzt die Ursache der Blutung in vielen Fällen eingrenzen und das Risiko für einen Gebärmutterkrebs ermitteln. Spezialisierte Untersucher können hierbei unter Zuhilfenahme der Farbdopplertechnik und des Kontrastmittelultraschalles weitere wertvolle Informationen zur Abklärung der Blutung liefern: Neun von zehn an Gebärmutterkrebs Erkrankten würden so korrekt erkannt, wie eine neue Studie aus Dänemark zeigt. Um die Diagnose ganz sicher zu stellen, sei jedoch eine Gewebeentnahme notwendig, betonen die Experten der DEGUM.

 

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Amyotrophe Lateralsklerose

ALS-Patienten leben mit kalorienreicher Ernährung länger und besser

 

Berlin (14. Juli 2014) – Wenn Patienten mit einer Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) künstlich ernährt werden müssen, profitieren sie offenbar von einem erhöhten Körpergewicht und der Zufuhr besonders kalorienreicher Nahrung mit einer Magensonde. Diese Beobachtung, die Neurologen auch in Deutschland gemacht haben, wurde nun in einer kleinen US-amerikanischen Studie bestätigt. „Zwar ist die Aussagekraft dieser Untersuchung begrenzt, wir haben aber mit bisher vier Mal so vielen Patienten ganz ähnliche Resultate“, berichtet Prof. Dr. med. Albert C. Ludolph von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

 

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Abb.: Prof. Dr. Sylvia Schafmeister eröffnet den 2. WissensTransferTag der HNU. Foto: Hochschule Neu-Ulm2. WissensTransferTag der Hochschule Neu-Ulm

Experten diskutieren Managementthemen aus dem Gesundheitswesen

 

Neu-Ulm (14. Juli 2014) - Rund 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten auf dem 2. WissensTransferTag der Hochschule Neu-Ulm (HNU) aktuelle Themen aus den Bereichen „Ambulante Pflege“, „Personal und Führung“ sowie „Ambulante und stationäre Versorgung“. Ökonomische und organisatorische Problemfelder und Lösungsansätze in der Pflege und in den Kliniken wurden ebenso thematisiert wie die Auswirkungen neuer Gesetze im Gesundheitsbereich. Keynote zum Thema „Finanzierung der Universitätskliniken“ hielt Dr. Bettina Hailer, ehemalige Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Halle/Saale.

 

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Bluttest zur Erkennung von Darmpolypen

Experten raten von Einsatz ab

 

Leipzig (13. Juli 2014) - Die Zeitschrift "Journal of Translational Medicine" publizierte vor einigen Monaten einen Artikel, an dessen Erstellung auch Wissenschaftler der Universität Leipzig beteiligt waren. Darin geht es um einen Bluttest zur Erkennung von Darmpolypen, der von der Leipziger Firma Indago GmbH angeboten wird. Auch das Magazin "Der Spiegel" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe (29/2014) darüber. Eine Expertenkommission der Universität Leipzig hat sich mit der Publikation befasst und ist zu einem eindeutigen Schluss gekommen: Der Bluttest sei wegen seiner unzureichenden Treffsicherheit und der fehlenden Qualitätskontrolle für eine valide labormedizinische Diagnostik ungeeignet.

 

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Forschungsbericht zur Mengenentwicklung von Operationen

Datenlage muss transparent werden

 

Berlin (11. Juli 2014) - Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) erachtet das vor zwei Jahren von der Bundesregierung beauftragte und jetzt am 10. Juli veröffentlichte Gutachten „Forschungsbericht zur Mengenentwicklung“ , das sich mit steigenden Operationszahlen im Krankenhaus beschäftigt, als einen weiteren wichtigen Schritt zur besseren Analyse des im Umbruch befindlichen medizinischen Versorgungssystems.

 

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Abb.: Herzfrequenz und -rhythmus, Blutdruck sowie Sauerstoffgehalt richtig interpretieren – der kompakte Weiterbildungskurs zur „Heart Nurse“ vermittelt Grundlagenwisen zur Versorgung herzkranker Patienten in Theorie und Praxis. Foto: Universitätsklinikum HeidelbergHeart Nurse

Sicherer in der Pflege schwer herzkranker Patienten

 

Heidelberg (11. Juli 2014) - Erster Weiterbildungskurs zur "Heart Nurse" am Universitätsklinikum Heidelberg erfolgreich abgeschlossen / Neues Angebot des Universitätsklinikums und der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg vermittelt Hintergrundwissen zu chronischen Herzerkrankungen und erleichtert den Einstieg auf kardiologischen Intensivstationen.

 

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Off-Label-Use

G-BA schafft weitere zulassungsüberschreitende Verordnungsmöglichkeiten von Arzneimitteln

 

Berlin (11. Juli 2014) – Drei Arzneimittel können über ihre in der Zulassung festgelegten Anwendungsgebiete hinaus künftig zur Behandlung weiterer Erkrankungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im sogenannten Off-Label-Use verordnet werden. Von den heute in Kraft getretenen Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) werden unter anderem Krebs- und Schlaganfallpatienten profitieren. Off-Label-Use bezeichnet die Anwendung eines zugelassenen Arzneimittels außerhalb der von den nationalen und europäischen Zulassungsbehörden genehmigten Anwendungsgebiete.

 

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Neue Studie

Wie Forscher dem Gehirn beibringen, weniger Schmerz zu empfinden

 

Luxemburg (10. Juli 2014) - Forscher der Universität Luxemburg haben in einer Studie gezeigt, dass der Mensch konditioniert werden kann, weniger Schmerz zu empfinden, wenn er ein neutrales Geräusch hört. Dies stärkt die Idee, dass wir Lernprozesse nützen können, um Schmerzen zu lindern. Der vollständige wissenschaftliche Artikel wurden kürzlich in dem Online-Fachblatt „PLOS One“ veröffentlicht.

 

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Kölner Memorandum zur Evidenzbasierung in der Suchtprävention

 

Köln (10. Juli 2014) - Welche kurz- und langfristigen Wirkungen haben Maßnahmen in der Suchtprävention? Wie können sie gemessen werden? Lassen sich dafür Methoden aus der evidenzbasierten Medizin auf die Suchtprävention übertragen? Wissenschaft und Praxis fordern immer häufiger belegbare Ergebnisse auf diese Fragen. Solche Fragen empirisch zu beantworten, stellt sowohl Forschung als auch Praxis vor eine Herausforderung. Diskussionen über die Möglichkeit und Grenzen, die Wirkung von Suchtprävention zu messen und dies vor dem Hintergrund einer hohen Praxisrelevanz, sind noch nicht sehr weit fortgeschritten.

 

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Auswirkungen von Verhaltensfaktoren auf die Lebenserwartung

Gesunder Lebenswandel verlängert das Leben um Jahre

 

Zürich, Schweiz (8. Juli 2014) - Länger leben dank Früchten, viel Bewegung, wenig Alkohol und keinen Zigaretten: Dies zeigt eine neue Studie der Sozial- und Präventivmediziner der Universität Zürich, die erstmals Auswirkungen von Verhaltensfaktoren auf die Lebenserwartung in Zahlen fasst. Die Resultate sollen in die Prävention und die Gesundheitsberatung in den Arztpraxen einfliessen.

 

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Antibiotika-Therapie

Licht und Schatten nahe beieinander – Verordnungsverhalten analysiert

 

Pöcking (6. Juli 2014) - In Deutschland verordnen die niedergelassenen Ärzte bei Infektionen der Atemwege Antibiotika sehr zurückhaltend und entsprechend der Leitlinien. Bei der Therapie von Rachen- und Mandelentzündungen kommen Antibiotika hingegen häufiger zum Einsatz als in den Leitlinien empfohlen. Regionale Unterschiede im Verordnungsverhalten kommen hinzu. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Wissenschaftler vom Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI). In ihrer Studie haben die Forscher erstmals das Verordnungsverhalten der Ärzte bei häufigen Infektionskrankheiten untersucht.

