MEDIZIN

DOC-CHECK LOGIN

Neues Medikament für die akute Schlaganfall-Behandlung

  Berlin (30. Juni 2022) – Für die Therapie des akuten Schlaganfalls durch einen Gefäßverschluss bzw. Gerinnsel im Gehirn gilt „time is brain“ – d. h. jeder Zeitverlust muss vermieden werden. Sehr gute Ergebnisse liefert hier der Einsatz von speziellen Rettungswagen (mobilen Stroke Units), da schon „vor Ort“ mittels CT die Diagnosesicherung erfolgt und eine
WEITERLESEN »

Demenz: Blutwerte könnten frühzeitig auf Verlust von Nervenverbindungen hindeuten

  Bonn (27. Juni 2022) — Forschende des DZNE und des Universitätsklinikums Ulm haben im Blut ein Protein identifiziert, das den Abbau von Nervenverbindungen möglicherweise schon Jahre vor dem Auftreten von Demenzsymptomen anzeigen kann. Wenn sich diese Hinweise bestätigen, könnte die Erfassung dieses Proteins namens „Beta-Synuclein“ zur Früherkennung einer Alzheimer-Erkrankung beitragen und eventuell auch helfen,
WEITERLESEN »

Aktuelle Daten zu Novartis Ofatumumab und Siponimod bestätigen Vorteil des frühen Einsatzes

  Novartis präsentierte auf dem AAN Kongress aktuelle Langzeitdaten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Ofatumumab (Kesimpta®) bei aktiver schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) und von Siponimod (Mayzent®) bei aktiver sekundär progredienter MS (SPMS.)1,2,3 Daten der offenen Phase-IIIb-Verlängerungsstudie ALITHIOS zeigen anhaltende Sicherheit und Wirksamkeit von Ofatumumab über einen Beobachtungszeitraum von bis zu 4 Jahren.1,2 Aktuelle Daten bestätigen
WEITERLESEN »

Multiple Sklerose durch das Epstein-Barr-Virus – kommt die MS-Impfung?

  Berlin (17. Januar 2022) — Eine in „Science“ publizierte Studie [1] bestärkt die Hypothese, dass die Multiple Sklerose (MS) durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) kausal ausgelöst werden könnte. Die Studie wertete longitudinal die Daten von 10 Mio. Angehörigen des US-Militärs aus. Die Infektion mit dem Erreger aus der Familie der Herpesviren erhöhte
WEITERLESEN »

Aktualisierte und erweiterte Leitlinie „Neurologische Manifestationen bei COVID-19“

Aktualisierte und erweiterte Leitlinie „Neurologische Manifestationen bei COVID-19“   Berlin (20. Dezember 2021) — Neurologische Manifestationen und Komplikationen von COVID-19 erfordern eine rasche Diagnostik und Therapie als Notfallindikation. Die aktualisierte Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Berlin, „Neurologische Manifestationen bei COVID-19“ [1] gibt dabei klare Anleitungen zum Vorgehen in der ambulanten und stationären Behandlung.
WEITERLESEN »

Neuer Therapieansatz für Multiple Sklerose und Alzheimer

  Mainz (17. Dezember 2021) — Eine Gruppe von Lymphozyten kann entzündliche Erkrankungen im zentralen Nervensystem fördern: Eine bisher noch wenig erforschte Gruppe von lymphoiden Immunzellen, die sog. Innate Lymphoid Cells (ILC) 3, kann bei der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) Entzündungsreaktionen fördern oder verstärken. Das haben Forschende des Instituts für Molekulare Medizin der Universitätsmedizin Mainz
WEITERLESEN »

Neues Alzheimer-Medikament Aduhelm nicht in der EU zugelassen

  Düsseldorf (17. Dezember 2021) — Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat den Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab nicht in Europa zugelassen. Damit wird der Wirkstoff mit dem Handelsnamen Aduhelm auch nicht in Deutschland auf den Markt kommen. Die EMA begründet die Ablehnung des Zulassungsantrages von Hersteller Biogen mit der nicht nachgewiesenen Wirksamkeit und den teilweise schwerwiegenden Nebenwirkungen des
WEITERLESEN »

Alexa, bekomme ich Parkinson?

  Berlin (17. Dezember 2021) –Verschiedene krankheitsmodifizierende Therapien für M. Parkinson werden in den nächsten Jahren erwartet, doch bekannt ist schon jetzt: Diese Therapien haben wohl nur dann das Potenzial, den Erkrankungsverlauf aufzuhalten, wenn sie frühzeitig gegeben werden – am besten, bevor sich überhaupt erste typische Parkinson-Symptome bemerkbar machen. Die Forschung steht nun vor der
WEITERLESEN »

„Ich messe meine Multiple Sklerose selbst!“ – Digitales Selbstmonitoring der Multiplen Sklerose mit Konectom

„Ich messe meine Multiple Sklerose selbst!“ Digitales Selbstmonitoring der Multiplen Sklerose mit Konectom   Dresden (15. Dezember 2021) — Das Multiple Sklerose Zentrum (MSZ) an der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden baut seine Digital-Health-Expertise bei Therapie und Erforschung der Multiplen Sklerose (MS) mit einem weiteren wissenschaftlichen Projekt aus. Aufbauend auf zahlreichen,
WEITERLESEN »

Methylphenidat zur Behandlung der Apathie bei Alzheimer-Erkrankung

  Berlin (15. Dezember 2021) — Bis heute gibt es keine in Europa zugelassene, ursächliche Therapie für die Alzheimer-Demenz. Umso bedeutsamer ist die Behandlung begleitender Symptome. Hier steht besonders die relativ häufige Apathie im Fokus, die eine therapeutische Mitarbeit der Betroffenen erschwert und das Mortalitätsrisiko sowie die Belastung der Pflegenden deutlich erhöhen kann. Eine Studie
WEITERLESEN »

Stellungnahme zur 3. Impfung gegen SARS-CoV2 bei Personen mit MS

  Münster (8. Dezember 2021) – Auch wenn derzeit eine große Anzahl verschiedener Maßnahmen diskutiert werden, um die hohen Inzidenzen in Deutschland zu bremsen, so bleibt die Impfung gegen SARS-CoV2 – auch bei Personen mit Multipler Sklerose – die wichtigste Strategie, um die pandemische Lage in eine endemische Lage zu überführen und die Normalität in
WEITERLESEN »

3-Jahresdaten für Novartis Erenumab bestätigen anhaltende Wirksamkeit und Verträglichkeit

  Aktuelle Daten der offenen Verlängerung (OLEP) der Phase-IIIb-Studie LIBERTY belegen, dass Patienten mit erfolglos vortherapierter episodischer Migräne von einer Migräneprophylaxe mit Erenumab (Aimovig®) anhaltend über 3 Jahre profitieren können.1 Über 70 % der Patienten beendeten die 3-jährige offene Verlängerungsphase. Davon erreichten 52,3 % eine Reduktion der monatlichen Migränetage um 50 % und 33,1 %
WEITERLESEN »

Die Population der Studie SQUARE: Charakteristika von Patienten, die in der Schweiz in einem Real World-Setting mit Erenumab behandelt wurden

  Schäfer E, Meyer I, Arzt ME, Gantenbein A. EAN virtual 2021. EPO-264   Seit Juli 2018 ist der CGRP-Rezeptor-Antikörper Erenumab (Aimovig®) in der Schweiz zur Behandlung von Erwachsenen mit Migräne zugelassen.2* Die Beobachtungsstudie SQUARE+, in die 172 Patienten an 19 Schweizer Zentren eingeschlossen wurden, untersuchte die Wirksamkeit von Erenumab im Real-World-Setting über eine gesamte
WEITERLESEN »

