Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin: Neue zeitlich flexible multiprofessionelle Palliativdienste im Krankenhaus werden die Lebensqualität von Schwerkranken deutlich verbessern

Berlin (15. August 2016) – Als erheblichen Fortschritt für die stationäre Versorgung schwerkranker Menschen bewertet die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP) die neu definierten Mindestmerkmale für Palliativdienste im Krankenhaus, die das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) aktuell in Form einer eigenen Ziffer im Klassifikationssystem OPS 2017 festgelegt hat. „Erstmals ist es
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Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV): Auch länger anhaltende Trauer ist keine Krankheit

Berlin (29. Juni 2016) – Auch länger anhaltende Trauer ist ein persönlicher und natürlicher Prozess, der Zeit braucht. Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) positioniert sich daher in einer Stellungnahme ausdrücklich gegen die vorgeschlagene Aufnahme der „anhaltenden Trauerstörung“ als eigenständige psychische Störung, wie sie für die Überarbeitung der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD 10, Kapitel
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Positiv wirksam: Musiktherapie in der Palliativmedizin

Heidelberg (18. April 2016) – Die Wirksamkeit von Musiktherapie bei Menschen am Lebensende wurde in einer wissenschaftlichen Studie in Heidelberg untersucht. Das Kooperationsprojekt des Zentrums für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg und der SRH Hochschule Heidelberg erbrachte den Nachweis, dass Musik das subjektive Wohlbefinden deutlich verbessert.

Diakonie: Lücken in der palliativen Versorgung schließen

  Northeim (19. August 2015) – Im November dieses Jahres entscheidet der Deutsche Bundestag über eine gesetzliche Neuregelung der Beihilfe zur Selbsttötung. Gemeinsam mit der evangelischen Kirche beteiligt sich die Diakonie intensiv an der gesellschaftlichen Debatte um die Frage des assistierten Suizids und setzt sich für ein Verbot der organisierten und geschäftsmäßigen Sterbehilfe ein.

Diakonie: Flächendeckende palliative Versorgung sicherstellen

  Berlin (12. Juni 2015) – Zu den Gesetzentwürfen zur Regelung des assistierten Suizids, die von verschiedenen Gruppen von Bundestagsabgeordneten vorgelegt wurden, erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Beihilfe zur Selbsttötung darf in einer humanen Gesellschaft keine Option unter anderen werden, um einem Menschen zu helfen und beizustehen. Daher begrüßt die Diakonie den Gesetzentwurf, mit dem sich überfraktionell
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Zur Kommentierung freigegeben: Patientenleitlinie “Palliativmedizin”

  Berlin (30. April 2015) – Laienverständliche Versionen ärztlicher Leitlinien sind im Leitlinienprogramm Onkologie verpflichtend. Jetzt steht die neue Patientenleitlinie "Palliativmedizin für Patientinnen und Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung" bis zum 30. Mai 2015 zur öffentlichen Konsultation im Internet bereit. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, den Text kritisch zu lesen und dem Redaktionsteam
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Nachholbedarf in der Forschung: Therapien und Behandlungskonzepte zur Symptomlinderung bei schwerstkranken und sterbenden Patienten müssen dringend weiter entwickelt werden

  Berlin (31. März 2015) – „Es gibt einen enormen Nachholbedarf in der Forschung und wissenschaftlichen Absicherung der Behandlung schwerstkranker und sterbender Patienten.“ konstatiert PD Dr. Bernd Alt-Epping, Vorstandsmitglied in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Die wissenschaftliche Fachgesellschaft begrüßt ausdrücklich den vorgelegten Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland. Gleichzeitig verweist
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Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV): Klares „Nein!“ zur Legalisierung der ärztlichen Beihilfe zum Suizid

  Berlin (26. August 2014) – "Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) lehnt den heute in München vorgestellten Gesetzentwurf, der Medizinern die Hilfe beim Suizid explizit erlauben würde, ausdrücklich ab. Ärztinnen und Ärzte tragen im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen eine besondere Verantwortung. Der ärztlich assistierte Suizid hätte unübersehbare Konsequenzen für die Haltung und
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Frühe Integration palliativer Versorgung gefordert: Lebensqualität steigern und Lebenszeit verlängern

  Düsseldorf (26. Juni 2014) – Eine möglichst frühe Integration von palliativmedizinischen Strategien mit einer bedarfsgerechten Schmerztherapie in die Versorgungskonzepte von Menschen mit lebensbegrenzenden Erkrankungen ist von medizinischer, ethischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Was bei einer qualitativ hochwertigen Palliativversorgung zu bedenken ist, welche Herausforderungen sich bei der praktischen Umsetzung ergeben und wie sich die Hürden beseitigen
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Repräsentative Bevölkerungsumfrage der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP): Mehr als jeder fünfte Deutsche, der bereits einen Sterbenden begleitet hat, stuft die Versorgung als schlecht ein

Berlin (18. Februar 2014) – Die Zahl älterer Menschen wird in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten stark zunehmen. Dies wird auch einhergehen mit einer wachsenden Zahl hochbetagter, schwerstkranker Menschen. Damit rückt vor allem auch die Frage einer bedürfnisorientierten medizinischen und pflegerischen Versorgung am Lebensende in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Das ZQP hat daher in
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David gegen Goliath: Continentale will Palliativversorgung nicht zahlen

  Witten (22. Januar 2014) – Das Amtsgericht Witten muß jetzt entscheiden, ob private Krankenkassen für ihre zu Hause sterbenden Versicherten die Behandlungskosten übernehmen müssen. Es gibt in Deutschland Sterbende erster und zweiter Klasse. Während jeder gesetzlich Krankenversicherte das Recht auf eine Behandlung und umfassende Begleitung durch ein spezialisiertes Team aus Ärzten und Pflegekräften hat,
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8. Nationale Aachener Hospiz- und Pallivgespräche: Sorgekultur und Wirtschaftlichkeit

  Stolberg/Aachen (28. November 2013) – Das 8. Nationale gesundheitspolitische Aachener Hospiz- und Palliativgespräch rückte in diesem Jahr den ökonomischen Druck, der auf allen Beteiligten lastet, in den Fokus. Das Motto des Kongresses bringt es auf den Punkt: „Der Gesundheitsmarkt braucht Werte – Hospizliche und Palliative Haltung begegnen Wettbewerb und Kostendruck“. In den Plenumssitzungen und
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QuinK: Qualitätsindex für die Kinder- und Jugendhospizarbeit

  Koblenz (7. November 2013) – Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV), Fachgruppe „Hospiz- und Palliativarbeit für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“, hat gemeinsam mit Prof. Dr. Sven Jennessen vom Institut für Sonderpädagogik der Universität Koblenz-Landau den Qualitätsindex für Kinder- und Jugendhospizarbeit (QuinK) entwickelt. Dieser soll die Qualität der Arbeit in Kinder- und Jugendhospizen
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Projekt „TrauErLeben“: Trauerbegleitung kann Wege „zurück ins Leben“ ebnen

  Berlin (28. August 2013) – „Am schlimmsten ist es, wenn man sich nicht verabschieden kann“, zitierte Prof. Dr. Michael Wissert bei der Präsentation der Ergebnisse in Berlin einen häufig geäußerten Satz aus der schriftlichen Befragung von 680 trauernden Menschen im Rahmen des Forschungsprojekts „TrauErLeben“ (1). Grundsätzlich zeigte sich in der Studie: „Plötzliche Todesfälle durch
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Neues Forum zur Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland

  Berlin (4. Juli 2013) – Heute hat sich das Forum „Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland“ im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Berlin konstituiert. Mit der Einrichtung dieses neuen Forums unterstützt das BMG den Ausbau und die Weiterentwicklung der Palliativ- und Hospizversorgung. Grundlage ist die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“. Das
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HTA-Bericht: kein klares Ja oder Nein für palliative Musiktherapie

  Wiesbaden (27. Juni 2013) – Trost spenden, Schmerzen lindern, Angst nehmen – das sind die Erwartungen an die Betreuung unheilbar erkrankter Menschen. Die palliative Versorgung versucht daher, Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu unterstützen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Inwieweit dabei Musik als Therapie die Lebensqualität steigern kann, haben jetzt Wissenschaftler im Auftrag des
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Empfehlungen zur Ausgestaltung der Versorgungskonzeption der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen verabschiedet

  Berlin (26. Juni 2013) – Der GKV-Spitzenverband, die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene, die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) haben sich Mitte Juni auf gemeinsame Empfehlungen zur Ausgestaltung der Versorgungskonzeption der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) von Kindern und Jugendlichen verständigt. Die Empfehlungen stellen ein auf die besonderen
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Deutsche PalliativStiftung: Macht gute Palliativversorgung Sterbehilfe überflüssig?

