Neue Verhütungslösungen für die Frau ab 30

Sehr hohe Zufriedenheit bei Anwenderinnen von Mirena®

 

Leverkusen (2. Juni 2008) – „Angesichts des guten Wirksamkeits- und Sicherheitsprofils reversibler Langzeitkontrazeptiva bieten Gynäkologen europaweit diese Verhütungs­methoden noch relativ selten an.“ Zu diesem Schluss kam Dr. Pirjo Inki, Gynäkologin, Global Medical Affairs Women’s Healthcare der Bayer Schering Pharma AG bei einem Lunch-Symposium des Unternehmens im Rahmen des 10. Kongresses der European Society of Contraception in Prag: „Eine pan-europäische Befragung hat gezeigt, dass Frauenärzte die entscheidende Quelle für Informationen zu Verhütungsfragen sind. Diese Rolle sollten wir als Gynäkologen alle ausfüllen!“ Gerade für Frauen über 30 ändern sich häufig die Lebensumstände. Deshalb ist es gerade dann an der Zeit, die derzeitige Verhütungsmethode zu hinterfragen. Häufig ziehen insbesondere diese Frauen deutliche Vorteile aus der einfachen und bequemen Anwendung langwirksamer Methoden. Die höchsten Zufriedenheitsraten unter den über 12.000 Befragten der vorgestellten Umfrage erzielte das Levonorgestrelhaltige Intrauterinsystem Mirena®. 79 Prozent aller Anwenderinnen im internationalen Vergleich zeigten sich „sehr zufrieden“ mit der Hormonspirale, weitere 15 Prozent „recht zufrieden“. In der deutschen Stichprobe (n=1.003) waren es insgesamt sogar 96 Prozent (86 Prozent „sehr zufrieden“ bzw. 10 Prozent „recht zufrieden“).

 

Die familiären und beruflichen Veränderungen in der Zeit um das 30. Lebensjahr gehen für viele Frauen mit neuen Bedürfnissen und Ansprüchen einher. Deshalb ist es für viele an der Zeit, auch die Verhütungsmethode zu hinterfragen. Aus praktischen wie medizinischen Erwägungen, so Inki, sind für viele von ihnen Langzeitkontrazeptiva die passende Lösung. So gaben 9,7 Prozent aller Befragten an, aktuell mit Mirena®, einer Kupferspirale, Dreimonatsspritze oder dem Hormonimplantat zu verhüten. Diese Frauen waren tendenziell etwas älter als die Anwenderinnen von Pillenpräparaten, waren häufiger verheiratet oder lebten in fester Partnerschaft, hatten häufiger bereits zwei oder mehr Kinder und keinen weiteren Kinderwunsch. Der wichtigste Grund, sich für eine Langzeitkontrazeption zu entscheiden, lag in dem Wunsch, nicht mehr ständig an das Thema Verhütung denken zu müssen. Anwenderinnen von Mirena® hoben zudem den positiven Effekt auf Blutungsprobleme als „extrem wichtig“ für ihre Entscheidung hervor. Der Preis war interessanterweise hingegen kein relevantes Differenzierungsmerkmal. „Das NICE (National Institute for Clinical Excellence, UK) hat in seinen Leitlinien zur Langzeitkontrazeption bereits 2005 angemerkt, dass alle diese Methoden schon nach einem Jahr kosteneffektiver als Pillen sind“, betonte Inki.

 

 

Sicher, einfach, reversibel

 

Die medizinischen Vorteile von Mirena® hob Oskari Heikinheimo vom Women’s Health Research Programm der Universität Helsinki in seinem Vortrag hervor: „Neben der hohen Verhütungssicherheit kann die Hormonspirale einen positiven Effekt auf eine idiopathische Hypermennorrhoe und menstruelle Schmerzen haben.“ Bei bis zu 20 Prozent der Anwenderinnen bliebe die Monatsblutung sogar ganz aus. Dabei schätzen sowohl Frauen nach der Entbindung, als auch Frauen kurz vor der Menopause die Vorteile von Mirena®. Aber auch “pillenmüde“ Frauen profitieren von einer neuen Verhütungsmethode. Für viele Frauen sei die Hormonspirale außerdem eine hervorragende Alternative zur Sterilisation: Vergleichbar sicher, jedoch weniger invasiv und rasch reversibel. „In meiner finnischen Heimat hat sich die Anzahl von Hysterektomien seit der Einführung der Hormonspirale fast halbiert“, so Heikinheimo. 

 

Beide Referenten waren sich einig, dass reversible Langzeitkontrazeptiva gerade bei Frauen ab dem 30. Lebensjahr eine interessante Alternative darstellen.

 

 

Literatur

 

  • „Pan EU FC-Study“, Skim Analytical Healthcare, im Auftrag der Bayer Schering Pharma AG, 2006, Data on file.

 


 

Quelle: Presseinformation der Firma Bayer HealthCare vom 02.06.2008 (tB).

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