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18 | 06 | 2013
KrankenPflege-Journal - aktuell
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ENS 2013

Grippe- und Parkinson-Medikament wirkt auch gegen Spielsucht

 

Barcelona, Spanien (11. Juni 2013) – Hoffnung auf eine künftige medikamentöse Therapie gegen Spielsucht weckten italienische Wissenschaftler auf dem Kongress der Europäischen Neurologengesellschaft  in Barcelona: Eine neue Untersuchung zeigt, dass der Wirkstoff Amantadin wichtige Symptome dieses Leidens deutlich reduziert. 

 

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ENS 2013

Therapeutische Videospiele fördern die Rehabilitation nach Hirnverletzungen

 

Barcelona, Spanien (11. Juni 2013) – Videospiele haben nicht nur die Wohnzimmer erobert, sondern werden zunehmend auch von der Medizin als wertvolle Unterstützung erkannt. Dies gilt etwa für die Behandlung von Patienten, die bestimmte Bewegungsabläufe sowie kognitive oder soziale Fähigkeiten durch eine Schädigung des Gehirns verloren haben: Kombiniert man hier therapeutische Spiele mit herkömmlicher Rehabilitation, kann dies zu schnelleren und besseren Ergebnissen führen, berichteten spanische Forscher auf dem Kongress der Europäischen Neurologengesellschaft in Barcelona.

 

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ENS 2013

Roboter holen Demenzkranke aus der Apathie

 

Barcelona, Spanien (11. Juni 2013) – Roboter könnten künftig eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Demenzkranken einnehmen. Ein spanisches Forschungsteam vermeldete beim Kongress der Europäischen Neurologengesellschaft in Barcelona erste Erfolge bei der Robotherapie für Demenzkranke. WHO-Prognosen gehen davon aus, dass sich bis 2050 die Zahl der Betroffenen weltweit verdreifacht.  

 

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Informationen für Angehörige, Freunde, Besucher: Die Zeit der Intensivstation. Informationen für Angehörige, Freunde, Besucher und nicht zuletzt auch für Patienten bietet der Leitfaden „Die Zeit der Intensivstation“. Basierend auf dem englischen Original “Intensive Care: a guide for patients and relatives” liegt nun die Deutsche Bearbeitung vor, die die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste und die Deutsche Sepsis-Hilfe e. V. und freundlicher Unterstützung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und der Deutschen Sepsis-Gesellschaft e. V. herausgebracht haben.Informationen für Angehörige, Freunde, Besucher

Die Zeit der Intensivstation

 

Berlin (10. Juni 2013) - Informationen für Angehörige, Freunde, Besucher und nicht zuletzt auch für Patienten bietet der Leitfaden „Die Zeit der Intensivstation“. Basierend auf dem englischen Original “Intensive Care: a guide for patients and relatives” liegt nun die Deutsche Bearbeitung vor, die die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste und die Deutsche Sepsis-Hilfe e. V. und freundlicher Unterstützung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und der Deutschen Sepsis-Gesellschaft e. V. herausgebracht haben.

 

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HTA-Bericht zu Diäten

Ernährungsänderung allein reicht nicht

 

Wiesbaden (10. Juni 2013) - Wissenschaftler haben jetzt im Auftrag des DIMDI analysiert, welche Diäten als Therapie bei übergewichtigen und fettleibigen Menschen erfolgreich sind. Dabei waren generell alle betrachteten Ernährungsprogramme wirksam. Neben ihrer Ernährung müssten Patienten jedoch auch Bewegungsverhalten und Lebensstil anpassen. Nur dann sei ein langfristiger Erfolg zu erzielen, so das Fazit der Autoren.

Die Ergebnisse fasst ein neuer HTA-Bericht zusammen (Health Technology Assessment, systematische Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien). Der vollständige Bericht ist kostenfrei auf den Webseiten des DIMDI abrufbar.

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ENS 2013

Schlafstörungen können Hinweise auf neurologische Leiden sein

 

Barcelona, Spanien (10. Juni 2013)Schlafstörungen können das erste Anzeichen schwerer neurologischer Erkrankungen sein, betonten Experten/-innen beim Kongress der Europäischen Neurologengesellschaft in Barcelona. Dennoch würde dem Schlaf auch in der neurologischen Forschung erst seit kurzem die gebührende Beachtung gewidmet. Multidisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Therapie wird gefordert.

 

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ENS 2013: Neurologen tagen in Barcelona

Demenz: Diagnose immer früher und präziser

 

Barcelona, Spanien (10. Juni 2013) - Da Alzheimer und andere Formen der Demenz weltweit im Vormarsch sind, zählt das Thema in der medizinischen Forschung zu den vorrangigsten überhaupt. Wie fieberhaft die Suche verläuft, um die Krankheit zu bremsen oder eines Tages sogar zu heilen, beweisen die über 50 Präsentationen europäischer Forschergruppen allein zu Demenz beim Kongress der Europäischen Neurologengesellschaft in Barcelona. Fortschritte gibt es vor allem bei der immer besseren Diagnostik der Erkrankung.

 

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ENS 2013

Einfache Testmethode für Wachkomapatienten

 

Barcelona, Spanien (9. Juni 2013) – Widerstand gegen das Öffnen der Augen ist bei Wachkoma-Patienten ein Indiz für graduelles Bewusstsein, berichteten Koma-Forscher beim Kongress der Europäischen Neurologengesellschaft in Barcelona. Der einfache Test könnte Hinweise geben, ob Menschen im vermeintlichen Wachkoma doch mehr Bewusstsein haben als gedacht und inadäquat behandelt werden. Pflegekräften und Angehörigen wird damit ein wichtiges und einfaches Instrument in die Hand gegeben. 

 

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EFORT 2013: Europäischer Orthopädiekongress

Hüftfrakturen: Besserer Heilungserfolg, geringere Sterblichkeit mit Lokalanästhetika

 

Istanbul, Türkei (8. Juni 2013) - Infiltrationen mit Lokalanästhetika haben sich nach Knieprothesen-Operationen bewährt: Sie reduzieren Schmerzen, Morbidität und Mortalität. Eine neue britische Studie, die auf dem EFORT Kongress in Istanbul präsentiert wurde, belegt, dass dieses Konzept auch bei Operationen nach Hüftfrakturen zu positiven Ergebnissen führt.

 

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EFORT 2013: Europäischer Orthopädiekongress

Botox gegen Gangstörung bei Kindern

 

Istanbul, Türkei (8. Juni 2013) – Wenn Kleinkinder unfreiwillig auf den Zehen gehen, kann es sich um eine Gangstörung, den idiopathischen Zehengang, handeln. Vergeht die Störung nicht von selbst oder durch Physiotherapie, könnten Botox-Injektionen Besserung bringen. Das legt eine auf dem EFORT Kongress in Istanbul präsentierte Studie nahe.

 

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EFORT 2013: Europäischer Orthopädiekongress

Eigenblutspenden vor Knie- oder Hüftimplantation nur mehr für ausgewählte Patienten

 

Istanbul, Türkei (8. Juni 2013) – „Patienten/-innen, die vor der Operation nicht unter Blutarmut leiden, brauchen auch keine Eigenblutspende vor einer primären Knie- oder Hüftimplantation. Diese Routinemaßnahme ist medizinisch längst nicht in allen Fällen indiziert und führt oft nur zu einer erhöhten Transfusionsrate. Gleichzeitig werden viele Eigenblutkonserven aufgrund mangelnden Bedarfs postoperativ verworfen.

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Bundestag

Drittes Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften

 

Berlin (7. Juni 2013) - Der Bundestag hat heute in 2./3. Lesung das Dritte Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften beschlossen. Damit werden eine europäische Richtlinie zur Sicherheitsüberwachung von Arzneimitteln umgesetzt und bestehende Dopingvorschriften verschärft. Außerdem werden Änderungen im Fünften Buch Sozialgesetzbuch und der Arzneimittelnutzenverordnung, die aus den bisherigen Erfahrungen zur frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln resultieren, vorgenommen. Hierdurch sollen Unsicherheiten in Bezug auf die für den Bestandsmarkt anwendbaren Verfahrens- und Rechtsschutzregelungen beseitigt werden. Weitere Regelungen betreffen die Auswahl der zweckmäßigen Vergleichstherapie sowie den Entscheidungsspielraum der Schiedsstelle.

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Wie sich die Präferenzen von Patienten ermitteln lassen

 

  • IQWiG erprobt Analytic Hierarchy Process (AHP)
  • Methode ist geeignet und könnte Bestandteil von Kosten-Nutzen-Bewertungen werden

 

Köln (7. Juni 2013) - Für Patientinnen und Patienten, die an einer Depression leiden, ist es wichtiger, dass sie überhaupt spürbar auf eine Therapie ansprechen, als dass sie durch sie vollständig genesen. Bei Ärztinnen und Ärzten, die Menschen mit dieser Erkrankung behandeln, ist es genau umgekehrt: Remission hat bei ihnen Vorrang vor Ansprechen. Das ist ein Ergebnis eines Pilotprojekts, welches das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zusammen mit externen Sachverständigen durchgeführt hat.

 

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Robert Koch-Institut

Infektionsrisiken in Überschwemmungsgebieten

 

Berlin (7. Juni 2013) - Im Zusammenhang mit den aktuellen Überschwemmungen stellt sich die Frage nach möglichen Infektionsgefahren. Das RKI hat zur Zeit keinen Anhalt für ein gehäuftes Auftreten von Infektionskrankheiten in den Überschwemmungsgebieten. Auch bei früheren Überschwemmungen in Deutschland gab es keine außergewöhnlichen Infektionsgeschehen.

 

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Quelle: FischerArt 2012Ernüchternde Zahlen

Stigmatisierung psychisch Kranker hält an

 

Leipzig (7. Juni 2013) - Auf dem internationalen Kongress für psychiatrische Epidemologie in Leipzig haben Forscher ernüchternde Zahlen zur öffentlichen Wahrnehmung psychisch kranker Menschen präsentiert. Trotz Fortschritten in der psychiatrischen Forschung und Versorgung habe sich die Einstellung gegenüber Menschen mit Depression, Schizophrenie und Alkoholabhängigkeit in den letzten 20 Jahren in Deutschland nicht verbessert. Im Fall der Schizophrenie nahmen Angst und soziale Ablehnung sogar noch zu. Eine Ursache sehen die Forscher in der zunehmend biologisch geprägten Sicht auf diese Krankheiten. Künftige Informations- und Aufklärungsprogramme könnten hier ansetzen.

 

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GKV-Spitzenverband: Rekordüberweisungen an die Kliniken

Es ist nicht in Ordnung, wenn Krankenschwestern ausbaden müssen, dass der Kliniksektor sich strukturellen Veränderungen verweigert

 

Berlin (6. Juni 2013) - Die gesetzlichen Krankenkassen werden nach den Hochrechnungen des GKV-Spitzenverbandes in diesem Jahr erstmals über 64 Milliarden Euro an die Kliniken in Deutschland überweisen. "Die Kliniken in Deutschland brauchen nicht schon wieder eine Finanzspritze, sondern grundlegende Veränderungen. Die richtige Therapie mit einem echten Zusatznutzen für die Patienten wären grundlegende Strukturreformen im Krankenhausbereich, bei denen einerseits die Notfallversorgung in der Fläche gesichert wird und andererseits Spezialoperationen nicht mehr in jeder Wald-und Wiesen-Klinik gemacht werden.

 

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Leberkrebs richtig erkennen und behandeln

Neue S3-Leitlinie zum hepatozellulären Karzinom

 

Hannover/Berlin (6. Juni 2013) – Etwa 7.500 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr neu am Leberzellkarzinom, Männer zwei- bis dreimal häufiger als Frauen. Die neue S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms“ soll jetzt die Behandlung und Betreuung der Patienten verbessern. Der praxisnahe Handlungsleitfaden basiert auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) haben mehr als 100 Experten die Leitlinie erstellt. Die DGVS baut darauf, dass alle an der Behandlung von Menschen mit Leberkrebs Beteiligten die Leitlinie umfassend umsetzen.

 

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Profitieren Patienten mit verengten Herzkranzgefäßen von Stent oder Bypass?

Zuverlässiger Marker für Herzinfarkt-Risiko

 

Heidelberg (6. Juni 2013) - Wann sollten verengte Herzkranzgefäße umgangen bzw. geöffnet werden, wann reicht eine medikamentöse Behandlung aus? Diese Frage lässt sich mittels einer speziellen Untersuchung im Magnetresonanztomographen (MRT) zuverlässig beantworten, wie eine aktuelle Studie der Universitätskliniken Heidelberg und Berlin mit 3.138 Patienten gezeigt hat: Traten unter medikamentöser Stimulation des Herzens trotz verengter Herzkranzgefäße keine Durchblutungsstörungen auf, war die Prognose der Patienten für die kommenden drei Jahre gut; ein interventioneller oder chirurgischer Eingriff brachte keine weitere Verbesserung.

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Die Plasmamedizin zieht in Deutschland in den klinischen Alltag ein. Der erste deutsche Plasma-Pen zur Behandlung von infektiösen Hauterkrankungen und zur Verbesserung der Wundheilung ist als Medizinprodukt zugelassen. Diese Innovation ist Ergebnis der Zusammenarbeit von Greifswalder Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald) mit der Charité Berlin und dem Universitätsklinikum Greifswald. Plasmamedizin endlich in deutschen Kliniken angekommen

Erster deutscher Plasma-Pen erobert die Kliniken

 

Greifswald (6. Juni 2013) - Die Plasmamedizin zieht in Deutschland in den klinischen Alltag ein. Der erste deutsche Plasma-Pen zur Behandlung von infektiösen Hauterkrankungen und zur Verbesserung der Wundheilung ist als Medizinprodukt zugelassen. Diese Innovation ist Ergebnis der Zusammenarbeit von Greifswalder Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald) mit der Charité Berlin und dem Universitätsklinikum Greifswald.

 

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HPV-Infektion durch Oral- und Analsex möglich

Humane Papilloma-Viren im Halsbereich auf dem Vormarsch

 

Bochum (6. Juni 2013) - Humane Papilloma Viren (HPV) können durch Sexualkontakte übertragen werden und in der Spätfolge Tumore verursachen. Nicht jeder HPV-Typ ist gefährlich, doch Hochrisikotypen verbreiten sich zunehmend, immer häufiger durch Anal- und Oralverkehr. „Bei circa 30 Prozent der bei uns in der Bochumer Immunologischen Ambulanz untersuchten Patienten können wir eine HPV-Infektion im Halsbereich nachweisen“, sagt Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer, Leiter des Zentrums für Sexuelle Gesundheit an der Bochumer Universitätsklinik. Der Fall Michael Douglas macht deutlich, wie brisant die HPV-Infektion sein kann.

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Dringender Rat der DIVI

Wer nicht von anderen abhängig sein will, sollte schriftlich vorsorgen

 

Berlin (5. Juni 2013) - Das ist schon paradox: 70 Prozent aller Bundesbürger halten eine Patientenverfügung für außerordentlich wichtig, aber nur zehn Prozent haben eine unterschrieben. „Dabei sollte jeder sowohl eine Patientenverfügung als auch eine Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung haben“, sagt Professor Uwe Janssens, Sektionssprecher Ethik bei der DIVI. „Nur dann ist es auch möglich, selbst über sein eigenes Schicksal zu bestimmen.“

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Abb.: Das STEMO-Team mit Gerhard W. Meyer (Meytec GmbH), Wilfried Gräfling (Landesbranddirektor, Berliner Feuerwehr), Prof. Karl Max Einhäupl (Vorstandsvorsitzender der Charité), Prof. Heinrich Audebert (Leiter des STEMO-Forschungsprojekts, Klinik für Neurologie , Charité), Cornelia Yzer (Berliner Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung), Prof. Matthias Endres (Direktor der Klinik für Neurologie, Charité) (v.l.). Photo: Charité-Universitätsmedizin BerlinPositive Ergebnisse des zweijährigen Forschungsprojekts

Stroke-Einsatz-Mobil verbessert Schlaganfallversorgung

 

Berlin (4. Juni 2013) - Eine großangelegte Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit 7.000 Patienten zeigt, dass mit dem Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) deutlich mehr Schlaganfall-Betroffene wirksam und signifikant schneller therapiert werden können. Das STEMO ist ein Rettungsfahrzeug, das speziell für Patienten mit Schlaganfall konzipiert wurde: Es sind ein Computertomograph und ein Minilabor sowie speziell geschultes Rettungspersonal und ein Neurologe mit Notarztqualifikation an Bord.

 

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Schlafstörung IRBD

Vorbote von Parkinson-Krankheit und Lewy-Körper-Demenz

 

Berlin (3. Juni 2013) - Die Langzeitbeobachtung von 44 Patienten mit der seltenen Traum-Schlafverhaltensstörung IRBD (Idiopathic Rapid-Eye-Movement Sleep Behaviour Disorder) hat ergeben, dass mehr als 90 Prozent dieser Personen binnen 14 Jahren nach der Diagnose eine Lewy-Körper-Krankheit (Parkinson-Erkrankung oder die seltenere Lewy-Körper-Demenz) entwickeln.

 

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Hinweis auf geringen Zusatznutzen

Aflibercept bei kolorektalem Karzinom

 

  • Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen für Gesamtüberleben
  • Hinweise auf größeren Schaden durch Nebenwirkungen

 

Köln (3. Juni 2013) - Der Wirkstoff Aflibercept (Zaltrap®) ist seit Februar 2013 in Kombination mit einer bestimmten Chemotherapie für Erwachsene mit metastasiertem Krebs des Dick- oder Enddarms zugelassen, bei denen eine Chemotherapie mit Oxaliplatin die Erkrankung nicht aufhalten konnte. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Demnach stehen beträchtliche Vorteile in Bezug auf das Gesamtüberleben einem erheblichen Schadenspotenzial in Form von Nebenwirkungen gegenüber. In der Gesamtschau ergibt sich deshalb ein Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen von Aflibercept.

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ARD „Report München“

„Dialysepatienten in Not - wie bei Schwerkranken jetzt gespart werden soll“

 

Weimar (31. Mai 2013) - „Dialysepatienten in Not - wie bei Schwerkranken jetzt gespart werden soll“ – so lautete der Titel eines Berichts in der ARD-Sendung „Report München“ am Dienstagabend. Die TV-Reporter stellten darin die negativen Auswirkungen der von KBV und GKV-SV beschlossenen, massiven Kürzung der Dialysesachkostenpauschale dar. Denn eines liegt auf der Hand: Die Versorgung der Patienten wird leiden – die Möglichkeit der Nachtdialyse wird beispielsweise durch den Beschluss vielerorts gefährdet. Die Sendung griff damit ein heißes Eisen auf, das immerhin 80.000 Dialysepatienten in Deutschland betrifft.

 

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Anhaltende Erschöpfung kann Anzeichen für Leberschäden sein

Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit

 

Berlin/Meran (30. Mai 2013) - Leberschäden werden von Patienten oft unterschätzt. „Die Leber tut nicht weh, wenn sie geschädigt ist. Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit“, sagte Prof. Dr. Christian Strassburg, Universitätsklinikum Bonn, beim Pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Betroffene schieben die anhaltende Erschöpfung oft auf ihren Beruf und lassen sich viel zu spät vom Arzt untersuchen.“ Anzeichen einer Leberschädigung können neben der Erschöpfung auch eine Gelbfärbung der Haut und Augen sein. Schwillt der Bauch bei einem Leberschaden durch Wassereinlagerungen an, wird das oft als gewöhnliche Gewichtszunahme oder „Bierbauch“ verkannt.

 

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GKV-Spitzenverband

Arzneimittelgesetz „AMNOG“ ist ein Erfolg

 

Berlin (30. Mai 2013) - Vor einem Jahr wurde der erste Erstattungsbetrag nach den Regelungen des neuen Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) zwischen einem Pharmaunternehmen und dem GKV-Spitzenverband nach sechsmonatigen Verhandlungen vereinbart. Seither sind weitere zwanzig Erstattungsbeträge hinzugekommen. Derzeit laufen zehn Erstattungsbetragsverhandlungen.

 

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Start der neuen Kampagne zur Organspende

„Das trägt man heute: den Organspendeausweis“

 

Berlin (30. Mai 2013) - Anlässlich des Tages der Organspende am 1. Juni stellen das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) heute ihre neue gemeinsame Organspendekampagne vor. Sie steht unter dem Motto „Das trägt man heute: den Organspendeausweis“.

 

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RKI:

Situationseinschätzung zu Erkrankungsfällen durch das Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV)

 

Berlin (30. Mai 2013) - Der aktuelle Sachstand zum neuartigen, seit Sommer 2012 bekannt gewordenen Coronavirus ist bei der Weltgesundheitsorganisation abrufbar (Link siehe unten, alle hier erwähnten Links sind am Textende zu finden). Das Virus wurde anfangs "novel Coronavirus (nCoV)" genannt, und hat nun den Namen "Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV)" erhalten, welcher auch von der Weltgesundheitsorganisation verwendet wird. Alle bisherigen Fälle waren direkt oder über einen anderen Patienten mit der arabischen Halbinsel assoziiert.

 

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Wenig Salz, viele ungesättigte Fettsäuren

Richtige Ernährung hilft Patienten mit Herzschwäche

 

Wuppertal (29. Mai 2013) - „Patienten mit Herzschwäche können durch die Art ihrer Ernährung bedeutend zu ihrer Genesung beitragen: Wenig Salz, viele ungesättigte Fettsäuren – so lautet kurz gefasst die Ernährungsempfehlung, die sich aus unserer aktuellen Studie ableiten lässt“, sagt die Gesundheitspsychologin Dr. Heike Spaderna von der Bergischen Universität Wuppertal. Unter ihrer Leitung wurden 318 Patienten, die auf ein Spenderherz warteten, zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. „Die Ergebnisse unserer Untersuchung sind besonders interessant, wenn man weiß, dass Schätzungen zufolge die Fälle von Herzversagen im Zeitraum von 2010 bis 2030 um 25 Prozent steigen werden“, so Spaderna weiter.

 

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Deutscher Pflegerat

Gespräch im Bundeskanzleramt

 

Berlin (29. Mai 2013) - Am vergangenen Dienstag haben Frau Irene Maier (Vorstandsvorsitzende des Verbands der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V., VPU), Herr Torsten Rantzsch (Vorstand VPU) und Herr Andreas Westerfellhaus (Präsident Deutscher Pflegerat e.V., Berlin) einen Gesprächstermin im Bundeskanzleramt wahrgenommen. Die Vertreter von Seiten des Bundeskanzleramtes waren Frau Dr. Sonja Optendrenk (Ministerialrätin, Leiterin des Referates Gesundheitspolitik) und Herr André Klein-Wiele (Gesundheitspolitik).

 

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iga.Report 23 mit Handlungsempfehlungen für Arbeitnehmer und Unternehmen

Ständige Erreichbarkeit: Experten raten zu klaren Regeln

 

Berlin (29. Mai 2013) - Um Mitarbeiter vor Überlastung durch ständige Erreichbarkeit zu schützen, sollten Unternehmen klare Regeln zum Umgang mit Handys und Computern schaffen. Eine permanente Verfügbarkeit wirkt sich negativ auf Erholung und Wohlbefinden der Betroffenen aus. Dies ergab eine Auswertung der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), die im Rahmen des iga.Reports 23 vorgestellt wird. Durch die Analyse von wissenschaftlichen Studien, Experteninterviews und eine Unternehmensbefragung wurden vorhandene Erkenntnisse zusammengetragen und konkrete Handlungsempfehlungen für einen gesunden Umgang mit ständiger Erreichbarkeit identifiziert.

 

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Konsensus-Konferenz an beschließt wichtiges Instrument zur Qualitätsentwicklung im Hebammenwesen: Erster Expertinnenstandard im Hebammenwesen zum Thema „Förderung der Physiologischen Geburt' . Wie kann die Qualitätsentwicklung im Hebammenwesen aussehen? Zu dieser Frage trafen sich an der Hochschule Osnabrück mehr als 250 Expertinnen der Hebammenwissenschaft und -praxis und diskutierten über den ersten Expertinnenstandard im Hebammenwesen. Der Expertinnenstandard ist ein Instrument zur Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen, in dem monodisziplinär ein professionelles Leistungsniveau definiert wird. Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) hat für den Bereich Pflege bereits sieben Expertenstandards entwickelt und konsentiert. Aufgrund der guten Erfahrungen hier und vor dem Hintergrund einer steigenden Kaiserschnittrate sowie der allgemeinen Zunahme von medizinischen Eingriffen während der Geburt wurde für den ersten Expertinnenstandard im Hebammenwesen das Thema „Förderung der physiologischen Geburt' gewählt. Konsensus-Konferenz an beschließt wichtiges Instrument zur Qualitätsentwicklung im Hebammenwesen

Erster Expertinnenstandard im Hebammenwesen zum Thema „Förderung der Physiologischen Geburt"

 

Osnabrück (28. Mai 2013) - Wie kann die Qualitätsentwicklung im Hebammenwesen aussehen? Zu dieser Frage trafen sich an der Hochschule Osnabrück mehr als 250 Expertinnen der Hebammenwissenschaft und -praxis und diskutierten über den ersten Expertinnenstandard im Hebammenwesen. Der Expertinnenstandard ist ein Instrument zur Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen, in dem monodisziplinär ein professionelles Leistungsniveau definiert wird. Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) hat für den Bereich Pflege bereits sieben Expertenstandards entwickelt und konsentiert. Aufgrund der guten Erfahrungen hier und vor dem Hintergrund einer steigenden Kaiserschnittrate sowie der allgemeinen Zunahme von medizinischen Eingriffen während der Geburt wurde für den ersten Expertinnenstandard im Hebammenwesen das Thema „Förderung der physiologischen Geburt" gewählt.

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Schwere Schlaganfälle bei über 60-Jährigen

Öffnung der Schädeldecke halbiert Sterblichkeit

 

Düsseldorf (27. Mai 2013) – In Deutschland erleiden jährlich mindestens 5.000 Menschen einen besonders schweren Schlaganfall, einen Verschluss der mittleren Hirnarterie. Die Hälfte der Betroffenen ist über 60 Jahre alt, die meisten sterben an einer massiven Hirnschwellung. Die Multicenter-Studie DESTINY II zeigt nun: Öffnen Neurochirurgen die Schädeldecke, um den lebensbedrohlichen Druck im Schädelinneren zu senken, sinkt die Sterblichkeit der über 60-jährigen Patienten von 73 auf 33 Prozent. Allerdings können schwere Behinderungen und Pflegebedürftigkeit die Folge sein, erklärte Professor Dr. med. Andreas Unterberg auf der heutigen Pressekonferenz aus Anlass der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC). „Hier stellen sich grundsätzliche ethische Fragen, die wir diskutieren müssen“, so Unterberg. Die vollständigen Ergebnisse der DESTINY-II-Studie werden erstmals auf der European Stroke Conference vorgestellt, die am 28. Mai in London beginnt.

 

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MRSA

Eigenschaften, Häufigkeit und Verbreitung in Deutschland in den Jahren 2011 und 2012

 

Berlin (27. Mai 2013) - Das Bild, welches wir heutzutage vom MRSA zeichnen, hat sich in den letzten Jahren verändert und es sind neue Risikopopulationen hinzugekommen. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) waren viele Jahrzehnte ausschließlich für Patienten, die in Krankenhäusern behandelt wurden, ein Problem. Obwohl verschiedene Surveillance-Systeme einen rückläufigen Trend bei MRSA aufweisen, bleiben sie der häufigste multiresistente Erreger in deutschen Krankenhäusern.

 

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Jahrestagung des Deutschen Ethikrates

Arzneimittelforschung auf wessen Kosten?

 

Berlin (24. Mai 2013) - Wie können im globalen Kontext Teilnehmer an Arzneimittelstudien wirkungsvoll geschützt und ethische Standards durchgesetzt werden? Wie kann im globalen Kontext die Qualität der Forschung gesichert werden? Sind Ethikkommissionen für den Schutz von Probanden geeignet und erforderlich? Welche ethischen Anforderungen sollen bei europäischen Forschungsvorhaben Berücksichtigung finden? Auf diese und andere Fragen eine Antwort zu finden, war das Anliegen des Deutschen Ethikrates mit seiner Jahrestagung 2013, in deren Verlauf er mit etwa 300 Teilnehmern am gestrigen Donnerstag in Berlin diskutierte.

 

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Rote-Hand-Brief zu Samsca® (Tolvaptan)

Potenzielles Risiko für eine Leberschädigung

 

Berlin (24. Mai 2013) - Samsca® (Tolvaptan) ist ein Vasopressin-Antagonist und in der EU ausschließlich zugelassen zur Behandlung von Erwachsenen mit Hyponatriämie als sekundäre Folge des Syndroms der inadäquaten Sekretion des antidiuretischen Hormons (SIADH).

 

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Abb.: Alzheimerfibrillen in einem Maushirn nach der Injektion mit Hirngewebe eines Alzheimerpatienten. Foto: Universität Basel/Markus Tolnay

Parallelen zu Prionenerkrankungen

Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Ausbreitung der Alzheimerkrankheit im Gehirn

 

Basel, Schweiz (23. Mai 2013) - Forschende des Universitätsspitals Basel und der Universität Basel haben erstmals im Modell gezeigt, wie bei der Alzheimerkrankheit und verwandten Demenzformen bestimmte Proteinablagerungen im Gehirn entstehen und sich danach ausbreiten. Sie sind dabei auf interessante Parallelen zu Prionenerkrankungen gestossen. Ihre Resultate wurden in der Fachzeitschrift «Proceedings of the National Academy of Sciencies of the United States of America» (PNAS) publiziert.

 

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Bundeskongress des Verbandes der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz

„Die entscheidende Herausforderung ist der demografische Wandel“

 

Berlin (22. Mai 2013) - In Chemnitz hat heute der Bundeskongress des Verbandes der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. begonnen. Die Auftaktveranstaltung „Eine Idee überwindet Grenzen“ stand im Zeichen des runden Jubiläums der Internationalen Rotkreuzbewegung. Gefeiert wurden 150 Jahre Menschlichkeit. 

 

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Grundsatzproblem oder Panikmache?

Multiresistente Erreger im Krankenhaus

 

Bremen (21. Mai 2013) - Problematische Hygieneverhältnisse in Krankenhäusern und Infektionen durch multiresistente Keime waren in den vergangenen Jahren immer wieder Gegenstand der Medienberichterstattung. Ob es sich dabei nur um Einzelfälle oder ein auch in Nordwest-Niedersachsen und Bremen verbreitetes Problem handelt, ließ die Krankenkasse hkk im Rahmen ihres aktuellen hkk Gesundheitsreports vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG) untersuchen. Das Ergebnis präsentierte BIAG-Leiter Dr. Bernard Braun am 21. Mai in Bremen gemeinsam mit Dr. Jörg Herrmann, dem Leiter des Instituts für Krankenhaushygiene in Oldenburg.

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Patientensicherheit Schweiz

Austrittskommunikation und Wiederaufnahme ins Spital

 

Zürich, Schweiz (21. Mai 2013) - Die Kommunikation an der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung ist seit einiger Zeit als Risiko für die Patientensicherheit im Fokus. Unerwünschte Ereignisse, die nach dem Spitalaustritt eintreten, sind nicht selten auf die Diskontinuität der Versorgung an den Übergängen zurückzuführen. Neben schriftlichen Austrittsberichten kann auch die direkte Kommunikation (z.B. per Telefon) zwischen den Ärzten im Spital und den ambulanten, nachversorgenden Ärzten eine Massnahme sein, um unerwünschte Ereignisse und Rehospitalisationen zu vermeiden. Diese direkte, mündliche Kommunikation wird gerade von Grundversorgern häufig gewünscht. Oduyebo et al. untersuchten in ihrer Studie, wie häufig eine solche direkte Kommunikation zwischen Spitalärzten und weiterbehandelndem Arzt stattfindet und ob sie das Risiko für eine Wiederaufnahme reduziert.

 

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Diane 35 und Generika

Positives Nutzen-Risiko-Verhältnis bei spezifischen Patientengruppen

 

Bonn (17. Mai 2013) - Im Februar 2013 hatte das BfArM darüber informiert, dass der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich Pharmakovigilanz (PRAC) der Europäischen Arzneimittelagentur in seiner Februar Sitzung ein Risikobewertungsverfahren zu dem Arzneimittel Diane 35 (enthält 2mg Cyproteronacetat und 35 µg Ethinylestradiol) und entsprechenden Generika gestartet hat (Diane 35 und Generika: Europäisches Risikobewertungsverfahren gestartet).

 

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Aktuelle Empfehlungen zeigen möglichen Änderungsbedarf bei DMP auf

Vorbericht zu systematischer Leitlinienrecherche für COPD publiziert

 

Köln (16. Mai 2013) - Ob sich aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien ein Aktualisierungs- oder Änderungsbedarf für das Disease-Management-Programm (DMP) chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ergibt, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) überprüft und seine vorläufigen Ergebnisse dazu vorgelegt. Bis zum 17. Juni 2013 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

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Wem helfen Medikamente?

Bluttest kann Wirkung von Antidepressiva vorhersagen

 

Hannover (16. Mai 2013) - Antidepressiva helfen nicht jedem Depressiven. Bei machen Patienten wirkt kein Präparat dieser Medikamentengruppe, bei anderen nur ganz bestimmte. Das Therapie-Ansprechen lässt sich erst nach mehreren Wochen feststellen. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universitätsmedizin Mainz haben nun Hinweise dafür gefunden, wie sich der Effekt von Antidepressiva per Blutuntersuchung vorab klären lässt.

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Tremor: Nichtinvasive Technik mit Ultraschall lindert Symptome . Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), 16.05.2013 (tB).Tremor

Nichtinvasive Technik mit Ultraschall lindert Symptome

 

Berlin (16. Mai 2013) – In einer Machbarkeitsstudie für ein gänzlich neues Verfahren ist es erstmals gelungen, eine der häufigsten Bewegungsstörungen – den essenziellen Tremor – im Gehirn durch die äußerliche Anwendung von Ultraschallwellen erfolgreich zu behandeln. Bei dem Verfahren konzentrierten kanadische Neurochirurgen Ultraschall aus 1024 Schallgebern mithilfe der Magnetresonanztomographie auf einen nur zwei Millimeter großen Bereich im Zwischenhirn (Nucleus ventrointermedius internus, Vim) und erhitzten diesen auf etwa 60 Grad.

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Qualitätsberichte der Krankenhäuser

Künftig jährliche Berichte von allen Standorten mit zusätzlichen Informationen

 

Berlin (16. Mai 2013) – Für die Qualitätsberichte der Krankenhäuser gelten künftig neue Regelungen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin gefasst. Die geänderten Vorgaben betreffen vor allem die Verkürzung des Rhythmus der Berichterstattung von bisher zwei Jahren auf ein Jahr, die künftige Einbeziehung aller Standorte eines Krankenhauses, zusätzliche Informationspflichten zum Thema Hygiene und Vereinfachungen zum vorgeschriebenen Dateiformat des Berichts. Der Beschluss tritt nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

 

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Situationseinschätzung des RKI

Erkrankungsfälle durch das neuartige Coronavirus

 

Berlin (16. Mai 2013) - Der aktuelle Sachstand zum neuartigen Coronavirus (nCoV) ist bei der Weltgesundheitsorganisation abrufbar (Link siehe unten, alle hier erwähnten Links sind am Textende zu finden). Der Erreger ist bisher vor allem bei Patienten auf der arabischen Halbinsel aufgetreten.

 

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Prof. Dr. med. Jael Backe: Schwangerschaft ist keine Krankheit - Welche Ratschläge und Untersuchungen Schwangere wirklich brauchenProf. Dr. med. Jael Backe

Schwangerschaft ist keine Krankheit

 

Welche Ratschläge und Untersuchungen Schwangere wirklich brauchen

 

Moderne Verlagsgesellschaft Mvg

August 2012

224 Seiten, broschiert

 

ISBN-10: 3868822690

Preis: 16,99 EUR

 

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Medizinische Dienste erstellten 2012 rund 12.500 Gutachten – in fast jedem dritten Fall erwies sich der Verdacht als berechtigt

Neue Daten zu Behandlungsfehlern

 

Essen/Berlin (15. Mai 2013) - Rund 12.500 Gutachten bei vermuteten Behandlungsfehlern haben die Gutachterinnen und Gutachter der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) bundesweit im Jahr 2012 durchgeführt. Etwa jeder dritte Patient lag mit seinem Verdacht richtig. Das geht aus der aktuellen Statistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung hervor, die der Medizinische Dienst am 15. Mai in Berlin vorgestellt hat.

 

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Rote-Hand-Brief zu Protelos® (Strontiumranelat)

Einschränkungen der Anwendung

 

Berlin (13. Mai 2013) - Protelos® (Strontiumranelat) wird in der Behandlung der Osteoporose eingesetzt. Der Hersteller informiert in einem Rote-Hand-Brief über die Einschränkung der Indikation sowie neue Kontraindikationen und Warnhinweise, um das Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse zu reduzieren. Daten zur kardialen Sicherheit aus randomisierten klinischen Studien zu Strontiumranelat in der Behandlung der Osteoporose haben ein erhöhtes Risiko für Myokardinfarkte gezeigt, jedoch kein erhöhtes Risiko bezüglich der Mortalität. In den nächsten Monaten wird die Europäische Arzneimittel-Agentur eine umfassende Nutzen-Risiko-Bewertung von Protelos® durchführen.

 

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Abb.: Blaufärbung der Finger bei Retigabin. Photo: FDARetigabin bei Epilepsie

Langzeit-Nebenwirkungen mit Verfärbungen der Finger und Pigmentstörungen der Retina erfordern Kontrolluntersuchungen

 

Berlin (13. Mai 2013) – Das neue Antiepileptikum Retigabin, das als Trobalt® im Mai 2011 in den deutschen Markt eingeführt wurde, zeigt laut einer aktuellen Meldung der amerikanischen Zulassungsbehörde (FDA) Langzeitnebenwirkungen in Form von Blauverfärbungen der Finger sowie retinalen Pigmentveränderungen.

 

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12. Mai – International Nurses Day: Leistung beruflich Pflegender im Gesundheitssystem . Quelle: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. - Photo: DBfK12. Mai – International Nurses Day

Leistung beruflich Pflegender im Gesundheitssystem

 

Berlin (12. Mai 2013) - Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai rückt der Weltverband der Pflegenden ICN die gesundheitsrelevanten Millennium-Entwicklungsziele in den Vordergrund. „Die Gesundheitslücken schließen“ – vor allem im Blick auf Reduktion von Kindersterblichkeit, Verbesserung der Müttergesundheit und den weltweiten Kampf gegen HIV/AIDS, Malaria und andere übertragbare Erkrankungen, das ist das erklärte Ziel und Motto für 2013. Als die mit Abstand größte Berufsgruppe in den Gesundheitssystemen weltweit nehmen Pflegefachpersonen eine Schlüsselrolle ein, damit die gesteckten Ziele erreicht werden können. Vor allem durch ihren direkten Zugang zu Patienten und ihrem Umfeld sind sie prädestiniert, Gesundheitsdienstleistungen zu gestalten, zu koordinieren und effizient zu implementieren. Dies ganz im Sinne von Florence Nightingale, die als Vorreiterin wissensbasierter beruflicher Krankenpflege gilt. Am 12. Mai, ihrem Geburtstag, wird daher der Internationale Tag der Pflegenden begangen.

 

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