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15 | 09 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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DGIM sieht Versorgungslücke im Impfschutz

Blutvergiftung für Menschen ohne Milz besonders gefährlich

 

Wiesbaden (10. September 2014) – In Deutschland leben schätzungsweise mehr als 80.000 Menschen ohne Milz, etwa 8.000 Milzentfernungen werden jährlich vorgenommen. Fehlt dem Körper dieses Organ der Immunabwehr, steigt das Risiko einer lebensbedrohlichen Infektion. Dies bestätigt ein aktueller Zwischenbericht einer Studie an 183 deutschen Intensivstationen. Impfungen könnten dies in den meisten Fällen verhindern. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) weist darauf hin, dass nur 20 Prozent der Menschen ohne Milz ausreichend geimpft sind. Die DGIM nimmt den Welt-Sepsis-Tag am 13. September 2014 zum Anlass, auf diese Versorgungslücke hinzuweisen und empfiehlt Ärzten und Patienten, auf ausreichenden Impfschutz zu achten.

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Fremder Stuhl statt Antibiotika

Stuhltransfer wird neuer Standard bei komplizierten Durchfallerkrankungen

 

Leipzig/Berlin (10. September 2014) – Beim sogenannten Mikrobiomtransfer übertragen Ärzte den Stuhl eines gesunden Spenders in den Darm eines Kranken, um dessen geschädigte Darmflora wiederaufzubauen. Für kompliziert verlaufende, wiederkehrende Infektionen mit dem Bakterium Clostridium difficile ist der Stuhltransfer inzwischen die Methode der Wahl, erklären Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Denn Studien zeigen, dass das Verfahren konventionellen Behandlungsmethoden deutlich überlegen ist. Um Langzeitdaten zur Methode und einheitliche Standards für die Anwendung zu generieren, wird nun das nationale Register „MikroTrans“ eingerichtet.

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GSK erweitert Portfolio gleich um zwei Atemwegsmedikamente: Langer Atem zahlt sich aus. Anoro® und Relvar®: Neue Fixkombinationen mit 24-Stunden-Wirkung. Einfach anzuwenden: Inhalationsgerät Ellipta®. Asthma+ und COPD++,* individuell behandeln: Fokus auf den Patienten. „Viele Patienten mit Atemwegserkrankungen wie Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung – kurz COPD – wünschen sich, ihrem Alltag wieder besser gewachsen zu sein“, erklärte Dr. Mitra Vahdati-Bolouri, Global Medical Director im Respiratory Franchise bei GSK, auf einer Presseveranstaltung. „Dazu gehört beispielsweise, ohne Atemnot mit den Enkelkindern spielen zu können oder nachts erholsamen Schlaf zu finden“, führte sie weiter aus. Nicht nur die Lebensqualität von Asthma- und COPD-Patienten ist erheblich vermindert(1,2) , vielmehr handelt es sich um chronische und bis heute unheilbare Erkrankungen mit weltweit hoher Prävalenz. Photo: GlaxoSmithKlineGSK erweitert Portfolio gleich um zwei Atemwegsmedikamente

Langer Atem zahlt sich aus

 

                                    • Anoro® und Relvar®: Neue Fixkombinationen mit 24-Stunden-Wirkung
                                    • Einfach anzuwenden: Inhalationsgerät Ellipta®
                                    • Asthma+ und COPD++,* individuell behandeln: Fokus auf den Patienten

 

München (9. September 2014) -  „Viele Patienten mit Atemwegserkrankungen wie Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung – kurz COPD – wünschen sich, ihrem Alltag wieder besser gewachsen zu sein“, erklärte Dr. Mitra Vahdati-Bolouri, Global Medical Director im Respiratory Franchise bei GSK, auf einer Presseveranstaltung. „Dazu gehört beispielsweise, ohne Atemnot mit den Enkelkindern spielen zu können oder nachts erholsamen Schlaf zu finden“, führte sie weiter aus. Nicht nur die Lebensqualität von Asthma- und COPD-Patienten ist erheblich vermindert(1,2) , vielmehr handelt es sich um chronische und bis heute unheilbare Erkrankungen mit weltweit hoher Prävalenz (1,2,3,4).

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Strahlentherapie

Krafttraining lindert krebsbedingte Erschöpfung

 

Heidelberg (9. September 2014) - Ein zwölfwöchiges Krafttraining während der Strahlentherapie verbessert die Lebensqualität und lindert die Fatigue-Symptome von Brustkrebs-Patientinnen. Dies zeigten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum und im Universitätsklinikum Heidelberg in einer großen Studie mit 160 Teilnehmerinnen.

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Neue Erkenntnisse zu krankheitsverursachenden molekularen Prozessen

Fortschritt im Kampf gegen chronisch entzündliche Darmerkrankungen

 

Erlangen (9. September 2014) - Wiederkehrende Durchfälle, Bauchschmerzen und Gewichtsverlust - mit diesen Symptomen gehen chronisch entzündliche Darmerkrankungen einher, unter denen mehr als 300.000 Menschen in Deutschland leiden. Nach aktuellem Stand der Forschung führt eine geschwächte Darmbarriere zu diesen Erkrankungen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnten zusammen mit einem belgischen Forscherteam der Universität Gent erstmals nachweisen, dass das Enzym RIP1 eine Schlüsselrolle für eine funktionierende Darmbarriere spielt, die den Körper vor den Darmbakterien schützt. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit haben die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

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ERS-Congress 2014

Neue Perspektiven bei idiopathischer Lungenfibrose (IPF):
Beim ERS vorgestellte Studiendaten zu Nintedanib* überzeugen

 

  • Nintedanib* reduzierte den jährlichen FVC-Verlust gegenüber Placebo um etwa die Hälfte und verlangsamte das Fortschreiten der Erkrankung.
  • Adjudizierte , akute Exazerbationen traten unter Nintedanib* signifikant seltener auf als im Vergleich zu Placebo.

 

München (9. September 2014) – Beim Wandern bemerkt der 64-jährige Patient Atemnot. Er wertet dieses Geschehen zunächst als Tribut des Alters und eines nicht unbeträchtlichen Nikotinkonsums. Sein Hausarzt überweist ihn an einen Radiologen. Dieser führt eine Computertomografie (CT) durch und überweist ihn mit einem ersten Verdacht an einen Lungenspezialisten. Etwa zwei Jahre nach den ersten Symptomen bekommt der Rentner Gewissheit. Was es mit der nun gestellten Diagnose idiopathische Lungenfibrose (IPF) auf sich hat, erfährt er durch eingehende Internetrecherche: Die eingeschränkten Behandlungsoptionen und die geringe Lebenserwartung schockieren ihn zutiefst. Auch geliebte Tätigkeiten, wie seine Wandergruppe, muss er im weiteren Verlauf der Erkrankung aufgeben. Das Spielen mit den Enkeln ist nur mit vielen Pausen zu bewältigen. Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit und Müdigkeit drohen ihn sozial zu isolieren.

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Roche Pharma

RoACTEMRA erhält EU-Zulassung zur Anwendung bei Patienten mit früher rheumatoider Arthritis

  • Die Behandlung von Patienten mit schwerer, fortschreitender rheumatoider Arthritis (RA) in den ersten zwei Jahren nach der Diagnose (frühe rheumatoide Arthritis) könnte die Gelenkschädigung verhindern und das Fortschreiten der Erkrankung stoppen1,2
  • RoACTEMRA mit und ohne MTX erreichte bei Patienten mit früher RA eine stärkere Hemmung der strukturellen Gelenkschädigung als MTX allein1

Basel, Schweiz (8. September 2014) - Wie Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) heute bekannt gab, hat RoACTEMRA (Tocilizumab) von der Europäischen Kommission die Zulassung für die Anwendung bei Patienten mit schwerer, aktiver und fortschreitender rheumatoider Arthritis (RA), die zuvor noch nicht mit Methotrexat (MTX) behandelt wurden, erhalten. Die Behandlung der Erkrankung in diesem entscheidenden frühen Stadium könnte die irreversible Gelenkschädigung und die dauerhafte Behinderung verhindern.1,2 RoACTEMRA ist der erste Interleukin-6 (IL-6)-Rezeptorantagonist, der in Europa zur Anwendung bei Patienten mit früher RA zugelassen worden ist.

