DKG zu den Forderungen des vdek: Kassen wollen gängeln

Berlin (8. Oktober 2019) – Zu den Forderungen des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Georg Baum: „Die von den Ersatzkassen geforderten Sanktionszahlungen sind eine nicht hinnehmbare Forderung und der Versuch, Kliniken zu kriminalisieren. Es kann nicht sein, dass Krankenhäuser mit Strafzahlungen belegt werden, wenn das Ergebnis von
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Bundesärztekammer: Sterbehilfe-Vereinen das Handwerk legen

  Berlin (3. Februar 2014) – Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat seine Forderung nach einem Verbot der organisierten Sterbehilfe in Deutschland bekräftigt. Im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (03.02.2014) sagte er, den Sterbehilfe-Vereinen, die für ihre Dienstleistung sogar Werbung trieben, müsse "das Handwerk gelegt werden". Er begrüßte den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Hermann
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Krankenkassen dürfen Medikamente nicht skandalisieren

  Berlin (6. Januar 2012) – Zu dem seit einigen Monaten schwelenden Streit um Retaxationen meldet sich Prof. Dr. Theo Dingermann in der aktuellen Ausgabe der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) zu Wort. „Rezepte müssen korrekt ausgefüllt sein, keine Frage. Die Krankenkassen sollten aber die Kirche im Dorf lassen und die Versorgung ihrer Patienten in den Vordergrund
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Neue Festbeträge: Patienten müssen mit Aufzahlungen für Arzneimittel rechnen

  Berlin (5. Juli 2011) – Millionen gesetzlich krankenversicherte Patienten müssen seit Monatsanfang mit Aufzahlungen für rezeptpflichtige Arzneimittel rechnen. Grund dafür sind neue Erstattungshöchstbeträge der Krankenkassen. Für mehr als 2.000 Medikamente haben die Kassen so genannte Festbeträge neu definiert. Liegt der tatsächliche Preis des Arzneimittels darüber, müssen Patienten die Differenz aus eigener Tasche bezahlen. Rund
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G-BA gruppiert Cipralex® in einen Festbetrag

  Hamburg (9. Mai 2011) – Am 12. April 2011 antwortete der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in seiner vom Bundesministerium für Gesundheit geforderten ergänzenden Stellungnahme zur Festbetragsgruppenbildung der Antidepressiva (SSRI, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer), dass Cipralex® (Wirkstoff Escitalopram) gegenüber Citalopram keine therapeutische Verbesserung darstelle. Am 15. April stimmte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) dem Beschluss des G-BA, für
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IQWiG stellt neue Version der Allgemeinen Methoden vor

Berlin (11. März 2011) – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat heute den Entwurf einer überarbeiteten und ergänzten Fassung seiner Allgemeinen Methoden veröffentlicht. Die Allgemeinen Methoden fassen die wissenschaftlichen Standards zusammen, nach denen das Institut Nutzen und Schaden von medizinischen Maßnahmen bewertet. Interessierte Personen und Institutionen können bis zum 8. April
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Bundessozialgericht zu Sortis: Entscheidung des G-BA auch in letzter Instanz als rechtmäßig bestätigt

  Berlin/Kassel (4. März 2011) – Nach einem mehrjährigen Rechtsstreit hat das Bundessozialgericht (BSG) ein Grundsatzurteil zur Rechtmäßigkeit von Festbeträgen für Arzneimittel in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gefällt. In der rechtlichen Auseinandersetzung um eine Festbetragsfestsetzung für den Cholesterinsenker Sortis wurde damit die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) endgültig in letzter Instanz gegen die Firma Pfizer
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Neufassung der Heilmittel-Richtlinie: Zugang zur Heilmittelbehandlung für Menschen mit dauerhaften schweren Behinderungen sowie für Kinder und Jugendliche wird erheblich erleichtert

Berlin (20. Januar 2011) – Menschen mit dauerhaften schweren Behinderungen können künftig ohne erneute Überprüfung des Behandlungsbedarfs eine langfristige Genehmigung von Heilmittelbehandlungen von ihrer gesetzlichen Krankenkasse bekommen. Darüber hinaus ist für Kinder und Jugendliche mit einer besonders schweren und langfristigen funktionellen und strukturellen Schädigung und Beeinträchtigung der Aktivitäten künftig auch ohne Verordnung eines Hausbesuchs eine
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G-BA regelt nicht den Einzelfall – Nikolausbeschluss des Bundesverfassungsgerichts gilt auch bei ausgeschlossenen Methoden

Berlin (20. Januar 2011) – Da Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) nicht den Einzelfall regeln, können gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten in Ausnahmefällen auch auf vom G-BA ausgeschlossene Untersuchungs- und Behandlungsmethoden Anspruch nach dem so genannten Nikolausbeschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) haben – sofern die dort festgelegten Kriterien erfüllt sind.

