La Roche-Posay: Pflege mit besonderer Mission - Onkologisches Projekt von La Roche-Posay kann die Lebensqualität von Tumorpatienten erhöhen. Quelle: La Roche-Posay, 30.09.2013 La Roche-Posay: Pflege mit besonderer Mission

Onkologisches Projekt von La Roche-Posay kann die Lebensqualität von Tumorpatienten erhöhen

 

Berlin (30. September 2013) – Eins der aktuellen wegweisenden Projekte, an dem La Roche-Posay zusammen mit hochkarätigen Protagonisten aus den Bereichen Onkologie, Dermatologie und Nuklearmedizin (GESKIMO-Gruppe) intensiv gearbeitet hat, ist eine multizentrische Studie an Brustkrebspatientinnen in Deutschland, die den Beweis bringt, dass die Lebensqualität der behandelten Patientinnen nachhaltig verbessert werden kann, wenn Lipikar Baume AP von La Roche-Posay in der supportiven Pflege bereits vorbeugend sowie therapiebegleitend angewendet wird.

 

La Roche-Posay ist bekannt als Dermokosmetik-Marke aus der Apotheke, die besonders für empfindliche Haut geeignet ist. Die Markenphilosophie und das Engagement von La Roche-Posay gehen aber über die Grenzen der täglichen Pflege hinaus. Mit ihrer höchsten Wirksamkeit und Verträglichkeit werden La Roche-Posay Produkte auch als therapiebegleitende Kosmetika eingesetzt.

 

 

Veröffentlichung der Studienergebnisse: Beweis des präventiven Einflusses

 

Bereits im Juni 2013 wurde ein Abstract mit den ersten Ergebinissen beim MASCC, dem Weltkongress der Supportivtherapie der Onkologie im Vortrag von Prof. Dr. Diana Lüftner, der leitenden Oberärztin der Hämaonkologie an der Berliner Charité, als Poster veröffentlicht und präsentiert.

 

Die Zusammenfassung und die Auswertung der Studienergebnisse wurden von Prof. Dr. Johannes Wohlrab, dem leitenden Oberarzt der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie in Halle, durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen auf, dass die Konditionierung der Barriere mit 4% Niaciamid in einer bioverfügbaren Darreichung wie Lipikar BAUME AP, der nachträglichen Behandlung mit dem selben Präparat in Bezug auf den positiven Einfluss auf die Lebensqualität signifikant übelegen ist. Frühzeitige und gezielte Konditionierung der Hautbarriere unterstützt die Patienten, die nebenwirkungsbedingte Verschlechterung der Lebensqualität zu verhindern.

 

Um die ganzheitliche Versorgung der Patienten zu gewährleisten, wurden die klinischen Befunde direkt unter ambulanten Bedingungen in einer zusätzlichen und in Deutschlands ersten Versorgungsstudie mit dem Partner BNGO überprüft. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen sehr hohe Akzeptanz von Lipikar Baume AP bei den Therapeuten und die Steigerung der Lebensqualität der ersten zufriedenen Patienten auf. Die supportive Pflege mit Lipikar Baume AP beeinflusst positiv das Patientenmanagement und ergänzt sinnvoll die bewährte Therapieschemen und leistet Unterstützung für das medizinische Personal in Hinsicht auf die Concordance in der Therapie.

 

 

Der Ursprung und der Weg des Onkologie-Projektes

 

Der Grundstein für dieses neue richtungsweisende Projekt wurde im Jahr 2010 bei dem ersten Onkologen-Besuch durch den medizinischen Außendienst von La Roche-Posay gelegt. Zu diesem Zeitpunkt ahnte Dr. Rainer Richter, Direktor des medizinischen Außendienstes, nicht, mit welcher Herausforderung sowohl Ärzte als auch Krebspatienten konfrontiert werden und welche wichtige Rolle La Roche-Posay dabei spielen kann. In den Gesprächen mit Onkologen hat er von einer Versorgungslücke bei Patienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, erfahren. Die verabreichten Medikamente haben oft starke Nebenwirkungen, die sich auch auf der Haut manifestieren und einen zusätzlichen Leidensdruck verursachen. In extremen Fällen kommt es sogar zum Abbruch der lebensrettenden Therapie, weil die Patienten die Schmerzen z.B. bei Hautentzündungen nicht mehr aushalten. Ratlos stehen Ärzte und Patienten zusammen vor einer schwierigen Aufgabe.