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ERS-Congress 2014

Roflumilast verbessert Lungenfunktion bei dynamischer Überblähung

 

München (8. September 2014) – Klinische Studien mit Roflumilast zeigen, dass COPD-Patienten von einer systemischen, antientzündlichen Therapie im Hinblick auf die Lungenfunktion profitieren(1,2) Diese Patienten zu Beginn einer COPD-Therapie zu identifizieren, ist eine Herausforderung. Eine neue Studie, die auf dem Kongress der European Respiratory Society (ERS) in München vorgestellt wurde, bietet hierfür gute Anhaltspunkte. Demnach zeigen bezüglich der Lungenfunktion insbesondere COPD-Patienten mit einer dynamischen Überblähung vor Therapie ein gutes Ansprechen auf Roflumilast.(3)

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ERS-Congress 2014

Analyse von gepoolten Daten aus drei Phase-III-Studien mit Pirfenidon (Esbriet®): bis zu 72 Wochen konsistenter positiver Behandlungseffekt auf Krankheitsprogression bei Patienten mit idiopathischer Lungenfibrose (IPF)

 

  • Analyse einer offenen Erweiterungsstudie untermauert die Datenlage zur langfristigen Wirksamkeit und Verträglichkeit von Pirfenidon
  • Praxisdaten aus einem laufenden Patientenregister zeigen Übereinstimmung des Sicherheitsprofils mit klinischen Studien

 

München (8. September 2014) - Die Firma InterMune hat heute die Ergebnisse gepoolter Analysen von Daten aus drei multinationalen randomisierten Phase-III-Studien präsentiert (ASCEND [Studie 016] und CAPACITY [Studien 004 und 006]). Daraus geht hervor, dass Pirfenidon über einen Zeitraum von bis zu 72 Wochen einen bleibenden positiven Behandlungseffekt auf verschiedene Krankheitsparameter bei Patienten mit idiopathischer Lungenfibrose (IPF) hatte. Professor Paul W. Noble, M.D. vom Cedars-Sinai Medical Center, Los Angeles, hat die Daten heute beim Jahreskongress (2014) der European Respiratory Society präsentiert.

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6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)

 

Berlin (6. September 2014) - Verleihung der Franz-Volhard-Medaille, der höchsten Auszeichung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, an Prof. Dr. Michael J. Mihatsch (Basel/CH) und Prof. Dr. Udo Helmchen (Hamburg). Verleihung des Franz-Volhard-Preises, der besondere Leistungen auf dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckerkrankungen auszeichnet, an Prof. Dr. Ulf Panzer (Hamburg) und Prof. Dr. Mario Schiffer (Hannover).

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DBfK

Effektives Lernen im Krankenhaus möglich machen

 

Berlin (5. September 2014) – Bei der heutigen Fachtagung „Forum Praxisanleitung“ des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe e.V. (DBfK) informierten sich ca. 200 Praxisanleiter aus der gesamten Bundesrepublik zu aktuellen fachlichen, berufsrechtlichen und -politischen Themen. Deutlich wurde, dass die praktische Anleitung der SchülerInnen immer noch ein Schattendasein fristet. Effektives Lernen im Krankenhaus findet nur im Ausnahmefall statt.

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Pflegekommission für höhere Mindestlöhne und Ausweitung des Geltungsbereichs

Mindestlohn in der Pflege steigt

 

Berlin (5. September 2014) - Am gestrigen 4. September hat sich die Pflegekommission auf höhere Mindestlöhne für Beschäftigte in der Pflege geeinigt: Ab 1. Januar 2015 soll der Mindestlohn auf 9,40 Euro pro Stunde im Westen und 8,65 Euro im Osten steigen. In zwei Schritten soll er bis Januar 2017 weiter wachsen und dann 10,20 Euro pro Stunde im Westen und 9,50 Euro im Osten betragen. Ab 1. Oktober 2015 soll zudem der Kreis derer, für die der Pflegemindestlohn gilt, deutlich ausgeweitet werden: Dann sollen zusätzlich auch die in Pflegebetrieben beschäftigten Betreuungskräfte von dementen Personen, Alltagsbegleiterinnen und -begleiter sowie Assistenzkräfte vom Mindestlohn profitieren. 

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www.rki.de/antibiotikaresistenzRKI

Internetseite zur Antibiotikaverbrauchs-Surveillance

 

Berlin (4. September 2014) - Das Robert Koch-Institut hat in Zusammenarbeit mit der Charité, Berlin das Projekt AVS - Antibiotikaverbrauchs-Surveillance aufgebaut. Eines der vorrangigen Ziele dieses Projektes ist es, die Krankenhäuser in der Durchführung der Antibiotikaverbrauchs-Surveillance gemäß § 23 Abs. 4, Satz 2, Infektionsschutzgesetz zu unterstützen. Die Pilotphase hat kürzlich begonnen, der Start der Routinephase ist für das 4. Quartal 2014 geplant. Auf der neu veröffentlichten Webseite http://avs.rki.de können sich Krankenhäuser sowie die interessierte Fachöffentlichkeit umfassend über Hintergrund und Inhalt dieses Projektes informieren.

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Abb.: Sensoranzug soll vor körperlicher Überbelastung schützen. Photo: „MEYER WERFT GmbH/Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.“Integrierte Miniatursensoren messen Aktivität im Arbeitsalltag und weisen auf kritische Bewegungsmuster hin – Testeinsatz bei Schweißern und Sanitätern

Sensoranzug soll vor körperlicher Überbelastung im Beruf schützen

 

Kaiserslautern (4. September 2014) - Stark belastende Bewegungsabläufe in körperlich anstrengenden Berufen bergen ein erhebliches Risiko für Muskel-Skelett-Erkrankungen, die sich vor allem in der zweiten Lebenshälfte bemerkbar machen. Mit der Entwicklung eines Sensoranzuges soll das jetzt gestartete Forschungsvorhaben SIRKA („Sensoranzug zur individuellen Rückmeldung körperlicher Aktivität“) helfen, Überbelastungen zu erkennen und alternative Bewegungsmuster aufzuzeigen. Die Idee: Integrierte Miniatursensoren messen die Bewegungen seines Trägers und weisen unmittelbar auf schädigende Bewegungen hin. Den Anzug testet das Entwicklerteam um die Münsteraner Firma Budelmann Elektronik beispielhaft für den Einsatz bei Schweißern und Ausrüstern im Schiffbau und bei Rettungssanitätern.

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DBfK

Bessere Personalausstattung im Krankenhausreformgesetz sichern

 

Berlin (4. September 2014) - In Unterstützung  der Resolution von DPR, BÄK und DKG fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) die Vertreter in der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Reform der Krankenhaus-Versorgung in Deutschland auf, in den Eckpunkten eine sofort wirksame, ausfinanzierte und langfristig angemessene Personalausstattung im Krankenhaus zu sichern.

 

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Qualitätsreport 2013: Im Internet abrufbar

Qualität in deutschen Krankenhäusern

 

Göttingen (3. September 2014) - Das AQUA-Institut hat den aktuellen Qualitätsreport 2013 heute zum kostenlosen Download ins Internet gestellt. In dem Report werden die Ergebnisse aus der gesetzlichen Qualitätssicherung aller deutschen Krankenhäuser aufgezeigt und von den Experten der jeweiligen Bundesfachgruppen bewertet. Zusätzlich wird in einer Reihe von Fachbeiträgen auf einzelne Aspekte näher eingegangen.

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Rote-Hand-Briefe zu Prolia® und Xgeva® (Denosumab)

Risiko für Kieferosteonekrosen und Hypokalzämien minimieren

 

Berlin (3. September 2014) - Denosumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der die Bildung, die Funktion und das Überleben von Osteoklasten hemmt und so die Knochenresorption im kortikalen und trabekulären Knochen vermindert. Er ist als Injektionslösung in zwei Wirkstärken zugelassen: Prolia® 60 mg (Fertigspritze) und Xgeva 120 mg (Durchstechflasche). Prolia® ist indiziert zur Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern mit erhöhtem Frakturrisiko sowie zur Behandlung von Knochenschwund im Zusammenhang mit Hormonablation bei Männern mit Prostatakarzinom mit erhöhtem Frakturrisiko. Xgeva® ist zugelassen zur Prävention von skelettbezogenen Komplikationen bei Erwachsenen mit Knochenmetastasen aufgrund solider Tumoren.

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Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft

Injektionen ins Auge: Jod statt Antibiotika zum Schutz vor Infektionen

 

Berlin (3. September 2014) – Antibiotika in Augentropfen fördern die Entwicklung von resistenten Bakterien in der Bindehaut. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät deshalb zum zurückhaltenden Einsatz. Selbst bei Injektionen in den Augapfel kann eine Jodspülung vor dem operativen Eingriff Patienten besser vor Infektionen schützen als antibiotische Tropfen nach der Operation. Auch bei der Behandlung von akuten Bindehautentzündungen kann meist zunächst auf antibiotische Augentropfen verzichtet werden. Der Gebrauch von Antibiotika unter anderem bei der Injektionstherapie zur Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) ist ein Schwerpunktthema auf dem 112. Kongress der DOG, der vom 25. bis 28. September 2014 in Leipzig stattfindet.

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Abb.: digitalSTROM bietet in Kooperation mit dem Fraunhofer IOSB-AST und der Otto Bock Mobility Solutions GmbH eine neue, wegweisende Lösung für barrierefreies Wohnen im Smart Home. Photo: Martin Käßler, Fraunhofer IOSB-ASTEin ganzes Haus aus dem Rollstuhl heraus bedienen

Neue Möglichkeiten für Rollstuhlfahrer im Smart Home

 

Berlin (3. September 2014) - Ein ganzes Haus aus dem Rollstuhl heraus bedienen – diese Zukunftsvision für Menschen mit Handicap wird auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin erstmals Realität. Vom 5. bis 10. September 2014 zeigt die digitalSTROM AG in Kooperation mit dem Fraunhofer IOSB-AST und der Otto Bock Mobility Solutions GmbH eine neue, wegweisende Lösung für barrierefreies Wohnen.

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Bundesverband Rehabilitation

Krankenhäuser auf Demenzkranke vorbereiten

 

Bonn (3. September 2014) – Der Anteil der über 75-jährigen Patienten in deutschen Krankenhäusern ist seit der Jahrtausendwende von 18 auf 25 Prozent gestiegen. Beinahe jeder Zweite stationär Behandelte (23 Prozent) leidet dabei unter dementieller Erkrankung. Nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation muss die Politik künftig verstärkt dieser Entwicklung Rechnung tragen. Andernfalls sei die stationäre Versorgung Demenzkranker in manchen Fällen gefährdet, weil es an Zeit für Betreuung und spezifischem Wissen im Umgang mit Betroffenen fehle:

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Hoffnung auf Biomarker und therapeutische Ansätze

Warum HIV-Patienten an Demenz erkranken: schädliche Immunreaktion im Gehirn

 

Bochum (3. September 2014) - Seit der Einführung der kombinierten antiretroviralen Therapie (cART) Mitte der 90er Jahre hat sich die Lebenserwartung von HIV-infizierten Patienten deutlich verlängert. Dadurch werden Langzeitkomplikationen bedeutender: Fast jeder zweite HIV-Patient ist von neurokognitiven Störungen betroffen, die bis hin zur Demenz führen können. Wie diese Störungen entstehen, ist noch nicht gänzlich geklärt. Bochumer Forscher haben nun nachweisen können, dass infizierte Zellen im Gehirn der Patienten bestimmte Immunzellen aktivieren, die in der Folge eine zerstörerische Aktivität entfalten und zum Untergang von Nervenzellen beitragen. Ihre Ergebnisse könnten helfen, Biomarker zu entwickeln, um Risikopatienten zu identifizieren, und auf lange Sicht auch therapeutische Ansätze ermöglichen. Die Studie ist im Journal „Experimental Neurology“ veröffentlicht.