 

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Diakonie Deutschland

Unterstützung pflegebedürftiger Menschen erfordert Zeit und Fachwissen

 

Berlin (4. Juli 2014) -   Heute findet im Bundestag die erste Lesung zum so genannten Pflegestärkungsgesetz statt, das verschiedene Leistungsverbesserungen für pflegebedürftige Menschen vorsieht. Die Diakonie begrüßt ausdrücklich die aktuellen Bemühungen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, die dringend notwendigen Reformen in der Pflege anzuschieben. Sie appelliert jedoch an Gröhe, die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs noch in diesem Jahr verbindlich zu beginnen. "Weitere Zeit zu verschwenden halten wir für unverantwortlich," sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.
 

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Sozialverband Deutschland (SoVD)

Pflegereform: Erst das Leder, dann der Schuh

 

Berlin (4. Juli 2014) - „Mit dem Gesetz macht die Bundesregierung den zweiten Schritt vor dem ersten. Denn sie schafft Leistungsverbesserungen und definiert erst hinterher, wer einen Anspruch darauf hat“, erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer am Freitag aus Anlass der Bundestagsberatung über die Pflegereform. Die Ankündigung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs stehe im Raum, sei aber unverbindlich, sagte Bauer.

 

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Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM)

Cochrane Library – der Zugang zum besten medizinischen Wissen muss für alle Bürgerinnen und Bürger möglich sein

 

Berlin (3. Juli 2014) - Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (DNEbM) fordert seit Jahren den allgemeinen, kostenfreien Zugang zu wissenschaftsbasierten, transparenten und Patien­ten-orientierten Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger, ob im Bereich des Gesund­heitswesens tätig oder Gesundheitsleistungen nutzend. Jetzt erhält diese Forderung pro­minente Unterstützung: In seinem aktuellen Bericht ermahnt auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen die politisch Verantwortlichen, Wissen für eine qualitativ hochwertige, evidenzbasierte und bedarfsgerechte Gesundheits­versorgung bereitzustellen (1).

 

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Drogenpolitik

Neue Strategie gefordert

 

Frankfurt am Main (3. Juli 2014) -  Wenige Tage vor der Veröffentlichung des alljährlichen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung am kommenden Montag haben Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftler heute in Berlin den ersten „Alternativen Drogen- und Suchtbericht“ vorgestellt. Namhafte Experten, darunter der Wissenschaftler Bernd Werse vom Centre for Drug Research der Goethe-Universität Frankfurt, beklagen darin, dass wissenschaftliche Erkenntnisse über Prävention und Drogenhilfe bislang nicht ausreichend in die Drogenpolitik einfließen würden. Schlimmer noch: „Repression und Strafverfolgung schaffen nur die Illusion, die Probleme im Griff zu haben und richten in Wirklichkeit viel Schaden an“, so Werse.

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Antibiotika-resistentes Bakterium A. baumannii

Neue Forschergruppe zu gefährlichem Krankenhauskeim

 

Frankfurt am Main (2. Juli 214) - Das Antibiotika-resistente Bakterium A. baumannii verursacht im Krankenhaus oft tödliche Infektionen. Eine heute von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligte Forschergruppe unter Federführung Frankfurter Wissenschaftler hat sich zum Ziel gesetzt, den Infektionsprozess des Keims und seine Mechanismen aufzuklären. So sollen grundlegende infektionsbiologische Einsichten gewonnen werden, die für die klinische Beherrschung des Keims entscheidend sein könnten.

 

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Abb.: Kursteilnehmer und Kursleiter nach der Übergabe der Zertifikate gestern in Berlin.Erfolgreiche Zusammenarbeit DBfK – DGN

Erster Kurs „Pflegeexperten Neurologie“ abgeschlossen

 

Berlin (2. Juli 2014) - Gestern erhielten in Berlin 13 frischgebackene Pflegeexpertinnen und –experten für das Arbeitsfeld Neurologie ihre Abschlusszertifikate überreicht. „Der DBfK beglückwünscht die Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich zum neuen Zertifikat. Qualifikation wird vor dem Hintergrund sich ständig verändernder Anforderungen immer wichtiger. Dieser erste Durchgang einer neuen und für den Neurologie-Bereich  breit aufgestellten, interdisziplinären Fortbildung für Gesundheitsberufe ist etwas Besonderes: Die Absolventen werden in einem sich ständig erweiternden Arbeitsfeld dringend gebraucht und sollen Multiplikatoren von Fachwissen und Impulsgeber ihrer Teams sein.“, erklärt DBfK-Referentin Johanna Knüppel. 

 

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Prof. Dr.med. Jael Backe / Alexandra Reinwarth: Dein innerer Arzt. Die medizinisch fundierte Anleitung zur Selbstheilung. Taschenbuch: 200 Seiten. mvg Verlag. München 2014. ISBN: 978-3868825060. Preis: 14,99 Euro. Erscheint am 7. März 2014.Prof. Dr. med. Jael Backe / Alexandra Reinwarth


Sei dein eigener Arzt

Die medizinisch fundierte Anleitung zur Selbstheilung

 

mvg Verlag

München 2014

Taschenbuch: 200 Seiten

ISBN: 978-3868825060

 

Preis: 14,99 Euro

 

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Studien belegen Überlegenheit und Sicherheit, Kosten-Nutzen-Vergleich darf nicht auf Therapiekosten reduziert werden

DGK-Klarstellung zu neuen blutverdünnenden Medikamenten (NOAKs)

 

Düsseldorf (30. Juni 2014) – „Immer mehr Patienten mit Vorhofflimmern oder einem erhöhten Thrombose- und Embolie-Risiko profitieren von innovativen blutverdünnenden Substanzen, den neuen oralen Antikoagulantien (NOAKs), die diese Therapie in den vergangenen Jahren anwenderfreundlicher und sicherer gemacht haben. Zuletzt hat allerdings in der öffentlichen Diskussion eine oft einseitige Darstellung der möglichen Risiken dieser Medikamente, die keineswegs die wissenschaftliche Evidenz widerspiegelt, zu einer Verunsicherung vieler Patienten, aber auch Verschreiber geführt“, sagt Prof. Dr. Christian W. Hamm, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). „Die DGK sieht sich daher zu einer Klarstellung veranlasst.“

 

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Aflibercept zur Injektion ins Auge:

Bayer erhält Empfehlung zur Zulassung für die Behandlung des Sehschärfenverlustes infolge eines diabetischen Makulaödems in der EU

 

Berlin (27. Juni 2014) - Bayer HealthCare hat vom Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) in Europa die Empfehlung zur Zulassung von Aflibercept zur Injektion ins Auge zur Behandlung des Sehschärfenverlustes infolge eines diabetischen Makula-Ödems (diabetic macular edema, DME) erhalten. Die empfohlene Dosis beträgt 2 Milligramm (mg) und entspricht 50 Mikrolitern Aflibercept-Injektionslösung. Die Behandlung mit Aflibercept zur Injektion ins Auge soll mit einer Injektion pro Monat über fünf Monate beginnen, gefolgt von einer Injektion alle zwei Monate. Zwischen den Injektionen ist kein zusätzlicher Besuch beim Arzt zur Kontrolle des Patienten erforderlich. Je nach Beurteilung der Verbesserung der Sehschärfe und der Netzhautanatomie kann das Behandlungsintervall nach den ersten 12 Monaten verlängert werden. Die Entscheidung der europäischen Kommission wird in den nächsten Monaten erwartet.

 

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