EUHA-Kongress 2012: High-Tech im Dienst des Menschen.High-Tech, ständige Weiterentwicklungen und Innovationen: Diesem hohen Anspruch stellt sich die Hörgeräte-Branche jeden Tag. Oder – um es mit dem EUHA-Präsidenten Martin Blecker zu sagen: „Man muss sich immer fragen: Wem hilft es und wer braucht es? Wenn es nützlich ist, muss es geschehen. Sonst hätten wir immer noch den Faustkeil in der Hand.“ EUHA-Kongress 2012

High-Tech im Dienst des Menschen

 

Frankfurt am Main (26. Oktober 2012) – High-Tech, ständige Weiterentwicklungen und Innovationen: Diesem hohen Anspruch stellt sich die Hörgeräte-Branche jeden Tag. Oder – um es mit dem EUHA-Präsidenten Martin Blecker zu sagen: „Man muss sich immer fragen: Wem hilft es und wer braucht es? Wenn es nützlich ist, muss es geschehen. Sonst hätten wir immer noch den Faustkeil in der Hand.“

Vom 24. bis 26. Oktober 2012 kamen knapp 7.000 Besucher zum 57. EUHA-Kongress nach Frankfurt am Main. Die Teilnehmer kamen aus insgesamt 74 verschiedenen Ländern. Das internationale Flair und der Austausch untereinander machten den Kongress zu einem besonderen Erlebnis. Um sich auf den neuesten Stand zu bringen, hatten die Besucher die Wahl zwischen 20 Fachvorträgen, sechs Workshops, einem Roundtable und einer Fachausstellung mit 111 Ausstellern. Außerdem traf man sich bei Mitgliederversammlungen und zwei Abendveranstaltungen.

 

Doch nicht nur Brancheninsider machten sich schlauer. Auch mehr als 40 Journalisten kamen, um sich über den aktuellen Stand der Hörgerätetechnologie und ihrer Anpassung zu informieren. Während des Messerundgangs stellten drei Aussteller – exemplarisch für die vielen anderen – ihre aktuellen Neuheiten vor. Dabei ging es unter anderem um besseres Hören bei starkem Wind. Vorgestellt wurden zudem Hörgeräte, die bis zu vier Monate Tag und Nacht in den Ohren bleiben können, und Zusatzgeräte, die Telefonate, Vorträge oder den Fernsehton direkt ins Hörgerät leiten. Außerdem konnten technologische Features zur Signalverarbeitung am Beispiel einer live gespielten E-Gitarre in Echtzeit erlebt werden.

 

 

Anhören, anfassen, erleben

 

Im Showroom hatten die Medienvertreter die Möglichkeit, einen Blick in die Werkstatt der Hörgeräte-Akustiker zu werfen. Nach der Übertragung der Abformung für einen Gehörschutz per Video-Screen erlebten sie die Herstellung einer Otoplastik – ganz klassisch mit der Fräse und auch am Computer mit dem CAD-Verfahren mit Scanner, Stereo-Kamera und Laser. „Hörexperimente“ vermittelten die vielen Facetten der Anpassung durch den Hörgeräte-Akustiker am Beispiel der Lautheitsskalierung und des ANL-Tests. Der „Klangfinder“ macht die Klangunterschiede von Geräte-Modellen unterschiedlicher Preiskategorien hörbar.

 

Auf effektvoll beleuchteten weißen Stelen könnten die Journalisten die Produkt-Highlights der 13 BVHI-Firmen in Ruhe in Augenschein – und auch mal in die Hand – nehmen. Und schließlich gab es mit dem Schnellhörtest die Möglichkeit, auch einmal zu prüfen, wie es um das eigene Hörvermögen bestellt ist. Alle Fragen der Medienvertreter zur Ausstellung und den Aktivitäten im Showroom konnten direkt von den anwesenden Hörgeräteakustikern beantwortet werden.

 

 

Die digitale Zukunft

 

Passend zur High-Tech-Branche war der Festvortrag „Die digitale Welt – zwischen Commodity und Premium“. Der Redner Prof. Dr. Gunter Dueck – Mathematiker, Betriebswirtschaftler, Querdenker – führte seine Zuhörer äußerst unterhaltsam in die Zukunft. Die digitale Entwicklung wird viele Berufe im Dienstleistungssektor verschwinden und andere entstehen lassen. Dieser Entwicklung müsse man sich stellen, auch wenn es heute viele noch nicht wahrhaben möchten, so Dueck. Die Hörgeräteakustiker – so Martin Blecker hierzu – blicken hoffnungsvoll in die Zukunft. Immer die allerneueste Technik anzuwenden, damit Menschen wieder besser hören, ist schließlich ihr Beruf.

 

Wir danken für die freundliche Unterstützung der Erlebnis-Stationen im Showroom den Firmen Acousticon, Egger, Proakustik.

  


Quelle: Europäische Union der Hörgeräteakustiker e.V. (EUHA), 24.10.2012 (tB).

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