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26 | 06 | 2016
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Finanzergebnisse der GKV im 1. Quartal 2016

Finanz-Reserven steigen auf rund 15 Milliarden Euro

  • Alle Kassenarten erzielen Überschüsse

Berlin (21. Juni 2016) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben im 1. Quartal 2016 einen Überschuss von 406 Millionen Euro erzielt. Dabei verzeichneten sämtliche Kassenarten ein positives Finanzergebnis. Die Finanz-Reserven der Krankenkassen stiegen bis Ende März 2016 damit auf 14,9 Milliarden Euro. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Mit 15 Milliarden Finanz-Reserven, stehen die gesetzlichen Krankenkassen auch im Jahr 2016 auf einer sehr soliden Grundlage. Durch Augenmaß bei notwendigen Leistungsverbesserungen sowie mehr Prävention und Strukturverbesserungen machen wir unser Gesundheitswesen zukunftsfest und stärken nachhaltig seine Finanzierbarkeit. Das dient allen Versicherten."

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Abb.: Paul Feyen mit seinem Blindenführhund, Bildnachweis: Privat/Familie FeyenJubiläum 100 Jahre Blindenführhundausbildung in Deutschland

Helfer auf vier Pfoten

Berlin (21. Juni 2016) - Im Oktober 1916 übergab der Deutsche Verein für Sanitätshunde den ersten systematisch ausgebildeten Blindenführhund an den Kriegsblinden Paul Feyen. 100 Jahre später würdigt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) dieses Ereignis mit einer Wanderausstellung, einer Buchpremiere, einer Resolution und einem Treffen von Führhundhaltern aus ganz Deutschland.

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Hüftimplantate

Metallabrieb schädigt knochenbildende Zellen

  • Freisetzung von Ionen aus Implantaten mit Metall-Metall-Gleitpaarung

Berlin (21. Juni 2016) - Implantate, bei denen sowohl Kugelkopf als auch Gelenkpfanne aus Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierungen bestehen, sogenannte Metall-Metall-Gleitpaarungen, können im menschlichen Körper unter Belastung Metallionen freisetzen. Rückbildungen des Knochens, Osteolysen genannt, sind beobachtet worden. Einige Implantathersteller haben Produkte dieser Art bereits vom Markt genommen. Ärzte und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des DRK Klinikums Westend konnten jetzt nachweisen, dass eine Freisetzung von Chrom und Kobalt zum implantatnahen Knochenverlust beiträgt. Wie im aktuellen Fachmagazin Biomaterials* veröffentlicht ist, schädigen Metallionen die Vorläufer knochenaufbauender Zellen.

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Foto v.li.n.re: Sonja Hohmann, Stefan Werner, Mathias Oberländer, Prof. Christel Bienstein, Prof. Margarete Reinhart, Christina Körner, Andrea Kiefer, Martin Dichter, Dr. Sabine Berninger. Photo und Copyright: DBfKDBfK-Bundesvorstand neu gewählt

Berlin (18. Juni 2016) - Der heute turnusmäßig neu gewählte Bundesvorstand hat unter der Leitung von Präsidentin Prof. Christel Bienstein sogleich die Arbeit aufgenommen. Turnusgemäß stand bei der diesjährigen Delegiertenversammlung des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) am 17. und 18. Juni in Berlin die Neuwahl von fünf Mitgliedern des Bundesvorstands für eine Amtszeit von vier Jahren an. Als DBfK-Präsidentin wurde Prof. Dr. Christel Bienstein einstimmig wiedergewählt, ihr zur Seite stehen künftig Dr. Sabine Berninger (Vizepräsidentin), Christina Körner, Mathias Oberländer und Stefan Werner (Vizepräsident), der ebenfalls für eine zweite Amtszeit kandidiert hatte.

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GKV-Spitzenverband

Hohe Preise belasten Arzneimittelversorgung in Europa

Berlin (17. Juni 2016) - Der EU-Gesundheitsministerrat hat heute gefordert, die Arzneimittelpolitik in den kommenden Jahren in Richtung mehr Patientensicherheit und Qualität weiterzuentwickeln. Das Gremium der Gesundheitsminister aus den EU-Mitgliedsstaaten reagiert mit seinen Positionen außerdem auf hohe Preise für neue Arzneimittel. Der GKV-Spitzenverband begrüßt die in Brüssel geführte Debatte ausdrücklich. Zugleich fühlt sich der Verband in seinen Sorgen um aktuelle Entwicklungen im Arzneimittelbereich bestätigt.

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Abb.: Die Nieren sind Hochleistungsorgane. Täglich filtern sie rund 180 Liter Blut. Geleistet wird dies von den mehr als anderthalb Millionen zählenden Nierenkörperchen/Niere, in denen das Blut von Gift- und Abfallstoffen befreit wird. Bild: Boehringer-Ingelheim Empagliflozin

Endlich Besserung des Nierenleidens bei Diabetes Typ 2

Würzburg (17. Juni 2016) - Einer von zwei Diabetes Typ 2 Patienten weltweit entwickelt eine Nierenerkrankung, die bei Nichtbehandlung zur Niereninsuffizienz und Dialyse führt. Ein internationales Wissenschaftlerteam mit Beteiligung von Medizinern des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) hat jetzt in der international renommierten Fachzeitschrift The New England Journal of Medicine Ergebnisse einer klinischen Langzeitstudie zur Diabetesarznei Empagliflozin veröffentlicht: Das Medikament wirkt sich auf viele Begleiterkrankungen des Diabetes positiv aus und lässt endlich auch auf Besserung der diabetischen Nierenerkrankung hoffen. Die zusätzliche Gabe der Arznei zur Standardtherapie senkt das Risiko eines neuen oder sich verschlechternden Nierenleidens um fast 40 Prozent.

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Nutzen oder Schaden mangels aussagekräftiger Studiendaten unklar

Neugeborenen-Screening auf Tyrosinämie Typ I: Vorbericht erschienen

Köln (16. Juni 2016) - Tyrosinämie Typ I ist eine seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung , die unbehandelt bereits im Säuglingsalter zu schweren Schädigungen von Leber und Niere führen kann. Ob eine Früherkennungs-Untersuchung von Neugeborenen mittels Tandem-Massenspektrometrie einen Nutzen oder Schaden haben kann, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 16. Juni 2016 veröffentlicht.

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G-BA

Kontinuierliche Glukosemessung mit Real-Time-Messgeräten künftig GKV-Leistung für insulinpflichtige Diabetiker

Berlin (16. Juni 2016) – Die kontinuierliche interstitielle Glukosemessung mit Real-Time-Messgeräten (rtCGM) wird für Diabetikerinnen und Diabetiker, die einer intensivierten Insulinbehandlung bedürfen, eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Den Beschluss zur Aufnahme in die vertragsärztliche Versorgung fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin. Mit der rtCGM können die Blutglukoseselbstmessungen verringert und die Stoffwechsellage langfristig verbessert werden, ohne dass dabei das Risiko schwerer Unterzuckerungen in Kauf genommen werden muss. Dies gilt insbesondere dann, wenn die festgelegten individuellen Therapieziele zur Stoffwechseleinstellung ohne die Nutzung der rtCGM nicht erreicht werden können.

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Ambulante Psychotherapie

Strukturreform verbessert Zugangsmöglichkeiten und führt neue Versorgungselemente ein

Berlin (16. Juni 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin eine Strukturreform der ambulanten Psychotherapie beschlossen. Mit den Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie werden neue Elemente in die Versorgung eingeführt, beispielsweise die psychotherapeutische Sprechstunde, die psychotherapeutische Akutbehandlung oder Maßnahmen zur Vermeidung von Rückfällen (Rezidivprophylaxe). Weitere Änderungen betreffen die Förderung der Gruppentherapie, die Bewilligung beziehungsweise Anzeige von Leistungen gegenüber den Krankenkassen und die Qualifikation von Gutachtern.

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G-BA veröffentlicht ausführliche Erläuterungen

Qualitätsberichte der Krankenhäuser besser verstehen und nutzen

Berlin (16. Juni 2016 ) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die bisher verfügbaren Erläuterungen zu den Qualitätsberichten der Krankenhäuser inhaltlich und sprachlich überarbeitet. Die neue Fassung wurde heute auf den Internetseiten des G-BA veröffentlicht. Das Informationsangebot richtet sich speziell an einweisende Ärztinnen und Ärzte sowie an Patientinnen und Patienten, die auf der Suche nach einem passenden Krankenhaus sind. Unter anderem werden anhand von Suchbeispielen die Recherchemöglichkeiten über Krankenhaus-Vergleichsportale dargestellt. Ein Flyer, der grundlegende Informationen zu den Inhalten und der Nutzung von Qualitätsberichten in aller Kürze zusammenfasst, wurde vom G-BA bereits im April 2016 veröffentlicht.

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G-BA

Indikatoren für Qualitätsbericht der Krankenhäuser festgelegt

Berlin (16. Juni 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Qualitätsindikatoren festgelegt, die von Krankenhäusern im Qualitätsbericht 2015 veröffentlicht werden müssen. Im Vergleich zum Berichtsjahr 2014 kommen 30 neue Indikatoren hinzu, 76 entfallen. Insgesamt müssen die Krankenhäuser damit ihre Ergebnisse zu 233 der 351 Qualitätsindikatoren aus der stationären Qualitätssicherung darstellen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der G-BA am Donnerstag in Berlin.

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Drug Safety

Erivedge® (Vismodegib): Risiko für vorzeitigen Epiphysenschluss

Berlin (15. Juni 2016) - Erivedge® (Vismodegib) wird angewendet bei erwachsenen Patienten mit symptomatischem metastasiertem Basalzellkarzinom oder mit lokal fortgeschrittenem Basalzellkarzinom, bei denen eine Operation oder Strahlentherapie nicht geeignet ist. Es ist für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht zugelassen.

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Spitzenorganisationen der Sozialversicherung besorgt über Normung von Gesundheitsdienstleistungen

Berlin (15. Juni 2016) - Die Spitzenorganisationen der deutschen Sozialversicherung sind besorgt über Bestrebungen auf europäischer Ebene, Gesundheitsdienstleistungen zu normen. Medizinische Behandlungsleistungen, Leistungen in der Pflege und Rehabilitation müssten dann unter Umständen nach einem europäischen Standard erbracht werden. Daher appellieren die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund) und der GKV-Spitzenverband an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, eine Initiative der polnischen Regierung gegen die aktuellen Normungsaktivitäten auf europäischer Ebene zu unterstützen. Die polnische Initiative steht auf der Tagesordnung für die Sitzung des Rats der Minister für Beschäftigung, Sozialpolitik und Gesundheit am 17. Juni 2016.

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BVMed zur neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung: 'Guter Kompromiss für mehr Patientensicherheit'. Der BVMed hat die Einigung zur EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation - MDR) als einen guten Kompromiss bezeichnet, 'der die Patientensicherheit in Europa weiter verbessert'. Das sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt zum jetzt vorliegenden konsolidierten englischsprachigen MDR-Text. Der Text beruht auf den Ergebnissen des 'informellen Trilogs' von Parlament, Rat und Kommission vom 25. Mai 2016. Mit den neuen Regelungen werde das europäische Sicherheitsniveau 'auf den hohen Standard der deutschen Regelungen angehoben', so der BVMed. Photo: BVMedBVMed zur neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung

"Guter Kompromiss für mehr Patientensicherheit"

Berlin (14. Juni 2016) - Der BVMed hat die Einigung zur EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation - MDR) als einen guten Kompromiss bezeichnet, "der die Patientensicherheit in Europa weiter verbessert". Das sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt zum jetzt vorliegenden konsolidierten englischsprachigen MDR-Text. Der Text beruht auf den Ergebnissen des "informellen Trilogs" von Parlament, Rat und Kommission vom 25. Mai 2016. Mit den neuen Regelungen werde das europäische Sicherheitsniveau "auf den hohen Standard der deutschen Regelungen angehoben", so der BVMed.

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RKI: Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland. Wie verbreitet sind HBV, HCV und HIV sowie Koinfektionen bei injizierenden Drogengebrauchenden (IVD)? Welche Kenntnisse und Verhaltensweisen in Bezug auf Übertragung und Prävention dieser Infektionen weisen Drogengebrauchende auf? Dazu hat das RKI in Kooperation mit Einrichtungen der Drogenhilfe, lokalen AIDS-Hilfen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst die DRUCK-Studie (Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland) durchgeführt. Die Analyse des Risiko- und Präventionsverhaltens soll helfen, Präventionsempfehlungen zu aktualisieren und zu fokussieren. In acht Städten (Berlin, Essen, Leipzig, Frankfurt am Main, Köln, Hannover, München und Hamburg) wurden insgesamt über 2.000 IVD befragt und labordiagnostisch auf Infektionsmarker untersucht. Nach den Ergebnisberichten für die einzelnen Studienstädte ist nun der Abschlussbericht veröffentlicht worden. Er enthält auch Empfehlungen für Drogen-/Suchthilfe, Justizvollzugsanstalten und Ärzteschaft.RKI

Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland

Berlin (14. Juni 2016) - Wie verbreitet sind HBV, HCV und HIV sowie Koinfektionen bei injizierenden Drogengebrauchenden (IVD)? Welche Kenntnisse und Verhaltensweisen in Bezug auf Übertragung und Prävention dieser Infektionen weisen Drogengebrauchende auf? Dazu hat das RKI in Kooperation mit Einrichtungen der Drogenhilfe, lokalen AIDS-Hilfen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst die DRUCK-Studie (Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland) durchgeführt. Die Analyse des Risiko- und Präventionsverhaltens soll helfen, Präventionsempfehlungen zu aktualisieren und zu fokussieren. In acht Städten (Berlin, Essen, Leipzig, Frankfurt am Main, Köln, Hannover, München und Hamburg) wurden insgesamt über 2.000 IVD befragt und labordiagnostisch auf Infektionsmarker untersucht. Nach den Ergebnisberichten für die einzelnen Studienstädte ist nun der Abschlussbericht veröffentlicht worden. Er enthält auch Empfehlungen für Drogen-/Suchthilfe, Justizvollzugsanstalten und Ärzteschaft.

