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Neisseria meningitidis, Vergrößerung 20.000-fach. Photo und Copyright: Mushin Oezel, Rolf Reissbrodt/RKIRKI

Invasive Meningokokken-Erkrankungen 2012-2015

Berlin (1. November 2016) – Der Bericht im Epidemiologischen Bulletin 43/2016 beschreibt die Epidemiologie der invasiven Meningo­kokken-Erkrankungen (IME) in Deutsch­land seit 2001, mit Schwer­punkt auf den Zeit­raum 2012 – 2015. Aus­ge­wertet wurden die nach Infektionsschutz (IfSG) gemeldeten Er­kran­kungs­daten sowie die Daten des Nationalen Referenz­zentrums für Meningo­kokken und Hae­mo­philus influenzae (NRZMHi). IME traten, ähnlich wie in den Vor­jahren, am häufig­sten bei Säug­lingen gefolgt von Klein­kindern auf, mit einem zweiten, kleineren Inzi­denz­gipfel bei Jugend­lichen.

Die in den Vor­jahren bereits beob­achteten ab­neh­menden Trends für IME durch die beiden häufigsten Sero­gruppen B und C setzten sich fort. So zeigen die Aus­wer­tungen, dass IME durch die Meningo­kokken der Sero­gruppe C, für die seit 2006 eine Impfung emp­fohlen ist, in den Alters­gruppen mit hohen Impf­quoten stärker ab­ge­nommen haben als IME durch die häufigere Sero­gruppe B, gegen die noch nicht routine­mäßig geimpft wird. Anders wie in Ländern, die hohe Impf­quoten bei Jugend­lichen erreicht haben, wird dies für andere Alters­gruppen aber nicht beobachtet.


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Quelle: Robert Koch-Institut, 01.11.2016 (tB).

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