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Robert Koch-Institut: Mehr Menschen mit HIV, weniger HIV-Neuinfektionen

  Berlin (14. November 2019) — Das Robert Koch-Institut hat anlässlich des kommenden Welt-AIDS-Tages im Epidemiologischen Bulletin eine umfassende Darstellung der HIV/AIDS-Situation in Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2018 haben sich geschätzt 2.400 Personen in Deutschland mit HIV infiziert, 2017 waren es 2.500 Neuinfektionen. Der Ausbau von zielgruppenspezifischen Testangeboten und ein früherer Behandlungsbeginn zeigen offenbar auch
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HIV-Reservoirs: Neue Erkenntnisse über die zähen Gegner auf dem Weg zur Heilung

  Zürich, Schweiz (19. Juli 2019) – HI-Viren können in Reservoirs jahrelang im menschlichen Körper überdauern. Sie sind das grösste Hindernis für die Heilung von HIV, aber immer noch ungenügend erforscht. In der weltweit grössten longitudinalen Beobachtungsstudie zur Erforschung der HIV-Reservoirs hat ein Forscherteam des Universitätsspitals Zürich neue Erkenntnisse zu diesen Reservoirs gewonnen. Eine Infektion
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Kostengünstige Prä-Expositionsprophylaxe zur Vorbeugung von HIV Infektionen jetzt bundesweit in allen Apotheken verfügbar

Abgabepreis für Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilratiopharm® deutlich gesenkt Berlin (30. November 2017) – Die medikamentöse Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) hat einen hohen Stellenwert in der Verhinderung neuer HIV-Infektionen. Allerdings standen einer breiten Anwendung bislang erhebliche Hürden im Weg. Die Preisoffensive von Teva soll Personen mit einem hohen HIV-Infektionsrisiko den Zugang zur PrEP nun erleichtern. Es ist eine Statistik gegen das
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Welt-AIDS-Tag 2016: Neue Schätzung zu HIV/AIDS in Deutschland

Berlin (14. November 2016) – Ende 2015 lebten rund 84.700 Menschen in Deutschland mit HIV. Etwa 3.200 Menschen haben sich in Deutsch­land 2015 neu mit HIV infiziert, die Zahl ist gegen­über den Vor­jahren un­ver­ändert. Die am stärksten von HIV betroffene Gruppe sind weiter­hin Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Von den 3.200 Neu­infek­tionen im
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Bericht zu HIV-Diagnosen und AIDS-Erkrankungen

Berlin (26. September 2016) – Im Epidemiologischen Bulletin 38/2016 ist der Bericht zur Ent­wick­lung der HIV-Dia­gno­sen und AIDS-Er­kran­kungen im Jahr 2015 er­schienen. Bei der Be­wer­tung der HIV-Melde­zahlen ist zu be­rück­sichtigen, dass die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen nicht mit der tat­säch­lichen Zahl der HIV-Neu­in­fek­tionen (HIV-Inzidenz) gleich­ge­setzt werden kann, da zwischen der HIV-In­fek­tion und der HIV-Diag­nose ein indi­vi­duell
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Emtricitabin/Tenofoviralafenamid bei HIV-Infektion: Zusatznutzen nicht belegt

Abweichung von der zweckmäßigen Vergleichstherapie höherer Schaden für bestimmte Patienten Köln (15. August 2016) – Die Wirkstoffkombination Emtricitabin/Tenofoviralafenamid ist in Kombination mit weiteren antiviralen Arzneimitteln zur Behandlung Erwachsener und Jugendlicher zugelassen, die mit dem humanen Immundefizienzvirus von Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
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RKI: HIV/AIDS in Deutschland

Berlin (18. Juli 2016) – Die Studie Klinische Surveillance der HIV-Erkrankung – ClinSurv HIV – ist eine Langzeit­beobachtungs-Kohorte HIV-positiver Patienten. Sie wird seit 1999 am Robert Koch-Institut durchgeführt. In die ClinSurv-HIV-Kohorte eingeschlossen werden alle HIV-positiven Patienten, die in den teil­nehmenden Kliniken und HIV-Schwerpunkt­praxen behandelt werden, derzeit circa 25.000 Patienten. Die Daten ermöglichen das Monitoring des
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Ansätze zur Schadensminimierung: Wie kann die HIV-Ansteckungsrate in Gefängnissen reduziert werden?

Frankfurt am Main (27. Juni 2016) – Infektionskrankheiten sind unter Gefangenen überrepräsentativ häufig verbreitet. Gefängnisse gelten als Katalysatoren für die Übertragung von HIV/AIDS und Hepatitis C. Oft geht dieses Problem mit der Drogenabhängigkeit der Häftlinge einher. Deshalb untersucht Prof. Dr. Heino Stöver, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung (ISFF) der Frankfurt University of Applied Sciences
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Genvoya bei HIV-Infektion: Bei einigen erwachsenen Patienten überwiegen positive Effekte, bei anderen negative

  Für Jugendliche sowie vorbehandelte Erwachsene mit Umstellungsindikation fehlen Daten   Köln (1. April 2016) – Die Fixkombination aus den Wirkstoffen Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofoviralafenamid ist unter dem Handelsnamen Genvoya seit November 2015 als Therapie für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer
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HIV trotz Therapie höchst aktiv: Forscher vermuten bisher unentdecktes Virenversteck im Körper

  Erlangen (7. März 2018) – Als eine der großen Erfolgsgeschichten in der modernen Medizin gilt die Einführung der HIV-Kombinationstherapie Mitte der Neunzigerjahre, die bisher unzähligen Infizierten das Leben rettete: Dabei versetzt ein Cocktail aus verschiedenen Medikamenten die tödlichen Viren in einen schlafähnlichen Zustand und unterdrückt deren Vermehrung. So der allgemeine Erkenntnisstand. Dem widersprechen Mediziner
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Dolutegravir/Abacavir/Lamivudin: beträchtlicher Zusatznutzen für therapienaive Erwachsene mit HIV

  Für Jugendliche und vorbehandelte Erwachsene ist ein Zusatznutzen nicht belegt   Köln (2. Januar 2015) – Die Fixkombination Dolutegravir/Abacavir/Lamivudin (Handelsname Triumeq) ist seit September 2014 für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren zugelassen, die mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) infiziert sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das im Frühjahr bereits
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Programm verbessert den Zugang zu Therapien und unterstützt die Diagnostics Access Initiative: Roche lanciert globales Zugangsprogramm zu HIV-Viruslast-Tests

  Basel, Schweiz (26. September 2014) – Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) hat heute die anlässlich eines hochrangigen Meetings im Rahmen der 69. Session der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York, USA, die Lancierung eines weltweiten Zugangsprogramms  zu HIV-Viruslasttests bekannt gegeben. Das Programm wurde in Partnerschaft mit dem HIV/Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS),
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Warum HIV-Patienten an Demenz erkranken: schädliche Immunreaktion im Gehirn

  Bochum (3. September 2014) – Seit der Einführung der kombinierten antiretroviralen Therapie (cART) Mitte der 90er Jahre hat sich die Lebenserwartung von HIV-infizierten Patienten deutlich verlängert. Dadurch werden Langzeitkomplikationen bedeutender: Fast jeder zweite HIV-Patient ist von neurokognitiven Störungen betroffen, die bis hin zur Demenz führen können. Wie diese Störungen entstehen, ist noch nicht gänzlich
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Antivirale Therapie mit Dolutegravir – ein neuer Maßstab in der HIV-Behandlung

München (13. Februar 2014) – Mit Tivicay® (Dolutegravir, ViiV Healthcare) ist jetzt ein neues Medikament zur antiviralen Kombinationstherapie bei der HIV-Infektion zugelassen. Der Integrase-Inhibitor zeigte in drei Studien im Vergleich zu drei gängigen, modernen antiretroviralen Substanzen eine statistisch überlegene Wirksamkeit. Er ist dabei gut verträglich, einfach anzu­wenden und besitzt eine hohe Resistenzbarriere. Damit hat Dolutegravir
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Auch unbehandelte HIV-Infizierte übertragen resistente Viren

  Bern, Schweiz (18. November 2013) – HI-Viren, die gegenüber den Medikamenten gegen Aids resistent sind, werden vor allem von Personen übertragen, die noch gar nicht in Behandlung stehen. Um eine Ausbreitung der resistenten Viren zu verhindern, sind vermehrte Anstrengungen in der Prävention und der frühen Erkennung von Neuinfektionen nötig. Zu diesem Schluss gelangt die
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Immer mehr Menschen leben in Deutschland mit einer HIV-Infektion

  Berlin (11. November 2013) – In Deutschland lebten Ende 2012 nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts 78.000 Menschen mit einer HIV-Infektion. In der Altersgruppe der über 40-Jährigen hat sich die Zahl der mit HIV-lebenden Personen seit Anfang der 1990er Jahre fast verfünffacht. Die erfolgreiche Einführung der antiretroviralen Therapie Mitte der 1990er Jahre führte dazu,
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Elvitegravir-Fixkombination bei HIV: Geringerer Nutzen für therapienaive Patienten

  Köln (16. September 2013) – Seit Mai 2013 ist die Wirkstoffkombination Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil (Elvitegravir-Fixkombination, Handelsname Stribild) zur Behandlung Erwachsener zugelassen, die mit dem Humanen Immundefizienzvirus vom Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob für
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Virencocktail im Sperma: Wenn sich Aids-Erreger trotz Behandlung übertragen

  Bern, Schweiz (24. Juni 2013) – Antiretrovirale Heilmittel unterbinden die Vermehrung der HI-Viren im Blut zwar effizient, trotzdem können sich die Aids-Erreger in der Samenflüssigkeit ansammeln – und beim ungeschützten Geschlechtsverkehr andere Personen anstecken. Das passiert vor allem, wenn der männliche Genitaltrakt mit weiteren Viren infiziert ist. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen
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HIV-Therapie: Stribild®: Erstes Integrase-Inhibitorbasiertes Single-Tablet-Regimen eingeführt

  Innsbruck, Österreich (13. Juni 2013) – Am 28. Mai 2013 hat die europäische Arzneimittelbehörde EMA Stribild® – das erste Integrase-Inhibitor-basierte Single-Tablet-Regimen (STR) mit Truvada®-Backbone – für die Behandlung einer HIV-1-Infektion bei Erwachsenen zugelassen, die nicht antiretroviral vorbehandelt sind oder bei denen das Virus keine Mutationen aufweist, die bekanntermaßen mit Resistenzen gegen einen der drei
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Zwischen Heute und Heilung: Wieviel Umdenken braucht die moderne HIV-Therapie?

Innsbruck, Österreich (13. Juni 2013) – In der HIV-Therapie ist in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zweifellos viel erreicht worden. Aus der tödlichen Bedrohung der ersten Zeit ist eine chronische Erkrankung geworden, die sich in gewissem Umfang beherrschen lässt. Diese Erfolge dürfen jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass nach wie vor zahlreiche ungelöste Probleme und
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Rilpivirin bei HIV: Zusatznutzen auch für Kombipräparat belegt

  Köln (5. Juli 2012) – Seit Anfang 2012 steht erwachsenen Patientinnen und Patienten, die mit dem Humanen Immundefizit-Virus Typ1 (HIV-1) infiziert sind, auch der Arzneistoff Rilpivirin zur Verfügung. Es gibt ihn sowohl als Monopräparat als auch in fester Kombination mit anderen HIV-Medikamenten (Handelsname Eviplera ®). Weil bei einer ersten, im April 2012 abgeschlossenen Dossierbewertung
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Robert Koch-Institut: Zwei Milzbrandfälle bei Heroinkonsumenten: Ärzte sollten bei Drogengebrauchern frühzeitig an Milzbrand denken

  Berlin (22. Juni 2012) – Dem Robert Koch-Institut wurden in den vergangenen zwei Wochen zwei Fälle von Milzbrand (Anthrax) bei intravenös injizierenden (i.v.) Drogenkonsumenten im Raum Regensburg übermittelt. Beide hatten sich wegen einer entzündeten Injektionsstelle ärztlich vorgestellt und in der Folge war eine Blutvergiftung (Sepsis) diagnostiziert worden. Als deren Ursache wurde der Milzbranderreger Bacillus
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Rilpivirin bei HIV: Zusatznutzen für Monopräparat belegt

    Köln (16. April 2012) – Seit Anfang 2012 steht erwachsenen Patientinnen und Patienten, die mit dem Humanen Immundefizit-Virus Typ1 (HIV-1) infiziert sind, auch der Arzneistoff Rilpivirin zur Verfügung. Es gibt ihn sowohl als Monopräparat (Handelsname Edurant ®) als auch in fester Kombination mit anderen HIV-Medikamenten (Handelsname Eviplera ®). Das Institut für Qualität und
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Gilead Sciences: Frühe Nutzenbewertung für Rilpivirin durch das IQWiG positiv

  München (16. April 2012) – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 16. April die frühen Nutzenbewertungen für zwei Rilpivirin-haltige Produkte veröffentlicht: Während für das Monopräparat (Edurant®, Janssen) ein beträchtlicher Zusatznutzen in bestimmten Patientengruppen als belegt gilt, vergab das IQWiQ für das Single-Tablet-Regimen Eviplera® (Rilpivirin, Tenofovir Disoproxil Fumarat und Emtricitabin,
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Älter werden mit HIV

  Zürich, Schweiz (14. Oktober 2011) – Dank Medikamenten werden HIV-positive Menschen heute älter, und ihre Lebensqualität hat sich im Laufe der letzten Jahre verbessert. Die Kehrseite dieser guten Nachricht: Mit zunehmendem Alter leiden sie häufiger an chronischen Krankheiten, an Diabetes, Krebs oder Herz-Kreislaufstörungen. Zu diesen Ergebnissen kommen Forschende der Universität Zürich und ihre Kollegen
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QUTENZA™ – moderne Schmerztherapie zur Behandlung sensibler Neuropathien bei HIV-Patienten

  Die häufigste neurologische Erkrankung bei HIV-Infektionen sind HIV-assoziierte Polyneuropathien, deren Behandlung komplex und oft nur unzureichend möglich ist. Mit QUTENZA™, einem 8%igen Capsaicin-Pflaster, stellt Astellas Pharma ein neuartiges und effektives Therapiekonzept zur Behandlung von peripheren neuropathischen Schmerzen zur Verfügung. Eine maximal einstündige Anwendung von QUTENZA™ erzielt eine deutliche Schmerzlinderung über einen Zeitraum von drei
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Zum Firmenjubiläum der Gilead Sciences GmbH – 10 Jahre Fortschritt für HIV- und Hepatitis B-Patienten in Deutschland

  Hannover (15. Juni 2011) – Im Rahmen des 5. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses (DÖAK) in Hannover lud die Gilead Sciences GmbH anlässlich ihres 10-jährigen deutschen Firmenjubiläums zu einer Pressekonferenz mit hochrangigen Firmensprechern und Wissenschaftlern ein. Das Unternehmen wurde 2001 in Martinsried bei München gegründet und kann heute auf eine sehr erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken.  

BZgA veröffentlicht repräsentativen Erhebung „Aids im öffentlichen Bewusstsein 2010“

  Köln (14. Juni 2011) – Im Vorfeld des Deutsch-Österreichischen Aids-Kongresses gibt die BZgA ihre aktuelle Studie "Aids im öffentlichen Bewusstsein 2010" heraus. Die Ergebnisse zeigen, dass sich seit Beginn der Aidsaufklärung in Deutschland die Nutzung von Kondomen in der Bevölkerung immer stärker durchgesetzt hat. Inzwischen schützen sich 87 Prozent der 16- bis 44-Jährigen zu
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Hochrangiges Treffen der Vereinten Nationen zu HIV

  Tübingen (7. Juni 2011) – Vom 8. bis 10. Juni 2011 werden die UN-Mitgliedstaaten in New York überprüfen, inwieweit die Handlungsprinzipien und Ziele der UN-Verpflichtungserklärung zu HIV/ Aids von 2001 und der Nachfolgeerklärung von 2006 umgesetzt wurden. Die politische Erklärung von 2006 hatte das Ziel des allgemeinen Zugangs zu Behandlung, Prävention, Pflege und Betreuung
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Rote-Hand-Brief zur Einschränkung der Anwendungsgebiete von Zerit® (Stavudin) aufgrund potenziell schwerer Nebenwirkungen

  Berlin (8. März 2011) – Stavudin ist ein nukleosidanaloger Reverse-Transkriptase-Hemmer (NRTI) und in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln zugelassen für die Behandlung von HIV-infizierten Patienten.  

AIDS: Neuer Impfstoff-Kandidat

  Berlin (4. März 2011) – Französischen Forscher ist es gelungen, weibliche Makaken durch einen experimentellen Impfstoff vor einer AIDS-Infektion zu schützen. Dieser Durchbruch, der am 25. Februar 2011 in der Fachzeitschrift Immunology veröffentlicht [1] wurde, ist das Ergebnis einer 15-jährigen Forschungsarbeit über das Eindringen des Virus in den Organismus und über die lokale Immunität
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Den HIV-Ansteckungszeitpunkt offenlegen

  Zürich, Schweiz (20. Januar 2011) – Forschende der Schweizerischen HIV-Kohortenstudie haben eine einfache Methode entwickelt, um abzuschätzen, wann sich ein Patient mit dem Aids- Erreger HIV infiziert hat. Diesen Zeitpunkt zu kennen kann für die Behandlung wichtig sein und hilft, den Verlauf der Epidemie besser zu verstehen.  

Rote-Hand-Brief: Nebenwirkungen nach Off-label-Anwendung von Cidofovir

Stuttgart (12. Januar 2011) – In einem Rote-Hand-Brief macht der Hersteller Gilead Sciences darauf aufmerksam, dass Cidofovir (Vistide®) nur zur intravenösen Infusion zur Behandlung einer Cytomegalie-Virus-Renitis bei erwachsenen Aids-Patienten bestimmt ist und nicht auf außerhalb der Zulassung verabreicht werden darf.

Kondome beliebter denn je

  Köln (7. Juni 2010) – Die neuen Daten der Repräsentativerhebung „Aids im öffentlichen Bewusstsein 2009“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) liegen vor. Die Befragung untersucht regelmäßig Wissen, Einstellungen und Verhalten der Bevölkerung zu HIV/Aids. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass Kondome in der Bevölkerung immer mehr genutzt und immer besser akzeptiert werden. Dies gilt für
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13. Münchner Aids-Tage: Fortbildungsinitiative für therapienaive HIV-Patienten von Bristol-Myers Squibb und Gilead Sciences gestartet

  München (6. März 2010) – Die neue, internationale Fortbildungs­initiative mit dem Titel „BEST – Better equipped for Starting Treatment“ hat das Ziel, therapienaive HIV-Patienten über einen optimalen Behandlungsstart zu informieren und somit Erkrankung sowie antiretrovirale Therapie in Einklang mit dem Leben der Betroffenen zu bringen. Die Initiative wurde von den Unternehmen Bristol-Myers Squibb und
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HIV und Aids – Basler Forscher schlagen Änderung der Behandlungsrichtlinien vor

  Basel, Schweiz (24. Februar 2010) – Wie rasch sich das Immunsystem eines HIV-Patienten verschlechtert, ist nicht entscheidend für die Krankheitsprognose. Das zeigt eine Studie unter der Leitung von Basler Forschern. Die Erkenntnis könnte zur Änderung bisheriger Behandlungsrichtlinien führen. HIV schwächt das menschliche Immunsystem kontinuierlich. Das Virus zerstört unter anderem systematisch einen Typ von Abwehrzellen
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Management von Patienten mit einer HIV-Infektion – Zeit zum Umdenken?

  Köln (13. November 2009) – HIV-Infizierte haben heute dank optimierter Therapieregime eine sehr gute Lebenserwartung. Die Infektion scheint aber auch mit einem vorzeitigen Alterungsprozess assoziiert zu sein. Die dadurch bedingten zahlreichen Komorbiditäten erfordern einen multidisziplinären Therapieansatz – ähnlich einer Diabetestherapie. Dies betonten die Experten auf einem Satelliten-Symposium im Rahmen der 12. European AIDS Conference
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HIV-Patienten profitieren physisch und emotional vom Training für einen Marathon

  Abbott-Initiative „42 km of Cologne – be part of it“ geht beim Marathon der Gay Games 2010 in Köln an den Start   Wiesbaden (3. Juli 2009) – Antiretroviral behandelte HIV-Patienten können unter ärztlicher und sportlicher Betreuung das Training für einen Marathon bewältigen und profitieren davon sowohl in physischer als auch psychischer Hinsicht. Dies
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Aktuelle Ergebnisse der Aidsprävention in Deutschland

  Köln (23. Juni 2009) – Unter dem Motto "Prepare for the long run" findet vom 24. bis 27. Juni 2009 der Deutsch-Österreichisch-Schweizerische-Aids-Kongress (SÖDAK) in St. Gallen statt. Das Kongressmotto unterstreicht die Bedeutung der langfristigen und nachhaltigen Bekämpfung von HIV/Aids. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) präsentiert sich auf dem ersten, alle deutschsprachigen Länder umfassenden
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Frage der Infektiosität von Patienten unter HIV-Therapie

Bonn (23. April 2009) – Die geringe Infektiosität von HIV-Patienten, die durch eine erfolgreiche antiretrovirale Therapie (ART) erreicht werden kann, ist eine gute Nachricht für Betroffene und für die Gesellschaft insgesamt. Das Wissen um diese geringe Ansteckungsmöglichkeit kann Menschen mit HIV in mehrerer Hinsicht entlasten, z.B. in ihrer angstfrei gelebten Sexualität oder dem Wunsch nach
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Auch Hausärzte sollten öfter an HIV denken

  Wiesbaden (19. April 2009) – Eine HIV-Infektion ist heute dank wirksamer antiretroviraler Arzneimittel kein „Todesurteil“ mehr, sondern eine langfristig behandelbare Erkrankung mit einer fast normalen Lebenserwartung – eine entscheidende Voraussetzung dafür ist die möglichst frühzeitige Diagnosestellung. HIV-Spezialisten, die auf einem von Gilead Sciences initiierten Symposium anlässlich des 115. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
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Der AIDS-Erreger HIV setzt die Schutzmechanismen menschlicher Zellen gegen Virusinfektionen gezielt außer Gefecht: Ein spezielles Eiweiß des Virus markiert zelluläre Schutz-Proteine für einen zügigen Abbau und vernichtet so den Vorrat der Zelle. Diesen Me

  Heidelberg (6.April 2009) – Der AIDS-Erreger HIV setzt die Schutzmechanismen menschlicher Zellen gegen Virusinfektionen gezielt außer Gefecht: Ein spezielles Eiweiß des Virus markiert zelluläre Schutz-Proteine für einen zügigen Abbau und vernichtet so den Vorrat der Zelle. Diesen Mechanismus hat ein Heidelberger Wissenschaftlerteam unter Leitung des Virologen Privatdozent Dr. Oliver Keppler erstmals in Zellkulturen nachgewiesen und
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1 Jahr Atripla®

  München, 19. Februar 2009 – Atripla® ist eine fixe Dreifach-Kombination aus Efavirenz (EFV), Emtricitabin (FTC) und Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF) zur Therapie der HIV-1-Infektion bei Erwachsenen. Das Arzneimit­tel, das in Europa im Dezember 2007 zugelassen wurde, ist das erste und einzige vollständige HAART-Regime, von dem nur eine Tablette pro Tag eingenommen werden muss.1 Auf einer Pressekonferenz
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Risiko für AIDS steckt in den Genen

  Berlin (30. Januar 2009) – Wie ein Mensch auf eine Infektion mit dem HI-Virus reagiert, ist bereits in seinen Genen festgelegt. Das berichten die Wissenschaftler um Dr. Djin-Ye Oh und Prof. Ralf Schumann vom Institut für Mikrobiologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, gemeinsam mit den Forschern um Dr. Osamah Hamouda vom Robert-Koch-Institut in der
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Zellen beschleunigen Freisetzung von HIV Zellaustritt von HI-Viren erstmals dreidimensional auf Nanoebene dargestellt

Zellaustritt von HI-Viren erstmals dreidimensional auf Nanoebene dargestellt   Heidelberg (19. Dezember 2008) – HI-Viren befallen Immunzellen, um sich im menschlichen Körper zu vermehren. Doch wie kommen die neu gebildeten Viren aus der Wirtszelle raus? Und welche Rolle spielt die Zelle selbst dabei? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler des Hygiene-Instituts am Universitätsklinikum Heidelberg gemeinsam mit Kooperationspartnern
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Neue Hoffnung für HIV-Infizierte

  Köln (2. Oktober 2008) – Heute erscheinen die Ergebnisse zweier Studien von Prof. Gerd Fätkenheuer, Infektiologe an der Uniklklinik Köln und seinem Kollegen Roy Gulick aus New York mit Teams im New England Journal of Medicine, in denen ein neues Medikament zur Behandlung für die HIV- Infektion vorgestellt wird. Maraviroc, so der Name der
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Integrase-Hemmung mit ISENTRESS® – Eine neue Klasse antiretroviraler Wirkstoffe zur Behandlung von HIV

  Von Dr. med. Markus Rupp, MSD SHARP & DOHME GMBH, Haar   München (20. September 2008) – Der World-Aids-Report 2006 endete mit einer alarmierenden Tatsache: Alle 15 Minuten infizieren sich weltweit 120 Menschen mit HIV – mehr als 11.000 täglich! Das bedeutet, dass sich jedes Jahr über 4 Millionen Menschen infizieren. Heute leben bereits
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Welt-Aids-Konferenz: Aidsprävention eine weltweite Aufgabe – Wissen und Erfahrung der Länder mit wirksamer Prävention ist gefragt

  Köln (7. August 2008) –  HIV-Prävention ist das zentrale Thema der Welt-Aids-Konferenz in Mexiko City. Angesichts von 2,5 Millionen Neuinfektionen jährlich fordern die Experten aus aller Welt "kombinierte" Präventionsmaßnahmen, um die Zielgruppen mit den Angeboten zu erreichen. Noch immer fehlen in vielen Ländern umfassende Angebote der Aidsaufklärung. Aber es gibt auch Länder, in denen Aidsprävention funktioniert und
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HIV-Tests für alle zugänglich:

  Nürtingen (7. August 2008) – Diagnostisches Screening und Viruslastbestimmung spielen bei der frühzeitigen Erkennung und beim Management  einer HIV-Infektion eine kritische Rolle. Mit diesen Tests können einer weiteren Verbreitung der Infektion vorgebeugt und die geeigneten Maßnahmen beim Patienten ergriffen werden: Die Behandlung wird zur richtigen Zeit gestartet, und eine regelmäßige Nachsorge ist gewährleistet. Derzeit
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Neue Daten belegen die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit der HIV-Therapie mit Tipranavir (Aptivus®) bei vorbehandelten Kindern

  Ingelheim (7. August 2008) – Boehringer Ingelheim stellte heute auf der Internationalen AIDS-Konferenz in Mexiko-Stadt die neuen 100-Wochen-Daten vor, die die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit von Aptivus® (Tipranavir) bei vorbehandelten Kindern belegen. Die Ergebnisse dieser zweijährigen Studie zeigen, dass die Kinder unter Aptivus® ein anhaltendes virologisches und immunologisches Ansprechen erzielten und die antiretrovirale Therapie
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MEDICAL NEWS

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SCHMERZ PAINCARE

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MULTIPLE SKLEROSE

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PARKINSON

Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung
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