Die Auswirkung von Erenumab auf Krankheitstage und Arztbesuche bei Patienten mit Migräne in Finnland.1 

  Nissilä M, Kurki S, Purmonen T, Korolainen MA, Mocevic Lazzeri Erichsen E, Tuominen S, Lassenius ME, Autio H. EAN virtual 2021, EPO-732   Eine retrospektive finnische Kohortenstudie betrachtete die Auswirkungen von Erenumab (Aimovig®)* auf die kopfschmerzbedingten Krankheitstage und die Anzahl der Arztbesuche. Analysiert wurden die Daten von 162 Erenumab-Respondern im erwerbsfähigen Alter, die in
WEITERLESEN »

Guillain-Barré-Syndrom nach Impfung gegen SARS-CoV-2: Ein kausaler Zusammenhang ist nicht sicher, das Risiko gering

Guillain-Barré-Syndrom nach Impfung gegen SARS-CoV-2: Ein kausaler Zusammenhang ist nicht sicher, das Risiko gering   Berlin (14. Juli 2021) – Im Zusammenhang mit COVID-19-Impfungen kann es in sehr seltenen Fällen zu Komplikationen kommen. Gestern berichtete die US-Times [1] unter Berufung auf das nationale „Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS)“ von 100 Fällen eines Guillain-Barré-Syndroms (GBS)
WEITERLESEN »

Zerebrale Sinus- und Venenthrombosen nach Corona-Impfung sind nicht Folge einer globalen Gerinnungsstörung

  Berlin (13. Juli 2021) — Nach COVID-19-Impfung wurden, wenn auch sehr selten, zerebrale Sinus- und Venenthrombosen beobachtet. Es konnte bereits gezeigt werden, dass bestimmte Impfstoffe bei den Betroffenen eine Autoantikörperbildung gegen Thrombozyten auslösen. Eine neue Studie [1] analysierte nun umfangreiche Gerinnungsprofile gesunder Personen nach der ersten Gabe eines Vektor- oder mRNA-Impfstoffs. Die Studie lieferte
WEITERLESEN »

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen

  Münster (9.Juli 2021) – Am 24.6.2021 hat die Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) Satralizumab zur Behandlung von anti-Aquaporin-4-Immunglobulin G (AQP4-IgG) – seropositiven Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) zugelassen. Es können Jugendliche ab einem Alter von 12 Jahren und Erwachsene mit Satralizumab entweder als subkutane Monotherapie oder in Kombination mit einer immunsuppressiven Basistherapie behandelt werden. Satralizumab ist der zweite zugelassene
WEITERLESEN »

Immer mehr Ältere erleiden nach Stürzen ein Schädel-Hirn-Trauma

  Bochum (6. Juli 2021) — Etwa 270.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr ein Schädel-Hirn-Trauma. Zunehmend betroffen sind davon die über 65-Jährigen. Das hat eine Studie von Forschenden der BG Kliniken unter Leitung der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) des BG Klinikums Bergmannsheil ergeben. Stürze sind häufig die Ursache. Die Forschenden raten zu
WEITERLESEN »

Okzipitalnerven-Stimulation beim chronischen Cluster-Kopfschmerz

  Berlin (6. Juli 2021) — Eine aktuell in „Lancet Neurology“ publizierte Studie [1] zeigt, dass für Patienten/Patientinnen mit medikamentenresistentem chronischem Cluster-Kopfschmerz die Okzipitalnerven-Stimulation (ONS) eine vielversprechende Behandlungsalternative darstellt. Bei der Hälfte der Patienten/Patientinnen konnte die Häufigkeit der Attacken mit der Elektrostimulation, die einem Herzschrittmacher ähnelt, um mindestens 50 % reduziert werden. Fast alle, die
WEITERLESEN »

Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)

  Münster (28. Juni 2021) — Bereits am 28.01.2021 hat der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) den monoklonalen Antikörper Ofatumumab (Kesimpta®) zur Zulassung für die Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmiger MS und aktiver Erkrankung (klinisch oder bildgebend) empfohlen. Die Europäische Kommission ist dieser Empfehlung gefolgt und hat Ofatumumab (Kesimpta®) am 26.03.2021 in
WEITERLESEN »

Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte Therapiewahl

  Innsbruck, Österreich (22. Juni 2021) — Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Verlauf sehr unterschiedlich sein kann. Für die Wahl der individuell passenden Therapie ist vor allem die treffsichere Vorhersage des weiteren Krankheitsverlaufs essentiell. NeurologInnen an der Medizin Uni Innsbruck konnten nun einen neuen Biomarker identifizieren, mit
WEITERLESEN »

Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose

  München (22. Juni 2021) — Personen mit Multipler Sklerose (MS) stellen sich schon Jahre vor der Diagnose deutlich häufiger als andere Personen ärztlich vor. Die Fachwelt diskutierte dies zuletzt als eine mögliche Vorläufer-Phase der MS, eine sogenannte Prodromalphase. Ein Forschungs-Team der Technischen Universität München (TUM) hat nun Studienergebnisse veröffentlicht, die nahelegen, dass es sich
WEITERLESEN »

Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

  Hannover (15. Juni 2021) — Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems bei jüngeren Erwachsenen. In Deutschland leiden nach Angaben der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft etwa 250.00 Menschen an MS, jährlich erkranken mehr als 10.000 neu. MS ist gut therapierbar, eine Heilung gibt es jedoch nicht. Selbst eine Diagnose
WEITERLESEN »

Hirnliga: FDA lässt den Amyloid-Anikörper Adacanumab ohne Nachweis einer klinischen Wirksamkeit zu

  Wiehl (8. Juni 2021) — Die US Food and Drug Administration (FDA) hat in einem beschleunigten Verfahren Aducanumab (Aduhelm®) zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit zugelassen. Die Hersteller-Firma Biogen wurde aber aufgefordert, eine weitere klinische Studie, die nicht Plazebo-kontrolliert ist, durchzuführen, um den klinischen Nutzen des Medikaments zu überprüfen. Falls diese sog. Phase IV Studie den
WEITERLESEN »

Neues Alzheimer-Medikament in den USA mit Auflagen zugelassen

  Düsseldorf (8. Juni 2021) — Der Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab hat von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) eine Zulassung mit Auflagen erhalten. Aducanumab ist damit der erste neue Alzheimer-Wirkstoff seit 2002. Begleitend muss der Hersteller Biogen die Wirksamkeit des Antikörpers mit einer weiteren Studie nachweisen. Biogen hat bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA auch einen
WEITERLESEN »

Vagus-Stimulationstherapie bei persistierender Armparese nach Schlaganfall

  Berlin (8. Juni 2021) — Häufig ist nach einem Schlaganfall auch die Motorik eines Armes betroffen. Wenn die Beeinträchtigung über mehr als sechs Monate besteht, wird es schwierig, mit zusätzlichen Rehabilitationsmaßnamen weitere Verbesserungen zu erreichen. Mit einem Trainingsprogramm und der während der Übungen durchgeführten elektrischen Stimulation des Vagus-Nervs (ähnlich einem Herzschrittmacher) konnte in einer
WEITERLESEN »

Creutzfeldt-Jakob-Krankheit: Neue Methoden für die Diagnostik empfohlen

Creutzfeldt-Jakob-Krankheit: Neue Methoden für die Diagnostik empfohlen   Göttingen (2. Juni 2021) — Internationale Expertengruppe unter Federführung von Forschern des Nationalen Referenzzentrums für Transmissible Spongiforme Enzephalopathien (NRZ-TSE) an der Universitätsmedizin Göttingen hat den aktuellen Stand der Forschung zu einer neuartigen Methode zum Nachweis von krankhaft veränderten Eiweißen in Körperflüssigkeiten beurteilt und neue diagnostische Richtlinien empfohlen.
WEITERLESEN »

