Tastsinn und Schmerzniveau: Hochfrequente Stimulation in der Schmerztherapie

  Bochum (20. November 2015) – Bei Schmerzpatienten kommt es im Laufe der Erkrankung oft zu einer Beeinträchtigung des Tastsinnes in den Händen, da sich entsprechende Hirnareale krankheitsbedingt verändern. In einer Pilotstudie haben Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum untersucht, wie wirksam hochfrequente repetitive Stimulation als Therapieansatz bei diesen Patienten ist. Ihre Ergebnisse wurden im Journal „Frontiers
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Revolution in der Orthopädie bei Gelenk- und Bandscheibenverschleiß: Marianowicz Medizin startet bioregenerative Therapie mit Stammzellen

  Zentrum bietet neues Verfahren in dieser Form als erste Einrichtung an Schonende ambulante Therapie verhindert unnötige Arthroskopien und Gelenkersatz Marianowicz Medizin startet eigenes Zentrum für bioregenerative Orthopädie   München/Bad Wiessee (10. November 2015) – 5 Millionen Betroffene in Deutschland, Beeinträchtigung der Erwerbstätigkeit, Frühverrentung, schmerzbedingte zunehmende Immobilisierung, Schmerzchronifizierung – Arthrose gehört hierzulande nicht nur zu
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Neue DGS-PraxisLeitlinie „Primäre Kopfschmerzerkrankungen“

  Oberursel (23. Oktober 2015) – Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) hat mit „Primäre Kopfschmerzerkrankungen“ eine neue PraxisLeitlinie zur Behandlung dieser sehr häufigen und am häufigsten bagatellisierten Gesundheitsstörung in den westlichen Industrienationen veröffentlicht. „Für viele Menschen in Deutschland gehören Kopfschmerzen zum Alltagsleben, wie der Kaffee zum Frühstück, und nicht wenige Betroffene haben bei ihren
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Periphere neuropathische Schmerzen: Topische Therapie mit QutenzaTM gewinnt weiter an Bedeutung

  Mannheim (16. Oktober 2015) – Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des deutschen Schmerzkongresses referierten heute zwei Experten über die zunehmende Bedeutung des 8%igen Capsaicin-Pflasters QutenzaTM zur Behandlung peripherer neuropathischer Schmerzen. Prof. Baron, Kiel, stellte aktuelle Studienergebnisse und deren potenziellen Einfluss auf Therapieempfehlungen vor. Außerdem berichtete PD Dr. Kern, Wiesbaden, von seinen Praxiserfahrungen beim Einsatz
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Deutscher Schmerzkongress 2015: Innovativer Therapieansatz bei Migräne: Mikrobiomforschung gegen Neuroinflammation

  Mannheim (16. Oktober 2015) – Univ. Prof. Dr. Andreas Straube, Präsident der deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, stellt gemeinsam mit Mag. Anita Frauwallner, Forschungsleiterin am Institut Allergosan, auf dem Deutschen Schmerzkongress (14.-17.11.2015 in Mannheim) einen neuen Therapieansatz bei Migräne vor: die regelmäßige Einnahme von medizinisch relevanten probiotischen Darmbakterien. Aktuelle Studien zeigen, dass die Bakterienstämme von
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Die Angst im Nacken: Psychische Störungen als Risikofaktoren für chronische Schmerzen bei Teenagern

  Basel, Schweiz (8. Oktober 2015) – Jeder vierte Jugendliche hat chronische Schmerzen und eine psychische Störung hinter sich. Psychische Störungen gehen dabei den Schmerzen häufig voraus: Depressionen, Angststörungen und Verhaltensstörungen treten überdurchschnittlich oft vor Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen auf. Dies berichten Forschende der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum, die Daten von rund 6.500
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Decodierung von Schmerz: Schmerzmessinstrument für Demenzkranke

  Bamberg (10. September 2015) – Rund 1.5 Millionen Patientinnen und Patienten in Deutschland sind demenzkrank. Etwa jeder zweite von ihnen leidet unter chronischen Schmerzen, die nicht erkannt und daher nicht behandelt werden. Der Grund: Demenzkranke können Schmerz wegen ihrer kognitiven Störung nicht mehr sprachlich präzise benennen, da Gedächtnisleistung, Denkvermögen und Kommunikationsfähigkeit im Verlauf der
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Zertifizierte Diagnostik von Nervenschmerzen: Elektronisches Analysetool sichert hohe Qualität

  München (9. September 2015) – Die Quantitativ Sensorische Testung (QST) erlaubt eine genaue Analyse der neuropathischen Schmerzsymptomatik. Mit der Zertifizierung zeigen QST-Labore, dass die QST nach standardisierten Kriterien des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz e.V. (DFNS) erfolgt. Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal stellt das gesunde Probandenkollektiv dar: Dank eines neuen elektronischen Algorithmus des DFNS lassen sich nun
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Kongress der Europäischen Schmerzföderation EFIC: Kaum Rückgang bei krebsbedingten Schmerzen in den letzten zehn Jahren

  Wien, Österreich (4. September 2015) – Schmerzen sind unter Krebspatienten sehr verbreitet, daran hat sich auch in den letzten zehn Jahren trotz großer Bemühungen und neuer Behandlungsmethoden kaum etwas geändert: Rund die Hälfte der Betroffenen leidet an Schmerzen, mehr als ein Drittel empfindet diese als mäßig bis stark. Dieses ernüchternde Ergebnis einer Meta-Analyse präsentierte
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Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS): Neue PraxisLeitlinie „Gute Substitutionspraxis“

  Oberursel (18. August 2015) – Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) hat eine neue PraxisLeitlinie zur Umstellung wirkstoffgleicher Arzneimittel veröffentlicht. Anspruch dieser Leitlinie ist es, sich angesichts schwindender finanzieller Ressourcen und einer kontinuierlich steigenden Lebenserwartung den damit einhergehenden ökonomischen Herausforderungen und den Vorgaben des Wirtschaftlichkeitsgebotes zu stellen. „Dies darf aber auf keinen Fall auf
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Gemeinsamer Konsens zur Klassifikation schmerzmedizinischer Einrichtungen: „Mit Struktur- und Qualitätskriterien die schmerzmedizinische Versorgung verbessern”

  Oberursel (10. August 2015) – Die Fachgesellschaften und Verbände in der Schmerzmedizin haben Struktur- und Qualitätskriterien für schmerzmedizinische Einrichtungen entwickelt, die dazu beitragen sollen, die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland zu verbessern. Unter anderem soll der Kriterienkatalog über die Klassifizierung der verschiedenen Einrichtungen die Basis für eine Bedarfsplanung in der schmerzmedizinischen Versorgung schaffen. Das
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Wie Krebsschmerz entsteht

  Nervenzellen reagieren auf Botenstoffe von Tumoren und werden dadurch übersensibel für Schmerzreize   Heidelberg (18. Juni 2015) – Wie Krebsschmerz, unter dem besonders Patienten mit Krebsabsiedlungen im Knochen oder bestimmten Tumoren der Bauchspeicheldrüse leiden, seinen Anfang nimmt, haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um Professor Dr. Rohini Kuner und des Deutschen Krebsforschungszentrums um Professor Dr.
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Viele Herausforderungen – Eine gemeinsame Aufgabe: Postoperatives Schmerzmanagement in der Klinik

  Frankfurt am Main (9. Juni 2015) – Ein zentraler Bestandteil der postoperativen Versorgung ist die möglichst schnelle und umfassende Akutschmerz-Kontrolle mit dem vorrangigen Ziel, Lebensqualität und Genesung des Patienten zu fördern, direkte schädliche physiologische Folgen von Akutschmerz zu vermeiden und eine Schmerzchronifizierung zu verhindern. In der täglichen Routine werden diese Ziele nicht immer erreicht, viele
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Angeborene Schmerzempfindungs-störungen: Mutiertes Gen führt zu Schmerzunempfindlichkeit mit dramatischen Folgen

  München (28. Mai 2015) – Wissenschaftler der Universitäten München, Wien und Cambridge haben in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen eine Genmutation entdeckt, die zu einer angeborenen Schmerzunempfindlichkeit führt. Die Ergebnisse der Studie sind in der Online-Ausgabe der Zeitschrift „Nature Genetics“ veröffentlicht worden. Ausgangspunkt dieser Entdeckung waren zwei nicht miteinander verwandte Kinder mit einer sehr seltenen, ungewöhnlichen
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Bei Schmerzen frühzeitig intervenieren: Individuelle Schmerztherapie lohnt sich auch aus ökonomischer Perspektive

  Frankfurt am Main (6. März 2015) –  Im Sinne einer effektiven, optimierten Behandlung von Schmerzen ist es wichtig, individuelle Behandlungsziele mit dem Patienten festzulegen. Chronische Schmerzen beginnen zumeist mit akuten Schmerzen. Ein früher, effizienter Therapiebeginn ist somit auch im ökonomischen Sinne vorteilhaft. Durch eine individualisierte Schmerztherapie reduzierten sich alleine im letzten Jahr die Zahl
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26. Deutscher interdisziplinärer Schmerz- und Palliativkongress: „FOKUS SCHMERZ IM KINDES- UND JUGENDALTER“

  Initiative Schmerzlos, eine Aufklärungskampagne von RB   Frankfurt am Main (5. März 2015) – Im Fokus des Lunchseminars „Fokus Schmerz im Kindes- und Jugendalter“ auf dem 26. Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativkongress in Frankfurt am Main standen Prävention und Therapie von Kopf-, Rücken- und Menstruationsschmerzen bei Jugendlichen sowie die Versorgung jugendlicher Schmerzpatienten in Deutschland.
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Frei verkäufliche Analgetika: Teufelszeug oder ungefährlich?

  Göttingen (17. Februar 2015) – Die Einnahme von seit Jahren eingesetzten, frei verkäuflichen Schmerzmitteln wird häufiger in der Öffentlichkeit als gefährlich eingeschätzt. Breite Teile der Bevölkerung und auch die Ärzteschaft verunsichert das regelmäßig. Im Einzelnen wurde Paracetamol als einer der gefährlichsten Wirkstoffe im täglichen Gebrauch bezeichnet.

Kopfschmerzen: Vagusnervstimulation bekämpft Migräne

  Sichere und nebenwirkungsarme nichtinvasive Therapie gegen Migräne Studie zeigt vergleichbare Wirksamkeit wie bisheriger „Goldstandard“ in der Migränetherapie Betroffene können sich selbst behandeln   Hamburg (23. Oktober 2014) – Bei Patienten mit chronischer Migräne hilft oft nur eine Therapie mit starken Medikamenten wie Topiramat oder OnabotulinumtoxinA. Jetzt gibt es erstmals ein Verfahren, das Migräneanfälle durch
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Erfolgreiches Management von Schmerzattacken bei Krebspatienten: Was bei der Diagnose und Therapie von tumorbedingten Durchbruchschmerzen zu beachten ist

  Hamburg (23. Oktober 2014) – Die überwiegende Mehrzahl der Tumorpatienten leidet trotz gut eingestellter analgetischer Dauermedikation an tumorbedingten Durchbruchschmerzen (tDBS), einer Schmerzform, die attackenartig auftritt, schwierig zu diagnostizieren ist und sich mit kurzwirksamen Opioiden (Short Acting Opioids, SAOs) nicht adäquat kontrollieren lässt. Bei einem von Teva Specialty Medicines unterstützten Symposium im Rahmen des Deutschen
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Deutscher Schmerzkongress (Hamburg, 22. – 25. Oktober 2014): Schmerztherapie befreit – befreit Schmerztherapie (?)