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RKI

Norovirus-Infektionen in Deutschland

 

Berlin (13. Juni 2016) - Im Epidemiologischen Bulletin 23/2016 ist ein Rückblick zu Norovirus-Infektionen im Jahr 2015 erschienen. Norovirus-Infektionen sind die am häufigsten gemeldete Infektionskrankheit in Deutschland. Die Magen-Darm-Erkrankung manifestiert sich meist durch wässrige Durchfälle mit schwallartigem Erbrechen und Übelkeit. Die Population der zirkulierenden Noroviren ist ständigen Veränderungen unterworfen. Um diese Schwankungen erfassen zu können, ist eine umfassende molekulare Surveillance notwendig. Die Kenntnis der Verteilung zirkulierender NV-Genotypen ermöglicht es, bei Veränderungen schnellstmöglich die diagnostischen Verfahren an­passen zu können. Das Konsiliarlabor für Noroviren ist am Robert Koch-Institut angesiedelt.

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Moderne Wundversorgung: Neue Versorgungsstudie zeigt Erfolge der modernen Wundversorgung. Als einen 'großen Erfolg für alle an der Wundversorgung Beteiligten' hat Prof. Dr. Knut Kröger, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie der Helios Klinik in Krefeld und stellvertretender Vorsitzender der Initiative Chronische Wunde (ICW), bei einem Fachgespräch des BVMed die Ergebnisse einer neuen Studie bezeichnet. Die Studie der PMV Forschungsgruppe Köln zeigte auf, dass rund 2,7 Millionen Menschen in Deutschland an komplexen Wunden leiden, bei etwa 890.000 Patienten nehmen diese einen chronischen Verlauf. Erstmals wird damit in einer Versorgungsstudie deutlich, dass bei 1,8 Millionen Menschen die Wunden innerhalb von acht Wochen abheilen. 'Hier haben sich die Anstrengungen für eine bessere Ausbildung und Versorgung in den vergangenen Jahren bemerkbar gemacht', so Kröger. 'Physician Assistant' könnte in der Wundbehandlung künftig Ärzte im Versorgungsprozess entlasten. Als einen 'großen Erfolg für alle an der Wundversorgung Beteiligten' hat Prof. Dr. Knut Kröger, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie der Helios Klinik in Krefeld und stellvertretender Vorsitzender der Initiative Chronische Wunde (ICW), bei einem Fachgespräch des BVMed die Ergebnisse einer neuen Studie bezeichnet. Die Studie der PMV Forschungsgruppe Köln zeigte auf, dass rund 2,7 Millionen Menschen in Deutschland an komplexen Wunden leiden, bei etwa 890.000 Patienten nehmen diese einen chronischen Verlauf. Erstmals wird damit in einer Versorgungsstudie deutlich, dass bei 1,8 Millionen Menschen die Wunden innerhalb von acht Wochen abheilen. 'Hier haben sich die Anstrengungen für eine bessere Ausbildung und Versorgung in den vergangenen Jahren bemerkbar gemacht', so Kröger. Photo und Copyright: Bristol-Myers SquibbModerne Wundversorgung

Neue Versorgungsstudie zeigt Erfolge der modernen Wundversorgung

                                    • "Physician Assistant" könnte in der Wundbehandlung künftig Ärzte im Versorgungsprozess entlasten

Berlin (13. Juni 2016) - Als einen "großen Erfolg für alle an der Wundversorgung Beteiligten" hat Prof. Dr. Knut Kröger, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie der Helios Klinik in Krefeld und stellvertretender Vorsitzender der Initiative Chronische Wunde (ICW), bei einem Fachgespräch des BVMed die Ergebnisse einer neuen Studie bezeichnet. Die Studie der PMV Forschungsgruppe Köln zeigte auf, dass rund 2,7 Millionen Menschen in Deutschland an komplexen Wunden leiden, bei etwa 890.000 Patienten nehmen diese einen chronischen Verlauf. Erstmals wird damit in einer Versorgungsstudie deutlich, dass bei 1,8 Millionen Menschen die Wunden innerhalb von acht Wochen abheilen. "Hier haben sich die Anstrengungen für eine bessere Ausbildung und Versorgung in den vergangenen Jahren bemerkbar gemacht", so Kröger.

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Lungenforschung

Vorhersage von Nanotoxizität

Neuherberg (13. Juni 2016) - Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben im Rahmen der europäischen Initiative Horizon 2020 über eine Million Euro eingeworben. Dr. Tobias Stöger und Dr. Otmar Schmid vom Institut für Lungenbiologie und des Comprehensive Pneumology Center (CPC) werden die Fördersumme dazu nutzen, neue Tests für die Gefährdungsbeurteilung durch Nanomaterialien in den Atemwegen zu entwickeln. Diese könnten unter anderem dazu beitragen, den Bedarf für aufwändige Tests zu reduzieren.

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Umfrage

Ärzte sehen informierte Patienten kritisch

Gütersloh/Berlin (13. Juni 2016) - Patienten informieren sich immer häufiger selbst über Krankheiten, Behandlungsmöglichkeiten oder Kassenleistungen. Bei niedergelassenen Ärzten ist dieses Verhalten umstritten, oft raten sie Patienten von einer eigenen Recherche ab. Gleichzeitig haben jedoch viele Ärzte selbst Probleme, seriöse Quellen im Internet als solche zu erkennen.

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Patientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Michael Schmidt: 'Mit der Bauchfelldialyse bin ich weiter mobil'. Michael Schmidt (39) hat Niereninsuffizienz und ist seit drei Jahren auf die Dialyse angewiesen – wie 80.000 Menschen in Deutschland. Sein Leben hat sich seitdem verändert, dennoch fühlt er sich frei. Denn dank moderner Medizintechnologie kann er die Bauchfelldialyse selbstständig durchführen und so mobil bleiben. Als Protagonist der BVMed-Kampagne 'Körperstolz' zeigt Michael Schmidt, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass Nierenversagen kein Tabuthema sein muss. Die Plakate mit Michael sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen. Informationen, Motive und Patienteninterviews gibt es unter www.bvmed.de/koerperstolz. Photo und Copyright: BVMedPatientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Michael Schmidt:

"Mit der Bauchfelldialyse bin ich weiter mobil"

Berlin (10. Juni 2016) - Michael Schmidt (39) hat Niereninsuffizienz und ist seit drei Jahren auf die Dialyse angewiesen – wie 80.000 Menschen in Deutschland. Sein Leben hat sich seitdem verändert, dennoch fühlt er sich frei. Denn dank moderner Medizintechnologie kann er die Bauchfelldialyse selbstständig durchführen und so mobil bleiben. Als Protagonist der BVMed-Kampagne "Körperstolz" zeigt Michael Schmidt, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass Nierenversagen kein Tabuthema sein muss. Die Plakate mit Michael sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen.

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Forschungsprojekte zu Kaiserschnitten vergeben

Im Mittelpunkt muss der Schutz für Mutter und Kind stehen

 

Berlin (10. Juni 2016) - Das Bundesministerium für Gesundheit hat vier Forschungsprojekte zum Thema Kaiserschnitte vergeben. Die Ergebnisse sollen in wissenschaftlich begründete Entscheidungshilfen für Ärzte einfließen.

 

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Messung bestimmter Proteine im Blut und in der Hirnflüssigkeit

Bluttest gibt Auskunft über Alzheimer und Parkinson

Basel, Schweiz (10. Juni 2016) - Die Messung bestimmter Proteine im Blut und in der Hirnflüssigkeit kann über den Verlauf von Demenzerkrankungen zuverlässig Auskunft geben. Wichtig ist ein solcher Test vor allem für die Entwicklung neuer Therapien, berichten Neurologen von Universität und Universitätsspital Basel mit internationalen Kollegen in der Fachzeitschrift «Neuron».

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Krankenhaus Rating Report 2016

Patient Krankenhaus stabilisiert, aber nicht fit für die Zukunft

Essen (9. Juni 2016) - Die Insolvenzwahrscheinlichkeit deutscher Krankenhäuser ist im Jahr 2014 weitgehend unverändert geblieben, ihre Ertragslage hat sich hingegen verbessert. Nach wie vor ist die Kapitalausstattung der Krankenhäuser jedoch unzureichend, der jährliche Investitionsbedarf von mindestens 5,5 Milliarden Euro wird derzeit nicht erreicht. Die Alterung der Gesellschaft wird zudem zu einem steigenden Bedarf an medizinischen Fachkräften führen. Bei den Gesetzlichen Krankenkassen tut sich eine Kosten-Erlös-Schere auf. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die zwölfte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“.

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Neue Kurzinformation

Marfan-Syndrom – eine seltene erbliche Erkrankung des Bindegewebes

Berlin (9. Juni 2016) - Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation zum "Marfan-Syndrom" über Krankheitszeichen und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Betroffene finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Krankheit.

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48. Jahrestagung

Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) fordert zukunftsweisende Reform der medizinischen Notfallversorgung!

Berlin (9. Juni 2016) - Anlässlich ihrer Jahrestagung in Berlin vom 8.-10. Juni 2016 fordert die DGIIN eine zukunftsweisende Reform der medizinischen Notfallversorgung. Bereits in einem im Mai 2015 unter Federführung ihres neuen Präsidenten Prof. Dr. Reimer Riessen publizierten Positionspapier hat die DGIIN gemeinsam mit anderen in der Notfallmedizin aktiven medizinischen Fachgesellschaften auf Probleme und Defizite in der medizinischen Notfallversorgung in Deutschland hingewiesen und ein Reformkonzept vorgelegt.

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GKV-Spitzenverband

Heilmittelversorgung verbessern

Berlin (9. Juni 2016) - Für gesetzlich Versicherte besteht ein umfassender Anspruch auf ärztlich verordnete Heilmittel wie beispielsweise Physiotherapie oder Logopädie. Insbesondere aufgrund der soziodemografischen Entwicklung wird die Bedeutung dieses Leistungsbereichs weiter zunehmen. Das überproportionale Wachstum dieses Leistungsbereichs mit plus 6,6 Prozent im Mittel der letzten drei Jahre weist bereits darauf hin. Für eine weiterhin angemessene Patientenversorgung müssen die bereits bestehenden Herausforderungen angegangen werden. Vor diesem Hintergrund hat der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes in seiner gestrigen Sitzung Positionen für eine verbesserte und zugleich finanzierbare Versorgung mit Heilmitteln beschlossen.

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Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag: Dokumentarfilm über Depression feiert in Berlin Premiere. Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression und ihren Angehörigen: Gestern Abend war nach zweijähriger Dreh- und Vorbereitungszeit erstmals der Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ im Hackesche Höfe Kino in Berlin zu sehen. Anschließend diskutierten die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt, der Focus-Journalist und Buch-Autor Alexander Wendt sowie Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, über die Thematik und das Making-of des Films. Photo und Copyright: Deutsche DepressionshilfeDie Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag

Dokumentarfilm über Depression feiert in Berlin Premiere

Berlin/Leipzig (9. Juni 2016) – Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression und ihren Angehörigen: Gestern Abend war nach zweijähriger Dreh- und Vorbereitungszeit erstmals der Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ im Hackesche Höfe Kino in Berlin zu sehen. Anschließend diskutierten die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt, der Focus-Journalist und Buch-Autor Alexander Wendt sowie Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, über die Thematik und das Making-of des Films.

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Falsche Botschaften von Nutella & Co zur EM

Fitte Fußballer, dicke Kinder? Keine Zucker-Fett-Creme aufs Frühstücksbrot!

Berlin (8. Juni 2016) – Ein gesundes Frühstück ist besonders für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Start in den Tag. Sie benötigen eine ausgewogene Morgenmahlzeit für ihre körperliche und geistige Entwicklung und keine Süßigkeit. Im Zuge der bevorstehenden Fußballeuropameisterschaft bringt z.B. Ferrero XXL-Nutella-Gläser auf den Markt, die bereits jetzt neutral „den“ Europameister am 10.7.2016 bewerben und somit suggeriert, man könne auch mit dem Genuss von Schokocreme Europameister werden.

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aefdl_logoÄrzte für das Leben e.V.

Herstellung von Mensch-Schwein Mischwesen beunruhigt zutiefst

Münster (8. Juni 2016) - Laut Berichten britischer Medien haben Forscher um Prof. Pablo Ross an der Universität von Kalifornien in Berkeley zum ersten Mal Mensch-Schwein-Mischwesen hergestellt. Ziel ist es, menschliches Gewebe im Schwein für die Transplantations­medizin heranzuzüchten. Prof. Paul Cullen vom Verein Ärzte für das Leben e.V. bezeichnet diese Versuche als zutiefst beunruhigend. „Diese Forschung“, stellt Cullen fest, „stellt das Wesen des Menschen und somit den Urgrund der Menschenwürde grundsätzlich in Frage.“ Er fordert ein umfassendes Verbot solcher Versuche „bis ihre Implikationen geklärt und auf der Ebene der gesamten Gesellschaft zur Diskussion gestellt worden sind.“

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BfArM-Tagung zu Chancen und Risiken von Medizin-Apps

"Mehr Klarheit bei Herstellern und Anwendern schaffen"

Berlin (8. Juni 2016) - Chancen und Risiken von Fitness- und Gesundheits-Apps stehen heute im Mittelpunkt einer Expertentagung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Rund 200 Fachleute aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Verwaltung diskutieren Anwendungsbeispiele, Sicherheits- und Erstattungsfragen. Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, eröffnete die Tagung mit einem Grußwort.

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Nicht genügend sensibilisiert für das Thema?

„Patienten mit Mangelernährung haben ein höheres Risiko zu sterben“

Köln (8. Juni 2016) - Wer sich ausgewogen ernährt, beeinflusst Wohlbefinden und Abwehrkräfte. Und beeinflusst im Krankheitsfall auch Dauer und Erfolg von Therapien sowie Schwere und Häufigkeit von Komplikationen – was gerade bei der Behandlung von betagten Patienten entscheidend sein kann. Ein Faktor, der trotzdem im Klinikalltag oft übersehen wird, wie die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) erkannt hat. Dabei sind bis zu zwei Drittel der geriatrischen Patienten von einer Mangelernährung betroffen. Wie Mediziner ihren Blick schulen können, darüber sprechen im Interview Ernährungswissenschaftlerin Mareike Maurmann und Dr. med. Andreas Leischker, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am Alexianer in Krefeld.

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Menopause führt nicht zu Depressionen

Zürich, Schweiz (8. Juni 2016) - Obwohl einige US-Studien in den letzten Jahren die Menopause für die Entstehung von Depressionen verantwortlich machten, war der Zusammenhang nie ganz geklärt. Nun zeigt eine Studie von Forschenden der PUK und der ZHAW: Die Menopause hat keinen direkten Einfluss auf die psychische Gesundheit von Frauen.

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Patientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Thomas Müller: 'Wir Kehlkopflose gehören zu den kommunikativsten und fröhlichsten Patienten'. Thomas Müller (58) ist einer von 100.000 Tracheostoma-Patienten in Deutschland. Nach einer Krebsdiagnose wurde ihm der Kehlkopf entfernt. Moderne Medizinprodukte wie Stimmventile und Filter helfen ihm, beschwerdefrei zu atmen, zu sprechen und ein aktives Leben zu führen. Als Protagonist der BVMed-Kampagne 'Körperstolz' zeigt er, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass ein Tracheostoma kein Tabuthema sein muss. Sein Leben hat sich seit der Operation zwar verändert, eingeschränkt fühlt er sich aber nicht: 'Ich fahre gerne in den Urlaub nach Italien, treibe Sport und koche mit meiner Freundin. Das Tracheostoma nimmt dabei wenig Raum in meinem Leben ein. Es gehört einfach zu mir.' Die Plakate mit Thomas sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen. Photo und Copyright: BVMedPatientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Thomas Müller

"Wir Kehlkopflose gehören zu den kommunikativsten und fröhlichsten Patienten"

Berlin (8. Juni 2016) - Thomas Müller (58) ist einer von 100.000 Tracheostoma-Patienten in Deutschland. Nach einer Krebsdiagnose wurde ihm der Kehlkopf entfernt. Moderne Medizinprodukte wie Stimmventile und Filter helfen ihm, beschwerdefrei zu atmen, zu sprechen und ein aktives Leben zu führen. Als Protagonist der BVMed-Kampagne "Körperstolz" zeigt er, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass ein Tracheostoma kein Tabuthema sein muss. Sein Leben hat sich seit der Operation zwar verändert, eingeschränkt fühlt er sich aber nicht: "Ich fahre gerne in den Urlaub nach Italien, treibe Sport und koche mit meiner Freundin. Das Tracheostoma nimmt dabei wenig Raum in meinem Leben ein. Es gehört einfach zu mir." Die Plakate mit Thomas sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen.

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GBE kompakt

Unfälle in Deutschland - Woran verletzen sich Kinder und Jugendliche?

Berlin (8. Juni 2016) - Anlässlich des Kindersicherheitstags am 10. Juni hat das Robert Koch-Institut das GBE kompakt "Unfälle in Deutschland - Woran verletzen sich Kinder und Jugendliche" veröffentlicht. Eine der Kernaussagen: 15,5 % aller Kinder und Jugendlichen im Alter von 1 bis 17 Jahren wurden in den letzten zwölf Monaten wegen eines Unfalls ärztlich behandelt. Bei mehr als der Hälfte der verletzten Kinder und Jugendlichen war ein Gegenstand am Unfall beteiligt, z.B. Treppen, ein Spielplatzgerät oder das Fahrrad.

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Abb.: Dr. Marcus Weber (l.) Simulation eines Moleküls. Photo und Copyright: Kay Herschelmann Mathematiker entwickelt ein ungefährlicheres Schmerzmittel

„Prince könnte mit unserem Wirkstoff wahrscheinlich noch leben“

Berlin (8. Juni 2016) - Die Musikwelt trauert um Prince, den einmaligen Musiker, der Ende April im Alter von 57 Jahren gestorben ist. Todesursache war eine zu hohe Dosis Fentanyl. Ein Schmerzmittel! Wie kann man daran sterben? „Alle Schmerzmittel haben gefährliche Nebenwirkungen. Fentanyl ist ein besonders stark wirkendes Mittel, das nicht nur süchtig macht, sondern auch womöglich tödliche Nebenwirkungen nach sich zieht“, sagt Dr. Marcus Weber vom Forschungszentrum MATHEON und Mitarbeiter am Zuse-Institut in Berlin. Weber ist kein Mediziner, er ist Mathematiker. Als Mathematiker hat er in Kooperation mit der Charitè ein Schmerzmittel entwickelt, das auf Fentanyl aufbaut, aber in Tierversuchen keine gefährlichen Nebenwirkungen zeigt.

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Drug Safety

Loperamid: Risiko von schwerwiegenden kardialen Ereignissen nach hohen Dosen, u. a. nach Fehlgebrauch oder Missbrauch

Berlin (8. Juni 2016) - Loperamid wird zur symptomatischen Behandlung von Diarrhoen eingesetzt, sofern keine kausale Therapie zur Verfügung steht. Eine über zwei Tage hinausgehende Behandlung darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen. Loperamid verhindert durch Bindung an Opiatrezeptoren in der Darmwand die Freisetzung von Acetylcholin und Prostaglandinen. Die propulsive Peristaltik wird reduziert und die intestinale Transitzeit verlängert. Durch einen erhöhten Analsphinktertonus werden Inkontinenz und Stuhldrang reduziert.

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Faltblatt erklärt knapp und allgemein verständlich Vor- und Nachteile der Früherkennungsuntersuchung

IQWiG legt Elterninformation zu Pulsoxymetrie-Screening bei Neugeborenen vor


Köln (7. Juni 2016) - Trotz Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft und der U1-Untersuchung direkt nach der Geburt kann es vorkommen, dass ein schwerer Herzfehler nicht erkannt wird. Ein weiterer Test, die Pulsoxymetrie, soll diese diagnostische Lücke schließen. Doch wie jedes Screening kann die Pulsoxymetrie-Untersuchung nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile haben. Bereits 2015 hatte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Nutzen und Schaden des Pulsoymetrie-Screenings bewertet. Nun hat es diese Ergebnisse im Auftrag des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) in knapper und allgemein verständlicher Form für werdende Eltern aufbereitet.

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T-Zell-Burnout

Ursache für erhöhte Infektionsanfälligkeit bei Rheuma geklärt

Hannover (6. Juni 2016) - Unter chronisch-rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen leiden in Deutschland mehr als eine Million Menschen. Zusätzlich wird Rheuma von erhöhter Infektanfälligkeit begleitet: Patienten mit Rheuma infizieren sich häufiger mit Viren und Bakterien und erkranken schwerer als Menschen ohne Rheuma. Über diese Verbindung zwischen Rheuma und Infektionen konnten Ärzte bisher nur Vermutungen anstellen – Wissenschaftler am TWINCORE haben nun in einer klinischen Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) das Rätsel gelöst: Die Abwehrzellen von Rheumapatienten sind erschöpft – sie leiden sozusagen an einem T-Zell-Burnout. Die Ergebnisse hat das Journal JACI jetzt veröffentlicht.

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DZHK-Studie

Implantierbarer Monitor soll mehr Sicherheit nach Herzinfarkt bringen

Berlin (3. Juni 2016) - Ein kleiner implantierbarer Monitor könnte bei bestimmten Patienten nach Herzinfarkt drohende Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen anzeigen. Wenn dadurch rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen erfolgen, könnte sich die Prognose der Patienten verbessern. Ob dies wirklich funktioniert, untersucht die jetzt angelaufenen Studie SMART-MI* des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).

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Zusammenschau verschiedener Studien bestätigt Zusammenhang zwischen Übergewicht und Persönlichkeit

Du bist, was Du isst!

Bamberg (3. Juni 2016) - Es gibt einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Persönlichkeitseigenschaften und Übergewicht. Diese Erkenntnis liefert eine umfassende Übersicht über publizierte Studien, die von den Universitäten Bamberg und Bochum durchgeführt wurde. Die Schlussfolgerungen gehen aus einer Zusammenstellung von mehr als 70 fragebogenbasierten Studien aus der Zeitspanne von 1993 bis 2013 hervor. „Die Ergebnisse zeigen, dass bestimmte individuelle Merkmale das Risiko von starkem Übergewicht, auch als Adipositas oder Fettleibigkeit bekannt, erhöhen können. Ebenso verhält es sich mit Essanfällen, dem sogenannten Binge-Eating“, erklärt Prof. Dr. Sabine Löber, Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Bamberg.

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MdS

Pflege-TÜV muss komplett erneuert werden

Essen (3. Juni 2016) - "Alle Beteiligten sind sich einig, dass die Pflegenoten in der aktuellen Form den Verbrauchern keine ausreichende Aussagefähigkeit bieten. Ursache des Problems ist, dass die vom MDK festgestellten Prüfergebnisse nicht vollständig und beschönigend in den Pflegenoten dargestellt werden. Somit werden vom MDK festgestellte Missstände nur auf den zweiten Blick erkennbar.

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Wunden können mit zusätzlicher HBO besser heilen

HBO bei diabetischem Fuß: Anhaltspunkt für Nutzen beim Wundverschluss

Köln (2. Juni 2016) - Wenn Menschen mit einem sogenannten diabetischen Fußsyndrom zusätzlich zur konventionellen Behandlung eine Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) bekommen, kann das die Wundheilung begünstigen. Allerdings ist die Aussagesicherheit der verfügbaren Studienergebnisse eingeschränkt. Bei anderen für Patientinnen und Patienten maßgeblichen Therapieaspekten zeigen sie zudem weder Anhaltspunkte für einen Nutzen noch für einen Schaden. Zu diesem Ergebnis kommt der am 2. Juni 2016 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Selbstverwaltung und Industrie verständigen sich auf eine technische Spezifikation zur elektronischen Erstellung und Aktualisierung des im E-Health-Gesetz festgelegten Medikationsplans

Bundeseinheitlicher Medikationsplan: IT-Umsetzung steht

 

Berlin (2. Juni 2016) - Der Medikationsplan kommt - inklusive einer IT-Spezifikation: Fristgerecht legten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), der Deutsche Apothekerverband (DAV) und die Bundesärztekammer (BÄK) eine Vereinbarung zum bundeseinheitlichen Medikationsplan vor. Auf diesen haben ab dem 1. Oktober 2016 alle Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung einen Anspruch, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig anwenden.

 

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Abbildung: Über je zwei Elektroden auf der Stirn und am Hinterkopf wird schwacher Gleichstrom durchs Gehirn geleitet. Lediglich das An- und Abschalten des Stroms ist als leichtes Kribbeln spürbar. Photo und Copyright: Universitätsklinikum FreiburgTherapieansatz bei krankhafter Müdigkeit aufgrund von Hirnschädigungen vielversprechend

Stromtherapie vertreibt Müdigkeit

Tübingen (2. Juni 2016) - Eine leichte Elektrostimulation des Gehirns verringert das Schlafbedürfnis und steigert die Wachheit. Das haben jetzt Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg nachgewiesen. Sie führten bei gesunden Probanden vor der Nachtruhe eine transkranielle Gleichstromstimulation durch, bei der ein sehr schwacher Strom durch den Schädel geleitet wird. Im Schnitt benötigten die Probanden dadurch 25 Minuten weniger Schlaf pro Nacht als ohne Stimulation. Die nicht-invasive Methode könnte sich gut für Patienten eignen, deren Schlafbedürfnis nach einem Schlaganfall oder einer anderen Hirnschädigung stark erhöht ist. Einen ersten Patienten haben die Ärzte bereits erfolgreich behandelt. Neben der klinischen Anwendung gibt die Studie überraschende Hinweise über das Zusammenspiel unterschiedlicher Hirnareale auf den Schlafprozess. Die Freiburger Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse am 1. Juni 2016 online im Fachmagazin Neuropsychopharmacology der Nature-Gruppe.

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Studie liefert erstmals repräsentative Daten

Demenz stellt Krankenhäuser vor Herausforderungen

  • 40 Prozent der älteren Patienten weisen kognitive Störungen auf, fast jeder Fünfte leidet an Demenz
  • Experten sehen große Belastung für Klinikpersonal und raten zu besseren Betreuungsangeboten
  • Ausschreibung des Förderprogramms „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ startet ab sofort

Stuttgart (2. Juni 2016) - Mehr als 8 Millionen ältere Menschen werden in Deutschland jährlich stationär behandelt. Sie kommen mit Knochenbrüchen, Lungenentzündungen oder Harnwegsinfektionen ins Krankenhaus, benötigen aber häufig viel mehr als die übliche Behandlung: Insgesamt 40 Prozent aller über 65-jährigen Patienten in Allgemeinkrankenhäusern weisen kognitive Störungen auf, fast jeder Fünfte leidet an Demenz. Zu diesem Ergebnis kommt die von der Robert Bosch Stiftung geförderte Studie „Demenz im Allgemeinkrankenhaus. Prävalenz und Versorgungssituation“ der Hochschule Mannheim und der Technischen Universität München. Die Studie, die heute in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung vorgestellt wurde, liefert erstmals repräsentative Daten zu Anzahl, Verteilung und Versorgungsbedarf von stationären Patienten mit kognitiven Störungen.

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DIP

Generalistische Pflegeausbildung: „Es ist noch nicht entschieden!“

Köln (2. Juni 2016) - Am vergangenen Montag hat die Anhörung zum neuen Pflegeberufsgesetz in den zuständigen Ausschüssen Gesundheit und Familie im Bundestag in Berlin statt-gefunden. Mehr als 60 Verbände und Einzelsachverständige waren eingeladen. Pflege- und Lehrerverbände, die Pflegewissenschaft und viele Wohlfahrtsverbände, die eine besondere Nähe zu den Pflegeberufen haben, haben sich in der Anhörung durchgängig für die gemeinsame Pflegeausbildung ausgesprochen. Prof. Dr. Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP), Einzelsachverständiger und Befürworter der neuen Pflegeausbildung ist sich sicher: „Auch wenn von Gegnern der gemeinsamen Pflegeausbildung im Nachgang der Anhörung Gerüchte gestreut wurden, dass die Generalistik bereits gescheitert sei, wird jetzt erst einmal weiterberaten und dann erst entschieden!“

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PTHV Studie „Reha-Biograf“ untersucht Wege, Ursachen und Hilfen

Langzeiterkrankte Pflegefachkräfte in der beruflichen Rehabilitation

Vallendar (2. Juni 2016) - Der Lehrstuhl für Pflegewissenschaft der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) hat mit Unterstützung des CJD Berufsförderungswerkes Koblenz die Pilot-Studie „Reha-Biograf“ erstellt und nun den Abschlussbericht vorgelegt.
Überdurchschnittlich viele Pflegefachpersonen werden im Laufe ihres Berufslebens selbst langzeitkrank, etliche von ihnen finden sich mitunter nach langen Leidensgeschichten in der beruflichen Rehabilitation wieder. Ziel der Studie „Reha-Biograf“ war es, die berufsbiografischen Wege von Pflegefachpersonen in die berufliche Rehabilitation rückblickend zu untersuchen, um Hinweise zu Verläufen und Risiken, aber auch verpassten Chancen im Berufsalltag zu erhalten.

