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07 | 02 | 2016
KrankenPflege-Journal - aktuell
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TheraKey® – 360° Arzt-Patienten Kommunikation: Ärzte im Fokus

Innovatives Kommunikationskonzept startet mit bundesweiter Einführung

 

Berlin (2. Februar 2016) - Nach vier Jahren intensiver Entwicklungszeit stellt die BERLIN-CHEMIE AG eine deutschlandweit einzigartige Lösung vor, mit der Ärzte den Herausforderungen des digitalen Wandels im Praxisalltag begegnen können – das TheraKey® Konzept. Das Konzept stellt unter der Nutzung moderner Informationskanäle den Arzt in den Fokus der gesundheitlichen Informationskette. Langfristig stehen die Entlastung des Arztes in seinem Praxisalltag und die Verbesserung der Therapietreue bei Patienten im Mittelpunkt. Hierfür stehen mit dem TheraKey® Konzept unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung, mit denen der Arzt seine Patienten und deren Angehörigen in der Praxis, zu Hause und unterwegs mit hochwertigen und geprüften Informationen versorgen kann. Digitales Herzstück des Konzeptes ist das TheraKey® Onlineportal.

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DBfK startet Aktion: ‚Mein Recht auf Frei‘. Heute startet der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine neue bundesweite Aktion unter dem Motto: „Mein Recht auf Frei“. Die Initiative, die über mehrere Monate laufen soll, widmet sich zwei Themenschwerpunkten: 1. dem gesicherten, respektierten Dienstfrei und der Verlässlichkeit des Dienstplans, wie es der Gesetzgeber vorgegeben hat; 2. dem Einhalten von rechtskonformen Arbeitspausen.DBfK startet Aktion

‚Mein Recht auf Frei‘

 

Berlin (1. Februar 2016) - Heute startet der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine neue bundesweite Aktion unter dem Motto: „Mein Recht auf Frei“. Die Initiative, die über mehrere Monate laufen soll, widmet sich zwei Themenschwerpunkten:

                                    • dem gesicherten, respektierten Dienstfrei und der Verlässlichkeit des Dienstplans, wie es der Gesetzgeber vorgegeben hat;
                                    • dem Einhalten von rechtskonformen Arbeitspausen.
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Krebspatienten

Einblicke in Behandlung während der letzten Lebensmonate

 

Hamburg (20. Januar 2016) - Ob Krebspatienten im Krankenhaus oder zu Hause versterben, welche Behandlungen in den letzten Lebensmonaten durchgeführt und welche Kosten dadurch verursacht werden, hängt von strukturellen und kulturellen Besonderheiten in einem Land ab. Dies zeigt eine internationale Studie unter Beteiligung des Hamburg Center for Health Economics (HCHE), die die Inanspruchnahme und Kosten von Gesundheitsleistungen in den letzten Lebensmonaten in sieben Ländern untersucht hat.

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Behandlung von Psychosen

Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung

 

Berlin (19. Januar 2016) - Patienten mit Psychosen profitieren von einer ambulanten Verhaltenstherapie. Das zeigt eine klinische Studie von Psychologen der Universitäten Hamburg und Marburg, in der die Störungsverläufe von Probanden einer Therapiegruppe mit denen einer Wartegruppe verglichen wurden. Patienten der Therapiegruppe zeigten im Vergleich zur Wartegruppe nach der Therapie eine größere Verbesserung der Symptome, konnten ihren Alltag besser bewältigen und waren insgesamt zufriedener mit ihrem Leben. Die Ergebnisse der Studie wurden im "Journal of Consulting and Clinical Psychology" veröffentlicht.

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Vorhofflimmerablation

Gap-AF Studie publiziert

 

Münster (18. Januar 2016) - Bei einer Katheterablation von Vorhofflimmern werden die Pulmonalvenen vom Herzvorhof elektrisch isoliert, um das Wiederauftreten von Vorhofflimmern zu verhindern. Eine vollständige Isolation durch lückenlos geschlossene Ablationslinien verhindert Vorhofflimmern wirkungsvoller als eine unvollständige mit lückenhaften Linien. Dies wurde bestätigt durch die vom Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) durchgeführte Gap-AF – AFNET 1 Studie, die erste kontrollierte klinische Studie, die die beiden Ablationsstrategien bei Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern direkt vergleicht. Im Januar 2016 wurde die Studie in der Zeitschrift Circulation: Arrhythmia and Electrophysiology publiziert.  

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Abb.: Rechts eine Mäuselunge, deren Befall mit dem Schimmelpilz A. fumigatus durch die Anreicherung der radioaktiv markierten Antikörper (helle Bereiche) sichtbar wird, wohingegen eine mit dem bakteriellen Erreger Yersinia enterocolitica infizierte Lunge (links) keinerlei Anreicherung im Lungengewebe zeigt. Photo: Werner Siemens Imaging CenterBildgebende Methode, um Befall im Körper sichtbar zu machen

Schimmelpilzinfektion in der Lunge frühzeitig entdecken

 

Tübingen (18. Januar 2016) - Sie sind winzig klein, überall in der Luft und jeder von uns atmet sie täglich ein: Sporen des Schimmelpilzes Aspergillus fumigatus. Gesunden Menschen bereitet das in der Regel keine Probleme, die körpereigene Immunabwehr tötet die Eindringlinge, bevor sie sich im Körper festsetzen können. Bei Menschen, deren Immunsystem jedoch stark geschwächt ist – etwa Leukämie- oder AIDS-Patienten sowie Knochenmarkempfängern – nistet sich der Pilz ohne große Gegenwehr in der Lunge ein und verursacht dort die sogenannte invasive Aspergillose. Diese gefährliche Infektionskrankheit ist eine der häufigsten Todesursachen bei immungeschwächten Patienten. Eine frühzeitige und auf die Patienten abgestimmte Therapie ist für den Krankheitsverlauf entscheidend, wurde aber bisher durch den Mangel an schnellen und gleichzeitig zuverlässigen Diagnosemöglichkeiten erschwert.

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Aclidiniumbromid bei COPD

Beleg für beträchtlichen Zusatznutzen bei bestimmten Patienten

 

  • Vorteil bei Schweregrad III und weniger als zwei Krankheitsschüben, nicht aber bei anderen Patientengruppen
  • Exazerbationen seltener

 

Köln (15. Januar 2016) - Der Wirkstoff Aclidiniumbromid (kurz: Aclidinium, Handelsnamen Eklira, Bretaris) ist seit Juli 2012 zugelassen und soll die Symptome bei Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) lindern. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun erneut den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft.

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IQWiG identifiziert Empfehlungen für mögliches neues DMP

DMP Chronische Herzinsuffizienz: Leitlinien decken nicht alle Versorgungsaspekte ab

 

Köln (15. Januar 2016) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 15. Januar 2016 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Chronische Herzinsuffizienz von Bedeutung sein könnten.

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Rote-Hand-Brief zu Tarceva® (Erlotinib)

Einschränkung des Anwendungsgebiets

 

Bonn (14. Januar 2016) - Das Anwendungsgebiet von Tarceva® wurde in der Erhaltungstherapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) beschränkt auf Patienten mit Tumoren, die eine aktivierende EGFR-(epidermaler Wachstumsfaktorrezeptor)-Mutation aufweisen. Die vom CHMP verabschiedeten Vorgaben sind auf nationaler Ebene übernommen worden. Die Roche Pharma AG informiert in einem Rote-Hand-Brief über diese wichtige Änderung.

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DBfK

Generalistische Pflegeausbildung – die Chance für die Altenpflege

 

Berlin (13. Januar 2016) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt den heute vorgelegten Kabinettsentwurf zum Pflegeberufsgesetz ausdrücklich. Durch die Ausbildungsreform wird statt der bisherigen drei unterschiedlichen Pflegeausbildungen ein neuer, generalistisch ausgerichteter Pflegeberuf geschaffen. „Mit diesem Reformschritt ist nun endlich eine Richtung eingeleitet, die die Pflegeberufsausbildung in Deutschland europäischem Niveau näherbringt. Im laufenden Gesetzgebungsverfahren wird es jetzt darauf ankommen, Inhalte und Rahmenbedingungen der neuen Ausbildung im Sinne eines modernen Berufs zu gestalten, “ sagt DBfK-Vizepräsidentin Gertrud Stöcker dazu heute in Berlin.  

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ASH 2015

Vielversprechende Studiendaten zu neuen Therapiekombinationen mit Gazyvaro

 

Frankfurt am Main (13. Januar 2016) - Beim 57. Jahreskongress der American Society of Hematology (ASH) wurden wegweisende Studiendaten zur Therapie mit den Anti-CD20-Antikörpern Gazyvaro® (Obinutuzumab) und MabThera® (Rituximab) veröffentlicht. Obinutuzumab stand als zentraler Baustein neuer Therapiekonzepte im Fokus. Gazyvaro zeigte sich im Vergleich zum derzeitigen Therapiestandard Rituximab bei typischen Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) auch nach langer Therapiedauer weiterhin überlegen.1 Studien legen zudem verbesserte Wirksamkeit des Antikörpers bei rezidivierter/refraktärer CLL sowie bei vorbehandelten Patienten mit indolentem Non-Hodgkin Lymphom (iNHL) nahe.2,3

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Bundeskabinett

Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeberufe

 

Berlin (13. Januar 2016) - Der demografische Wandel prägt und verändert unsere Gesellschaft. Die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Pflegeversorgung ist eine der gesellschaftspolitisch wichtigen Aufgaben der nächsten Jahre. Das Bundeskabinett hat heute (Mittwoch) den von Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe und Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, vorgelegten Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeberufe beschlossen.

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Fortgeschrittenes, plattenepitheliales, nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC)

Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA empfiehlt die Zulassung von Necitumumab (PortrazzaTM) für die Erstlinientherapie

 

Bad Homburg (11. Januar 2016) – Lilly Deutschland gibt bekannt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP, Committee of Medicinal Products for Human Use) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA, European Medicines Agency) sein positives Votum für die Zulassung von Necitumumab (PortrazzaTM) abgegeben hat. Der vollständig humane, monoklonale Immunglobulin (Ig) G1-Antikörper, der sich gegen den epidermalen Wachstumsfaktor (Epidermal Growth Factor Receptor = EGFR) richtet, wird in Kombination mit einer Gemcitabin/Cisplatin-Chemotherapie für die Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) und plattenepithelialer Histologie mit aktivierenden EGFR-Mutationen empfohlen.

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Bei Frauen erheblicher Zusatznutzen wegen Verlängerung des Überlebens

Dabrafenib/Trametinib bei Melanom mit BRAF-V600-Mutation: Hinweis auf Zusatznutzen

 

Köln (5. Januar 2016) - Dabrafenib (Handelsname Tafinlar) ist seit 2013 zur Behandlung von fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs zugelassen, und zwar bei Erwachsenen mit metastasiertem oder nicht mehr operablem Melanom mit einer BRAF-V600-Mutation. Seit September 2015 ist Dabrafenib für diese Indikation auch in Kombination mit Trametinib (Handelsname Mekinist) zugelassen, das bereits seit Juni 2014 als Monotherapie eingesetzt werden darf.

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Abb. 1: Ulcus cruris venosum – der Patient als Wundtherapeut in eigener Sache: Effektive Behandlung mit dem medi Wundtherapie-Konzept. Photo und Copyright: medi bayreuthUlcus cruris venosum – der Patient als Wundtherapeut in eigener Sache

Effektive Behandlung mit dem medi Wundtherapie-Konzept

 

Bayreuth (4. Januar 2016) - Jetzt bietet medi exklusiv ein Wundkonzept, das Akutphase und Rezidivprophylaxe in der Behandlung chronischer Wunden verbindet. Die Kombination aus effektiver Wundreinigung und elastischen sowie unelastischen Kompressionsversorgungen hat die Förderung der Patienten-Adhärenz zum Ziel.

 

Der Vorteil: Das medi Wund-Therapiekonzept steht für eine kürzere Therapiedauer sowie wirtschaftlichen Material- und Personaleinsatz in der Ulcus-Therapie.1 Der Patient führt alle Therapieschritte selbständig durch und wird so zum Therapeuten in eigener Sache.

 

Das sind die drei Säulen des effektiven Therapiekonzeptes mit hohem Adhärenz-Faktor:

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Dossier des Herstellers liefert für die Bewertung keine geeigneten Daten

Pomalidomid bei Multiplem Myelom: Keine Anhaltspunkte für Zusatznutzen

 

Köln (4. Januar 2016) - Pomalidomid (Handelsname Imnovid) ist seit 2013 zur Therapie eines Multiplen Myeloms zugelassen, das erneut aufgetreten ist und sich nur schwer behandeln lässt. Das Medikament kommt für Erwachsene infrage, die bereits zwei oder mehr Therapien erhalten haben, unter anderem mit den Wirkstoffen Lenalidomid und Bortezomib, und bei denen die letzte Therapie nicht ausreichend gewirkt hat. Pomalidomid wird mit dem Wirkstoff Dexamethason kombiniert.

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Hersteller legt keine besseren Daten vor

Regorafenib bei metastasiertem Darmkrebs: Weiterhin Anhaltspunkt für geringen Zusatznutzen

 

Köln (4. Januar 2016) - Regorafenib (Handelsname Stivarga) ist seit August 2013 für Erwachsene mit metastasiertem Darmkrebs zugelassen, bei denen die bisherigen Behandlungsalternativen nicht mehr wirken oder für die diese Alternativen nicht geeignet sind. Nach einer ersten frühen Nutzenbewertung im Januar 2014 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun erneut überprüft, ob der Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Grund dafür war eine Befristung des entsprechenden Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die im Juli 2015 auslief.