Längeres stationäres EKG-Monitoring nach ischämischem Schlaganfall sinnvoll

  Würzburg (1. Juni 2021) — Ein verlängertes EKG-Monitoring bei stationär behandelten Schlaganfallpatienten detektiert ein intermittierendes Vorhofflimmern häufiger als der bisher etablierte diagnostische Standard, erhöht aber die Sekundärprävention mittels einer oralen Antikoagulation nicht signifikant. Das ist das zentrale Ergebnis einer randomisierten Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, an der Prof. Dr. Karl Georg Häusler und
WEITERLESEN »

MS experts call for increased focus on progressive MS rehabilitation research

International Progressive MS Alliance contends that the development of rehabilitation strategies for people with progressive MS is lacking compared to other types of MS   East Hanover, NJ., USA (May 28, 2021) — An international team of multiple sclerosis (MS) experts has identified four under-researched areas that are critical to advancing symptom management for progressive
WEITERLESEN »

Exoskeleton therapy improves mobility, cognition and brain connectivity in people with MS

  East Hanover, NJ., USA (May 28, 2021) — A team of multiple sclerosis (MS) experts at Kessler Foundation led the first pilot randomized controlled trial of robotic-exoskeleton assisted exercise rehabilitation (REAER) effects on mobility, cognition, and brain connectivity in people with substantial MS-related disability. Their results showed that REAER is likely an effective intervention,
WEITERLESEN »

Neue, komplett überarbeitete Leitlinie zur Therapie des ischämischen Schlaganfalls

  Berlin (25. Mai 2021) — Aktuell wurde von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) e.V. und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) die aktualisierte und erweiterte S2e-Leitlinie zur Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls publiziert. Die zügige und richtige Behandlung nach einem Schlaganfall rettet Leben und kann bleibende Schäden verhindern. Die Leitlinien geben klare Empfehlungen zum genauen Vorgehen,
WEITERLESEN »

Moderne Liquordiagnostik erlaubt frühzeitige Differenzialdiagnose und Klassifikation neurologischer Erkrankungen

  Berlin (21. Mai 2021) — Die sichere Diagnose von Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) sowie die Differenzierung verschiedener entzündlicher Erkrankungen gestaltet sich oft schwierig. Nicht immer sind unterschiedliche Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Neuromyelitis optica oder Autoimmunenzephalitiden bei Erstbefundung sicher voneinander abzugrenzen. Eine Arbeitsgruppe aus Münster identifizierte Biomarker-Signaturen im Liquor (Nervenwasser), die zukünftig zur sicheren
WEITERLESEN »

Notfallmedizin: Hirnschlag bei Schwindelpatienten zuverlässig bestimmen

Notfallmedizin: Hirnschlag bei Schwindelpatienten zuverlässig bestimmen   Bern, Schweiz (18. Mai 2021) — Die schnelle und korrekte Diagnose eines Hirnschlags als Ursache für akuten Schwindel in der Notfallaufnahme ist von höchster Priorität. Einem Forschungsteam des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern ist es gelungen, einen zuverlässigen Indikator im Zusammenhang mit den spontan auftretenden Augenbewegungen
WEITERLESEN »

Studie zu erstem Langzeit-EEG-Detektor für epileptische Anfälle

  Freiburg (11. Mai 2021) — Eine neue Sensortechnologie soll es künftig ermöglichen, epileptische Anfälle über lange Zeit zu messen und zu dokumentieren. In einer nun am Universitätsklinikum Freiburg anlaufenden Studie wird die Zuverlässigkeit und Präzision des Implantats überprüft, das Betroffenen direkt unter die Kopfhaut auf den Schädelknochen gesetzt wird. Das Implantat besteht aus einer
WEITERLESEN »

Chronisches Zittern – Klinikern gelingt Meilenstein in der Tremorbehandlung

Chronisches Zittern – Klinikern gelingt Meilenstein in der Tremorbehandlung   Zürich, Schweiz (11. Mai 2021) — Chronisches Zittern schränkt die Lebensqualität von Tremor-Patienten massiv ein. Mit Medikamenten allein ist das Zittern dabei nicht immer ausreichend in den Griff zu bekommen. Die Behandlung mit fokussiertem Ultraschall kann den Patienten Linderung verschaffen, bisher aber nur einseitig. Weltweit
WEITERLESEN »

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG): Impfung gegen COVID-19 für Schlaganfall-Patienten kann schlimme Verläufe und schwere Behinderungen verhindern

  Bielefeld (10. Mai 2021) — Eine Impfung gegen COVID-19 schützt nicht nur vor der Viruserkrankung, sondern auch vor Schlaganfällen, da diese unter Corona-Patienten vermehrt auftreten – darauf macht die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich des Tags gegen den Schlaganfall am Montag, den 10. Mai 2021 aufmerksam. Laut den Experten sind Schlaganfälle bei COVID-19-Erkrankten zudem häufig
WEITERLESEN »

Alzheimer-Studie des DZNE: Mediterrane Ernährung kann vor Gedächtnisverlust und Demenz schützen

  Bonn (5. Mai 2021) — Alzheimer-Demenz wird durch Eiweißablagerungen im Gehirn und den schnellen Verlust von Hirnsubstanz verursacht. Doch eine mediterrane Ernährung, die reich an Fisch, Gemüse und Olivenöl ist, kann das Gehirn möglicherweise vor diesen Krankheitsauslösern schützen. Das haben Fachleute des DZNE in einer aktuellen Studie herausgefunden. Die Ergebnisse sind in der Online-Ausgabe
WEITERLESEN »

Neue Datenlage: DGN analysiert Sinus-Venenthrombosen nach COVID-19-Impfung in Deutschland

  Berlin (4. Mai 2021) — Heute wurde eine in Deutschland durchgeführte Studie veröffentlicht, die das Auftreten von zerebrovaskulären Ereignissen, insbesondere Sinus- und Hirnvenenthrombosen im Gehirn, nach Impfung gegen SARS-CoV-2 beschreibt. Auffällig war, dass nicht nur jüngere Frauen ein höheres Risiko für zerebrale Sinus- und Hirnvenenthrombosen nach Impfung mit dem Vakzin ChAdOx1 (AstraZeneca) hatten, sondern
WEITERLESEN »

Gesichtslähmung in Folge der Corona-Impfung? „Ein kausaler Zusammenhang erscheint derzeit eher unwahrscheinlich“

Gesichtslähmung in Folge der Corona-Impfung? „Ein kausaler Zusammenhang erscheint derzeit eher unwahrscheinlich“   Berlin (13. April 2021) — Bisher traten Gesichtslähmungen (Fazialisparesen) im zeitlichen Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Impfung nur selten auf. Fazialisparesen sind häufig mit Viruserkrankungen assoziiert, wie Gürtelrose-, Herpes simplex – oder Grippeviren. Auch Impfungen können, wenn auch seltener, die Entwicklung von Fazialisparesen triggern.
WEITERLESEN »

An amyloid link between Parkinson’s disease and melanoma

  WASHINGTON, USA (April 7, 2021) — On the surface, Parkinson’s disease — a neurodegenerative disorder — and melanoma — a type of skin cancer — do not appear to have much in common. However, for nearly 50 years, doctors have recognized that Parkinson’s disease patients are more likely to develop melanoma than the general
WEITERLESEN »

Neurokognitive Defizite nach einer COVID-19-Erkrankung spiegeln ausgedehnte Funktionsstörungen der Hirnrinde wider

