Neurologie

Wirkung von Robot-Reha bei Schlaganfällen

 

Bad Rodach (9. Juli 2013) – Die Rehaklinik Medical Park Bad Rodach erforscht den Einsatz von Robot-unterstützten Reha-Maßnahmen bei Schlaganfallpatienten. Ziel der klinischen Studie ist herauszufinden, ob die Arm-Hand-Funktion der Patienten besser und schneller wiederhergestellt werden kann, wenn die Robot-Therapie früher und intensiver eingesetzt wird.

 

Anlass für die Forschungsstudie ist der Umstand, dass von den jährlich rund 180.000 Schlaganfallpatienten in Deutschland mehr als 90 Prozent eine Funktionsstörung der Hand erleiden. Nur bei fünf Prozent von ihnen gelingt eine Rückbildung ohne Einschränkungen; bei jedem vierten bleibt eine hochgradige Behinderung. Bislang erfolgt die Therapie vor allem durch Krankengymnastik.

 

Medical Park Bad Rodach arbeitet bei der Studie zusammen mit der Neurologischen Universitätsklinik Erlangen. "Die enge Kooperation zwischen einer Universitätsklinik und einer Rehabilitationseinrichtung bietet beste Voraussetzungen zur strukturierten Erhebung solider Daten und garantiert die sorgfältige Auswertung und kompetente Interpretation der Ergebnisse", begründet Professor Dr. Arthur Melms, Ärztlicher Direktor von Medical Park Bad Rodach, die Zusammenarbeit.

 


 

Quelle: Medical Park Bad Rodach, 09.07.2013 (tB).

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 
Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung