Innovative Gentests für Kinder mit Entwicklungsstörungen und Epilepsie

Kiel (10. Juli 2018) – Eine aktuelle Studie mit wesentlicher Beteiligung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zeigt, welche Genveränderungen Entwicklungsstörungen und Epilepsie bedingen. Die Ergebnisse können heute übliche Gentests deutlich verbessern. Zudem zeigt das internationale Forschungsteam, dem die Kieler Arbeitsgruppe für Epilepsiegenetik an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin II (Direktor: Professor Ulrich Stephani) des
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Valentinssymposium Fycompa® (Perampanel): Aktuelle klinische Daten und Erfahrungen aus der Praxis

Berlin/Frankfurt am Main (16. Februar 2018) – Bis zu 30% aller Epilepsiepatienten sprechen nicht ausreichend auf bisher übliche zur Verfügung stehende Medikamente an und sind nicht anfallsfrei.1 Anlässlich des traditionsreichen Valentinssymposiums®, das in diesem Jahr zum 11. Mal stattfindet, gaben führende Experten einen Einblick in klinische Forschungsergebnisse und persönliche Erfahrungen bei Epilepsiepatienten mit derartigen Therapieherausforderungen.
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Eisai: Epilepsie: Innovative Epilepsietherapie im Spannungsfeld zwischen Studien, Leitlinien und Gesundheitspolitik

Frankfurt am Main (22. September 2017) – Vor fünf Jahren erhielt das Antiepileptikum Fycompa® mit dem Wirkstoff Perampanel die Zulassung der Europäischen Kommission als Zusatztherapie zur Behandlung von fokalen Anfällen mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Epilepsiepatienten ab 12 Jahren. Im Juni 2015 folgte die Zulassungserweiterung für die Zusatztherapie primär generalisierter tonisch-klonischer Anfälle bei Epilepsiepatienten
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89. DGN-Kongress: Eslicarbazepinacetat (ESL): Neue EU-Vergleichsstudie zeigt Nicht-Unterlegenheit von ESL vs. CBZ-CR in Monotherapie bei Patienten mit neu diagnostizierter fokaler Epilepsie*

Mannheim/Frankfurt a. Main (23. September 2016) – Epilepsien gehören zu den häufigsten chronischen neurologischen Erkrankungen. Die Prävalenz wird mit 0,7-0,8% in der Allgemeinbevölkerung angegeben.1 Dabei treten fokale epileptische Anfälle beim Erwachsenen am häufigsten auf: Diese entstehen in definierten Hirnregionen und können sekundär generalisierte tonisch-klonische Anfälle nach sich ziehen.2 Die Mehrheit der Epilepsiepatienten ist auf eine
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Brivaracetam bei Epilepsie: Zusatznutzen nach wie vor nicht belegt

Neuer indirekt er Vergleich methodisch besser Weiterhin kein Nachweis eines Zusatznutzens gegenüber Lacosamid Köln (4. August 2016) – Brivaracetam (Handelsname Briviact) ist seit Januar 2016 als Zusatztherapie für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene mit epileptischen Krampfanfällen zugelassen. Bereits im Mai hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) den Wirkstoff in einer
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IQWiG: Brivaracetam bei Epilepsie: Zusatznutzen nicht belegt

Keine direkt vergleichende Studie Indirekte Vergleiche nicht verwertbar Köln (18. Mai 2016) – Brivaracetam (Handelsname Briviact) ist seit Januar 2016 als Zusatztherapie für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene mit epileptischen Krampfanfällen zugelassen. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob dieser Wirkstoff den Patientinnen und
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Projekt „EPItect“ : Minisensor soll bei epileptischen Anfällen warnen

Bonn (6. April 2016) – Für Epilepsie-Patienten und behandelnde Ärzte ist es bislang eine Herausforderung, ohne stationäre Aufzeichnungsgeräte die Häufigkeit und Schwere von epileptischen Anfällen richtig einzuschätzen. Ein Konsortium, das von Epileptologen des Universitätsklinikums Bonn koordiniert wird, entwickelt nun ein mobiles Sensorsystem, das Anfälle erkennt. Über einen Warnruf sollen dann Angehörige oder behandelnde Ärzte zur
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Neu für die antikonvulsive Kombinationstherapie: Brivaracetam: Innovative Therapieoption für Epilepsie-Patienten mit unkontrollierten Anfällen

  Berlin (19. Januar 2016) – UCB hat am 19.01.2016 bekannt gegeben, dass die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) die Marktzulassung für Brivaracetam (Briviact®) zur Zusatzbehandlung fokaler Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren mit Epilepsie erteilte. In umfassenden Zulassungsstudien konnte eine verlässliche Anfallskontrolle oder Anfallsfreiheit bei guter Verträglichkeit erzielt werden
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Epilepsie: Wenn der Türsteher in Nervenzellen zu viel durchlässt

  Bonn (19. November 2015) – Bei einer Epilepsie geraten die Nervenzellen aus ihrem gewohnten Takt. Daran sind auch Ionenkanäle beteiligt, die die Erregbarkeit von Nervenzellen entscheidend bestimmen. Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun einen neuen Mechanismus für die Beeinflussung von Ionenkanälen entdeckt, der möglicherweise für den Ausbruch des Krampfleidens mitverantwortlich ist:
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Epilepsie: Ausgefeilte Datenanalyse ersetzt riskante Hirn-Stimulation

  Freiburg (17. November 2015) – Bei Epilepsie weist das Gehirn eine erhöhte Erregung auf. Diese Grunderregung des Gehirns ohne vorherige Stimulation zu messen, ist jetzt erstmals einem Forscherteam unter Beteiligung des Universitätsklinikums Freiburg gelungen. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Proceedings of the National Society (PNAS) präsentieren sie die neue mathematische Analyse für EEG-Messungen
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DGN-Kongress 2015: Neue Daten zu Wirksamkeit und Verträglichkeit von Zebinix® (Eslicarbazepinacetat) im deutschen Praxisalltag

  Düsseldorf (24. September 2015) – Mit einer Prävalenz von 0,7-0,8 % gehören Epilepsien zu den sehr häufigen neurologischen Erkrankungen, wobei etwa ein Drittel der Fälle erstmals im Kindesalter und ein weiteres Drittel mit wachsender Wahrscheinlichkeit im höheren Lebensalter – jenseits des 60. Lebensjahres – auftreten.1 Am häufigsten sind lokalisationsbezogene, d.h. fokale (auch: partielle) Anfälle
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Epilepsie bei Kindern: Erzieher und Lehrer durch Informationen stärken

  Leipzig (14. Juli 2015) – Epilepsie ist für Kinder und ihre Eltern eine belastende Erkrankung. Bei einem Drittel der Epilepsiepatienten treten trotz der Verwendung von Arzneimitteln Anfälle auf. Häufig sind Notfallmedikamente erforderlich, um die Anfälle zu beenden. Wichtig ist, dass diese zügig angewendet werden. Da die Kinder tagsüber im Kindergarten oder in der Schule
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G-BA-Vorgaben zur Nutzenbewertung sehen individuellen Zusatznutzen nicht vor: Deutsche Patienten mit pharmakoresistenter Epilepsie erneut benachteiligt

  Frankfurt am Main (19. Februar 2015) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 6. November 2014 seinen Beschluss bekanntgegeben, für Perampanel (Fycompa®) erneut keinen Zusatznutzen im Vergleich zu den vom G-BA definierten konventionellen Antiepileptika anzuerkennen.1 Zur Begründung führt der G-BA an, dass „ die vom G-BA bestimmte zweckmäßige Vergleichstherapie nicht umgesetzt“ und daher „für
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Erneut fehlender Nutzenbeleg für Epilepsie-Wirkstoff Perampanel: G-BA weist Vorwürfe des Herstellers zurück

  Berlin (11. November 2014) – Zur Kritik des Pharmaunternehmens Eisai an dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dem Arzneimittel Fycompa® mit dem Wirkstoff Perampanel auch im Rahmen einer erneuten Nutzenbewertung keinen Zusatznutzen zuzusprechen, erklärte der unparteiische Vorsitzende des G-BA, Josef Hecken, heute in Berlin:

Klinische Neurophysiologen fordern verbindliche Qualitätssicherung: Häufige Epilepsie-Fehldiagnosen verhindern

  Darmstadt (29. Oktober 2014) – In einer Stellungnahme von Juli 2013 schätzte die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN), dass bei bis zu 25 Prozent der Patienten mit Krampfanfällen oder Bewusstseinsstörungen fälschlicherweise Epilepsie diagnostiziert wird. Der Grund dafür sei in der Regel eine falsche Interpretation der Hirnströme. Ein aktueller Beitrag in
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Epilepsie-Varianten – Gemeinsame genetische Risikofaktoren bei häufigen Epilepsiesyndromen entdeckt

  Berlin (19. September 2014) – Epilepsien sind eine klinisch heterogene Gruppe neurologischer Erkrankungen. Trotz starker Evidenz für die Vererbbarkeit der Erkrankung erbrachte die Suche nach gemeinsamen genetischen Risikofaktoren, die allen Epilepsien zugrunde liegen, bislang keine klaren Ergebnisse. Eine in Lancet Neurology erschienene Arbeit eines kürzlich formierten weltweiten Konsortiums (International League Against Epilepsy Consortium on
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Dossier liefert keine relevanten Daten: Perampanel bei Epilepsie: Weiterhin keine Belege für Zusatznutzen

  Köln (15. August 2014) – Der Wirkstoff Perampanel (Handelsname Fycompa) ist seit Juli 2012 zugelassen als Zusatztherapie für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren mit epileptischen Krampfanfällen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat erneut bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob Perampanel gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen
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Bei fokalen Epilepsien frühzeitig kombinieren: Lacosamid – etablierter Partner für die Add-on-Therapie

  Bonn (15. Mai 2014) – Zur Therapie fokaler Epilepsien stehen unterschiedliche Antiepileptika bereit – dennoch wird ein erheblicher Anteil der Patienten unter einer antikonvulsiven Monotherapie nicht anfallsfrei. Im Rahmen eines Pressegesprächs der UCB Pharma GmbH stellten erfahrene Epileptologen den Status quo in der Behandlung fokaler Epilepsien dar und beleuchteten effektive Strategien zur Therapieoptimierung. So
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Medikamente gegen Epilepsie können Entzündungen fördern

  Bochum (19. Dezember 2013) – Mediziner der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben untersucht, ob etablierte Medikamente gegen Epilepsie entzündungshemmend oder -fördernd wirken – ein Effekt, auf den die Arzneistoffe klassischerweise nicht getestet werden. Eine Substanz verstärkte Entzündungen, während eine andere sie hemmte. Da entzündliche Reaktionen des Gehirns der Grund für Epilepsien sein können, sei es
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Vorbericht zu PET und PET/CT bei Epilepsie veröffentlicht

  Köln (7. Oktober 2013) – Welchen Stellenwert die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) allein oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) haben kann, um epileptogene Zonen im Gehirn vor einer möglichen Operation zu lokalisieren, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 7. Oktober
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MEDICAL NEWS

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SCHMERZ PAINCARE

Krankenhäuser und Praxen müssen sich bei der Schmerztherapie nach Operationen…
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Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
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DIABETES

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ERNÄHRUNG

Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…
Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks: neue Daten zum Ernährungsverhalten in Deutschland
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Baxter: Parenterale Ernährung von Patienten mit hohem Aminosäurenbedarf

ONKOLOGIE

Bestmögliche Versorgungssicherheit bei der Krebstherapie mit CAR-T-Zellen
Darolutamid bei Prostatakarzinom: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen
Multiples Myelom: Wissenschaftler überprüfen den Stellenwert der Blutstammzelltransplantation
Neues zur onkologischen Supportiv- und Misteltherapie und aktuelle Kongress-Highlights zum…
Finanzierung der ambulanten Krebsberatung weiterhin nicht gesichert

MULTIPLE SKLEROSE

Geschützt: Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei…
Neurofilamente als Diagnose- und Prognosemarker für Multiple Sklerose
Bedeutung der Langzeittherapie bei Multipler Sklerose – mehr Sicherheit und…
Bristol Myers Squibb erhält Zulassung der Europäischen Kommission für Ozanimod…
Einige MS-Medikamente könnten vor SARS-CoV-2/COVID-19 schützen

PARKINSON

Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Putzfimmel im Gehirn
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung
Gegen das Zittern: Parkinson- und essentiellen Tremor mit Ultraschall behandeln…