Neue Version der Patientenleitlinie

Chronische Koronare Herzkrankheit: KHK
 

  • In Deutschland gehört die koronare Herzkrankheit (KHK) zu den "Volkskrankheiten". Bei etwa 7 von 100 Frauen und etwa 10 von 100 Männern in Deutschland wird im Laufe des Lebens eine KHK bekannt. KHK und Herzinfarkt gehören zu den häufigsten Todesursachen.

Berlin (23. Februar 2017) – Bei einer KHK sind die Blutgefäße, die das Herz versorgen, oft verengt. Wenn das Herz nicht mehr ausreichend Sauerstoff bekommt, können Beschwerden oder sogar Schäden am Herzen auftreten. Heilen kann man die KHK nicht. Aber mit einer guten Behandlung können Betroffene eine ähnliche Lebensqualität haben wie Gesunde. Die Behandlung verfolgt zwei Ziele: Beschwerden lindern und gefährlichen Folgen wie Herzinfarkt vorbeugen.

Nach der kontinuierlichen Aktualisierung der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische KHK ist jetzt auch die dazugehörige Patientenleitlinie überarbeitet worden. Die Patientenversion der NVL übersetzt die aktuellen Empfehlungen der Expertengruppe in eine allgemeinverständliche Sprache. Betroffene und Interessierte erfahren, wie eine KHK diagnostiziert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten für wen in Frage kommen. Außerdem bietet die Patientenleitlinie Menschen mit KHK und deren Angehörigen wichtige Informationen zum Umgang mit der Erkrankung und Unterstützung beim Gespräch mit dem Behandlungsteam.

Zusätzlich zur ausführlichen Patientenleitlinie gibt es zwei zugehörige Kurzinformationen für Patienten. Die zweiseitigen Informationsblätter "Koronare Herzkrankheit – was ist das?" und "Koronare Herzkrankheit – Verhalten im Notfall" stellen kompakt und allgemeinverständlich wichtige Inhalte dar.

Hintergrund Nationale VersorgungsLeitlinie

Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mit der Durchführung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin beauftragt.

Weitere Informationen


Quelle: Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin , 23.02.2017 (tB).

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