Macht Multitasking Frauen krank? 

Jede zweite Frau leidet unter den Symptomen der Hetzkrankheit
Stress schlägt auf den Magen und kann Sodbrennen auslösen

Photo: Bayer HealthCare 

Köln (10. Juli 2008) – Mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, nichts liegen lassen können, Aufgaben unter ständigem Druck verrichten. Diese Mermale kennzeichnen ein Phäno­men, das amerikanische Wissenschaftler Hetzkrankheit (Hurry Sickness) nennen. Es gilt als Vorstufe des Burnout-Syndroms und ist bisher als Managerkrankheit bekannt. Das Gefühl ständiger Hetze betrifft aber nicht nur diese Männerdomäne. Eine aktuelle, re­präsentative Talcid® Umfrage unter Frauen, umgesetzt von GfK-Healthcare, hat gezeigt: Jede Zweite ist von zehn der elf abgefragten Symptomen ständig oder zumindest gele­gentlich betroffen. Folge von Dauerstress können zum Beispiel säurebedingte Magen­beschwerden sein. Gegen das schmerzhafte Brennen hinter dem Brustbein können im Akutfall Präparate wie Talcid® schnell und zuverlässig helfen.

 

Leitsymptom Multitasking

 

Das Leitsymptom der Hetzkrankheit ist laut Umfrage mit 87 Prozent das Streben, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu wollen. „Das so genannte Multitasking wird gerne als eine besonders bemerkenswerte Fähigkeit von Frauen interpretiert, ohne gleichzeitig die mög­lichen negativen Folgen zu beleuchten“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Jost Langhorst, Gastro­enterologe und Psychotherapeut an der Universität Duisburg-Essen. Vor allem ständige Eile und Hetze empfinden 80 Prozent der Befragten als Stressfaktor, gefolgt von der Mehrfachbelastung durch Beruf, Familie und Haushalt mit 63 Prozent. „Tatsächlich führt das ständige Umschalten zwischen vielen Aufgaben zu einem Zustand der Überfor­derung. An unserem Körper geht das nicht spurlos vorrüber. Der empfindliche Magen-Darm-Trakt reagiert zum Beispiel mit Beschwerden wie Sodbrennen“, führt der Experte weiter aus.

 

 

Photo: Bayer HealthCare 

 

 

Stress übersäuert Magen

 

Magen und Psyche sind eng miteinander verbunden, da ein dichtes Nervengeflecht den Verdauung-Apparat umschließt. Das so genannte Bauchhirn fühlt mit und steuert autonom die Funktionen des Magen-Darm-Trakts. Dabei gehen 90 Prozent der gesamten Informa­tionen in Form von Nervenimpulsen und Hormonen vom Bauch zum Gehirn. Stress kann diese Funktion stören und zum Beispiel eine erhöhte Säureproduktion hervorrufen. Die Talcid®-Umfrage bestätigt: Jeder dritten Frau schlägt ständige Hetze zeitweise auf den Magen. Sodbrennen und saures Aufstoßen sind dabei mit 15 Prozent das häufigste Symptom. Ein weiterer Grund für die Beschwerden ist neben Stress die Ernährung. Jede zweite Frau gibt an, aufgrund von Zeitmangel unregelmäßig zu essen. Mehr als die Hälfte der Befragten belohnt sich gerne mit Genussmitteln wie einem Glas Wein, einer Zigarette oder Süßigkeiten, die ebenfalls die Produktion von Magensäure fördern.

 

 

Photo: Bayer HealthCare

 

 

Freiräume schaffen

 

Wem Hetze und Eile auf den Magen schlagen, sollte die Warnsignale des Körpers ernst nehmen und sich Freiräume schaffen. Regelmäßige Bewegung und Entspannungs-übungen wie Yoga können helfen. Auch Pausen sind wichtig. Dazu gehören sowohl die kleinen Auszeiten während des Tages als auch ein Jahresurlaub, der mindestens zwei bis drei Wochen dauern sollte. Priv.-Doz. Dr. Langhorst: „Seine Lebens-Gewohnheiten nach­haltig zu verändern, ist oft ein langer Weg. Das bedeutet aber nicht, dass die Patienten Symptome wie Sodbrennen, die durch Stress ausgelöst werden, erdulden müssen.“ Akute säurebedingte Beschwerden lassen sich mit einem Antazidum (wörtlich „gegen die Säure“) schnell und zuverlässig behandeln. Bewährt hat sich dabei zum Beispiel Talcid®: Es neutralisiert überschüssige Säure direkt im Magen und lindert die Schmerzen schon nach wenigen Minuten. Außerdem regt der Wirkstoff Hydrotalcit die Bildung des Magen­schutzhormons (Prostaglandin E2) an, wodurch die Schutzbarriere der Magenschleim­haut gestärkt wird.

 

Weitere Informationen unter www.talcid.de


Quelle: Pressemitteilung der Firma Bayer HealthCare vom 11.07.2008 (tB).

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