MEDIZIN

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Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht Hebammengutachten

  Berlin (4. Mai 2012) – Das Bundesministerium für Gesundheit hat heute das Gutachten zur „Versorgungs- und Vergütungssituation in der außerklinischen Hebammenhilfe“ veröffentlicht. Das Gutachten wurde vom IGES Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit erstellt.  

Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft: Vorbericht zu Aufklärung, Einwilligung und ärztlicher Beratung veröffentlicht

  Erstmalig sollen Schwangere vor der Untersuchung umfassend informiert werden   Köln (3. Mai 2012) – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 3. Mai 2012 mit diesem Vorbericht die vorläufige Version eines Merkblatts zur Aufklärung, Einwilligung und ärztlichen Beratung zum Ultraschallscreening in der Schwangerschaft vorgelegt, das im Auftrag des Gemeinsamen
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Stillen und Beruf – Stillen und Alkohol: Der DHV hat drei neue Stillratgeber herausgegeben

  Der DHV hat drei neue Stillratgeber herausgegeben   Nürnberg (12. April 2012) – Stillen und Beruf – Ein Ratgeber für Arbeitnehmerinnen:  Viel zu oft sind Mütter der Meinung, dass sie abstillen müssten, wenn sie wieder arbeiten gehen. Wie sich die Wiederaufnahme der Berufstätigkeit und das Weiterstillen miteinander vereinen lassen, was es beim Abpumpen, Aufbewahren
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Neue Qualitätsregeln für die Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte

  Berlin (4. April 2012) – Zwei bis vier Prozent aller Kinder kommen damit auf die Welt: eine nicht richtig ausgebildete Hüfte. Durch eine Ultraschalluntersuchung in den ersten Lebenswochen kann dieses Krankheitsbild frühzeitig erkannt und oft vollständig geheilt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der untersuchende Arzt die Bilder richtig erstellt, interpretiert und dokumentiert. Doch genau
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Fast ein Drittel aller Krankenhausentbindungen per Kaiserschnitt

  Wiesbaden (19. März 2012) – Im Jahr 2010 haben 656.390 Frauen in Deutschland in einem Krankenhaus entbunden, davon fast ein Drittel (31,9 %) per Kaiserschnitt. Der Anteil der Kaiserschnittentbindungen ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gegenüber 2009 um 0,6 Prozentpunkte gestiegen. Innerhalb der letzten 20 Jahre hat er sich jedoch mehr als verdoppelt
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Nicht ohne Folgen: Stress vor der Geburt beeinflusst Altern und Krankheitsrisiko

  Jena (13. März 2012) – Stress in der Schwangerschaft kann negative Folgen für das Ungeborene haben, aber auch sein späteres Leben nachhaltig beeinflussen. Wie sich Stress auf die Alterung des Gehirns und dessen Anfälligkeit für altersbedingte Erkrankungen (z.B. Schlaganfall) auswirkt, wird in einem von der Europäischen Union mit drei Millionen Euro geförderten Projekt untersucht.

G-BA-Entscheid: Blutzucker-Screening auf Schwangerschaftsdiabetes wird Kassenleistung

  Berlin (8. März 2012) – Bei fast vier Prozent aller werdenden Mütter in Deutschland stellen Ärzte die Diagnose Gestationsdiabetes. 2010 waren rund 24.000 Frauen betroffen. Für das Kind können die hohen Blutzuckerwerte der Mutter langfristige Folgen haben: es läuft Gefahr, selbst übergewichtig zu werden und an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Die Deutsche Diabetes
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Ärztliche Empfehlung zum Thema weibliche Genitalbeschneidung/weibliche Genitalverstümmelung

    Berlin (6. März 2012) – Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation gibt es weltweit 150 Millionen Mädchen und Frauen, die von einer Beschneidung ihrer Genitalien betroffen sind. Für Deutschland gibt es keine exakten Zahlen; Schätzungen von TERRE DES FEMMES zufolge handelt es sich um bis zu 20.000 Frauen und gefährdete Mädchen. Beschneidungen der Schamlippen und
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1,4 % weniger Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2011

  Wiesbaden (5. März 2012) – Im Jahr 2011 wurden rund 108.900 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 1,4 % oder knapp 1.600 weniger als im Jahr 2010.  