  Hamburg (22. Oktober 2014) – Deutsche Schmerzgesellschaft: Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind für die Therapie, aber auch für die Prävention von Schmerzerkrankungen wichtig – der Handlungsbedarf ist groß. Die medizinischen und auch ökonomischen Rahmenbedingungen für die Therapie sowie die Prävention von Schmerzerkrankungen sind wichtig und müssen verbessert werden. Darauf weist der Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft,
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Deutsche Schmerzgesellschaft und AWMF veröffentlichen Aktualisierung der S3-Leitlinie LONTS

  Berlin (30. September 2014) – Die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) hat die unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft aktualisierte S3-Leitlinie LONTS zur Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen veröffentlicht, darauf weist die Deutsche Schmerzgesellschaft heute hin. Die Leitlinie wurde in den letzten Monaten unter Beteiligung von über 40 Expertinnen und Experten aus
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10 Jahre Erfahrung mit Pregabalin: Meilensteine in der Diagnostik und Therapie neuropathischer Schmerzen

  Frankfurt am Main (24. September 2014) – Das Verständnis des Phänomens Schmerz hat sich in der vergangenen Dekade wesentlich verändert. Das wachsende Wissen ebnete insbesondere im Bereich neuropathischer Schmerzen den Weg für eine zielgerichtete Diagnose und Behandlung. Die Einführung des Kalziumkanal-Modulators Lyrica® (Pregabalin) markierte für die Pharmakotherapie einen wichtigen Meilenstein. Über die Fortschritte und
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Tumordurchbruchschmerzen: Broschüre beantwortet die häufigsten Patientenfragen

  Berlin (22. August 2014) – Tumorbedingte Durchbruchschmerzen zählen zu den größten Herausforderungen in der Versorgung von Tumorpatienten. Um den Patienten, ihren Angehörigen und auch den behandelnden Ärzten den Umgang mit den Schmerzattacken zu erleichtern, setzt der Arzneimittelhersteller Teva auch auf Information und Stärkung der Patientenkompetenz. Die Patientenbroschüre „Leben mit Krebs: Wie gehe ich mit
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Dt. Schmerzgesellschaft aktualisiert S3-Leitlinie „LONTS“

  Berlin (15. Juli 2014) – Unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft wurde die S3-Leitlinie „LONTS“ Langzeitanwendung von Opioiden bei Nicht Tumor-bedingten Schmerzen unter Beteiligung von über 40 Expertinnen und Experten aus 22 Fachgesellschaften sowie unter Mitwirkung von Patientenvertretern überarbeitet. Die konsentierten Arbeitsergebnisse stehen ab heute zur öffentlichen Konsultation auf der Homepage der Schmerzgesellschaft bereit. Bis zum
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Neue Studie: Wie Forscher dem Gehirn beibringen, weniger Schmerz zu empfinden

  Luxemburg (10. Juli 2014) – Forscher der Universität Luxemburg haben in einer Studie gezeigt, dass der Mensch konditioniert werden kann, weniger Schmerz zu empfinden, wenn er ein neutrales Geräusch hört. Dies stärkt die Idee, dass wir Lernprozesse nützen können, um Schmerzen zu lindern. Der vollständige wissenschaftliche Artikel wurden kürzlich in dem Online-Fachblatt „PLOS One“
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Aspirinnovation nach über 100 Jahren: Bayer führt neue Generation der Aspirin® Tablette ein

  Innovative MicroAktiv-Technologie Doppelt so schnelle, deutlich spürbare Schmerzlinderung   Leverkusen (25. Juni 2014) – Seit der Einführung der ersten Aspirin Tablette um 1900 hat Bayer eine Reihe moderner Darreichungsformen des bewährten Wirkstoffs Acetylsalicylsäure eingeführt. Im Juli 2014 wird Bayer eine weitere Innovation – die neue Aspirin® 500 mg überzogene Tablette – auf den Markt
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Rote-Hand-Brief zu fentanylhaltigen transdermalen Pflastern: Mögliche lebensbedrohliche Folgen bei unbeabsichtigter Exposition

  Bonn (13. Juni 2014) – Die Zulassungsinhaber fentanylhaltiger transdermaler Pflaster informieren darüber, dass es weiterhin Fälle gibt, in denen Personen (insbesondere Kinder), die nicht mit Fentanylpflastern behandelt werden, in Kontakt mit den Pflastern kommen. Um potentiell lebensbedrohliche Situationen durch die unbeabsichtigte Applikation von Fentanylpflastern zu vermeiden, werden Ärzte, Apotheker und Pflegepersonal daran erinnert, dass
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Schmerz außer Kontrolle: Wenn Medikamente und Operationen nicht helfen

