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Darmkrebs: Trifluridin-Tipiracil-Kombination bei Darmkrebs: Zusatznutzen nur für manche Patienten

Geringer Zusatznutzen f ür Patienten mit KRAS-Wildtyp Überlebensvorteile, aber beträchtliche Nebenwirkungen Daten zur Lebensqualität fehlen Köln (16. November 2016) – Die Fixkombination Trifluridin/Tipiracil (Handelsname Lonsurf) ist seit April 2016 zur Behandlung von metastasiertem Darmkrebs zugelassen. Die Wirkstoffe kommen für erwachsene Patientinnen und Patienten mit metastasiertem Krebs des Dick- oder Enddarms infrage, bei denen die Erkrankung
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Neueinführung von LONSURF® (Trifluridin/Tipiracil) zur Behandlung vorbehandelter Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom

München (14. September 2016) – Ab sofort steht in Deutschland mit dem oralen Zytostatikum LONSURF® (Trifluridin/Tipiracil) ein neues Präparat zur Behandlung von vorbehandelten Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) zur Verfügung. LONSURF® ist indiziert für die Behandlung erwachsener Patienten mit mCRC, bei denen bisher verfügbare Therapieoptionen ausgeschöpft wurden, oder für Patienten, für die diese Behandlungen
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First-Line-Therapie des metastasierten Kolorektalkarzinoms: Einfluss der primären Tumorlokalisation auf die Behandlung von RAS-Wildtyp-Patienten

Frankfurt am Main (27. Juli 2016) – Die primäre Tumorlokalisation kann ein entscheidender Faktor für die Therapiewahl beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) sein. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung der Phase-III-Studie CALGB/SWOG-80405.1 Die Ergebnisse der retrospektiven Analyse zeigten, dass mCRC-Patienten mit KRAS-Wildtyp und rechtsseitigem Primärtumor besonders von der Kombinationstherapie mit Avastin® (Bevacizumab) und Chemotherapie profitieren.

G-BA: Darmkrebs-Screening wird auf neuem Testverfahren basieren

Berlin (21. April 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin beschlossen, dass bei der Früherkennung von Darmkrebs zukünftig neue Testverfahren anzuwenden sind. Quantitative immunologische Tests zum Nachweis von nicht sichtbarem Blut im Stuhl (iFOBT) lösen den derzeit verwendeten Gujak-basierten Test (gFOBT) ab. Die beiden Testverfahren sind im Hinblick auf die gesetzlich
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Marktrücknahme von Regorafenib: Politischer Streit auf dem Rücken der Krebspatienten

Berlin (19. April 2016) – BAYER hat das Krebsmedikament Regorafenib (Stivarga®) mit sofortiger Wirkung vom deutschen Markt genommen. Regorafenib war zugelassen zur Behandlung von fortgeschrittenem Darmkrebs, nach Versagen anderer Medikamente. Hier wird ein Streit um Preise und Nutzenbewertung auf dem Rücken von Krebspatienten ausgetragen.

Hersteller legt keine besseren Daten vor: Regorafenib bei metastasiertem Darmkrebs: Weiterhin Anhaltspunkt für geringen Zusatznutzen

  Köln (4. Januar 2016) – Regorafenib (Handelsname Stivarga) ist seit August 2013 für Erwachsene mit metastasiertem Darmkrebs zugelassen, bei denen die bisherigen Behandlungsalternativen nicht mehr wirken oder für die diese Alternativen nicht geeignet sind. Nach einer ersten frühen Nutzenbewertung im Januar 2014 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun erneut
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Adipositas: Starke Gewichtszunahme im jungen Erwachsenenalter ist mit erhöhtem Darmkrebsrisiko verbunden

Potsdam-Rehbrücke (27. Mai 2015) – Wie eine wissenschaftliche Auswertung von 12 Beobachtungsstudien nun zeigt, ist bereits im jungen Erwachsenenalter, d. h. zwischen 18 und 25 Jahren, eine Gewichtszunahme von durchschnittlich 15,2 Kilogramm mit einem um 22 Prozent erhöhten Darmkrebsrisiko verbunden. Männer sind dabei hinsichtlich einer Krebserkrankung des Dickdarms besonders gefährdet. Bezüglich des Enddarms waren keine
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Regorafenib: Anhaltspunkt für geringen Zusatznutzen

  Köln (2. Januar 2014) – Regorafenib (Handelsname Stivarga) ist seit August 2013 für Erwachsene mit metastasiertem Darmkrebs zugelassen, bei denen die bisherigen Behandlungsalternativen nicht mehr wirken oder für die diese Alternativen nicht geeignet sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser
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Neueste klinische Ergebnisse des Fuse-Endoskopie-System auf der UEG Week in Berlin vorgestellt: Verbesserte Bildgebung beeinflusst Nachsorgeintervalle beim kolorektalen Karzinom

Berlin (15. Oktober 2013) – Im Rahmen der UEG Week, die zum 21. Mal mit über 10.000 Teilnehmern in Berlin stattfand, wurden neue Auswertungen in Bezug auf das Fuse™ (Full Spektrum Endoskopie System) vorgestellt. Die Koloskopie gilt als Goldstandard für Früherkennung des kolorektalen Karzinoms und seiner Vorstufen wie z.B. Adenome und Polypen. Aufgrund der ungenügenden
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Multi-Kinase-Inhibitor Stivarga® (Regorafenib) erweitert Perspektiven für Patienten mit mCRC

  Signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens ESMO-Leitlinien 2012 empfehlen Regorafenib zur Behandlung von metastasiertem Kolorektalkarzinom nach bisheriger Standardtherapie Berlin (23. September 2013) – Die Behandlung des metastasierten Kolorektalkarzinoms (metastatic colorectal cancer, mCRC) ist trotz der Kombination von Chemotherapien und zielgerichteten Substanzen und der damit verbundenen Verbesserung der Prognose für die mCRC-Patienten immer noch eine Herausforderung. Beim
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EU-Zulassung für Stivarga® (Regorafenib): Behandlung von metastasierendem Kolorektalkarzinom

  Berlin (30. August 2013) – Die Europäische Kommission hat Stivarga® (Regorafenib) Filmtabletten zur Behandlung von Erwachsenen mit metastasierendem Kolorektalkarzinom (mCRC) zugelassen. Die Zulassung bezieht sich auf Patienten, die bereits mit Standardmedikamenten behandelt wurden oder die für diese Therapien (Fluoropyrimidin-basierte Chemotherapie, Anti-VEGF-Therapie und Anti-EGFR-Therapie) nicht geeignet sind.

Darmkrebs-Früherkennung bei familiärem Risiko: Nutzen für unter 55-Jährige ist unklar

  Geeignete Studien fehlen Änderung des bisherigen Screenings sorgfältig abwägen   Köln (26. Juli 2013) – Ob Menschen, die jünger als 55 Jahre sind und in deren Familien bereits ein Mitglied an Darmkrebs erkrankt ist, von einer Früherkennungsuntersuchung profitieren können, ist unklar. Denn geeignete Studien liegen derzeit nicht vor. Zu diesem Ergebnis kommt der am
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Bayer erhält Zulassungsempfehlung für Regorafenib zur Behandlung von metastasiertem Darmkrebs

  Ergebnisse zulassungsrelevanter Phase-III-Studie belegen längere Überlebenszeit von Patienten, die mit Stivarga behandelt wurden, nachdem ihre Erkrankung trotz vorheriger Behandlungen weiter fortgeschritten war   Berlin (28. Juni 2013) – Das European Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der europäischen Zulassungsbehörde EMA hat die Zulassung des Bayer-Wirkstoffs Regorafenib zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem
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Aflibercept bei kolorektalem Karzinom: Hinweis auf geringen Zusatznutzen

  Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen für Gesamtüberleben Hinweise auf größeren Schaden durch Nebenwirkungen   Köln (3. Juni 2013) – Der Wirkstoff Aflibercept (Zaltrap®) ist seit Februar 2013 in Kombination mit einer bestimmten Chemotherapie für Erwachsene mit metastasiertem Krebs des Dick- oder Enddarms zugelassen, bei denen eine Chemotherapie mit Oxaliplatin die Erkrankung nicht aufhalten konnte. Das
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Neuer Therapiealgorithmus beim metastasierten Kolorektalkarzinom – Avastin® (Bevacizumab) kontinuierlich in First- und Second-Line verlängert das Gesamtüberleben

  Berlin (17. Januar 2013) – Wird der Angiogenese-Hemmer Bevacizumab bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) kontinuierlich in der Erst- und in der Zweitlinientherapie gegeben, jeweils kombiniert mit einer 5-FU-basierten Chemotherapie, so verlängert dies das Gesamtüberleben signifikant. Der Arzt ist künftig in der Lage, seinen Patienten eine weitere Therapielinie mit Bevacizumab anzubieten.  

IQWiG: Nutzen von PET oder PET/CT bei erneut auftretendem Darmkrebs ist nicht belegt

  Studien zum Nutzen fehlen Auswirkungen höherer Testgüte bleiben unklar   Köln (24. Oktober 2012) – Bei Patientinnen und Patienten, bei denen ein Verdacht auf einen erneut auftretenden Darmkrebs besteht, lassen die derzeit verfügbaren Studiendaten keine belastbaren Schlussfolgerungen zu Vor- und Nachteilen der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) zu. Denn
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Vorbericht zur Darmkrebs-Früherkennung bei familiärem Risiko publiziert.

  Köln (19. September 2012) – Ob Menschen, die jünger als 55 Jahre sind und in deren Familien bereits ein Mitglied an Darmkrebs erkrankt ist, von einer Früherkennungsuntersuchung profitieren können, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 19. September 2012 veröffentlicht.
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„Neues und Wissenswertes aus der Onkologie“: Optimierung der Therapie des kolorektalen Karzinoms durch Panitumumab

  München (26. Juli 2012) – Deutliche Fortschritte in der Tumortherapie haben in den letzten Jahren zu besseren individualisierten Therapien geführt. So berücksichtigt die personalisierte Medizin krankheitsrelevante, individuelle molekularbiologische Patientencharakteristika bei der Behandlung. Die neuesten Erkenntnisse wurden im Rahmen des Münchener Fachpresseworkshops „Onkologie“ diskutiert. Mittlerweile haben sich an Biomarker angepasste Therapien etabliert. Eines der wichtigsten
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Rote-Hand-Brief zu Vectibix® (Panitumumab)

  Berlin (10. Juli 2012) – Vectibix® (Panitumumab) ist ein rekombinanter, vollständig humaner monoklonaler Antikörper gegen den humanen EGF-Rezeptor (epidermal growth factor) und indiziert zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom mit Wildtyp-KRAS in der Erstlinientherapie in Kombination mit FOLFOX, in der Zweitlinientherapie in Kombination mit FOLFIRI bei Patienten, die in der Erstlinientherapie eine
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Avastin® – ASCO 2012: Fortgesetzte Bevacizumab-Gabe, kombiniert mit einer Zweitlinien-Chemotherapie, verlängert das Gesamtüberleben beim metastasierten kolorektalen Karzinom

  Frankfurt am Main (15. Juni 2012) – Ergebnisse einer großen Phase-III-Studie zeigen: Wenn der Angiogenese-Hemmer Avastin® (Bevacizumab) nach der Erstlinien- auch in der Zweitlinientherapie verabreicht wird, verlängert dies das Gesamtüberleben. Der bislang bis zur Progression zugelassene Antikörper ist somit auch über die Tumorprogression hinaus wirksam und verlängert bei fortgesetzter Gabe das Überleben.   

Betablocker senken das Darmkrebsrisiko nicht

  Heidelberg (15. Mai 2012) – Seit Jahren haben Krebsforscher Hinweise darauf, dass die millionenfach gegen Bluthochdruck verschriebenen Betablocker das Krebsrisiko beeinflussen können. Zum Welt-Hypertonietag am 17. Mai erscheint nun eine detaillierte Studie aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, die diese Hypothese für Darmkrebs widerlegt.  

Vollhumaner Antikörper Panitumumab: Eine wichtige Substanz in der personalisierten Erst- und Zweitlinientherapie

  Berlin (24. Februar 2012). In der Therapie des metastasierten Kolonkarzinoms (mCRC) konnten durch den vollhumanen EGFR-Antikörper Panitumumab (Vectibix®) weitere Fortschritte sowohl in der Erstlinie als auch in der Zweitlinie bei Patienten vom KRAS-Wildtyp erzielt werden. Das vollständige Fehlen eines murinen Anteils bei dieser Substanz bedingt eine bessere Verträglichkeit, besonders im Hinblick auf Infusionsreaktionen. Durch
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Qualitätssicherung Kolorektales Karzinom: Erste Hürde in der Entwicklung genommen

  Göttingen (22. Dezember 2011) – Das AQUA-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ein sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren für die Behandlung des kolorektalen Karzinoms. Der hierzu verfasste Abschlussbericht wurde am 15.12.2011 vom G-BA abgenommen und ist auf der AQUA-Website unter www.sqg.de veröffentlicht.  

IQWiG-Vorbericht zu PET und PET/CT bei erneut auftretendem Darmkrebs veröffentlicht

  Berlin (5. September 2011) – Der Stellenwert der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) für Patientinnen und Patienten, bei denen Verdacht auf einen erneut auftretenden Tumor im End- oder Dickdarm (rezidivierendes Kolorektalkarzinom) besteht, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Blutgerinnung und Darmkrebsrisiko

  Heidelberg (6. Juni 2011) – Menschen, deren Blut besonders leicht gerinnt, erkranken häufiger an Krebs. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten, dass einige Varianten der Gene für die Gerinnungsfaktoren das Darmkrebsrisiko beeinflussen. So fanden sie für Träger einer bestimmten Genvariante des Gerinnungsfaktors V ein sechsfach höheres Darmkrebsrisiko als bei Menschen, deren Erbgut diese Abweichung nicht
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Kolorektale Lebermetastasen (mCRC) – Konversionstherapie mit Bevacizumab: Kolorektale Lebermetastasen (mCRC) – Konversionstherapie mit Bevacizumab: Chance auf kurative Resektion und hohe 2-Jahres-Gesamtüberlebensrate

  München (4. Mai 2011) – Durch die vollständige Resektion kolorektaler Lebermetastasen werden 5-Jahres-Überlebensraten von bis zu 58 % erreicht [1-3]. Bei primär irresektablen Lebermetastasen kann eine Konversionstherapie aus Chemotherapie plus Bevacizumab (Avastin®) die Möglichkeit für eine sekundäre Resektion eröffnen. So konnte in der Phase-II-Studie BOXER bei 40 % der Patienten mit primär irresektablen Lebermetastasen
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Darmkrebs – neuer Test zum Metastasenrisiko

  München (19. Januar 2011) – Am Klinikum rechts der Isar der TU München ist es einer Forschergruppe gelungen, mithilfe des Gen-Signaturtests ColoPrint Patienten mit Darmkrebs zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Metastasen haben. Für ihre Untersuchungen kooperierten die Wissenschaftler um PD Dr. Robert Rosenberg mit dem Biotechnologieunternehmen Agendia, das den Test
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Lynch-Syndrom: Wenn Darmkrebs zur Gefahr für die ganze Familie wird

  Stuttgart (17. Januar 2011) – Darmkrebs kann erblich sein. Auch die blutsverwandten Angehörigen eines Patienten haben dann ein hohes Krebsrisiko. Ein Gentest ist möglich, doch die Bereitschaft zur Früherkennung war unter den Teilnehmern einer Studie in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2011) gering.   

Aspirin verbessert Empfindlichkeit von Tests zur Darmkrebsfrüherkennung

  Heidelberg (8. Dezember 2010) –  Die Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl ist ein wichtiger Bestandteil der Früherkennung von Darmkrebs. Ärzte hatten bislang jedoch Bedenken, dass niedrig dosiertes Aspirin – häufig verordnet, um Herzinfarkten vorzubeugen – die Testergebnisse verfälschen könnte. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun in einer Studie an 2000 Teilnehmern, dass die Einnahme des
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Erstlinientherapie des kolorektalen Karzinoms: Herausforderungen in der individualisierten Therapie beim mCRC

  Berlin (2. Oktober 2010) – Beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRCa) mit nicht-mutiertem KRAS-Onkogen stellt der EGFR-Antikörper Cetuximab (Erbitux®) in Kombination mit einer Chemotherapie eine wirksame Erstlinientherapie dar. Entscheidend ist jedoch, gleich zu Beginn der Diagnosestellung den KRAS-Mutationsstatus zu bestimmen. So kann sichergestellt werden, dass die Patienten mit nicht-mutiertem KRAS-Gen, die von einer Therapie mit
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XELOX jetzt auch in der adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms zugelassen

  Frankfurt am Main (14. April 2010) – Die europäische Zulassungsbehörde EMA hat Capecitabin (Xeloda®) in Kombination mit Oxaliplatin (XELOX) aufgrund der überzeugenden Daten der XELOXA-Studie zur adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms im Stadium III zugelassen. XELOX zeigt — unabhängig vom Alter der Patienten — eine hohe Wirksamkeit im Vergleich zu 5-FU/FS und ist dabei gleichzeitig
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Erbitux plus FOLFIRI verlängert Gesamtüberleben signifikant bei mCRC-Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren

  Berlin (26. Februar 2010) – Beim 29. Deutschen Krebskongress in Berlin wurden im Rahmen des Symposiums „Herausforderungen in der individualisierten Therapie des mCRC“ der Merck Serono GmbH die neuesten Daten zu Erbitux® (Cetuximab) in der Erstlinientherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC) vom KRAS-Wildtyp vorgestellt. Im aktuellen Follow-Up der randomisierten Phase-III-Studie CRYSTAL konnte erstmals eine
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Gutes Gesamtüberleben unter Bevacizumab beim kolorektalen Karzinom

  Grenzach-Wyhlen (24. Februar 2010) – Neue Studiendaten zum Einsatz von Bevacizumab (Avastinâ) in der klinischen Praxis, die auf dem diesjährigen ASCO GI präsentiert wurden, bestätigen eindrucksvoll die Stellung des Angiogenese-Hemmers als Therapiestandard beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC): In zwei großen Beobachtungsstudien mit über 3.200 Patienten wurden hohe Ansprechraten und Gesamtüberlebens-zeiten von mehr als 2
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Bevacizumab beim mCRC: Individuelle Therapie bei breitem Anwendungsspektrum

  Mannheim (2. Oktober 2009) – Neue Studiendaten, die auf dem diesjährigen ESMO/ECCO vorgestellt wurden, zeigen erneut das breite Anwendungsspektrum des Angiogenese-Hemmers Bevacizumab (Avastinâ) beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC): In der Phase-III-Studie AGITG MAX hat sich mit Capecitabin plus Bevacizumab eine weitere Therapieoption für Patienten mit mCRC bewährt. Den Nutzen von Bevacizumab auch für ältere
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genetischer Fingerabdruck für Metastasenbildung bei Dickdarmkrebs

  Berlin-Buch (1. Juli 2009) – Bei Dickdarmkrebs standen bisher nur einzelne Gene im Verdacht, die Bildung von Tochtergeschwülsten (Metastasen) zu begünstigen. Forscher des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt jedoch 115 Gene identifiziert, die sowohl im Ursprungstumor als auch in dessen Metastasen verändert sind. Ihre Ergebnisse
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ASCO 2009: Überlebensverlängerung durch Avastin bestätigt

Köln (25. Juni 2009) – Neue Daten, die auf dem ASCO 2009 vorgestellt wurden, bestätigen den signifikanten Überlebensvorteil unter der Therapie mit Bevacizumab (Avastin®) beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC). In  einer kanadischen sowie einer französischen Studie wurde mit Bevacizumab ein Gesamtüberleben von rund 23 Monaten erzielt. Der Nutzen des VEGF-Hemmers für ältere Patienten wurde in
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Darmkrebs-Früherkennung: Vorstufen per Immuntest sicherer entdecken

  Heidelberg (3. Februar 2009) – Die Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl ist ein wichtiger Bestandteil der Früherkennung von Darmkrebs. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun, dass einige immunologische Tests dem gebräuchlichen enzymatischen Verfahren (HaemOccult) deutlich überlegen sind. Allerdings stellten sie große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit der Tests verschiedener Anbieter fest. Ein Großteil
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Hoffnung für Darmkrebspatienten: Chemoembolisation als neue, lebensverlängernde Behandlungsstrategie für Darmkrebspatienten

  Frankfurt am Main (26. Januar 2009) Die häufigsten Metastasen bei Darmkrebs sind Lebermetastasen. Etwa 60 bis 70 Prozent der Darmkrebspatienten sind von ihnen betroffen und therapeutische Möglichkeiten wie die Chemotherapie oder die Entfernung durch eine Operation sind in einem fortgeschrittenen Stadium der Krankheit nicht immer gegeben. Manche Patienten sind deshalb nicht mehr kurativ behandelbar.