Neue Strategien gegen PMS

  Berlin (1. März 2012) – Eine gesteigerte Wahrnehmung für die natürlichen Schwankungen der Hormonspiegel – dies scheint in den meisten Fällen die Ursache für PMS zu sein, das prämenstruelle Syndrom. Etwa jede vierte bis fünfte Frau kennt PMS und leidet darunter. Allerdings gibt es zahlreiche in Studien erprobte Strategien, um die zahlreichen PMS-Symptome zu
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Das haben Hebammen nicht verdient!

  Karlsruhe (28. Februar 2012) – Der Deutsche Hebammenverband e.V. nutzt den diesjährigen Equal Pay Day, um wiederholt die miserable Vergütung eines Frauenberufes anzuprangern, der sich durch hohe Verantwortung und große Autonomie auszeichnet. Auch wenn es im Hebammenberuf kaum männliche Kollegen gibt, mit denen das Einkommen verglichen werden könnte, zeigt sich doch eine große Lohnungerechtigkeit.
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Europäische Kommission erteilt Zulassung für Esmya® zur Behandlung von Uterusmyomen bei Patientinnen, die für eine OP vorgesehen sind

  Budapest, Ungarn (27. Februar 2012) – Gedeon Richter Plc. („Richter”) gibt heute bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung für Esmya® 5mg Tabletten zur Behandlung von moderaten bis schwersymptomatischen Uterusmyomen bei Patientinnen, die für eine Operation vorgesehen sind, erteilt hat. Diese Entscheidung folgt einer positiven Stellungnahme der EMA (European Medicines Agency)/CHMP (Committee for Medicinal
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Kaiserschnitt erhöht das Risiko für Typ 1 Diabetes

  München (14. Februar 2012) – Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen, haben laut der BABYDIAB-Studie ein mehr als doppelt so hohes Typ 1 Diabetes-Risiko als Kinder, die spontan entbunden wurden. In der Langzeit-Studie der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München wurde der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Entwicklung der Erkrankung bei 1.650 Kindern
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Pfizer bringt vaginalen Verhütungsring Circlet® auf den Markt

  Berlin (7. Februar 2012) – Ab sofort wird Pfizer den vaginalen Verhütungsring unter dem Handelsnamen Circlet® vermarkten. Der Monatsring enthält 11,7 mg Etonogestrel und 2,7 mg Ethinylestradiol und ist zur Kontrazeption bei Frauen im gebärfähigen Alter zugelassen. Mit Circlet® erweitert Pfizer das Kontrazeptiva-Portfolio um das innovative Verhütungsprinzip „Ring“ und bietet damit ein umfassendes Service-Angebot
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Frauen leiden fünfmal häufiger unter Essstörungen als Männer

  Leipzig (7. Februar 2012) – Eine repräsentative Studie zeigt, dass fünfmal mehr Frauen (5,9 Prozent) als Männer (1,5 Prozent) in Deutschland unter Störungen im Essverhalten leiden. Dazu zählen zum Beispiel die Bulimia Nervosa (Ess-Brech-Störung), die Binge-Eating- oder Essanfallsstörung und die Anorexia Nervosa (Magersucht). Die Studie belegt außerdem, dass bei fettleibigen (adipösen) Frauen elfmal häufiger
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Fachgesellschaften fordern: Implantate vorsorglich entfernen

  Berlin (9. Januar 2012) – Über das weitere Vorgehen in dem Skandal um fehlerhafte Brustimplantate der französischen Firma „PIP“ sind sich die Präsidenten der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), Prof. Dr. Peter M. Vogt, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS), Prof. Dr. Diethelm Wallwiener, sowie der Präsident der
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BfArM: Erweiterung der Empfehlung: Entfernung der PIP- und Rofil-Brustimplantate als Vorsichtsmaßnahme empfohlen

  Bonn (6. Januar 2012) – Das BfArM hat am 23.12.2011 eine Empfehlung ausgesprochen, wonach sich betroffene Patientinnen vom Arzt auf mögliche Rissbildungen der Implantate hin untersuchen lassen sollten, um anschließend über jeweils geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung entscheiden zu können. Aufgrund in den letzten Tagen zunehmend eingehender Mitteilungen von Ärzten, Fachgesellschaften und Kliniken erweitert das
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Beckenboden-Chirurgie – Vorsicht mit Implantaten