  Berlin (7. April 2021) — Mit Abklingen der akuten Phase einer SARS-CoV-2-Infektion leiden viele Patienten unter neurologisch-kognitiven Defiziten. Eine Studie [1] konnte nun mit einer speziellen Bildgebungstechnik, der 18FDG-PET ([18F]Fluordesoxyglucose-Positronenemmissions-Tomografie), eine Verminderung des Glukosestoffwechsels im Gehirn nachweisen, die mit solchen neurokognitiven Defiziten assoziiert ist. Die Arbeitsgruppe publizierte auch Ergebnisse eines Follow-ups [2] von acht
WEITERLESEN »

Neue neurologische Klassifikation von Schluckstörungen

  Berlin (1. April 2021) — Schluckstörungen (Dysphagien) sind ein häufiges und oftmals unterschätztes Problem bei einer Vielzahl von neurologischen Erkrankungen bzw. Patientengruppen. Es handelt sich nicht nur um ein Symptom, sondern ein multi-ätiologisches Syndrom. Eine Videoendoskopie-Studie [1] zu den krankheitsübergreifenden Störungsmustern der Dysphagien stellt eine neue neurologische Klassifikation vor, die helfen soll, die weitere
WEITERLESEN »

Höhere Sterblichkeit bei Schlaganfall-Patienten mit COVID-19-Infektion

  Hamburg (18. März 2021) — Kommen Schlaganfall-Patientinnen und -Patienten zu spät ins Krankenhaus? Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben durch die Auswertung von Krankenkassendaten herausgefunden, dass Patientinnen und Patienten mit einem akuten Schlaganfall seit Beginn der Corona-Pandemie trotz unveränderter Behandlungsmöglichkeiten ein größeres Risiko haben, im Krankenhaus zu versterben. Das gilt vor allem, wenn sie
WEITERLESEN »

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie zur SARS-CoV-2-Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca

Stellungnahme der DGN zum Auftreten cerebraler Sinus- und Venenthrombosen im zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung durch den Impfstoff von AstraZeneca.   Berlin (16. März 2021) — In zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung durch den Impfstoff von AstraZeneca (insgesamt ca. 1,22 Millionen Impfungen) sind in Deutschland 6-16 Tage nach der Impfung bei sechs Frauen zwischen 22
WEITERLESEN »

Multiple Sklerose: Salzkonsum reguliert Autoimmunerkrankung

  Martinsried (16. März 2021) — Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Bei dieser Autoimmunerkrankung werden die Myelinscheiden der Nervenzellen vom eigenen Immunsystem des Patienten angegriffen. Für die Erforschung der Erkrankung gibt es eine Vielzahl von Tiermodellen. Forschende am Max-Planck-Institut für Biochemie konnten jetzt zeigen, entgegen den Ergebnissen anderer Studien, dass ein
WEITERLESEN »

Orale Therapie der spinalen Muskelatrophie bald verfügbar?

  Berlin (16. März 2021) – Die spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine chronische neurologische Erkrankung, genauer eine Motoneuronerkrankung, bei der es zu schwerer Muskelschwäche und Muskelschwund kommt. SMA Typ 1 betrifft schon Neugeborene, die Säuglinge erlernen meistens nicht einmal eine normale Kopfkontrolle oder freies Sitzen. Die ursächliche Genmutation ist bekannt, was bislang zu drei spezifischen
WEITERLESEN »

Lisa Olstein: Weh – Über den Schmerz und das Leben

Was passiert, wenn Schmerz unser Leben kapert? – Ein entlastendes Buch jenseits der Ratgeberliteratur Was bedeutet Schmerz für unser Leben? Was geschieht, wenn er unseren Alltag kapert? Und wie können wir mit einem Erleben umgehen, für das uns oft die richtigen Worte fehlen? Lisa Olstein kennt diese Fragen aus eigener Erfahrung. Und sie ist nicht
WEITERLESEN »

Schlaganfall-Rezidivprophylaxe bei offenem Foramen ovale mit ASS

  Berlin (5. März 2021 – Relativ oft kann die Ursache eines Schlaganfalls nicht geklärt werden. Nicht selten haben diese Patienten als Zufallsbefund im Herzultraschall einen „Vorhofseptumdefekt“ bzw. persistierendes Foramen ovale (PFO), das zu paradoxen Embolien und somit zu Schlaganfällen prädisponieren kann. Eine Studie [1] zeigte nun, dass bei den Betroffenen zur Prophylaxe eines erneuten
WEITERLESEN »

Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische Parkinson-Forschung entscheidend!