Gen identifiziert, das erstmals frühe Vorhersage von Metastasenbildung bei Dickdarmkrebs erlaubt

  Berlin-Buch (21. Dezember 2008) – Krebsforscher des Max-Delbrück-Centrums und der Charité haben ein Gen identifiziert, mit dem sie erstmals bei Dickdarmkrebs mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen können, ob der Tumor zur Metastasenbildung neigt. Wie PD Dr. Ulrike Stein, Prof. Peter M. Schlag und Prof. Walter Birchmeier zeigen konnten, fördert MACC1 (Metastasis-Associated in Colon Cancer
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Neuartiger Biochip soll Darmkrebs früher erkennen

  Forschungskonsortium aus Lübeck, Jena, Heidelberg und der Industrie   Lübeck (8. Oktober 2008) – Die Universität zu Lübeck, das Universitätsklinikum Jena und das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg arbeiten gemeinsam mit Randox Laboratories GmbH an einer neuen Methode zur Früherkennung des Darmkrebses. Ein Biochip soll auf der Basis von zwölf Tumormarkern im Blut eine effiziente Ergänzung
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Kein Hand-Fuß-Syndrom unter Behandlung mit UFT® (Tegafur Uracil)

  Darmstadt (8. Oktober 2008) – Auf der 33. Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) wurden die Ergebnisse einer Untersuchung zum Auftreten des Hand-Fuß-Syndroms bei der Behandlung von Patienten mit kolorektalem Karzinom und Mammakarzinom mit oralen Fluoropyrimidinen präsentiert.1 Die vorgestellten Daten belegen, dass die Therapie mit UFT eine patientenfreundliche Alternative darstellt: Bei keinem
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Avastin® wirkt unabhängig vom K-RAS-Mutationsstatus

  Berlin / Grenzach-Wyhlen (3. Oktober 2008) – Avastin® (Bevacizumab) ist das einzige Biological, das in der First-Line-Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms in Kombination mit Chemotherapie das Gesamtüberleben bei K-RAS-Wildtyp verlängert. Bei Patienten mit K-RAS-Mutation verlängert Avastin® das progressionsfreie Überleben mit Trend zur Überlebensverlängerung. Die Überlebensverlängerung unter Avastin® ist von Bedeutung, weil für Patienten mit
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Xeloda® – in allen Phasen der Darmkrebstherapie als Standard akzeptiert

  Berlin (1. Oktober 2008) – Xeloda® (Capecitabin) gilt sowohl in der adjuvanten Situation des Kolonkarzinoms als auch in der First- und Second-Line-Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC) als zeitgemäßer Standard. Der hohe Stellenwert des oralen Fluoropyrimidins, der sich auch in den Empfehlungen der aktuellen S3-Leitlinie widerspiegelt, resultiert aus konsistent guten klinischen Daten und der
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PD Dr. med. Anke Claudia Reinacher-Schick: Xeloda als zeitgemäßer Kombinations-Partner in der Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms

  Von PD Dr. med. Anke Claudia Reinacher-Schick   Berlin (1. Oktober 2008) – 5-FU war seit Jahrzehnten das Standardmedikament für die Therapie des kolorektalen Karzinoms mit Remissionsraten von 10 bis 15 % und einem medianen Gesamtüberleben von zirka 6 bis 9 Monaten. Infusionale, kontinuierliche 5-FU Protokolle steigerten die Remissionsraten bei guter Verträglichkeit. Bolusregime sind
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Prof. Dr. med. Stefan Kubicka: Neue Daten für die Überlegenheit von Xeloda versus 5-FU/FS in der adjuvanten Darmkrebstherapie

  Von Prof. Dr. med. Stefan Kubicka   Xeloda® in der adjuvanten Chemotherapie des Kolonkarzinoms Berlin (1. Oktober 2008) – Orale 5-FU-Derivate bieten in der adjuvanten Therapie große Vorteile, da die Patienten keine i.v. Injektion benötigen und die Therapie zu Hause durchführen können. Im Vergleich zu Bolus-5-FU/FS zeigt die Therapie mit Xeloda® (Capecitabine) ein besseres
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Innovative Tumortherapie bei Dickdarm-Krebs: Protein aus Darmbakterien als Transportmittel geeignet

  München (16. September 2008) – Das kolorektale Karzinom ist die zweithäufigste Krebserkrankung weltweit. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen wird in Deutschland für Männer auf über 27.000, bei Frauen auf nahezu 30.000 Fälle geschätzt. Innovative Methoden zur frühzeitigen Diagnose und zur zielgerichteten Therapie sind daher dringend erforderlich. Von einer neuartigen Strategie zur gezielten Tumorintervention bei
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Merck: Erbitux verlängert das Gesamtüberleben bei mCRC-Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren von 21 auf bis zu 25 Monate

  Darmstadt/Stockholm (16. September 2008) – Die Merck KGaA hat heute bekannt gegeben, dass die Sparte Merck Serono auf dem 33. Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) im Stockholm die Überlebensdaten aus ihrer Phase-III-Studie CRYSTALa präsentiert hat. In dieser Studie überlebten Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren unter Behandlung mit Erbitux® (cetuximab) im Durchschnitt bis zu
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Erfolg der Darmkrebstherapie wird vorhersagbar

  Darmstadt (15. September 2008) – Ab sofort kann der Antikörper Cetuximab in Kombination mit Chemotherapie bei circa 60 Prozent aller Darmkrebspatienten, die bereits Metastasen haben, in jeder Therapielinie eingesetzt werden – sowohl sofort, wenn die Krebsableger entdeckt worden sind, als auch, wenn bereits mehrere Therapien die Metastasen nicht dauerhaft in Schach halten konnten. Anhand
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Neuer Ratgeber informiert über ein „Leben mit Darmkrebs“

  Grenzach-Wyhlen (2. September 2008) – Wer die Diagnose Darmkrebs erhält, ist zuerst einmal fassungslos. Um die Fragen und Ängste der Betroffenen und ihrer Angehörigen in dieser schwierigen Zeit aufzufangen, informiert der Ratgeber „Leben mit Darmkrebs“ über Ursachen, Symptome und Diagnose der Erkrankung sowie über die zur Verfügung stehenden Behandlungsformen. Indem er die Möglichkeiten der
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Erbitux® (Cetuximab): Erstmals individualisierte Behandlung in allen Therapielinien des metastasierten kolorektalen Karzinoms

  Hamburg (13. August 2008) ‑ Heute wurden während der Pressekonferenz „Erbitux und KRAS ‑ Erstmals individualisierte Behandlung in allen Therapielinien des metastasierten kolorektalen Karzinoms" der Merck Pharma GmbH aktuelle Studiendaten präsentiert. Diese hatten kürzlich in der EU zur Zulassungserweiterung des lgG1-Antikörpers Erbitux für die Behandlung von Patienten mit EGFR (Epidermal Growth Factor Receptor)-exprimierendem, metastasiertem
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MEDICAL NEWS

Perinatal patients, nurses explain how hospital pandemic policies failed them
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SCHMERZ PAINCARE

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DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ meldet…
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ERNÄHRUNG

DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
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Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…

ONKOLOGIE

Leberkrebs: Bei welchen Patienten wirkt die Immuntherapie?
Konferenzbericht vom virtuellen Münchener Fachpresse-Workshop Supportive Therapie in der Onkologie
Wie neuartige Erreger die Entstehung von Darmkrebs verursachen können
Onkologische Pflegekräfte entwickeln Hörspiel für Kinder: Abenteuer mit Alfons
Krebsüberleben hängt von der Adresse ab

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Salzkonsum reguliert Autoimmunerkrankung
Erste tierexperimentelle Daten zur mRNA-Impfung gegen Multiple Sklerose
Multiple Sklerose: Immuntherapie erhöht nicht das Risiko für schweren COVID-19-Verlauf
Empfehlung zur Corona-Impfung bei Multipler Sklerose (MS)
Fallstudie: Beeinflusst SARS-CoV-2 Infektion die Multiple Sklerose?

PARKINSON

Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung
Neuer Bewegungsratgeber unterstützt Menschen mit M. Parkinson durch Yoga
Covid-19-Prävention: besondere Vorsicht bei Patienten mit der Parkinson-Krankheit
Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…