Diabetische Nephropathie: Studienergebnisse zur Proteomanalyse lassen keinen Nutzen erkennen

  PRIORITY-Studie zur diagnostisch-therapeutischen Strategie mit Proteomanalyse liefert keine Daten, die patientenrelevanten Nutzen zeigen   Köln (6. Juli 2020) — Eine Folge von Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), insbesondere mit einem begleitenden Bluthochdruck (Hypertonus) kann eine chronische Nierenerkrankung (diabetische Nephropathie) sein, die zu einem dauerhaften Versagen der Nieren (terminale Niereninsuffizienz) führen kann. Die Vor- oder Nachteile einer
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ERA-EDTA: COVID-19 mortality alarmingly high in dialysis patients

  Dr. Maria Jose Soler Romeo talked about the Spanish COVID-19 Dialysis/Transplantation Experience at the Opening Conference of the ERA-EDTA Congress   (June 5, 2020) — Spain is one of the European countries besides the UK and Italy that was particularly hard hit by the coronavirus pandemic in March. Early on, it was not possible
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Many patients with kidney failure regret initiating dialysis

  Discussing life expectancy and completing a living will may lessen likelihood of experiencing regret In a study of adults with kidney failure treated with dialysis, 21% of patients reported regret that they decided to initiate dialysis. Certain factors were linked with a higher likelihood of experiencing regret.   Washington, DC, USA (June 4, 2020)
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The Lancet: Nierenwerte als Seismograf für den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung

  Berlin (14. Mai 2020) –Eine vergangene Woche im „The Lancet“ veröffentlichte „Correspondence“ [1] stellte die durch erste Daten begründete Hypothese auf, dass einfache Nierenparameter den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung vorhersagen können. Eine Studie zur Validierung dieser ersten Daten wurde bereits angestoßen. Diese Erkenntnis hätte auch eine therapeutische Konsequenz und könnte gezielt COVID-19-Hochrisikopatienten einer prophylaktisch Therapie
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Organspende: „Wir haben 22 Jahre auf Zustimmungslösung und Information gesetzt – es hat nicht gereicht!“

  Hannover (16. Oktober 2019) — Auf der 11. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) warb Sabine Weiss, Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, für die Einführung der doppelten Widerspruchslösung. Es gehe neben der ärztlichen Versorgung der Patientinnen und Patienten vor allem um gesellschaftliche Verantwortung sowie um die Verantwortung jedes einzelnen, sich mit der
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DGIM: Nutzen überwiegt Schaden: Angst vor Nierenschäden sollte Kontrastmittelgabe nicht ausschließen

  Wiesbaden (14. Oktober 2019) — Ohne Kontrastmittel sind bildgebende medizinische Verfahren oft nur wenig aussagekräftig oder gar unmöglich. Umso beunruhigender ist es für Patienten, dass manche dieser Substanzen die Nieren schädigen können. Wie aktuelle Studien und Metaanalysen nahelegen, ist dieses Risiko jedoch lange Zeit stark überschätzt worden. Jüngere Daten weisen darauf hin, dass die
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Tolvaptan (JINARC®) – neue Studiendaten zum erfolgreichen Therapiemanagement der ADPKD in Klinik und Praxis

  Düsseldorf (12. Oktober 2019) – Seit 2015 steht mit dem Vasopressin-V2-Rezeptorantagonisten Tolvaptan (JINARC®) das erste in Europa zugelassene Medikament für erwachsene Patienten mit ADPKD (autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung) mit Anzeichen einer raschen Krankheitsprogression zur Verfügung.1 Tolvaptan verlangsamt bei diesen Patienten das Nierenwachstum und reduziert den Nierenfunktionsverlust.2 Auf einem von Otsuka unterstützten Symposium anlässlich der 11.
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Sepsis: Früherkennung rettet Leben

  Innsbruck, Österreich (11. September 2019) — In Europa erkrankt jährlich etwa eine halbe Million Menschen an einer Sepsis, in Österreich gibt es rund 18.000 Fälle pro Jahr, 7.500 sterben daran. Die Sepsis ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Der Welt-Sepsis-Tag am 13. September soll helfen, das Bewusstsein für Sepsis zu erhöhen,
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Auf Herz und Nieren prüfen: Neue „Klug entscheiden“-Empfehlung der DGIM nimmt Mehrfacherkrankungen in den Fokus

  Wiesbaden (26. Juli 2019) — Experten zufolge leidet jeder 20. Bundesbürger an einer höhergradigen Niereninsuffizienz, bei der die Nieren kaum noch in der Lage sind, den Körper zu entgiften. Gleichzeitig erkranken Nierenpatienten wesentlich häufiger am Herzen als der Bevölkerungsdurchschnitt, doch bleibt dies oft unentdeckt. Daher raten Experten der DGIM im Rahmen von neuen „Klug
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Kardio-renale Patienten: Veltassa® – Effektives und interdisziplinäres Management der Hyperkaliämie im Praxisalltag.

Veltassa® – Effektives und interdisziplinäres Management der Hyperkaliämie im Praxisalltag   München (19. Juli 2019) — Kardio-renale Patienten weisen im Behandlungsalltag häufig erhöhte Serumkaliumwerte (Hyperkaliämie) auf, nicht zuletzt, wenn ein Einsatz von Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAASi) gemäß der Leitlinien erfolgt.1 Dies führt oft zum Absetzen oder zur Dosisreduktion der RAASi, was mit einem erhöhten Risiko
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Tolvaptan (JINARC®) zur Therapie der ADPKD kann meist problemlos in den Alltag integriert werden

  Frankfurt am Main (6. Mai 2019) – Die nephrologische Abteilung des Westpfalz-Klinikums in Kaiserslautern ist eine wichtige Anlaufstelle für Patienten mit der chronischen, fortschreitenden, stark die Lebensqualität beeinträchtigenden autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD). Diese Erbkrankheit der Nieren ist die vierthäufigste Ursache für Nierenversagen.1 Erst seit knapp vier Jahren steht in Europa eine spezifische Behandlungsmöglichkeit zur
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CREDENCE-Studie: SGLT2-Hemmer verlangsamen das Fortschreiten der chronischen Nierenkrankheit

  Berlin (15. April 2019) – Die aktuell publizierte CREDENCE-Studie [1] stellt in vielerlei Hinsicht eine Sensation dar: Sie wurde vorzeitig abgebrochen, weil sich bereits vor dem geplanten Studienende eine signifikante Überlegenheit des Prüfmedikaments abzeichnete. Sie ist somit nicht nur eine der wenigen nephrologischen Studien der letzten Dekaden, die positiv ausfielen, sie gibt darüber hinaus
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Heimdialyseversorgung in Pflegeeinrichtungen: Wie Pflegegesetz und Telemedizin neue Perspektiven bieten

  Unterschleißheim (10. April 2019) – Um die stationäre Heimdialyseversorgung in Deutschland steht es schlecht: Durch die demografische Entwicklung steigt der Anteil dialyse-pflichtiger Patienten in Pflegeeinrichtungen zukünftig überproportional.1 Dialyse-pflichtigen Patienten, die in eine stationäre Pflegeeinrichtung kommen, steht die Therapieoption Heimdialyse in Form einer Peritonealdialyse (PD) oftmals nicht zur Verfügung. Auf dem Baxter Satellitensymposium „Heimdialyseversorgung in
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Progressionshemmung von Nierenerkrankungen

Von Prof. Dr. J. Floege, Aachen Glomerulonephritis/ IgA-Nephritis In der westlichen Welt stellt die Glomerulonephritis (GN) nach der diabetischen und hypertensiven Nephropathie die dritthäufigste Ursache einer fortgeschrittenen Niereninsuffizienz dar. Eine „Glomerulonephritis“ ist eine Nierenentzündung („Nephritis“), die vorwiegend die Nierenkörperchen („Glomeruli“) betrifft. Die Glomeruli sind die eigentlichen Filtereinheiten der Niere. Bei einer entzündlichen Schädigung sind sie
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Peritonealdialyse: Stiefkind der Dialyseversorgung in Deutschland?

Von Dr. Michael Nebel, Köln Die Peritonealdialyse (= PD/Bauchfelldialyse) und die Hämodialyse (HD) gelten als gleichwertige Dialyseverfahren, trotzdem ist die PD in Deutschland auffällig unterrepräsentiert. Im Jahr 2005 gab es laut jüngst publiziertem Quasi-Niere-Bericht (www.quasi-niere.de) 60.411 HD-Patienten, aber lediglich 3.016 PD-Patienten. Dabei ist das Verfahren nicht „neu“. Bereits im alten Ägypten war das Bauchfell beschrieben
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Kardiovaskuläre Komplikationen bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung

Von Prof. Dr. Jan Galle, Lüdenscheid Berlin (26. März 2008) — Mediasklerose, Sekundärer Hyperparathyreoidismus, Entzündung und AnämieKardiovaskulärer Ereignisse – auch mit Todesfolge – treten bei niereninsuffizienten Menschen gehäuft auf. Über 50 % (Gemäß www.quasi-niere.de ) aller Todesfälle von Dialysepatienten im Jahr 2005 waren kardial oder vaskulär bedingt. Als wesentliche Ursache für das gehäufte Auftreten kardiovaskulärer
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MEDICAL NEWS

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SCHMERZ PAINCARE

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“Körperstolz”: Michael Krauser managt seinen Diabetes digital
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ERNÄHRUNG

Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
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Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks: neue Daten zum Ernährungsverhalten in Deutschland
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Baxter: Parenterale Ernährung von Patienten mit hohem Aminosäurenbedarf

ONKOLOGIE

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Darolutamid bei Prostatakarzinom: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen
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MULTIPLE SKLEROSE

Geschützt: Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei…
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Einige MS-Medikamente könnten vor SARS-CoV-2/COVID-19 schützen

PARKINSON

Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Putzfimmel im Gehirn
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
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