Signifikante und nachhaltige Bronchodilatation ab der ersten Dosis zur Dauertherapie bei chronisch-obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD)1,2

Das neue Eklira® Genuair®

 

Wien, Österreich (3. September 2012) – Ab dem 1. Oktober 2012 stellt die Almirall Hermal GmbH den lang wirksamen, selektiven Muskarin-Rezeptor-Antagonisten (LAMA) Eklira® für den deutschen Markt zur Verfügung. Der neue, von Almirall entwickelte Wirkstoff Aclidinium bewirkt eine signifikante und anhaltende Bronchodilatation ab der ersten Dosis. Er verbessert darüber hinaus die Symptomkontrolle und die Lebensqualität der Betroffenen.1

 

„COPD erfordert Symptomkontrolle rund um die Uhr“, erklärte Prof. Helgo Magnussen vom Pneumologischen Forschungsinstitut Großhansdorf bei der Launch-Pressekonferenz auf dem Jahreskongress der European Respiratory Society (ERS) 2012 in Wien. Daten einer Umfrage zeigen, dass COPD-Patienten besonders unter einer verstärkten morgendlichen Symptomlast leiden, aber auch nachts beeinträchtigt sind. Die klinische Wirksamkeit von Eklira® setzt rasch ein und hält bei zweimal täglicher Gabe zuverlässig über 24 Stunden an.3

 

 

Signifikante langanhaltende Bronchodilatation

 

In Studien konnte mit Aclidinium (322 μg zweimal täglich) sowohl eine statistisch signifikante Steigerung des Trough FEV1 als auch des Peak FEV1 gezeigt werden.1,3 Unter Aclidinium kam es außerdem zu einer signifikanten Reduktion der nächtlichen und frühmorgendlichen COPD-Symptome.1 Aclidinium reduzierte zudem die Anzahl moderater und schwerer Exazerbationen signifikant um rund 30%.2 Mit Eklira® behandelte Patienten benötigten deutlich weniger Notfallmedikamente als jene, die mit Placebo behandelt wurden (p=0,005). Auch wurde eine Verbesserung der Begleitsymptome wie Luftnot, Husten und Sputumproduktion beobachtet.1

 

 

Steigerung der körperlichen Belastbarkeit

 

„Der neuartige langwirkende, inhalierbare Muskarinantagonist Aclidinium verbesserte in klinischen Untersuchungen konsistent etablierte, für COPD-Patienten relevante Zielparameter wie Lungenfunktion, Symptomatik und Lebensqualität“, so PD Dr. Kai-Michael Beeh vom Institut für Atemwegsforschung (insaf) in Wiesbaden. Nach der Inhalation hemmt es die glatte Muskulatur der Atemwege und führt so zur Bronchodilatation. Der Wirkstoff wird schnell in zwei inaktive Metabolite hydrolysiert, sodass neben der hohen therapeutischen Wirksamkeit eine geringe systemisch-anticholinerge Wirkung zu verzeichnen ist. Die zusätzliche abendliche Wirkstoffgabe führt zu einer effektiven und anhaltenden Verbesserung der Lungenfunktion und damit zu einer Verringerung nächtlicher oder frühmorgendlicher Symptome, wie Studiendaten zeigen. Aclidinium verbessert die Kurzatmigkeit (ermittelt anhand des TDI = Transition Dyspnoea Index4) sowie den COPD-spezifischen Gesundheitszustand (erhoben anhand des SGRQ = St. George’s Respiratory Questionnaire5).

 

 

Gutes Sicherheitsprofil

 

Mit den am häufigsten genannten Nebenwirkungen Kopfschmerz (6,6%) und Nasopharyngitis (5,5%) verfügt Aclidinium über eine gute Verträglichkeit.2 Entscheidend hierbei ist, dass die typischen anticholinergen Nebenwirkungen gering ausfielen – vergleichbar mit der Placebogabe. Die Wahrscheinlichkeit für Begleiterscheinungen wie beispielsweise trockener Mund oder Obstipation lagen unter 1%.1

 

 

Referenzen 

  1. Jones PW et al. Efficacy and safety of twice-daily aclidinium bromide in COPD patients: The ATTAIN study. Eur Respir J 2012; published ahead of print (doi:10.1183/09031936.00225511)
    and
    Kerwin EM et al. Efficacy and safety of a 12-week treatment with twice-daily aclidinium bromide in COPD patients (ACCORD COPD I). COPD 2012; 9(2):90-101.
  2. Fachinformation Eklira® Genuair® 322 Mikrogramm, Pulver zur Inhalation, Stand 7/2012, Almirall Hermal GmbH.
  3. Fuhr R et al. Efficacy of aclidinium bromide 400 μg twice daily compared with placebo and tiotropium in patients with moderate to severe COPD. Chest. 2012;141(3):745-752.
  4. Witek TJ Jr, Mahler DA. Minimal important difference of the transition dyspnoea index in a multinational clinical trial. Eur Respir J. 2003;21(2):267-272.
  5. Jones PW. St. George’s Respiratory Questionnaire: MCID. COPD 2005;2(1):75-79.


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Quelle: Almirall, 03.09.2012 (hB).

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