MEDIZIN

DOC-CHECK LOGIN

Triveram. Photo und Copyright: Servier3 Wirkstoffe, 2 Indikationen, 1 Tablette

TRIVERAM® als neues, effektives Therapiekonzept für Hypertoniker mit Hypercholesterinämie

München (16. September 2016) – Etwa 60 % aller Hypertoniker haben eine begleitende Hypercholesterinämie. [1] Alleine in Deutschland weisen ca. 12 Millionen Menschen diese Konstellation auf, die im Vergleich zu einer alleinigen Hypertonie das kardiovaskuläre Risiko verdoppelt. [1,2] Jedoch sind zugleich bei 50-60 % dieser Patienten die Hypertonie und Hypercholesterinämie nur unzureichend eingestellt. Für diese Hochrisikopatienten gibt es jetzt die neue, patientenindividuell dosierbare Dreifachkombination TRIVERAM® von Servier, die mit Perindopril, Amlodipin und Atorvastatin drei bewährte Wirkstoffe für zwei Indikationen in nur einer, 1x täglich morgens einzunehmenden Tablette bündelt. [3]

Es wurden speziell diese drei Wirkstoffe miteinander kombiniert, weil für sie eine jeweils starke und zuverlässige Wirksamkeit nachgewiesen wurde: So bieten Perindopril und Amlodipin eine effektive Blutdrucksenkung um -26/13 mmHg unabhängig von der Vortherapie. [4] Atorvastatin senkt seinerseits effektiv die LDL-Werte um 37 bis 49 %. [5] Alle drei Wirkstoffe sind dabei über volle 24 Stunden wirksam, was eine Gabe einmal täglich morgens ermöglicht. Auch im Hinblick auf potenzielle Interaktionen sind die drei Kombinationspartner ideal aufeinander abgestimmt. So kann z. B. Atorvastatin anders als Simvastatin problemlos in allen Dosierungen mit Amlodipin kombiniert werden, da es über einen anderen Stoffwechselweg metabolisiert wird. [3]

Vor allem weisen die drei Wirkstoffe in genau dieser Kombination eine ausgezeichnete Evidenz hinsichtlich einer Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse auf, wie vor allem eine Analyse des Lipidarms der ASCOT-Studie nachwies. Mit der Kombination Perindopril/Amlodipin/Atorvastatin, wie jetzt neu als TRIVERAM® erhältlich, wurde im Vergleich zu einer Kombination aus Atenolol, Thiazid und Atorvastatin das Risiko für kardiovaskulären Tod, Herzinfarkt und Schlaganfall signifikant um 42 % gesenkt. [6] Die fünf verfügbaren Wirkstärken von TRIVERAM® erlauben eine patientenindividuelle Therapie von erwachsenen Hypertonikern mit begleitender Hypercholesterinämie mit Atorvastatin/Perindopril/Amlodipin in Dosierungen von 10/5/5 mg, 20/5/5 mg, 20/10/5 mg, 20/10/10 mg und 40/10/10 mg. [3]

Werbung

Dass die neue Dreifachkombination den Praxisalltag bereichern wird, verdeutlicht der Blick auf einige Zahlen: Trotz hinreichend verfügbarer Therapieoptionen ist der Hypertonus bei ca. 50 % der Patienten in Deutschland nur unzureichend eingestellt. Auch die Kontrolle der Lipidwerte lässt häufig zu wünschen übrig: So liegt der Gesamtcholesterinwert bei ca. 60 % der deutschen Erwachsenen über dem Zielbereich von ≤200 mg/dl. Dabei kann durch die Kontrolle beider Risikofaktoren das Doppelte erreicht werden! Eine Reduktion des Bluthochdrucks und der Hypercholesterinämie bringt jeweils eine Risikoreduktion um 25 %, die Einstellung beider Risikofaktoren resultiert in einer Senkung kardiovaskulärer Ereignisse um fast 50 %. [7]

Eine der größten Hürden des Therapieerfolges ist dabei die oft schlechte Patientenadhärenz. Durch die Vielzahl einzunehmender Tabletten und z. T. komplexe Behandlungsregime sinkt die Therapietreue der Patienten dramatisch. [8] Gerade bei Hypertonie und Hypercholesterinämie spüren die Patienten ihre „Erkrankung“ häufig nicht, weshalb eine Aufklärung über das hohe Risiko vor allem bei einer Koexistenz beider Konditionen essenziell ist. Aus aktuellen Studien ist zudem bekannt, dass die Compliance bei morgendlicher Einnahme besser als abends ist. Noch häufiger als Antihypertonika wird z. B. das Statin vergessen bzw. weggelassen, da die Patienten anders als bei der heimischen Blutdruckmessung kein direktes Feedback über die Wirkung des Medikamentes erhalten. Das Potenzial der Dreifachkombination TRIVERAM® zur Verbesserung der Patientenadhärenz und -versorgung kann daher nicht hoch genug eingeschätzt werden.


Fazit für die ärztliche Praxis

Mit TRIVERAM® lässt sich das Therapieschema von Hypertonikern mit Hypercholesterinämie vereinfachen und auf diese Weise die Compliance der Patienten steigern. Mit nur einer Tablette TRIVERAM® 1x täglich am Morgen nehmen Patienten regelmäßig sowohl ihre Antihypertonika als auch ihr Statin ein, was einen langfristig besseren Therapieerfolg und somit Herzschutz verspricht, da mit der Hypertonie und Hypercholesterinämie gleichzeitig die beiden wichtigsten kardiovaskulären Risikofaktoren adressiert werden.


Literatur

  1. Jackson R e al., Lancet 2005; 365:434-41
  2. Lüders S. et al., Clin res cardiol. 102, Suppl 2, 2013
  3. Fachinformation Triveram®, Stand November 2015
  4. Hatala R et al,. Clin Drug Investig 2012; 32 (9): 603-612
  5. C Adams SP et al., Cochrane Database Syst Rev 2015; 3: CD008226
  6. Watson S et al., J Hypertens 2014; 32(e-Suppl.1): e63
  7. Emberson J et al., Eur Heart J 2004; 25(6): 484-491
  8. Chapman RH et al., Arch Intern Med 2005; 165(10): 1147-1152


Quelle: Servier, 16.09.2016 (tB).

MEDICAL NEWS

Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds
Monoclonal antibody therapy for COVID-19 safe, effective for transplant patients
Having trouble falling asleep predicts cognitive impairment in later life
SARS-CoV-2 detectable — though likely not transmissible — on hospital…

SCHMERZ PAINCARE

Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern
Wenn Schmerzen nach einer OP chronisch werden

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…

ONKOLOGIE

Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung
Risikobasiertes Brustkrebs-Screening kosteneffektiv
Krebs – eine unterschätzte finanzielle Herausforderung

MULTIPLE SKLEROSE

Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose
Patienteninformationen zu Interferon-beta-Präparaten
Zulassung des S1P Modulators Ponesimod zur Behandlung von erwachsenen Patienten…

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung