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21 | 10 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Tumorart spielt wichtige Rolle auch bei psychoonkologischer Behandlung

Jeder dritte Krebspatient braucht seelische Hilfe

 

Hamburg/Leipzig (13. Oktober 2014) – Angst, Anpassungsschwierigkeiten und Depressivität: Das sind die drei häufigsten psychischen Probleme, mit denen Krebspatienten zu kämpfen haben. Jeder Dritte ist davon betroffen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler im Rahmen einer Studie, für die sie bundesweit mehr als 4.000 Patienten zwischen 18 und 75 Jahren befragt haben. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher jetzt in dem Fachmagazin „Journal of Clinical Oncology“. Die Deutsche Krebshilfe hat die Studie mit 648.000 Euro gefördert.

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DBfK

Betrieblicher Gesundheitsschutz – ein neues Arbeitsfeld für Pflegeexperten?

 

Berlin (13. Oktober 2014) - In einem heute veröffentlichten Positionspapier schlägt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) in Deutschland die Einführung einer betrieblichen Gesundheitspflegerin vor.

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DGHO-Kongress 2014

Immuntherapie: auf dem Weg in eine neue Ära?

 

Hamburg (11. Oktober 2014) - Immuntherapie wird die Krebsbehandlung in den kommenden Jahren deutlich verändern. Neue und sehr unterschiedliche Ansätze wie bispezifische oder immunregulatorische Antikörper, die Tumorvakzine oder genmodifizierte T-Lymphozyten u.a. werden allein oder in Kombination mit bewährten Medikamenten eingesetzt werden. Dabei sind die Potenziale genauso groß wie der Forschungsbedarf. Auch für die Immuntherapie steht die Frage nach der Personalisierung im Raum. Diese und weitere Themen diskutieren 5.500 Krebsexperten auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Hamburg.

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Schizophrenie

Familienangehörige von Schizophreniepatienten:
Als Betreuer oft an der eigenen Belastungsgrenze

 

Berlin (9. Oktober 2014) – Fast drei Viertel der Angehörigen von Schizophreniepatienten/innen in Deutschland sind hauptsächlich oder alleine für deren Betreuung zuständig und dadurch einer enormen emotionalen, physischen und auch finanziellen Belastung ausgesetzt. Das geht aus den ersten Ergebnissen einer großen internationalen Studie hervor, die von der European Federation of Associations of Families of People with Mental Illness (EUFAMI) in Zusammenarbeit mit der Universität Leuven/Belgien durchgeführt wird. Im Rahmen einer Pressekonferenz zum World Mental Health Day, der dieses Jahr am 10. Oktober stattfand und das „Leben mit Schizophrenie“ zum Thema hatte, stellte die deutsche EUFAMI-Repräsentantin Janine Berg-Peer fest: „Viele der betreuenden Angehörigen sind oft jahrelang nicht in der Lage, eine Auszeit zu nehmen und erreichen häufig ihre persönliche Belastungsgrenze.“

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DPR und Marburger Bund: „Versorgungszuschlag für Krankenhäuser unverändert beibehalten“

Pflege und Ärzte warnen vor Personalabbau durch Mittelkürzung

 

Berlin (7. Oktober 2014) - Der Deutsche Pflegerat (DPR) und der Marburger Bund (MB) warnen gemeinsam vor einer weiteren finanziellen Auszehrung der Krankenhäuser durch Regelungen im Pflegestärkungsgesetz und fordern eine unbegrenzte Beibehaltung des bundeseinheitlichen Versorgungszuschlages.

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Patienten und Pflegedienste profitieren von dem Beschluss des G-BA

Änderung der Richtlinie „Häusliche-Krankenpflege“

 

Berlin (7. Oktober 2014) - Krankenhausärzte können Patienten künftig für fünf Arbeitstage häusliche Krankenpflege verordnen statt wie bisher nur für drei Werktage. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Häusliche-Krankenpflege-Richtlinie entsprechend angepasst. Der Beschluss wurde gestern im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist damit ab sofort in Kraft. Auch wenn der G-BA hinter den Forderungen des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) geblieben ist, stellt die erweiterte Verordnungsmöglichkeit eine Verbesserung hinsichtlich des Übergangs von der Klinik in die Häuslichkeit dar.

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Regionale Unterschiede

Versorgungsatlas: Niedergelassene Ärzte verordnen weniger Antibiotika

 

Berlin (7. Oktober 2014) - In Deutschland verordnen die niedergelassenen Ärzte Antibiotika zunehmend zurückhaltender. Vorreiter sind dabei die Kinderärzte. Das zeigt erstmals eine Untersuchung der Wissenschaftler vom Versorgungsatlas. Die Verordnungszahlen sinken jedoch regional unterschiedlich und es gibt altersabhängige Unterschiede. Sorgen bereitet Experten der relativ hohe Einsatz von „Reserveantibiotika“, die schweren Infektionen vorbehalten sein sollten.

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Entscheidung des EMA-Management Boards

Studienergebnisse noch detaillierter einsehbar

 

Berlin (7. Oktober 2014) - Am 2. Oktober hat das Management Board der europäischen Arzneimittelbehörde EMA darüber entschieden, wie detaillierte Ergebnisse von Arzneimittelstudien, die der EMA vorliegen, Interessierten zugänglich gemacht werden können. Konkret geht es um die Veröffentlichung der typischerweise mehr als tausend Seiten starken Clinical Study Reports (CSR), die Unternehmen zu jeder klinischen Studie einreichen müssen.

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Ebola: Madrider Krankenschwester mit Ebolavirus infiziert - Ausbruch des Marburg-Fiebers in Uganda. Mit dem Ebolavirus hat sich offenbar eine im Madrider Hospital Carlos III arbeitende Krankenschwester infiziert. Sie gehörte zu einem der Behandlungsteams, das für die Pflege von zwei Ebolapatienten zuständig war.Photo: WikipediaEbola

Madrider Pflegehelferin mit Ebolavirus infiziert

Ausbruch des Marburg-Fiebers in Uganda

 

Madrid, Spanien (6. Oktober 2014) – Mit dem Ebolavirus hat sich offenbar eine im Madrider Hospital Carlos III arbeitende Pflegehelferin infiziert. Sie gehörte zu einem der Behandlungsteams, das für die Pflege von zwei Ebolapatienten zuständig war. Damit hat sich erstmals ein Mensch innerhalb Europas mit dem Virus infiziert. Die 44-Jährige pflegte in dem Krankenhaus einen spanischen Geistlichen, der sich in Sierra Leone mit dem Virus infiziert hatte.

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Lymphdrüsenkrebs ALCL

Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und Krebsentstehung untersucht

 

Wien, Österreich (6. Oktober 2014) - Eine internationale Studiengruppe hat unter Beteiligung des Wiener Pathologen Lukas Kenner den Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und der Entstehung von Lymphomen, die im Narbengewebe um das Transplantat wachsen, untersucht. Die Forschenden gehen davon aus, dass Brustimplantate eine neue Unterart des seltenen, aber bösartigen Lymphdrüsenkrebses ALCL auslösen können. Zu diesem Ergebnis kamen die Autoren nach Analyse zahlreicher weltweit verfügbarer Studien und Daten. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Mutation Research veröffentlicht.

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DGPPN

Lebenskrise oder Krankheit – wo verläuft die Grenze?

 

Berlin (6. Oktober 2014) - Wo und wann beginnt Krankheit? Und was sind Lebensprobleme ohne Krankheitswert? Angesichts der drastisch zunehmenden Krankheitstage und Frühverrentungen aufgrund psychischer Erkrankungen muss sich die Solidargemeinschaft heute fragen, welche Voraussetzungen sie an die Erstattung therapeutischer Leistungen knüpfen will. Auf ihrem Hauptstadtsymposium in Berlin plädiert die DGPPN dafür, nicht jedes seelische oder soziale Leid zur psychischen Krankheit zu erklären und Krankheitsdiagnosen auf medizinisch relevantes Leiden zu beschränken.

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Rahmenempfehlung „Fachweiterbildung Notfallpflege“ von DGF erstellt

 

Berlin (2. Oktober 2014) - Die DGF hat seit 2012 eine eigene Fachgruppe „Notfallpflege“ eingerichtet. Diese Fachgruppe hat nun erste Ergebnisse erzielt und ,,den Begriff Notfallpflege genauer definiert sowie eine Rahmenempfehlung zur Ausgestaltung von Curricula einer Fachweiterbildung Notfallpflege“ erstellt, so Lothar Ullrich, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste.

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Ähnliches Spektrum an Begleiterkrankungen wie bei Alkoholabhängigen

Internetabhängigkeit auf dem Vormarsch:
Betroffene leiden oft unter weiteren Erkrankungen

 

Bochum (2. Oktober 2014) - Internetabhängige leiden oft unter Begleiterkrankungen, vor allem unter depressiven Störungen, Angsterkrankungen und ADHS. Bochumer Mediziner erhoben das sogenannte Komorbiditätsprofil von 25 Internetabhängigen. Jeder Patient wies mindestens eine Begleiterkrankung auf. Mit seinen Kollegen untersuchte Bert te Wildt zum Vergleich auch 25 Alkoholabhängige. Das Komorbiditätsprofil sah ganz ähnlich aus. Allerdings litt nur jeder zweite dieser Patienten an einer weiteren Erkrankung. „Die Ergebnisse verdeutlichen die große Bedeutung der Komorbidität für die Internetabhängigkeit“, sagt te Wildt. Er betont auch: „Das ist natürlich keine Einbahnstraße, die Erkrankungen bedingen sich gegenseitig.“ In einer weiteren Studie fand er jedoch Hinweise, dass die Internetsucht bei einem Teil der Betroffenen auf ähnlich gelagerte Persönlichkeitsstrukturen zurückzuführen sein könnte.

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Abb.: Mithilfe des FDM-Verfahrens können individuelle Prothesen und Orthesen kostengünstig gedruckt werden. Quelle: Fraunhofer IPA

Orthopädie

Kostengünstige Prothesenherstellung durch FDM-Druck

 

Stuttgart (1. Oktober 2014) - Der 3D-Druck kommt in zahlreichen Branchen zum Einsatz. Da die Technologien individuelle Produktanforderungen berücksichtigen, werden sie vor allem bei der Herstellung einzelner Bauteile und Prototypen verwendet. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kosten in den letzten Jahren stark gesenkt wurden. Von beiden Faktoren profitiert auch die Medizin- und Orthopädietechnik. Hier ermöglicht die generative Fertigung passgenaue Prothesen und Orthesen zu niedrigen Preisen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung arbeitet daran, günstige Druckmethoden für die Herstellung von Prothesen zu entwickeln.

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Photo: World Hepatitis AllianceHepatitis-C-Report

Bessere Aufklärung gefordert

 

Neuss (1. Oktober 2014) - Chronische Infektionen mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) verursachen weltweit rund 350.000 Todesfälle pro Jahr. Größte Herausforderung im Kampf gegen die Krankheit ist die nach wie vor hohe Dunkelziffer. Zwar könnten mittlerweile dank innovativer Therapien ein Großteil der betroffenen Patienten geheilt werden, doch viele wissen gar nicht, dass sie infiziert sind. Darauf macht der Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli unter dem Motto „Think again“ aufmerksam. Patientenorganisationen setzen sich grenzüberschreitend für eine bessere Aufklärung ein und appellieren an alle Beteiligten der Versorgung, eng zusammen zu arbeiten. Ein aktuell vom britischen Marktforschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU) veröffentlichter und vom forschenden Pharmaunternehmen Janssen geförderter Bericht verdeutlicht allerdings, dass trotz erfolgter Regierungszusagen viele Länder nur langsam mit nationalen Aktionsplänen auf die Ausbreitung von Hepatitis C reagieren.