  Düsseldorf (17. Mai 2014) – Für die meisten Menschen ist es leicht, den Schlüssel aus der Tasche zu nehmen und die eigene Haustür aufzuschließen. Acht Millionen Menschen in Deutschland, die an chronischen Schmerzen leiden, gelingt dies oft nicht – denn der stete Begleiter Schmerz lässt sie alles wie durch einen Nebelschleier wahrnehmen. „Wir behandeln
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Akute muskuläre Schmerzen: Flupirtin retard – wichtiger Baustein eines rationalen Therapiekonzepts

  Frankfurt am Main (21. März 2014) – Fehlfunktionen und Verspannungen der Muskulatur sind die häufigste Ursache für Schmerzen am Bewegungsapparat. So lassen sich beispielsweise die – aufgrund einer unzureichenden Diagnostik – als „unspezifisch“ eingestuften Rückenschmerzen bei genauer körperlicher Untersuchung meist auf muskuläre Ursachen zurückführen. Auf einem Symposium im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtags
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Zertifizierte Fortbildungen für alle beteiligten Berufsgruppen: DGS-Campus vernetzt die Schmerzmedizin

  Frankfurt am Main (20. März 2014) – Seit 30 Jahren setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) für eine bessere Versorgung von Schmerzpatienten ein. „Die Voraussetzung für eine qualifizierte Versorgung,“ so Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, „ist eine fundierte Aus-, Fort- und Weiterbildung der Ärzte.“ Und weil auch andere Berufsgruppen in der
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Das Zusammenspiel von Schmerz und Einsamkeit

  Frankfurt am Main (20. März 2014) – Wenn Menschen unter Schmerzen oder Einsamkeit leiden, werden im Gehirn die gleichen Nervenzellen aktiviert. Das ist eines der Studienergebnisse, die der Ulmer Hirnforscher Professor Dr. med. Dr. phil. Manfred Spitzer im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2014 in Frankfurt am Main präsentierte.

Neuropathische Schmerzen: Pregabalin: Eine vielseitige Therapieoption

  Frankfurt am Main (20. März 2014) – Der neuropathische Schmerz ist ein Phänomen, das bei verschiedenen Erkrankungen auftritt und unterschiedliche Ansätze in der Diagnose und Therapie erfordert. Das berichteten drei Experten auf einem Symposium im Rahmen des diesjährigen Deutschen Schmerz- und Palliativtags.1 Ihre Erfahrungen hinsichtlich neuropathischer Rückenschmerzen, diabetischer Polyneuropathien und neuropathischer Tumorschmerzen belegen: Patienten
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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2014: Tapentadol ab April auch in schnellfreisetzenden Zubereitungen

  Frankfurt am Main (20. März 2014) – Die Therapie chronischer Schmerzen ist eine Herausforderung – und oft ein Balanceakt zwischen Wirksamkeit und Verträglichkeit. Auf dem 25. Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativkongress wurden aktuelle Entwicklungen beim patientenorientierten Therapiemanagement diskutiert. Schmerzexperte Dr. med. Reinhard Sittl, Erlangen, präsentierte im Rahmen des Kongresses Erfahrungen und Daten zur mechanismenorientierten
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Behandlungserfolg bei chronischen Schmerzen: Was sind geeignete Messinstrumente?

  In der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie „VAPAIN“ ermitteln das UniversitätsSchmerzCentrum (USC) und das „Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung“ (ZEGV) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden die Parameter, die das Ergebnis multimodaler Schmerztherapien im Ergebnis sichtbar machen.  

Chronische Schmerzen: Forschungsprojekt „GLORIA“ sucht neue Medikamente

  Frankfurt am Main (23. Januar 2014) – Chronische Schmerzen können bisher nur bei einer Minderheit der Patienten zufriedenstellend beseitigt werden. Das ist nicht nur für die Betroffenen belastend, sondern bringt auch gesundheitspolitische und -ökonomische Probleme mit sich. Die Europäische Union fördert deshalb zurzeit verstärkt Gemeinschaftsprojekte zur Schmerzforschung, darunter auch das Fünf-Jahres-Projekt „GLORIA“ (Sprecherin: Prof.
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PALEXIA® retard im klinischen Alltag: Neue Langzeitdaten belegen verbesserte Lebensqualität

  Aachen (8. Januar 2013) – In Deutschland sind mehr als 12 Millionen Menschen von chronischen Schmerzen betroffen.1 Bei über der Hälfte dieser Patienten dauert es dabei länger als zwei Jahre, bevor sie eine ausreichend wirksame Schmerzbehandlung erhalten.1 Oftmals muss die Therapie in dieser Phase gewechselt werden. PALEXIA® retard (Tapentadol) ist ein breit einsetzbares, starkes
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Patient selbst kann Elektrostimulator einschalten und ausschalten: „Hirnschrittmacher“ bei Patienten mit schwerstem Schmerzsyndrom eingesetzt

  Jena (10. Dezember 2013) – Medizinpremiere in Thüringen: Neurochirurgen der Universitätsklinik Jena (UKJ) setzten nun erstmals in Mitteldeutschland einen sogenannten „Hirnschrittmacher“ bei einem Patienten mit schwerstem Schmerzsyndrom ein. Der Patient aus Thüringen hatte sich bei einem zurückliegenden Unfall vor über fünf Jahren umfangreiche Knochenbrüche im Gesicht zugezogen und litt seitdem unter extremen chronischen Schmerzen.
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Norspan®: Substanzvorteile von Buprenorphin und Nutzen der transdermalen Applikation vereint im 7-Tage-Schmerzpflaster

München (4. Dezember 2013) – Schmerzen wirksam und sicher zu therapieren ist gerade bei betagten und hochbetagten Patienten oberste Priorität, reagiert doch gerade diese Patientengruppe häufig empfindlicher auf Arzneimittel als jüngere Erwachsene. Im Alter unterscheiden sich Verteilung, Metabolisierung und Ausscheidung von Analgetika im Vergleich zu jüngeren Schmerzpatienten deutlich. Dafür verantwortlich sind neben einem höheren Körperfettanteil
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PALEXIA® retard bei starken chronischen Schmerzen: Tapentadol verbindet starke Wirkung mit guter Verträglichkeit auch bei Tumorschmerz

  Hamburg (28. Oktober 2013) – Bei Patienten mit Tumorerkrankungen gehören Schmerzen zu den häufigsten Symptomen.1 Trotz deutlichen Fortschritten in der Schmerztherapie bleibt die Behandlung von Tumorschmerzen eine Herausforderung. Auch besteht ein Mangel an Tumorschmerzstudien hoher Evidenz in Form qualitativ guter, kontrollierter klinischer Studien, wie Experten bei einem Symposium anlässlich des Deutschen Schmerzkongresses in Hamburg
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Effektive und umfassende Behandlung von Tumorschmerzpatienten:

  Hamburg (24. Oktober 2013) – Eine adäquate Versorgung von Krebspatienten geht weit über eine alleinige Tumortherapie hinaus. Gerade in fortgeschrittenen Krankheitsstadien gewinnt eine suffiziente Behandlung der Schmerzen – einschließlich der tumorbedingten Durchbruchschmerzen (tDBS) – an Bedeutung. Aufgrund ihres meist unberechenbaren Auftretens, der erheblichen Intensität und der kurzen Dauer erweist sich das Management von tDBS
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Priv.-Doz. Dr. Rainer Freynhagen: Der Rückenschmerz nervt?! Debatte ohne Ende oder Ende der Debatte? Der Rückenschmerz ist nozizeptiv!

