Altersbedingte Amyloidose: Zwei Liter Grüner Tee am Tag können das Herz vor weiteren Schäden schützen

  Heidelberg (13. Februar 2013) – Der tägliche Genuss von zwei Litern Grünen Tee kann bei erblichen und altersbedingten Formen der unheilbaren Erkrankung Amyloidose, bei der sich fehlgebildete Eiweiße u.a. im Herzen ansammeln und schließlich zum Herzversagen führen, weitere Herzschäden verhindern. Dafür sprechen die Ergebnisse einer Studie des Amyloidose-Zentrums am Universitätsklinikum Heidelberg mit 14 schwerkranken
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Über den Unsinn von Entgiftungsdiäten – wie man dem Weihnachtsspeck sicher nicht ade sagen kann

  Berlin (3. Januar 2013) – Detox-Diäten sind nur ein weiteres vermeintliches Abnehmwunder, so Professor Simon Brookes, Leiter des Zentrums für Menschliche Physiologie der Flinders University in Adelaide, Australien. Er warnt, dass Detox-Getränke und spezielle Mischungen zur Reinigung der Leber nur wenig zur Entgiftung unseres Körpers nach der Weihnachtsschlemmerei beitragen. „Detox ist der reine Blödsinn“,
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Vegetarische Ernährung und Medizin: Solide Evidenz, zu wenig Wissen bei den Ärzten

  Berlin (10. Dezember 2012) – Auf der ersten Fachkonferenz für vegetarische Ernährung in der Gesundheitsversorgung haben Mediziner und Ernährungswissenschaftler die Datenlage zusammengetragen. Fazit: Vegetarier haben seltener Übergewicht, ein geringeres Diabetes-Risiko und sterben nicht so oft an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nur beim Patienten kommen diese Erkenntnisse kaum an.  

Ambulante Versorgung von mangelernährten Patienten mit Trinknahrungen: Kompetenznetzwerk Enterale Ernährung stellt Vorschläge vor

  Berlin (12. November 2012) –  Mit einem interdisziplinären Ansatz und einer stärkeren fachlichen Vernetzung unter Beteiligung aller Fachgruppen können die drängenden Herausforderungen einer patientengerechten ambulanten Versorgung mit medizinischer Ernährungstherapie bewältigt werden. Dies verdeutlichte das vom Diätverband in Kooperation mit dem Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) veranstaltete Symposium anlässlich der Vorstellung der Vorschläge des Kompetenznetzwerks Enterale Ernährung
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Wenn Essen krank macht: Nahrungsmittelintoleranzen häufiger als -allergien

  Berlin (30. Oktober 2012) – Etwa jeder fünfte Bundesbürger reagiert empfindlich auf den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel. Betroffene leiden unter Bauchschmerzen, Hautirritationen, Übelkeit und Kopfschmerzen. Schnell steht der Verdacht auf eine Lebensmittelallergie im Raum. Doch die Beschwerden gehen selten auf eine Allergie zurück, betont die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Häufiger sind Nahrungsmittelintoleranzen
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Ernährung: Softdrinks und Burger im Büro, wie Fette, Zucker und Druckertoner uns schaden

  Düsseldorf (18. Oktober 2012) – Die Ergebnisse epidemiologischer Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen dem westlichen Lebensstil, dem Leben in verkehrsreichen Städten und dem Auftreten von Herz-Kreislauferkrankungen hin; die zugrunde liegenden zellulären Mechanismen sind jedoch weitgehend ungeklärt. Wissenschaftler um Dr. Judith Haendeler und Dr. Klaus Unfried vom Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF) in Düsseldorf
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DGEM sieht individuelle Bedürfnisse von Patienten nicht ausreichend berücksichtigt: Künstliche Ernährung für Zuhause per Onlineportal birgt Risiken

  Berlin (29. August 2012) – Im Rahmen eines Versorgungsvertrages haben jetzt drei Krankenkassen Ärzten die Nutzung eines Onlineportals ermöglicht, um die Versorgung von Patienten zuhause mit parenteraler Ernährung wirtschaftlich zu optimieren. Die Leitlinien der Fachgesellschaft wurden nach Aussage der Krankenkassen berücksichtigt. Das ist jedoch nicht nachprüfbar. Konkret erhält der beim Onlineportal angemeldete Arzt nach
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Ernährung nach großen Operationen

Berlin (15. Mai 2012) – „Was darf ich eigentlich noch essen? Darf ich mich überhaupt noch normal ernähren?“ Diese und andere Fragen stehen häufig im Mittelpunkt, wenn Patienten nach einer Operation am Magen, Darm oder anderen Organen im Bauch wieder anfangen sollen, wie üblich zu Hause zu kochen und die eigene Versorgung zu bewältigen.  

Weder Butter noch Salz sind „vom Teufel“: Bei der Ernährung kommt es auf das richtige Augenmaß an

  Interview mit Professor Dr. Stephan Martin, Düsseldorf   Berlin (11. April 2012) – Für einen liberaleren Umgang mit Ernährungsempfehlungen plädiert Professor Dr. Stephan Martin. Das gilt für das Kochsalz ebenso wie für das Cholesterin. Denn in Studien hat sich immer wieder gezeigt, dass zum Teil in großen Schlagzeilen als „gesundheitlich schädigend“ verteufelte Lebensmittel –
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Ernährung und Prävention – Chancen und Grenzen

  Freising (14. März 2012) – Ernährungsmitbedingte Krankheiten sind heute für rund zwei Drittel aller Leistungen und Kosten im Gesundheitssystem verantwortlich. Damit gewinnt die Frage danach, welches Potenzial Ernährung und Lebensstil in der Prävention zukommt, zunehmend an Bedeutung. Mit dem Schwerpunktthema „Ernährung und Prävention – Chancen und Grenzen“ sucht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.
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Hohes Risiko für Schlaganfallpatienten: Fast jeder dritte leidet unter Mangelernährung

    Berlin (14. März 2012) – Es wird immer deutlicher, bei welchen Erkrankungen Schluckstörungen in besonderer Ausprägung und Häufung auftreten – gerade bei akuten Schlaganfallpatienten ist die sogenannte Dysphagie ein Problem, und in vielen Fällen ist Mangelernährung die Folge. Zu diesem Ergebnis kamen die Referenten des Kongresses „ANIM 2012“. Unter dem Titel „Dysphagiemanagement beim akuten
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Ghrelin: Zum Essen verführt?

  Aachen (7. März 2012) – Ein Blick auf leckere Speisen genügt, um auch ohne Hunger Appetit zu bekommen. Schuld ist laut Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts das Hormon Ghrelin, das uns mehr essen lässt, als nötig.  

Das Vegetarier-Schnitzel

  Freising (1. März 2012) – Es sieht aus wie ein Schnitzel, es ist saftig und faserig wie ein Schnitzel, es kaut sich sogar wie ein richtiges Schnitzel – doch die Zutaten sind 100 Prozent pflanzlich. Forscher nutzen ein neues Verfahren, mit dem sich Fleischersatz fertigen lässt, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch nachhaltig
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Glucosamin in Nahrungsergänzungsmitteln: Riskant auch für Patienten, die Cumarin-Antikoagulanzien einnehmen

  Berlin (24. Februar 2012) – Nahrungsergänzungsmittel mit dem Inhaltsstoff Glucosamin werden in Deutschland und in der Europäischen Union mit verschiedenen gesundheitsbezogenen Angaben („Health Claims“) vertrieben. So sollen die Produkte nach Angaben der Hersteller beispielsweise zur Erhaltung der Beweglichkeit der Gelenke beitragen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat darauf hingewiesen, dass diese Produkte für Personen,
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Kaffeetrinken ist nicht mit einem erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen verbunden

  Potsdam-Rehbrücke (22. Februar 2012)  – Ergebnisse der EPIC*-Deutschland-Studie, an der mehr als 42.600 erwachsene Frauen und Männer aus Potsdam und Heidelberg teilnehmen, weisen darauf hin, dass Kaffeetrinken nicht das Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen erhöht, sondern sogar mit einem verminderten Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden ist. Personen, die täglich mehr als vier Tassen (über 600
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Warnung: „Vermeiden Sie das Betrachten von appetitlichen Speisen, sie werden sonst hungrig!“

    München (16. Januar 2012) – Erstmalig weisen Max-Planck-Forscher wissenschaftlich nach, was der Laie schon immer wusste: Alleine der Anblick leckerer Speisen macht Appetit. Die aktuelle Studie an gesunden jungen Männern belegt, dass sich die Menge am neurosekretorischen Eiweißhormon Ghrelin im Blut durch die optische Stimulation mit Bildern von Nahrungsmitteln erhöht.

Neue Referenzwerte für Vitamin D

  Bonn (10. Januar 2012) – Über kein anderes Vitamin wird derzeit so intensiv diskutiert wie über Vitamin D. Dieses Vitamin ist schon deshalb so interessant, weil der Mensch es nicht nur über die Ernährung zuführen kann. Er kann Vitamin D auch durch Sonnenbestrahlung der Haut selbst bilden.  

Erstmals im OPS Katalog 2012: Enterale und parenterale Ernährung als Nebenbehandlung

  Berlin (26. Oktober 2011) – Erstmals wird im kommenden Jahr enterale und parenterale (künstliche) Ernährung in den OPS-Katalog (Operationen- und Prozedurenschlüssel) als medizinische Nebenbehandlung für Patienten mit künstlicher Ernährung, die keine Intensivtherapie erhalten, aufgenommen. Damit können diese beiden Formen der zusätzlichen Ernährung für Krankenhauspatienten im Rahmen der Diagnosis Related Group (DRG) auch codiert und
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Gestörter Fettstoffwechsel kann schlank machen

  Potsdam (17. Oktober 2011) – Ein europäisches Wissenschaftlerteam hat unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) mit Hilfe eines Mausmodells gezeigt, dass ein gestörter Fettstoffwechsel paradoxerweise schlank machen kann. Schalteten die Forscher in der Maus das Gen für ein best. Enzym des Fettsäureabbaus aus, so blieben die Tiere trotz einer fettreichen Ernährung schlank.
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Ein Pack am Tag für mehr Lebensqualität: Sondennahrung Nutrison Complete Multi Fibre jetzt noch verträglicher

  Nutrison Complete Multi Fibre erhält neue Rezeptur Spezielle Zusammensetzung minimiert Komplikationen im oberen und unteren Gastrointestinaltrakt Omega-3-Fettsäuren stärken Herz, Kreislauf und Immunsystem Sondennahrung jetzt auch im bedarfsadaptierten, hygienisch sicheren 1-Liter-Pack erhältlich 1×1-Konzept ermöglicht mehr Zeit für die Pflege   Erlangen (27. September 2011) – Essen und Trinken sind menschliche Grundbedürfnisse, beeinflussen die Lebensqualität und
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Hochkalorisches Nahrungsmittel gegen Mangelernährung in Pflegeeinrichtungen entwickelt

  Witten/Herdecke (2. August 2011) – Die Vermeidung einer Mangelernährung von Menschen mit Pflegebedarf ist eine Herausforderung für die stationäre wie auch häusliche Pflege. Aus diesem Grund hat ein Forscherteam von Pflegewissenschaftlern an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) in Zusammenarbeit mit dem Lebensmittelgroßhändler BLF das hochkalorische Nahrungsmittel Pro Gourmet K400 entwickelt und in zwei Pflegeeinrichtungen getestet.
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Analyse unerwünschter Partikel in parenteralen Medikamenten

  Stuttgart (2. August 2011) – Intravenös applizierte Partikel stellen heute immer noch ein medizinisches Risiko dar, sodass sie in den letzten Jahren in den Fokus der Pharmaforschung gerückt sind. Die Abteilung Reinst- und Mikroproduktion am Fraunhofer IPA entwickelte eine Methode zur Analyse von Partikeln in parenteralen Arzneilösungen. Mit diesem Verfahren kann jeder Partikel einer
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Gemeinsame Ziele – europaweit umsetzen: DGEM feiert 30-jähriges Jubiläum

  Berlin (5. Juli 2011) – Was früher unbekannt oder allenfalls ein Zungenbrecher war, ist heute in aller Munde: die Ernährungsmedizin – für diesen speziellen Bereich der Medizin setzen sich viele Vertreter unterschiedlicher medizinischer Fachgesellschaften seit Jahrzehnten europaweit sehr engagiert ein. Mit Erfolg, denn die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) feiert in diesem Jahr
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Wenn Schlucken zur Qual wird

  Der Lebensmitteltechnologe entwickelt spezielles Brot bei Mundtrockenheit Besonders ältere Menschen und Krebs-Patienten leiden darunter   Berlin (4. Juli 2011) – „Da bleibt mir glatt die Spucke weg“ – diese gängige Redensart trifft vor allem auf viele ältere Menschen tatsächlich zu. Xerostomie – Mundtrockenheit lautet der medizinische Begriff für dieses Phänomen. Die Speicheldrüsen produzieren keinen
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Der gesunde Dicke und der kranke Dicke – Wessen Stoffwechsel profitiert von einem gesunden Lebensstil?

  Tübingen (4. Juli 2011) – Neueste Daten aus der Wissenschaft belegen, dass die Fettleibigkeit weltweit ungebremst voranschreitet. Damit steigt auch das Risiko für die beiden häufigsten Stoffwechselstörungen, Typ 2 Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Parallel wachsen die Kosten für die Behandlung der Fettsucht (Adipositas) und ihrer Folgen, Präventionsmaßnahmen sind oft durch die geringen Ressourcen nur begrenzt
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Hilfsangebote bei Essstörungen

  Köln (4. Juli 2011) – Aktuelle Studien zeigen, dass schon bei einem Fünftel der 11- bis 17-Jährigen in Deutschland Hinweise auf eine Essstörung vorliegen. Welche Angebote es zur Prävention, Beratung und Behandlung von Essstörungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gibt, war bislang jedoch wenig transparent. Um eine wohnortnahe und flächendeckende Versorgung von Betroffenen, aber
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Hungrig auf Belohnung – Insulin im Mittelhirn beeinflusst Essverhalten

  Köln (8. Juni 2011) – Sind wir noch hungrig oder schon satt? Das Gehirn steuert das Essverhalten und drosselt beizeiten unseren Appetit, wenn der Körper genügend Energie aufgenommen hat. Seine Informationen über den Sättigungsgrad erhält es über verschiedene Botenstoffe, von denen das Insulin eine wichtige Rolle spielt. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung in
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Taillenumfang als Alternative zum Body-Mass-Index. Studie prüft Gradmesser für Krankheitsrisiken

  Regensburg (7. Juni 2011) – Zahlreiche Erkrankungen lassen sich auf Übergewicht zurückführen. Einige von ihnen enden sogar tödlich. Gemeinhin gilt dabei der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) als der wichtigste Indikator und Gradmesser für Übergewicht oder gar Fettleibigkeit. Für Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene mittleren Alters trifft dies ohne größere Einschränkungen zu. Dann aber stößt der
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Ernährungsmanagement in der Klinik verbessert Patienten-Outcome und spart Kosten

  Als eine der ersten Kliniken in Deutschland hat die Universitätsklinik Frankfurt erfolgreich ein Ernährungsmanagement implementiert   Frankfurt am Main (31. Mai 2011) – Durch das Ernährungsmanagement spart die Klinik etwa ein Fünftel der Kosten für die Ernährungstherapie. Zudem stieg die Zufriedenheit der Patienten an. Aktuelle Untersuchungen zeigen darüber hinaus, dass eine Ernährungsintervention bei mangelernährten
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Folgeerkrankungen der Adipositas wiegen schwer – Roundtable diskutiert neue Strategien zur Eindämmung der Fettsucht

  Berlin (18. Mai 2011) – Die Deutschen werden immer dicker. Das hat neben schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit des Einzelnen auch gravierende gesellschaftliche Konsequenzen. Um diesen zu begegnen, bedarf es eines Schulterschlusses der verschiedenen Disziplinen und Akteure im Gesundheitssystem. Im Vorfeld des zweiten Europäischen Tages zur Bekämpfung der Adipositas diskutierten deshalb auf Einladung der
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Tag der älteren Generation am 6. April 2011 – Mangelernährung im Alter

  Mangelernährung im Alter – ein zunehmendes Problem 2030 wird voraussichtlich jeder Dritte Deutsche über 65 Jahre alt sein   Berlin (5. April 2011) – Alte und ganz alte Menschen machen bereits heute einen beträchtlichen Anteil unserer Bevölkerung aus: Etwa 16 Millionen (20 %) aller Bundesbürger sind derzeit 65 Jahre oder älter. Im Jahr 2030
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Hauttest kann ungesunden Lebensstil nachweisen

  Berlin (10. Februar 2011) – Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt ein einzigartiges Messverfahren entwickelt, das binnen Minuten Aussagen darüber erlaubt, ob die Lebensweise eines Menschen gesund oder ungesund ist. Dieses Verfahren wird nun mit Unterstützung der Kompetenznetze für optische Technologien in einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Pilotstudie mit 50
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Nährstoffreiche Babybreie gegen Mangelernährung

  Gießen (26. Januar 2011) – FAO bewilligt rund 1,15 Millionen Euro für Gießener Forschungsprojekt zur Verbesserung der Ernährungssituation von Babys und Kleinkindern in Malawi und Bangladesch. Kinder unter zwei Jahren, die in Entwicklungsländern leben, sind besonders anfällig für Mangelernährung. Für ein Projekt zur Vorbeugung von Hunger und Mangelernährung bei Babys und Kleinkindern in Malawi
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Reichliches Trinken kann zu Jodverlusten führen

  Bonn (4. Januar 2011) – Wer viel trinkt, sollte seine Jodversorgung im Auge behalten. Zu dieser Empfehlung kommen Wissenschaftler der Universität Bonn anlässlich einer aktuellen Studie. Darin haben die Forscher festgestellt, dass reichliches Trinken zu Jodverlusten führen kann. Diese Verluste solle man durch jodreiche Kost, also etwa Seefisch oder Milchprodukte, sowie durch die Verwendung
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18. Aachener Diätetik Fortbildung im Aachener Klinikum

  Aachen (2. September 2010) – In Aachen beginnt am kommenden Freitag die 18. Aachener Diätetik Fortbildung (ADF). Der veranstaltende Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e.V. erwartet wieder rund 1.700 Teilnehmer zu der dreitägigen Tagung im Aachener Universitätsklinikum. Die ADF ist die größte ernährungswissenschaftliche Fachtagung im deutschsprachigen Raum. Schirmherrin ist Frau Bundesministerin für Ernährung,
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Aktuelle Studien: Reizdarm lässt sich lindern .

Berlin (20. August 2010) – Manche haben Schmerzen und Krämpfe im Unterleib, andere Durchfall oder Verstopfung, oder auch Völlegefühl und Blähungen. Ein Reizdarmsyndrom kann zu sehr unterschiedlichen Beschwerden führen. Obwohl die Darmerkrankung recht häufig ist, sind Behandlungen zur Linderung erst in den letzten Jahren besser erforscht worden. Daher hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit
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Gezielter Einsatz gegen krankheitsbedingte Mangelernährung – eine lohnenswerte Investition

Satelliten-Symposium von Nutricia erörtert gesundheitsökonomische Bedeutung von Mangelernährung Mangelernährung kostet pro Jahr neun Milliarden Euro Sektorübergreifendes Ernährungsmanagement schafft Einsparpotenziale und erhöht Lebensqualität der Betroffenen Leipzig (8. Juli 2010) – Die Ausgaben für Gesundheit steigen. 2008 lagen sie bei 263,2 Milliarden Euro – das entsprach 10,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Viele Krankenkassen wirtschaften am Limit. Auch Krankenhäuser, stationäre
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9 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Mangelernährung in Deutschland pro Jahr

  Leipzig (21. Juni 2010) – Mangelernährung in Deutschland? Dieses Problem ist in unserer Gesellschaft eher in Drittweltländer und Krisenregionen angesiedelt. Insbesondere für Laien ist es schwer nachzuvollziehen, wie es in Ländern, deren Ernährungsproblem hauptsächlich in Übergewicht und Adipositas besteht, zu Mangelernährung kommen soll.  

Assoziation von Proteinzufuhr im Säuglings- und Kindesalter mit späterem Risiko für Übergewicht

  Leipzig (17. Juni 2010) – Auf der Suche nach den Ursachen für den seit Jahren kontinuierlichen Anstieg der Prävalenz von Übergewicht und Adipositas, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen, werden zunehmend mögliche Einflüsse sowohl der pränatalen Ernährung als auch der Ernährung in der Säuglingsphase sowie in der frühen Kindheit diskutiert und
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Hat sich die Prävalenz von PEG-Sonden geändert?

  Vergleich zweier Erhebungen von 2003 und 2009   Bremen (28. Mai 2010) – Zwei Drittel der Bewohner in stationären Einrichtungen der Altenpflege sind von Mangelernährung betroffen oder gefährdet. Trotz der qualitativ und quantitativ beachtlichen Diskussionsbeiträge zum Thema, trotz deutlich gewachsener Aufmerksamkeit in Wissenschaft und Öffentlichkeit waren verlässliche repräsentative Daten über die Häufigkeit von PEG-Sonden
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Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“

Osnabrück (27. Mai 2010) – Seit Ende Mai ist die abschließende Veröffentlichung zum Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ verfügbar. Sie enthält neben dem Expertenstandard, den Kommentierungen zu den Standardkriterien, der Literaturstudie und dem standardspezifischen Audit-Instrument auch einen ausführlichen Bericht zu den Ergebnissen der modellhaften Implementierung.

Nomadenvolk verblüfft mit Gesundheit trotz Mangelernährung

  Jena (17. Mai 2010) – Der menschliche Körper ist ein wahres Wunderwerk. Neue Belege dafür hat Nadja Knoll beim Hirtenvolk der Massai im ostafrikanischen Kenia gefunden. Für ihre Diplomarbeit untersuchte die Ernährungswissenschaftlerin von der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Ernährungsgewohnheiten eines nomadisch lebenden Stammes im Kajiado-District. Die verblüffende Erkenntnis der Feldstudie: Obwohl sich die Massai einseitig
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Wissenschaftliche Wiederentdeckung der Gaumenfreuden

  Mainz (10. Mai 2010) – Mit Techniken aus der Avantgarde-Küche wollen eine Pflegewissenschaftlerin, ein Koch und ein Physiker Pflegebedürftigen ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Die Kooperation soll nach Alternativen für die oft eintönige Verpflegung in Seniorenheimen und Krankenhäusern suchen. Basis dafür sind Untersuchungen am Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz.

Literatur- und Forschungsüberblick zum Thema Essstörungen

  Mannheim (26. April 2010) – Neben konstitutioneller und psychischer Disposition spielen vor allem soziale Faktoren eine wichtige Rolle bei der Entstehung der „Zivilisationskrankheit“ Essstörungen. Die neue Ausgabe des Fachinformationsdienstes „Recherche Spezial“ von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften listet aktuelle Literatur und Forschungsprojekte zum Thema.

Ergebnisse der modellhaften Implementierung des 7. nationalen Expertenstandards „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ liegen vor

  Ergebnisse der modellhaften Implementierung des 7. nationalen Expertenstandards „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ liegen vor   Berlin (11. März 2010) – Der Expertenstandard „Ernährungsmanagement“ konnte in der ersten Jahreshälfte 2009 mit wissenschaftlicher Begleitung in 24 Gesundheits- und Altenhilfeeinrichtungen – 11 Einrichtungen der stationären Altenhilfe, 9 Krankenhäusern und 4
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Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege

  Osnabrück (26. Februar 2010) – Der Expertenstandard „Ernährungsmanagement“ konnte in der ersten Jahreshälfte 2009 mit wissenschaftlicher Begleitung in 24 Gesundheits- und Altenhilfeeinrichtungen – 11 Einrichtungen der stationären Altenhilfe, 9 Krankenhäusern und 4 ambulanten Pflegediensten – erfolgreich eingeführt werden. Die Ergebnisse der modellhaften Implementierung waren ein zentrales Thema des diesjährigen Netzwerk-Workshops, sie wurden in sieben
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VELKD startet Erzähl-Wettbewerb „Unser tägliches Brot gib uns heute“

Beiträge sollen Erfahrungen des Mangels sowie geschenkter Fülle beschreiben Hannover (8. Februar 2010) – Unter dem Thema „Unser tägliches Brot gib uns heute“ hat die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) einen Erzähl-Wettbewerb gestartet. Initiiert wurde er von der Generalsynode der VELKD, deren letzte Tagung unter diesem Motto stattfand. Diese Bitte aus dem Vaterunser steht auch
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Frühzeitiges Erkennen und Behandeln von Mangelernährung mindert Folgeerscheinungen

  Berlin (1. Februar 2010) – Die Prävalenz (Häufigkeit) der Mangelernährung bei stationär im Krankenhaus aufgenommenen Patienten ist hoch und liegt in der Bundesrepublik Deutschland bei gut 25 Prozent. Darüber hinaus nehmen bis zu 75 Prozent aller stationär behandelten Patienten während ihres Krankenhausaufenthaltes progredient (fortschreitend) deutlich an Gewicht ab. Wissenschaftliche Studien belegen überzeugend, dass Mangelernährung
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Probiotika: Wundermittel oder Monster?

  Irsee (5. November 2009) – Die Bedeutung der Darmflora bei bestimmten Erkrankungen wurde bereits um das Jahr 1900 entdeckt. Ebenso der Einsatz von lebenden Mikroorganismen, die bei der Therapie bestimmter Erkrankungen gesundheitsförderlich beim Menschen verwendet werden können. Diese sogenannten Probiotika werden aber erst seit den 80-er Jahren nach den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin erforscht
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Richtige Ernährung besonders bei geriatrischen Intensiv-Patienten wichtig

  Irsee (5. November 2009) – Die Patienten einer Intensivstation im Krankenhaus haben im Durchschnitt ein immer höheres Alter und leiden an mehreren Erkrankungen. Grund dafür ist unsere demographisch immer älter werdende Gesellschaft und die kontinuierlich steigende Lebenserwartung. „Wir müssen und deshalb besser auf diese Entwicklung speziell bei der Betreuung von Patienten auf der Intensivstation
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MEDICAL NEWS

Perinatal patients, nurses explain how hospital pandemic policies failed them
Johns Hopkins Medicine expert creates comprehensive guide to new diabetes…
An amyloid link between Parkinson’s disease and melanoma
Ultrasensitive, rapid diagnostic detects Ebola earlier than gold standard test
Paranoia therapy app SlowMo helps people ‘slow down’ and manage…

SCHMERZ PAINCARE

Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern
Wenn Schmerzen nach einer OP chronisch werden
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2021 – ONLINE: Schmerzmediziner, Politiker und…
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2021 – ONLINE: COVID-19-Pandemie belastet Schmerzpatienten…

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ meldet…
Typ-2-Diabetes: Vorteil mit Toujeo® in der Einstellphase – Geringeres Hypoglykämierisiko…
Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes gehören nicht zur Risikogruppe und…
Neue Studie will Entstehung von Typ-1-Diabetes bei Kindern verhindern
Toujeo®: Ein Beitrag zu mehr Sicherheit für Menschen mit Typ-1-Diabetes

ERNÄHRUNG

DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…

ONKOLOGIE

Leberkrebs: Bei welchen Patienten wirkt die Immuntherapie?
Konferenzbericht vom virtuellen Münchener Fachpresse-Workshop Supportive Therapie in der Onkologie
Wie neuartige Erreger die Entstehung von Darmkrebs verursachen können
Onkologische Pflegekräfte entwickeln Hörspiel für Kinder: Abenteuer mit Alfons
Krebsüberleben hängt von der Adresse ab

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Salzkonsum reguliert Autoimmunerkrankung
Erste tierexperimentelle Daten zur mRNA-Impfung gegen Multiple Sklerose
Multiple Sklerose: Immuntherapie erhöht nicht das Risiko für schweren COVID-19-Verlauf
Empfehlung zur Corona-Impfung bei Multipler Sklerose (MS)
Fallstudie: Beeinflusst SARS-CoV-2 Infektion die Multiple Sklerose?

PARKINSON

Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung
Neuer Bewegungsratgeber unterstützt Menschen mit M. Parkinson durch Yoga
Covid-19-Prävention: besondere Vorsicht bei Patienten mit der Parkinson-Krankheit
Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…