G-BA beschließt neues Kapitel – Verfahrensordnung regelt nun umfassend die Nutzenbewertung von Arzneimitteln nach AMNOG

Berlin (20. Januar 2011) – Mit Beschluss eines neuen Kapitels seiner Verfahrensordnung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag die systematische Arzneimittelbewertung nach Markteinführung geregelt, die mit dem im Januar in Kraft getretenen Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) eingeführt wurde. Das neue Kapitel regelt umfassend das Verfahren von der Einleitung bis zum Beschluss und die Umsetzung der Nutzenbewertung
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Gemeinsamer Bundesausschuss beschließt Richtlinien zur diamorphingestützten Behandlung Opiatabhängiger

    Berlin (19. März 2010) – Auf seiner heutigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss Richtlinien für die diamorphingestützte Substitutionsbehandlung beschlossen. Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans: "Mit dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses ist die Überführung der diamorphingestützten Behandlung in die Regelversorgung für schwerstopiatabhängige Menschen einen wesentlichen Schritt weitergekommen. Es ist wichtig, dass die Anforderungen
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Rückenschmerzpatienten in Deutschland – welchen Stellenwert hat eine optimale Versorgung?

  Berlin (16. Februar 2010) – Wie viel kosten Schmerzpatienten? Wie hoch ist die Anzahl von Rückenschmerzpatienten in Deutschland? Wie werden Schmerzpatienten in Deutschland versorgt? Bisher war die Datenlage zur Versorgungssituation und den Versorgungskosten ungenügend. Dank einer bisher einmaligen Kooperation zwischen dem Unternehmen Grünenthal und der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) kann nun zum ersten Mal
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Arzneimittel-Festbeträge für 84 Gruppen angepasst

  Hamburg (8. Februar 2010) – Der GKV-Spitzenverband hat am 01.02.2010 die Festbeträge für 84 Festbetragsgruppen angepasst. Es handelt sich um 64 Gruppen der Stufe 1 (Arzneimittel mit denselben Wirkstoffen), zehn Gruppen der Stufe 2 (Arzneimittel mit pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Wirkstoffen) und zehn Gruppen der Stufe 3 (Arzneimittel mit therapeutisch vergleichbarer Wirkung, insbesondere Arzneimittelkombinationen).

IQWiG fordert Veröffentlichungspflicht für alle klinischen Studien

  Berlin (24. November 2009) – Eine Verpflichtung zur Registrierung und Publikation der Ergebnisse aller klinischen Studien hat heute das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gefordert. Die Bundesregierung müsse darauf dringen, dass auf EU-Ebene eine verbindliche Regelung umgesetzt wird, wie sie seit 2008 in den USA in Kraft ist. Anlass für die
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Krankenkassen-Rabattverträge:

  Idstein (16. November 2009) – Die Hochschule Fresenius hat die Auswirkungen von Rabattverträgen auf Patienten wissenschaftlich untersucht. Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Pharmaherstellern sind seit ihrer „Scharfstellung“ durch die Abgabeverpflichtung der Apotheken (April 2007) ein zunehmend bedeutsames gesundheitspolitisches Instrument, das alle Versorgungsebenen erfasst. Es soll die Ausgabensteigerungen der gesetzlichen Krankenversicherung begrenzen. Im Rahmen der Rabattvereinbarungen
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Rahmenvereinbarung nimmt Rationierung billigend in Kauf

Berlin (3. November 2009) – Mit den Höchstquoten zur Verordnung bestimmter Arzneimittel, die in der Arzneimittelrahmenvereinbarung beschlossen worden sind, haben KBV und GKV-Spitzenverband ein klares Zeichen zur Versorgungsverschlechterung gesetzt. Zudem hat die KBV der Therapiefreiheit des Arztes eine Absage erteilt. "Es ist verwunderlich, dass sich die ärztliche Standesorganisation von der Therapiefreiheit verabschiedet. Dies ist nicht
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Mezzanine-Märkte – Wozu brauchen wir ein Zwischengeschoss?

  Berlin (23. Oktober 2009) – Eine fiktive Geschichte: Januar 2012 in Deutschland: Petra Meier* erfährt von Ihrem Gastroenterologen, dass bei ihr eine bösartige Darmerkrankung festgestellt wurde. Flankierend zur Operation hält der Arzt eine medikamentöse Therapie für notwendig. Dafür stehen zwei Arzneimittel zur Auswahl: Orbutaxin und Syntralon. Bei der speziellen Form von Darmkrebs, die bei
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Krankenkassen gaben 2008 mehr als 4,1 Milliarden Euro für Mehrwertsteuer auf Arzneimittel aus

  Berlin (30. Januar 2009) – Der volle Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel beschert dem Finanzminister Mehreinnahmen zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). So gaben die Kassen 2008 mehr als 4,1 Milliarden Euro für die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel aus. Würde – wie in vielen anderen europäischen Ländern – für Arzneimittel nur der ermäßigte Mehrwertsteuersatz in Höhe von
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Dexcel Pharma stoppt DAK-Ausschreibung

  Alzenau (21. Oktober 2008) – Die Dexcel Pharma GmbH, die deutsche Niederlassung der Dexcel® Gruppe, wehrt sich erfolgreich gegen die Gestaltung der aktuellen DAK-Ausschreibung von Rahmenrabattverträgen. Erneut setzt sich Dr. Jack Peretz, Kopf der Dexcel Pharma GmbH, für juristische Klarheit in Bezug auf die Vergabepraxis von Rabattvereinbarungen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Pharmaherstellern ein. Das Ziel ist,
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IQWiG publiziert überarbeitete Version des Methodenentwurfs

  Alle Stellungnahmen sowie technische Anhänge online verfügbar Institut geht auf häufige Argumente von Kritikern ein   Berlin (14. Oktober 2008) – Eine redaktionell überarbeitete Fassung seines Methodenentwurfs zur Bewertung von Kosten-Nutzen-Verhältnissen bei Arzneimitteln hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) am 14. Oktober 2008 publiziert. Version 1.1 klärt vor allem Missverständnisse
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MEDICAL NEWS

Novel biomarker discovery could lead to early diagnosis for deadly…
Why do more women have Alzheimer’s than men? It’s not…
New research highlights potential cardiovascular risk of novel anti-osteoporotic drug
Asymptomatic COVID-19 patients also contaminate the environment
At height of COVID-19, nurses and doctors reported high levels…

SCHMERZ PAINCARE

DBfK: Besondere Rolle für Pflegeexpert/innen Schmerz – nicht nur in…
Vagus-Stimulation: Neuartige Strom-Impulse lindern Schmerz
Aktuelle Aspekte der Anwendung von Cannabinoiden in Schmerz- und Palliativmedizin:…
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN): Ingwerextrakt hilft nicht zur Prophylaxe…
„LONTS“ – Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen: Dt.…

DIABETES

Continuous glucose monitoring reduces hypoglycemia in older adults with type…
COVID-19 may trigger new diabetes, experts warn
„Körperstolz“: Michael Krauser managt seinen Diabetes digital
Der richtige Sensor – von Anfang an
Diabetes mellitus: Ein Risikofaktor für frühe Darmkrebserkrankungen

ERNÄHRUNG

Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…
Robert Koch-Institut: Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks – Journal of Health…
Neue Daten zur Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen: Mangelernährung…
Baxter: Parenterale Ernährung von Patienten mit hohem Aminosäurenbedarf

ONKOLOGIE

Eisenmangel/-anämie bei Tumorpatienten: Frühzeitige Diagnose und Therapie sind entscheidend
Gentest zur Vorbeugung von Chemotherapie-Nebenwirkungen. Alte Substanzen vor neuen Herausforderungen
Fortbildung für Pflegende zum „OncoCoach“
Hochauflösende 3D-Ansicht des Tumorinneren bei Brustkrebs mit optoakustischer Mesoskopie
Angst vor COVID-19 verzögert Diagnose und Therapie bei Krebspatienten

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei aktiver…
Neurofilamente als Diagnose- und Prognosemarker für Multiple Sklerose
Case series: Teriflunomide therapy in COVID-19 patients with MS
Bedeutung der Langzeittherapie bei Multipler Sklerose – mehr Sicherheit und…
Einige MS-Medikamente könnten vor SARS-CoV-2/COVID-19 schützen

PARKINSON

Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung
Gegen das Zittern: Parkinson- und essentiellen Tremor mit Ultraschall behandeln…
Projekt VAFES: Expertenteam entwickelt Diagnosesystem für Parkinson-Patienten