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European Health Forum

Experten fordern gesundheitspolitische Maßnahmen gegen Hörverlust

 

Bad Hofgastein, Österreich (1. Oktober 2014) - Hörbeeinträchtigungen werden mittlerweile sogar mit Demenz in Zusammenhang gebracht und betreffen Millionen älterer Menschen in Europa, betonten Experten auf dem European Health Forum Gastein. Eine neue Studie zeigt erstmals, dass Hörhilfen den kognitiven Abbau verlangsamen können. Hörverlust, ein Problem dass allein in Frankreich 10 Millionen ältere Menschen betrifft, „kann verhindert, diagnostiziert und kompensiert werden“, betonte Dr. Pierre Anhoury, Vorstand der französischen Organisation ‚Agir Pour l'Audition’ (Handeln für das Hören), auf dem European Health Forum Gastein (EHFG). Er plädierte für neue ökonomische Lösungen, um die Versorgung älterer Menschen mit Hörgeräten sicherzustellen, und stellte einen 10-Punkte-Plan vor, mit dem das Problem angegangen werden soll: „Es ist höchste Zeit, dass auf EU-Ebene reagiert wird.“

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Deutsche Schmerzgesellschaft und AWMF veröffentlichen Aktualisierung der S3-Leitlinie LONTS

 

Berlin (30. September 2014) - Die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) hat die unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft aktualisierte S3-Leitlinie LONTS zur Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen veröffentlicht, darauf weist die Deutsche Schmerzgesellschaft heute hin. Die Leitlinie wurde in den letzten Monaten unter Beteiligung von über 40 Expertinnen und Experten aus 22 Fachgesellschaften (u. a. Vertreter aller Gebiete mit Bezug zu erwachsenen Patienten der Muster-Weiterbildungsordnung für Ärzte zuzüglich psychologischer Fachgesellschaften) sowie unter Mitwirkung von Patientenvertretern überarbeitet.

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Deutsche Gesellschaft für Geriatrie fordert bessere Versorgung akut erkrankter Demenzpatienten

„Das Krankenhaus ist für Demenzkranke der denkbar schlechteste Aufenthaltsort“

 

Köln (30. September 2014) - Akut erkrankte Demenzpatienten sind eine Herausforderung für Ärzte und Pflegekräfte. Bereits im Jahr 2020 wird voraussichtlich jeder fünfte Patient, der mit einem Herzinfarkt, Knochenbrüchen nach Stürzen oder einer akuten Infektion in ein Krankenhaus kommt, auch unter einer Demenz leiden. „Die Versorgung dieser Patienten bedeutet für die Kliniken eine besondere Herausforderung. Urologische, internistische, chirurgische und andere Stationen sind mit der Behandlung und Pflege dieser Patienten häufig überfordert“, berichtet der Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Priv.-Doz. Dr. Werner Hofmann. „Ärzte und Personal müssen für diese Aufgabe besser vorbereitet werden!“

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Gutachten des Sachverständigenrates wird diskutiert

"Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen sicherstellen"

 

Berlin (30. September 2014) - In einer gemeinsamen Veranstaltung des Bundesministeriums für Gesundheit und des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen wird heute das Gutachten 2014 des Sachverständigenrates präsentiert und der Fachöffentlichkeit zur Diskussion gestellt. In seinem Gutachten stellt der Sachverständigenrat Konzepte vor, wie die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen auch künftig sichergestellt werden kann. Weitere Themen sind die bedarfsgerechte Versorgung mit Arzneimitteln, mit Medizinprodukten und mit medizinischen Rehabilitationsleistungen.

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Paradigmenwechsel

Die Persönlichkeit ändert sich im hohen Alter stärker als bisher angenommen

 

Berlin (29. September 2014) - Im hohen Alter verändert sich nach den Erkenntnissen einer deutsch-amerikanischen Untersuchung die Persönlichkeit der Menschen noch einmal ähnlich stark wie im jungen Erwachsenenalter. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie auf Basis der Langzeitstudien „Sozio-oekonomisches Panel“ (SOEP) und „Household Income and Labour Dynamics in Australia“ Survey (HILDA Survey). „Unsere Studie widerlegt die unter Psychologen vorherrschende Ansicht, dass sich die Persönlichkeit im Laufe des Lebens immer stärker stabilisiert“, sagt die Psychologin Jule Specht von der Freien Universität Berlin, eine der Autorinnen und Autoren.

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Bund-Länder-AG zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege kommt zusammen

Hilfsmaßnahmen besser verzahnen

 

Berlin (29. September 2014) - Wie verschiedene Angebote der Altenpflege und der Pflegeversicherung enger miteinander verzahnt werden können und wie die Planungs- und Steuerungskompetenz der Kommunen in der Pflege gestärkt werden kann, wird in der Bund-Länder Arbeitsgruppe zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege diskutiert. Zur konstituierenden Sitzung der Arbeitsgruppe sind heute im Bundesministerium für Gesundheit Ministerinnen und Minister der Bundes- und Landesebene sowie die Präsidenten der Kommunalen Spitzenverbände zusammengekommen.

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112. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie: Aktuelle und zukünftige Anwendungsfelder von Hyaluronidase. Verbesserte Diffusion, beschleunigter Wirkeintritt und ein vergrößerter schmerzunempfindlicher Bereich: Operierende Augenärzte machen sich die Eigenschaften des Enzyms Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) in Kombination mit einem Lokalanästhetikum bereits seit Jahrzehnten zunutze.1 Bewährt hat sich das Adjuvans bisher vor allem bei Katarakt- und Strabismusoperationen sowie bei anderen klassischen ophthalmo-chirurgischen Eingriffen. Im Rahmen des 112. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft blicken Experten über den Tellerrand und stellen ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Hyaluronidase im Bereich der Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie vor. Photo: Riemser Pharma112. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie:
Aktuelle und zukünftige Anwendungsfelder von Hyaluronidase

 

Leipzig (26. September 2014) – Verbesserte Diffusion, beschleunigter Wirkeintritt und ein vergrößerter schmerzunempfindlicher Bereich: Operierende Augenärzte machen sich die Eigenschaften des Enzyms Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) in Kombination mit einem Lokalanästhetikum bereits seit Jahrzehnten zunutze.1 Bewährt hat sich das Adjuvans bisher vor allem bei Katarakt- und Strabismusoperationen sowie bei anderen klassischen ophthalmo-chirurgischen Eingriffen. Im Rahmen des 112. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft blicken Experten über den Tellerrand und stellen ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Hyaluronidase im Bereich der Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie vor.

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Abb.: Dr. Georg Pinter, Klagenfurt beim DGG-Jahreskongress in Halle (Saale). Photo: Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Halle (Saale)

Mehr als 30 Prozent der Notfallpatienten sind älter als 80 Jahre – Strukturwandel in der Notaufnahme

 

Halle (26. September 2014) - Autounfall, Treppensturz, allergischer Schock – in der Notaufnahme eines Krankenhauses ist rasches, situatives Handeln erforderlich. Doch die Patienten werden immer älter, ihre Beschwerden komplexer – und addieren sich damit zu den täglichen Herausforderungen, denen Ärzte sich stellen müssen. Wie darauf zu reagieren ist, medizinisch und strukturell, erklärte Dr. Georg Pinter, Chefarzt am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Halle (Saale). In seiner Keynote-Lecture „Geriatrische Notfallsversorgung – Strategien und Konzepte“ stellte er aktuelle Zahlen, Lösungsansätze und erfolgreich realisierte Projekte vor.

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Abb. 1: Mithilfe des neuartigen Reanimationseinsatzfahrzeugs sollen die Überlebensraten bei plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand gesteigert werden können. Photo: Uniklinik RegensburgNeuartiges Reanimationsfahrzeug

Wenn jede Sekunde zählt

 

Regensburg (26. September 2014) - Spezialisten des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) realisieren ein neuartiges Reanimationsfahrzeug. Im Rahmen von Notarzteinsätzen soll damit die Überlebensrate bei plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand verbessert werden können. Jährlich erleiden in Deutschland circa 150.000 Menschen einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Statistisch überleben drei bis acht von 100 Betroffenen. Ursächlich für diese geringen Überlebensraten sind zum einen die Dauer, bis Wiederbelebungsmaßnahmen ergriffen werden, und zum anderen deren Qualität bzw. Kontinuität.

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GKV, PKV und DKG vereinbaren DRG- und PEPP-Katalog

Selbstverwaltung beschließt Krankenhausentgeltkataloge 2015

 

Berlin (26. September 2014) - Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhaus-esellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben sich für das Jahr 2015 auf den Fallpauschalenkatalog (DRG-Katalog) für Krankenhäuser geeinigt. Ebenfalls eine Verständigung erzielt wurde über den pauschalierenden, tagesbezogenen Entgeltkatalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP-Entgeltkatalog). Über die seit 2004 für Krankenhäuser verbindlich geltenden Fallpauschalen wird derzeit ein Finanzierungsvolumen von knapp 70 Milliarden Euro umgesetzt. Der Katalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP) kann seit 2013 von den Krankenhäusern optional zur Abrechnung angewendet werden. Bis 2018 erfolgt dies noch budgetneutral. Ab 2019 beginnt die sogenannte Konvergenzphase mit der Anpassung der bisher unterschiedlichen Vergütungssätze.

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Neue Therapieoption des diabetischen Makulaödems zugelassen

EYLEA® verbessert die Sehschärfe gegenüber einer Lasertherapie signifikant

 

  • Indikation besteht bei Erwachsenen mit Visusbeeinträchtigung aufgrund eines diabetischen Makulaödems.(1)
  • Das diabetische Makulaödem ist die häufigste Erblindungsursache bei Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter.
  • Studien zeigen überlegene Wirksamkeit gegenüber der früheren Standardtherapie.(2)
  • Behandlungsregime ermöglicht gut planbare Therapie.(1)

Leipzig (26. September 2014) - Für Patienten mit einer Sehbeeinträchtigung aufgrund eines diabetischen Makulaödems (DMÖ) steht jetzt mit EYLEA®(Aflibercept) eine neue Erfolg versprechende Therapieoption zur Verfügung. Wie die zulassungsrelevanten Phase-III-Studien VIVID-DME(*) und VISTA-DME(*) mit insgesamt über 860 Patienten zeigten, kann mit Injektionen in den Glaskörper des Auges (intravitreal) die Sehschärfe deutlich verbessert werden.

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Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert Entscheidung des G-BA zu Canagliflozin

Neuer Wirkstoff wird Patienten mit Diabetes mellitus in Deutschland künftig vorenthalten

 

Berlin (26. September 2014) – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), das Diabetesmedikament Canagliflozin nicht von den Krankenkassen erstatten zu lassen, scharf kritisiert. Der G-BA verhindere durch seine Entscheidung die Einführung einer neuen Gruppe von effektiven und sicheren Wirkstoffen, die für die Versorgung von Menschen mit Typ-2-Diabetes benötigt werden, erklärte DDG Präsident Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel. Auf Grund des Beschlusses wird der Vertrieb in Deutschland nun eingestellt.

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