  Berlin (30. Dezember 2011) – Mehrere Geburten, starkes Übergewicht, Bindegewebsschwäche – es gibt viele Gründe, warum sich bei einer Frau eine Senkung des Beckenbodens entwickelt. Anzeichen für eine solche Senkung sind ungewollter Urinverlust, Druckgefühl im Unterbauch, der Eindruck, dass ein Fremdkörper in der Scheide liegt, Kreuz- und Rückenschmerzen, Schmerzen beim Sex. Allerdings sind die
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Empfehlungen des BfArM für Patientinnen mit PIP-Brustimplantaten

  Bonn (23. Dezember 2011) – Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfiehlt Patientinnen mit PIP-Brustimplantaten, wegen des Risikos möglicher Rissbildungen in jedem Fall ihren implantierenden Arzt oder ihre Klinik aufzusuchen. „Ziel dieser vorbeugenden Sicherheitsmaßnahme ist eine individuelle Risikoabwägung bei den betroffenen Patientinnen. Nur so kann im Einzelfall über geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung entschieden
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Asthma-Spray in der Schwangerschaft und die Gesundheit des Kindes

  Basel, Schweiz (19. Dezember 2011) – Wenn Mütter während der Schwangerschaft Glukokortikoid-haltige Sprays zur Behandlung von Asthma verwenden, trägt der Nachwuchs ein erhöhtes Risiko für hormonelle und Stoffwechselerkrankungen; er ist jedoch nicht anfälliger für eine Vielzahl anderer Erkrankungen. Das zeigt eine Studie, die Forschende der Universität Basel mit Kollegen aus der Schweiz, den USA
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Test auf Schwangerschaftsdiabetes wird GKV-Leistung – Merkblatt unterstützt die ärztliche Aufklärung

  Berlin (15. Dezember 2011) – Schwangere Frauen haben künftig Anspruch auf einen Test auf Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Einen entsprechenden Beschluss, der unter anderem auf den Ergebnissen der Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) basiert, fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute in Berlin.  

Wenn Hebammen Geburtshäuser leiten, stimmt die Qualität

  Berlin (2. Dezember 2011) – Sicherheit ist für werdende Eltern sehr wichtig. Das gilt auch für die Wahl des Geburtsortes. Beruhigend dürfte daher die Erkenntnis sein, dass außerklinische Einrichtungen, die von Hebammen geleitet werden, Krankenhäusern in Sachen Qualität nicht nachstehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes und verschiedener Hebammenverbände. Erstmals
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Vom Kopf auf die Füße – Vorsorge für Schwangere wird allmählich umgebaut

  Berlin (1. Dezember 2011) – Je weiter eine Schwangerschaft fortgeschritten ist, desto engmaschiger muss man die werdende Mutter untersuchen – dachte man bisher. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass durch eine genaue Vorsorgeuntersuchung schon nach drei Monaten Risiken frühzeitig erkannt werden können. Das erleichtert einerseits rechtzeitiges Eingreifen zum Wohle von Mutter und Kind, andererseits können,
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“Verkehrte Welt” – Sexualität in der Schwangerschaft

  Berlin (1. Dezember 2011) – Angebliche medizinische Gründe, die gegen Sex in der Schwangerschaft sprechen, beruhen auf Mythen. Womöglich sind sie aber eine gute "Ausrede" für den Mann. Denn in der Schwangerschaft ist die Welt ein wenig verdreht: Sie will mehr als sonst, er weniger. Darauf wies heute Dr. Babett Ramsauer vom Vivantes Klinikum
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Hausgeburten – erhöhtes Risiko

  Berlin (30. November 2011) – Eine große, soeben veröffentlichte Studie mit fast 65.000 Schwangeren in Großbritannien hat belegt, dass die Hausgeburt mit einem erhöhten Risiko für Mutter und Kind verbunden ist. Sie bestätigt die bekannten Daten aus den Niederlanden und aus Deutschland.  

