MEDIZIN

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DGfN launcht Impfkampagne: Eine SARS-COV-2-Infektion stellt für Dialysepatienten ein besonders hohes Risiko dar

  Berlin (27. Januar 2021) — Mit der Kampagne „Fair denken! Denn die Impfung schützt uns alle“ möchte die DGfN bei Dialysepatientinnen/-patienten, beim Pflegepersonal in nephrologischen Zentren sowie den behandelnden Ärztinnen/Ärzten für eine hohe Impfbereitschaft werben. Dialysepatienten sind wie kaum eine andere Patientengruppe durch die Viruserkrankung gefährdet und müssen an drei Tagen pro Woche zur
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Diabetische Nephropathie: Studienergebnisse zur Proteomanalyse lassen keinen Nutzen erkennen

  PRIORITY-Studie zur diagnostisch-therapeutischen Strategie mit Proteomanalyse liefert keine Daten, die patientenrelevanten Nutzen zeigen   Köln (6. Juli 2020) — Eine Folge von Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), insbesondere mit einem begleitenden Bluthochdruck (Hypertonus) kann eine chronische Nierenerkrankung (diabetische Nephropathie) sein, die zu einem dauerhaften Versagen der Nieren (terminale Niereninsuffizienz) führen kann. Die Vor- oder Nachteile einer
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The Lancet: Nierenwerte als Seismograf für den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung

  Berlin (14. Mai 2020) –Eine vergangene Woche im „The Lancet“ veröffentlichte „Correspondence“ [1] stellte die durch erste Daten begründete Hypothese auf, dass einfache Nierenparameter den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung vorhersagen können. Eine Studie zur Validierung dieser ersten Daten wurde bereits angestoßen. Diese Erkenntnis hätte auch eine therapeutische Konsequenz und könnte gezielt COVID-19-Hochrisikopatienten einer prophylaktisch Therapie
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Tolvaptan (JINARC®) – neue Studiendaten zum erfolgreichen Therapiemanagement der ADPKD in Klinik und Praxis

  Düsseldorf (12. Oktober 2019) – Seit 2015 steht mit dem Vasopressin-V2-Rezeptorantagonisten Tolvaptan (JINARC®) das erste in Europa zugelassene Medikament für erwachsene Patienten mit ADPKD (autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung) mit Anzeichen einer raschen Krankheitsprogression zur Verfügung.1 Tolvaptan verlangsamt bei diesen Patienten das Nierenwachstum und reduziert den Nierenfunktionsverlust.2 Auf einem von Otsuka unterstützten Symposium anlässlich der 11.
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Tolvaptan (JINARC®) zur Therapie der ADPKD kann meist problemlos in den Alltag integriert werden

  Frankfurt am Main (6. Mai 2019) – Die nephrologische Abteilung des Westpfalz-Klinikums in Kaiserslautern ist eine wichtige Anlaufstelle für Patienten mit der chronischen, fortschreitenden, stark die Lebensqualität beeinträchtigenden autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD). Diese Erbkrankheit der Nieren ist die vierthäufigste Ursache für Nierenversagen.1 Erst seit knapp vier Jahren steht in Europa eine spezifische Behandlungsmöglichkeit zur
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CREDENCE-Studie: SGLT2-Hemmer verlangsamen das Fortschreiten der chronischen Nierenkrankheit

  Berlin (15. April 2019) – Die aktuell publizierte CREDENCE-Studie [1] stellt in vielerlei Hinsicht eine Sensation dar: Sie wurde vorzeitig abgebrochen, weil sich bereits vor dem geplanten Studienende eine signifikante Überlegenheit des Prüfmedikaments abzeichnete. Sie ist somit nicht nur eine der wenigen nephrologischen Studien der letzten Dekaden, die positiv ausfielen, sie gibt darüber hinaus
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Heimdialyseversorgung in Pflegeeinrichtungen: Wie Pflegegesetz und Telemedizin neue Perspektiven bieten

  Unterschleißheim (10. April 2019) – Um die stationäre Heimdialyseversorgung in Deutschland steht es schlecht: Durch die demografische Entwicklung steigt der Anteil dialyse-pflichtiger Patienten in Pflegeeinrichtungen zukünftig überproportional.1 Dialyse-pflichtigen Patienten, die in eine stationäre Pflegeeinrichtung kommen, steht die Therapieoption Heimdialyse in Form einer Peritonealdialyse (PD) oftmals nicht zur Verfügung. Auf dem Baxter Satellitensymposium „Heimdialyseversorgung in
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Neue klinische Daten: Benefit von Tolvaptan auch für ADPKD-Patienten in höheren Niereninsuffizienzstadien (CKD 2–4) bestätigt

Berlin (5. November 2018) – Mit dem Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonisten Tolvaptan (JINARC®) ist die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Mit Tolvaptan kann erstmals zielgerichtet in die Pathophysiologie der Krankheit eingegriffen und ihr Fort-schreiten in der Niere verlangsamt werden. Auf einem von Otsuka Pharma unterstützten Symposium im Rahmen der 10. Jahrestagung der Deutschen
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DGfN: Wie lässt sich eine chronische Nierenkrankheit aufhalten?

Berlin (28. September 2018) – Die chronische Nierenkrankheit ist eine progrediente Erkrankung, sie schreitet fort und verlorene Nierenfunktion lässt sich in aller Regel nicht wiedergewinnen. Allerdings lässt sich das Fortschreiten durch verschiedene Maßnahmen verlangsamen. Eine rechtzeitige Vorstellung beim Nierenexperten (Nephrologen) sorgt dafür, dass die Betroffenen optimal medikamentös versorgt werden, es gibt aber auch einige Dinge,
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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN): Zielgerichtete Vorbehandlung vor Transplantation statt Immunsuppression nach „Gießkannenprinzip“

Berlin (28. September 2018) – Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) in Berlin stellte Prof. Dr. Martin Zeier, Universität Heidelberg, heute ein neuartiges Verfahren zur spezifischen Beeinflussung des Immunsystems nach (Nieren-) Transplantation vor, das zukünftig die nebenwirkungsreiche Immunsuppression obsolet machen könnte: Das TolerogenixX-Verfahren gewöhnt das Immunsystem des Empfängers vor der Transplantation an
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Hoher Nutzen, mäßige Nutzung: Möglichkeiten der Peritonealdialyse (PD) zu wenig ausgeschöpft

Berlin (27. September 2018) – Die Peritonealdialyse wird im europäischen Vergleich deutschlandweit eher wenig eingesetzt. Dabei bietet das Verfahren zahlreiche Vorteile für Behandler und Patienten. Im Zusammenspiel mit der Telemedizin lassen sich aus der PD noch mehr Pluspunkte gewinnen. Die Resultate sind ein optimiertes Monitoring, die Verbesserung der Adhärenz und eine höhere Lebensqualität für den
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Jahreskongress der europäischen Nierenspezialisten: ERA-EDTA 2018: Für Tolvaptan geeignete ADPKD-Patienten schnell und einfach identifizieren – und gezielt mit Informationen versorgen

Kopenhagen, Dänemark (26. Mai 2018) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD, auch „Zystennieren“ genannt) ist die vierthäufigste Ursache für terminales Nierenversagen.1 Mit dem Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonisten Tolvaptan (JINARC®) steht mittlerweile eine wirksame Therapie der ADPKD zur Verfügung. Auf einem Symposium von Otsuka Pharmaceutical Europe anlässlich des 55. Kongresses der European Renal Association/European Dialysis and Transplant Association (ERA-EDTA)
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Weltnierentag 2018: Nierenkrankheiten bei Frauen: Besonderheiten und Risiken

Berlin (8. März 2018) – Der Weltnierentag am 08. März 2018 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Nieren- und Frauengesundheit“. Das ist Grund genug, dass sich die die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), der Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e.V., das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V., die PHV Patienten-Heimversorgung Gemeinnützige Stiftung sowie die
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DGfN 2017: ADPKD-Therapie mit Tolvaptan: einfache Identifizierung geeigneter Patienten möglich

Mannheim (16. September 2017) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist die vierthäufigste Ursache für terminales Nierenversagen.1 Bis vor Kurzem konnten nur Symptome und Begleiterkrankungen dieser stark lebensbeeinträchtigenden, chronischen und fortschreitenden Erbkrankheit der Nieren behandelt werden. Mit Tolvaptan (JINARC®) steht seit August 2015 erstmals in Europa eine Therapiemöglichkeit der ADPKD zur Verfügung. Der nierenspezifisch wirkende
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Hyperkaliämie – das Damoklesschwert bei kardio-renalen Patienten: Risiken und therapeutische Herausforderungen

Die Behandlung kardio-renaler Patienten erfordert effektive Medikamente, um die Krankheits-Progression aufzuhalten und die Prognose zu verbessern; allerdings führen diese Therapeutika häufig zu einer Hyperkaliämie, die ihrerseits mit einer erhöhten Sterblichkeit einhergeht.1-4 Es besteht ein großer, ungedeckter Bedarf an verträglichen neuen Behandlungsstrategien für Patienten mit Hyperkaliämie.1,5 Der kaliumbindende Wirkstoff Patiromer bietet eine neuartige potenzielle Therapieoption für
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Parsabiv® (Etelcalcetid) bei Dialysepatienten: sHPT-Therapie 2.0

München (23. Juni 2017) – Der sekundäre Hyperparathyreoidismus (sHPT) ist eine ernst zu nehmende Stoffwechselstörung, die bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit häufig progredient verläuft und mit erheblichen klinischen Folgen wie Gefäß- und Knochenerkrankungen verbunden ist.1 An die Therapie des sHPT werden hohe Anforderungen gestellt, da es nicht nur gilt, die pathologisch erhöhte Parathormonkonzentration (PTH) im
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Verständlich und kompakt – neues Informationsblatt von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung: „Nierenkrebs – was für Sie wichtig ist“

Berlin (22. September 2016) – Jährlich erkranken in Deutschland etwa 16000 Menschen an Nierenkrebs. Davon werden etwa drei Viertel so früh entdeckt, dass der Krebs in der Regel gut heilbar ist. Wenn der Krebs noch nicht in entfernte Lymphknoten oder Organe gestreut hat, empfehlen die Experten eine Operation. Ist eine Heilung nicht wahrscheinlich, so können
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JINARC® (Tolvaptan) bei Zystennieren – ein Jahr praktische Erfahrung mit der ersten nierenspezifisch wirkenden Therapie der ADPKD

Berlin (12. September 2016) – Der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist JINARC® (Tolvaptan) steht seit einem Jahr in Europa für die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) zur Verfügung. Über ihre praktischen Erfahrungen mit dieser ersten in Europa zugelassenen zielgerichteten Behandlungsmöglichkeit der sogenannten Zystennieren berichteten Experten auf dem von Otsuka unterstützten Symposium im Rahmen der 8. Jahrestagung
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Chancen und Limitationen: Digitale Versorgungskonzepte in der Nephrologie

Berlin (12. September 2016) – Die Digitalisierung aller Lebensbereiche findet aktuell für alle Menschen in Industrienationen hautnah und fassbar statt. Nahezu jeder Mensch verwendet heute Smartphones. Zahlreiche Vorgänge der Kommunikation, aber auch der Geschäftstätigkeit, erfolgen mit digitaler Unterstützung. Es ist deshalb kein Wunder, dass dies auch die Gesundheitsbranche im Gesamten und die Nephrologie im Besonderen
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8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie eröffnet

Berlin (10. September 2016) – Während der Eröffnungsveranstaltung wurden auch die höchsten Ehrungen der DGfN verliehen: Mit der Franz-Volhard-Medaille wurde Prof. Dr. med. Josef M. Pfeilschifter, Frankfurt a.M., geehrt. Den Franz-Volhard-Preis zur Förderung herausragender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nierenforschung erhielten Prof. Dr. Jochen Reiser, Chicago/USA, und Prof. Dr. Bernard Schermer, Köln.

JINARC® (Tolvaptan):1 Jahr klinische Erfahrung mit der ersten zielgerichteten Therapie der ADPKD

Frankfurt am Main (13. Juli 2016) – Seit einem Jahr steht in Europa der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist JINARC® (Tolvaptan) für die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) zur Verfügung. Aus diesem Anlass berichteten Experten auf der von Otsuka veranstalteten JINARC®-Jubiläumspressekonferenz über ihre Erfahrungen mit der ersten in Europa zugelassenen Behandlungsmöglichkeit der ADPKD, mit der die
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Patientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Michael Schmidt: “Mit der Bauchfelldialyse bin ich weiter mobil”

Berlin (10. Juni 2016) – Michael Schmidt (39) hat Niereninsuffizienz und ist seit drei Jahren auf die Dialyse angewiesen – wie 80.000 Menschen in Deutschland. Sein Leben hat sich seitdem verändert, dennoch fühlt er sich frei. Denn dank moderner Medizintechnologie kann er die Bauchfelldialyse selbstständig durchführen und so mobil bleiben. Als Protagonist der BVMed-Kampagne "Körperstolz"
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ERA-EDTA 2016: Neue Studienergebnisse und Erfahrungen aus dem Praxisalltag bei der ADPKD-Therapie mit Tolvaptan

Wien (23. Mai 2016) – Bis zu 10 % aller Patienten mit terminalem Nierenversagen leiden unter der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) – der häufigsten potenziell lebensbedrohenden renalen Erbkrankheit.1,2 Auf einem von Otsuka Pharmaceutical Europe veranstalteten Satellitensymposium anlässlich des 53. Kongresses der European Renal Association / European Dialysis and Transplant Association (ERA-EDTA) diskutierten Experten die erstmals
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Sitagliptin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes: Wirksame Blutzuckerkontrolle auch bei Niereninsuffizienz

Berlin (4. Mai 2016) – Mit Sitagliptin (Xelevia®) bietet die Berlin-Chemie AG eine leistungsstarke Therapieoption für geeignete Patienten mit Typ-2-Diabetes und eingeschränkter Nierenfunktion. Das orale inkretinbasierte Antidiabetikum Sitagliptinverfügt über ein bewährtes klinisches Profil, das auf der Anwendung bei vielen Patienten seit seiner Markteinführung vor über 7 Jahren basiert.Sitagliptin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes: Wirksame Blutzuckerkontrolle auch
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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie: Bei den Hilfsbedürftigsten und Schwächsten soll erneut gespart werden

Heidelberg (21. April 2016) – Teilstationäre Dialyse vor dem Aus: Die Lage ist für multimorbide Dialysepatienten und für nephrologische Kliniken in Nordrhein-Westfalen prekär. Die AOK Rheinland/Hamburg sowie die Knappschaft-Krankenkasse weigern sich, die teilstationäre Dialyse adäquat zu vergüten, letztere fordert nun sogar Teile der Vergütung der letzten fünf Jahre zurück. „Nephrologische Abteilungen sollen systematisch ausgeblutet werden,
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DGfN fordert Dialyseregister

Stellungnahme zum Beitrag „Nach Transplantationsskandal neue Systemlücke aufgetaucht“ in der Sendung "Fakt", die am 12. April 2016 in der ARD ausgestrahlt wurde Heidelberg (15. April 2016) – Am 12.04. berichtete die ARD TV-Sendung „Fakt“ über eine „Lücke im Gesundheitssystem“ [1]. Im Begleittext zur Sendung auf der Website des mdr ist nachzulesen: „ Zwei in Nordrhein-Westfalen
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Nierenersatztherapie: AQUA-Institut zeigt Wege zur besseren Qualitätssicherung auf

  Göttingen (18. März 2016) – Das AQUA-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren, mit dem die Nierenersatztherapie bei Patienten mit chronischem Nierenversagen deutlich verbessert werden könnte. Der entsprechende Bericht wurde im Internet veröffentlicht.

G-BA: Qualität von Dialyse-Behandlungen

  Berlin (22. Januar 2016) – Zur Qualität der Dialysebehandlungen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einen zusammenfassenden Bericht über das Jahr 2014 veröffentlicht. Dieser enthält die Daten von 713 Dialyse-Einrichtungen mit 83.664 Patientinnen und Patienten. „Zusammengefasst zeigt der Bericht weitgehende Stabilität der Ergebnisse. Es gibt aber Hinweise darauf, dass hinsichtlich der Dokumentationsqualität Verbesserungspotential besteht“, sagte
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Nierenschwäche tritt seltener auf: Belatacept nach Nierentransplantation: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

  Köln (15. Oktober 2015) – Seit Juni 2011 ist Belatacept (Handelsname Nulojix) zugelassen für Erwachsene nach einer Nierentransplantation. Zusammen mit anderen Medikamenten soll es einer Abstoßungsreaktion des Körpers auf das Spenderorgan vorbeugen. Nach einer ersten frühen Nutzenbewertung im April 2012 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun erneut überprüft, ob
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Klinisches Management der CKD-MBD: Phosphatkontrolle wichtig

  Frankfurt am Main (25. September 2015) –  Die Zusammenhänge zwischen Gefäßverkalkung, verminderter Knochendichte und erhöhtem Frakturrisiko waren Thema einer innovativen Fortbildungsveranstaltung der Firma Shire. Per Webcast konnten sich Mediziner aus ganz Europa interaktiv an dem Wissensaustausch zum klinischen Management der CKD-MBD beteiligen. In Frankfurt leitete Prof. Jens Lutz, Nephrologe von der Universität Mainz, die
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Autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD): JINARC® (Tolvaptan) mindert den Nierenfunktionsverlust bei ADPKD und reduziert das renale Zystenwachstum

Berlin (14. September 2015) – Die Herausforderung beim Management der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) ist groß: für die behandelnden Ärzte wie für die betroffenen Patienten. Bisher konnte ADPKD nur symptomatisch behandelt werden. Seit Mai 2015 ist mit Tolvaptan (JINARC®) das erste krankheitsmodifizierende Medikament der ADPKD in Europa zugelassen. Der selektive Vasopressin-2-Rezeptor-Antagonist mindert den jährlichen Nierenfunktionsverlust
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Kidney Health Initiative (KHI): Höhere renale Medikamentensicherheit im Fokus

  Berlin (14. September 2015) – Viele Therapien haben renale Nebenwirkungen. Diese wurden bislang noch nicht systematisch erforscht und aufgearbeitet, eine Aufgabe, der sich die “Kidney Health Initiative” (KHI) nun stellt. Mehr als 70 Organisationen haben sich bereits in dieser Initiative zusammengeschlossen.

Erste zielgerichtete Therapie gegen Zystennieren: Meilenstein, aber die Forschung muss weitergehen

  Berlin (14. September 2015) – Seit August ist der V2-Rezeptor-Antagonist Tolvaptan, die erste zielgerichtete Therapie gegen Zystennieren, bei Erwachsenen verordnungsfähig. Laut DGFN eignet sich die Substanz aber nur für ausgewählte Patienten, die umfassend beraten und in einem Zentrum mit Erfahrung in der ADPKD mitbetreut wurden. „Tolvaptan wirkt progressionshemmend, aber ist nicht für alle Patienten
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Gemeinsame Stellungnahme: Chronische Dialyse im Krankenhaus sichert die Versorgung!

  Berlin (11. August 2015) – Die Versorgung der 80.000 Dialysepatienten in Deutschland erfolgt fast ausschließlich im ambulanten und nur zu einem geringen Teil im stationären Sektor. Das Spektrum der Dialyse im Krankenhaus reicht von der Akut-und Notfall-Dialyse sowie der Behandlung von Patienten mit akutem Nierenversagen auf Intensivstationen über die Dialyse bei chronischen Dialysepatienten mit
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Jinarc® (Tolvaptan) – erstes in Europa zugelassenes Medikament bei autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD)

Frankfurt am Main (16. Juni 2015) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist eine stark lebensbeeinträchtigende, chronische und fortschreitende Erbkrankheit der Nieren, die in ein Nierenversagen mündet. Die Lebensqualität der Betroffenen wird mit dem Fortschreiten der Erkrankung immer weiter eingeschränkt, insbesondere die Aussicht auf eine Dialysepflicht ist für viele Patienten sehr belastend. Bisher konnte die
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JINARC® von Otsuka als erstes Medikament in Europa für die Behandlung von Erwachsenen mit APDKD, einer chronischen genetischen Nierenerkrankung, zugelassen

JINARC® (Tolvaptan) ist das erste in Europa zugelassene Medikament für Patienten mit autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD), das zielgerichtet der pathophysiologischen Ursachen der Erkrankung entgegen wirkt. ADPKD ist eine chronische, progressive Erbkrankheit, die Zystenbildung und -wachstum in den Nieren verursacht. Das führt zu einer Vergrößerung der Nieren und entsprechenden Komplikationen, darunter chronische und akute Schmerzen, Bluthochdruck
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Weltnierentag 2015: ADPKD – eine vernachlässigte Erkrankung mit dringendem Bedarf an zielgerichteter Therapie

  Frankfurt am Main (12. März 2015) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist mit ca. 10 Millionen nachgewiesenen Betroffenen eine der häufigsten Erbkrankheiten weltweit.1 Die ADPKD ist eine chronische, progressive Krankheit, bei der es zur Zystenbildung in den Nieren und anderen Organen kommt und die in einem Nieren-versagen mündet.2 Bisher kann ADPKD nur symptomatisch
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Weltnierentag am 12. März 2015: Geben Sie Acht auf Ihre Nieren

  Berlin (12. März 2015) – Heute ist Weltnierentag: Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren – Dialyse oder Transplantation – angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden treffen, besonders gefährdet sind aber Raucher, Diabetiker, Menschen mit Bluthochdruck
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Chronische Nierenschwäche: Zusatznutzen von Sucroferric Oxyhydroxid ist nicht belegt

  Keine geeigneten Daten vorgelegt Arzneimittel in Studien nicht zulassungskonform dosiert   Köln (2. Januar 2015) – Sucroferric Oxyhydroxid (Handelsname Velphoro) ist seit August 2014 für Erwachsene mit chronischer Nierenschwäche zugelassen, die eine Hämodialyse oder Peritonealdialyse erhalten. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob der Wirkstoff den
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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie: Regeneration erkrankter Nieren: Systematischer Überblick über die Forschung zur Regeneration

  Prof. Dr. Christian Hugo, Dresden, Tagungspräsident   Berlin (8. September 2014) – Was die Nephrologie seit Jahren beschäftigt, ist die Entwicklung und Optimierung von Nierenersatzverfahren. In den vergangenen 50 Jahren konnten dabei große Fortschritte erzielt werden, die Dialyse ermöglicht derzeit knapp 80.000 Menschen in Deutschland ein Überleben trotz terminalem Nierenversagen, einer vor der Ära
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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie: Was nun? Postmortale Spenderorgane dramatisch rückläufig, Lebendspende in der Kritik

  Prof. Dr. Jürgen Floege, Aachen, DGfN-Präsident   Berlin (8. September 2014) – Laut Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) warten derzeit rund 8.000 Dialysepatienten in Deutschland auf eine Nierentransplantation. Im Jahr 2013 wurden 2.272 Patientinnen und Patienten transplantiert. Bei 725 Transplantationen handelte es sich dabei um eine Lebendspende, bei der ein naher Verwandter dem
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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie: Das „Überlebensparadox“ bei Dialysepatienten: Kann eine hochtechnisierte Dialyse alle Probleme lösen?

  Prof. Dr. Jan Galle, Lüdenscheid, Pressesprecher der DGfN   Berlin (8. September 2014) – In Deutschland werden etwa 80.000 schwer Nierenkranke dauerhaft mit Dialyseverfahren behandelt. Das durchschnittliche Überleben an der Dialyse ist aber gering. Das 5-Jahres-Überleben von Patienten, die neu an die Dialyse kommen, liegt bei den über 65-Jährigen bei 39,3%, bei den über
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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie: Erste repräsentative Erhebung zur Häufigkeit von Nierenschäden in Deutschland

  Prof. Dr. Matthias Girndt, Halle/Saale, Tagungspräsident   Berlin (8. September 2014) – In Deutschland werden etwa 80.000 schwer Nierenkranke dauerhaft mit Dialyseverfahren behandelt. Hinzu kommen etwa 23.000 Patienten mit einem funktionierenden Nierentransplantat. Das versorgungspolitische Problem der chronischen Nierenkrankheit ist jedoch weitaus größer als diese Zahlen vermuten lassen. Chronische Nierenkrankheit umfasst nicht nur die Endstadien
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6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)

  Berlin (6. September 2014) – Verleihung der Franz-Volhard-Medaille, der höchsten Auszeichung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, an Prof. Dr. Michael J. Mihatsch (Basel/CH) und Prof. Dr. Udo Helmchen (Hamburg). Verleihung des Franz-Volhard-Preises, der besondere Leistungen auf dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckerkrankungen auszeichnet, an Prof. Dr. Ulf Panzer (Hamburg) und Prof. Dr. Mario Schiffer
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Zusatznutzen von Colestilan ist nicht belegt

    Köln (1. Juli 2013) – Colestilan (BindRen®) ist seit Januar 2013 zugelassen zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit chronischem Nierenversagen, die eine Hämodialyse oder Peritonealdialyse erhalten. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der bisherigen Standardtherapie
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ARD „Report München“: „Dialysepatienten in Not – wie bei Schwerkranken jetzt gespart werden soll“

  Weimar (31. Mai 2013) – „Dialysepatienten in Not – wie bei Schwerkranken jetzt gespart werden soll“ – so lautete der Titel eines Berichts in der ARD-Sendung „Report München“ am Dienstagabend. Die TV-Reporter stellten darin die negativen Auswirkungen der von KBV und GKV-SV beschlossenen, massiven Kürzung der Dialysesachkostenpauschale dar. Denn eines liegt auf der Hand:
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Massive Kürzung der Dialyse-Behandlungspauschale: Ein unsachgemäßer Beschluss, der zu Lasten der Patienten geht

  Dr. Michael Daschner, Saarbrücken, Vorstandsvorsitzender des Verbands Deutsche Nierenzentren (DN) e.V.   Wiesbaden (8. April 2013) – Die Versorgung von Dialysepatienten in Deutschland erfolgt flächendeckend auf hohem Niveau. Mit dem Beschluss der KBV und des GKV-Spitzenverbandes, die Pauschale für Sach- und Dienstleistungen der Dialysebehandlung in einem zweistufigen Verfahren drastisch abzusenken, wird diese hohe Versorgungsqualität
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Qualität zahlt sich aus: Dialysepatienten in Deutschland haben eine gute Prognose

  Prof. Dr. Reinhard Brunkhorst, Präsident der DGfN   Wiesbaden (8. April 2013) – Seit 2007 gibt es die „Qualitätssicherungsrichtlinie Dialyse“ (QSD-RL), im Rahmen derer jede einzelne Dialysebehandlung evaluiert wird. Wie in keiner anderen medizinischen Disziplin unterliegt die Arbeit der Nephrologen somit einer ständigen Qualitäts- und Erfolgskontrolle, unsere ärztliche Tätigkeit wird also genau überwacht, bei
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Mehr Pflegeaufwand, weniger Mittel: Der nephrologische Pflegeberuf in der „Kostenfalle“

  Kerstin Gerpheide   Wiesbaden (8. April 2013) – Die Reduzierung der Wochenpauschale trifft das Pflegepersonal in den Dialyseeinrichtungen zum zweiten Mal unmittelbar. Schon die Einführung der Wochenpauschale 2002 führte zu personellen Veränderungen bei der direkten Versorgung von Dialysepatienten. Waren früher überwiegend 2 jährig weitergebildete nephrologische Fachpflegekräfte² und examinierte Pflegekräfte für die pflegerische Versorgung und
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Rote-Hand-Brief zu Mimpara® (Cinacalcet): schwere Hypokalzämie mit tödlichem Verlauf in einer klinischen Studie bei Kindern und Jugendlichen

  Berlin (25. März 2013) – Mimpara® (Cinacalcet) ist zur Behandlung des sekundären Hyperparathyreoidismus bei dialysepflichtigen Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz zugelassen. Es ist ebenfalls indiziert zur Verminderung von Hyperkalzämie bei Patienten mit Nebenschilddrüsenkarzinom oder bei Patienten mit primärem Hyperparathyreoidismus, bei denen eine Parathyreoidektomie aufgrund der Serumkalziumspiegel angezeigt wäre, jedoch klinisch nicht angebracht oder kontraindiziert ist.
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MEDICAL NEWS

Perinatal patients, nurses explain how hospital pandemic policies failed them
Johns Hopkins Medicine expert creates comprehensive guide to new diabetes…
An amyloid link between Parkinson’s disease and melanoma
Ultrasensitive, rapid diagnostic detects Ebola earlier than gold standard test
Paranoia therapy app SlowMo helps people ‘slow down’ and manage…

SCHMERZ PAINCARE

Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern
Wenn Schmerzen nach einer OP chronisch werden
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2021 – ONLINE: Schmerzmediziner, Politiker und…
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2021 – ONLINE: COVID-19-Pandemie belastet Schmerzpatienten…

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ meldet…
Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes gehören nicht zur Risikogruppe und…
Neue Studie will Entstehung von Typ-1-Diabetes bei Kindern verhindern
Toujeo®: Ein Beitrag zu mehr Sicherheit für Menschen mit Typ-1-Diabetes
Diabeloops Ziel: Baldige Marktpräsenz mit ​individuellen Lösungen zum Diabetes-Management für​ verschiedene…

ERNÄHRUNG

DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…

ONKOLOGIE

Leberkrebs: Bei welchen Patienten wirkt die Immuntherapie?
Konferenzbericht vom virtuellen Münchener Fachpresse-Workshop Supportive Therapie in der Onkologie
Wie neuartige Erreger die Entstehung von Darmkrebs verursachen können
Onkologische Pflegekräfte entwickeln Hörspiel für Kinder: Abenteuer mit Alfons
Krebsüberleben hängt von der Adresse ab

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Salzkonsum reguliert Autoimmunerkrankung
Erste tierexperimentelle Daten zur mRNA-Impfung gegen Multiple Sklerose
Multiple Sklerose: Immuntherapie erhöht nicht das Risiko für schweren COVID-19-Verlauf
Empfehlung zur Corona-Impfung bei Multipler Sklerose (MS)
Fallstudie: Beeinflusst SARS-CoV-2 Infektion die Multiple Sklerose?

PARKINSON

Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung
Neuer Bewegungsratgeber unterstützt Menschen mit M. Parkinson durch Yoga
Covid-19-Prävention: besondere Vorsicht bei Patienten mit der Parkinson-Krankheit
Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…