Veröffentlichung der Konsultationsfassung

Neue S3-Prostatakarzinom-Leitlinie online

 

Düsseldorf (7. Juli 2009) – Sie wird von Medizinern, Patientenvertretern und Fachmedien gleichermaßen interessiert erwartet: Die neue interdisziplinäre S3-Leitlinie zum Prostatakarzinom. Seit heute ist die Konsultationsfassung auf den Internetseiten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) und der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) einzusehen. Bis zum 2. August 2009 haben Interessierte dort die Möglichkeit, die Leitlinie zu lesen und zu kommentieren. Stellungnahmen und Änderungsvorschläge werden berücksichtigt, sofern sie begründet und mit Literatur hinterlegt sind.

 

Die "Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms" entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. in Kooperation mit dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin und wurde von der Deutschen Krebshilfe e.V. gefördert. Das Projekt startete Ende 2005 und basiert auf Mitwirkung folgender beteiligter Organisationen: dem Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU), der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO), der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), dem Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST), der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN), der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG), dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) sowie der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG).


Die Leitlinie enthält Statements und Empfehlungen zu den Bereichen Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Begleitung des lokal begrenzten, des lokal fortgeschrittenen, des rezidivierten und des metastasierten Prostatakarzinoms sowie zu Rehabilitation und Nachsorge.

Die heutige Veröffentlichung der Konsultationsfassung erlaubt medizinischen Fachgesellschaften aller Disziplinen, Krankenkassen, Patientenorganisationen und anderen Handlungsträgern im Gesundheitswesen Einsicht und die Möglichkeit zur Stellungnahme. Die Kommentare werden von dem ÄZQ gesammelt, der Steuergruppe des Projekts zur Würdigung vorgelegt und finden gegebenenfalls noch Eingang in die Leitlinie. "Mit diesem Vorgehen stellen wir die neue Leitlinie auf die breitest mögliche Basis und sichern damit eine optimale Akzeptanz der Behandlungsempfehlung", sagt DGU-Präsident Professor Dr. med. Dr. h. c. Manfred Wirth.

In ihrer endgültigen Form wird die neue S3-Prostatakarzinom-Leitlinie auf dem 61. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. in Dresden vorgestellt.  

 

Konsultationsfassung


http://www.aezq.de/aezq/publikationen/azq-projekte
http://www.urologenportal.de
 


 

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) vom 07.07.2009 (tB).

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