 

Als Experte für empfindliche Haut wollte sich La Roche-Posay dieser Herausforderung stellen und nach Lösungen forschen. An der Berliner Charité fand Dr. Rainer Richter in Prof. Dr. Diana Lüftner eine engagierte Unterstützerin. Im Jahr 2012/2013 wurde ein nationales Expertenboard unter den Namen GESKIMO, GErmanSKInManagementOnkologie, gegründet.

 

Zusammen mit den hochkarätigen Spezialisten wie Prof. Dr. Lüftner, Prof. Dr. Wohlrab und Prof. Dr. Feyer hat La Roche-Posay einen Expertenrat zur Erarbeitung von Leitlinien zum Erhalt der Lebensqualität während und nach der Krebstherapie unter Verwendung wirksamer dermokosmetischer Lösungen ins Leben gerufen. Seit der Gründung arbeitet das Ärzteboard intensiv an der Lösung zur Behebung der Versorgungslücke und der Steigerung der Lebensqualität der Patienten. Die gebündelte Fachkompetenz sah die mögliche Lösung in Form einer supportiven Pflege und setzte Lipikar Baume AP von La Roche-Posay ein, um die Haut vor einer Strahlentherapie zu stärken und sie gleichzeitig während dieser vor schmerzhaften Nebenwirkungen zu schützen bzw. diese zu mindern.

 

Prof. Dr. Feyer, Direktorin der Klinik für Strahlentherapie, Radioonkologie und Nuklearmedizin erklärt die Bedeutung der Supportivtherapie und zitiert die Definition (MASCC 2009), die das umfangreiche Thema beschreibt: „Die Supportivtherapie umfasst die Prävention und das Management von unerwünschten Wirkungen einer Tumorerkrankung und der onkologischen Therapie über den gesamten Zeitraum der Erkrankung hinweg und bedeutet auch die Verbesserung der Rehabilitation und des Überlebens“.

 

Die ersten beobachteten positiven Ergebnisse führten zur nun veröffentlichten multizentrischen Studie an Brustkrebspatientinnen, in der die positive Wirkung von Lipikar Baume AP als evidence based Protektivum bewiesen werden sollte.

 

Photo: La Roche-PosayNach dem Erfolg der klinischen Studienergebnisse sah das GESKIMO Board sich in der Pflicht, die positive Wirkung der supportiven Therapie auch in der Anwendung zu beweisen. Zusammen mit dem BNGO, Bundesverband Niedergelassener Gynäkologischer Onkologen, startete die bis jetzt erste Anwendungsstudie in Deutschland. Die ersten Ergebnisse zeigen einen positiven Einfluss auf das Patienten Management, hohe Akzeptanz seitens der Therapeuten und die bessere Compliance der Patienten.

 

Der Erfolg der beiden durchgeführten federführenden Studien motiviert La Roche-Posay weiterhin das Engagement in der Onkologie neben anderen Krankheitsbildern fortzuführen und auszubauen.

Hintergrundinformationen: Manifestation von onkologischer Therapie auf der Haut

 

Eine lebensnotwendige Therapie kann bei Krebspatienten schmerzhafte Nebenwirkungen auslösen, die sich oft auf der Haut manifestieren und den schon ohnehin hohen Leidensdruck der Patienten erhöhen.

 

Mit seinem Engagement und der dermatologischen Expertise versucht La Roche-Posay genau an dieser Stelle anzusetzen und das Leiden der Patienten zu lindern. Durch den Einsatz der ausgewählten La Roche-Posay Produkte können gleichzeitig die auftretenden Nebenwirkugen auf der Haut gemildert und die Lebensqualität der Patienten nachhaltig verbessert werden.

 

Bereits seit 100 Jahren empfängt das La Roche-Posay Thermalzentrum, das größte auf Hautkrankheiten spezialisierte Heilbad Europas, jährlich über 10.000 Erwachsene und Kinder mit empfindlicher Haut bis hin zu Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis. Auch Patienten, deren Krankheiten Begleiterscheinungen auf der Haut mit sich bringen, z.B. Diabetiker oder Krebspatienten, nutzen die heilunterstützende Wirkung von La Roche-Posay für Ihre Hautprobleme.

 

 

Download

 

  • Prof. Dr. Johannes Wohlrab: Kohortenstudie zur Barriere-protektive topischen Anwendung von Niacinamid zur Prävention Zytostatika-induzierter kutaner Symptome und zum Erhalt der Lebensqualität bei Patientinnen mit Mamma-Carzinom
    Abstract: Kohortenstudie Prof. Dr. Wohlrab.pdf Kohortenstudie Prof. Dr. Wohlrab.pdf (62.48 KB)

 

 

 


 

Quelle: La Roche-Posay, 30.09.2013 (tB).

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