Langzeitarbeitslose in die Pflege: “Ein Schritt in die richtige Richtung, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind.”

  Köln (19. August 2008) – Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) begrüßt grundsätzlich die mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz geschaffene Möglichkeit, zusätzliche Betreuungskräfte im stationären Bereich einzusetzen. Die Pläne der Bundesagentur für Arbeit (BA), dafür ab September 2008 mehrere tausend Langzeitarbeitslose in die Pflegeheime zu vermitteln, waren vergangenes Wochenende in Medienberichten teilweise sehr negativ kommentiert worden. "Ich
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Paritätischer: 160 Stunden Pflegequalifikation sind grob fahrlässig

  Berlin (19. August 2008) – Der Paritätische übt heftige Kritik an der Richtlinie zur Qualifizierung zusätzlicher Betreuungskräfte für Demenzkranke in Pflegeheimen, die heute durch den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen werden soll. Der Verband fordert das Bundesgesundheitsministerium als Aufsichtsbehörde auf, die Richtlinie in der vorliegenden Form abzulehnen.

Langzeitarbeitslose als Betreuer im Pflegeheim: Sparen um (fast) jeden Preis? ASB kritisiert Pläne der Bundesregierung

  Köln (19. August 2008) – Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) kritisiert die Pläne der Großen Koalition, Langzeitarbeitslose nach einer kurzen Schulung zur Betreuung von Demenzkranken einzusetzen. "Alte Menschen, die an einer demenziellen Veränderung leiden, sind schwer krank und brauchen dringend fachkundige Betreuung", so Gabriele Osing, Leiterin der Abteilung Soziale Dienste beim ASB-Bundesverband. Sie von Arbeitskräften betreuen
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Zusätzliche Betreuungskräfte: Eignung, Motivation und Konstanz sind notwendig für eine bessere Betreuung Demenzkranker

  Demenzkranke und Angehörige warten dringend auf zusätzliche Betreuung   Berlin (18. August 2008) – Zu den Vorschlägen, zur Betreuung von Demenzkranken in Pflegeheimen Arbeitslose einzusetzen, erklärt Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa): „Wir begrüßen, dass nach Lösungen gesucht wird, wie die Menschen mit demenziellen Erkrankungen in Heimen schnell und
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Diakonie unterstützt Initiative für zusätzliche Betreuungsassistenten

  Berlin (18. August 2008) – Die Diakonie unterstützt grundsätzlich die Initiative der Bundesagentur für Arbeit , Langzeitarbeitslose zu Betreuungsassistenten in Altenheimen zu qualifizieren. „Ein zusätzliches Betreuungsangebot insbesondere für Menschen mit erheblich eingeschränkten Alltagskompetenzen könne dazu beitragen, die Lebensqualität zum Beispiel von Altenheimbewohnern mit Demenzerkrankungen zu verbessern“, betont Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik. Zudem würden sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse für Langzeitarbeitslose
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Bundesagentur für Arbeit: “Langzeitarbeitslose sollen Demenzkranke pflegen”

  Nürnberg (18. August 2008) – In verschiedenen Medien wurde am Wochenende unter der Überschrift "Langzeitarbeitslose sollen Demenzkranke pflegen" berichtet, die Bundesagentur für Arbeit (BA) wolle mit einem neuen Förderprogramm Langzeitarbeitslose in Pflegeheime vermitteln. Dazu stellt die Bundesagentur folgende Informationen zur Verfügung, um die Diskussion zu versachlichen.  

Allianz von Patienten und Ärzten gegen drohenden Versorgungs-Infarkt – “Eher eine U-Bahn in Venedig als den Verlust der flächendeckenden Patientenversorgung in den Arztpraxen!”

  Erkrath (14. August 2008, ots) – "Das klassische durch Vertrauen geprägte Arzt-Patienten-Verhältnis bekommt eine neue und weitere Dimension", diagnostiziert Martin Grauduszus, Präsident der ‘Freien Ärzteschaft’ (FÄ). Schon jetzt hätten Tausende von Ärzten, Praxismitarbeitern und Patienten in ganz Deutschland ihre Entschlossenheit bekundet, dem Aufruf der ‘Freien Ärzteschaft’ zum Protest folgen zu wollen: "Am 19. September
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Augen zu und durch! BMG ignoriert nationales wie internationales Expertenvotum

  Berlin (6. August 2008) – Der Bundesverband Managed Care (BMC) reagiert mit ernsthafter Sorge auf Medienberichte, wonach das Bundesministerium für Gesundheit das Methodenpapier des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Kosten-Nutzen-Bewertung in zentralen Punkten unterstützt. Große Teile der wissenschaftlichen Gemeinschaft, national wie international, hatte das Papier heftig kritisiert und als wissenschaftlich
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47 % der Krankheitskosten entstehen im Alter

  Wiesbaden (5. August 2008) – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entstanden im Jahr 2006 bei der älteren Bevölkerung ab 65 Jahren Krankheitskosten von rund 111,1 Milliarden Euro. Damit entfielen 47 % der gesamten Krankheitskosten in Deutschland auf ältere Menschen. Das zeigen die neuesten Ergebnisse der Krankheitskostenrechnung, einem Rechensystem des Statistischen Bundesamtes, das die
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bpa: Kassen legen Empfehlungen zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) vor

  Berlin (4. August 2008) – Bereits mit der letzten Gesundheitsreform hatte der Gesetzgeber schwerstkranken Sterbenden einen Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung zugesprochen. Ziel war es, die Versorgung Sterbender durch Linderung und Begleitung anstatt durch aktive Sterbehilfe zu verbessern. Durch einen systematischen Ausbau der palliativ-medizinischen und palliativ-pflegerischen Versorgung sollte Hilfe und Unterstützung in der Häuslichkeit
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CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag: Keine Einführung von Heroin als Medikament

  Berlin (15. Juli 2008) –  Anlässlich der Forderung des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit, Heroin als Medikament zuzulassen und die flächendeckende Heroinvergabe in die medizinische Regelversorgung einzuführen, erklärt die Drogenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:

Diakonie unterstützt die Kampagne „Rettung der Krankenhäuser“

  Berlin (15. Juli 2008) – Das Diakonische Werk der EKD und der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) unterstützen die Kampagne „Rettung der Krankenhäuser“. Diese wird von einem Aktionsbündnis getragen, das aus der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Bundesärztekammer, dem Deutschen Pflegerat, dem Deutschen Städtetag sowie Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden besteht. Der evangelische Spitzenverband der deutschen Wohlfahrtspflege ist überzeugt, dass die
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Experten diskutieren über das “Krankenhaus der Zukunft” Klinikreform: Ersatzkassen fordern mehr Wettbewerb im Sinne des Patienten

Siegburg (10. Juli 2008) – Wie wird das Krankenhaus in 20 Jahren aussehen, welche strukturellen und finanziellen Weichen müssen gestellt werden? Und vor allem: Was dient dem Wohl des Patienten? Über diese und weitere Fragen diskutieren am 10. und 11. Juli 2008 Experten auf der Tagung "Das Krankenhaus der Zukunft" in der Französischen Friedrichstadtkirche auf
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Gesundheitswirtschaft in der doppelten Modernisierungsfalle

  Gelesenkirchen (10. Juli 2008) – Qualifizierte Arbeit ist die Achillesferse der prosperierenden Gesundheits-Wirtschaft. Denn der derzeitige und noch wachsende Fachkräfteengpass in zentralen Berufsgruppen der Gesundheitswirtschaft ist hausgemacht. Arbeitsbedingungen und -organisation sind oft veraltet und das System der beruflichen Bildung aktuell nur bedingt auf die Modernisierung und Professionalisierung der Branche eingestellt. Diese Thesen stehen im
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Ärzteschaft hofft auf Konsens im Parlament bei der Neuregelung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes

  Berlin/München (10. Juli 2008) – Die Ärzteschaft begrüßt die Ankündigung von CDU und CSU, ihren Vorschlag zur Ergänzung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes nach der Sommerpause als Gruppenantrag in den Bundestag einzubringen, dem sich dann auch Abgeordnete aus allen anderen Fraktionen anschließen können. Nach dem Scheitern der Gespräche mit der SPD über einen gemeinsamen Entwurf besteht nun
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Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) – Bessere Pflege durch zusätzliche Betreuungsleistungen

  Berlin (1. Juli 2008) – Pflegekassen legen Richtlinie zum zügigen Leistungsbezug vor Die Pflegeversicherungs-Reform bringt eine höhere finanzielle Förderung für ambulant betreute Demenzkranke und bessere Betreuungsmöglichkeiten für altersverwirrte Menschen in Pflegeheimen durch so genannte zusätzliche Betreuungsleistungen. Anstatt 460 Euro im Jahr erhalten Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, die in der eigenen Wohnung leben, seit
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Bundesärztekammer fordert konzertierte Aktion zur Rettung der Krankenhäuser

  Berlin (2. Juli 2008) – Die Bundesärztekammer hat an die Gesund­heitsminister der Länder und das Bundesgesundheits-Ministerium appelliert, die Finanznot der Krankenhäuser zu beseitigen. "Wenn jetzt nicht endlich die Patientenversorgung zum Maßstab der Dinge gemacht wird, bluten die Krankenhäuser aus. Bund und Länder sind gemeinsam gefordert, die Finanzierung der Kranken­häuser dauerhaft zu sichern. Die Krankenhäuser
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Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) – IQWiG verbreitet falsche Patienten-Informationen

  Berlin (26. Juni 2008) – Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) kritisierte heute scharf eine gestern durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) veröffentlichte Informationsschrift für Patienten zum Thema „Nahrungsergänzungsmittel und komplementärmedizinische Präparate“. Darin enthaltene Aussagen seien falsch und diskreditierten Arzneimittel, erklärte Prof. Dr. Barbara Sickmüller, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der
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Nationaler Aktionsplan für Ernährung und Bewegung – Schneckentempo statt Aktion

  Berlin  (26. Juni 2008) –  Anlässlich des heutigen Kabinettsbeschluss zum Nationalen Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängende Krankheiten erklärt Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik und Verbraucherfragen: Der Aktionsplan der Bundesregierung verschwendet nur wertvolle Zeit, die längst für eine Trendwende in der Ernährung genutzt werden könnte. Arbeitsgruppen, Fachgespräche, Berichte, Eckpunktepapiere bilden ein Sammelsurium
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Caspers-Merk zum GEK-Arzneimittelreport: „Voraussetzung für besseres Versorgungsmanagement“

  Berlin (24. Juni 2008) –  Anlässlich der Vorstellung des Arzneimittelreports 2008 der Gmünder Ersatzkasse (GEK) erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk: „Wer bekommt in Deutschland welche Arzneimittel verschrieben? Der Arzneimittelreport der Gmünder Ersatzkasse gibt hier detaillierte Antworten. Eine Reihe von Resultaten finde ich besonders beeindruckend.

Altersgrenze für Gesundheitsfachberufe aufgehoben

  Berlin (20. Juni 2008) –  Anlässlich der Verabschiedung eines Gesetzes zur Änderung der Altersgrenze bei Gesundheits-fachberufen erklärt die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion Margrit Spielmann: Bisher wird in sechs bundesgesetzlich geregelten Ausbildungen aus dem Bereich der nichtärztlichen Gesundheitsberufe die Zulassung zur Ausbildung von einem Mindestalter abhängig gemacht: im Hebammengesetz, im Logopädengesetz, im Masseur- und Physiotherapeutengesetz, im Rettungs-assistenten-gesetz und
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Bericht von Transparency Deutschland zu Korruption im Gesundheitswesen – Mangelhafter Bericht ohne Anspruch auf Aktualität – KBV erwartet Korrektur

  Berlin (18. Juni 2008) – "Schlecht recherchiert und veraltet sind die Informationen von Transparency International (TI). Die von der Organisation gestern veröffentlichte Neufassung eines Grundsatzpapiers zu Transparenzmängeln und Korruption im Gesundheitswesen enthält längst überholte Darstellungen. Die Wirklichkeit sieht anders aus." Das hat Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute in Berlin festgestellt.
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PKV geht eigenen Weg in der Pflegeberatung

  Berlin (18. Juni 2008) – Auf seiner Jahrestagung in Berlin kündigt der Verband der privaten Krankenversicherung den Aufbau einer eigenständigen Pflegeberatung der PKV mit Start zum 1.1.2009 an.  "Wir gehen in der Pflegeberatung einen eigenen und – wir sind der festen Überzeugung – besseren Weg, als er mit dem Konzept der Pflegestützpunkte für die
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Übertragung ärztlicher Leistungen: MTA kritisieren Beschluss des 111. Ärztetages als kurzsichtig

  Hamburg (18. Juni 2008) – Der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e. V. (dvta) kritisiert den Beschluss des 111. Deutschen Ärztetages, die Übertragung arztnaher Leistungen auf andere Berufsgruppen auszuschließen. „Viele Leistungen, die nach dem Gesetz Ärzten vorbehalten sind, werden schon jetzt von anderen Berufsgruppen wie den Medizinisch-Technischen Assistenten ausgeführt. Eine
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Transparency Deutschland beklagt korruptions- und betrugsanfällige Strukturen im Gesundheitswesen

  Berlin (17. Juni 2008) – Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. hat heute die aktualisierte Fassung des Grundsatzpapiers „Transparenzmängel, Korruption und Betrug im deutschen Gesundheitswesen. Kontrolle und Prävention als gesellschaftliche Aufgabe“ veröffentlicht. Anke Martiny, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland: „Wir wollen alle vom Gesundheitswesen Betroffenen, also mindestens neunzig Prozent der Bevölkerung, auf die Dunkelzonen des
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Finanznot der Krankenhäuser beheben – Notstand der Pflegeberufe beenden

Anlässlich der Anhörung zur Finanzierung der Krankenhäuser im Bundestag warnt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) e.V. vor den Folgen der Stellenstreichungen in der Pflege Berlin (17. Juni 2008) – Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages kommt morgen zu einer öffentlichen Anhörung angesichts der angespannten Finanzsituation der Krankenhäuser zusammen. Nach den jüngsten Tarifabschlüssen hatten die Krankenhäuser Alarm
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Stellungnahme des DBfK zur Anhörung im Gesundheitsausschuss – Finanznot der Krankenhäuser

Berlin (16. Juni 2008) – Stellungnahme des Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) zur öffentlichen Anhörung des Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages am 18. Juni 2008 zu den Anträgen der Oppositionsfraktionen: a) Antrag der Abgeordneten Frank Spieth, Dr. Martina Bunge, Klaus Ernst, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Aktuelle Finanznot der Krankenhäuser beenden (BT-Drs.
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Zweitmeinungsverfahren muss Patienten und Ärzten dienen

Wedel (06.06.2008) – Mit großer Aufmerksamkeit beobachtet das forschende Pharmaunternehmen AstraZeneca Deutschland die derzeitige Entwicklung des Zweitmeinungsverfahrens. Dieses ist Teil der letzten Gesundheitsreform und regelt im aktuellen Richtlinienentwurf des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dass insbesondere Arzneimittel mit hohen Jahrestherapiekosten oder hohem Risikopotenzial von einem behandelnden Arzt nur nach Rücksprache mit einem "Arzt für besondere Arzneimitteltherapie" verordnet
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bpa fordet Stärkung der bestehenden Pflegeberatung statt Errichtung von Pflegestützpunkten

Stuttgart (30. Mai 2008, ots) – In der politischen Auseinandersetzung um das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz waren die Pflegestützpunkte einer der Knackpunkte. Nun entscheiden die Länder darüber, ob sie eingerichtet werden oder nicht.

Stellungnahme des Deutschen Pflegerates zum „Ulmer – Papier“ des 111. Deutschen Ärztetages

  Berlin (27. Mai 2008) – Die Bundesärztekammer hat anlässlich des 111. Deutschen Ärztetages ihre Vorstellungen zur Weiterentwicklung der medizinischen Versorgungsstrukturen in Deutschland vorgelegt. Ein wichtiger Bestandteil des Ulmer Papiers sind die Grundsätze für das Zusammenwirken der Gesundheitsberufe. „Dieser Vorschlag erkennt zwar die Notwendigkeit muliprofessioneller Teams und berufsgruppenübergreifender Versorgungsstrukturen an“, so Marie-Luise Müller, Präsidentin des
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IQWiG publiziert neue Version seiner Allgemeinen Methoden

  Berlin (27. Mai 2008) – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat sein Methodenpapier überarbeitet und in der Version "Allgemeine Methoden 3.0" am 27. Mai 2008 im Internet veröffentlicht. Das neue Dokument ist ab sofort verbindliche Grundlage für die wissenschaftliche Arbeit des IQWiG und seiner externen Sachverständigen sowie für die Kooperation
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Hoppe: Rationierung zum Wahlkampfthema machen Eröffnung des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm

Berlin/Ulm (ots, 20. Mai 2008) – "Die Rationierung medizinischer Leistungen muss ein Wahlkampfthema werden, damit eine Diskussion nicht nur hinter vorgehaltener Hand, sondern in der Öffentlichkeit stattfindet", forderte Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, bei der heutigen Eröffnung des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm. "Ärztinnen und Ärzte müssen seit Jahren eine heimliche Rationierung im
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Experten fordern breite Diskussion über die Leistungen des solidarischen Gesundheitswesens

Berlin (6. Mai 2008) – Innovative Therapien erleichtern unzähligen Patienten das Leben mit ihrer Erkrankung. Aber immer häufiger kommt es zu Diskussionen um die Erstattung der Kosten. Ärzte müssen mitunter finanzielle Folgen fürchten, wenn sie moderne Therapien leitliniengemäß verordnen. Auf dem 3. Berliner Roche Forum haben sich Experten des Gesundheitswesens und Patienten vor diesem Hintergrund
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Rabattverträge im rechtsfreien Raum – Pharmaindustrie fordert Einschreiten des Gesetzgebers _050508

  Berlin (5. Mai 2008) – Als „unzumutbaren Zustand“ bezeichnete Dr. Bernd Wegener, Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) die aktuelle Situation um die Rabattverträge der gesetzlichen Krankenkassen mit Pharmaunternehmen. „Was hier abläuft, ist eines Rechtsstaates unwürdig. Krankenkassen als öffentliche Auftraggeber schließen in einem quasi rechtsfreien Raum Rabattverträge ohne internationale und nationale Wettbewerbs- und
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3. Berliner Roche Forum

3. Berliner Roche Forum: Gesundheit braucht Innovation und Prioritäten Berlin (25. April 2008) – Medizinischer Fortschritt soll in Zukunft zu vertretbaren Kosten finanzierbar sein. Das kann gelingen, wenn Innovationen aus der Diagnostik und der Therapie eine personalisierte Medizin möglich machen, die zielgenau wirkt und Nebenwirkungen vermeidet. Gleichwohl wird nach Expertenauffassung ein gesamt-gesellschaftlicher Diskurs über Prioritätensetzungen
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Kein Tarifvertrag mit Nebenwirkungen

Karlsruhe (8. April 2008) – Der neue Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst war längst überfällig. Der Abschluss liegt deutlich über der Inflationsrate, sodass die Beschäftigten seit langem mal wieder einen Reallohnzuwachs erhalten. Die Freude über den Tarifabschluss währte allerdings nur kurz, weil sie sofort von der Frage nach möglichen Auswirkungen für die Beschäftigten im Krankenhaus
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Ärztliche Therapiefreiheit in der Onkologie – quo vadis?

Bad Homburg (7. April 2008) – Wie steht es um die ärztliche Therapiefrei­heit in der Onkologie? So lautete die zentrale Frage einer gesundheits­politischen Dialogveranstaltung, zu der die Lilly Deutschland GmbH zusammen mit der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deut­schen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) in Berlin eingeladen hatte. Hochkarätige Experten aus den Bereichen Gesund­heitspolitik, Krankenversicherung und
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Gesundheitsministerium beanstandet Richtlinie häusliche Krankenpflege

Berlin (3. April 2008) – Mit der letzten Gesundheitsreform (GKV-WSG) wurden Leistungsverbesserungen und Klarstellungen für behandlungspflegerische Leistungen beschlossen, deren genaue Ausgestaltung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) in einer Richtlinie erfolgt ist. Diese Richtlinie zur Umsetzung der Vorgaben des GKVWSG hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) kürzlich beanstandet.

Bundesverband Managed Care e.V. (BMC): Zu wenig Transparenz und Evidenz

Berlin (4. April 2008) – Die Arbeitsgruppe Qualität- und Nutzenbewertung beim BMC, ein 15-köpfiges Gremium, hat eine Stellungnahme zum Entwurf des Methodenpapiers aus dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erarbeitet. Diese Stellungnahme ist sowohl an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages sowie die zuständigen Vertreter im Bundesministerium für Gesundheit gegangen. Im
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IQWiG-Methodenvorschlag zur Kosten-Nutzen-Bewertung stößt auf breite Resonanz

IQWiG-Methodenvorschlag zur Kosten-Nutzen-Bewertung stößt auf breite Resonanz Berlin (1. April .2008) – Bis zum 31.3. sind beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen fast 50 Stellungnahmen zum Methodenvorschlag für die Kosten-Nutzen-Bewertung eingegangen. Sowohl Verbände der pharmazeutischen Industrie als auch einzelne Unternehmen, Organisationen von Ärzten, Kliniken und Patienten, wissenschaftliche Fachgesellschaften und Einzelpersonen haben sich mit
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Diakonie begrüßt die Leistungsverbesserungen als Schritte in die richtige Richtung

  Berlin (14. März 2008, DW EKD) – Die Diakonie begrüßt, dass die heute vom Bundestag verabschiedete Pflegereform Leistungsverbesserungen für Menschen mit Demenz in stationären Pflegeeinrichtungen beinhaltet. „Damit wird auch eine wichtige Forderung der Diakonie erfüllt, denn das Kriterium ‘stationär’ darf keine Leistungen ausschließen. Menschen mit Demenz, die in Heimen leben, brauchen ebenso Begleitung und
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Pflegereform ohne nachhaltiges Finanzierungskonzept – Verbesserungen für pflegebedürftige Menschen erreicht

Berlin (14. März 2008) – Caritas begrüßt bessere Leistungen für Demenzkranke und Einführung einer Pflegezeit. Der am 14.03.08 im Bundestag in zweiter und dritter Lesung beratene Gesetzentwurf zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung enthält Verbesserung für pflegebedürftige Menschen. "Wir begrüßen die besseren Leistungen für Menschen mit Demenz und die Stärkung der häuslichen und ambulanten Pflege", so Caritas-Präsident Peter
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Licht und Schatten bei der Pflegereform

Berlin (6. März 2008) – Die Fraktionen von Union und SPD haben am Mittwoch ihre Änderungsanträge zur Pflegereform in den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages eingebracht. Damit liegt die endgültige Fassung des Gesetzentwurfs vor, der in der nächsten Woche vom Bundestag abschließend beraten wird.

IQWiG erkennt Bedeutung von Sartanen bei Bluthochdrucktherapie an

  Wedel (21.02.2007) – Die grundsätzliche Anerkennung der Sartane zur Behandlung von Bluthochdruck bewertet AstraZeneca Deutschland, die Tochtergesellschaft der AstraZeneca PLC in London, als positives Signal zum Erhalt der therapeutischen Vielfalt. Im heute veröffentlichten Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) wird die Wirkstoffklasse der Diuretika als Initialtherapie bei Bluthochdruck empfohlen. Bei
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IQWiG-Vorbericht zur Asthmatherapie ist „vorläufig”

  Wedel (18. Januar 2007) ‑ Der heute veröffentliche Vorbericht zur Asthmatherapie ist als Grundlage einer Nutzenbewertung nicht ausreichend und damit als „vorläufig" zu werten. Diese Auffassung vertritt die Geschäftsleitung der AstraZeneca Deutschland, Tochtergesellschaft von AstraZeneca PLC, in einer ersten Reaktion auf den Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).   „Der
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MULTIPLE SKLEROSE

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