  Priv.-Doz. Dr. Rainer Freynhagen, Zentrum für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Schmerzzentrum am Starnberger See, Benedictus Krankenhaus Tutzing   Hamburg (24. Oktober 2013) – Die Argumentation in dieser Debatte soll verdeutlichen, dass bei den meisten Rückenschmerz-Patienten nozizeptive Schmerzkomponenten im Vordergrund stehen, wenn auch unbestreitbar in sehr individuellem Ausmaß neuropathietypische Symptome im Zusammenspiel mit nozizeptiven
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Prof. Dr. Ralf Baron: Der Rückenschmerz nervt?! – Debatte ohne Ende oder Ende der Debatte? Der Rückenschmerz ist neuropathisch!

  Prof. Dr. Ralf Baron, Sektion für Neurologische Schmerzforschung und Therapie, Klinik für Neurologie, Christian-Albrechts-Universität Kiel   Hamburg (24. Oktober 2013) – Bei chronischen Rückenschmerzen kommen verschiedene Schmerzkomponenten mit unterschiedlichen pathophysiologischen Entstehungsmechanismen vor. Neben einem nozizeptiven Schmerz, dem nozizeptiven lokalisierten Rückenschmerz, können mehrere neuropathische Schmerzkomponenten abgegrenzt werden. Die Argumentation in dieser Debatte soll verdeutlichen, dass
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Moderne Schmerzmedizin: „Nationaler Aktionsplan nötig, statt Flickenteppich“

  Hamburg (23. Oktober 2013) – Anlässlich des diesjährigen Deutschen Schmerzkongresses mit über 2.500 Teilnehmern fordert die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. von der Bundesregierung und den Ländern, das Thema Schmerz mit Nachdruck auf die gesundheits- und wissenschaftspolitische Agenda zu setzen.  

Placebo-Effekt für wirksamere Therapien – Schmerzforschung: „Treuehormon“ als Therapieverstärker

Berlin (23. Oktober 2013) – Der Placebo-Effekt lässt sich durch das „Treuehormon“ Oxytocin steigern. Der Botenstoff wirkt wie ein Therapieverstärker und könnte in Zukunft bewusst dafür eingesetzt werden eine Behandlung zu verbessern. Deutliche Hinweise darauf hat erstmals eine Gruppe Wissenschaftler um Professor Ulrike Bingel aus Essen gefunden, wie die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) berichtet.
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»Unser Gesundheitssystem ist ein Nocebo für Schmerzpatienten«

  Oberursel (21. Oktober 2013) – Erfahrungen, die Patienten mit Therapien machen, und Erwartungen, die Patienten an ihre Ärzte und Therapien haben, beeinflussen Behandlungsergebnisse in einem stärkeren Ausmaß als Ärzte bislang angenommen haben – im positiven wie im negativen Sinn. Auswirkungen hat dies insbesondere bei Patienten mit chronischen Schmerzen. »Die geringe Zuwendung, die diese Patienten
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Rückenschmerz: Angst hält Schmerzen wach

  Lausanne, Schweiz (17. Oktober 2013) – Menschen mit Rückenschmerzen bewegen sich anders als solche ohne Beschwerden. Aber nicht nur die Schmerzen, sondern auch die Angst davor wirken sich auf die Bewegungen aus. Dies erklärt teilweise, warum gewisse Rückenleiden chronisch werden. Ein vom Schweizerischen Nationalfonds geförderter Wissenschaftler hat in einem Versuch gezeigt, dass Patienten weniger
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Konsentierung des 8. DNQP-Expertenstandards „Schmerzmanagement in der Pflege bei chronischen Schmerzen“

  Osnabrück (11. Oktober 2013) – Am 11. Oktober 2013 wurde in der OsnabrückHalle der 8. DNQP-Expertenstandard in der Pflege konsentiert. Die Mehrzahl der 500 TeilnehmerInnen der Konsensus-Konferenz bildeten Pflegefachkräfte und PflegeexpertInnen aus allen Bereichen der Gesundheitsversorgung und der Altenhilfe.  