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Positive Daten aus der RENEW-Studie mit PneumRx® Coils

Alle primären und sekundären Endpunkte wurden erreicht

 

London, UK (14. Dezember 2015) – BTG plc (LSE: BTG), ein spezialisiertes Healthcare-Unternehmen, meldet das erfolgreiche Ergebnis der für die Zulassung in den USA entscheidenden RENEW-Studie. Ziel der randomisierten und kontrollierten klinischen Studie war es, die Sicherheit und Wirksamkeit von endobronchialen implantierten PneumRx® Coils (EBCI = EndoBronchial Coil Implant) bei einem fortgeschrittenen homogenen und/oder heterogenen Lungenemphysem zu belegen. Die Patienten der Kontrollgruppe erhielten eine medizinische Standardtherapie. Alle primären und sekundären Endpunkte der Studie wurden erfüllt.

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TEVAneueroscience_LogoZug um Zug die Herausforderungen der MS meistern

Neue Copaxone®-Dosierung für ein individuelles Therapiemanagement

 

Berlin (14. Dezember 2015) - Während des Teva-Pressegesprächs im Rahmen der diesjährigen NEUROCLUSTER-Veranstaltung gingen Prof. Dr. Sven Schippling (Zürich) und Prof. Dr. Thomas Berger (Innsbruck) auf die derzeitigen Möglichkeiten einer noch individuelleren Multiple Sklerose-Therapie ein: Eine strategische Herangehensweise ist hierbei essentiell. Da der Krankheitsverlauf nur schwer vorhersehbar ist, sollte so früh wie möglich mit der Therapie begonnen werden. „Daten von CIS-Patienten (Clinical Isolated Syndrome) haben gezeigt, dass beim frühen Einsatz von Glatirameracetat die Reduzierung des Hirnvolumens um 28 %1 verringert werden konnte“, erklärte Prof. Schippling. Copaxone® (Glatirameracetat) ist seit langem ein wichtiger Baustein in der MS-Basistherapie und bietet in der neuen Formulierung 40 mg bei dreimal wöchentlicher Gabe (GA40) weiterhin ein verlässliches und wirksames Therapeutikum. „Injectables bieten vielfältige Vorteile im modernen Therapiemanagement und werden auch zukünftig ihren Stellenwert behalten. Insbesondere Glatirameracetat sollte hierbei als ‚moderne und strategische Schachfigur‘ berücksichtigt werden, die – auch in der Langzeitanwendung – die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessern kann“, so Prof. Berger.

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BRAFV600-Mutation-positives fortgeschrittenes Melanom

Kombinationstherapie Cobimetinib plus Vemurafenib zugelassen

 

Berlin (10. Dezember 2015) - Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Cotellic® (Cobimetinib) in Kombination mit Zelboraf® (Vemurafenib) Ende November 2015 europaweit zugelassen. Die Zulassung ist ein weiterer bedeutender Meilenstein in der Behandlung von erwachsenen Patienten mit nicht resezierbarem oder metastasiertem BRAFV600-Mutation-positivem Melanom. In der zulassungsrelevanten coBRIM-Studie verlängerte die zusätzliche Gabe des MEK-Inhibitors Cobimetinib zum BRAF-Inhibitor Vemurafenib signifikant sowohl das progressionsfreie als auch das Gesamtüberleben im Vergleich zur Monotherapie. Die duale Hemmung wird deshalb für BRAF-mutierte Patienten mit fortgeschrittenem Melanom zum neuen Therapiestandard, so das Fazit der Experten im Rahmen der Zulassungs-Pressekonferenz der Roche Pharma AG.

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BMG

Neuregelungen im Jahr 2016 im Bereich Gesundheit und Pflege

 

Berlin (8. Dezember 2015) - Zum 1. Januar 2016 treten im Bereich Gesundheit und Pflege wichtige Änderungen in Kraft. Hier geben wir Ihnen einen Überblick mit Informationen zu folgenden Gesetzen und Regelungen:

 

  • Gesetz zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung – Krankenhausstrukturgesetz
  • Zweites Pflegestärkungsgesetz
  • Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung
  • Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen  
  • Gesetz zur Umsetzung der geänderten Berufsanerkennungsrichtlinie der EU
  • Gesetz zur Bekämpfung des Dopings im Sport
  • Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung   
  • Rechengrößen
  • Unabhängige Patientenberatung (UPD)
  • Terminservicestellen
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Ocrelizumab. Photo: Roche PharmaB-Zell-Therapie bei Multipler Sklerose

Überzeugende Wirksamkeit: Erste Phase-III-Daten zu Ocrelizumab bei der Behandlung von RRMS und PPMS

 

Düsseldorf  (8. Dezember 2015) - Der neue humanisierte monoklonale Antikörper Ocrelizumab zeigt in entscheidenden Phase-III-Studien positive Resultate. Erstmals steht mit Ocrelizumab ein Prüfmedikament zur Verfügung, das das Fortschreiten der Behinderung sowohl bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RRMS) als auch bei Patienten mit primär progredienter MS (PPMS) signifikant reduzieren kann. Dies belegen die kürzlich vorgestellten Ergebnisse des umfassenden ORCHESTRA-Studienprogramms. Bei schubförmiger MS war der sich gezielt gegen CD20-positive B-Zellen richtende neue Wirkstoff dem Interferon beta-1a (IFN ß-1a) überlegen und zwar sowohl hinsichtlich jährlicher Schubrate, Fortschreiten der Behinderungsprogression als auch hinsichtlich anderer wichtiger Kriterien, wie z. B. chronisch entzündlicher Hirnläsionen. Als erstes Prüfmedikament überhaupt zeigte der neue Wirkstoff darüber hinaus eine signifikante Wirksamkeit bei PPMS. „Diese Ergebnisse können einen wichtigen Fortschritt in der Behandlung von MS darstellen“, berichtet Univ.-Prof. Dr. Heinz Wiendl, Münster, im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG.

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DKG zum "Krankenhaus Barometer 2015"

Fast jedes fünfte Krankenhaus muss Pflegekräfte im Ausland anwerben

 

Berlin (7. Dezember 2015) - Eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Krankenhäuser weist das aktuelle "Krankenhaus Barometer" des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) aus. Demnach haben zwar noch immer 32 Prozent der Krankenhäuser 2014 Verluste geschrieben, im Vergleich zu den Vorjahren ist dies aber eine Verbesserung. "Die vorliegenden Zahlen, die wirtschaftliche Entwicklung mit besseren Grundlohnraten und die im Krankenhausstrukturgesetz vereinbarten Verbesserungen lassen uns hoffen, dass in den nächsten Jahren deutlich mehr Krankenhäuser aus der Defizitsituation herauskommen können. Die Reform gibt uns Luft bei den Betriebskosten - das Hauptrisiko für Defizite bleibt bei unzureichenden Investitionsmittelbereitstellungen durch einzelne Bundesländer", sagte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

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Abb.: Mit Hilfe von Bactofilin entwickeln Helicobacter-Bakterien (in blau) ihre typische Schraubenform, die es ihnen erlaubt in die Magenschleimhaut einzudringen. Dort können sie Entzündungen und Geschwüre auslösen. Die Strukturaufklärung von Bactofilin könnte einen Ansatzpunkt für die Entwicklung dringend benötigter neuer antibakterieller Substanzen darstellen. Bild: Barth van RossumBactofilin

Bis aufs Atom: Bakterienskelett in der Nahaufnahme

 

Berlin (7. Dezember 2015) - Bakterien galten lange Zeit als primitive Gebilde, erst durch modernste Bildgebung hat man ihre innere Feinstruktur entdeckt. Dem Berliner Biophysiker Adam Lange ist es nun gelungen, ganz nah heranzuzoomen: Mit Hilfe einer neuen Technik der Strukturaufklärung konnte er den Grundbaustein eines Bakterienskeletts bis ins atomare Detail darstellen. Das von seinem Team untersuchte Bactofilin kommt nur bei Bakterien vor und könnte somit zum Ansatzpunkt für neue Antibiotika werden.

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Über 1900 Teilnehmer fanden vom 3. – 5. Dezember den Weg nach Mainz, um an der 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) teilzunehmen. Das Kongressthema „Die schlaflose Gesellschaft“ beschäftigte nicht nur die Fachbesucher, die sich interdisziplinär aus Neurologen, Psychologen, Psychiatern, Internisten, Kinder- und Jugendärzten, HNO-Ärzten, Hausärzten, Arbeits- und Verkehrsmedizinern sowie Naturwissenschaftlern zusammensetzten. Ein breites Medienecho und ein gut besuchtes Patientenforum stehen dafür, dass auch die Öffentlichkeit sich von diesem Thema stark angesprochen fühlte. Der thematische Schwerpunkt des Kongresses beschäftigte sich mit der Frage, inwieweit die 24-Stunden-Non-Stop-Gesellschaft negative Auswirkungen auf Schlaf und Gesundheit ausübt und andererseits Schlaf und Schlafstörungen die Gesellschaft beeinflussen. Gesunder und ausreichender Schlaf fördert hingegen das Leistungsvermögen, die Aufmerksamkeit sowie Lern- und Gedächtnisprozesse. Weiterhin wird unser emotionales Befinden gefördert und über positive Auswirkungen auf die Gesundheit die Lebenserwartung erhöht. Photo und Copyright: DGSM e.V.DGSM-Jahrestagung 2015 in Mainz

Die schlaflose Gesellschaft

 

Mainz (5. Dezember 2015) - Über 1900 Teilnehmer fanden vom 3. – 5. Dezember den Weg nach Mainz, um an der 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) teilzunehmen. Das Kongressthema „Die schlaflose Gesellschaft“ beschäftigte nicht nur die Fachbesucher, die sich interdisziplinär aus Neurologen, Psychologen, Psychiatern, Internisten, Kinder- und Jugendärzten, HNO-Ärzten, Hausärzten, Arbeits- und Verkehrsmedizinern sowie Naturwissenschaftlern zusammensetzten. Ein breites Medienecho und ein gut besuchtes Patientenforum stehen dafür, dass auch die Öffentlichkeit sich von diesem Thema stark angesprochen fühlte. Der thematische Schwerpunkt des Kongresses beschäftigte sich mit der Frage, inwieweit die 24-Stunden-Non-Stop-Gesellschaft negative Auswirkungen auf Schlaf und Gesundheit ausübt und andererseits Schlaf und Schlafstörungen die Gesellschaft beeinflussen. Gesunder und ausreichender Schlaf fördert hingegen das Leistungsvermögen, die Aufmerksamkeit sowie Lern- und Gedächtnisprozesse. Weiterhin wird unser emotionales Befinden gefördert und über positive Auswirkungen auf die Gesundheit die Lebenserwartung erhöht.

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Ergebnisse der GKV im 1.bis 3. Quartal 2015

Finanz-Reserven der Krankenkassen bei 15,3 Milliarden

 

Berlin (4. Dezember 2015) - Die Finanzsituation der Gesetzlichen Krankenversicherung hat sich im 1. bis 3. Quartal 2015 gegenüber dem 1. Halbjahr 2015 verbessert. Nach einem Ausgabenüberhang von 492 Mio. Euro in den Monaten Januar bis Juni wurde in den Monaten Juli bis September einen Überschuss von 96 Millionen Euro erzielt. Damit steigen die Finanz-Reserven der gesetzlichen Krankenkassen auf 15,3 Milliarden Euro.

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BeAM – Patienten mit prandialem Insulinbedarf identifizieren

 

Berlin (4. Dezember 2015) – „Ein hoher BeAM-Wert* bei Menschen mit Typ-2- Diabetes, die mit einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) behandelt werden, weist auf eine prandiale Hyperglykämie hin und kann als Indikator für den frühzeitigen und bedarfsgerechten Beginn einer BOTplus genutzt werden“, erklärte Dr. Stephan Kress, Landau.** Mit der Addition von Insulinglulisin (Apidra®) kann bei BOT-Patienten mit hohem BeAM-Wert eine sichere und effektive Reduktion des HbA1c sowie der postprandialen Blutzuckerwerte erreicht werden.1

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dexdor_logoOrion Pharma Satelliten Symposium auf dem DIVI 2015 in Leipzig

Neue S3-Leitlinie und PAD-Guidelines im Praxischeck – der wache und kooperative Patient ist jetzt

 

Leipzig (3. Dezember 2015) - Setzen die neuen S3 Leitlinien (DAS-Leitlinie) Maßstäbe? Wie unterscheiden Sie sich von der vorherigen Version? Was sind die Unterschiede zu den amerikanischen PAD-Guidelines? – Sicher die wichtigsten Fragen, zu der überarbeiteten S3-Leitlinie Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin. Und genau diesen gingen die Referenten Professor Dr. Peter Tonner, Bremen, Dr. Thomas Böker-Blum, Lachen (Schweiz) und Dr. Rebecca von Haken, Heidelberg, im Rahmen des Satelliten Symposiums von Orion Pharma auf dem DIVI 2015 in Leipzig auf den Grund. Auch Umsetzung im Klinikalltag spielte eine wichtige Rolle sowie der Einsatz von modernen Sedativa wie Dexmedetomidin (dexdor®) zur leitliniengerechten Behandlung von Intensivpatienten.

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BMG und RKI stellen Bericht zu Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten und Gesundheitsversorgung vor

Gesundheit in Deutschland

 

Berlin (3. Dezember 2015) - Wie steht es um unsere Gesundheit? Welche Faktoren beeinflussen die Gesundheit? Wie steht es um Prävention und Gesundheitsförderung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Bericht "Gesundheit in Deutschland", den das Bundesministerium für Gesundheit und das Robert Koch-Institut heute (Donnerstag) in Berlin vorgestellt haben.

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Arzneimittelinteraktionen in der Schmerztherapie – ein vielfach unterschätztes Problem

 

Aachen, Berlin, Limburg/Lahn (3. Dezember 2015) - Wie vielseitig das Thema Arzneimittelinteraktion ist, zeigte sich bei einem gemeinsamen Symposium der drei forschenden Pharmaunternehmen Grünenthal, Mundipharma und Pfizer im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2015 in Mannheim, das bereits zum vierten Mal in Folge stattfand. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen den Schmerz“ diskutierten Experten aus Praxis, Pflege und Krankenhaus über die Auswirkungen auf Schmerzpatienten, die täglich eine Vielzahl unterschiedlicher Medikamente einnehmen.

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logo_initiative_schmerzlosVier von fünf Jugendlichen erleben Kopfschmerzen

GENERATION KOPFSCHMERZ?

 

München (2. Dezember 2015) – Die Münchener Untersuchung zu Kopfschmerzen bei Gymnasiasten hat gezeigt, dass über 80 % der 12- bis 19-Jährigen innerhalb eines halben Jahres unter Kopfschmerzen leiden (MUKIS-Studie; mukis.dmkg.de) (1). Über die alarmierende Häufigkeit und mögliche Auswege sprachen namhafte Mediziner zusammen mit Vertretern der Presse auf Einladung der Initiative Schmerzlos im PresseClub München. Im Rahmen der Veranstaltung wurde Dr. med. Dipl.-Psych. Mirjam Landgraf (München) als neue Trägerin des Stipendiums der Initiative Schmerzlos für die Weiterbildung in Spezieller Schmerztherapie für Kinder- und Jugendärzte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München (LMU) vorgestellt. Das Stipendium ist mit 25.000 Euro dotiert.

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BVMed initiiert "Wunddialog"

Wundexperten fordern ein Deutsches Wundregister, um Datenlage und Versorgungsstrukturen zu verbessern

 

Berlin (2. Dezember 2015) - "Chronische Wunden gehören in spezialisierte Hände!" Dazu gehören interdisziplinäre Wundzentren oder Wundnetze. Das war eine der Kernbotschaften des ersten "Wunddialogs", den der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, gemeinsam mit Versorgungsnetzwerken, Krankenkassen, Ärztevertretern und den Herstellern von Wundversorgungsprodukten am 1. Dezember 2015 in Berlin durchführte. Die präsentierten Fallbeispiele zeigten, dass gut ausgebildete Experten und vernetzte Strukturen teilweise schon regional vorhanden sind. Man müsse aber die problematischen Wundpatienten besser in diese Versorgungsstrukturen bekommen. Ein Hebel dabei seien geänderte Vergütungsstrukturen, um falsche Anreize im System zu beseitigen.

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Anhaltspunkt für geringeren Nutzen

Neoadjuvante Pertuzumab-Gabe bei HER2-positivem Brustkrebs

 

  • Keine positiven Effekte belegt / Mehr Therapieabbrüche wegen Nebenwirkungen

 

Köln (1. Dezember 2015) - Pertuzumab (Handelsname Perjeta) ist für zwei Anwendungsgebiete zugelassen. Die Anwendung in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel bei erwachsenen Patienten mit HER2-positivem metastasiertem oder lokal rezidivierendem, inoperablem Brustkrebs hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bereits 2013 in einer Dossierbewertung untersucht. Dabei ergab sich ein Überlebensvorteil für bestimmte Patientinnen und damit ein Anhaltspunkt für einen erheblichen Zusatznutzen.

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Bild 1: Dank seiner konvexen Wölbung mit integrierten FlexLines bietet SenSura® Mio Konvex einen neuen Grad an Flexibilität, Komfort und Sicherheit. Photo und Copyright: ColoplastNeu: SenSura® Mio Konvex

Konvex ohne Kompromisse

 

Hamburg (30. November 2015) - Coloplast stellt die erste anpassungsfähige konvexe Stomaversorgung vor, die sich jeder Körperform und jeder Bewegung sicher anpasst. Der neue SenSura® Mio Konvex wurde mit einzigartigen integrierten FlexLines entworfen, die eine sichere Versorgung auch bei unebenen bzw. nach innen gewölbten Stomata gewährleisten und somit das Risiko von Leckagen reduzieren.

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Aripiprazol-Depot

Vorteile von Depot-Antipsychotika frühzeitig nutzen

 

Berlin (27. November 2015) - Der wahrscheinliche Therapieerfolg bei Schizophrenie sinkt sukzessive, je länger die Erkrankung unbehandelt bleibt und je unregelmäßiger Antipsychotika eingenommen werden, betonte Dr. Karolina Leopold, Berlin, während eines Symposiums von Otsuka Pharma/Lundbeck GmbH im Rahmen des DGPPN-Kongresses*. Prof. Christoph U. Correll, New York/USA, präsentierte anhand der Ergebnisse der QUALIFY-Studie den positiven Beitrag, den Aripiprazol-Depot (Abilify Maintena®) zur Verbesserung der Lebensqualität bei Schizophrenie leisten kann. Dass insbesondere jüngere Schizophrenie-Patienten den stärksten Zugewinn an Lebensqualität erreichen konnten, spricht für Correll für einen frühzeitigen Einsatz von Aripiprazol-Depot.

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DGPPN Kongress 2015 eröffnet

Psychiater fordern Umdenken in der Versorgung

 

Berlin (25. November 2015) - Deutschlands Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sind besorgt. Nach einer auf dem heute eröffneten DGPPN Kongress vorgestellten Umfrage befürchten sie, dass sich die Versorgungslage für Menschen mit psychischen Erkrankungen in den nächsten zehn Jahren verschlechtern wird. Die Fachgesellschaft fordert deshalb die Gesundheitspolitik und Selbstverwaltung auf, die psychische Gesundheit zu einem Schwerpunktthema zu machen und innovative Versorgungskonzepte konsequent zu fördern.  

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Abb. oben: Sauberkeitsanalyse eines Dentalprodukts. Copyright: Fraunhofer IPAReinheitsvalidierung von Medizinprodukten

Wie sauber ist sauber?

 

Stuttgart (25. November 2015) - In kaum einer Branche ist Reinheit so wichtig wie in der Medizintechnik. Ist z.B. ein Zahn- oder Hüftimplantat zu stark kontaminiert, kann dies die Verwachsung mit dem Knochen stören. Wie sauber die Produkte tatsächlich sein müssen, ist bislang häufig noch unklar. Im Industrieverbund »MediClean« will das Fraunhofer IPA mit den betroffenen Herstellern von Medizinprodukten den Handlungsbedarf im Bereich der Reinheitsvalidierung ermitteln, Lösungsansätze erarbeiten und einen international gültigen und praktikablen Standard etablieren. Am 12. November stellten die Wissenschaftler beim 1. Statustreffen ihre bisherigen Ergebnisse vor.

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Kapsel mit gefrorener Darmflora. Photo: DZIF, BraunschweigDarmflora-Übertragung

Wie kommt die gesunde Darmflora in eine Kapsel?

 

                                      • DZIF-Wissenschaftler an der Uniklinik Köln stellen gefrorene Darmflora-Präparate in Kapseln her. Das Herstellungsprotokoll ist für interessierte Kollegen frei zugänglich

 

Braunschweig (25. November 2015) - Eine Infektion mit dem Bakterium Clostridium difficile ist die weltweit am häufigsten im Krankenhaus erworbene Durchfallerkrankung. Besonders hartnäckige Fälle werden zunehmend mit der Übertragung der Darmflora, also des Stuhls einer gesunden Person in den Darm des Patienten behandelt. Diese Therapieform wird als Darmflora-Übertragung oder Stuhltransplantation bezeichnet; sie ist zwar noch nicht als Therapie zugelassen, wird aber als individueller Heilversuch an einigen Kliniken erfolgreich durchgeführt. Die mit dem Stuhl übertragenen Bakterien sie-deln sich im Darm des Empfängers an und scheinen dort ein gesundes Zusammen-spiel der Mikroorganismen zu fördern – die Krankheitserreger können verdrängt werden.

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Rote-Hand-Brief zu Fumaderm® initial / Fumaderm® (Fumarsäureester)

Maßnahmen zur Senkung des Risikos einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML)

 

Bonn (24. November 2014) - Die Firma Biogen Idec GmbH informiert nach Anhörung im Stufenplanverfahren (Stufe II) und Abschluss des Worksharing-Variation-Verfahrens über Maßnahmen zur Senkung des Risikos einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML). Der vom CHMP verabschiedete Wortlaut für die Fumaderm Produktinformationen ist auf nationaler Ebene übernommen worden.

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Rote-Hand-Brief zu Tecfidera® (Dimethylfumarat)

Neue Maßnahmen zur Senkung des Risikos einer PML - vermehrte Überwachung und Absetzen der Therapie

 

Bonn (24. November 2015) - Die Firma Biogen Idec GmbH informiert über wichtige neue Maßnahmen zur Risikominimierung einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) bei der Behandlung mit Tecfidera®. Die risikominimierenden Maßnahmen sollen vor und während der Therapie durchgeführt werden und betreffen u.a. Untersuchungen des großen Blutbildes und MRT-Untersuchungen.

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Johanniskraut und Grapefruit können richtig giftig sein

Wechselwirkungen von Medikamenten und Lebensmitteln


München (24. November 2015) - Viel hilft viel, denkt so mancher während der kalten Jahreszeit. Und kompensiert mangelnde Sonnenstunden und Bewegung mit Vitamin-Tabletten oder einer Extraportion Obst und Gemüse. Klingt gesund – kann sich aber ins Gegenteil verkehren, falls gleichzeitig Medikamente eingenommen werden. Denn die Ernährung kann die Wirkung von Arzneimitteln stark verändern, warnt Prof. Dr. Martin Wehling vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Die Folgen können erheblich, wenn nicht sogar tödlich sein.

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Studie untersucht, unter welchen Bedingungen der Kauf eines Pflegeproduktes Konsumenten in Verlegenheit bringen kann

Kauf von Pflegeprodukten kann oft peinlich sein

 

Mainz (24. November 2015) - Der Kauf von Produkten geht nicht immer mit positiven Gefühlen einher. Je nach Einkaufskorb, Umgebung und Empfänger bringt es Konsumenten sogar in Verlegenheit, bestimmte Produkte zu benötigen. In diesem Kontext untersucht eine aktuelle Studie des Lehrstuhls für Marketing I der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit dem Titel „Notwendig aber peinlich? – Der Einfluss von Embarrassment auf Konsumentenreaktionen beim Kauf peinlich empfundener Pflegeprodukte“, unter welchen Bedingungen ein Gefühl der Verlegenheit beim Kauf eines Pflegeprodukts, in diesem Fall einer Hämorrhoidensalbe, auftritt. Zwei Drittel der befragten Studienteilnehmer haben den Kauf eines Pflegeproduktes schon einmal als peinlich empfunden.

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Abb.: Mit seiner zuvorkommenden, freundlichen und sympathischen Art verhält sich Care-O-bot® 4 wie ein echter Gentleman. Quelle: Fraunhofer IPA, Foto: Rainer BezEU-Projekt SECURE

Fraunhofer IPA entwickelt Sicherheit von Assistenzrobotern weiter

 

Stuttgart (23. November 2015) - Das internationale Forschungsprojekt SECURE untersucht, wie sich die Sicherheit von lernenden kommunikativen Assistenzrobotern im häuslichen Bereich erhöhen lässt. Als »Innovative Training Network« ist es Teil des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation »Horizont 2020«. Am Fraunhofer IPA arbeiten Wissenschaftler im Rahmen des Projekts mit der Forschungsplattform Care-O-bot® 4 an den Themen Umgebungserfassung und mobile Manipulation.

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Bundesweite Datenbank für Vergiftungsfälle startet

 

Mainz (20. November 2015) - Woran vergiften sich die Deutschen? Welche Altersgruppen sind betroffen? Was sind häufigste Vergiftungsumstände? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt künftig die Falldatenbank der acht deutschen Giftinformationszentren (GIZ), die bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Klinische Toxikologie in Mainz offiziell vorgestellt wurde. Diese Datenbank enthält erste Übersichtsdaten der GIZ zum Expositions- und Vergiftungsgeschehen in Deutschland. Sie ist wichtig, um Programme zur Vergiftungsprävention optimal zu planen, um zukünftig schwere und tödliche Vergiftungen zu vermeiden. Darüber hinaus ein nicht unwesentlicher Aspekt: um unnötige Behandlungen und damit auch Kosten zu vermeiden.

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Tastsinn und Schmerzniveau

Hochfrequente Stimulation in der Schmerztherapie

 

Bochum (20. November 2015) - Bei Schmerzpatienten kommt es im Laufe der Erkrankung oft zu einer Beeinträchtigung des Tastsinnes in den Händen, da sich entsprechende Hirnareale krankheitsbedingt verändern. In einer Pilotstudie haben Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum untersucht, wie wirksam hochfrequente repetitive Stimulation als Therapieansatz bei diesen Patienten ist. Ihre Ergebnisse wurden im Journal „Frontiers in Neurology“ veröffentlicht. Sie zeigen, dass diese Art der passiven Stimulation ein vielversprechender neuer Therapieansatz sein könnte.

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Unfreiwillige Teilzeit in der Pflege

Viele Wege führen zu mehr Vollzeit

 

Berlin (19. November 2015) - Auf Einladung des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, hat in Berlin das Werkstattgespräch "Fachkräftepotenziale heben" stattgefunden. Rund 40 Experten aus ganz Deutschland, u. a. der Pflegeeinrichtungen und Kostenträger, diskutierten über die Frage, wie in der Altenpflege mehr unfreiwillige Teilzeitstellen in Vollzeitstellen umgewandelt werden können.

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Verbesserung der Behandlung älterer Patienten in der perioperativen Medizin

Deutschlandweit erste Professur für Gerontoanästhesiologie

 

Hamburg (19. November 2015) - Prof. Dr. Rainer Kiefmann ist auf die Dr. Günther Buch-Stiftungsprofessur für Gerontoanästhesiologie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) berufen worden. Prof. Kiefmann besetzt damit die deutschlandweit erste Professur, die die Verbesserung der Behandlung älterer Patienten in der perioperativen Medizin, also der Medizin im zeitlichen Umfeld eines chirurgischen Eingriffs, zum Ziel hat. Die Professur ist auf fünf Jahre ausgelegt und mit einer Millionen Euro dotiert.

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Abb. oben: So sieht eine Nervenzelle aus dem Hippocampus einer Ratte aus: Die Zelle und ihre Ausläufer sind mit einem Fluoreszenzfarbstoff gefüllt, der die Strukturen blauviolett leuchten lässt. (c) Foto: AG Heinz Beck/Uni BonnEpilepsie

Wenn der Türsteher in Nervenzellen zu viel durchlässt

 

Bonn (19. November 2015) - Bei einer Epilepsie geraten die Nervenzellen aus ihrem gewohnten Takt. Daran sind auch Ionenkanäle beteiligt, die die Erregbarkeit von Nervenzellen entscheidend bestimmen. Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun einen neuen Mechanismus für die Beeinflussung von Ionenkanälen entdeckt, der möglicherweise für den Ausbruch des Krampfleidens mitverantwortlich ist: Wenn zu wenig Spermin vorhanden ist, kommt es zur einer Übererregbarkeit der Nervenzellen. Die Forscher hoffen, einen Ansatzpunkt für neue Therapien gefunden zu haben. Sie berichten im „The Journal of Neuroscience”.

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Bei der IOL (Intraokularlinse) handelt es sich um die künstliche Linse, die Ärzte Patienten implantieren, um die von einer Katarakt beeinträchtigte natürliche Linse zu ersetzen. Photo und Copyright: AlconAlcon

Multifokale Intraokularlinse AcrySof® IQ PanOptix® zur Korrektur der Presbyopie (Altersweitsichtigkeit)

 

                      • Die AcrySof® IQ PanOptix® ermöglicht ein scharfes und klares Sehen in alle Entfernungen und erhöht die Brillenunabhängigkeit nach einer Kataraktoperation.
                      • Der intermediäre Brennpunkt liegt bei 60 cm. Alltägliche Aufgaben, wie z.B. Arbeiten am Computer oder Lesen, können damit in komfortabler Armhaltung ausgeführt werden.
                      • Die AcrySof® IQ PanOptix® sorgt durch eine optimierte Lichtausbeute für eine klare Sicht.
                      • Europaweit werden jedes Jahr mehr als drei Millionen Kataraktoperationen durchgeführt,1 in Deutschland sind es jährlich ca. 1.000.000.2

 

Köln (18. November 2015) – Alcon, weltweit führend in der Augenheilkunde und eine Division von Novartis, gibt die Markteinführung der multifokalen Intraokularlinse (IOL) AcrySof® IQ PanOptix® bekannt. Es handelt sich dabei um eine IOL aus hydrophobem Acrylat für Patienten, die im Rahmen einer Kataraktoperation gleichzeitig ihre Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) korrigieren und ihre Abhängigkeit von einer Lesebrille reduzieren möchten.

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38. Deutscher Krankenhaustag

Bessere Qualität in der Pflege braucht Refinanzierung

 

Düsseldorf (18. November 2015) - Die "Pflege von Morgen" und die Sicherung der Versorgungskontinuität standen im Forum Pflege im Krankenhaus am dritten Kongresstag im Mittelpunkt der Diskussionen. Irene Maier, Pflegedirektorin der Universitätsklinik Essen, stellte in ihrem Vortrag klar, dass die Personalsituation im Pflegebereich sich zunehmend problematisch gestalte. "Es ist eine spürbare Verknappung von examinierten Pflegekräften festzustellen", sagte die Pflegedirektorin. Dieser Trend sei zunehmend und führe aktuell bis zu Stilllegungen von Funktionsbereichen oder einzelnen OP-Bereichen. Klar sei, dass die Pflege zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung stehe. "Doch dazu brauchen wir eine klare Refinanzierung. Denn sonst führt die Steigerung von Qualität in einem Bereich zu Qualitätsverlusten durch erforderliche Einsparungen in anderen Bereichen", so Meier.

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Deutsche Diabetes Gesellschaft: „Plumper Versuch der Einflussnahme“

Zuckerindustrie versucht Gesundheitsausschuss des Bundestags hinters Licht zu führen

 

Berlin (18. November 2015) – Die deutsche Zuckerindustrie hat sich in der letzten Woche mit einem Info-Brief an die Mitglieder des Bundestagsausschusses für Gesundheit gewandt. Darin beruft sich die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) unter anderem auf Ernährungsempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und kommt zu dem Schluss, dass Zuckerkonsum kein Risikofaktor für Diabetes Typ 2 sei. Die DDG betrachtet diese Aktion als unseriös und weist die Argumentation als manipulativ und plump zurück.

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Abb.: Sensoren auf dem Gehirn messen dessen Aktivität. Pathologische Veränderungen führen zu einer Stimulation durch eine implantierte Elektrode und das wiederum zur Normalisierung der Hirnaktivität. © Photo: BrainLinks-BrainTools / Universität FreiburgEpilepsie

Ausgefeilte Datenanalyse ersetzt riskante Hirn-Stimulation

 

Freiburg (17. November 2015) - Bei Epilepsie weist das Gehirn eine erhöhte Erregung auf. Diese Grunderregung des Gehirns ohne vorherige Stimulation zu messen, ist jetzt erstmals einem Forscherteam unter Beteiligung des Universitätsklinikums Freiburg gelungen. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Proceedings of the National Society (PNAS) präsentieren sie die neue mathematische Analyse für EEG-Messungen der Hirnströme. Das Verfahren macht die Epilepsie-Messung sicherer, ermöglicht Langzeit-Untersuchungen und stellt eine objektive Therapiekontrolle in Aussicht. Außerdem zeigen die Forscher, dass die Erregbarkeit des Gehirns stark vom Schlaf-Wach-Rhythmus abhängt.  

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Gewisse Vorteile bei Nebenwirkungen, aber Gleichwertigkeit bei der Hauptwirkung nicht nachgewiesen

Netupitant/Palonosetron zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen: Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (16. November 2015) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob die Wirkstoffkombination Netupitant/Palonosetron (Handelsname Akynzeo) gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Die Wirkstoffkombination ist seit Mai 2015 zugelassen zur Prävention von akuter und verzögert auftretender Übelkeit und Erbrechen bei erwachsenen Patienten, die aufgrund einer Krebserkrankung eine mäßig oder stark emetogene (d. h. Brechreiz auslösende) Chemotherapie erhalten. Demnach ist ein solcher Zusatznutzen weder bei mäßig emetogenen noch bei stark emetogenen Chemotherapien belegt.

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COPD

Tiotropium/Olodaterol bei COPD: Nachteile bei schwerer Erkrankten, Vorteile für manche Patientinnen

 

  • Mehr Exazerbationen bei Personen mit höheren COPD-Schweregraden
  • Weniger Symptome bei Frauen mit seltenen Krankheitsschüben

 

Köln (16. November 2015) - Die Fixkombination aus Tiotropium und Olodaterol (Handelsname Spiolto Respimat) ist seit Juli 2015 für die Dauertherapie von Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob diese Wirkstoffkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Fortgeschrittener schwarzer Hautkrebs

Pembrolizumab bei fortgeschrittenem Melanom: Zusatznutzen bei bestimmten Patienten

 

  • Weniger Nebenwirkungen bei bestimmten Vorbehandelten
  • Nicht Vorbehandelte ohne Tumormutation überleben länger

 

Köln (16. November 2015) - Seit Juli 2015 steht Pembrolizumab (Keytruda) für Erwachsene mit fortgeschrittenem schwarzen Hautkrebs (Melanom) zur Verfügung, der nicht mehr operativ entfernt werden kann oder bereits Metastasen gebildet hat. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Nivolumab bei Lungenkarzinom

Hinweis auf erheblichen Zusatznutzen für unter 75-Jährige

 

  • Unter 75-Jährige mit gutem Allgemeinzustand überleben deutlich länger
  • Bei Älteren Anhaltspunkt für nicht quantifizierbaren Zusatznutzen

 

Köln (16. November 2015) - Nivolumab ist ein antitumoraler Wirkstoff aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper. Er ist seit Juni 2015 unter dem Handelsnamen Opdivo für Erwachsene mit fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs und seit Juli 2015 unter dem Handelsnamen Nivolumab BMS auch für Erwachsene mit metastasiertem, nicht kleinzelligem Lungenkarzinom mit plattenepithelialer Histologie zugelassen, die bereits eine Chemotherapie erhalten haben.

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Koinfektion verschlimmert Leberschäden

Hepatitis B-Patienten häufig auch mit Hepatitis E-Virus infiziert

 

Tübingen (16. November 2015) - Forscher des Instituts für Tropenmedizin am Universitätsklinikum Tübingen und des Robert Koch Instituts haben in Kooperation mit wissenschaftlichen Partnern eine Studie über die Infektion von Hepatitis B Patienten mit dem Hepatitis E Virus (HEV) im Journal EBioMedicine veröffentlicht. Das Team entdeckte, dass Hepatitis B Patienten überproportional häufig mit HEV infiziert sind, und dass diese Koinfektion die Leberschäden, die durch Hepatitis B (HBV) entstehen können, wesentlich verschlimmert.

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BVMed zum Weltdiabetestag

Versorgung von Pflegeheimbewohnern mit Diabetes mellitus verbessern

 

Berlin (14. November 2015) - Der BVMed-Fachbereich Diabetes fordert zum Weltdiabetestag am 14. November 2015 Verbesserungen bei der Versorgung von Pflegeheimbewohnern mit Diabetes mellitus. Ziel eines Maßnahmenpaketes müsse es sein, "die Versorgung nach einheitlichen Standards durchzuführen, damit Komplikationen und Folgeschäden bei den Betroffenen vermieden und ihre Lebensqualität und Selbständigkeit erhöht werden können", so Michael Spreth, Sprecher des BVMed-Fachbereichs. Zu den Komplikationen zählen schwere Unterzuckerungen oder Wundheilungsstörungen bis hin zu Amputationen. In Deutschland gibt es heute mehr als 6 Millionen diagnostizierte Diabetiker, die tatsächliche Zahl wird sogar auf 7 bis 8 Millionen geschätzt. Rund 2 Millionen Deutsche brauchen regelmäßig Insulin, das über Pens oder Insulinpumpen abgegeben wird.

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Verbesserungen für Pflegebedürftige und Angehörige

Bundestag beschließt das Zweite Pflegestärkungsgesetz

 

Berlin (13. November 2015) - Der Deutsche Bundestag hat heute (Freitag) das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) beschlossen. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Es bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "20 Jahre nach ihrer Einführung stellen wir die Soziale Pflegeversicherung jetzt auf eine neue Grundlage. Damit erhalten erstmals alle Pflegebedürftigen einen gleichberechtigten Zugang zu Pflegeleistungen – unabhängig davon, ob sie an körperlichen Beschwerden oder an einer Demenz erkrankt sind. Mehr Hilfe für Pflegebedürftige, eine bessere Absicherung der vielen pflegenden Angehörigen und mehr Zeit für die Pflegekräfte ­– das erreichen wir mit diesem Gesetz. Das ist ein Meilenstein für die Pflegebedürftigen und alle, die in unserem Land tagtäglich ihr Bestes geben, um für Pflegebedürftige da zu sein."

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DBfK

Reform der Pflegeversicherung muss konsequent umgesetzt und abgesichert werden

 

Berlin (13. November 2015) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) begrüßt die Verabschiedung des Pflegestärkungsgesetzes II im Deutschen Bundestag. „Damit ist endlich nach vielen Jahren der Diskussion ein pflegewissenschaftlich gestützter und der Situation pflegebedürftiger Menschen und ihrer pflegenden Angehöriger gerechterer Pflegebedürftigkeitsbegriff erreicht worden,“ sagt Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK. Allerdings bedürfe es neben der Umsetzung eines neuen Begutachtungsverfahrens auch der Anpassung der Gestaltung der Leistungserbringung. Auch hier müsse sich der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff abbilden, so Wagner weiter. Neben der Erneuerung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes enthalte die Reform wichtige Verbesserungen im Detail.

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Diakonie

Pflegereform löst nicht die Probleme in der Pflege

Berlin (13. November 2015) -  Heute verabschiedet der Bundestag den zweiten Teil des Pflegestärkungsgesetzes. Es sieht vor, dass es ab 2017 fünf Pflegegrade statt der bisherigen drei Stufen gibt. Profitieren sollen davon vor allem Demenzkranke und ihre Angehörigen. Dazu sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: 

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Proteomanalyse zur Erkennung einer diabetischen Nephropathie

Nutzen bleibt unklar

 

  • Auch im Stellungnahmeverfahren wurde keine relevante Studie genannt

 

Köln (13. November 2015) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Nutzen einer diagnostisch-therapeutischen Strategie mit einer Proteomanalyse zur Erkennung einer diabetischen Nephropathie (DNP) bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus und arteriellem Hypertonus im Vergleich zur konventionellen diagnostischen Strategie untersucht. Nach der Veröffentlichung des Vorberichts im Juni 2015 hatten interessierte Personen und Institutionen die Möglichkeit, zu den vorläufigen Ergebnissen Stellung zu beziehen.

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