ASCO 2018: Abirateronacetat

Neuss ( 5. Juli 2018 ) – Neue Daten, die beim ASCO Annual Meeting 2018 vorgestellt wurden, untermauern den Einsatz von Abirateronacetat (Zytiga®) plus Prednison/Prednisolon in der Erstlinientherapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinomsa (mCRPC) [1,2]. Sie sprechen dafür, dass der Androgenbiosynthese-Inhibitor von Janssen die Wirksamkeit von antihormonellen Folgetherapien erhalten kann und mit einem günstigen Verträglickeitsprofil assoziiert
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Zulassungserweiterung: Zytiga®:

Neuss (22. Januar 2018) – Seit seiner Zulassungserweiterung durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA im November 2017 kann Abirateronacetat (Zytiga®) von Janssen plus Prednison/Prednisolon jetzt auch eingesetzt werden in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) bei Männern mit neu diagnostiziertem Hochrisiko-mHSPC (metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom). Prostatakarzinom-Experten werteten dies auf einer Pressekonferenz als deutlichen Fortschritt für die Patienten.

Abirateronacetat: Wirksamkeit und Verträglichkeit in der Erstlinientherapie des nicht oder mild symptomatischen mCRPC

Neuss (26. September 2017 ) – Die Erstlinientherapie des nicht oder mild symptomatischen, metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) erfolgt heute vor allem mit Abirateronacetat (Zytiga®) der Janssen-Cilag GmbH oder Enzalutamid. Auf einer Pressekonferenz von Janssen anlässlich des 69. DGU-Kongresses in Dresden standen aktuelle Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit der beiden Wirkstoffe und Erfahrungen aus dem Alltag
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ASCO 2017: Neue Daten zu Abirateronacetat plus Prednison, in Kombination mit ADT, in der Behandlung des mHNPC mit hohem Risiko zeigen signifikante Überlegenheit gegenüber alleiniger ADT

Neuss (21. Juni 2017) – Janssen veröffentlicht Ergebnisse der ersten Interimsanalyse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie LATITUDE, nach denen Zytiga® (Abirateronacetat) plus Prednison in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) bei Patienten mit neu diagnostiziertem, metastasiertem hormonnaivem Prostatakarzinom (mHNPC) und hohem Risiko eine signifikante Überlegenheit bei den beiden primären Endpunkten gegenüber alleiniger ADT erzielte.1 Sie wurden Anfang Juni
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Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms: Leitlinienprogramm Onkologie aktualisiert Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung des Prostatakarzinoms

Berlin (23. Dezember 2016) – Das Leitlinienprogramm Onkologie hat im Dezember 2016 eine Aktualisierung der S3-Leitlinie zur „Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms“ vorgelegt. Die neue Version entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie; die Evidenzaufbereitung wurde durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) durchgeführt. Beim Update
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Prostatakrebs: Deutlich kürzere Behandlung durch hochpräzise Bestrahlung

Erste klinische Studie in Deutschland zur hypofraktionierten Strahlenchirurgie bei lokal begrenztem Prostatakarzinom Lübeck (20. Januar 2016) – Bei Frühfällen von Prostatakrebs kommen oft mehrere Therapiemöglichkeiten in Frage: Bestrahlung, Operation oder auch zunächst nur „aktive Überwachung“. Diese Methoden werden derzeit in Deutschlands größter klinischer Studie, der PREFERE Studie, gegeneinander geprüft. Jedoch ist diese Studie nur für
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Kastrationsresistentes Prostatakarzinom mit symptomatischen Knochenmetastasen

  Radium-223 – der erste Vertreter in der Klasse der Alphastrahler zur Behandlung des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms mit symptomatischen Knochenmetastasen ohne bekannte viszerale Metastasen Radium-223 verlängert das Überleben bei Erhalt der Lebensqualität Urologe oder Onkologe und der Nuklearmediziner behandeln den Patienten im Team   Leverkusen (7. August 2015) – Der Knochen ist der häufigste Ort der
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Männer mit metastasiertem Prostatakrebs leben länger und Symptome treten später auf als bei abwartendem Vorgehen: Enzalutamid: Hinweis auf erheblichen Zusatznutzen für über 75jährige

  Köln (1. April 2015) – Enzalutamid (Handelsname Xtandi) ist seit Dezember 2014 für Männer mit metastasiertem, durch eine Hormonblockade nicht beeinflussbaren Prostatakrebs zugelassen, die noch keine oder nur leichte Beschwerden haben und bei denen noch keine Chemotherapie angezeigt ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob
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Sipuleucel-T bei Prostatakrebs: Zusatznutzen ist nicht belegt

Daten zur Sterblichkeit sind nicht sinnvoll interpretierbar Bestimmte Nebenwirkungen treten häufiger auf Köln (2. Januar 2015) – Sipuleucel-T (Handelsname Provenge) ist seit September 2014 für Männer mit metastasierendem Prostatakrebs zugelassen, die keine oder nur wenig Beschwerden haben und noch keine Chemotherapie benötigen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung
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Enzalutamid: IQWiG bewertet nachgereichte Herstellerdaten

Berlin (20. Februr 2014) – Enzalutamid (Handelsname Xtandi) ist seit Juni 2013 für Männer mit metastasiertem Prostatakrebs zugelassen, bei denen die übliche Hormonblockade nicht mehr wirkt und die bereits mit dem Zytostatikum Docetaxel behandelt wurden. Im November 2013 hatte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Rahmen einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz
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G-BA: LDR-Brachytherapie im Krankenhaus zulasten der GKV künftig nur noch unter qualitätsgesicherten Bedingungen möglich

  Berlin (19. Dezember 2013) – Die interstitielle Low-Dose-Rate-Brachytherapie (LDR-Brachytherapie) zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms kann im Krankenhaus künftig nur noch unter qualitätsgesicherten Bedingungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erbracht werden. Entsprechende Vorgaben hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin beschlossen.  

Innovation aus der Bayer Onkologie-Entwicklung: Xofigo® – Eine neue Therapieoption für Patienten mit symptomatischen Knochenmetastasen beim CRPC

  – Xofigo® ist das erste Radionuklid mit Überlebensvorteil in der zugelassenen Indikation – Verzögerung skelettbezogener Ereignisse und Erhalt der Lebensqualität – Zur Behandlung von Erwachsenen mit symptomatischen Knochenmetastasen beim kastrationsresistenten Prostatakarzinom ohne bekannte viszerale Metastasen   Berlin (11. Dezember 2013) – Xofigo® (Radium-223-dichlorid) wurde am 13. November 2013 zur Behandlung von Patienten mit kastrationsresistentem
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Enzalutamid bei Prostatakrebs: Anhaltpunkte für Zusatznutzen

  Längeres Gesamtüberleben bei Patienten ohne viszerale Metastasen Komplikationen an Knochen sowie Schmerzprogression verzögert   Köln (2. Dezember 2013) – Enzalutamid (Handelsname Xtandi) ist seit Juni 2013 für Männer mit metastasiertem Prostatakrebs zugelassen, bei denen die übliche Hormonblockade nicht mehr wirkt und die bereits mit dem Zytostatikum Docetaxel behandelt wurden. Das Institut für Qualität und
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Strategie der Aktiven Überwachung bei Prostatakrebs noch immer nicht genügend bekannt

  Berlin (25. November 2013) – Die Diagnose Prostatakrebs ist für viele Männer ein Schock, der häufig zu einem blinden Aktionismus führt. „Möglichst schnell und radikal das Problem lösen, dabei auch Folgebeschwerden in Kauf nehmen, nur um schnell wieder als gesund zu gelten und sich nicht weiter mit der Thematik auseinandersetzen zu müssen. Das ist
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Prostatakarzinom: Risikoadaptierte Vorsorge und individuelle medikamentöse Behandlung sind wesentlich

  Magdeburg (21. August 2013) – Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung und dritthäufigste Krebstodesursache bei Männern in Deutschland, betonte Dr. Wolfgang Lessel, Magdeburg, im Rahmen eines Pressegesprächs.1 Aus diesem Grund sind die risikoadaptierte Vorsorge und individuelle medikamentöse Behandlung von Patienten mit hormonsensiblem fortgeschrittenen Prostatakarzinom (PCa) wichtige Aspekte und daher Hauptbestandteile des modernen Versorgungskonzeptes.  

Bestimmte Männer mit metastasiertem Prostatakrebs haben Vorteile im Vergleich zu abwartendem Vorgehen

  Köln (15. April 2013) – Abirateronacetat (kurz: Abirateron, Handelsname Zytiga®) ist seit Dezember 2012 für Männer mit metastasiertem, durch eine Hormonblockade nicht beeinflussbaren Prostatakrebs zugelassen, die noch keine oder nur leichte Beschwerden haben und bei denen noch keine Chemotherapie angezeigt ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen
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Prostatakrebs: PSA-Test kann auch schaden

  Köln (14. März 2013) – Die Zahl der Männer, bei denen Prostatakrebs entdeckt wird, hat sich in den letzten Jahrzehnten mehr als verdoppelt. "Hauptursache dafür ist die Früherkennung durch den sogenannten PSA-Test", sagt Dr. Klaus Koch, Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Früherkennung soll das Risiko verringern,
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ZYTIGA® (Abirateronacetat) erhält Zulassung in der EU zur Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms vor Chemotherapie

  Neuss (7. Februar 2013) – Janssen-Cilag International NV gab am 11. Januar 2013 bekannt, dass die Europäische Kommission dem ersten, oralen, einmal täglich einzunehmenden Androgen-Biosynthese-Hemmer ZYTIGA® (Abirateronacetat) am 18. Dezember 2012 eine Zulassungserweiterung erteilt hat. Die Indikation umfasst seither auch, in Kombination mit Prednison oder Prednisolon, die Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms bei erwachsenen
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Prostatakrebs: Großstudie bewertet Therapien

  Berlin (22. Januar 2013) – Heute fiel der Startschuss zu einer der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie – der sogenannten PREFERE-Studie. Hierbei werden erstmals die gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs an rund 7.600 Patienten vergleichend untersucht. Rund 1.000 niedergelassene Urologen und Strahlentherapeuten sowie mindestens 90 Prüfzentren werden sich bundesweit an
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Verlängerung des Überlebens mit Abirateron auch im Alter über 75 Jahre

  Leipzig (27. September 2012) – Von Abirateronacetat, das im September 2011 in Kombination mit Prednison/Prednisolon für die Behandlung von erwachsenen Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) zugelassen wurde, bei denen die Erkrankung während oder nach Docetaxel-haltiger Chemotherapie progredient verläuft, profitieren nach einer aktuellen Auswertung auch Patienten im Alter über 75 Jahre1,2. In der Post-hoc-Analyse
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