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isoReport„iso-Report"

Technikeinsatz in der Altenpflege auf dem Vormarsch

 

Saarbrücken (2. September 2014) - Der voranschreitende Technikeinsatz in der Pflege ist ein aus dem Krankenhaussektor bereits länger bekanntes Phänomen. Eine nun veröffentlichte internationale Literaturrecherche des iso-Instituts in Saarbrücken hat gezeigt, dass die „Technologisierung der Pflegearbeit“ auch im Bereich der Altenpflege voranschreitet. Die wichtigsten Praxisfelder des Technikeinsatzes betreffen die EDV-gestützte Dokumentation und Pflegeplanung, die Betreuung von Pflegebedürftigen über Distanzen hinweg (Telecare) sowie perspektivisch der Einsatz von Robotern. Die Ergebnisse sind in der Reihe „iso-Report".

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Pflegekammer

Schleswig-Holstein setzt bundesweites Signal

 

Berlin (2. September 2014) - „Der heute in Schleswig-Holstein ins Kabinett eingebrachte Gesetzesentwurf zur Errichtung einer Pflegekammer ist nicht nur im Norden ein wichtiger Schritt – auch bundesweit ist die Entscheidung für die Selbstverwaltung der Pflegeberufe in Schleswig-Holstein ein wichtiges Signal“, sagt Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK und Vize-Präsident des Deutschen Pflegerates. Neben Rheinland-Pfalz ist nun bereits ein zweites Bundesland auf dem politischen Weg zur Pflegekammer.

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Ergebnisse der gesetzlichen Krankenversicherung 1. Halbjahr 2014

Finanz-Reserven der Krankenkassen weiterhin über 16 Mrd. Euro

 

Berlin (2. September 2014) - Im ersten Halbjahr 2014 haben die 131 gesetzlichen Krankenkassen durch Prämienzahlungen und freiwillige Leistungen Reserven in Höhe von 517 Millionen Euro an ihre Versicherten zurückgeführt. Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen damit über Finanz-Reserven in Höhe von 16,2 Milliarden Euro. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Mit mehr als 16 Milliarden Reserven ist die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen weiterhin stabil. Die Kassen tun gut daran, ihre hohen Finanz-Reserven im Sinne der Versicherten zu nutzen.Unser Ziel bleibt eine weiterhin qualitativ gute Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger mit hochwertigen Leistungen und Arzneimitteln.

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Unterdrückung des REM-Schlafs stört Lernprozesse

Erinnerungslücken durch Antidepressiva?

 

Berlin (2. September 2014) - Depressionen können mit Medikamenten, die den REM-Schlaf unterdrücken, wirksam behandelt werden. In diesen Schlafphasen finden nicht nur die meisten Träume statt, sondern es werden auch Erinnerungen im Gedächtnis verfestigt. Wie Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt festgestellt haben, beeinträchtigt die Unterdrückung des REM-Schlafes gleichzeitig das Lernen und kann Gedächtnisstörungen hervorrufen. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Sleep* veröffentlicht.

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IQWiG

Simeprevir bei Hepatitis C - Zusatznutzen bei bestimmten Patienten

 

Köln (1. September 2014) - Zur Behandlung von Erwachsenen mit einer chronischen Hepatitis-C-Infektion steht seit Mai 2014 auch der Wirkstoff Simeprevir (Handelsname Olysio) zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Abb.: Einer der ersten Patienten der ESPOIR-Studie. Photo: „MHH“.Erste Patienten der ESPOIR-Studie erfolgreich operiert

Die Herzklappe der Zukunft – schon heute

 

Hannover (1. September 2014) - Seit über 15 Jahren beschäftigen sich Herzchirurgen um Professor Dr. Axel Haverich, Leiter der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), mit einem neuen Verfahren für den biologischen Herzklappenersatz. Es soll die Nachteile bisheriger Methoden vermeiden und besonders für Menschen mit angeborenen Herzfehlern geeignet sein, bei denen bisher häufige Re-Operationen erforderlich waren.

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