Synergien nutzen – von anderen PIAs lernen

Initiative PlusPunkt PIA

Frankfurt (27. Oktober 2007) – Psychiatrische Institutsambulanzen (PIAs) haben sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil einer leistungsfähigen Versorgung schwer psychisch Kranker entwickelt. Um die therapeu­tische Arbeit noch effektiver gestalten zu können, besteht bei den PIAs großes Interesse an Fortbildungen sowie dem Austausch untereinander und mit den niedergelassenen Fach­ärzten (1). Aus diesem Grund hat AstraZeneca im Jahre 2006 die Initiative „PlusPunkt PIA“ ins Leben gerufen. Diese Initiative möchte den Austausch zwischen Mitarbeitern von psychiat­rischen Institutsambulanzen (PIAs), aber auch mit niedergelassenen Fachärzten und der Bevölkerung fördern.

Ziel der Initiative ist es, die Behandlungsqualität und die Effizienz an den PIAs sowie in der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen weiter auszubauen und die psychiat­rische Versorgung psychisch Schwerkranker so für die Zukunft zu sichern. Auch will sich die Initiative dafür einsetzen, die Stigmatisierung und Ausgrenzung Erkrankter weiter abzu­bauen. „Pluspunkt PIA“ richtet sich in erster Linie an Fachärzte und Mitarbeiter der 418 deutschen Institutsambulanzen sowie an die niedergelassenen Fachärzte. Kernelemente der Initiative sind der jährlich stattfindende Ambulanztag, die Fortbildungsreihe „AmbulanzKolleg“ sowie das Internetportal www.pluspunkt-pia.de  

Der Deutsche Ambulanztag
Seit 2006 findet jährlich der Deutsche Ambulanztag statt. Wichtige Themen der diesjährigen Veranstaltung (26.- 27. Oktober 2007) sind u.a. Behandlungskonzepte komplexer komor­bider Erkrankungen, die ambulante Schizophreniebehandlung oder auch das Patienten­klientel und der Behandlungsauftrag von PIAs aus Sicht der MDK.
Zusammen mit den weiteren Elementen der Initiative bietet der Deutsche Ambulanztag den wissenschaftlichen Rahmen für einen fundierten, interkollegialen Austausch und zur Entwicklung übergeordneter Ziele.

AmbulanzKollegs
Die Fortbildungsreihe „AmbulanzKolleg“ bietet den Mitarbeitern der Institutsambulanzen eine Gelegenheit zur Weiterbildung und zum regionalen Austausch. 2007 fanden vier dieser regionalen Veranstaltungen mit insgesamt 240 Teilnehmern statt. Behandelt wurden hierbei neben medizinischen auch juristische Aspekte der Arbeit in psychiatrischen Instituts­ambulanzen. In 2008 wird die erfolgreiche Reihe mit namhaften Referenten und vielen praxisrelevanten Themen fortgesetzt. Die nächsten Ambulanzkollegs werden voraussichtlich in Berlin (Februar), Dortmund (April), Heidelberg (April) und Nürnberg (Juni) stattfinden.

www.pluspunkt-pia.de  
Das PIA-Internetportal ( www.pluspunkt-pia.de )  ist ein zentrales kommunikatives Element der Initiative. Das Portal bietet Ärzten die Möglichkeit, sich online mit Kollegen anderer Ambulanzen und niedergelassener Praxen auszutauschen. Im Bereich „PIAs in Aktion“ können sich PIAs vorstellen und Beispiele ihrer Arbeit präsentieren. Darüber hinaus werden Fragen des Qualitätsmanagements und der Administration beantwortet. Ein regelmäßig erscheinender Newsletter informiert umfassend über Themen aus der psychiatrischen Versorgungslandschaft.

Literatur

  1. „Arbeit in psychiatrischen Institutsambulanzen“ – Ergebnisse einer Telefonbefragung von TNS Healthcare bei 50 Fachärzten für Neurologie und Psychiatrie im Juni 2006. 


Quelle: Pressekonferenz von AstraZeneca zum Thema „Zukunft PIA“ am 27.10.2007 in Frankfurt am Main (GCI HealthCare).

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