  Fulda (5. März 2013) – Weil ein 80-jähriger Mann aus dem hessischen Altenstadt das Leben seiner bettlägerigen und dementen Ehefrau als nicht mehr lebenswert  erachtete, durchtrennte er im Februar 2012 den Schlauch ihrer Nahrungssonde. Zwar konnte am gleichen Tag noch die Sonde wieder angeschlossen werden, aber im März verstarb die Frau. Gestern wurde der
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Christine Behrens, Günter Davids, Nina Rödiger, Meike Schwermann, Hans-Bernd Sittig, Cornelia Wichmann: Palliative Care in Pflegeheimen

  Wissen und Handeln für Altenpflegekräfte   Herausgegeben von Jochen Becker-Ebel Verlag: Schlütersche 2012 3., überarb. u. aktualis. Aufl. 222 S. m. Abb. u. Tab. Pflege Kolleg ISBN: 9783899932973                                         18,95 Euro

92. Aachener Hospizgespräche: Palliativversorgung muss ins Bewusstsein der Gesellschaft

  Aachen (17. November 2012) – Die Einbindung der palliativen und hospizlichen Kultur in die Gesellschaft stand im Focus der 92. Aachener Hospizgespräche am 16. und 17. November 2013. Die Servicestelle Hospiz für die StädteRegion Aachen nahm sich der Frage an, wie trotz Kostendruck und Wettbewerb im Gesundheitssystem eine hospizliche Haltung möglich ist. Intensiv wurde
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MEDICAL NEWS

About half of health care workers positive for COVID-19 by…
Teva presents latest data on AJOVY® ▼ (fremanezumab) at EHF…
How fear transforms into anxiety
The best (and worst) materials for mask
Therapy delivered electronically more effective than face to face

SCHMERZ PAINCARE

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert Anerkennung von Nicht-Psychologen in der…
DBfK: Besondere Rolle für Pflegeexpert/innen Schmerz – nicht nur in…
Vagus-Stimulation: Neuartige Strom-Impulse lindern Schmerz
Aktuelle Aspekte der Anwendung von Cannabinoiden in Schmerz- und Palliativmedizin:…
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN): Ingwerextrakt hilft nicht zur Prophylaxe…

DIABETES

“Körperstolz”: Michael Krauser managt seinen Diabetes digital
Der richtige Sensor – von Anfang an
Diabetes mellitus: Ein Risikofaktor für frühe Darmkrebserkrankungen
Fastenmonat Ramadan: Alte und neue Herausforderung für chronisch Erkrankte während…
Sanofi setzt sich für die Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes…

ERNÄHRUNG

Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…
Robert Koch-Institut: Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks – Journal of Health…
Neue Daten zur Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen: Mangelernährung…
Baxter: Parenterale Ernährung von Patienten mit hohem Aminosäurenbedarf

ONKOLOGIE

Finanzierung der ambulanten Krebsberatung weiterhin nicht gesichert
Lungenkrebsscreening mittels Low-Dose-CT: Anhaltspunkt für einen Nutzen
Eisenmangel/-anämie bei Tumorpatienten: Frühzeitige Diagnose und Therapie sind entscheidend
Gentest zur Vorbeugung von Chemotherapie-Nebenwirkungen. Alte Substanzen vor neuen Herausforderungen
Fortbildung für Pflegende zum „OncoCoach“

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei aktiver…
Neurofilamente als Diagnose- und Prognosemarker für Multiple Sklerose
Bedeutung der Langzeittherapie bei Multipler Sklerose – mehr Sicherheit und…
Bristol Myers Squibb erhält Zulassung der Europäischen Kommission für Ozanimod…
Einige MS-Medikamente könnten vor SARS-CoV-2/COVID-19 schützen

PARKINSON

Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung
Gegen das Zittern: Parkinson- und essentiellen Tremor mit Ultraschall behandeln…
Projekt VAFES: Expertenteam entwickelt Diagnosesystem für Parkinson-Patienten