Sonografie-Diagnostik beim Fötus: Unterentwicklung der Lunge mittels 3-D-Ultraschall erkennen

  Bonn (18. November 2011) – Die Lungenhypoplasie ist eine schwere, oftmals tödlich verlaufende Unterentwicklung der Lunge bei Föten. Etwa eines unter tausend Neugeborenen leidet daran. Moderne Ultraschallverfahren ermöglichen es, diese mangelnde Ausreifung der Lunge in einem frühen Stadium der Schwangerschaft zu diagnostizieren. Eine frühe Diagnose ermöglicht betroffenen Eltern und Ärzten, die erforderlichen Vorbereitungen für
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Hebammenverband kritisiert Antrag zu den Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

  Karlsruhe (16. November 2011) – „Was für die Situation der Pflegeausbildung falsch ist, ist ganz besonders falsch für die Ausbildung der Hebammen“, so lässt sich der Unmut des Deutschen Hebammenverbandes zusammenfassen. Wieder einmal wird von politischer Seite versucht die Berufsgruppe der Hebammen mit der Pflege zu vergleichen und in ein gemeinsames Regelungswerk zu packen.
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Risiko von venösen Thromboembolien bei Einnahme von Drospirenon-haltigen kombinierten oralen Kontrazeptiva (Yasmin®/Yasminelle®, Aida®, Yaz®, Petibelle®)

  Berlin (11. November 2011) – Der AkdÄ wurde der Fall einer 22-jährigen Frau gemeldet, die ab November 2008 Aida® zur Kontrazeption eingenommen hatte (AkdÄ-Fall Nr. 151333). Es lagen keine Begleiterkrankungen vor, und es wurden keine weiteren Medikamente eingenommen. Die junge Frau war Nichtraucherin und leicht übergewichtig (Body-mass-Index [BMI]: 26,8). Es wird beschrieben, dass sie
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Infektionen bei sehr kleinen Frühgeborenen fast immer lebensbedrohlich

  Berlin (9. November 2011) – Das Immunsystem von sehr kleinen Frühgeborenen ist noch nicht in der Lage, Bakterien effektiv zu bekämpfen. Deshalb verlaufen Infektionen bei Frühchen häufig sehr schwer. Dass Herz, Lunge und alle anderen Organe eigentlich noch gar nicht auf das Leben außerhalb der Gebärmutter vorbereitet sind, erschwert den Kindern das Überleben. Bei
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“Bauchentscheidungen – wissen, was jetzt gut ist“

  Karlsruhe (7. November 2011) – Schwanger zu sein ist die natürlichste Sache der Welt. Doch die damit einhergehenden körperlichen Veränderungen und umwälzenden Auswirkungen führen bei vielen Frauen zu Verunsicherungen und zu Ängsten – eine normale Reaktion auf so viel Ungewissheit. Dem Umfeld der Schwangeren, meistens die Familie, fehlt es oft an Unterstützungsmöglichkeiten. Mit zurück
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„Nah am Wunder der Natur“? Hebammen und DHV kritisieren Werbung mit der Mutterbrust

  Karlsruhe (7. November 2011) – Hebammen protestieren gegen die Vermarktung von Flaschennahrung mit Slogans wie "nach dem Vorbild der Muttermilch" und Bildern stillender Mütter, wodurch die industrielle Säuglingsnahrung der Muttermilch gleichgesetzt wird. Die Kritik der Fachkreise richtet sich auch an die zuständigen Überwachungsbehörden, die die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften kontrollieren und Verstöße entsprechend unterbinden
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Frühgeburt durch Masern

  Berlin (2. November 2011) – Erkrankt eine schwangere Frau mit Masern, so kommt es in bis zu 25% der Schwangerschaften zu einer Frühgeburt. Die DGGG empfiehlt, den Impfschutz zu überprüfen und aufzufrischen.  

Schwangerschaftsvergiftung erkennen und frühzeitig handeln

  Berlin (20. Oktober 2011) – Ein Bluttest kann bei Schwangeren mit Präeklampsie erkennen, ob ein hohes Risiko für eine baldige Entbindung besteht. Das berichtet ein Forscherteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin im American Journal of Obstetrics & Gynecology*. Der Test wurde in einer Studie gemeinsam mit der Universitätsfrauenklinik Leipzig und fünf weiteren europäischen Studienzentren
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Schnellere Diagnose von Herzschwäche in der Schwangerschaft

  Homburg/Saar (18. Oktober 2011) – Dr. Katrin Bachelier und Prof. Michael Böhm, Direktor der Klinik für Innere Medizin III – Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS), konnten erstmals einen neuen Biomarker der lebensbedrohlichen Herzschwäche in der Schwangerschaft identifizieren. Dieser ermöglicht eine rasche Diagnose. Die Zusammenarbeit zwischen der Klinik für Innere
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Signifikante Überlebensverlängerung für Frauen mit Platinsensitivem Ovarialkarzinom

  Basel, Schweiz (3. Oktober 2011) – Die Kombination aus Trabectedin (Yondelis®) plus pegyliertem Doxorubicin (PLD) verlängert die Überlebenszeit von Patientinnen mit platinsensiblem Ovarialkarzinomrezidiv. Insbesondere profitieren Patientinnen mit einem Platin-freien Intervall (PFI) von 6-12 Monaten. Dies zeigten die Ergebnisse eine Subgruppenanalyse der OVA-301 Studie, die während der DGHO-Tagung 2011 in Basel vorgestellt wurden1, 2, 3.
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Bleihaltige Munitionsreste in geschossenem Wild

  Berlin (19. September 2011) – Wildschwein, Reh und Hirsch gehören neben Innereien von Nutztieren, Meeresfrüchten und Gewürzen zu den am höchsten mit Blei belasteten Lebensmitteln. Ursache dafür ist überwiegend die üblicherweise bei der Jagd verwendete Bleimunition. Das Schwermetall ist giftig und reichert sich im Organismus an. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat aufgrund von
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“Pill-Reminder”-App

  Leverkusen (25. Juli 2011) – Rund 6,5 Millionen Frauen verhüten in Deutschland mit einem oralen Kontrazeptivum ("Pille"). Diese moderne Verhütungsmethode erlaubt es Frauen seit nunmehr 50 Jahren, die Familienplanung selbst aktiv zu gestalten. Dennoch kennen viele Frauen den "Schreckensmoment", wenn der Blick auf die Pillen-Packung verrät, dass die Einnahme versäumt wurde. Insbesondere junge Frauen
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Stress in der Schwangerschaft erhöht Krankheitsrisiko des Kindes

  Basel, Schweiz (21. Juli 2011) – Sind schwangere Frauen im Alltag stark belastet, tragen die Kinder ein erhöhtes Risiko für eine Reihe von Erkrankungen. Das zeigt eine Studie, die Forschende der Universität Basel mit Kollegen aus den USA und Dänemark heute im Fachmagazin «Environmental Health Perspectives» veröffentlichen.  

Gewalt an Schwangeren verändert Genetik der Kinder

Epigenetischer Einfluss von häuslicher Gewalt gegenüber Schwangeren auf die Erbanlagen der Kinder   Konstanz (19. Juli 2011) – Wenn Mütter in der Schwangerschaft häusliche Gewalt erfahren und somit fortgesetzt einem starken Stress-Erleben ausgesetzt sind, verändert dies die genetische Veranlagung des Kindes und lässt es in seinem späteren Leben anfälliger für Stress und psychische Erkrankungen werden.
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Maßnahmen zur Vermeidung alkohol- und tabakbedingter Schäden in der Schwangerschaft

  Köln (22. Juni 2011) – Alkohol- und Tabakkonsum in der Schwangerschaft rücken zunehmend in den Fokus der Präventionsforschung. In Deutschland wurde dieses Forschungsfeld bisher eher vernachlässigt, obwohl hier jährlich ca. 3.000 – 4.000 Kinder mit alkoholbedingten Schädigungen geboren werden.  

Hormonspirale Mirena®: Deutschland – Entwicklungsland in puncto Langzeitverhütung?

  Leverkusen (21. Juni 2011) – Einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland hat die Langzeitverhütung in anderen Ländern. Drei Viertel der Frauen, die verhüten, nehmen bislang orale Kontrazeptiva ein und nur ein Viertel nutzt die Möglichkeit einer Langzeitverhütung. Innerhalb der Optionen zur Langzeitverhütung ist die Hormonspirale die am häufigsten eingesetzte Methode in Deutschland. Im
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Umsetzung der STIKO-Empfehlung im Praxisalltag: Nicht vergessen: Zwei Röteln-Impfungen für Frauen

  Leimen (21. Juni 2011) – Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin empfiehlt bei Frauen im gebärfähigen Alter seit 2010 zwei Röteln-Impfungen. Wenn bereits zwei Impfungen dokumentiert sind, entfällt die Überprüfung des Serostatus. Laut STIKO können fehlende Impfungen sofort vom behandelnden Arzt nachgeholt werden, ohne dass erst – wie früher – eine
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Bundesgesundheitsministerium hat Gutachten zur Versorgungs- und Vergütungssituation in der außerklinischen Hebammenhilfe vergeben

  Berlin (14. Juni 2011) – Das Bundesministerium für Gesundheit hat in der vergangenen Woche ein Gutachten zur Versorgungs- und Vergütungssituation in der außerklinischen Geburtshilfe vergeben. Auftragnehmer ist das IGES-Institut. Die Gutachtenerstellung wird noch im Juni beginnen, die Ergebnisse werden bis Dezember 2011 erwartet.  

Gutachten zur Versorgungs- und Vergütungssituation in der außerklinischen Hebammenhilfe

  Berlin (14. Juni 2011) – Das Bundesministerium für Gesundheit hat in der vergangenen Woche ein Gutachten zur Versorgungs- und Vergütungssituation in der außerklinischen Geburtshilfe vergeben. Auftragnehmer ist das IGES-Institut. Die Gutachtenerstellung wird noch im Juni beginnen, die Ergebnisse werden bis Dezember 2011 erwartet.  

Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs: IQWiG legt vorläufige Ergebnisse seiner Bewertung des HPV-Tests vor

  Institut sieht Anhaltspunkt für Nutzen im Primärscreening Krebsvorstufen können früher erkannt und behandelt werden   Berlin (14. Juni 2011) – Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs bieten die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) derzeit eine jährliche zytologische Untersuchung des Schleimhautabstrichs vom Gebärmutterhals (Zervix), den sogenannten Pap-Test an. Seit bekannt ist, dass Humane Papillomaviren (HPV) der Hauptrisikofaktor für ein
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Ernährungsrisiken in der Schwangerschaft

  Hohenheim (31. Mai 2011) – Kinder, die bereits im Mutterleib durch zu viele Kalorien quasi gemästet werden – und zu wenige Mikronährstoffe wie Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine erhalten: Beide Risiken – das Zuviel und das Zuwenig – gehören zu den zentralen Ernährungsrisiken, die selbst in einem hochentwickelten Land wie Deutschland vorhanden sind, so das
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Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten: Effektivität von Dienogest bei Endometriose in Studien belegt

  Berlin (26. Mai 2011) – Die Endometriose ist die häufigste Erkrankung der Frau im fortpflanzungsfähigen Alter und betrifft in Deutschland zirka 1,2 Millionen Patientinnen. Jährlich ist mit 42.000 Neuerkrankungen zu rechnen. Häufig als reine „Regelschmerzen“ verkannt, dauert es durchschnittlich sechs bis acht Jahre von den ersten Symptomen bis zur Diagnose Endometriose. Dies wurde auf
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3. GynSights-Symposium: Neue Bayer-Entwicklungen für die orale Kontrazeption – Die „Pille“ wird immer maßgeschneiderter

    Berlin (26. Mai 2011) – Eine moderne Pille sollte heute mehr können als eine sichere Verhütung zu bieten. Zyklusbedingte Beschwerden im Zaum halten, eine flexible Zykluslänge mit wenigen, planbaren Blutungstagen – dies sind die Wünsche vieler Frauen. Das orale kombinierte Kontrazeptivum YAZ® mit nur 20 µg Ethinylestradiol plus Drospirenon als Gestagenkomponente hat das
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Schwangere mit tiefem Oxytocin-Wert erkranken häufiger an Wochenbettdepression

  Basel, Schweiz (11. Mai 2011) – Haben Schwangere einen tiefen Pegel des Hormons Oxytocin im Blut, steigt ihr Risiko, nach der Geburt Symptome einer Wochenbettdepression zu entwickeln. Das berichten Forschende der Universität Basel in der Online- Ausgabe des US-Fachmagazins «Neuropsychopharmacology».  

Eine Hebamme leistet jährlich bei etwa 63 Frauen Geburtshilfe

  Wiesbaden (3. Mai 2011) – Etwa 63 Frauen betreute eine Hebamme oder ein Entbindungspfleger im Durchschnitt während der Entbindung in einem deutschen Krankenhaus im Jahr 2009. Insgesamt 8.250 festangestellte Hebammen und Entbindungspfleger leisteten 2009 in den Krankenhäusern Deutschlands bei 644.274 Entbindungen Geburtshilfe. Dabei wurden sie von 1.980 Beleghebammen und entbindungspflegern unterstützt.  

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