  Berlin (3. März 2021) – „Die Parkinson-Wissenschaft ist davon überzeugt, dass wir bis 2030 die ersten ursächlichen Therapien im Einsatz haben könnten. Damit können wir das Fortschreiten der Parkinson-Erkrankung und anderer Bewegungsstörungen bremsen oder sogar ihr Auftreten verhindern“, stellt Prof. Dr. med. Günter Höglinger fest. Er ist Direktor der Neurologischen Klinik der Medizinischen Hochschule
WEITERLESEN »

Migräneprophylaxe in der Allgemein- und Facharztpraxis: Interdisziplinäre Zusammenarbeit für langfristigen Behandlungserfolg

  Dr. Peter Storch ist Facharzt für Neurologie sowie zertifizierter DMKG Kopf- und Gesichtsschmerzexperte. Er leitet das Mitteldeutsche Kopfschmerzzentrum am Universitätsklinikum Jena. Dort werden jährlich 3.000 Patienten mit verschiedenen Kopfschmerzindikationen behandelt. Die interdisziplinäre und sektorenübergreifende Versorgung im Kopfschmerzzentrum geschieht in enger Abstimmung mit einem Netzwerk verschiedener Kooperationspartner (niedergelassene Neurologen, Schmerztherapeuten und Allgemeinmediziner) aus Thüringen und
WEITERLESEN »

MEDICAL NEWS

Overly restrictive salt intake may worsen outcomes for common form…
COVID-19 vaccines are estimated to have prevanented 20 million deaths…
Novel sleep education learning modules developed for nurse practitioners
Scientists discover how salt in tumours could help diagnose and…
Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19

SCHMERZ PAINCARE

Aktuelle Versorgungssituation der Opioidtherapie im Fokus
Individuelle Schmerztherapie mit Opioiden: Patienten im Mittelpunkt
Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…

DIABETES

Typ-1-Diabetes: InRange – auf die Zeit im Zielbereich kommt es…
Suliqua®: In komplexem Umfeld – einfach besser eingestellt
Suliqua®: Überlegene HbA1c-Senkung  im Vergleich zu Mischinsulinanalogon
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 

ERNÄHRUNG

Mangelernährung gefährdet den Behandlungserfolg — DGEM: Ernährungsscreening sollte zur klinischen…
Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen

ONKOLOGIE

Krebspatienten unter Immuntherapie: Kein Hinweis auf erhöhtes Risiko für schwere…
Aktuelle Kongressdaten zum metastasierten Mammakarzinom und kolorektalen Karzinom sowie Neues…
Mehr Lebensqualität für onkologische Patient:innen durch bessere Versorgung: Supportivtherapie, Präzisionsonkologie,…
WHO veröffentlicht erste Klassifikation von Tumoren im Kindesalter
Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver

MULTIPLE SKLEROSE

Aktuelle Daten zu Novartis Ofatumumab und Siponimod bestätigen Vorteil des…
Multiple Sklerose durch das Epstein-Barr-Virus – kommt die MS-Impfung?
Neuer Therapieansatz für Multiple Sklerose und Alzheimer
„Ich messe meine Multiple Sklerose selbst!“ – Digitales Selbstmonitoring der…
Stellungnahme zur 3. Impfung gegen SARS-CoV2 bei Personen mit MS

PARKINSON

Alexa, bekomme ich Parkinson?
Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…