Tramadol: Schmerzlindernden Wirkstoff in afrikanischen Pflanzen entdeckt

  Grenoble, Frankreich (2. Oktober 2013) – Ein Forscherteam unter der Leitung von Michel De Waard, Forschungsdirektor am Inserm [1] am Institut für Neurowissenschaften in Grenoble (Universität Joseph Fourier, CNRS [2]), hat entdeckt, dass eine afrikanische Heilpflanze große Mengen an schmerzlindernden Molekülen produziert. Was nach der Analyse noch mehr überraschte war die Tatsache, dass das
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Schmerztherapie: so früh wie möglich – um Veränderungen des Gehirns vorzubeugen

  München (25. September 2013) – Schmerzen entstehen immer im Kopf, doch was passiert dabei mit dem Gehirn? Eine jetzt veröffentlichte Studie im Fachjournal „Pain“, die im Rahmen des EU-Forschungsnetzwerkes „Europain“ durchgeführt wurde, zeigt: Ein täglich fünfminütiger Schmerzreiz über elf Tage bewirkt bei gesunden Probanden, dass sich das Gehirn anatomisch umbildet. „Ähnliche Veränderungen des Gehirns
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Praxiserfahrungen mit dem Coxib vom Schmerzexperten Grünenthal: EXINEF® bringt Bewegung in die Gelenkschmerztherapie*

  Köln (4. September 2013) – Viele Menschen wünschen sich heute einen bewegten Ruhestand. Doch mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr verschlissener oder entzündeter Gelenke an. „In der Praxis wird der Gelenkschmerzpatient immer häufiger. Hier gilt es, patientenindividuell die richtige Therapie zu finden. Mit EXINEF® und dem Wirkstoff Etoricoxib steht uns Hausärzten eine wirkungsvolle Alternative
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MEDICAL NEWS

Using face masks in the community: first update – Effectiveness…
Difficulties to care for ICU patients caused by COVID-19
Virtual post-sepsis recovery program may also help recovering COVID-19 patients
‘Sleep hygiene’ should be integrated into epilepsy diagnosis and management
Case Western Reserve-led team finds that people with dementia at…

SCHMERZ PAINCARE

Projekt PAIN2020: Wir nehmen Schmerzen frühzeitig ernst. Jetzt für alle…
Wechselwirkung zwischen psychischen Störungen und Schmerzerkrankungen besser verstehen
Wie ein Schmerz den anderen unterdrückt
Opioidtherapien im palliativen Praxisalltag: Retardierte Analgetika zeigen Vorteile
Krankenhäuser und Praxen müssen sich bei der Schmerztherapie nach Operationen…

DIABETES

Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes gehören nicht zur Risikogruppe und…
Neue Studie will Entstehung von Typ-1-Diabetes bei Kindern verhindern
Toujeo®: Ein Beitrag zu mehr Sicherheit für Menschen mit Typ-1-Diabetes
Diabetes: Neue Entdeckung könnte die Behandlung künftig verändern
Für Menschen mit Typ-2-Diabetes: Fixkombination aus Basalinsulin und GLP-1-Analogon

ERNÄHRUNG

Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…
Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks: neue Daten zum Ernährungsverhalten in Deutschland
Neue Daten zur Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen: Mangelernährung…

ONKOLOGIE

Konferenzbericht: Aktuelle Daten aus der Hämatologie vom ASH 2020
Anzeige: Aktuelle Daten zur Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms
Forschende entwickeln neuen Ansatz, um Krebs der Bauchspeicheldrüse zu erkennen
Blasenkrebs: Wann eine Chemotherapie sinnvoll ist – Immunstatus erlaubt Abschätzung…
Ibrutinib mit Rituximab bei nicht vorbehandelter CLL: Hinweis auf Zusatznutzen…

MULTIPLE SKLEROSE

Erste tierexperimentelle Daten zur mRNA-Impfung gegen Multiple Sklerose
Multiple Sklerose: Immuntherapie erhöht nicht das Risiko für schweren COVID-19-Verlauf
Empfehlung zur Corona-Impfung bei Multipler Sklerose (MS)
Fallstudie: Beeinflusst SARS-CoV-2 Infektion die Multiple Sklerose?
Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei aktiver…

PARKINSON

Neuer Bewegungsratgeber unterstützt Menschen mit M. Parkinson durch Yoga
Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Putzfimmel im Gehirn
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung