Robert Koch-Institut: Mehr Menschen mit HIV, weniger HIV-Neuinfektionen

  Berlin (14. November 2019) — Das Robert Koch-Institut hat anlässlich des kommenden Welt-AIDS-Tages im Epidemiologischen Bulletin eine umfassende Darstellung der HIV/AIDS-Situation in Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2018 haben sich geschätzt 2.400 Personen in Deutschland mit HIV infiziert, 2017 waren es 2.500 Neuinfektionen. Der Ausbau von zielgruppenspezifischen Testangeboten und ein früherer Behandlungsbeginn zeigen offenbar auch
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HIV-Reservoirs: Neue Erkenntnisse über die zähen Gegner auf dem Weg zur Heilung

  Zürich, Schweiz (19. Juli 2019) – HI-Viren können in Reservoirs jahrelang im menschlichen Körper überdauern. Sie sind das grösste Hindernis für die Heilung von HIV, aber immer noch ungenügend erforscht. In der weltweit grössten longitudinalen Beobachtungsstudie zur Erforschung der HIV-Reservoirs hat ein Forscherteam des Universitätsspitals Zürich neue Erkenntnisse zu diesen Reservoirs gewonnen. Eine Infektion
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Kostengünstige Prä-Expositionsprophylaxe zur Vorbeugung von HIV Infektionen jetzt bundesweit in allen Apotheken verfügbar

Abgabepreis für Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilratiopharm® deutlich gesenkt Berlin (30. November 2017) – Die medikamentöse Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) hat einen hohen Stellenwert in der Verhinderung neuer HIV-Infektionen. Allerdings standen einer breiten Anwendung bislang erhebliche Hürden im Weg. Die Preisoffensive von Teva soll Personen mit einem hohen HIV-Infektionsrisiko den Zugang zur PrEP nun erleichtern. Es ist eine Statistik gegen das
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Welt-AIDS-Tag 2016: Neue Schätzung zu HIV/AIDS in Deutschland

Berlin (14. November 2016) – Ende 2015 lebten rund 84.700 Menschen in Deutschland mit HIV. Etwa 3.200 Menschen haben sich in Deutsch­land 2015 neu mit HIV infiziert, die Zahl ist gegen­über den Vor­jahren un­ver­ändert. Die am stärksten von HIV betroffene Gruppe sind weiter­hin Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Von den 3.200 Neu­infek­tionen im
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Bericht zu HIV-Diagnosen und AIDS-Erkrankungen

Berlin (26. September 2016) – Im Epidemiologischen Bulletin 38/2016 ist der Bericht zur Ent­wick­lung der HIV-Dia­gno­sen und AIDS-Er­kran­kungen im Jahr 2015 er­schienen. Bei der Be­wer­tung der HIV-Melde­zahlen ist zu be­rück­sichtigen, dass die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen nicht mit der tat­säch­lichen Zahl der HIV-Neu­in­fek­tionen (HIV-Inzidenz) gleich­ge­setzt werden kann, da zwischen der HIV-In­fek­tion und der HIV-Diag­nose ein indi­vi­duell
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Emtricitabin/Tenofoviralafenamid bei HIV-Infektion: Zusatznutzen nicht belegt

Abweichung von der zweckmäßigen Vergleichstherapie höherer Schaden für bestimmte Patienten Köln (15. August 2016) – Die Wirkstoffkombination Emtricitabin/Tenofoviralafenamid ist in Kombination mit weiteren antiviralen Arzneimitteln zur Behandlung Erwachsener und Jugendlicher zugelassen, die mit dem humanen Immundefizienzvirus von Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
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RKI: HIV/AIDS in Deutschland

Berlin (18. Juli 2016) – Die Studie Klinische Surveillance der HIV-Erkrankung – ClinSurv HIV – ist eine Langzeit­beobachtungs-Kohorte HIV-positiver Patienten. Sie wird seit 1999 am Robert Koch-Institut durchgeführt. In die ClinSurv-HIV-Kohorte eingeschlossen werden alle HIV-positiven Patienten, die in den teil­nehmenden Kliniken und HIV-Schwerpunkt­praxen behandelt werden, derzeit circa 25.000 Patienten. Die Daten ermöglichen das Monitoring des
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Ansätze zur Schadensminimierung: Wie kann die HIV-Ansteckungsrate in Gefängnissen reduziert werden?

Frankfurt am Main (27. Juni 2016) – Infektionskrankheiten sind unter Gefangenen überrepräsentativ häufig verbreitet. Gefängnisse gelten als Katalysatoren für die Übertragung von HIV/AIDS und Hepatitis C. Oft geht dieses Problem mit der Drogenabhängigkeit der Häftlinge einher. Deshalb untersucht Prof. Dr. Heino Stöver, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung (ISFF) der Frankfurt University of Applied Sciences
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Genvoya bei HIV-Infektion: Bei einigen erwachsenen Patienten überwiegen positive Effekte, bei anderen negative

  Für Jugendliche sowie vorbehandelte Erwachsene mit Umstellungsindikation fehlen Daten   Köln (1. April 2016) – Die Fixkombination aus den Wirkstoffen Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofoviralafenamid ist unter dem Handelsnamen Genvoya seit November 2015 als Therapie für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer
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HIV trotz Therapie höchst aktiv: Forscher vermuten bisher unentdecktes Virenversteck im Körper

  Erlangen (7. März 2018) – Als eine der großen Erfolgsgeschichten in der modernen Medizin gilt die Einführung der HIV-Kombinationstherapie Mitte der Neunzigerjahre, die bisher unzähligen Infizierten das Leben rettete: Dabei versetzt ein Cocktail aus verschiedenen Medikamenten die tödlichen Viren in einen schlafähnlichen Zustand und unterdrückt deren Vermehrung. So der allgemeine Erkenntnisstand. Dem widersprechen Mediziner
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Dolutegravir/Abacavir/Lamivudin: beträchtlicher Zusatznutzen für therapienaive Erwachsene mit HIV

  Für Jugendliche und vorbehandelte Erwachsene ist ein Zusatznutzen nicht belegt   Köln (2. Januar 2015) – Die Fixkombination Dolutegravir/Abacavir/Lamivudin (Handelsname Triumeq) ist seit September 2014 für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren zugelassen, die mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) infiziert sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das im Frühjahr bereits
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Programm verbessert den Zugang zu Therapien und unterstützt die Diagnostics Access Initiative: Roche lanciert globales Zugangsprogramm zu HIV-Viruslast-Tests

  Basel, Schweiz (26. September 2014) – Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) hat heute die anlässlich eines hochrangigen Meetings im Rahmen der 69. Session der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York, USA, die Lancierung eines weltweiten Zugangsprogramms  zu HIV-Viruslasttests bekannt gegeben. Das Programm wurde in Partnerschaft mit dem HIV/Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS),
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Warum HIV-Patienten an Demenz erkranken: schädliche Immunreaktion im Gehirn

  Bochum (3. September 2014) – Seit der Einführung der kombinierten antiretroviralen Therapie (cART) Mitte der 90er Jahre hat sich die Lebenserwartung von HIV-infizierten Patienten deutlich verlängert. Dadurch werden Langzeitkomplikationen bedeutender: Fast jeder zweite HIV-Patient ist von neurokognitiven Störungen betroffen, die bis hin zur Demenz führen können. Wie diese Störungen entstehen, ist noch nicht gänzlich
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Antivirale Therapie mit Dolutegravir – ein neuer Maßstab in der HIV-Behandlung

München (13. Februar 2014) – Mit Tivicay® (Dolutegravir, ViiV Healthcare) ist jetzt ein neues Medikament zur antiviralen Kombinationstherapie bei der HIV-Infektion zugelassen. Der Integrase-Inhibitor zeigte in drei Studien im Vergleich zu drei gängigen, modernen antiretroviralen Substanzen eine statistisch überlegene Wirksamkeit. Er ist dabei gut verträglich, einfach anzu­wenden und besitzt eine hohe Resistenzbarriere. Damit hat Dolutegravir
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Auch unbehandelte HIV-Infizierte übertragen resistente Viren

  Bern, Schweiz (18. November 2013) – HI-Viren, die gegenüber den Medikamenten gegen Aids resistent sind, werden vor allem von Personen übertragen, die noch gar nicht in Behandlung stehen. Um eine Ausbreitung der resistenten Viren zu verhindern, sind vermehrte Anstrengungen in der Prävention und der frühen Erkennung von Neuinfektionen nötig. Zu diesem Schluss gelangt die
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Immer mehr Menschen leben in Deutschland mit einer HIV-Infektion

  Berlin (11. November 2013) – In Deutschland lebten Ende 2012 nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts 78.000 Menschen mit einer HIV-Infektion. In der Altersgruppe der über 40-Jährigen hat sich die Zahl der mit HIV-lebenden Personen seit Anfang der 1990er Jahre fast verfünffacht. Die erfolgreiche Einführung der antiretroviralen Therapie Mitte der 1990er Jahre führte dazu,
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Elvitegravir-Fixkombination bei HIV: Geringerer Nutzen für therapienaive Patienten

  Köln (16. September 2013) – Seit Mai 2013 ist die Wirkstoffkombination Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil (Elvitegravir-Fixkombination, Handelsname Stribild) zur Behandlung Erwachsener zugelassen, die mit dem Humanen Immundefizienzvirus vom Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob für
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Virencocktail im Sperma: Wenn sich Aids-Erreger trotz Behandlung übertragen

  Bern, Schweiz (24. Juni 2013) – Antiretrovirale Heilmittel unterbinden die Vermehrung der HI-Viren im Blut zwar effizient, trotzdem können sich die Aids-Erreger in der Samenflüssigkeit ansammeln – und beim ungeschützten Geschlechtsverkehr andere Personen anstecken. Das passiert vor allem, wenn der männliche Genitaltrakt mit weiteren Viren infiziert ist. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen
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HIV-Therapie: Stribild®: Erstes Integrase-Inhibitorbasiertes Single-Tablet-Regimen eingeführt

  Innsbruck, Österreich (13. Juni 2013) – Am 28. Mai 2013 hat die europäische Arzneimittelbehörde EMA Stribild® – das erste Integrase-Inhibitor-basierte Single-Tablet-Regimen (STR) mit Truvada®-Backbone – für die Behandlung einer HIV-1-Infektion bei Erwachsenen zugelassen, die nicht antiretroviral vorbehandelt sind oder bei denen das Virus keine Mutationen aufweist, die bekanntermaßen mit Resistenzen gegen einen der drei
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Zwischen Heute und Heilung: Wieviel Umdenken braucht die moderne HIV-Therapie?

Innsbruck, Österreich (13. Juni 2013) – In der HIV-Therapie ist in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zweifellos viel erreicht worden. Aus der tödlichen Bedrohung der ersten Zeit ist eine chronische Erkrankung geworden, die sich in gewissem Umfang beherrschen lässt. Diese Erfolge dürfen jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass nach wie vor zahlreiche ungelöste Probleme und
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MEDICAL NEWS

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SCHMERZ PAINCARE

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ERNÄHRUNG

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Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks: neue Daten zum Ernährungsverhalten in Deutschland
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Baxter: Parenterale Ernährung von Patienten mit hohem Aminosäurenbedarf

ONKOLOGIE

Bestmögliche Versorgungssicherheit bei der Krebstherapie mit CAR-T-Zellen
Darolutamid bei Prostatakarzinom: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen
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MULTIPLE SKLEROSE

Geschützt: Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei…
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Einige MS-Medikamente könnten vor SARS-CoV-2/COVID-19 schützen

PARKINSON

Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Putzfimmel im Gehirn
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung
Gegen das Zittern: Parkinson- und essentiellen Tremor mit Ultraschall behandeln…