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Neue Analysen aus dem Stellungnahmeverfahren zeigen weitere Vorteile des Wirkstoffs

Cobimetinib bei fortgeschrittenem Melanom mit BRAF-V600-Mutation: Zusatznutzen nunmehr beträchtlich

Köln (2. Juni 2016) - Cobimetinib (Handelsname Cotellic) ist seit November 2015 in Kombination mit Vemurafenib zur Behandlung von fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs zugelassen, und zwar bei Erwachsenen mit metastasiertem oder nicht mehr operablem Melanom mit einer BRAF-V600-Mutation. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) fand in einer Dossierbewertung im März 2016 sowohl Vor- als auch Nachteile von Cobimetinib in Kombination mit Vemurafenib gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie, Vemurafenib allein. Daraus ergab sich ein Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen.

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Erste Ergebnisse der aktuellen BZgA-Repräsentativbefragung

Entscheidungen zur Organ- und Gewebespende

Berlin (1. Juni 2016) - Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat heute erste Ergebnisse der bundesweiten Repräsentativbefragung „Einstellung, Wissen und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende in Deutschland 2016“ veröffentlicht. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Ich werde oft gefragt, ob ich selbst einen Organspendeausweis besitze. Den habe ich und trage ihn mit großer Überzeugung immer bei mir. Es ist gut, dass 81 Prozent aller Menschen in Deutschland der Organ- und Gewebespende aufgeschlossen gegenüberstehen. Allerdings hat nur ein Drittel der Bevölkerung tatsächlich einen Organspendeausweis. Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen in Deutschland eine bewusste Entscheidung treffen und in einem Organspendeausweis festhalten. Denn diese Entscheidung kann Leben retten."

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Ideenwerkstatt an der Uni Witten/Herdecke zur Zukunft des Wohnens im Alter am 16. Juli 2016: Nieder mit den Häkeldeckchen! Oder: Wie wollen Sie mit 80 wohnen? Unter dem Motto „Nieder mit den Häkeldeckchen“ lädt die Universität Witten/Herdecke junge Seniorinnen und Senioren im Alter zwischen 65 und 75 Jahren am 16. Juli 2016 zu einer Ideenwerkstatt ein: Wie wollen Sie mit 80 Jahren wohnen? Welche Hilfe werden Sie dann vermutlich benötigen? Die Teilnehmer des Studienganges „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz“ und die Pflegewissenschaftler möchten auf Basis dieser Fragen mit Senioren ins Gespräch kommen und über künftige Wohnformen im Alter, den Hilfebedarf und über Wohnbedürfnisse, Lebensmodelle und Möglichkeiten im Alter diskutieren. Ideenwerkstatt an der Uni Witten/Herdecke zur Zukunft des Wohnens im Alter am 16. Juli 2016

Nieder mit den Häkeldeckchen! Oder: Wie wollen Sie mit 80 wohnen?

Witten/Herdecke (1. Juni 2016) - Unter dem Motto „Nieder mit den Häkeldeckchen“ lädt die Universität Witten/Herdecke junge Seniorinnen und Senioren im Alter zwischen 65 und 75 Jahren am 16. Juli 2016 zu einer Ideenwerkstatt ein: Wie wollen Sie mit 80 Jahren wohnen? Welche Hilfe werden Sie dann vermutlich benötigen? Die Teilnehmer des Studienganges „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz“ und die Pflegewissenschaftler möchten auf Basis dieser Fragen mit Senioren ins Gespräch kommen und über künftige Wohnformen im Alter, den Hilfebedarf und über Wohnbedürfnisse, Lebensmodelle und Möglic hkeiten im Alter diskutieren.

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Abb.1: Krankheitsbild Pocken Foto: MUT/Valentin MarquardtAusstellung

„Krankheit als Kunst(form) – Moulagen der Medizin“

  • Moulagen zeigen Krankheitsbilder auf der Haut und wurden früher als Lehrmittel eingesetzt – Tübinger Studierende haben die einzigartige Sammlung aus MUT und Universitäts-Hautklinik aufbereitet

Tübingen (1. Juni 2016) - Das Museum der Universität Tübingen MUT präsentiert vom 10. Juni bis 11. September in Kooperation mit der Universitäts-Hautklinik Tübingen die Sonderausstellung „Krankheit als Kunst(form) – Moulagen der Medizin“. Die Ausstellung wurde im Rahmen des Projekts MAM|MUT mit Studierenden der Universität Tübingen erarbeitet, von der Inventarisierung der Objekte über die Umsetzung der Ausstellung bis zur Erstellung einer grundlegenden wissensc haftlichen Begleitpublikation.

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Deutscher Pflegerat ist nach der Anhörung des Gesundheits- und des Familienausschusses zuversichtlich

„Das Pflegeberufereformgesetz ist auf einem guten Weg“

Berlin (31. Mai 2016) - „Die Reform der Pflegeberufe ist auf einem guten Weg“, zeigt sich der Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), AndreasWesterfellhaus, nach der Anhörung des Gesundheits- und des Familienausschusses des Deutschen Bundestages am gestrigen Montag (30. Mai) zuversichtlich.

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Uni Witten/Herdecke: Aussenansicht Nord abends.gifWas treibt Demenzerkrankte zum „Wandern“ und ständigen Rufen an

Wie können Pflegende mit herausforderndem Verhalten von Menschen mit Demenz umgehen lernen

Witten/Herdecke (31. Mai 2016) - Stundenlanges monotones Rufen: „Hallo!“, „Hallo!“, „Hallo!“, unvermitteltes Aufstehen und wieder Hinsetzen, klopfen auf den Tisch, wiederholtes Weglaufen, Schlagen oder auch schlicht apathisch dasitzen – die Formen von herausforderndem Verhalten, wie es die Forscher nennen, sind vielfältig. Juniorprofessorin Dr. Margareta Halek ist Pflegewissenschaftlerin an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) und erforscht diese Ausdrucksformen der Menschen mit Demenz, die viele Pflegende und Familienangehörige an Belastungsgrenzen bringt. „Wir sehen dieses Verhalten als eine Mitteilung, die wir erst mal nicht verstehen und mühsam entschlüsseln müssen. Aus Sicht der Menschen mit Demenz sind diese Ausdrucksformen eine Reaktion auf das, was in der Umgebung im Zusammensein mit anderen passiert“, erklärt Prof. Halek den Forschungsansatz.

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Zu den Plänen des GKV-Spitzenverbands für ein Arztinformationssystem zu neuen Arzneimitteln

Einfalt statt Vielfalt?

Berlin (31. Mai 2016) – Der GKV-Spitzenverband hat Pläne für ein Arztinformationssystem zum Wert neuer Arzneimittel nach dem Modell einer Ampel vorgestellt. Nach Ansicht der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. kann in der Krebstherapie die Frage "Welches Arzneimittel ist am besten für welchen Patienten geeignet?" nicht durch einfache Rot-Grün-Schemata beantwortet werden. Das unglücklich gewählte Beispiel in der Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands vom 25. Mai unterstreicht die Problematik simplifizierender Ansätze. Die Vielfalt der individuellen Krankheitssituationen und der kontinuierliche Wissenszuwachs bei den neuen Arzneimitteln erfordern komplexere Systeme unter Berücksichtigung zusätzlicher Daten.

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Retrospektive Auswertung klinischer Daten am Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, bestätigt erneut das große Potential von Eribulin bei der Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms:

2 Jahre überzeugende klinische Erfahrungen mit Halaven® (Eribulin) ab der 2. Linie beim fortgeschrittenen Mammakarzinom

Frankfurt am Main (30. Mai 2016) – Zum Einsatz von Halaven® (Eribulin) als Monochemotherapie des fortgeschrittenen Mammakarzinoms ab der zweiten Behandlungslinie liegen inzwischen weitreichende Erfahrungen aus dem klinischen Alltag vor. PD Dr. Ingolf Juhasz-Böss, Homburg, zog auf einer Pressekonferenz anlässlich des Senologiekongresses 2016 in Dresden eine sehr positive Bilanz. Zudem wurde der nicht Taxan-basierte Mikrotubuli-Inhibitor Eribulin am 2. Mai 2016 ebenfalls zur Behandlung erwachsener Patienten mit nicht resezierbarem Liposarkom, die wegen einer fortgeschrittenen oder metastasierten Tumorerkrankung eine Vorbehandlung mit einer Anthrazyklin enthaltenden Therapie (sofern sie geeignet war) erhalten haben, zugelassen. Die Zulassungserweiterung basiert auf einem überzeugenden Überlebensvorteil von Eribulin beim fortgeschrittenen oder metastasierten Liposarkom, der zuvor auch beim fortgeschrittenen Mammakarzinom gezeigt werden konnte [1-4].

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BZÄK und ZQP veröffentlichen 10 Kurzfilme, die vor allem pflegende Angehörige bei der Mundpflege unterstützen sollen

Tipps für die Zahnpflege bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung

Berlin (30. Mai 2016) – Griffverstärkung für die Zahnbürste, Dreikopfzahnbürste oder Mundschleimhaut befeuchten – es gibt zahlreiche wichtige Hinweise, die helfen, die Mundgesundheit von Hochbetagten, Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung zu erhalten. 1,3 Millionen und damit etwa die Hälfte der pflegebedürftigen Menschen werden in Deutschland im eigenen Zuhause ausschließlich von Familienangehörigen oder nahestehenden Personen gepflegt – ohne professionelle Unterstützung. Vor diesem Hintergrund haben die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) gemeinsam die wichtigsten Hinweise zur Mund- und Zahnpflege in zehn Kurzfilmen zusammengefasst, die heute erstmalig auf YouTube zur Verfügung stehen.

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DPR Logo.pngDeutscher Pflegerat zur Entscheidung des Ärztetags zum Thema Delegation/Substitution

„Wir benötigen ein kompetenzorientiertes System“

Berlin (30. Mai 2016) - „Die Entschließung des 119. Deutschen Ärztetags zur Delegation statt Substitution greift zu kurz“, kritisiert Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), eine aktuelle Entscheidung des Deutschen Ärztetags. „Wir brauchen eine umfassende Diskussion über die sinnvolle und dringend benötigte Neuverteilung von Aufgaben aller Gesundheitsberufe, insbesondere und gleichermaßen von Ärzten und Pflegefachpersonen“, fordert Westerfellhaus.

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IQWiG identifiziert Empfehlungen für mögliches DMP

DMP Osteoporose: Leitlinien decken fast alle Versorgungsaspekte ab

Köln (27. Mai 2016) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 27. Mai 2016 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit Osteoporose vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Osteoporose von Bedeutung sein könnten. Demnach decken die Empfehlungen fast alle Versorgungsaspekte ab, nur die Rehabilitation fehlt.

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DBfK fordert Mut zur Ausbildungsreform in der Pflege

Berlin (27. Mai 2016) - Anlässlich der Anhörung zum Entwurf des Pflegeberufsgesetzes im Gesundheits- sowie Familienausschuss des Bundestages unterstreicht der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) seine Forderung nach einer grundlegenden Reformierung der Pflegeausbildung in Deutschland.

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DBfK

Mehr Pflegefachpersonen finanzieren statt bekannte Probleme aufwärmen!

Berlin (25. Mai 2016) - Die mit der Berichterstattung zur jüngsten Initiative Weiße Liste der Bertelsmann-Stiftung einhergehende mediale Aufmerksamkeit ist nach Auffassung des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe e.V. (DBfK) nicht gerechtfertigt. Denn neue Erkenntnisse, wie durch die Schlagzeile „Deutsche Pflegeheime sind deutlich schlechter als bislang gedacht“ suggeriert wird, gibt es nicht! Die Berichte tragen lediglich dazu bei, Pflegeeinrichtungen und engagierte Pflegefachpersonen, die tagtäglich unter erschwerten Rahmenbedingungen ihr Möglichstes und manchmal Unmögliches leisten, unter Generalverdacht zu stellen und zu demotivieren. Zudem werden Betroffene und ihre Angehörigen verunsichert.

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119. Deutscher Ärztetag

Ärzteschaft fordert Nachbesserung gesetzlicher Regelungen gegen ausufernde Arzneimittelpreise

Hamburg (25. Mai 2016) - Der 119. Deutsche Ärztetag in Hamburg hat vor einer finanziellen Überforderung des Gesundheitssystems wegen kontinuierlich steigender Arzneimittelpreise gewarnt. Die vor fünf Jahren vom Gesetzgeber mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) beschlossenen Regelungen für die Nutzenbewertung und die Preisfestlegung von neuen Arzneimitteln hätten nicht zu den erhofften Einsparungen geführt. Stattdessen stiegen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel jährlich um vier bis fünf Prozent. Bei einigen Arzneimitteln – vor allem in der Onkologie – lägen die jährlichen Therapiekosten pro Patient bei 80.000 Euro und höher. Das Ärzteparlament warnte, dass die ausreichende Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln durch die hohen Kosten künftig gefährdet sein könnte.

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GKV-Spitzenverband

Industrieneutraler Wissenstransfer für Ärzte nötig - Infos über den Zusatznutzen neuer Arzneimittel auf einen Blick

Berlin (25. Mai 2016) - Alle zwei Wochen bewertet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Zusatznutzen von neuen Arzneimitteln auf Basis der aktuellen allgemein anerkannten medizinischen Erkenntnisse in einem aufwendigen und transparenten Verfahren. Dabei unterscheidet er in seinen Beschlüssen zum Zusatznutzen sehr differenziert nach unterschiedlichen Patientengruppen oder Behandlungssituationen. Bisher kommt dieses detaillierte Wissen beim niedergelassenen Arzt in der Verordnungspraxis nur bruchstückhaft an - und vor allem viel zu spät, nämlich nur alle zwölf Wochen mit dem Quartals-Update der Praxissoftware. Ärzte können neue Arzneimittel somit weder therapeutisch sinnvoll noch wirtschaftlich verordnen. Leidtragende sind die Patienten. Sie erhalten schlimmstenfalls Arzneimittel ohne Zusatznutzen, aber ggf. mit schweren Nebenwirkungen.

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