AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen

176 Frühchen-Kliniken im Vergleich

 

Göttingen (2. März 2015) – Auf der Internetseite www.perinatalzentren.org können ab sofort qualitätsrelevante Informationen zu bundesweit 176 Kliniken abgerufen werden, die Frühchen mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500g behandeln. Die Internetseite wurde erstmals Ende Februar 2014 im Internet freigeschaltet. Die abrufbaren Informationen gingen auf die freiwillige Teilnahme von zunächst 90 Kliniken zurück. „Dass jetzt doppelt so viele Perinatalzentren ihre Daten bereit stellen, spricht zum einen für den Erfolg der Seite und zum anderen dafür, dass die Krankenhäuser bereit sind, ein hohes Maß an Transparenz an den Tag zu legen“, sagt Prof. Joachim Szecsenyi, Geschäftsführer des AQUA-Instituts.


Der Einstieg auf der Seite erfolgt über eine Umkreissuche. Danach können die angezeigten Krankenhäuser nach verschiedenen Kriterien sortiert werden, wie z.B. der Fallzahl pro Klinik, das Überleben der Frühgeborenen insgesamt sowie dem Überleben der Frühgeborenen ohne schwere Erkrankungen. „Werdende Eltern und zuweisende Ärzte bekommen mit dieser Seite eine echte Entscheidungshilfe an die Hand“, ergänzt Szecsenyi.

 

In Deutschland werden pro Jahr etwa 9000 Kinder zu früh geboren, deren Geburtsgewicht unter 1500g liegt. Diese Kinder bedürfen einer intensiven medizinischen Versorgung in einem spezialisierten Krankenhaus, einem sog. Perinatalzentrum. In der Regel kündigen sich Frühgeburten an, so dass den Eltern Zeit bleibt, ein für sich passendes Krankenhaus auszuwählen. Die Internetseite wurde vom AQUA-Institut im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses erstellt. Sie ist werbefrei und verfolgt keine kommerziellen Interessen.

 

 

Kontakt

 

 


Quelle: AQUA – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen, 02.03.2015 (tB).

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung